Der neue Dr. Laurin 36 – Arztroman - Viola Maybach - E-Book

Der neue Dr. Laurin 36 – Arztroman E-Book

Viola Maybach

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Beschreibung

Viktoria Schönemann lernt den charmanten Jonathan von Stetten kennen. Er hat einen Ruf als unverbesserlicher Frauenheld, und so weist sie ihn mehrfach ab. Doch Jonathan kann hartnäckig sein, wenn er Widerstand spürt. Er wirbt um sie und stellt fest, dass er es zum ersten Mal in seinem Leben ernst mit einer Frau meint. Aber wie soll er Viktoria davon überzeugen? Das ist ihm noch nicht gelungen, als er krank wird. Zunächst hält er seinen Husten und die Übelkeit für Begleiterscheinungen einer Erkältung, doch dann bricht er auf der Straße zusammen. In der Kayser-Klinik stellt Leon Laurin eine Lungenentzündung fest. Jonathans Zustand verschlechtert sich schnell … Katharina Leipold ist seit einer großen Enttäuschung Männern gegenüber sehr zurückhaltend. Als sie sich mit Steffen Münster anfreundet, sind ihre Freundinnen entsetzt: Ausgerechnet mit einem Mann, der offenbar gern zuschlägt und in ihren Augen auch sonst nicht recht zu Katharina passen will, trifft sie sich! Wie zur Bestätigung dieses Urteils über ihn landet Steffen nach einer bösen Prügelei schwer verletzt in der Kayser-Klinik. Im Internet erscheint wenig später ein Video, das kein gutes Licht auf ihn wirft. Ist das ein Freund für dich, Katharina?

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Der neue Dr. Laurin – 36 –

Der Raufbold und die Lady

Katharina, vertraue deinem Herzen!

Viola Maybach

»Soll ich sie ansprechen?«, fragte Steffen Münster seine Freunde. »Sie sieht einsam aus, findet ihr nicht?«

Sein Blick war auf eine zarte Rothaarige gerichtet, die allein am Tresen des Lokals saß und bereits den zweiten Martini trank. Sie sah nicht aus, als langweilte sie sich, obwohl sie nichts tat, sie saß nur da und nippte ab und zu an ihrem Drink. Nicht einmal ein Handy hatte sie in der Hand, um wenigstens beschäftigt zu wirken. Sie war offenbar auch nicht am Geschehen im Lokal interessiert, denn sie hatte sich noch kein einziges Mal umgedreht. Sie saß nur da, mit dem Rücken zu ihnen, aber sie wussten trotzdem, wie sie aussah, das hatten sie sehen können, als sie hereingekommen war, vor etwa einer Stunde.

Sie war eine richtige Schönheit: Ihre Haut war sehr hell, dazu bildeten die flammendroten Haare einen interessanten Kontrast. Ihr Gesicht war schmal, die Nase eher klein, der Mund sinnlich. Für ihre schlanke Figur hatte sie einen überraschend vollen Busen, was keinem der anderen, fast ausschließlich männlichen Gäste des Lokals entgangen war, obwohl sie ihn durch ihre Kleidung nicht besonders betonte: Sie trug ein Kostüm mit einem engen Rock, der knapp über den Knien endete. Keine Frage: Auch ihre Beine konnten sich sehen lassen.

Der Blick ihrer großen blauen Augen war über sie hinweg geglitten, als sie an ihnen vorbeigegangen war. Sie hatte kurz gelächelt und war zielstrebig zum Tresen gegangen, wo sie ihren ersten Martini geordert hatte. Seitdem saß sie an ihrem Platz, praktisch ohne sich zu rühren.

Steffens Freunde lachten. »Lass es lieber, das ist nicht dein Kaliber, Steffi«, sagte Heiko Molinowski. »Außerdem wissen wir doch alle, dass du viel zu schüchtern bist. Du würdest anfangen zu stottern, wetten?«

»Ich würde auch sagen, du lässt es lieber«, stimmte Kalle zu, der eigentlich Thorsten Kallwitz hieß. Der Vierte im Bunde, Oliver Kautz, nickte nur.

Steffen war im Privatleben tatsächlich schüchtern, auch wenn man es ihm nicht ansah. Aber mussten seine Freunde ihm das ständig unter die Nase reiben? »Das wollen wir doch mal sehen«, sagte er und schickte sich an, zum Tresen zu gehen.

Thorsten Kallwitz, Kalle, der Älteste von ihnen und Derjenige, auf den die anderen im Zweifelsfall hörten, hielt ihn am Arm fest. »Lass es!«, sagte er ganz ruhig, aber bestimmt. »Sie will keine Gesellschaft, das siehst du doch. Sie könnte es als Belästigung auffassen, wenn du sie ansprichst. Sie ist eine Lady, sie gehört eigentlich nicht hierher, aber wir wollen sie das doch nicht spüren lassen, oder?«

Er hatte natürlich Recht. »Schon gut«, sagte Steffen. »Lass mich los, Kalle.«

Thorsten plante schon jetzt die Riesenparty zu seinem dreißigsten Geburtstag im nächsten Jahr. Er war groß und dick, seine T-Shirts, selbst in 4XL, schafften es nie, seinen Bauch vollständig zu bedecken. Jetzt, da es draußen kälter wurde, trug er wieder Flanellhemden darüber, die die Größe von Zelten hatten. Dennoch spannten sie über seinem enormen Bauch. Dazu hatte er sehr dichte dunkle Haare, die ihm bis auf die Schultern hingen, und sein Gesicht war so gut gepolstert wie der ganze Rest. Seine Augenbrauen waren buschig, und er konnte die Lider auf eine bestimmte Art und Weise auf halbmast senken, die ihm einen besonders gefährlichen Anstrich verlieh.

Er sah auch ohne diesen Blick schon wegen seiner Größe und Breite ziemlich einschüchternd aus, wenn man ihn nicht kannte. Erst wenn man seine warmen braunen Augen und sein fast immer freundliches Lächeln sah, begriff man, dass er kein Mann zum Fürchten war.

Bei Oliver war das anders. Er hatte eine schwarze Mutter und einen weißen Vater – und seine Mutter hatte sich durchgesetzt. Olivers Haut war nicht etwa kaffeebraun, sondern tiefschwarz, und es kam noch immer vor, dass kleine Kinder bei seinem Anblick erschraken. Erst wenn er sein schönstes Lächeln und seine weißen Zähne zeigte, verging der Schreck meist so schnell, wie er aufgekommen war.

Manchmal aber auch nicht. Es kam, wie Oliver mittlerweile wusste, sehr auf die Eltern an. Offenbar gab es noch immer Menschen hierzulande, die ihren Kindern mit dem ›schwarzen Mann‹ drohten, wenn sie nicht artig waren. Er hatte das erst verstanden, als seine Freunde es ihm erklärt hatten. Oliver war ein gutaussehender Mann, mit regelmäßigen Gesichtszügen und einem perfekt trainierten Körper, aber seine schwarze Haut setzte ihm immer wieder Grenzen, die ihn wütend machten.

Heiko Molinowski war rein äußerlich das Gegenteil von Kalle: Er war dünn, beinahe dürr, eher klein gewachsen, und am Hinterkopf verlor er bereits die Haare. Aber er hatte ein Gesicht, das alles andere vergessen ließ. Er war schön wie ein Bild, hatte klassische Gesichtszüge, wie in Stein gemeißelt, und eine so schöne Haut, dass er von allen Frauen darum beneidet wurde. Immer wieder kam es vor, dass er von Kunststudenten angesprochen wurde, ob sie ihn portraitieren dürften. Er sagte jedes Mal zu, verlangte allerdings Geld dafür, wenn auch nicht viel. Aber ein paar Bier, fand er, mussten schon herausspringen.

Eine Zeitlang hatte er mit Oliver trainiert, um seinem dürren Körper ein paar Muskeln aufzuzwingen und endlich seinem geheimen Idealbild näherzukommen, aber Oliver hatte nach ein paar Wochen völlig erfolgloser Schufterei gesagt: »Lass es, Heiko, bleib, wie du bist«, und Heiko hatte das Training erleichtert wieder aufgegeben.

Dass die anderen Steffen nur ›Steffi‹ nannten, war natürlich ein Witz, den er sich gutmütig gefallen ließ. Er war ein Typ wie Oliver, nur eben mit weißer Haut. Oliver und er trainierten gemeinsam, und wie Oliver war er groß und gutaussehend und bestens in Form. Allerdings legte Oliver Wert auf einen gepflegten Haarschnitt und eher klassische Kleidung, während Steffen seine Haare wachsen ließ, bis ihm ihre Länge lästig wurde. Zudem liebte er es sportlich-lässig.

Oliver und er unternahmen öfter auch etwas zu zweit, schon in der Schule waren sie befreundet gewesen. Heiko und Thorsten hatten sie beim Fußballspielen kennengelernt – damals war Thorsten noch dünner und beweglicher gewesen. Mittlerweile spielte er nur noch selten mit. Aber sie trafen sich regelmäßig abends in ihrem Stammlokal, manchmal spielten sie Karten, manchmal unterhielten sie sich nur und tranken dabei ein paar Bierchen – oder auch nicht, denn bei schönem Wetter unternahmen sie Fahrten mit ihren Motorrädern.

Sie waren eine ziemlich bunte Truppe, aber sie hielten zusammen. Ab und zu hatte einer von ihnen eine Freundin, aber das dauerte nie lange. Keine Frau hatte sich bislang auch in der Vierergruppe durchgesetzt, und wenn sie da durchgefallen war, stand in der Regel das baldige Ende der jeweiligen Beziehung bevor. Eine Frau, die von den engsten Freunden nicht akzeptiert wurde, kam für keinen von ihnen in Frage.

Ihre Berufe waren so unterschiedlich wie sie selbst: Oliver war Automechaniker, Thorsten war Koch, Heiko machte Werbung mit seinem schönen Gesicht, und Steffen arbeitete in einem Reisebüro. Da er immer etwas verwildert aussah, war er sehr erfolgreich beim Verkauf von Abenteuerreisen, was seine Chefin insgeheim amüsierte.

Die schöne Frau an der Theke bestellte noch einen Martini, wie Steffen aus dem Augenwinkel feststellte. Er hörte dem Gespräch der anderen nicht länger zu, sondern stellte fest, dass es ihn tatsächlich reizen würde, die Frau anzusprechen – wenn auch nur, um zu sehen, wie sie reagierte. Er wusste nicht genau warum, aber er hatte das Gefühl, es würde ihm gelingen, mit ihr ins Gespräch zu kommen, auch wenn seine Freunde das nicht glaubten.

Als er sich ihnen wieder zuwandte, sagte Kalle gerade: »Es soll ja wieder etwas wärmer werden. Also dann, am Wochenende?«

Die anderen nickten. »Worum geht’s«, fragte Steffen. »Ich war gerade etwas abgelenkt.«

»Immer noch von der Lady?«, fragte Kalle. »Lass sie in Ruhe, Steffi, sonst gibt’s Ärger.«

»Ich lasse sie ja in Ruhe. Also? Wie ist er Plan?«

»Fahrt ins Blaue mit Picknick und Grillen – am Sonntag«, antwortete Heiko. »Und sag jetzt nicht, dass du schon etwas vorhast.«

»Hab ich nicht«, erwiderte Steffen friedlich. »Habe ich schon jemals etwas vorgehabt, ohne mich mit euch abzustimmen?«

»Ist schon vorgekommen«, bemerkte Kalle.

Die anderen grinsten.

»Tja, aber zurzeit ist keine Frau in Sicht«, sagte Steffen, wobei seine Augen, ohne dass er es wollte, wieder zum Tresen wanderten.

»Ich habe dich gewarnt!«, sagte Kalle.

Oliver schlug ihm auf die Schulter. »Lass Steffi in Ruhe, er macht doch gar nichts. Leute, ich muss morgen früh raus, ich gehe nach Hause.«

Kalle schloss sich an, so blieben Heiko und Steffen übrig.

»Du hast nur gewartet, bis Kalle weg ist, stimmt’s? Du willst sie auf jeden Fall ansprechen.«

»Wehe dir, wenn du nicht die Klappe hältst.«

»Meine Lippen sind versiegelt.«

Kurz darauf verabschiedete sich auch Heiko, und Steffen saß allein am Tisch. Jetzt hatte er endlich freie Bahn, aber es war wie immer: Der Mut verließ ihn, wie so oft, wenn es darauf ankam, und so bestellte er noch ein Wasser. Er war mit dem Motorrad da, und er hing an seinem Führerschein.

*

Katharina hatte sich schließlich noch einen dritten Martini bestellt, obwohl sie ahnte, dass sie das besser gelassen hätte. Sie war das Trinken nicht gewöhnt – und Kneipen wie diese erst recht nicht. Aber sie hatte das Bedürfnis nach einem Ort gehabt, wo niemand sie kannte und wo sie in aller Ruhe wenigstens so viel trinken konnte, dass ihr Verstand nicht mehr ganz so perfekt arbeitete wie gewöhnlich. Das war ihr zweifellos gelungen.

Und deshalb würde sie auch das dritte Glas noch leeren, wo sie nun schon einmal dabei war, auch wenn ihr Gehirn verzweifelte Warnsignale aussandte, dass sie über die Folgen nachdenken sollte. Sie war in einer Gegend von München, die sie kaum kannte, und sie hatte mindestens einen Schwips. Sie würde ein Taxi brauchen, um nach Hause zu kommen, aber die Schwierigkeit würde sein, das Taxi von ihrem Platz am Tresen aus unfallfrei zu erreichen.

Sie trug ihre Schuhe mit den höchsten Absätzen, denn es hatte heute eine Vorstandssitzung gegeben, bei der sie, als Assistentin des Chefs, hatte anwesend sein müssen. Strenges Kostüm mit weißer Bluse, Pumps, perfektes Make-up, dezenter Schmuck, sie wusste, wie sie auszusehen hatte an einem solchen Tag. Nicht, dass sie an anderen Tagen wesentlich anders aussah – aber zumindest trug sie bequemere Schuhe und nicht gar so schmale Röcke. Wenn sie den ganzen Tag nur in ihrem Büro saß, gönnte sie sich auch schon mal ein zwar elegantes, aber dennoch nicht einengendes Kleid.

Alles war gut gegangen, sie hatte die Zahlen, nach denen gefragt worden war, parat gehabt und ihrem Chef sogar noch etwas zuflüstern können, das ihm bei einer Ausein­andersetzung mit seinem größten Widersacher im Konzern geholfen hatte. Ein weiterer Pluspunkt für sie, aber glücklich hatte er sie nicht gemacht.

Im Gegenteil. Ihr Job ödete sie zunehmend an. Sie war gut in dem, was sie tat, aber sie sah keinen Sinn mehr darin. Sie unterstützte einen ziemlich durchschnittlichen Mann auf seinem steilen Weg nach oben, und sie arbeitete für einen Konzern, dessen Geschäftsphilosophie sie abstoßend fand, seit sie genaueren Einblick hatte. Ein Chemiekonzern, der seine Produkte auf der ganzen Welt verkaufte. Nun hatte sich das Management übernommen, deshalb mussten tausende von Stellen abgebaut werden – und sie war, indirekt, daran beteiligt, indem sie ihrem Chef die Argumente lieferte, mit denen er dann in seine Sitzungen ging. Wenn man es genau nahm: So unglücklich wie jetzt war sie nicht einmal gewesen, als sie begriffen hatte, dass Julian Curt, ihre große Liebe – so hatte sie zumindest gedacht – keineswegs daran dachte, ihretwegen seine reiche Frau zu verlassen …

Drei Jahre war das jetzt her, aber diese Erfahrung hatte ihr Leben grundlegend verändert. Sie ließ keinen Mann mehr an sich heran seitdem, und sie war im Job so richtig durchgestartet. Sie war erst achtundzwanzig, aber bereits die Assistentin eines der einflussreichsten Männer im Konzern, und er hatte ihr bereits angekündigt, dass sie bald die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklimmen würde. Nur stellte sie jetzt eben fest, dass sie darauf keinen Wert mehr legte.

Sie sah auf die Uhr und hatte Mühe, die kleinen Ziffern zu erkennen. Was war denn auf einmal mit ihren Augen los?

Der Mann hinter der Theke hatte ihre Schwierigkeiten offenbar bemerkt, denn er kam ihr zu Hilfe. »Es ist gleich zehn«, sagte er freundlich und so beiläufig, dass sie nicht einmal das Gefühl hatte, sich schämen zu müssen, weil es ihr nicht gelungen war, die Uhrzeit abzulesen.

Höchste Zeit also, dass sie sich nach Hause fahren ließ. Ohnehin würde sie sich nicht mehr ausschlafen können, aber zumindest musste sie es schaffen, morgen früh im Büro nicht verkatert auszusehen.

»Könnten Sie mir ein Taxi rufen, bitte?«, fragte sie den freundlichen Mann. Sie hörte selbst, wie verwaschen die Wörter aus ihrem Mund kamen. Plötzlich wusste sie nicht mehr, wie viele Martinis sie getrunken hatte. Waren es zwei oder drei gewesen? Oder noch mehr? Auf jeden Fall zu viele.

»Mach ich«, sagte der Mann. »Ist alles in Ordnung?«

Sie versuchte, ihn anzusehen, was gar nicht so einfach war. Sein Gesicht sah so verschwommen aus wie das Zifferblatt ihrer Uhr. »Zu viel getrunken«, nuschelte sie, während sie ihm einen Geldschein zuschob.

Sie rutschte vom Barhocker, aber sie hatte ihre hohen Schuhe vergessen, an die sie sich doch gerade eben noch erinnert hatte! Sie musste sich also am Tresen festhalten, sonst wäre sie gefallen. Es würde unmöglich sein, den Ausgang zu erreichen, erkannte sie. Wie sollte sie also zum Taxi kommen?

Sie versuchte einen Schritt zu machen, ihre Beine knickten jedoch einfach weg. Sie fiel jedoch nicht, sondern plötzlich waren da zwei starke Arme, die sie hielten, und eine ruhige Stimme sagte: »Lass mal, Bill, ich fahre sie nach Hause.«

»Wie soll sie denn in dem engen Rock auf deine Maschine kommen?«

»Das könnte ein Problem werden, aber irgendwie wird es schon gehen.«

»Du weißt doch gar nicht, wo sie wohnt!«

»Das wird sie mir schon noch sagen können.«

»Und wenn sie sich nicht richtig festhält? Pass bloß auf, dass du sie nicht unterwegs verlierst!«

»Keine Sorge, das mache ich.«

»Ein Taxi wäre vielleicht sicherer, meinst du nicht?«

»Ganz bestimmt nicht. Nicht alle Taxifahrer sind anständige Leute.«

»Ich könnte Ronny anrufen.«