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»Liebe, Fantasie und Veränderungsideen von AutorInnen, die einen besonderen Blick auf die Welt haben. Es sind Geschichten zum Schmunzeln, Nachdenken und Anregungen in seinem Lebensumfeld etwas zum Positiven zu verändern. Ein Buch, das man auf dem Nachtkästchen liegen haben sollte.« Dr. Franz Joseph Huainigg, Germanist, Nationalratsabgeordneter & Gründer des Literaturwettbewerbs „Ohrenschmaus“
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Seitenzahl: 79
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Vorwort der Autoren
SONNENBLUMEN AUF DER HAND
Lieder / Gedichte
Das Meerwunder
Manuela Gruber, Eva Wagner, Karin Brenner, Christian Kargl, Stefan Paul
Du musst ein Engel sein
Stefan Paul
Das Fenster
Stefan Paul, Christian Kargl
Guten Morgen
Stefan Paul
Mein Herzenswunsch
Karin Brenner
Mein Herzenswunsch
Manuela Gruber
Lass mich
Stefan Paul
Mit den Böhnen tönen
Christoph Ströbinger, Christian Kargl, Stefan Paul
Rundherum um das Meer
Alexander Safrany
Allein darf nicht sein
Stefan Paul
Meine Freundin Sway
Christian Kargl
Conchita Wurst
Martin Manuel Kautnik
Liebelei
Stefan Paul
Der weise König
Stefan Paul
Der Lebensfluss
Christian Kargl, Manuela Gruber, Eva Wagner
Das Mondmädchen
Christian Kargl, Karin Brenner, Manuela Gruber, Christoph Ströbinger
UNSERE ZEITSCHLEIFE
Literate / Aufsätze
Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied
Stefan Paul
Wie macht man Kinder, wenn man allein ist?
Stefan Paul, Eva Wagner, Christian Kargl, Alexander Safrany
Unsere Zeitschleife
Eva Wagner, Christoph Ströbinger, Christian Kargl, Stefan Paul
Traumfänger
Stefan Paul, Manuela Gruber
Die Abgase, eine kleine Geschichte über die Zeit
Alexander Safrany, Eva Wagner, Stefan Paul, Christian Kargl
Fortschritt
Manuela Gruber, Stefan Paul
Die Zeichen der Liebe (inspiriert von Bianca S.)
Stefan Paul
Liebesgefühle (oder der kunterbunte Lebensfuchs)
Manuela Gruber, Stefan Paul, Christian Kargl
Ich möchte Geschichte schreiben
Christian Kargl
Natur und Liebe
Karin Brenner, Stefan Paul, Manuela Gruber
Beziehungen!
Stefan Paul, Christian Kargl, Karin Brenner, Manuela Gruber
Alter(n)!
Alexander Safrany, Eva Wagner, Stefan Paul
Einsamkeit
Christian Kargl, Stefan Paul
Geld und das Ende
Christian Kargl, Stefan Paul
Frust und Lust – Gefühle
Stefan Paul, Christian Kargl, Alexander Safrany, Eva Wagner, Stefan Paul
DER SPEISEPLAN AUF DER SONNE
Märchen / Geschichten / Dramen
Alptraum!
Bianca Da-Re
Atemlos – Schwester und Schwester
Martin Brest (Martin Kautnik), Rudin Doneaway (Christian Kargl)
Unser schönster Tag
Eva Wagner, Manuela Gruber, Karin Brenner, Martin Kautnik, Christian Kargl, Stefan Paul
Liebestierschutztag
Bianca Da-Re, Eva Wagner
Raincoast
Christian Kargl, Manuela Gruber, Karin Brenner, Eva Wagner, Stefan Paul
Thollies
Stefan Paul
Das Erlebnis beim Reden
Stefan Paul
Das Auto sucht Liebe (oder Das Nichts, das Auto und die Menschenhunde)
Manuela Gruber, Christian Kargl, Stefan Paul, Martin Kautnik
Der Alltag auf Erden
Stefan Paul
Illusionen und Tatsachen (oder Tagträume und Orte)
Christian Kargl, Stefan Paul, Alexander Safrany
Die außerirdische Landung
Christian Kargl, Bianca Da-Re
Liebesgeschichte
Karin Brenner, Stefan Paul, Christian Kargl, Manuela Gruber, Martin Kautnik
Nummer 5 und Anne
Stefan Paul
Die Lügen, Intrigen und heißen Affären bei Wege zum Wohnen
Martin Manuel Kautnik
Der Speiseplan auf der Sonne
Christian Kargl, Eva Wagner, Alexander Safrany, Stefan Paul
Die Liebe, die Sterne, wir wiederholen
Eva Wagner, Stefan Paul
Angst vor Gewitter
Bianca Da-Re
Die Wanderung
Bianca Da-Re
Der waagrechte, schlaftrunkene Wäscheständer (eine assoziative Montage)
Stefan Paul, Christian Kargl, Manuela Gruber, Karin Brenner
Land der Hexen
Stefan Paul
Des Menschen liebste Beschäftigung
Stefan Paul, Christian Kargl
Festtag
Karin Brenner
Liebe im Supermarkt
Martin Manuel Kautnik
BIOGRAFIEN
Herzlich willkommen! Wir leben bei „Wege zum Wohnen“, einer Einrichtung für kognitiv und mehrfach beeinträchtigte Menschen. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen mit unseren Texten. Die Texte sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Karin Brenner, Bianca Da-Re, Manuela Gruber, Christian Kargl, Martin Manuel Kautnik, Stefan Paul, Christoph Ströbinger, Alexander Safrany und Eva Maria Wagner; mit Unterstützung von Dietmar Tauchner und Walter Hentschel, der mit uns die Bilder gemacht hat.
Unser Buch beinhaltet Gedichte / Lieder, Märchen / Erzählungen und Literate / Aufsätze. In den zumeist kurzen Texten geht es größtenteils um Liebe und Veränderungsideen. Die kindergerechten Märchen handeln von Sachen, die hergestellt werden könnten und das Leben verbessern würden; aber auch von Phantasiewesen wie Hexen, von Prinzen und Prinzessinnen. Die Texte sind unterschiedlich lang und meist gesellschaftskritisch und behandeln die Grundbedürfnisse des Menschseins.
Die Literate, wie wir unsere Aufsätze bezeichnen, handeln ebenfalls von Verbesserungsmöglichkeiten für alle möglichen Bereiche des Alltags. Die Literate sollen zum Nachdenken anregen, um die Verbesserungen in die Tat umzusetzen.
Die Inspiration stammt aus verschiedenen Quellen, wie z.B. Trennungen oder Liebeskummer oder Musik. Manchmal regen uns Themen an, manchmal auch auf. Die Texte sollen Spaß machen, aber auch zum Nachdenken anregen.
Die Autoren, Pernitz, im Winter 2015
Manuela Gruber, Eva Wagner, Karin Brenner, Christian Kargl, Stefan Paul
Fisch und Wasser, kalt und angenehm und gesund. Ruhestätte am Meer.
Sonne, Strand und Sand, Wüste und Delfine dürfen nicht fehlen in der Versammlung, denn sie schwimmen alle im Meer.
Am Meer lege ich meine Kleider ab und schlüpfe in die Badesachen.
Die einen wollen rauchen, die anderen wollen die Abkühlung beim Schwimmen genießen: Meer sehen und dann umkippen in den Sand und nicht mehr aufwachen aus der Wirklichkeit.
Und für immer und ewig möchte ich an die Himmelspforte klopfen.
Er wird dann gefunden und wieder aufgeweckt.
Wiedererweckt bedankt er sich beim Finder. Wachsein ist Traum.
Du musst ein Engel sein
so wahrlich und klein
können nur Engel sein
komm fall in mein Bett hinein
und du bist mein für immer klein
Das Fenster zersprang aus Pauls Wut,
und dahinter ist eine Glut!
Die Glut ist brennend heiß.
Was soll der Scheiß?
Alles hat seinen Preis, mir ist ganz heiß, wer weiß…
Was ist das hier für eine Masche?
Die Glut wird hier zur Asche, rasche.
Die gibt es in einer Flasche,
mit einer schönen Masche.
Guten Morgen, guten Morgen,
guten Morgen, lieber Garten!
Gute Laune hat das Wetter,
heute Morgen wünsche ich
nur mehr guten Morgen.
Jeder neue Tag
bringt uns Glück herein.
Die Liebe lässt mich leben,
ich will andere Menschen kennenlernen,
mit einem Mann essen,
das ist mein Traumwunsch.
Die Liebe ist verständnisvoll
und bringt Freude und Glück
und Stück für Stück zu mir zurück
die Liebe, die Liebe
hat schon viele Bilder gemalt,
Bilder voller Farben und Gefühl,
in Pernitz, wo der Ewald wohnt
mit seiner Frau und seinen Hunden.
Neue Leute sind super,
weil sie Schwung rein bringen
in die Wohngemeinschaft.
Schwung ist mein Herzenswunsch.
Schwung in mir,
wie eine Frühlingsschaukel.
Schwung ist mein Wunsch
und mein Leben.
I
Lass mich dir zeigen
und immer weinen und schweigen
wie schlecht Welt sein kann.
Café olé oder Tee,
die Gnade der Erfindung
liegt im wachen Moment.
Die Falle.
Es ist ungerecht und skandalös,
wenn man Nichtraucher und
Behinderter ist,
weil da ist man doppelt ausgeschlossen
in Gasthäusern und öffentlichen Gebäuden ---
II
Abgase und 99% der Menschheit
sind wortwörtlich Kannibalen.
Sie essen mit Genuss ihre eigenen
Kinder, denn es ist in Vergessenheit
geraten, dass Gott uns Menschen die
Ehre gegeben hat, dass alle Tiere
eigentlich unsere Kinder sind.
Alle Tiere und Pflanzen werden
immer unsere Kinder sein. Die werden
nie erwachsen, brauchen Elternliebe.
Ziehharmonika und Klarinette
machen schöne Musik.
Viele Musikanten spielen,
spielen Hardrock, Softrock
im Schottenrock.
Ach, du meine Güte,
ich brauche neue Hüte!
Was darf ich bei dir machen
mit viel Güte?
Mir fällt kein anderes Thema ein,
kein unter ein paar Hüte passendes.
Pass auf,
so spielt er Ziehharmonika,
Posaune, die macht Laune.
Boing, boing, Geige,
Boinginstrument Mundharmonika.
Flotte Flöte hört sich an wie die Kröte
In Nöten, Ziehharmonika.
Hilfe, hilfe, Roland Holzer!
Der Popo spielt Ziehharmonika
mit seinen Popobäckchen,
mit seinen lauten.
Und er lässt‘s laut dröhnen
die Mittags-Böhnen,
daran kann man sich nicht gewöhnen.
Und der Christian muss schon stöhnen,
und der Werner muss gleich löhnen.
Da lachen die Schönen und träumen von
Söhnen,
die laut tönen können und der Schasmusi
frönen.
Musikanten, die schön landen,
Kirchenmusikanten und der Hr. Facher…
Und Hr. Fleischmann isst einen Schwan
und der Hr. Bachler geht in die Kirche
und sitzt auf einer „Stirche“.
Da kommt er dann…
Kirchenmusikanten!
Wiesen, Wüste, Meer… ruhig.
Die Wiese gefällt mir am besten.
Eine Wiese ist gerade,
auf der Wiese kann man schlafen
und sich hinlegen.
Die Wüste ist gelb und orange.
Man kann sich wohlfühlen,
aber man muss sich Platz suchen.
Da ist genug Platz in der Wüste.
Ich suche einen schönen Platz für mich und meine Partnerin.
Oben ist eine andere Farbe, das ist violett:
Die Farbe ist zu warm und zu heiß.
Da ist das Meer. Es ist angenehm.
Die blaue Farbe:
Oben dunkelblau und unten hellblau.
Im Meer kann man schwimmen.
Wenn man reinfällt, wird man nicht nass.
Ich geh in die Mitte.
Da kann man schwimmen und andere Menschen kennenlernen.
