Der rote Korsar - Falk Stein - E-Book

Der rote Korsar E-Book

Falk Stein

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Beschreibung

Er ist ein Rumtreiber, ein Taugenichts. Und doch erlebt Jean-Pierre das Abenteuer seines Lebens. Im Marseille des 17. Jahrhunderts verliebt sich der junge Tagedieb in den Freibeuter Jacques de Braquemart und wird von seinen Männern auf dessen Schiff entführt. Er entdeckt die Freuden der Liebe mit diesem Mann. In einem heftigen Sturm werden beide über Bord gespült, doch sie haben Glück und können sich auf eine scheinbar einsame Insel retten. Hier treffen sie auf Eingeborene und stellen fest, dass Liebe zwischen Männern auch die Grenzen der Kulturen überschreitet und keiner Verständigung durch Sprache bedarf. Sie finden heraus, dass drei Männer der Besatzung dem Freibeuter nach dem Leben trachten, doch zuvor scheint die junge Liebe rasch beendet zu werden: feindliche Eingeborene überfallen das Lager der Einheimischen und Jacques wird entführt. Jean-Pierre kann sich retten. Gemeinsam mit dem Häuptling des Stammes und einem geheimnisvollen Schlüssel der Lust schaffen sie es, ins Lager der anderen zu kommen, doch hier werden sie von Sklavenhändlern erwartet. Der Anführer der Sklavenhändler scheint eine Rechnung offen zu haben mit Jacques, angeblich hat dieser seinen Geliebten ermordet. Auf drei Schiffen segeln sie in die Kolonien der Neuen Welt. Auch hier treffen sie auf alte und neue Freunde, müssen sich gegen die drei Widersacher aus der alten Mannschaft behaupten und können die Unschuld des Korsaren beweisen. Jean-Pierre erhält einen Auftrag von höchster Stelle – gemeinsam mit den Freunden soll er die fünf geheimnisvollen Schlüssel finden, die zum Schatz von Thilakka führen. Sie reisen zurück nach Europa, treffen auf brutale Räuber und bigotte Bischöfe und kommen endlich nach Jerusalem, wo der Schatz verborgen sein soll. Doch in letzter Sekunde werden sie von den Widersachern erwischt. Schaffen sie es dennoch? Eine humorvolle, spannende und erotische Geschichte, mit immer neuen Wendungen, die geschickt mit den Klischees des Genres spielt und immer wieder Anspielungen auch auf die heutige Zeit bereithält. Zwischen den Zeilen findet der Leser neben all der Unterhaltung natürlich auch eine Botschaft: Vertrau auf dich, vertrau auf deine Freunde!

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Seitenzahl: 255

Veröffentlichungsjahr: 2012

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Falk Stein

Der rote Korsar

Himmelstürmer Verlag, Kirchenweg 12, 20099 Hamburg        

Himmelstürmer is part of Production House GmbH

www.himmelstuermer.de

E-mail:[email protected], Frühjahr 2009

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages

Coverbild:© C. Schmidt/www.CSArtPhoto.de

Das Model auf dem Coverfoto steht in keinen Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches und der Inhalt des Buches sagt nichts über die sexuelle Orientierung des Models aus. 

Umschlaggestaltung: Olaf Welling, Grafik-Designer AGD, Hamburg.www.olafwelling.de

ISBN 978-3-940818-20-1

ISBN Epub 978-3-86361-209-2ISBN pdf:978-3-86361-210-8

Kapitel 1

Der Streuner

Es wäre sicher alles ganz anders gekommen, wäre ich nicht so ein Rumtreiber gewesen. Oder wenn meine Mutter keine Hure und mein Vater kein Zigeuner gewesen wäre. Oder vielleicht, wenn ich zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort geboren worden wäre. Aber so musste ich ja, konnte ich ja bloß ein Tagedieb werden.

Und es wäre sicher alles anders gekommen, wenn ich an jenem denkwürdigen Tag im Jahre 1687 nicht in jener Straße gewesen wäre. Marseille war zum Bersten voll mit Menschen und ich nutzte die Gelegenheit, den reichen Herrschaften die Börse zu leeren. Vor allem die Fremden, die keine rechte Ahnung von den Gepflogenheiten einer großen Hafenstadt hatten, waren leichte Beute. Sie kamen vom Lande, waren vielleicht Adlige oder auch reiche Bauern, denen das Geld ohnehin locker saß. Und wenn die es loswerden wollten – ich half gerne aus. Ich strich durch Gasthäuser, schlich durch Spelunken, schnorrte hier und da und machte vor allem lange Finger.

Während ich durch die Straßen streifte, fiel mir ein Mann auf, der mich sofort fesselte. Ich weiß nicht genau, was es war, aber ich war von ihm gebannt. Zuerst hielt ich es für eine Art berufliches Interesse und die Erwartung, reiche Beute zu machen, aber jetzt, während ich dies aufschreibe, weiß ich, dass es mehr war.

Er war groß, ein stattlicher Mann. Auf seinem Kopf thronte ein imposanter Hut mit einer braunen Feder. Sein Oberkörper schien muskulös, massig und sprengte fast das ohnehin schon weite rote Wams. Er trug keinen Kragen, kein Tuch und man ahnte gewaltige Brustmuskeln unter dem wilden schwarzen Haar auf seiner Brust, das aus dem geöffneten Hemd hervorquoll.

Seine Beine steckten in engen Hosen, nicht ganz der Mode entsprechend und schon leicht durchgewetzt. Aber dadurch zeichneten sich seine muskulösen Beine noch besser ab. Mein Blick wanderte. Das Wams war lang geschnitten und gab wenig vomHinterteil des Mannes frei, das wenige, das man sehen konnte, versprach pralle Arschbacken. Der Umfang der Oberschenkel ließ mich schwindeln und die Waden raubten mir fast den Verstand.

Ich folgte ihm vorsichtig und beobachtete ihn. Studierte ihn, wollte kein Detail dieses so prächtigen Mannes verpassen. Je mehr ich ihn betrachtete, desto mehr spürte ich, dass ich diesen Mann niemals bestehlen könnte. Dieser Mann würde sich auch niemals bestehlen lassen.

Dieser Mann sollte mein Schicksal werden. Langsam stiegen in meinem Inneren Bilder auf, die ich sofort als sündhaft und gottlos zurückwies. Bilder, wie ich bei diesem Mann lag und er mich nahm. Heftig, tierisch, wild. Ich keuchte und kämpfte gegen diese Bilder an. Vergeblich. Ich spürte, wie meine Männlichkeit fester wurde, steifer, und gegen meine Hose drückte. Ich hielt die Hand vor meinen Schritt und versuchte, unschuldig auszusehen, was mir normalerweise gut gelang. Aber mein hochroter Kopf schien alle Passanten anzuschreien: „Schaut her, dieser 16jährige Knabe hat unkeusche Gedanken!”

Plötzlich rannte ich in jemanden hinein. Von meinen innersten Bildern überwältigt, hatte ich nicht auf den Weg geachtet. Der Mann mit dem Hut hatte angehalten und sich zur Seite gedreht, offensichtlich die Auslagen an einem Marktstand betrachtend.

Ich war genau in ihn hineingelaufen und starrte ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Unfähig mich zu rühren oder gar eine Entschuldigung vorzubringen, klebte ich fast an ihm. Ich atmete seinen Duft, spürte die Wärme seines Körpers und war kurz davor, ohnmächtig zu werden. Da packte er mich mit seinen kräftigen großen Händen, umfasste meine Arme und schob mich grob zur Seite.

Unwillig brummte er: „Pass doch auf. Verschwinde!” Als er sich zurück zum Stand drehte, strich seine Hand über meinen Schritt, berührte versehentlich meinen Schwanz, von dem ich dachte, er wäre nur für Straßenmädchen und Hühner gedacht.

Ich stolperte weiter, verwirrt, ratlos. Was war da eben passiert? In der Ferne sah ich Freunde von mir, aber ich wich ihnenaus. Ich wollte alleine sein, wollte darüber nachdenken, was geschehen war. Meine Hose war schon feucht vor lauter Lusttropfen. Eine Stimme in mir sagte: „Verboten! Das ist verboten! Todsünde!” Aber ich dachte nur an den Mann. Wie er mich umfasst und meinen Schritt berührt hatte. Wie er mit mir gesprochen hatte. Noch immer lag eine Ahnung seines Geruches in meiner Nase. Salzig, verschwitzt, nach Brantwein. Aber dieser Duft erschien mir wunderbarer als alle Rosengärten dieser Erde zu sein. Noch brannten mir die Oberarme von seiner Berührung, noch glühte mein Penis von seinem Streicheln. Es ging nicht anders, ich musste diesen Gefühlen nachgeben, musste der Stimme in meinem Kopf Einhalt gebieten.

Schnell suchte ich mir eine ruhige Ecke in einem Hinterhof, wo mich niemand sah, zog meine Hose herab und tat das, was ich so oft schon getan hatte. Ich nahm meinen Schwanz in die Hand und nach wenigen Strichen schon spritzte der heiße Samen auf das dreckige Pflaster des verlassenen Hofes. So oft hatte ich das schon getan, doch noch nie war es so schnell, so gut, so einmalig gewesen. Aber ich hatte mir auch noch nie vorgestellt, von einem Mann geliebt zu werden. Nun, ich hatte diesen zuvor auch noch nie gesehen. Nie gehört. Nie gerochen. Und in dem Moment wusste ich, was ich bislang nur geahnt und gefürchtet hatte: Dieser Mann sollte mein Schicksal werden.

Ich verbrachte die Nacht in einer leer stehenden Scheune in der Nähe des Hafens. Erst spät fand ich Ruhe. Dies lag weniger am Lärm der vielen Menschen in der Stadt als vielmehr an der Tatsache, dass meine Gedanken bei dem Fremden waren. Auch wenn mein Kopf dröhnte von den Vorwürfen, die ich mir machte: Ich wusste tief in mir drinnen, dass ich meine Bestimmung gefunden hatte. Und während das Licht der Sonne langsam zurückkehrte, beschloss ich, ihn zu suchen, um mein Schicksal zu besiegeln.

Ich schloss die Augen und stellte mir vor, wie seine Lippen meine berührten, seine Zunge meinen Mund langsam öffnete und tief in meinem Mund wühlen würde, wie sie aggressiv immer tiefer bohrte. Dann malte ich mir aus, wie er mich zu Boden drückte undmeinen Kopf in seinen Schritt presste. Durch den dünnen Stoff der Hose spürte ich seinen immer härter werdenden Schwanz. Er würde die Hose herunterziehen und ihn mir tief reinrammen. Und während ich fast würgen müsste, roch ich seinen Duft. Nach Schweiß, nach seinem Samen, nach Urin. Ich malte mir alles genau aus und es dauerte nicht lange, bis ich eine große Ladung auf mein Wams spritzte. Ich tunkte meinen Finger hinein und leckte ihn ab. Mit dem Gedanken, dies sei von ihm, schlief ich ein.

Am nächsten Morgen wachte ich auf, als die Sonne schon hoch am Himmel stand. Ich erschrak. Ich musste zum Hafen, musste den Fremden suchen, vielleicht war er ein Reisender und schon längst über alle Berge. Aber woher sollte ich bloß wissen, ob er mit dem Schiff reiste oder mit dem Pferd?

Vielleicht aber lebte er auch in Marseille und ich hatte ihn bloß nie zuvor gesehen. Mir schwirrte der Kopf. Ich beschloss, meine Suche in der Straße zu beginnen, in der ich ihn tags zuvor gesehen hatte.

Es herrschte großer Betrieb. Alle Welt kaufte und verkaufte, handelte und schimpfte auf die hohen Preise. Manche aßen, manche tranken und manche standen bloß herum und betrachteten sich das bunte Treiben der Straßenkomödianten, die versuchten, mit Schabernack einige Geldstücke zu verdienen.

Ich stahl einen Apfel, um meinen knurrenden Magen zu beruhigen und tat das, was ich immer machte: Ich schlich beobachtend durch die Straßen. Diesmal aber nicht, um irgendwelche Herren um ihren Geldbeutel zu erleichtern, sondern um meine Sehnsucht zu stillen.

Mein Weg führte mich zum Hafen. Mächtige Schiffe lagen vor Anker. Matrosen reparierten Schiffe, andere beluden sie oder löschten Waren. Rings um den Hafen lagen die Kneipen, die man als anständiger Bürger besser nicht besuchte. Hier warteten Huren auf ihre notgeilen Freier, Matrosen, die nach langen Wochen auf hoher See auch bereit waren, alte und hässliche Frauen zu nehmen. Hier lauerten Mörder. Hier lungerten aber auch die herum, die Unschuldige mit billigem Brantwein betrunken machten, um sie dann,wenn sie sich bewusstlos gesoffen hatten, an die Kapitäne der verschiedenen Schiffe zu verkaufen. Kamen die armen Teufel auf hoher See wieder zu sich, war es zu spät. Entweder arbeiteten sie brav mit oder sie wurden über Bord geworfen. Die Wahl fiel den meisten leicht – wer wollte schließlich schon ein Opfer der Haie oder der tobenden Wellen des Meeres werden?

Nach Stunden des Herumstreunens war ich erschöpft. Weniger wegen der körperlichen Anstrengung, die war ich gewöhnt. Enttäuschung machte sich breit und verscheuchte meine Erregung, die mittags noch meine Glieder mit Energie durchströmt hatte.

Ich brauchte eine Pause und betrat eines der Gasthäuser. Ich spendierte mir einen Eintopf und setzte mich in eine dunkle Ecke. Zu viele waren bereit, für ein bisschen Kopfgeld jemanden auszuliefern und es war gut möglich, dass der ein oder andere hohe Herr, den ich um ein paar Geldstücke erleichtert hatte, nicht so gut auf mich zu sprechen war. Mit Heißhunger aß ich meine Suppe, tunkte auch den letzten Rest mit einem Kanten Brot auf. Eine Hure setzte sich neben mich. Sie hätte meine Mutter sein können.

„Na, junger Mann, wie wäre es?”, fragte sie und griff mir gleich zwischen die Beine. Ich schob die Hand weg. „Ach, sind wir was Besseres?”, knurrte sie spöttisch und brummte im Aufstehen: „Wahrscheinlich seid ihr bloß den Frauen abgeneigt und mögt mehr euresgleichen!”

Trotz des trüben Lichtes sah sie, wie ich knallrot wurde.

„Ach”, sagte sie jetzt um einiges lauter, „Frauen mögt ihr also nicht! Er wurde auch gar nicht steif, euer Kleiner.”

Einige, die in der Nähe saßen, wurden aufmerksam. Schließlich war es verboten, wenn ein Mann mit einem Manne verkehrte. Man konnte sich ein schönes Kopfgeld verdienen, wenn man einen solchen Sodomiten ablieferte. Ich zog meinen Kopf zwischen die Schultern und suchte einen Fluchtweg.

Gerade als die Frau Luft holen wollte, um noch lauter von ihrer Entdeckung zu berichten, legte sich eine Hand auf ihren Mund und eine heisere Stimme sagte: „Seid ruhig, Frau, Ihr macht mir Kopfschmerzen!”

Sie blickte erstaunt zu einem abgerissen gekleideten Mann hinunter. Er war deutlich kleiner als sie, aber muskulös und schien sehr stark zu sein. Vor allem aber schien er keine Widerworte zu dulden. Er zauberte ein kleines Geldstück hervor, drückte es ihr in die Hand und zischte: „Und nun verschwindet und lasst euch nicht mehr sehen!”

Sie nickte stumm und war schnell verschwunden.

Ich starrte ihn mit offenem Mund an und konnte nur nicken, als er fragte, ob er sich setzen dürfe.

„Zwei Becher Wein!”, befahl er dem Wirt, dann schaute er mich aus grünen Augen an. Minuten verstrichen und ich fühlte mich mehr und mehr unwohl unter seinem Blick. Dann nickte er zufrieden und schenkte mir ein Lächeln.

„Gut, sehr gut”, brummte er. Sein Haar war abrasiert, seine Hände schienen die eines Handwerkers zu sein. Sein Atem roch unangenehm. Der Wirt stellte uns die Becher auf den Tisch.

„Trink!”, forderte er mich auf. Ich mochte ihn nicht, aber immerhin hatte er meinen Kopf gerettet. Aber was wollte er von mir? Wollte er mich etwa betrunken machen? Von einem Becher ging das ohnehin nicht, also nahm ich die Einladung an und beschloss, keinen weiteren Becher zu trinken.

„Wie heißt du, Junge?“, fragte er mich.

„Jean-Pierre”, antwortete ich und nahm einen kräftigen Schluck. Der Rotwein wärmte meine Kehle und schoss wie Glut in meine Glieder. Er war schwer und hatte einen leicht bitteren Geschmack.

„Jean-Pierre, Jean-Pierre“, kicherte er.

Dann wurde mir plötzlich schwarz vor Augen, mein Kopf knallte auf den Tisch und ich konnte mich nicht mehr bewegen. Einen Moment lang noch funktionierte mein Gehirn und ich hörte, wie aus seinem Kichern ein lautes Lachen wurde. Ich wollte um Hilfe schreien, dann war ich bewusstlos.

Als ich zu mir kam, dröhnte mein Kopf. Was war passiert? Wo war ich? Langsam kehrte die Erinnerung zurück. Der Mann hatte mich betäubt und offensichtlich entführt. Ich versuchte meine Augen zu öffnen, aber sie waren verbunden. Meine Hände und Füße waren gefesselt. Ich konnte einen Brechreiz unterdrücken und versuchte mich zu orientieren. Stimmen drangen an mein Ohr, aber sie waren zu leise, ich konnte kein Wort verstehen. Es schienen zwei Männer zu sein. Es roch nach Salz, Holz und Tabak. Der Raum, in dem ich mich befand, schwankte leicht. War ich auf See? Dann hatte der Mann mir wohl heimlich ein Betäubungsmittel in den Wein gemischt. Daher der bittere Nachgeschmack.

Eine Stimme sagte: „Er bewegt sich, er kommt zu sich.“

Eine andere: „Dann wollen wir uns doch mal den Neuen anschauen.” Die Stimme kam mir bekannt vor, aber ich wusste nicht, wer es war. Der Mann aus dem Gasthaus?

Meine Fesseln wurden gelöst, ich wurde aus meiner Ecke herausgerissen und in die Mitte des Raumes gezerrt. Meine Augenbinde fiel und ich erstarrte. Der Schreck fuhr mir in die Glieder und wurde im selben Moment von höchster Erregung abgelöst. Vor mir stand der Mann, den ich gesucht hatte. Diesmal trug er nur Hose, Stiefel und ein offenes Hemd. Sein Körper schien kein Gramm Fett zu haben, seine Brust muskulös und sein Bauch flach wie der Busen einer Sechsjährigen. Er schaute mich an, sein Blick strich von oben nach unten, dann wieder nach oben und blieb in meinem Schritt hängen. Ich bekam einen Ständer.

Er grinste und sagte: „Nun denn Steuermann, lasst mich mit ihm allein, damit ich ihn ...”, er machte eine Pause, „kennenlernen kann.”

Der Steuermann lachte und verließ die Kajüte.

„Ich bin Jacques de Braquemart und du bist Jean-Pierre, wie ich hörte.”

Ich zitterte vor Erregung und meine pulsierende Latte verriet meine geheimsten Wünsche. Ein Grinsen überzog sein unrasiertes, kantiges Gesicht und er befahl: „Zieh dich aus.”

Ich entkleidete mich und stand nackt vor ihm, mit einer Erektion, die immer größer zu werden schien. Er setzte sich, zog sein Hemd aus und deutete vor seine Füße.

„Zieh mir die Stiefel aus.“

Ich tat wie befohlen, kniete mich zu seinen Füßen, mein Blick ruhte auf der mächtigen Ausbuchtung zwischen seinen Beinen, die zu wachsen schien. Ich wollte aufstehen, aber er drückte mich wieder in die Knie und zog seine Hose herunter. Vor meinen Augen hing der größte Schwanz, den ich je gesehen hatte. Wie von selbst öffnete ich den Mund und liebkoste ihn. Leckte an der Spitze, spielte mit der Vorhaut, nahm ihn ganz in den Mund. Jacques stöhnte leise. Es roch, wie in meinen Träumen, nach Schweiß, nach Moschus und ganz leicht nach seinem Mannessaft. Er hielt mir den Kopf fest und schob ihn mir ganz tief rein. Ich musste fast würgen, aber dann konnte ich ihn doch ganz aufnehmen. Währenddessen massierte ich seine großen behaarten Eier. In meinem Mund wurde er noch steifer und ich dachte fast, es würde mir die Kehle zerreißen, aber ich konnte ihn gerade noch bewältigen. Ich fühlte mich eins mit ihm, ich gehörte ihm, das wollte ich ihm zeigen. Er stieß jetzt heftiger zu, immer schneller. Dann zog er seinen Schwanz heraus und spritzte seinen Saft auf meine Brust. Er zog mich hoch und küsste mich heftig auf den Mund. Sein Kuss hatte nichts mit der Zartheit von Frauenlippen zu tun. Er küsste aggressiv und wild, seine Zunge penetrierte meinen Mund und während er mich fest umschlungen hatte, rieb meine Stange an seinen Oberschenkeln. Es dauerte nur kurz, bis auch ich mich ergoss.

Kapitel 2

Die Reise

Als ich nach meiner ersten Nacht aufwachte, lag ich einen Moment einfach nur da und versuchte mich zu orientieren. Hatte ich alles nur geträumt? Doch dann spürte ich die Bewegungen des Schiffes, hörte das Klatschen der Wellen gegen den Bug des Schiffes und die gebrüllten Befehle des Steuermanns. Ich lag auf einem Fell, zugedeckt mit einer bestickten Decke. Nie im Leben hatte ichunter solch Kostbarkeiten geschlafen. Ich strich vorsichtig über daszarte Gewebe und genoss das Gefühl von Luxus auf meinem Körper. Vorsichtig richtete ich mich auf. Ich lag zu Füßen der Koje von meinem neuen Gönner und Herrn: Jacques de Braquemart, der Kapitän des Schiffes. Wer war er bloß? War er ein redlicher Kaufmann? Ein gefürchteter Freibeuter und gejagter Pirat? Ein mutiger Abenteurer? Auf jeden Fall war er ein wunderbarer Mann und ich spürte eine tiefe Zuneigung und Erregung bei seinem bloßen Anblick.

Er schlief noch. Gleichmäßig atmend lag er unter seiner Decke, die etwas verrutscht war und den Blick auf seinen muskulösen Oberkörper freigab. Er drehte sich schlafend auf die Seite, dabei verrutschte die Decke noch ein Stück und entblößte sein Hinterteil. Zarter Flaum bedeckte die mächtigen Muskeln und ich spürte, wie mir warm wurde von diesem Anblick. Langsam regte sich etwas zwischen meinen Beinen. Als wollte er mich noch mehr anstacheln, drehte sich der Mann neben mir noch einmal, legte sich wieder auf den Rücken und gab dabei den Blick auf seinen halbsteifen Schwanz frei. Erst abends zuvor hatte ich ihn in den Mund nehmen dürfen, hatte dieses große Gerät zum Höhepunkt gebracht und die Erinnerung daran setzte in meinen Adern das Feuer frei. Schnell hatte ich meine Hose abgelegt und meinen Schwanz in die Hand genommen. Ich schloss die Augen. Erst langsam, dann immer schneller rieb ich ihn. Mein Atem ging schneller, dann hielt ich plötzlich inne. Ich fühlte mich beobachtet und öffnete die Augen. Jacques de Braquemart schaute mich amüsiert an. Ich erschrak. Würde er mich bestrafen? Würde er mich auslachen? Nichts von all dem. Er schlug die Decke zurück und ich konnte seinen muskulösen Körper ganz anschauen. Er war wunderschön. So männlich, ohne ein Gramm Fett, muskulös und behaart. Wellen der Erregung schlugen über mir zusammen. Jacques schien seine Wirkung auf mich zu genießen und kostete sie aus. Ich begann zu zittern. Mit einer kleinen Kopfbewegung lud er mich in sein Bett. Ich stieg indie warmen Laken und konnte die Intensität der Berührungen fast nicht ertragen. Seine Lippen berührten meine, seine Zunge drang in meinen Mund und wir küssten uns tief und leidenschaftlich. Seine Hände wanderten über meinen Körper, streichelten mich fordernd und massierten mich. Ich stöhnte lustvoll. Er merkte, dassich jeden Widerstand aufgegeben hatte und mich ihm ganz hingeben wollte. Er liebkoste mich und leckte jeden Winkel meines Körpers. Seine Zunge fuhr über Stellen, von denen ich nie gedacht hätte, dass mich dort eine Berührung erregen könnte.

Langsam arbeitete er sich nach unten vor. Er nahm meinen zum Platzen prallen Schwanz tief in seinen männlichen Mund, seine Bartstoppeln kratzten über meinen Sack und kurz bevor ich soweit war, machte er eine Pause und drehte mich auf den Bauch. Seine Zunge leckte über meine Pobacken, zärtlich biss er hinein, bis ich vor Lust schrie. Dann war er wieder an meinem Ohr, an meinem Nacken. Sein harter Schwanz strich zärtlich über meinen Po, vorsichtig setzte er ihn an und drang in mich ein. Erst dachte ich, ich würde sterben, es würde mich zerreißen, aber der Schmerz ließ schnell nach. Ich entspannte mich unter der Massage seiner kräftigen Hände und machte auf, gab mich hin. Er stieß nur einige wenige Male zu, dann war es bei mir soweit, laut stöhnend kam ich und ergoss mich in sein Laken. Er stieß noch einige Male zu, dann war auch er soweit und spritzte seinen Saft tief hinein. Wir lagen einen Moment da, bewegungslos, verschwitzt, zufrieden und ich zutiefst glücklich.

Er wälzte sich von mir und nahm mich in den Arm.

„Jean-Pierre, das will ich in Zukunft jeden Morgen haben. Und lass dich nicht von den anderen Männern anfassen. Du gehörst mir. Wer dich berührt, wird ausgepeitscht. Du stehst unter meinem besonderen Schutz als mein Schiffsjunge, ist das klar?”

Ich nickte und fühlte mich wie im Himmel. Er erklärte mir meine Aufgaben: Ich war sein persönlicher Schiffsjunge und musste ihm jederzeit zur Verfügung stehen. In jeder Hinsicht. Das würde mir leicht fallen, davon war ich überzeugt.

Wir küssten uns noch einmal, dann sagte er: „Nun steh auf und hol das Frühstück!”

Rasch kleidete ich mich an und eilte aus seiner Kajüte. Oben auf Deck traf mich das Sonnenlicht und ich musste die Augen schließen. Blinzelnd schaute ich über die Reling. Um uns herum war nichts als Meer. Tiefblaue Wellen, deren Kämme von kleinen Gischtkronen bekränzt wurden. Direkt neben der Tür zur Kajüte des Kapitäns stand der Steuermann und schrie einigen Männern Befehle zu.

Er bemerkte mich sofort und grinste: „Na, gut geschlafen?”

Ich nickte und versuchte, das Anzügliche in seiner Stimme zu überhören. „Wo ist die Küche? Der Kapitän will sein Frühstück.”

Er lachte dröhnend. „Das heißt Kombüse, du Landratte! Du wirst noch viel lernen müssen!” Wieder klang es anzüglich. Er deutete zum Ende des Schiffs. „Da hinten findest du eine Tür, einfach hinunter und du findest Maurice, unseren Smutje, ach so: unseren Koch.”

Ich stieg die Treppe vom Vorderdeck hinunter und lief zum hinteren Aufbau. Überall arbeiteten Männer. Sie putzten die Decks, sie saßen in der Takelage, sie reparierten Bohlen. Einige schauten auf, als ich an ihnen vorbeiging, manche grinsten mich lüstern aus zahnlosem Mund an, ein paar pfiffen hinter mir her. Ich fühlte mich unwohl und war froh, als ich die hintere Tür zur Kombüse erreicht hatte. Ich stieg die enge Treppe herunter und stand in einer vollständig ausgestatteten Küche. Links ein Herd, an dem ein Mann damit beschäftigt war, einen dicken Brei zu kochen. Er war vielleicht dreißig, hatte mittellanges Haar, das ihm fettig an der Stirn klebte. Unter dem weiten, fleckigen Kittel, den er trug, konnte man nicht ausmachen, ob er nur fett oder einfach kräftig-muskulös gebaut war. Im hinteren Teil saß ein Junge, wohl etwas jünger als ich, der Kartoffeln schälte. Er blickte auf als ich eintrat und lächelte mich an. Ich lächelte zurück. Endlich ein freundliches Gesicht - abgesehen von Jacques de Braquemart.

Ich räusperte mich, um den Koch auf mich aufmerksam zu machen. Er reagierte nicht. Ich hustete, noch immer keine Reaktion. Ich wollte gerade Luft holen, um etwas zu sagen, da stand derJunge auf und kam zu mir:

„Maurice ist taub, der hört dich nicht. Du willst das Frühstück für den Kapitän holen?” Ich nickte und er fuhr fort: „Ich hab gehört, dass man dich entführt hat. Mach dir nichts daraus. Ich bin von meinem Vater verkauft worden.”

Mitleidig schaute ich ihn an. Er war etwas kleiner als ich und vielleicht ein oder zwei Jahre jünger. Sein Hemd und seine Hose waren zerrissen und hatten einige Löcher. Sein kurzes Haar war schmutzigblond und strubbelig.

Er legte den Kopf schief und grinste: „Wie war es mit dem Kapitän?” Ich errötete und sein Grinsen wurde breiter. Seufzend sagte er: „Das ist ein toller Mann. Ich würde so gern mal seinen Schwanz spüren!”

Ich riss meine Augen auf: Wussten alle von den Dingen, die der Kapitän machte? Vor allem: Mit mir gemacht hatte? Und: Sollten noch andere so fühlen wie ich?

„Mach dir keine Sorgen”, sagte der Junge, „bei uns hier an Bord ist das ganz normal. Bei einigen Männern musst du dich allerdings in acht nehmen, aber alles in allem haben wir hier unseren Spaß!”

Ich konnte nur nicken, so verwirrt war ich.

„Ich bin Maurice. Und wie heißt du?” Er hielt mir seine Hand hin.

Ich schüttelte sie und stellte mich vor. „Ich bin Jean-Pierre.”

Er hielt meine Hand länger als nötig und mir wurde heiß.

„Dein Gesicht glüht ja richtig!”, bemerkte Maurice und strich mir mit der anderen Hand über die Wange. Ich zuckte zurück und machte mich frei.

„Ich sollte vielleicht jetzt das Frühstück ...“

Wieder grinste er und deutete auf einen großen Tisch in der Mitte des Raumes: „Da, das Tablett!”

Ich dankte und verließ schnell die Kombüse. Als ich oben an der frischen Luft stand, merkte ich, dass mich Maurice erregt hatte. Ich atmete einige Male durch und lief zurück zur Kajüte des Kapitäns.

Der war über eine Karte gebeugt und winkte nur kurz mit der Hand: „Stell es hier hin”, sagte er und deutete auf einen freien Platz neben der Karte. Er trug seine Hose und die Stiefel. Sein Oberkörper war noch nackt.

Er lud mich ein, mich vom Tablett zu bedienen und ich aß, bis ich satt war. Frische Äpfel, duftendes Brot, würziger Schinken, ich fühlte mich wie im Schlaraffenland.

„Verzeiht”, wagte ich den Kapitän in seinen Gedanken zu unterbrechen, „wohin segeln wir?”

Er schaute auf und lächelte versonnen. „Das ist ein großes Geheimnis. Aber lass dir eines gesagt sein: Wenn wir es überleben, werden wir alle reicher sein als du es dir je in deinen kühnsten Träumen vorstellen kannst. Wenn wir es überleben.” Er legte eine andere Karte auf die Karte, die er eben studiert hatte und wandte sich mir zu. Ich hatte nur erkennen können, dass es sich wohl um die Karte einer kleinen Insel handelte, markiert mit einem großen Totenkopf.

„Erzähl mir von dir”, forderte er mich auf und ich berichtete. Viel gab es da nicht zu erzählen, aber er schien interessiert.

„Und du bist nie zuvor einem Mann beigelegen?” Ich errötete und er lachte donnernd. „Schäm dich dessen nicht! So warst du bis heute Nacht Jungfrau!”

Ich nickte.

Den Rest des Tages verbrachte ich damit, die Kajüte aufzuräumen und den Kapitän zu bedienen. Ich putzte den Boden, polierte die Stiefel und besserte die Kleidung aus. Jacques studierte seine Karten, besprach sich mit seinem Steuermann und seinen Offizieren, dann und wann verschwand er an Deck und brüllte Befehle. Hin und wieder erkundigte er sich, wie weit ich mit meinen Aufgaben war und gab mir neue. So verging der Tag recht schnell, nur kurz unterbrochen von einem Imbiss zur Mittagsstunde und einem reichhaltigen Abendessen, das er mit seinen Offizieren einnahm und bei dem ich sie bediente. Anschließend trank er mit seinen Offizieren Wein, sie lachten und schienen irgendetwas zu feiern. Mich schickte er mit dem Tablett und den Resten des Mahlesin die Küche.

„Iss, wenn du hungrig bist und geh ein wenig auf Deck spazieren. Wir müssen etwas besprechen. Ich werde nach dir schicken”, sagte er.

Ich trug das Tablett vorsichtig die Treppe hinunter. Rund um den Mast saß die Mannschaft und schien schon einige Becher Brantwein getrunken zu haben.

Ein Grobschlächtiger rief mir zu: „Willst du mir nicht auch etwas reichen von deinem Tablett?”

Alle lachten und riefen durcheinander. Es schien auch ihnen bekannt zu sein, was letzte Nacht passiert war und sie machten ihre Scherze darüber.

„Komm her!”, und griff sich in den Schritt, „ich habe schon fast zwei Tage nicht mehr Lust verspürt!” Er stand auf und stolperte mit ausgestreckten Armen in meine Richtung. „Los, los, mein Täubchen, nimm meinen Schwanz in dir auf!” Er stand zwar einen Meter vor mir, aber ich konnte seinen weindurchtränkten Atem riechen.

Plötzlich stand der Koch hinter mir und fuhr ihn barsch an: „Mach, dass du verschwindest und lass ihn in Ruhe! Sonst erfährt der Kapitän, was du sonst noch so machst und du landest als Fischfutter im Meer!”

Der andere erbleichte - zumindest schien es so, im fahlen Licht der Laternen konnte man das so genau nicht sehen. Der Koch nahm mir das Tablett aus der Hand und verschwand so lautlos wie er gekommen war.

Das war mir alles zu schnell gegangen, ich konnte ihm gar nicht danken. Ich war etwas verwirrt und stand ratlos herum. Jemand zog an meiner Hose. Ich drehte mich um, es war Maurice.

„Lass uns nach hinten auf Deck gehen, wenn die Männer betrunken sind, dann ist nicht gut Kirschen essen mit ihnen.”

„Betrinken die sich jeden Abend?”

Maurice schüttelte den Kopf. „Nein, der Kapitän hat ein Fass mit Brantwein spendiert, es gibt wohl was zu feiern, aber keiner weiß genau was.”

Sein Haar war nicht mehr ganz so strubbelig wie heute morgen, er schien sich gewaschen zu haben. Vertraulich legte er seinen Arm um meine Schulter und wir liefen zum Hinterdeck. Hinter einer Taurolle setzten wir uns auf den Boden.

„Hier sieht uns keiner”, sagte Maurice und strich mit seiner Hand über meinen Rücken. Wollte er mich verführen? Der Kapitän hatte mir doch verboten, mich von den anderen anfassen zu lassen? Mir wurde ganz heiß. Wenn man uns nun erwischte? Andererseits taten wir nichts Verbotenes. Wir saßen auf Deck, gegen die Taurolle gelehnt und schauten in den sternenklaren Nachthimmel.

Maurice deutete auf einen Stern: „Das ist der Polarstern!”

Ich versank im Anblick der leuchtenden Himmelskörper und gab mich der Macht des Kosmos hin. Maurice hatte seine Hand auf mein Knie gelegt und begann es zu streicheln. Ich erschrak. Wollte er doch Verbotenes tun? Jederzeit konnte jemand vorbeikommen und uns erwischen. Aber gerade dieser Gedanke erregte mich und ich spürte, wie mein Schwanz härter wurde und gegen den Stoff meiner Hose drückte. Und andererseits hatte Jacques de Braquemart verboten, mich von anderen Männern anfassen zu lassen. Aber Maurice war ja schwerlich ein Mann, sondern eher einJunge. Seine Hand war höher gerutscht und strich nun fordernd über meinen Oberschenkel. Ich konnte meine Erregung nicht mehr verbergen und stöhnte leise. Er legte seine Hand auf meinen Schritt und massierte meinen Schwanz. Schnell zog ich den Bund meiner Hose herunter, damit er vollen Zugang hatte. Er beugte sich über meinen Schritt und nahm alles auf einmal in den Mund. Zweifelsohne, er war ein Junge, aber er schien erfahren zu sein. Seine Zunge glitt über meine Eichel, er massierte und lutschte, liebkoste meinen Schaft, spielte mit ihm. Das war fast zuviel für mich. Die Erregung wuchs und die Gefahr entdeckt zu werden, heizte mich zusätzlich an. Ich drückte seinen Kopf tiefer und er würgte kurz. Dann entspannte er sich und nahm meinen ganzen Schwanz auf, so dass meine Schamhaare gegen seine Nase und mein Sack gegen sein Kinn stießen. Er saugte immer fester. Ich konnte nicht länger an mich halten und wollte seinen Kopf wegziehen. Maurice schüttelte unwillig den Kopf und so ergoss ich mich stöhnend in seinen Schlund. Er würgte kurz, zögerte aber nicht, alles zu schlucken. Nach einem Augenblick war alles vorüber. Er leckte noch einmal über meine Eichel, als wollte er sie säubern, was mich erzittern ließ, dann richtete er sich auf und grinste mich frech an.

„Lecker!”