Der Sonnensturm Teil 2 Graffiti - Hardy Klemm - E-Book

Der Sonnensturm Teil 2 Graffiti E-Book

Hardy Klemm

0,0

Beschreibung

Vorsicht, hier besteht gerne Verwechslungsgefahr. Dieses Buch handelt nicht von der NSU-Mordserie, sondern vom NSU-Skandal. In der Geschichte um Martin Bretz und seinem ersten Internetanschluss geht es nicht um Nazis, die so berühmt wurden wie die RAF. Es steht aber sehr viel drin über die vermuteten Methoden, wie man solche Gruppen vor 2012 vor den Richter bringen wollte. Zugegeben, ein Indizienprozess, aber wenn heute politisch gemordet wird, gibt es nicht so viele Rücktritte. Rücktritte gibt es nur, wenn ordentlich etwas schiefgelaufen ist. Verbrechen werden doch automatisch bestraft. Begleiten Sie Martin Bretz durch die Abläufe veralteter Ermittlungen und verstehen Sie, wieso die Politik das Internet "Neuland" nennt, wieso alles Digitalisierung verlangt, und lernen Sie etwas über die, die von "Steinzeit" sprechen, kennen.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 477

Veröffentlichungsjahr: 2024

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

2. Auflage April 2024

Copyright © 2016 by Ebozon Verlag

ein Unternehmen der CONDURIS UG (haftungsbeschränkt)

www.ebozon-verlag.com

Alle Rechte vorbehalten.

Covergestaltung:Diana Klemm

Coverfoto: Hardy Klemm

Layout/Satz/Konvertierung: Ebozon Verlag

ISBN 978-3-95963-843-2 (PDF)

ISBN 978-3-95963-842-5 (ePUB)

Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Autors/Verlags unzulässig. Das gilt insbesondere für Veröffentlichung, Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Unbefugte Nutzungen, wie etwa Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung oder Übertragung, können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden.

Über das Buch

Vorsicht, hier besteht gerne Verwechslungsgefahr. Dieses Buch handelt nicht von der NSU-Mordserie, sondern vom NSU-Skandal. In der Geschichte um Martin Bretz und seinem ersten Internetanschluss geht es nicht um Nazis, die so berühmt wurden wie die RAF. Es steht aber sehr viel drin über die vermuteten Methoden, wie man solche Gruppen vor 2012 vor den Richter bringen wollte. Zugegeben, ein Indizienprozess, aber wenn heute politisch gemordet wird, gibt es nicht so viele Rücktritte. Rücktritte gibt es nur, wenn ordentlich etwas schiefgelaufen ist. Verbrechen werden doch automatisch bestraft.

Begleiten Sie Martin Bretz durch die Abläufe veralteter Ermittlungen und verstehen Sie, wieso die Politik das Internet "Neuland" nennt, wieso alles Digitalisierung verlangt, und lernen Sie etwas über die, die von "Steinzeit" sprechen, kennen.

Hardy Klemm

Der Sonnensturm

Teil 2

Graffiti

ScienceFiction

Ebozon Verlag

Etwas ernsteres Vorwort

Ich habe mich hier für ein etwas ernsteres Thema entschieden, da ich Informationen aus erster Hand hatte. Das Thema ist die NSU-Affäre, nicht zu verwechseln mit der NSU-Mordserie. Das sind zwei fast völlig unterschiedliche Themen. Die Mordserie ist ein Strafgerichtsprozess und die Affäre ist eine Datenpanne verbunden mit der Arbeitsweise der Behörden. Es ist eigentlich nicht ganz mein Gebiet, da es vor allem um Technik geht. Wenn andere Autoren sich an so ein Thema wagen haben sie eine gute Quelle wo möglich sogar illegal. Ich habe so etwas nicht, deshalb geht es hier auch weniger um Technik, sondern viel mehr um die anderen unbekannten Opfer der NSU-Affäre aber nicht der NSU. Punkten kann ich damit das ich bereits ein Buch über die Hintergründe geschrieben habe und das ich die Opfer fast schon persönlich kenne. Es sind zum einen Personen die zu oft Al-Quaida googeln und zum anderen psychisch Kranke. Damit reden wir in Doppelter Hinsicht von „meinen Leuten“. Ich bin jetzt etwa 10 Jahre psychisch Krank und umgehe deshalb gleich ein mir sehr bekanntes Problem, die Diagnose eines politisch interessierten Menschen, eher Künstler in der Gesprächstherapie. Es gibt nicht mehr viel was von Sigmunds Freuds Arbeit die immense Entwicklung auf dem Gebiet der Psychologie überstanden hat. Als Zivilisationskrankheit wird diese nämlich sehr stark erforscht. Ein Satz übersteht nach meiner Einschätzung aber noch ein paar Jahrhunderte. „Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre.“ Es ist eine Weisheit wie man mit psychologischen Warnzeichen umgehen soll. Das sind zum Beispiel Worte wie „Tod“. Schauen sie mich an. Mit was beschäftige ich mich hauptsächlich? Al-Quaida, Waffenhandel oder auch Umwelt-Katastrophen. Das sind sehr viele Zigarren. Es hat sehr lange gedauert bis ich meine ersten Gesprächstherapiesitzungen hinter mir hatte in denen der Arzt nicht meine Medikamente erhöhen, oder mich gleich einweisen wollte. Deshalb ist hier die Psychologie etwas einfacher dargestellt als sie es in Wirklichkeit ist. Ich bin auch kein Arzt. Alles was ich beschreibe gilt für kranke wie für gesunde Menschen. Ich beschreibe aber hier ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko weswegen die Arbeit mit gefühlten zehntausend Fehlern im Februar 2014 nach dem ersten Aufschreiben an das Amt für Gesundheit Umwelt und Soziales in Rostock Mecklenburg-Vorpommern ging. Ich bin aber kein Anfänger. Dabei fällt mir ein, dass ich mich noch bei meinem Gesprächstherapeuten entschuldigen muss. Ich habe den ja ausgequetscht wie eine Orange! Bin ich wirklich so neugierig?

Vorwort

Ich beglückwünsche Sie zu ihrer Existenz. Sie leben im friedlichsten Zeitalter seit der Bronzezeit und ich habe einen ganzen Sack voll guter Neuigkeiten für Sie. Das Wichtigste zuerst. Sie sind in Sicherheit! Ich habe mir daher vorgenommen eine Wertedebatte zu führen mit einer für Technologie zugleich. Da man dabei eine Gegenthese und eine These braucht suchte ich einen zweiten Autor der mir hilft. Wie zu erwarten hatte niemand Zeit, deshalb fehlt diesem Buch ein zweiter Autor. Es hatte gar nicht lange gedauert bis ich wusste wieso hier niemand aufspringen wollte, da das Thema Internet hieß. Es ist zu schnell. Ich bemerkte das durch Spotify. Das Programm war gut bis es durch ein Update anfing „rechte Musik“ zu streamen. Das hieß für dieses Buch man konnte keine gut bezahlte Werbung einfügen da es die Programme die es gab als das Buch entstand nicht mehr auf dem Markt sein würden, wenn es veröffentlicht wird. So muss man alles in der Vergangenheitsform betrachten. Grober, gedankenloser Kapitalismus macht nur Spaß, wenn man selbst etwas abbekommt.

Disclaimer, mein Leben ist gerade ziemlich krude, und ich habe starke Indizien dafür das sich jemand auf meinem Computer rum treibt. Also ich kann nicht garantieren das es alles meine Schreiben ist. Egal, ich schreibe keine Bibeln.

Graffiti

Das Feld

Es war einmal eine Zeit, die hieß kalter Krieg und es gab mal einen Ort der hieß Nord-Pol. In dieser Zeit war Geld giftig, und wurde vergraben, man stellte Raketen darauf und blies es in den Weltraum. Nur an diesem merkwürdigen Ort genannt Nord-Pol, gab man es dem Gegner, der entweder UDSSR oder USA genannt wurde. Heute gibt es diese Orte nicht mehr. Sie befanden sich dort wo jetzt die Amerikaner und die Russen lebten. Auch dieser Ort existierte nicht mehr, jetzt sprach man nur noch von Gas. Ein merkwürdiger Ort, dort gab es Eis, aber nur in einer Farbe und ohne Geschmack. Es fiel vom Himmel und schwamm. Wenn große Mengen Eis schwammen, nannte man es eine Scholle. Solche Schollen trieben im Kreis um diesen Nord-Pol, der eine UDSSR und eine USA Seite hatte. Die USA Seite hieß Kanada. So baute man für viel giftiges Geld, Forschungsstationen, auf diesen Schollen, diese trieben nach und nach, zum Gegner. Sie maßen die Auswirkungen von Funk auf die Umwelt. Es war nicht die Signalstärke, sondern die verwendeten Worte die einen Blauwal dazu brachten einem Atom-U-Boot auszuweichen oder nicht. Und hier ein Rätsel der Geschichte, als die Schollen jeweils auf der anderen Seite ankamen, wollten sie beide für sich und entsendeten Entdecker. Mit dem Fallschirm sprangen sie ab, und fanden gefrorene Fäkalien, aber leider nichts zu Essen. So wollten diese Entdecker wieder zurück, aber wie? Martin versuchte sich an die Ausdrücke der Offiziere zu erinnern als sie die Reisequalität des Heimwegs beschrieben. Er war wieder in Worten unterfordert worden, vier Wochen Nord-Pol, Nord-Pol, Nord-Pol. Aber war das wirklich Martin? Ein paar Worte konnten das beweisen, die Martin andauernd von sich gab, nach dem der Zuginstinkt nach Erreichen des Nordpols, sich verabschiedete.

Martin:Jodelstrom aber natürlich! Die natürliche Kraft eines Bayern nutzen muss man!

Die Funktionsweise war denkbar einfach, um das Jodeln seiner Landsleute zu hören drehte ein Bayer das Radio leiser. Je weiter weg er sang desto leiser wurde das Radio. Man musste einfach den Bayer möglichst weit weg vom Jodler schaffen dann würde das Radio keine Energie mehr fressen, sondern produzieren. Ja Gefrierbrand, aber nur ein Rüganer konnte auf die Idee kommen alle Bayern auf die andere Seite des Universums zu verfrachten, um den Planeten zu retten. Er war aber wieder, in für Martin normale Denkschemata und es gab einen guten Grund für die fehlenden Worte. Die Offiziere hatten nichts gesagt, als sie sich in ein Seil einklinkten welches von einem Flugzeug herunterhing, das nur knapp über die Eisfläche flog und sie den Zug des Seils spürten der sie und nicht wie einmal von den USA geplant, den Dalai Lama, der so vor Chinesen gerettet werden sollte, beinahe umbrachte. Diese fehlenden Worte störten Martin immer noch als er den Seaknight sah, der ihn abholte. Den Piloten dieses Hubschraubers der von Kanada aus den Irren 20 tausend Kilometer zum Südpol fliegen sollte war der Grund der fehlenden Worte bekannt als sie ihre Tankanzeigen überprüften. So wäre es doch Martin ergangen, wenn es nicht einer der neueren Hubschrauber gewesen wäre, mit der höheren Reichweite, die man im Nirgendwo des Eises bitter nötig hatte, um auch noch die Strecke zurück erfolgreich zu beenden. Martin wurde wie jeder andere Vernunftbegabte am Nordpol eingeflogen. Das Warten in der Eiswüste musste Martin nicht alleine in seinem Zustand über sich ergehen lassen. Thomas Ratling, der Ingenieur der eine einsame Insel für die Station Nica vorschlug, konnte unmöglich einen Besuch beim Nordpol abschlagen. Es stand nicht ganz auf seiner noch zu erledigen Liste. Es kam aber dem Bestieg des Killimandjaro, schon ziemlich nah. Er kümmerte sich um den logistischen Teil der Operation Homerun, der Flug mit Passagieren hin, ohne zurück zum Tanken, wieder hin wieder ohne und dann zurück wieder mit. Anders ohne Zwischenlandung hätte man erstens keine kleine Fahne der Saint Louis Cardinals aufstellen können und zweitens so viel Geld für dieses nicht vorhersehbare Ereignis sparen können. Miranda Braun die jetzt vor Thomas gestellt war, schlug Seneca eine bessere Lösung vor, für den kaum ansprechbaren Martin, der eine solche Leistung auch im normalen Zustand wohl nie vollbracht hätte. Seneca war beeindruckt und Martin nicht informiert darüber das ein Mensch etwas besser geplant hatte als Seneca. Das in der Leistung schwächere Model als das noch bis vor kurzem intakte Model, auf der noch immer großen Unbekannten Horst schlug sich mit anderen Problemen, dem Essen, herum.

Seneca:Uns laufen die Angestellten davon, wenn wir uns nur über den Sommer, in dieser Nacht, mit diesem demotivierenden Schleim versorgen. Die Amunson Scott Station hat schon fast einen eigenen Bäcker und gestern haben sich unsere Leute beim Koyangeln erwischen lassen!

Tyler Stalko:Es gibt Gründe für die Versorgungskriese. Sie haben halbwegs alle Kriterien für die Station an sich erfüllt aber nicht für den Südpol! Das ist internationales Forschungsgebiet und das schon wesentlich länger als Ihre Station steht. Ja wir hätten den Ort auch Vorschlagen können aber er erfüllt nun nicht alle Bedingungen. So schnell wird der Südpol kein UN-Mitgliedsland. Wer bezahlt, wenn niemand es auf seinem Grund und Boden stehen hat? Deshalb der Wostoksee, und die anderen Projekte, die nur am Südpol ablaufen können. Wir können schlecht zulassen, dass zum Beispiel einfache Klimaforscher die ganze Anlage besichtigen. Wenn wir Glück, viel Glück haben reicht das was wir vorführen können aus um als Polare Station zu zählen, aber die müssen auch Bedingungen der sie betreibenden Länder erfüllen und ob wir das alles in einer Station vereinen können bezweifle ich doch stark!

Seneca:Es stellt für uns keine Probleme dar, einen Teil der Station zu ändern und an die Arbeiten dort anzupassen. Wir teilen die Station einfach.

Tyler:Schon bei den Notausgängen geht das mit Ihrer Teilung nicht. Dazu muss jeder Notausgang die Kriterien erfüllen und dadurch müssen auch alle Notausgänge besichtigt werden. Wir dürfen nicht einmal die Positionen verraten. Dank Ihrem Bretz darf nicht einmal zu erkennen sein, um was für Gebäude es sich handelt, geschweige denn dass wir irgendwelche Pläne herausgeben können. Wenn wir die Station teilen, kann es uns auch noch passieren, dass wir nur in den offiziellen Bereichen gesponsert werden. Ein Liter Öl kostet am Südpol 8 Dollar, dank der Transportkosten und das ist wenig, weil es sich um eine Flüssigkeit handelt. Nur Informationen werden billiger transportiert!

Seneca sah das ein und erwähnte nicht einmal Dinge wie Mehl bei dem man noch die Luft in ihm transportierte. Teure Transportkosten von Luft waren es wohl auch die die Polster der Sitze im Seaknight, verschwinden ließen, der sich dadurch in einen riesigen Presslufthammer verwandelte. Schon als das Ziel des Fluges Nordpol hieß wurden die zwei miteinander verschweißten Metallplatten, die zuerst diverse Verspannungen lösten, als Verursacher der wunden Stellen in Bereichen des Körpers von allen Passagieren des Fluges 451 ausgemacht, die man kaum erreichen konnte. Mirandas Plan war dann doch nicht so brillant das ohnehin geringe Gewicht des geradezu ausgeschlachteten militärischen Transporthubschraubers, durch noch spartanischere Sitze zu reduzieren, nur für den Fall eines starken Gegenwindes, der nur in Orkanstärke zum Notlanden mitten im Eisnichts und eigentlich nur zu einer zweiten Wartezeit gezwungen hätte. Man stand und konnte so die Aussicht genießen auf die immer kleiner werdenden Schollen.

Martin:So sieht dann bald die ganze Gegend aus, Klimaerwärmung nicht oder?

Pilot:Ja, die Eisberge werden jedes Jahr kleiner. Vor fünf Jahren, wäre das hier alles Eis gewesen. Wenn Sie vor 5 Jahren hier gewesen wären hätten Sie auch ein Flugzeug bekommen und keinen Hubschrauber. Das ist eigentlich Schade, ich wollte schon das erste Mal als ich davon gehört habe, irgendjemanden, hinten an meinem Flugzeug hängen haben der mit 400kmh über das Eis in zwei Metern Höhe fliegt. So etwas wollte ich schon immer fliegen. Da beneidet man unsere Jungs im Gefecht oder zumindest im Manöver. Solche Flugmanöver wie sie bei euch Europäern durchgezogen werden. Ihr trainiert an den Polen, wir kaum. Hier gibt es keine Hügel und Berge und ich kämpfe nur mit der Langeweile und nicht mit dem Gelände. Wenn hier alles eisfrei ist, werde ich versetzt. Niemand will am Nordpol arbeiten!

Thomas:Dann würde ich gerade hier arbeiten, dann geht der Golfstrom in den Pazifik und Europa hat einen Seeweg nach China mitten im Nirgendwo. Polpiraten dürfen Sie dann jagen.

Martin:So sieht die Welt ohne Nordpol aus, kapitalistisch wie immer. Hat es auch noch nie gegeben eine Erde ohne Eis an den Polen.

Thomas:Doch, im Jura da waren beide Pole eisfrei.

Martin:Sind Sie Steine Sammler, Entschuldigung Geologe oder Prähistoriker?

Thomas:Geologisch interessiert! Ich besitze aber auch einfache Tontafeln von den Hetitern, das ist eher mein Fall.

Martin:Scherben?

Thomas:Nein, die meisten sind Geschäftsunterlagen, in Ton geschrieben. Da gibt es auch Gedichte und persönliche Briefe, aber die kann ich mir nicht leisten! 3000 vor Christus!

Martin:Zahle ich so gute Gehälter?

Thomas:Nein, Verzeihung, Äh? Es gibt unheimlich viele dieser Tafeln!

Martin:Wann kann ich mit Seneca sprechen, dass Sie auch ein paar Gedichte bekommen?

Thomas:Geben Sie mal durch das der Bretz mein Gehalt erhöhen will und wieder klar ist!

Pilot:Ja!

Eine gute Nachricht für Seneca, der zwar die Identität von Martins Partner angenommen hatte, aber nicht mehr als ein Laptop auf Beinen war, der eine der Hauptattribute eines Geschäftsführers, die Entscheidungsfähigkeit, nur bedingt erfüllte. Er war problemlos in der Lage die Fähigkeiten der Station Nica zum Höchstgebot zu verkaufen und dafür zu sorgen das immer wirklich Höchstgebote bei Martin ankämen, aber unterzeichnen tat eigentlich nur Martin, auch wenn er es ab und zu mit Seneca tat. Die Rahmenbedingungen der Aufgabenbereiche von Martins etwas komplizierteren Terminplaner oder Steuerberechnungsprogramm hatten sich verschoben und Seneca simulierte eigentlich nur geschäftiges Treiben. Was für ein Glück das es sich dabei um höheres Management handelte, so bemerkte es niemand. Seneca simulierte noch kurz seinen Tagesablauf und traf auf dem Weg zur Kommunikation Miranda, die genau so viel tat, aber zumindest im Glauben war sie würde aktuell arbeiten mit den Aufgaben die Seneca ihr gab um das Personal im Training zu lassen.

Miranda:Martin?

Seneca:Ja, ich muss die Forschungsprojekte absprechen. Haben Sie das Personal?

Miranda:Ja, und eine große Auswahl noch dazu. Eigentlich müssten Sie das gesehen haben, denn Ihre Projekte und Experimente dürften doch auch eine ausgewogene Mischung sein. Die haben sich bei mir alle geradezu darum gerissen, um ein halbes Jahr in Dunkelheit, bei uns arbeiten zu dürfen. Es sind hier Professoren die kein Gehalt fordern und auch keine Projekte haben? Ich komme mir vor als hätte ich etwas zu verkaufen, das Ausnahmsweise mal gebraucht würde? Ich musste nicht alle abfragen ob Sie noch jemanden entbehren können. Es ist umgekehrt, meine Warteschleife ist voll!

Seneca:Ja!

Keine Information zu viel, Seneca war wieder in der Defensive. Ein Schachmatt drohte und durch den Funkstörer und im Beisein wahrscheinlich jedes Geheimdienstes des Planeten war der eigentliche Aufgabenbereich des Beraters Seneca ohne Augenkontakt mit Martin und ohne durch eine freie Toilette, nicht auszufüllen. Gesprächslos verzichtend auf das Rückgrat jedes Betriebes, der Kommunikation, lief Seneca im gedanklichen Leerlauf mit Miranda Braun in das einzige Zimmer das nicht abgehört wurde, mit Ausnahme der unteren Etagen die nicht betreten werden durften, bis auf weiteres. Die Liste der untergeschobenen, meist als Bauleute oder Praktikanten getarnten Agenten war so, wie vieles andere, eine unsendbare Information. Im Funkraum wartete Charles Dunbar der diesen Raum kontrollierte, wie andere ihre Zunge.

Charles:Guten Morgen, Frau Braun, Herr Seneca, Ich nehme an es geht um Bretz was soll ich durchgeben.

Charles gehörte nach seiner Geschichte zum Raum, unwegschicklich.

Miranda:Herr Seneca, kommt vor mir. Meine Meldung wäre, ohne seine, nutzlos. Er ist doch wieder völlig in Ordnung?

Charles:Sie sind dran Sebastian!

Kein Code abgesprochen, also folgten Listen.

Seneca:Martin sind Sie dran?

Thomas:Nein, aber Sie haben Ihn gleich.

Martin:Seneca, was ist?

Seneca:Sie können mich ruhig Sebastian nennen. Die medizinischen Forschungen brauchen neues Material. Ist doch in Ordnung, wenn ich das schon bestellt habe?

Martin:Ja, gut!

Seneca:Wir sind wohl gezwungen neue Forschungsprojekte aufzunehmen. Wir brauchen so neues Personal. Sie stellen ja am liebsten persönlich ein, also habe ich die Damen und Herren erst mal auflisten lassen. Wir können jetzt forschen in der Astronomie, Meteorologie, Biologie, Exobiologie, Geologie, Medizin, Quantenphysik, Paläometeorologie...

Martin verstand das Problem, da Seneca hier eine Liste abrief und keine Empfehlungen aussprach, in einer Sachlage von der Martin nichts wusste außer, dass sie da war für die technischen Möglichkeiten der namenlosen Maschine, die eigentlich Seneca auswendig kannte.

Miranda:Es freut mich, dass es Ihnen besser geht. Kommen wir zum Personal. Sie können einen Großteil selbst sehen bevor Sie hier ankommen. Die Lopei und dann die Sedna, werden voll sein, von Wissenschaftlern. Sie werden alle nach Mc Murdoc unterwegs zum Flugplatz sein. Der Rückweg wird etwas schwieriger als der Weg zum Nordpol, weil die über fünfzig Stationen am Südpol sich alle mit Vorräten versorgen müssen. Es wird eng! Ab Rio Gallegos wird Ihnen nicht langweilig. Wenn Sie schon mal da sind, können Sie auch die Vorräte kontrollieren. Unsere sind so gut wie aufgebraucht. Da bekommen Sie auch Berichte über das Personal. Ich hoffe Sie werden nicht seekrank!

Sowohl Martin als auch Thomas wussten genau was eine gute Küche benötigte, das was das bereits vorhandene Personal einforderte. In einem Betrieb, das wussten College Absolventen war es durchaus üblich den Chef mal zusammenzuscheißen, aber nicht vor der Kundschaft welches den Ruf der Firma gefährdete und nicht vor den Angestellten, welches die Autorität des Chefs untergrub. Das war lebensnotwendig für einen guten Betrieb und stärkte die Moral der Mannschaft. Deshalb standen alle Professoren in einer Schlange vor Senecas Büro. Er reagierte wie jeder gut geführte Betrieb, gab jedem der das so tat eine Belobigung in die Personalakte und übernahm auch die Angestellten, die in den Aufgabenbereich Frau Braun fielen. Nicht jeder verkraftete tagelanges Gemäker. Frau Braun verschickte indes die Vorratsanforderungen ohne zu wissen wie viel Personal eigentlich versorgt werden würde und überließ so den beiden Nordpolbezwingern so manche Entscheidung. Da Thomas und Martin beide Singles waren war klar was auf der Prioritätenliste der Küche ganz oben stehen würde, Gewürze!

Noch gab es geringe Probleme mit dem Personal, außer vielleicht mit Miranda und Seneca der jedes Voranbringen, in irgendeiner Form, ohne Anweisung von Martin, verhindern musste. Stress wurde auch durch Unterfordern ausgelöst. Das wusste Seneca. Klärungsgespräche sollten Miranda als Schreibtischtäterin entlasten. Er änderte die Pläne der Küche ohne Koch, um das nebenbei in einer offenen Atmosphäre, mit der einzigen Vertretung der UN zu zelebrieren und sie als Ohr für die Angestellten anzuwerben, ein unbenötigter Spion.

Miranda:Kochen können Sie wirklich. Ich trockne ab und Sie spülen, Sebastian.

Seneca:Ok, wie sieht es mit der Moral Ihrer Leute aus.

Miranda:Gereizt! Wo haben Sie kochen gelernt? Die Laune war lange nicht mehr so gut wie beim Essen heute.

Seneca:Kochshows!

Miranda:Hat man selten, dass Männer aus der islamischen Welt gut kochen können.

Seneca:Tatsächlich?

Für Seneca wurde es plötzlich ein heißes Gespräch, die Talibantarnung war in Gefahr.

Miranda:Verletzt das nicht Ihre Würde, wenn Ihre Mutter nicht für Sie kocht?

Seneca:So ist es ganz und gar nicht. Kochen darf jeder und es macht mir Spaß. Ich bin außerdem kein Moslem.

Miranda:So wie Sie abspülen hatte ich das auch nur vermutet. Es gibt nicht viele die sich nach dem Besuch einer Talibanschule gegen den Islam stellen.

Seneca:Gegen?

Miranda:Es ist eher das Abspülen, Sie Wortfetischist, linke Gehirnhälfte, oder?

Seneca:Beides falsch, es sind zwei Gehirnregionen für die Sprache zuständig, das Brocard und das Wernike-Zentrum. Wenn die UN schon ihre Leute im Profilen unterrichtet mögen sie doch die Höflichkeit besitzen wenigstens aktuelles Wissen zu verwenden, sonst beginnen sie Fehler zu machen und die können wir uns nicht leisten.

Miranda:Was? Das hab ich aus The Game mit Michael Douglas. Der ist erst ein paar Jahre alt.

Seneca:Ich sagte doch alt, da gibt es viel Entwicklung.

Miranda:Wir sind keine Topspione!

Seneca:War nur ein Scherz.

Und der misslungene Versuch Miranda mit einer Fortbildung abzulenken!

Miranda:Der Moslem kam daher das Sie die Pfannen zuerst abgespült haben und Sebastian, wie teuer war das Apollo Programm?

Seneca:25 Milliarden?

Miranda:Und es hat uns die Teflon Beschichtung geschenkt. Und wie teuer war Ihr Stahlschwamm und seine Entwicklung?

Seneca:Nichts, es ist Metallverschnitt mit einer anderen Anwendung oder eigentlich 43 Cent.

Miranda:Sie haben es immer noch nicht begriffen. Es hat auch Nachteile, wenn die Mutti immer abwäscht. Sie kratzen nämlich mit dem Metallschwamm für nichts, die 25 Milliarden Beschichtung von den Pfannen.

Eigentlich hat Teflon ein Franzose patentiert!

Seneca:46 Dollar diese Pfanne glaube ich. So teuer sind die nicht?

Miranda:Am Südpol schon. Die Einkaufslisten sind schon unterwegs und ich will Spiegelei, Männer!

Wenn die Menschheit das Kochen von den Shows lernt, kann es passieren, dass Sie das Abwaschen vergisst. Alles wurde aufgezeichnet, nur das nicht. Anstatt ein Problem zu lösen hatte Seneca nun ein neues. Martin und Thomas hatten weder mit dem Essen noch mit dem Geschirr ein Problem. Die Lopai hatte einen, nein vier Smutche, einen Geschirrspüler und einen vollen Laderaum.

Martin:Der Laderaum voll Essen und hier gibt es trotzdem Fisch aus dem Meer.

Thomas:Sehr Gutes. Auf Trawlern gibt es mit das beste Essen, weil die Besatzung dauernd Seekrank ist.

Martin:Wieso?

Thomas:Weiß nicht! Sie sollten sich ablenken, DVD!

Martin:Nein, ich schau mir mal unser Personal an, bis zum Essen.

Martin musste wieder Planen, ohne Informationen ging das nicht und nach dem Energiekrieg Senecas wusste Martin, dass er das wieder übernehmen sollte. Schnell war er an Deck um sich an das in der Sonne badende Personal zu wenden, und um eine Entscheidungsfähigkeit zu gewährleisten.

Martin:Hallo, wer alles zur Nica? Ich will mal die Projekte kennen lernen.

Arbeit, Arbeit, Arbeit!

Professor Alvaro Ortega:Ruhig, abschalten, Sonne tanken, wir sitzen alle in einem Boot.

Martin:Wer sind erst einmal Sie? Wir müssen ja irgendwo anfangen.

Alvaro:Alle nennen mich nur Al. Ich bin Professor für Meteorologie und will und muss nicht zur Nica, Ihrer ISS mit Atomraketen.

Martin:Amunson Scott?

Alvaro:Wostok Station, ich bin bei der NASA.

Martin:Davon hat Seneca gesprochen. Was machen Sie da?

Alvaro:Sprechen Sie erst einmal nicht von der Arbeit. Für uns wird es hart, wenn die Sonne untergeht, Bretz!

Professor Wallner:Sie müssen den Herrn entschuldigen. Ihre Nica blockiert zahlreiche Weltraumprojekte. Ich schlage einen philosophischen Exkurs vor, um uns kennen zu lernen.

Martin:Sie wollen bestimmt zur Nica, was machen Sie?

Professor Wallner:Ja, und ich frage mich ob man hier endlos das Doppelspalt Experiment wiederholen könnte, für meine Schüler.

Martin:Was für ein Experiment?

Professor Wallner:Wenn die Sonne untergeht brauchen Sie nur ein Etwas, das einen zwei Zentimeter breiten Schatten wirft, um zu zeigen das Licht ein Teilchen und eine Welle ist.

Martin:Wie?

Professor Wallner:Ich beantworte gerne beide Wies.

Alvaro:Vorsicht Sehstrahlen, alles ducken!

Professor Wallner:Ich wusste das Sie aufspringen. Also denn aber, Licht verhält sich wie ein Teilchen, das sich gerade bewegt und eine Welle auf und ab, beides jedenfalls bis jetzt.

Martin:Wieso bis jetzt?

Alvaro:Sehstrahlen, ich weiß das ich nichts weiß. Im Mittelalter waren alle davon überzeugt Licht kämme aus den Augen und würde das Gelände wie eine Hand abtasten. Dann erhielt ein Mann den Auftrag den Suezkanal zu bauen, von einem Sultan.

Martin:So alt ist der Suezkanal aber nicht, und er wurde von Briten befohlen.

Alvaro:Ja, es war zu schwer für diese Zeit, deshalb täuschte der Mann Wahnsinn vor um nicht für diesen unmöglichen Auftrag in Frage zu kommen und bei Nichtgelingen hingerichtet zu werden. Er kam in einen Turm und entdeckte dort das Licht, wie wir es kennen, aber nicht die Wellen Teilchendualität des Lichts. Das war ein Augenarzt!

Professor Wallner:Die Briten kommen!

Martin:Haben Sie Angst das Sie bei mir in einen Turm wandern Herr?

Professor Wallner:Der Wahnsinn ist es eher. In dieser langen Nacht dreht man ohne Hobby leicht durch, für mich ist es malen und Alvaro Ortega, er hier, philosophiert, aber nur in Debatten, um nicht den Verstand zu verlieren. Professor Gustaf Wallner.

Martin:Dabei verliert man nicht den Verstand?

Gustaf:Nur die Beherrschung, weil man nur grau sieht!

Martin:Depressive Kunst, eine Oper in der jeder Selbstmord begeht. Davon habe ich durch Sebastian Seneca schon gehört.

Gustaf:Schön und befreiend, der Regenbogen ist immer unter der Regenwolke, Herr Bretz!

Alvaro:Stimmt!

Martin:Und Sie Philosophieren über das Licht?

Alvaro:Im Augenblick über Wellen.

Martin:Lichtwellen?

Alvaro:Nein nur Wellen, diese hier draußen. Es gibt Superwellen, Freakwaves. Einer Theorie zur Folge entstehen sie durch Quantenchaos und durch Zufall ohne Einwirkung von außen und halbieren Südpolforschungsschiffe, Luxusliner und Öltanker. Meine Schlussfolgerung, oder Theorie herrschen in einem stabilen Universum stabile Systeme und in einem Chaotischem, chaotischen Systeme. Metaphysik!

Martin:Klingt schwer.

Alvaro:Ist es nicht. Man lässt sich treiben oder meditiert darüber. Was das Schwierige daran ist, ist es das Ganze zu vertreten und sich und seine Theorie in der Philosophie zu verteidigen, die ja alles lehrt. Gegen mich steht meine Meinung als Meteorologe, der fast schon weiß das diese Freakwaves, durch etwas Physikalisches ausgelöst werden.

Gustaf:Was ist Ihr Hobby, Martin.

Martin:Ich rette die Welt, zumindest jetzt!

Alvaro:Oh, das ist aber schwer! Aber tun Sie was Sie für richtig halten, ich tue das was ich für richtig halte und alle anderen tun alles andere.

Alles andere wurde also das Problem von Leuten wie Miranda und dem hilflosen Seneca am Pol, über Funk.

Mario:Hallo, Nica ich grüße Sie, können Sie mich orten.

Charles:Noch nicht! Wieso, alles in Ordnung?

Mario:Ich bin mit einem Hundeschlitten unterwegs und die Tiere wollen nicht weiter. Ich habe mich wohl verirrt. Meine Instrumente sagen mir zumindest, ich bin in eurer Nähe, wenn sie stimmen.

Charles:Wieso sollten sie nicht stimmen? Wir haben keine Probleme.

Mario:Sie hören nicht zu, meine Hunde wollen nicht weiter. Ein Tier hat ein Hirn eine Maschine Nichts.

Man gab die Werte durch.

Charles:Haben Sie schon von unserer Bewusstseinssperre gehört? Sie stehen nämlich davor.

Mario:Das ist hier? Ich dachte es gäbe so etwas wie ein Warnsystem für das Gelände.

Charles:Nein, das ist doch geheim.

Mario:Dann müssen Sie das auch allen anderen sagen die in diese Gegend müssen. Dann war es geheim!

Charles:Wer muss schon in diese Gegend?

Mario:Ich! Ich soll Algen zählen und Sie dürfen raten wer was hier muss, oder denken Sie hier kommen die Forscher nur her um die ganze Zeit in einer Station zu sitzen?

Arbeit, Charles beschloss etwas welches die Geheimhaltung betraf zu übergeben, bloß an wen?

Charles:Sie sehen so aus als hätten Sie gerade nichts zu tun!

Miranda:Was?

Charles:Jemand muss unser Stationsfeld in die Arbeiten eines oder eigentlich jedes anderen Forschungsprojektes mit einbeziehen. Finden am besten Sie heraus was die anderen alle gerade so machen und nicht ins Feld laufen.

Seneca hatte natürlich nichts dagegen. Nica war beschäftigt, Seneca nicht. In der Station Mc Murdoc versuchte Martin das zu ändern, kein Stillstand, Arbeit, Arbeit, Arbeit!

Martin:Medizinische Experimente Ok, Seneca. Wir wollen nur helfen, Sebastian.

Seneca:Ok!

Martin:Was ist mit dem Wostok-Auftrag?

Seneca:Die Informationen bekommen Sie nur, wenn Sie den Südpoltest bestehen, also etwas später.

Der Test zur Kontrolle der Isolationsfähigkeiten am Südpol, den Martin und Thomas noch nicht hinter sich hatten, schaltete die Hälfte des Personals aus, was Martin im Hafen von Mc Murdoc, noch nicht ahnte.

Thomas:Schwein gehabt, ich werde wohl gebraucht, 4 Punkte haben die Tester mir geschenkt.

Martin:Ha, dann schenken Sie mir 10 und ich darf die Station betreten. Ich bin doch wichtiger als Sie.

Thomas:Stellen Sie sich das nicht zu einfach vor, ich bin nämlich wichtiger und besser informiert als Sie. Der Test ist nur gegen Amokläufe für die Überwinterung im langen Dunkeln. Betreten müssen Sie die Station sowieso.

Martin:Wieso sind Sie wichtiger als ich?

Thomas:Entschuldigung, ohne mich läuft nichts. Ich bin ihr Hochgeschwindigkeitsingeneur zur friedlichen Nutzung des Weltraums mal abgesehen vom langweiligen Hitzeschild.

Martin dachte an den Warpantrieb und fragte sicherhalb sichtlich erschreckt nach. Die Horst war vielleicht doch noch zu viel.

Martin:Hochgeschwindigkeit beim Tracktorstrahl wieso?

Thomas:Nein, es ist das Material! Wir bauen keine Waffen!

Martin:Das Material ist ziemlich langsam?

Thomas:Es ist die Widerstandskraft des Materials bei Beschuss!

Martin:Keine Waffen, keine Panzerung! Deal?

Thomas:Es ist der Beschuss durch Weltraumschrott von zum Beispiel alten Satelliten. Ihr Material könnte in den Orbit geschossen werden, um, wie ein Staubsauger, Partikel zu sammeln, die von uns dahin gebracht werden. Das sind auch Geschosse, aber mit höheren Geschwindigkeiten als eine Überschallrakete.

Martin:Und die werden durch Panzerung abgefangen?

Thomas:Oder es geht zurück ins Mittelalter. Ein Geschoss trifft einen Satelliten, der verwandelt sich in viele Geschosse, wenn er zerschossen wird, die treffen wieder einen oder besser gleich mehrere Satelliten und die verwandeln sich in Geschosse, bis nur noch Geschosse da sind und keine Satelliten, eine Kettenreaktion. Die Kosten so einen Satelliten zu betreiben sänken sich auch wenn man nicht wie jetzt den Geschossen ausweichen muss. Ein Satellit, aus Ihrem Material könnte die Geschosse abfangen und sie unschädlich machen, denn den Raumschrott lenken können wir noch nicht.

Martin:Was bedeutet es eigentlich, wenn ein Satellit, den man lenken kann, den Raumschrott nicht mehr ausweichen kann?

Thomas:Mittelalter, eine Welt ohne Satelliten und ohne Raumfahrt!

Martin:Das ist doch kürzlich passiert, ein kommerzieller Satellit wurde von Raumschrott getroffen. Die Kettenreaktion hat doch dann begonnen?

Thomas:Nein, davon hätte ich erfahren. Oh ich habe es, der Treibstoff. Jedes Ausweichmanöver kostet Treibstoff und damit Lebenserwartung für den Satelliten. Man wollte sicherlich nur Treibstoff sparen, denke ich.

Martin:Dann brauchen wir doch eigentlich einen Sattelitenbauer und keinen Hochgeschwindigkeitsingeneur?

Thomas:Nein, ich kontrolliere die Geschosse!

Martins Test stand an.

Arzt:Wie geht es Ihnen jetzt? Die anderen die aus dem Feld raus sind, reagierten leicht manisch?

Kein normales Therapeutengespräch, denn so eine Diagnose gab es für gewöhnlich erst zum Schluss.

Martin:Ich will die Welt retten, ich fühle mich geladen!

Arzt:Im Sinne von wütend?

Martin:Im Sinn von Arbeit.

Arzt:Gut, ich denke die sollten Sie zuerst machen sonst bekommt ein Workaholic wie Sie noch ein Boreout. Wir verschieben den Test!

Martins Test war verschoben, der von Mc Murdoc nicht.

Thomas:Der Feueralarmtest, wie bekommen wir Nica nur dadurch?

Martin:Sie sind bereit, ich bin bereit das Gebäude zu verlassen. Das ist bei Nica genauso.

Thomas:Aber die Tester dürfen bei Nica nicht alles betreten und kontrollieren. So fallen große Teile durch.

Der Alarm heulte auf und alle Mann verließen die vorgetäuscht brennende Station Mc Murdoc.

Alvaro war auf Abfangkurs.

Alvaro:Geht´s noch, Tierversuche am Südpol, auf Nica?

Martin:Was? Die habe ich nicht genehmigt.

Alvaro:Doch hier, medizinische Tests.

Martin:Chanceln, sofort.

Alvaro:Gut. Lassen Sie mich vorbei! Ich will schneller sein als der Psychologe.

Die simulierten Löscharbeiten begannen ohne den Psychologen, der ließ das Feuer ausreden.

Alvaro:Wissen Sie das man mit Hilfe von Radiowellen Wasser zum Brennen bringen kann.

Martin:Oh, Ihr Hobby, Nein.

Alvaro:Und Eis ist im tiefen Weltraum flüssig!

Martin:Ich bin immer noch ganz durcheinander von Teilchen Wellendualität des Lichts.

Alvaro:Sie brauchen nur etwas das einen 2cm Schatten hat, bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang und das wirft dann ein Indeferänzfeld.

Alvaro nahm den Stiel einer Axt und hielt ihn ins Licht eines Türspalts. Es warf ein Indeferänzfeld. Es war noch Zeit und Martin begann die Welt zu retten.

Martin:Also alles mit 2 cm Schatten wirft ein Indeferänzfeld. Das ist wie Kaleidoskop, ein Spielzeug, ein Zauberstab und zusammen mit Harry Potter gemerchendeist, kann man Geld verdienen für Greenpeace. Ich brauche eine 2. Meinung.

Martin erzählte dem Psychologen vom Zauberstab. Es kam ins Bewertungsgespräch.

Arzt:Er will einen Zauberstab für Greenpeace verkaufen und sich das Geld zur Planetenrettung herzaubern. Er hat jetzt schon Wahnvorstellungen.

Martin fiel durch! Im Flugzeug zur Station fragte Martin noch wieso. Zwangshandlungen, kein Psychologe verrät jemanden mit Wahnvorstellungen, dass er gerade Wahnvorstellungen hatte. Er musste selbst herausfinden. Die Station erwartete ihn und vor allem ein privates Gespräch mit Seneca. Auf dem Flugplatz taumelten die Drohnen umher.

Martin:Hallo Sebastian, ich muss mit dir reden, über das Personal.

In einem Büro wurde erst die vollständige Lage besprochen, über Knochenleitung.

Seneca:Der Mann aus Gloster ist auch mit Sicherheit ein Spion von Charles.

Martin:Wir müssen dich erst einmal hier weg und raus aus dem Stör-Feld schaffen! In der langen Nacht wird hier nicht viel passieren. Was ist mit diesem Wostokauftrag?

Seneca:Der Wostoksee unter der Südpolstation russischer Herkunft. Wostok ist ein riesiger noch flüssiger See unter dem Eis der seit 420 tausend Jahren getrennt ist von der restlichen Biosphäre. Es werden neue oder sehr alte Spezies dort in diesem See vermutet. Man will ein steriles Loch Bohren und die Arten und vor allem das Klima dort erforschen, um zu sehen wie sich zum Beispiel Leben auf anderen Planeten oder Monden wie Europa entwickelt hat.

Martin ärgerte sich das er nicht mitmachen durfte.

Martin:Ich will alles darüber wissen.

Seneca:Zuerst etwas anderes, Wichtigeres zu unseren wirklichen Angestellten. Ich habe da eine These aufgestellt, bei großer Anzahl subtrahieren sich die IQs!

Miranda kam unangekündigt in den Raum.

Miranda:Herr Bretz es gibt eine Unzahl von Problemen mit Ihren Vorräten. Nur Gewürze?

Nachdem eine neue Bestellung raus ging konnte Seneca nur noch seine Notausganglösung präsentieren und nicht die endlosen Wostokvermutungen.

Martin:Es ist in Ordnung, das können wir gleich beim Essen so beschließen, gemeinsam, und wenn jemand Probleme damit hat, werde ich es durchsetzen und wenn ich mit der Umlaufbahn drohen muss!

Zum Abendessen gab es Schwein auf das gewartet wurde.

Seneca:Ich habe eine Lösung für den Sicherheitstest erarbeitet.

Oder eigentlich von seinem Speicher kopiert.

Seneca:Wir klären die Notausgangfrage mit Agenten.

Der ganze Raum sah Seneca an.

Charles:Wir können nicht Sicherstellen für wen die Agenten arbeiten, wenn sie hier ankommen.

Seneca:Ich meine die Programme, die sich in Logikrastern bewegen.

Gemeint waren Programme, die sich nach vorher verabredeten Mustern durch eine nicht vorher verabredete Hindernisstrecke bewegten. So wurden Straßen geplant indem man die Autofahrer vorher programmierte, was Seneca bis zum Eintreffen des Schweins erklärte.

Miranda:Das sieht gut aus, Piep Piep, ach ich bin hungrig.

Alle aßen und die Blicke veränderten sich, Person für Person langsam. Die Münder öffneten sich, und es wurden kleine Drähte aus dem Gekauten gefischt.

Miranda:Von wo kommen eigentlich die Schweine?

Seneca:Der Rücktransport der Versuchstiere wäre sehr kostenintensiv und wir haben zu wenige Vorräte!

Martin:Lang lebe die Konserve. Ich hole den Dosenöffner!

Seneca:Ich öffne, Martin braucht noch seine Handgelenke zum Unterzeichnen der Verträge.

Nur einen Tag und eine Nacht blieb Martin auf der Station und es sollte gehandelt werden.

Seneca nahm den Wostok Auftrag an und alle Angestellten wurden Angestellte. Die Forschungsprojekte begannen mit dem unterzeichnen und Martin war arbeitslos. Er sollte sich mit gutem Kontakt zu Seneca um das Image der Station kümmern, von der chinesischen Außenstelle aus. Urlaub? Unglücklicherweise hatte der Psychologe Recht, Martin brauchte eine Beschäftigung. Schon in der Herkules auf dem Rückflug, nahm Martin die Arbeit auf.

Dimitri war gelangweilt in seinem Pekinger Horchposten und das schon eine ganze Weile, leider.

Für Martin führte der Weg, mit Charles Dunbar als Handgepäck, nach Peking. Er wollte aber nicht wie Charles in einem Hotel wohnen. Schnell fand er mit Senecas Unterstützung Dimitri der sein Haus gerade sehr günstig anbot. Seneca musste auch irgendwo wohnen, wenn er wieder in Peking war. Eine kleine Werkstatt in der Garage lud Martin dazu ein, seinen Zauberstab für Greenpeace weiter zu entwickeln und der fehlende Kühlschrank weckte Heimatgefühle. Martin freute sich schon auf ein Wiedersehen mit dem Kokskonsumenten, aber daraus wurde nichts. Auch Seneca wurde beschattet, Deng Fat der Sohn des Beamten der ungewollt die Befreiung Chinas in einer anderen Realität organisierte.

Seneca:Ich habe Sie nicht in der Expeditionsliste. Sie sind hier doch richtig, erst Neumeyer und dann Wostok?

Miranda kam noch dazu.

Miranda:Und alle nahen Stationen auch noch!

Deng:Bei Wostok überwache ich die Umweltverträglichkeit. Schallbohrer klingt zwar erst mal sauber aber jemand hat vergessen die Pläne meiner Regierung zu geben. Wenn der Bohrer umweltfreundlich ist, müsste eigentlich das Patent für alle einsehbar sein. Vielleicht ist das gute Stück ja Uran betrieben. Wasserstoff, na wenn ausgerechnet die NASA sagt das ist sauber. Imperiale Sauberkeit steht gegen solidarisierte Vernunft. Das ist bestimmt bald auf einem Nato-Panzer. E-Waffe!

Vorher.

Dimitri Koljakov:Ja wer stört?

Tyler Stalko:Tyler hier, halte dich von deinem Haus fern.

Dimitri:Ist nicht mehr mein Haus! Ich habe es gerade an den großen Martin Bretz verkauft. Wenn es Probleme damit gibt, sind es seine.

Tyler Stalko:Dimitri, geh dem Bretz ja aus dem Weg. In seiner Umgebung wird alles überprüft. Dreimal darfst du raten woher ich das weiß!

Dimitri wollte wieso verschwinden. Alles ergab sich über den Computer, der noch warm war als Martin das Haus betrat und von Vivien die Schlüssel überreicht bekam.

Auch aus dem Zauberstab wurde nichts, denn nur im Lichtspalt bildete sich das magische Indeferänzfeld.

Martin:Mist, das funktioniert nicht.

Martin brauchte eine neue Aufgabe, die ihm am nächsten Tag fand. China veröffentlichte seine Arbeitslosenzahlen, nach der Weltwirtschaftskriese, im Gegensatz zu Russland das klugerweise das einfach unterließ. Da begannen die ersten verbotenen unkontrollierten Demonstrationen. China hatte Probleme wie jedes andere Land auch. Welchen Grund gab es da für Martin, sich einzumischen?

Die Legimitation? Auch Russland berief sich auf die Wirtschaft. Am leichtesten erklärte sich die Situation im Gespräch mit Wang, denn Matweh lauerte immer noch gut bezahlt in den USA. Er wurde von Charles Dunbar einfach dort vergessen.

Martin:Zum Platz des himmlischen Friedens. Ich will die Demonstration sehen! Wang was ist?

Wang:Soll ich die Staatssicherheit vorher abhängen?

Martin:Ach die können bleiben. Ich mache ja nichts Verbotenes.

Wang:Lassen Sie mich das lieber entscheiden. Was machen wir den genau? Eigentlich sollte es doch zum Takafumi Building gehen. Die werden sich wundern?

Martin:Bei der letzten Demo in China lief alles glatt und die Regierung hat gewechselt. Ich will sehen wie das hier sich entwickelt und dazu Kommentare sehen?

Wang:Da lief nicht alles glatt und die Regierung hat auch nicht gewechselt? Na vielleicht doch, unsere Propaganda ist nicht schlecht. Ich würde auch gern die Kommentare sehen, wenn ich könnte.

Wenn ein Chinese zum Platz des himmlischen Friedens recherchierte bekam er im Internet nichts zum Massaker 89. Die einzige Chance etwas darüber zu erfahren waren die Kommentare anderer, dritter, außerhalb von China, der Länder und natürlich illegale Proxyserver.

Martin:Also, wenn ich mir das so überlege, wird es vielleicht keine Kommentare dazu geben, weil jeder die gleichen Probleme hat, nur eben nicht in der Größenordnung wie China. Sieben Zehntel der Produckte die hier hergestellt werden, kommen von den Rohstoffen her, aus dem Ausland und werden also eingekauft. Das gilt auch für die Nahrung! Wenn bei euch die Wirtschaft zusammenbricht, droht eine noch nie dagewesene Hungersnot, bei 1,2 Milliarden Chinesen. Eigentlich müssten andere Länder ihre Unterstützung anbieten. Eure Regierung beruft sich auf die Wirtschaft als Legimitation und wenn ein anderer seine Hilfe anbietet wäre das so als würde ein Arzt sagen Sie hätten einen bösartigen Tumor. Man müsste das ganze System kritisieren, das man leider selbst hat. Die Globalisierung, das globale Chicken Race!

Wang:Ist ein Chicken Race nicht das, wo alle auf einen Abgrund mit Vollgas zufahren. Wenn immer mehr Geld zur Verfügung steht, wo bleibt der Abgrund?

Martin:Irgendwann gibt es keine Rohstoffe mehr, sämtliche Jobs, die nur Verarbeiten, werden wegfallen, und nur die Jobs die noch Rohstoffe haben, werden funktionieren. Das ist die Deglobalisierung, die man hier besonders gut sehen kann, weil hier alles größer und schneller ist. Man müsste dann wieder die eigenen Rohstoffhersteller subventionieren, was teurer ist als die Rohstoffe aus anderen Ländern und unter dem Konkurrenzdruck verliert natürlich der Erste der das macht, den billigeren Anbieter aus dem anderen Land. Also wird Vollgas gefahren. Keine Regierung würde freiwillig vom Export und Import etwas aufgeben, Ok vielleicht Kuba? Ich zitiere nur die Parapsychologie.

Wang:Wollten Sie nicht sagen die Wirtschaftswissenschaften?

Martin:Nein, das ist keine exakte Wissenschaft!

Wang:Das ist keine exakte Wissenschaft?

Martin:Ein Unternehmer berechnet den Gewinn auf Grund des Risikos. Er rät das Risiko, und das ist wirklich keine Wissenschaft, raten. Gewinn gleich Risiko, wie gefährlich ist etwas, das ist Wirtschaft. Wenn man wüsste, von Wissen, wieso passieren dann Unfälle? Alles andere ist illegal zum Beispiel Monopolwirtschaft, wo man es weiß. Wirtschaft ist etwas nicht zu wissen!

Nicht jede Monopolwirtschaft war gleich illegal. Martin Bretz kannte auch ein sehr gutes Beispiel dafür, sein Aurit, seine Erfindung auf die er das Monopol hatte. Aber erklären sie das Patentrecht mal einem Chinesen. In China war das Kopiert Werden nämlich eine Ehre.

Wang:Und wann hat die Parapsychologie die Deglobalisierung erwähnt?

Martin:Also das ist nun wirklich berühmt! Kommt die Schwester rein und sagt Wir sind bereit für den Zuneigungstest. Sagt Dr. Egon Spengler Gut schicken Sie das Hundebaby rein. Das Kleinkind ist ganz glücklich. Sagt Dr. Egon Spengler Jetzt wollen wir mal sehen was passiert, wenn wir das Hundebaby wegschicken? Ghostbusters 2!

Wang:Und ein Parapsychologe weiß etwas?

Martin:Zumindest Psychologie, es ist eigentlich egal wen Sie fragen, jeder der etwas weiß sagt das Gleiche. Die Welt lebt auf Pump.

Wang:Jedenfalls dauert es noch eine Weile, unsere Kohle hält noch 400 Jahre.

Martin:Momentmal die BRD sagt 200 Jahre!

Wang:Dann doch nur 200 Jahre!

Egal was Sie einem aufgeklärten Chinesen erzählen, er wird es auf Grund der landesweiten Propaganda glauben. Zahlen sind so eine ungenaue Sache. Greenpeace spricht zum Beispiel von nur 100 Jahren bis es keine Kohle mehr gibt und Dong Energie ein Energiekonzern steht als Vertreter der Wirtschaft offen gegen die BRD mit ihrer merkwürdig genauen Schätzung von 137 Jahren. Das könnte nach nano am neuen Kraftwerk Cesar liegen das Emissionsfrei Kohle verbrennt und sich der Forschungsapparat weder bei 100 Jahren, das eindeutig zu schnell ist noch bei 200 Jahren welches nun wirklich zu langsam wäre, lohnen würde. Schnell klärte Seneca, auf dem Weg nach Wostok Martin auf.

Martin:Ich bin mir nicht mehr so sicher mit den 200 Jahren, Wang! Ich zitiere nur Sebastian Seneca!

Wang:Ist egal, es hört wieso niemand wichtiges darauf.

Martin:Ist das die Demo?

Wang:Das war sie! Dahinten zerbeulen sie gerade ein Auto.

Martin:Amateure!

Wang:Wohin jetzt?

Martin:Zum Baumarkt!

Wang:Wohin? Ach ist sowieso egal. Sie müssen noch heute zum Therapeuten!

Beim Arzt erklärte Martin dann das Ganze wesentlich schneller und ohne Gegenfragen.

Martin:Also die Preise sind dort astronomisch hoch und die Mitarbeiter empfehlen einem immer das Falsche, was man dann gar nicht gebrauchen kann aber ich mag die Blumenabteilung und dass man die Tiere mit rein nehmen kann. Immer wenn ich mir was ausgedacht habe muss ich an den Baumarkt denken. Jetzt brauche ich eine Schaufel und eine Waage.

Arzt:Und das Ende der Welt findet dann wann statt?

Der Arzt arbeitete mit dem Befundbericht vom Südpoltester und der sprach nun mal von Wahnvorstellungen.

Martin:Nach allem was ich weiß 2027!

Arzt:Da ist aber noch viel Zeit. Wie wäre es, wenn Sie einen kleinen Urlaub machen!

Der Computer sollte sich nicht abkühlen. Charles gab ihm die neusten handelsüblichen Sicherheitsprograme und natürlich jede Menge nicht handelsübliche Ausspähprograme und vernichtete danach die Originale.

Martin:Urlaub? Was soll ich denn tun?

Arzt:Gehen Sie mal schick essen oder in eine Ausstellung, wie wäre es mit der Disco?

Martin:Das kostet ein Vermögen, Moment, das ich jetzt habe. Sie kosten doch auch Geld?

Martin hatte fast ehrlich verdientes Geld!

Martin:Huch, ich bin doch reich! Sagen Sie was macht man eigentlich mit Geld?

Arzt:Das weiß ich nicht, ich verdiene nicht so viel.

Oh doch! Seneca hatte ihn schließlich empfohlen!

Martin:Könnten Sie mal jemanden fragen der sich damit auskennt?

Arzt:Wenn es Ihnen so egal ist, dann könnte man es doch spenden.

Martin:Ihnen?

Arzt:Ich werde mir mal das auf meinem Terminplaner notieren, vielleicht kann ich Ihnen doch helfen.

Der Arzt schrieb auf einen Terminplaner, den er nie kontrollierte. Eine unsichtbare Schreibmaschine, um Martin vom sinnlosen Geldverschwenden fürs erste abzuhalten.

Nach dem Arztbesuch war Martin gönnerhaft gestimmt und konnte das auch problemlos ausleben, als er auf dem Nachhauseweg mit Wang auf der Straße Gael Peter Assimov stehen sah. Er hatte ein Schild in der Hand "USA".

Martin:Wang den nehmen wir mit. Den kenne ich!

Wang:Rucksack Amis versuchen meistens irgendetwas zu schmuggeln. Sind Sie sicher?

Martin:Ganz sicher!

Gael konnte durch die getönten Scheiben des Wagens nichts erkennen und reagierte erst im Inneren auf den Chef der Station Nica.

Gael:Ach du Bruder, lass dich umarmen!

Gael umarmte Martin.

Martin:Nicht knutschen!

Gael:Wie steht es um Xu? Sind die Habier schon besiegt?

Martin:Wo ist der Rest von euch?

Gael:Die meisten sind in Bandung, auf den Philippinen, geblieben. Papst Benedikt der XVI hat uns eingeladen.

Martin:Der Papst auf den Philippinen hat euch eingeladen?

Gael:Ja, er hat gesagt man darf an Außerirdische glauben aber sie nicht anbeten und es gibt erschreckend wenige Christen auf den Philippinen. Das hat er von seinem Astrologen.

Auf den Philippinen ist alles voll mit Christen.

Martin:Gibt es dort Haschisch wo die meisten geblieben sind?

Gael:Ja, und was für ein geiles Zeug!

Martin:Du willst zurück in die USA?

Gael:Ja, das Zeug muss doch verteilt werden.

Gael holte zwei toastbrotleibgroße Ballen Haschisch aus seinem Rucksack. Wang räusperte sich.

Martin:Schöne Scheiße wie willst du fliegen, Economie?

Wang:Siehst du den Bus dahinten. In so einen kommst du!

Gemeint waren die mobilen Exekutionseinheiten der chinesischen Regierung.

Gael:Du hast doch einen Privatjet.

Martin erinnerte sich dunkel an die Escape.

Martin:Wang, nach Hause. Gael, so ein komischer Name, das Zeug muss weg!

Am nächsten Tag steuerte Wang dann endlich das Takafumi Building an. Der Wirtschaftswissenschaftler Hagen van de Volk war schon ein bisschen froh über diesen einen Tag Galgenfrist. Es war die Rede davon ein Unternehmen aus dem Boden zu stampfen und das Gebäude war nur teilweise eingerichtet. Gael vernichtete an diesem Tag ein Teil seines Einkaufs. Wang war glücklich das Gael breit zu Hause lag, zumindest den Vormittag. Wang Honei war einfach kein Drogentransporter und Gael ließ das Zeug nicht unbeobachtet. Martin blieb auch nicht unbeobachtet, die Staatssicherheit folgte und wusste was nicht transportiert wurde. Es war Ok aber man machte sich auch Gedanken um Martins Gesundheit und begann die Befundberichte des Therapeuten zu studieren. Am Takafumi Building war das Gespräch mit Hagen schon fast uninteressant.

Hagen:Schön das Sie es heute geschafft haben. Ich verstehe, dass der Therapeut wichtiger war. Waren die Bewusstseinssperren denn schlimm?

Martin:Man fühlt sich unheimlich getrieben und kann sich nicht treiben lassen.

Hagen:Getrieben werden Sie jetzt nicht. Ihr Kollege, Herr Seneca hat eigentlich alles erledigt bis auf die Finanzierung, die nicht mit dem Südpol einverstanden ist. Die USA sind schon fast draußen, wären nicht Barack Obama der glücklicherweise der Meinung ist, er müsste sich für alles was der Bush verbockt hat, entschuldigen. Der große globale Scherbenhaufen durch Bush und die Weltwirtschaftskriese sagen, dass kein Geld kommt. Wir sind kaum auf dem Markt und müssten eigentlich schon irgendwie beweisen, dass wir uns auf die neue Flaute eingestellt haben, am besten durch eine Rationalisierung. Wir haben aber noch nichts was wir rationalisieren können. Es gibt nur eine Möglichkeit für mich, eine fortschrittliche Unternehmensform.

Martin:Und dann kommt das Geld. Wer bezahlt Sie eigentlich?

Hagen:Wir haben einen guten Kredit aus der Schweiz! Wir warten wie alle anderen auch.

Martin:Und fürs Warten bekommen die Leute hier Geld? Da kann man doch rationalisieren?

Hagen:Wir tun noch andere Sachen, wie Schätzen, wie viel ist Ihre Technik eigentlich wert? Das kann man nur abschätzen, durch die Ideen die hier gerade eingehen. Sind die Ideen nämlich gut genug, erhalten wir mehr Geld.

Martin:Sie raten doch nur!

Hagen:Wir vergleichen Äpfel mit Birnen. Das ist mehr als nur raten und dann tun wir noch etwas Wichtiges. Wir sagen wie teuer etwas Neues ist! Ihre Technik ist ziemlich neu und hat viele Möglichkeiten. Bei Bänkern ist es schon so dass es heißt 3, 6, 3, 3 Prozent für Guthaben, 6 Prozent für Kredite und um 3 zum Golf, aber wir können es mit ähnlichen Dingen vergleichen, so dass es 6, 3, 6, heißt und das spart Geld.

Martin:Da man um 6 länger Golf spielen kann, weil man solange mit der Taschenlampe den Ball suchen muss.

Hagen:Um es mal an einem Beispiel zu zeigen. Es geht um Ihr Bestrafungsfeld, etwas mit dem man gut Geld verdienen könnte als Ersatz für die Todesstrafe. Also in den USA schafft man die Todesstrafe Stück für Stück ab, weil Polizeichefs es nicht mehr als gegeben sehen, dass die Verbrecher dort abgeschreckt werden. Seitdem Sie mit ihren Messeauftritten und Ihrer Kopfdurchdiewandnummer in aller Öffentlichkeit gezeigt haben, das Sie wohl so etwas wie ein moderner Frankenstein sind und das Feld um die Station Nica als Monster behandeln.

In den USA kostet eine Hinrichtung 1 Million Dollar und in China wurden 1718 Todesurteile vollstreckt, geschätzte 6000-8000, 2008.

Martin musste an den Bekloppten Gael denken, mit seinem Schit.

Hagen:Das ist ein riesen Markt!

Martin:Nein, keine Folter als Ersatz für die Todesstrafe. Das nutzen wir, aber ich will kein Geld damit verdienen. Das habe ich nicht nötigt. Es gibt viele andere Möglichkeiten, selbst wenn wir von 8 Milliarden Dollar reden.

Schnell korrigierte Seneca den Kopfrechner.

Seneca:Die Todesstrafe ist nicht so teuer in China.

Hagen:Ich hatte mir schon gedacht das Sie mit nein stimmen.

Martin war beleidigt. Hagen störte das aber nur wenig, da er den Chef in diesem Fall völlig korrekt zusammen schiss. Er hatte bereits seinen zwei Jahresvertrag in der Tasche und machte brav nur seine Arbeit.

Hagen:Sie müssen jetzt nach Hause. Da gibt es Probleme. Ich suche Ihnen bessere Angebote und ich habe noch viel anzubieten. Aber werden Sie nicht zum Politiker. Immer wenn sie tun was sie wollen müssen sie Geld dafür bezahlen und immer, wenn sie tun was andere wollen bekommen sie dafür Geld.

Sie sind in der Wirtschaft, und die tut viel Gutes!

Martin:Konsumenten abzocken ist etwas Positives?

Hagen:Ich glaube, wenn man die Summe der Unternehmen sieht, ja! Sie müssen das System verstehen und nicht nur ein einzelnes Unternehmen. Wussten Sie wieso der amerikanische Kontinent so wenig entwickelt war, als man ihn entdeckte? Wahrscheinlich auf Grund der geringen Ost-West-Ausdehnung. Es war schlecht zum Handeln, da auf dem Weg Osten nach Westen nicht so viel Ware verdorben ist, als von Nord nach Süd, und damit durch die Klimazonen. So überlebten mehr Menschen auf Eurasien und durch den Verkehr zwischen China und Europa.

Martin:Pocken breiten sich also besser in Nord-Südrichtung aus und auf quadratischen Kontinenten sind alle Menschen gleich.

Hagen:Das weiß ich nicht.

Zuhause angekommen, warf Gael in alle Richtungen.

Gael:Die Habier haben die Xuianer vernichtet. Oh Gott, ich bin völlig allein. Ich komme nie nach Hause.

Martin:Wang, was machen wir jetzt mit dem?

Wang:In eine Klinik und den Schit vernichten. Da wird er dann eingesperrt, bis er wieder ansprechbar ist.

Gael hatte Paranoia vom Schit, schmiss mit Schuhen und befand sich in Lebensgefahr. Die Sicherheitskräfte von Charles Dunbar hatten ihn in den Schuhschrank gesperrt. Es war wieso Freitag und am Wochenende nahm ihn die Klinik nicht auf. Die Escape nahm eine Abkürzung über den Orbit und holte die beiden ab. Charles musste auf einen regulären Flug warten. Er flog über Teeside England und musste noch etwas Wichtiges in seinen Besitz bringen. Für Martin wurde es ein ungewöhnlich langer Flug, denn die Escape flog mit für Flugzeuge normaler Geschwindigkeit. Martin wollte den Traum eines jeden Piloten leben. Das Bier müsste noch irgendwo rum stehen und die Escape flog alleine.

Martin:Wo ist die Kiste?

Charles hatte sie aus der Escape geschleppt. Was war das?

Martin:Gemüsesaft?

Jemand mit möglichen psychischen Problemen gab man keinen Alkohol. Die Grübeleien verschwanden zwar, aber kamen dann stärker wieder. Es war Zeit für eine Unterhaltung mit Gael.

Martin:Hast du Durst? Ich habe Bananensaft, Kirsche, Kiba, Karottensaft und Tomatensaft?

Gael:Tomatenpower!!! Yeah, Yeah, Yeah!

Martin:Den kannst du alleine trinken, fuiba!

Gael:Stehst du nicht auf Flugzeug Killertomaten? Probiere mal.

Martin trank nicht, er nippte.

Martin:Schmeckt geil!

Der niedrige Luftdruck verwandelte den gewöhnungsbedürftigen salzig scharfen Saft in eine Geschmacksbombe. Charles war Vielflieger und kannte die Wirkung. Auch Gael gierte nach dem Geschmackserlebnis und erlitt wahrscheinlich einen Vitaminschock.

Gael:Ich sehe nichts, keine Ufos. Siehst du, was habe ich gesagt ich bin der letzte Überlebende.

Martin:Hast du auf einem Flug schon mal ein Ufo gesehen?

Gael:Nein, die Fenster sind dafür zu klein. Das kann man schon daran sehen, dass immer die Piloten und nicht die Passagiere, die Ufos sehen. Es gibt nur sehr selten Berichte darüber das Passagiere Ufos sehen. Am besten sieht man es schon daran, dass es sich meistens um Militärmaschinen handelt. So ein Abfangjäger hat riesige Fenster und Ufos tauchen fast immer auf ungewöhnlichen Flugrouten auf, wo sonst niemand fliegt.

Martin unterbrach Gael. Er musste an seinen ersten Flug mit der Horst denken. Er sah einen gelb bräunlichen Fleck auf der Reise zum ersten Warpflug tief im All, wo die ganze Sache begann. Bestimmt war es nur ein Asteroid außerhalb der Planetenscheibe. Sein Fenster war aber kleiner als das eines Abfangjägers.

Martin:Stimmt, wo sonst niemand fliegt!

Gael:Wo sonst niemand fliegt, das sind immer die Habier. Und da wo es mehr als einen Zeugen gibt das sind die Xuianer. Die müssen sich nicht verstecken, die werden versteckt. Das sind die Freimaurer, die sie verstecken. Immer wenn sie landen wird den Leuten die Erinnerung genommen, nur nicht bei den Habiern die die Opfer entführen und sie misshandeln, verstümmeln und untersuchen um eine biologische Waffe für die Freimaurer zu entwickeln. Sie suchen auch Xuianer und setzen Überwachungschips in ihren Nacken oder unter die Achseln wo nicht geröntgt wird.

Wieder erinnerte sich Martin an etwas aus seiner Vergangenheit, der Chip den Charles ihm einsetzte. Wie hieß der noch, TSALR6.

Martin:Ich habe mir sagen lassen das Menschen das auch tun.

Das Gespräch endete auch nicht auf dem Weg von Rostock Lage nach Strahlsund Grünhufe. Es endete erst mit dem Aufnehmen der Personalien im Krankenhaus. Martin suchte instinktiv eine Aufgabe und die war nun Gael zu heilen, von einem Glauben. Martin hatte auch noch Geld und es war Saison auf seiner Insel Rügen. Dunkel holte ihn die Vergangenheit ein und durch Senecas letzte großartige Theorie, war ihm auch klar, dass er diese Welt und nicht eine andere retten, verbessern oder einfach nur verändern wollte. Er wusste nicht wie. Es gab keine neue Idee. Für Martin hatte sich anscheinend nichts geändert. Er hätte den Tag mit einer Massage im einen der zahlreichen Hotels beenden können aber nein, er nahm den Zug nach Sassnitz, nörgelte sogar darüber das der Schaffner, der meistens nicht den gesamten Zug abkassieren konnte, ausgerechnet ihn auch noch in der 2. Klasse, abkassierte und schlief wie gewohnt, in seiner Einzimmerwohnung ein. Das Leben hatte ihn nicht eingeholt. Es war schon lange nicht mehr sein Leben. Martin war im Leerlauf. Am nächsten Morgen besuchte er seine Mutter und schickte sie nach Agadir, Urlaub im arbeitsreichen Leben, dann gab es einen einfachen Döner und er lief wieder nach Hause. Martin funktionierte nicht! Die Erlösung aus den Grübeleien kam von einer ganz anderen Seite. Es begann mit einem Klingeln an Martins Wohnungstür.

Andreas:Guten Tag, Herr Bretz.

Martin:Hallo?

Andreas:Ich bin Andreas Zeller, und bin ein verurteilter Jugendstraftäter und mache eine Umfrage.

Martin:Ok, was fragen Sie den um?

Andreas:Was schätzen Sie wie viele Deutsche haben Vorurteile vor Jugendlichen, 40, 60, oder 80 Prozent?

Martin:60 Prozent, die ohne Kinder.

Andreas:Es sind 80 Prozent.

Andreas:Ich wurde von meinem Bewährungshelfer beauftragt Ihnen diese Zeitschriften anzubieten. Darf ich reinkommen ich finde mit meiner Vorstrafe keinen anderen Job, bitte.

Martin:Ich habe nichts Wertvolles in meiner Wohnung, Ok.

Andreas musste lächeln.

Andreas:Das hab ich auch noch nicht gehört!

Andreas trat ein, bewunderte den Kalender aus Klebeband.

Martin:Der ist ja noch vom letzten Jahr!

und bot Martin ein paar Zeitschriften an.

Andreas:Also Sie überweisen mir Geld und dafür hole ich Ihnen eine oder mehr von diesen Zeitschriften jeden Monat dafür sind die ersten 3 umsonst. Ich habe hier schon eine Computerzeitschrift an einen Ihrer Nachbarn von oben verkauft. Wenn Sie Fragen haben können Sie auch meinen Chef anrufen.

Martin sah sich die Verträge wohl zu lange an. Schon kam ein Anruf auf ein Mobiltelefon das Andreas ständig in der Hand hielt.

Stimme:Ja, hat den der Andreas irgendetwas falsch erklärt.