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Begegnen Sie nur allzu menschlichen Engeln, wissbegierigen Kindern die auf den Weihnachtsmann warten, oder rätselhaften Elfen wie Nussknackern mit übersinnlichen Fähigkeiten… Erleben Sie die liebenswerten Momente dieser geheimnisvollen Zeit mit warmen Socken, bei Kerzenschein und Kakao.
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Seitenzahl: 49
Veröffentlichungsjahr: 2022
Dorothea Möller
Der Skateboardengel
und andere weihnachtliche Geschichten
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Der Skateboardengel und andere weihnachtliche Geschichten
Vorwort
Noch eine kurze Ankündigung:
Der Skateboardengel
Der Wunschengel
Engel sind auch nur Menschen
Der Kaminwichtel
Schneetauglich
Ein Schneeengel
Ist Amor ein Weihnachtself?
Das Lächeln des Nussknackers
Ein Rentier im Kompost
Weihnachtsmann auf Abwegen…
Impressum
Impressum neobooks
Eine Geschichtensammlung
Weihnachtliche und zauberhafte Geschichten
Dorothea Möller
Mit dem Beginn der Weihnachtszeit liegt auch der Hauch des Geheimnisvollen in der Luft…
Nehmen/Genießen Sie eine kleine Auszeit. Lassen Sie sich von wundersamen Weihnachtsgeschichten bezaubern, in denen freche Wichtel ebenso eine Rolle spielen, wie die Liebe
In diesem Büchlein finden Sie Geschichten für Kinder und Erwachsene, zum Vorlesen und Selbstlesen
Ich wünsche allen Lesern ein unvergessenes Weihnachtsfest
und unterhaltsame Stunden
Ihre Dorothea Möller
Demnächst erscheint mein erster Roman:
„Schatten über der Homburg“
Ständige Fehden versetzten das Grenzland zwischen Westfalen und Münster in Unruhe. Die junge Grafentochter Brida soll einen wesentlich älteren Ritter ehelichen, um eine Allianz zwischen den adeligen Häusern zu festigen. Eine Zigeunerin warnt sie vor drohender Gefahr. Mit dem Tod des Bruders, verliert sie ihren engsten Vertrauten. Als ihre Stiefmutter sich mit ihrem Bräutigam verbündet, beschließt sie, sich in ihrer Ausweglosigkeit das Leben zu nehmen.
Doch das Schicksal hat einen anderen Weg für sie vorgesehen…
Der Roman erscheint als E-Book sowie in gedruckter Form im Herbst 2023. Weitere Ankündigungen werden folgen.
PS: Falls Sie auf den „Geschmack“ gekommen sind, besuchen Sie gern meine Internetseite: www.Dorothea-Moeller.de
oder auf Facebook: www.facebook.com/dorotheamoeller
Onni langweilte sich, wenn er bloß an sein Skateboard kommen könnte…, „ja, wenn“, seufzte er.
„Na Langweiler!“, rief jemand. Benjamin, einer der jüngeren Engel stand herausfordernd hinter ihm. „Petrus sucht dich! Bist wohl wieder aufgefallen?“ Er lachte gemein und sauste auf seiner Wolke weiter. Tja, das konnte Onni nicht. Vorsichtig hüpfte er von Wolke zu Wolke um nicht herunterzufallen und kam mit Verspätung bei Petrus an.
„So geht das nicht weiter, Onni. Immer kommst du zu spät und sitzt verträumt rum. Ändere das schleunigst, oder ich teile dich zum Sterneputzen ein.“ Böse sah Petrus über seine Brillengläser auf ihn hinunter.
Onni nahm all seinen Mut zusammen und fragte: „Könnte ich wohl mein Skateboard bekommen? Es liegt im Keller unseres Hauses. Damit wäre ich viel schneller unterwegs und käme garantiert nicht mehr zu spät. Petrus sah ihn entgeistert an, brummte vor sich hin, dann nickte er. „Meinetwegen, ich werde sehen, was ich tun kann. Aber wehe dir, wenn es dann immer noch nicht funktioniert mit der Pünktlichkeit!“
Am nächsten Morgen sprang Onni aus seinem Wolkenbett, rutschte unsanft aus und landete auf seinem Hinterteil. Als er, seinen Allerwertesten reibend aufstand, sah er den Grund für den Sturz: Sein Board! Ein lautes Jauchzen erfüllte den Schlafsaal der Engel. Er nahm sein Brett unter den Arm, lief so schnell er konnte zur Sternengasse und nahm Anschwung. Mit halsbrecherischer Geschwindigkeit sauste er von einer Wolke zur nächsten und fuhr an der Ecke beinahe in Petrus hinein, der ihn lächelnd ansah.
„Na, dann zeig mal, was du kannst, Onni!“
Überrascht und voller Freude nahm Onni erneut Anschwung und flitzte über die Sternenstraße davon, so dass alle Sterne wackelten.
Seit diesem Tag war Onni immer der Erste im Unterricht und bei der Arbeit. Als er seine Flügel bekam, behielt er sein Skateboard dennoch. Hin und wieder sieht man in den kalten Dezembernächten eine helle Spur am Himmel. Dann saust er mit seinem Board über die Sternenstraße.
Es gibt unzählige Engel, deren Namen wir Menschen kaum
im Sinn behalten können. Einige sind Schutzengel, andere den
Sternzeichen zugeteilt, außerdem gibt es noch die Erzengel.
Wieder andere sind für die Ordnung des Universums zuständig
oder Petrus unterstellt. Alle haben festgelegte Aufgaben, die uns
Menschen verborgen bleiben, vielleicht wirken sie genau aus
diesem Grund so geheimnisvoll auf uns.
Von allen Engeln ist der Wunschengel jener, der eine besondere Gabe besitzt. Er erfüllt die heimlichsten Wünsche der Engel
und manchmal auch der Menschen. Wenn die Vorzeichen im
Universum günstig stehen, erhält der Wunschengel den Auftrag,
für vollbrachte gute Taten einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Für uns wirkt es zufällig oder es geschieht wie aus heiterem Himmel.
Im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten waren die Tannen in den Sternengassen gerade noch rechtzeitig festlich geschmückt
worden. Plätzchenduft zog durch die Gassen und die
Chöre übten fleißig Weihnachtslieder. Doch beinahe lief alles
falsch. Der Wunschengel war nicht konzentriert bei der Sache.
Wünsche wurden verwechselt, er vergaß etwas oder versäumte Besprechungen. Niemand konnte sich erklären, warum der
sonst so zuverlässige Wunschbote solch ein Chaos anrichtete.
Bald schon beschwerten sich die anderen Engel, daher wurde
er zu Petrus zitiert. „Nun, was hast du zu deiner Verteidigung zu
sagen?“, fragte Petrus am Ende seiner Standpauke streng.
Hilflos schüttelte der Wunschengel den Kopf.
„Kannst du oder willst du es mir nicht sagen?“, hakte Petrus
etwas freundlicher nach.
„Es hat keinen Sinn, darüber zu sprechen, weil es auch für uns
Engel Dinge gibt, die wir nicht ändern können“, antwortete der
Wunschengel kummervoll.
„Was ist denn so tragisch, dass du nicht darüber reden magst?“
Verwundert schüttelte Petrus den Kopf. „Manchmal wird es
leichter, wenn wir über unsere Sogen sprechen“, unternahm der
weise Mann einen weiteren Versuch.
Der Wunschengel schluckte. „Da gibt es ein Engelmädchen.
Sie ist erst wenige Wochen hier und sammelt Glücksmuscheln
für all die Kinder, die niemals auf die Welt kommen oder kurz
nach der Geburt sterben. Auf der Erde nennen die Menschen
sie Sternenkinder.“
„Ja, ich glaube, ich weiß, wen du meinst. Andrianas Aufgabe
ist ehrenvoll, doch sie nimmt sich selbst zu wichtig. Hat sie dich
etwa wegen deines Namens aufgezogen?“, fragte Petrus bestürzt.
„Nein, sie sieht mich ja nicht einmal an. Dabei mag ich sie doch
so gern. Meinen Namen kennt sie sicher nicht, und wenn sie ihn
