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Neue Geschichten rund um Weihnachtliche Traditionen, sowie mein bescheidenes Wirken als Wunschengel im Himmel. Trefft neue und alte Freunde mit mir. Erfahrt etwas über Kachelöfen oder die magischen Rauhnächte und lest, was im Vorweihnachtstrubel so alles daneben geht. Improvisation ist das halbe Leben sagte meine Großmutter immer. Genauso sind die nachfolgenden Geschichten - aus dem Leben, in allen Farbschattierungen zum mitfiebern, schmunzeln oder staunen. In diesem Sinne wünsche Euch eine wunderschöne, vorweihnachtliche und vor allem gemütliche Lesezeit, sowie ein fröhliches Weihnachtsfest.
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Seitenzahl: 56
Veröffentlichungsjahr: 2025
Dorothea Möller
Neues vom Skateboardengel
Eine weihnachtliche Geschichtensammlung
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Inhaltsverzeichnis
Kurzes Vorwort – Vom Wunschengel
Mit allen Sinnen durch den Advent
Die Glücksmandel
Winterzeit und Rauhnächte
Ein himmlischer Kräutergarten
Der Weihnachtsklotz
Kachelöfen und ihre Geheimnisse
Ein ungewöhnlicher Heiliger Abend!
Winterglück mit Baumkuchen und Bauchspeck
Stimmungsvolle Weihnachten
Von Engelshaar, Feenstaub und Lametta
Ein Haustier im Himmel?
Schneetauglich
Nostalgieschlittenfahrten
Ein Hauch von Weihnachten
Die verschollene Sternengasse
Über die Autorin
Impressum neobooks
Neues vom Skateboardengel
Eine weihnachtliche Geschichtensammlung
Dorothea Möller
Impressum
Texte: © 2025 Dorothea Möller
Umschlag: © 2025 Dorothea Möller
Verantwortlich für den Inhalt:
Dorothea Möller
Landwehrweg 17a
59065 Hamm
Kurzes Vorwort – vom Wunschengel
Mit allen Sinnen durch den Advent
Die Glücksmandel
Winterzeit und Rauhnächte
Ein himmlischer Kräutergarten
Der Weihnachtsklotz
Kachelöfen und ihre Geheimnisse
Ein ungewönhlicher Heiliger Abend!
Winterglück mit Baumkuchen und Bauchspeck
Stimmungsvolle Weihnachten
Von Engelshaar, Feenstaub und Lametta
Ein Haustier im Himmel?
Schneetauglich
Nostalgieschlittenfahrten
Ein Hauch von Weihnachten
Die verschollene Sternengasse
Über die Autorin
Hallo Zusammen!
Ja, ich bin es wirklich!
Es gibt neue Geschichten rund um Weihnachtliche Traditionen, sowie mein bescheidenes Wirken als Wunschengel im Himmel. Trefft neue und alte Freunde mit mir. Erfahrt etwas über Kachelöfen oder die magischen Rauhnächte und lest, was im Vorweihnachtstrubel so alles daneben geht.
Improvisation ist das halbe Leben sagte meine Großmutter immer. Genauso sind die nachfolgenden Geschichten - aus dem Leben, in allen Farbschattierungen zum mitfiebern, schmunzeln oder staunen.
Ich wünsche Euch eine wunderschöne, vorweihnachtliche und vor allem gemütliche Lesezeit, sowie ein fröhliches Weihnachtsfest.
Euer Onni
Wer kennt das nicht? Die Vorweihnachtszeit ist da, doch die Hektik des Alltags lässt einem wenig Raum für weihnachtliche Stimmungen zwischen Hetze, dringlichen Terminen und irgendwelchen Weihnachtsfeiern oder Treffen…
Nimm Dir Zeit für Dich selbst!
Geh über einen Weihnachtsmarkt, atme bewusst die Gerüche ein.
Schließe für eine kurzen Moment die Augen.
Lass alles auf Dich wirken.
Spürst du es?
Plötzlich steigt dir ein Geruch in die Nase – genau wie früher - als du klein warst. Für einen winzigen Augenblick fühlst du dich wohlig in die Kinderzeit zurückversetzt. Der Geruch ist harzig und frisch – Tannenduft.
In Deiner Erinnerung wird alles lebendig. Mistelzweige als Türdekoration. Der Geruch von Feuer und den darin gerösteten Maronen, Anis und Zimt vom Gewürzstand. Die Erinnerung an Salbei- und Glühweinbonbons ist präsent. Ebenso der betörende Duft frisch gebackener Waffeln.
Bienenwachskerzen die lieblich nach Honig duften, Räuchermännchen, Vanillekipferl, Leb- oder Gewürzkuchen. Nicht zu vergessen saftiger Spießbraten im Brötchen, sowie frittierter Blumenkohl im Teigmantel.
Ein Stück Kindheit, das Gefühl von „Heimkommen und Geborgenheit“ erfüllen Deinen Geist wie Deine Seele. Das Empfinden der Vorfreude auf das Baumschmücken, handbemalte Weihnachtskugeln, Holzanhänger, Nussknacker neben einem bunten Teller voller Nüsse. Tannenzapfen, Zimtsterne und Vanillekipferl, Kerzen sowie Wunderkerzen mit bunten Geschenken unterm Weihnachtsbaum.
All das macht ein Stück Heimkommen und die Vorweihnachtszeit aus.
Alles ist in Deinem Kopf! Du musst es nur hervorlocken und dich davon verzaubern lassen. Dann ist sie ganz plötzlich wieder da, die
In vielen Familien treffen viele Bräuche und Traditionen aufeinander - teils bekannte, teils unbekannte. So war es auch bei uns. Von Großeltern und Eltern meines Mannes, wie meiner Familie, über Geschwister, Onkel und Tanten fand sich ein herrliches Sammelsurium.
Es gab St. Martinsfeiern, Adventsvespern, Weihnachts- oder Wintergrillabende unter dem Sternenhimmel. Bei den Jägern waren es die Hubertustreffen. Von all diesen Sitten und Gebräuchen suchte sich letztendlich jeder die für ihn passenden Bräuche aus und integrierte sie in die Vorweihnachtszeit.
Eine Sitte unserer Familie kommt allerdings nicht aus den verwandtschaftlichen Verbindungen. Diesen Brauch habe ich von meiner finnischen Freundin, die ihn aus dem Norwegischen oder Schwedischen übernahm:
An Silvester gab es bei ihren Eltern, wie auch bei ihr, immer Milchreis als Mittagessen. In diesen opulenten, selbstverständlich selbstgekochten Milchreis mit einem Schuß Sahne, Zimt und Zucker versteckte sie eine Glücksmandel. Wer die Glücksmandel auf seinem Teller fand, den sollte das Glück durch das gesamte kommende Jahr begleiten.
In dem Jahr, als ich sie über Silvester besuchte, gab es ihren schmackhaften Reis mit Moltebeerenmarmelade. Alle aßen bereits ihre zweite Portion. Aber die Glücksmandel tauchte einfach nicht auf. Mittlerweise befand sich nur noch eine Miniportion Reis im Topf, als meine Freundin fragte, wer den Rest essen wollte. Ihr jüngster Sohn grinste verschmitzt und verlangte nach dem Reis.
„Also gut, wie es ausschaut bist du im kommenden Jahr unser Glückspilz“, lächelte sie versonnen.
Die Portion auf dem Teller wurde immer kleiner, doch noch immer fehlte von der Glücksmandel jede Spur.
„Ich habe sie selbst hineingetan“, sagte meine Freundin verärgert, als ihr Mann sie fragend ansah.
Während sie noch überlegte, ob sie es im „Vorbereitungsfieber“ für das Abendbuffet vielleicht doch vergessen haben könnte, feixte ihr Ältester.
„Was weißt du, was ich nicht weiß, Lasse?“, fragte sie ihn verärgert.
Lasse zeigte auf seinen kleinen Bruder, während die beiden Mädchen kicherten.
„Herrschaften, ich will sofort wissen, welchen Blödsinn ihr verzapft habt“, sagte sie im ärgerlichen Tonfall.
Als Johann das verärgerte Gesicht seiner Mama sah, sprang er auf und umarmte sie.
„Mama, sei nicht böse – ich war´s!“
„Was warst du? Hast du die Mandel herausgenommen und aufgegessen...?“
„NEIN! Das würde ich nie tun!“
Fragend sah sie ihren Sohn an.
„Also?“
Johann senkte beschämt seinen Kopf. Sogar seine Schwestern hörten mit ihrer Kicherei auf.
„Ich warte auf eine Antwort!“
Auf ihrer Stirn bildete sich eine steile Falte.
„Ich hab sie in die elektrische Reibe gelegt und die Feineinstellung gewählt“, sagte er kleinlaut. „Damit wir alle etwas vom Glück abbekommen....“
Meine Freundin sah ihren Jüngsten erstaunt an. Sie schluckte ihren Unmut hinunter. Dann umarmte sie ihren Sohn mit innger Herzlichkeit.
„Eigentlich bist du ja ein Goldjunge! Ab dem kommenden Jahr werden wir es immer so machen, damit jeder etwas vom Glück abbekommt!“
Während sie sprach erschien plötzlich ein breites, zufriedenes Grinsen auf ihrem Gesicht.
Das Ende der Herbst- und der Übergang zur Winterzeit bedeuten nicht nur das Ende der herbstlichen Farbenpracht, sondern auch der beginnende Winterschlaf der Natur. Die Ernte ist längst eingebracht, Bäume, Sträucher und Äcker brauchen ihre Ruhephase, um im Frühjahr neue Feldfrüchte hervorbringen zu können.
Es ist Zeit für Kerzenschein, geschmückte Fenster, wärmende Feuerstellen, warme Suppen, wie dicke Socken. Erste Apfelsinen und tiefrote Äpfel finden sich schon bald auf dem Weihnachtsteller. Das Geflügel im Backofen oder Bräter gehört für viele Menschen ebenso in diese Zeit, wie ein Karpfen in der Badewanne...!
Der Duft von Sternanis, Ingwer, Koriander und Piment liegt in der Luft.
Die ersten duftenden Vanillekipferl und Zimtsterne lassen erahnen, es kommt eine Zeit der Freude.
Kurze Tage, lange Nächte!
Es ist aber auch eine Zeit der Magie oder magischen Momente. Schon im
Altertum sprach man von Rauhnächten zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag.
