Drei Gespenstergeschichten - Norbert Schimmelpfennig - E-Book

Drei Gespenstergeschichten E-Book

Norbert Schimmelpfennig

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Beschreibung

In der ersten Geschichte spukt ein Gespenst zu Halloween auf dem Dachboden, kann durch einen Werkürbis erlöst werden. Das Gespenst aus der zweiten Geschichte lebt in einem alten Schloss, teilt sich durch eine App auf dem Smartphone mit. Und der Teufel vermisst die Atomkraftwerke, die mittlerweile abgeschaltet sind, genauso wie die drei goldenen Haare, die ihm ein Kind einst gestohlen hat. Daher hat er sich nun drei Haare aus Plutonium zugelegt. Wegen einer Wette muss er bestimmte Menschen ins Paradies schicken, auch wenn diese es vielleicht nicht verdient haben ...

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Seitenzahl: 14

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Norbert Schimmelpfennig

Drei Gespenstergeschichten

Skelett gegen Kürbis - Schloss Neuherzstein und Altherzstein - Der Teufel mit den drei Plutoniumhaaren

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Kürbis gegen Skelett

Schloss Neuherzstein und Altherzstein

Der Teufel mit den drei Plutoniumhaaren

Impressum neobooks

Kürbis gegen Skelett

Die Windmeyers waren gerade mit ihren Kindern Edwina und Winfried in ein altes Haus gezogen, das auf einem Hügel am Stadtrand lag. Die 14jährige Edwina, ein Mädchen mit glatten, schwarzen Haaren, erklärte sogleich:

„Nichts los hier draußen!“

Und der 13jährige Winfried, ein Junge mit blonden Locken, meinte:

„Niemand zum Spielen weit und breit!“

Dem wollten ihre Eltern abhelfen:

„Keine Sorge, bald schon ist doch Halloween!“

„Da wird euch die Langeweile bestimmt vergehen!“

Zunächst richteten sie sich ihre Zimmer ein. Edwina stellte sich eine Carrera-Bahn auf den Boden, am einen Ende wie am anderen stand je ein Puppenschloss, mit je einem Skelett aus Plastik als Bewohner. Winfried stellte einen Golfschläger mit ein paar Golfbällen an die Wand, an eine gut sichtbare Stelle in der Mitte. Davor ritt ein Skelett aus Plastik auf einem Holzpferd, das er hier im Haus schon bei der ersten Besichtigung gefunden hatte.

Die Nacht auf Halloween brach bald an, und die Kinder, die in dem Stockwerk unterhalb des Dachbodens schliefen, vernahmen über sich ein klapperndes Geräusch und mussten sogleich nachsehen.

Hier nun erblickten sie ein Skelett, welches mit den Kürbissen trippelte, die ihre Eltern gerade eingekauft hatten. Außerdem standen hier noch ein paar Bilder von den ursprünglichen Besitzern des Hauses herum, einschließlich des Fotos von einem jungen Soldaten. Als dieses Skelett in die schreckgeweiteten Augen der Kinder sah, erklärte es: