Der Weg der RMS - Wolfgang Chantre - E-Book

Der Weg der RMS E-Book

Wolfgang Chantre

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3,99 €

Beschreibung

Das Buch schildert die Gründungsgeschichte meiner Firma, der RMS GmbH, welche auch wieder in einer Garage begann. Wie aus einer kleinen Rapps-Mühle eine Entwicklungsfirma für Bio-Raffinagen wird, welche sich dem Ziel verschrieben hat, das hohe Gülle Aufkommen in den betroffenen Gebieten zu minimieren und dabei nur wieder verwertbare Produkte herzustellen.

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Seitenzahl: 21

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Der Weg der RMS

TitelseiteImpressum

Der Weg der RMS

Buch 1

Vorwort

Die Gründung der RMS GmbH beruhte auf dem Wunsch, etwas Nachhaltiges für die Umwelt zu schaffen. Der Dieselpreis stieg zu dieser Zeit immer weiter an und so beschlossen wir, Pflanzenöl zu produzieren, um es als Dieselersatz in unseren Fahrzeugen zu nutzen. Dafür bauten wir eine Rapsmühle, um unseren eigenen Dieselersatz aus Biostoffen zu produzieren.

Somit entstand die Rapsmühle Seligenstadt.

Wir hatten eine Möglichkeit gefunden, die sich auf dem Lande bei Seligenstadt befand. Dort konnten wir eine Halle anmieten, die groß genug war, um unsere Pflanzen-Mühle Seligenstadt zu errichten. Nachdem wir auch die örtlichen Landwirte dazu gewinnen konnten, uns die Rapskörner zu liefern, haben wir mit der Produktion begonnen. Die Produktion stellte sich als teilweise problematisch dar, was wir aber schnell in den Griff bekamen und somit sauberes Pflanzenöl produzierten, das wir u.a. auch an Speditionen verkauften. Nachdem der Dieselpreis wieder auf ein normales Maß gefallen war und die Regierung sich entschied, etwas gegen die Pflanzenöl-Produktion zu unternehmen, belegte sie ebendiese Öle, welche als Dieselersatz galten, mit Mineralölsteuer. Somit wurde die Vermarktung unseres Biodiesels unattraktiv. Wir verkauften die Mühle. Da wir in der Zeit der Rapsmühle viel mit Landwirten zu tun hatten, wechselten wir in die Biogasbranche. Wir absolvierten Schulungen für Biogasplanung, Sicherheits- sowie Betriebsführungskonzepte.

 Damit war der Grundstein für die Zukunft der RMS gelegt.

Der Substrat-Krieg

Nachdem wir verschiedene Schulungen absolviert hatten, um Biogasanlagen zu errichten und betreiben zu können sowie Sicherheitsvorkehrungen für Biogasanlagen erlernten, folgte der nächste Schritt. Wir gingen Kooperationen mit Biogasanlagen-Herstellern ein. Zwei Firmen konnten wir für uns gewinnen und arbeiten seit jeher zusammen. Durch die Kooperation in verschiedenen Projekten erlangten wir mehr Wissen über deren Produkte sowie Erfahrung im Biogassektor.

Dies hatte zur Folge, dass wir im nächsten Schritt selbst Biogasanlagen für Landwirte planen konnten und dies auch weiter verfolgten.

Nun akquirierten wir viele Landwirte und die Termine vor Ort folgten.

Die beste Aussage der Landwirte, welche sich dabei manifestierte, war der Satz, „Was bekomme ich dafür?“.

Als nächstes suchten wir Standorte, an denen wir die Anlagen errichten konnten. Nach der Standortfindung folgte der Besuch beim Ortslandwirt, mit welchem ich viele Gespräche führte. Zusammen mit ihm organisierten wir eine Präsentation für seine Kollegen aus dem Ort.

Die Präsentation lief folgendermaßen ab.

Zuerst wurde den Landwirten das Biogasanlagenkonzept vorgestellt. Fragen und Antworten folgten. Weiterhin wurden der Standort sowie die Logistik-Planung diskutiert. Als wichtigster Punkt für die Landwirte folgte das Thema Substrate. Die Anlage benötigt Gülle, Substrate, Mais, Pflanzensilage sowie Gras des dritten oder vierten Schnitts, dies lieferten die Landwirte.

Der nun wieder folgende Satz lautete „Was bekommen wir dafür?“