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Durch einen Spickzettel und einen magischen Mistkäfer wird der Lehrer Herr Muschelkönig genötigt, eine Deutschklausur nochmals schreiben zu lassen, mit anrüchigen Synonymen. Durch eine Anzeige in einer Wochenzeitung wird Herr Muschelkönig zum potenziellen Opfer eines Tricks. Jahre später kann er aber dafür sorgen, mit Hilfe von Komparativen aus einem Wald herauszufinden.
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Seitenzahl: 13
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Norbert Schimmelpfennig
Der Mistkäfer der zusammengeknüllten Spickzettel
Schnapsidee in der Wochenzeitung - Die Komparative im Wald
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Der Mistkäfer der zusammengeknüllten Spickzettel
Schnapsidee in der Wochenzeitung
Die Komparative im Wald
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Impressum neobooks
Kurz vor dem Ende des Schuljahres war die letzte Deutschklausur angesagt. Lukas Markus, der von den anderen immer „Lukarkus“ genannt wurde, fühlte sich dieser Prüfung nicht gewachsen, er hatte diesen Fauststoff kaum verstanden. Deshalb hatte er Lucia Erika, die sich gern „Lucika“ nannte und die Beste im Kurs war, gebeten, ihm einen Spickzettel zu tippen. Diesen Spickzettel händigte sie ihm auch kurz vor der Klausur aus, und er klemmte ihn zwischen die Knie.
Schließlich trat der Deutschlehrer, Herr Muschelkönig, ein und verteilte die Aufgaben. Anschließend setzte er sich eine Weile lang auf seinen Platz und schien wie gewohnt vor sich hin zu dösen. Lukarkus schielte beim Arbeiten immer wieder auf seinen Spickzettel. Doch der Lehrer war offensichtlich doch aufmerksamer als gedacht und schlich sich zu Lukarkus hin, als dieser gerade ganz versunken auf seine Knie starrte. Als schließlich Herr Muschelkönig neben ihm stand, presste er instinktiv die Beine schnell zusammen, so dass sich der Zettel zwischen seinen Knien zusammen knüllte – aber auch zu Boden fiel. So nahm der Lehrer den Spickzettel und die Klausur an sich – wer den Spickzettel geschrieben hatte, war aufgrund des Ausdruckes allerdings für ihn nicht festzustellen.
