Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an. Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt. Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. In einer Zirkusvorstellung bricht der berühmte weinende Clown Eddy Zander zusammen. Das Publikum klatscht begeistert, aber Eddys Neffe Benjamin stürzt sofort in die Manege und gibt Leon, der ebenfalls anwesend ist, so den entscheidenden Hinweis darauf, dass der Zusammenbruch nicht Teil der Nummer ist. Eddy Zander kann gerettet werden. Benjamin hat aber nicht nur Sorgen um seinen Onkel, sondern auch Angst vor einer Operation, die ihm bevorsteht. Diese Angst lässt ihn verkrampfen und unbeholfen erscheinen. Seine Freundin aus Kindertagen, die temperamentvolle Irina, bekommt von ihm bei ihrem Wiedersehen nach langer Zeit einen ganz falschen Eindruck. Eine zarte Romanze scheint zu missglücken.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 115
Veröffentlichungsjahr: 2021
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
»Du hast es versprochen, Papa!«, rief Kyra Laurin. »Du hast es versprochen, versprochen, versprochen!« Sie tanzte um ihren Vater herum, mit flehendem Gesichtsausdruck. »Du hast gesagt, wenn Peters Mama nicht kann, gehst du mit uns – und sie kann nicht. Sie muss auf eine Baustelle!«
Leon Laurin warf seiner Frau Antonia einen Blick zu, doch sie wehrte seine unausgesprochene Frage sofort ab. »Ich kann auf keinen Fall, ich habe zwei Patienten, bei denen ich am Samstag Hausbesuche machen muss, außerdem stand meine Begleitung von Anfang an nicht zur Debatte. Und von Britta weiß ich, dass sie tatsächlich völlig überlastet ist. Es gibt großen Ärger auf einer Baustelle, sie hat schrecklich viel um die Ohren zurzeit.«
Britta Stadler war Antonias Freundin und zugleich die Mutter von Kyras bestem Freund Peter. Die beiden Elfjährigen waren unzertrennlich.
Es ging um den Besuch einer Zirkusvorstellung. Leon hatte sich leichtsinnigerweise bereiterklärt, im Notfall für Britta einzuspringen und die Kinder zu begleiten, falls sie verhindert sein sollte, womit sie aber nicht rechnete. Nun war sie es doch, und er hatte ein Problem.
Leon wandte sich wieder Kyra zu, die jetzt aufgehört hatte, herumzuzappeln. Ganz still stand sie vor ihm, die Augen unverwandt auf ihn gerichtet. »Du hast es versprochen, Papa!« Dieses Mal klang es vorwurfsvoll.
»Ich weiß, Mäuschen«, erwiderte er. »Es ist nur so, dass ich den Samstag eigentlich nutzen wollte, um in der Klinik einiges zu erledigen, was während der letzten zwei Wochen liegengeblieben ist. Wenn ich das nicht am Wochenende mache, gerate ich noch mehr in Verzug, und das …«
Kyra ließ ihn nicht ausreden. »Dann musst du es eben am Sonntag erledigen«, sagte sie mit entschlossenem Blick. »Da ist schließlich auch noch Wochenende.«
Dagegen ließ sich nichts Vernünftiges einwenden, und Leon erkannte, dass er sich geschlagen geben musste. Er fragte sich einmal mehr, was um alles in der Welt ihn bewogen hatte, Kyra seine Begleitung bei einem Zirkusbesuch zu versprechen, sollte die Mutter ihres Freundes verhindert sein. Er hatte sich einfach darauf verlassen, dass er sein Versprechen nicht würde einlösen müssen. Falsch gedacht, leider. Dabei hätte er den Samstag so gut nutzen können, um endlich die lästigen Dinge zu erledigen, die er nun seit Wochen vor sich herschob!
Andererseits: Er war ewig nicht im Zirkus gewesen, dabei hatte ihn die Atmosphäre dort, als er noch ein Junge war, total fasziniert. Vielleicht gefiel es ihm dort ja immer noch?
»Also gut«, sagte er. »Versprochen ist versprochen, also gehen wir am Samstag zusammen in den Zirkus.
Im nächsten Augenblick sprang Kyra ihn an wie eine Katze und klammerte sich an ihn. »Du bist der beste Papa der Welt!«, rief sie. »Ich wusste, dass du dein Versprechen halten würdest.«
Sie ließ von ihm ab und raste aus dem Zimmer, denn natürlich musste sie Peter die gute Neuigkeit sofort mitteilen.
»Du hast dich aber lange bitten lassen«, bemerkte Antonia. »Dabei hattest du es ja wirklich versprochen, du wusstest also, dass du aus der Nummer nicht herauskommst.«
»Ich bekenne mich schuldig«, sagte Leon. »Ich habe nur wirklich überhaupt keine Lust auf Zirkus. Das ist … ich weiß auch nicht … Es ist sehr weit weg. Als Kind war ich gerne dort, aber heute kann ich mir das kaum noch vorstellen. Immerhin haben sie keine Tiere mehr …«
»Sonst wäre ja Kyra gar nicht auf die Idee gekommen, hinzugehen, du kennst sie doch. Für sie sind ja schon Zoos grenzwertig, da käme der Besuch einer Vorstellung mit dressierten Tieren erst recht nicht infrage.«
»Stimmt. Also sehe ich mir Seiltänzer, Jongleure, Trapezkünstler und so weiter an …«
»Und die Clowns nicht zu vergessen«, sagte Antonia. »Da ist dieser berühmte weinende Clown dabei, über den jetzt so viel geschrieben wird. Er soll ein ganz Großer seiner Zunft sein.«
»Stimmt, das habe ich auch gehört und gelesen. Nur habe ich für Clowns nicht so viel übrig. Dann schon lieber Akrobaten. Aber Männer in greller Bemalung, die sich gegenseitig Töpfe oder anderes auf die Köpfe hauen – das ist überhaupt nichts für mich.«
»Der weinende Clown scheint anders zu sein«, sagte Antonia. »Lass es auf dich zukommen, vielleicht wirst du positiv überrascht.«
»Ich werde die ganze Zeit an die unerledigten Akten auf meinem Schreibtisch denken, von denen ich in den zwei Stunden, die so eine Vorstellung dauert, jede Menge hätte erledigen können«, sagte Leon. »Aber keine Sorge, ich höre jetzt auf, mich zu beklagen. Ich hab’s versprochen, also gehe ich.«
Antonia trat zu ihm und küsste ihn. »Wenn du auch vielleicht keine Freude an der Vorstellung hast, du wirst Freude an Kyra und Peter haben. Sie werden hingerissen sein. Ich habe bisher nur begeisterte Stimmen über die Darbietungen gehört. Wollen wir wetten, dass du deine Akten vergisst und schon bald mit offenem Mund dasitzt und über die unglaublichen Leistungen der Akrobaten staunst?«
Er musste lachen. »Du hörst dich an wie eine Motivationstrainerin«, sagte er. »Machen wir einen Spaziergang? Es ist zwar kalt, aber immerhin trocken, und der Wind hat sich auch gelegt. Unsere Kinder werden uns nicht vermissen.«
»Einverstanden«, sagte Antonia, und so verließen sie wenig später das Haus.
Außer ihnen waren nur wenige Menschen unterwegs an diesem trüben Wintersonntag, es wirkte, als sei das Leben vorübergehend zum Stillstand gekommen.
Leon nahm die Hand seiner Frau, und so liefen sie zur Würm, wo sie ebenfalls mit wenigen anderen Menschen, von denen die meisten ihre Hunde ausführten, allein waren. Seine Laune hob sich schon nach kurzer Zeit. Jetzt schämte er sich beinahe, dass er Kyra so lange hatte zappeln lassen. Sie hatte ganz recht: Dann würde er die Akten eben am nächsten Sonntag bearbeiten! Dafür hatte er dann aber seiner Jüngsten eine große Freude bereitet, und das war allemal mehr wert als ein freier Sonntag.
*
»Hm«, sagte Dr. Kötter zu seinem neuen Patienten Benjamin Zander, »seit wann haben Sie das schon?« Behutsam tastete er die Schwellung ab, die sich unterhalb der linken Achselhöhle des jungen Mannes befand. Er hatte noch zwei weitere solcher Schwellungen, diese war die kleinste, aber auch sie war größer als ein Tischtennisball.
Benjamin Zander atmete tief durch. »Schon ziemlich lange, aber am Anfang war die Geschwulst recht klein – und es war nur eine, die unter dem Brustkorb. Die habe ich am längsten. Jetzt habe ich ja drei davon. Sie sind untersucht worden, Dr. Jahn hat gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Es seien Lipome, nicht bösartig. Ich habe die Unterlagen dabei.«
Er reichte sie dem Arzt, der sie überflog und dann zur Seite legte, um seine Untersuchung fortzusetzen. »Und warum sind Sie jetzt bei mir?«
»Dr. Jahn ist ein entschiedener Gegner von Schönheitsoperationen, was ich im Prinzip gut finde. Aber …«
Benjamin Zander stockte. Gerhard Kötter drängte ihn nicht. In seinem langen Berufsleben – er war jetzt dreiundsechzig – hatte er gelernt, wie wichtig es war, Geduld mit seinen Patientinnen und Patienten zu haben. Wenn man ihnen Zeit ließ, gaben sie wichtige Hinweise auf das, was ihnen fehlte und wobei sie Hilfe brauchten. Zeit, die sich ein Arzt seiner Ansicht nach nehmen musste. Ließ man seine Patienten nicht ausreden, dauerte es unter Umständen später nur umso länger, bis man ihren Leiden auf die Spur kam.
Benjamin Zander setzte neu an. »Also, ich habe versucht, mit ihm darüber zu reden, dass mich diese Geschwulste hemmen und unsicher machen.«
»Im Allgemeinen? Oder haben Sie bestimmte Situationen im Sinn?«
Der junge Mann wich Gerhard Kötters Blick aus. »Na ja«, antwortete er schließlich, »ich ziehe mich nicht mehr gerne aus. Wenn ich eine Frau treffe, die mir gefällt, stelle ich mir immer sofort vor, wie sie reagiert, wenn sie mich das erste Mal ohne Kleidung sieht. Ich gehe auch nicht mehr schwimmen, ich mache keinen Sport mehr … und so weiter. Im Winter geht es einigermaßen, aber sobald die Kleidung luftiger wird, werde ich nervös. Mittlerweile ist es so schlimm, dass mich diese Geschwulste sehr beeinträchtigen, und es hat geheißen, dass ich noch mehr davon bekommen könnte.«
Gerhard Kötter hatte seine Untersuchung beendet und bedeutete seinem Patienten, er könne sich wieder anziehen. »Ja, das ist wohl so«, bestätigte er.
»Also, ich möchte mir die Dinger gerne entfernen lassen, aber Herr Dr. Jahn hat nichts davon hören wollen, weil es reine Schönheitsoperationen wären, und er hat gesagt, ein operativer Eingriff ist immer ein Risiko, er kann das nicht befürworten. Aber eigentlich stimmt es überhaupt nicht mehr, ich meine, das mit den reinen Schönheitsoperationen, weil mir nämlich diese hier« – Benjamin wies auf die größte Geschwulst, die sich rechts direkt unter seinem Brustkorb befand und etwa die Größe eines Gänseeis hatte – »mittlerweile richtig wehtut, wenn ich husten muss oder auch nur, wenn ich lache. Aber Dr. Jahn hat mir nicht geglaubt, er hat gedacht, ich behaupte das nur, damit er die OP doch befürwortet. Und außerdem wären ein paar Schmerzen beim Lachen kein Grund, eine Operation zu befürworten.«
»Diese Geschwulst drückt aufs Zwerchfell«, murmelte Gerhard Kötter, »natürlich macht sie Ihnen Probleme.«
Er kannte den Kollegen Jahn gut, erwähnte das aber nicht. Er hielt ihn für einen ziemlich verbohrten und mittlerweile auch verknöcherten Mann, von dem er schon öfter gehört hatte, dass er sich in die Psyche seiner Patientinnen und Patienten nicht hineinversetzen konnte. Es fehlte ihm an Mitgefühl. Er verfügte ohne Frage über ein exzellentes diagnostisches Fachwissen, aber was nützte das, wenn man nur das medizinische Problem sah und nicht den Menschen, der darunter zu leiden hatte? Was dem einen die Lebensfreude raubte, entlockte dem anderen lediglich ein Schulterzucken. So war es nun einmal, darauf musste sich ein Arzt einstellen, das war zumindest seine Ansicht.
Er unterdrückte einen Seufzer. Er würde kein Wort über den Kollegen Jahn verlieren, aber er würde versuchen, Benjamin Zander zu helfen. Sein neuer Patient hatte freundliche braune Augen und war insgesamt eine rundum angenehme Erscheinung. Bestimmt war Benjamin Zander ein Mann, auf den man sich, wenn man mit ihm befreundet war, jederzeit verlassen konnte. Er war ihm jedenfalls sympathisch, hatte ein offenes Gesicht, war allerdings ein bisschen zu ernst, was vermutlich mit seinen Lipomen zusammenhing, die ihm natürlich das Leben schwer machten. Wie auch anders? Ein junger Mann, gut gewachsen, der meinte, sich für seinen Körper schämen zu müssen – das war mit Sicherheit nicht gesund für die Psyche.
»Allein die Tatsache, dass Sie unter den Lipomen erheblich leiden, kann Grund genug sein, sie entfernen zu lassen«, sagte Gerhard Kötter ruhig. »So sehe ich das jedenfalls. Nicht nur der Körper muss gesund sein, sondern auch die Seele, und Sie leiden ja unter Ihren Lipomen. Hat Ihnen Dr. Jahn einen medizinischen Grund genannt, der gegen die Operation spricht?«
»Er hat nur ganz allgemein von den Gefahren gesprochen, die jede Operation darstellt. Mir fehlt ja sonst nichts, meine Blutuntersuchungen ergeben immer, dass alles in Ordnung ist, ich habe keine anderen Beschwerden.«
»Ich plane, Sie in die Kayser-Klinik zu überweisen«, erklärte Gerhard Kötter. »Aber zuvor möchte ich mich vergewissern, dass ich nichts übersehe. Gründlich untersucht habe ich Sie schon, aber ich werde Ihnen auch noch einmal Blut abnehmen und eine Urinuntersuchung vornehmen lassen, um das Bild zu vervollständigen. Wenn alles in Ordnung ist, spreche ich mit Dr. Laurin, er leitet die Kayser-Klinik und ist ein sehr geschätzter Kollege von mir, ich hatte schon öfter mit ihm zu tun. Er arbeitet trotz seiner vielfältigen Aufgaben als Klinik-Chef noch immer als Gynäkologe und Chirurg. Er wird sich Ihre Lipome ansehen, wenn ich Sie ankündige, mit ihm können Sie so offen reden wie mit mir. Vielleicht operiert er Sie sogar selbst.«
»Sie finden also nicht, dass ich mich nicht so anstellen soll? Ich meine, so hat Herr Dr. Jahn das nicht gesagt, aber es ging in die Richtung. Er meinte, wenn man sich alles wegschneiden lassen wollte, was einem im Laufe des Lebens an seinem Körper wächst, hätte man viel zu tun.«
Wieder musste Gerhard Kötter einen Seufzer unterdrücken. Das war eine für Bruno Jahn typische Aussage!
»Ich bin auch kein Freund von Schönheitsoperationen, aber hier liegt der Fall ja doch etwas anders«, sagte er ruhig. »Erstens leiden Sie unter psychischen Beeinträchtigungen, die ich gut nachvollziehen kann, zweitens haben Sie zumindest durch eins der Lipome auch körperliche Beschwerden in Form von Schmerzen. Das sind Gründe genug, um eine Operation ins Auge zu fassen. Abgesehen davon ist das selbstverständlich Ihre Entscheidung, Sie müssen wissen, wie wichtig es Ihnen ist, die Lipome loszuwerden.«
»Sehr wichtig!«, sagte Benjamin mit Nachdruck. Dann setzte er leiser hinzu: »Aber ich will auch nicht das Gefühl haben, mich gegen den ausdrücklichen Rat meines Hausarztes zu einem solchen Eingriff zu entscheiden. Ein bisschen Unterstützung brauche ich schon, sonst frage ich mich die ganze Zeit, ob ich mich nicht vielleicht doch falsch entschieden habe.«
Gerhard Kötter nickte. »Verständlich«, sagte er nur.
Er nahm seinem Patienten Blut ab, schickte ihn mit einem Plastikbecher auf die Toilette und las sich in Ruhe die Unterlagen durch, die er zuvor nur überflogen hatte. Benjamin Zander schien tatsächlich über eine robuste Gesundheit zu verfügen. Er machte sich Notizen und war damit schon fast fertig, als Benjamin zurückkehrte und sich gleich darauf von ihm verabschiedete.
Gerhard Kötter beschloss, Leon Laurin schon anzurufen, bevor die Laborergebnisse für seinen neuen Patienten vorlagen. Er hatte mit seinem jüngeren Kollegen schon länger nicht mehr gesprochen, und dies schien ihm eine gute Gelegenheit zu sein, den Kontakt wiederaufzufrischen – selbst wenn der Eingriff letztlich, aus welchen Gründen auch immer, nicht stattfinden sollte.
*
Eduard Zander saß in seinem Wohnwagen und schminkte sich für die Nachmittagsvorstellung des Zirkus Granelli, als Martina Kossowa hereinkam, die mit ihrem Mann Dimitri atemberaubende Artistik am Trapez zeigte. Die beiden waren Mitte vierzig, aber noch immer auf der Höhe ihres Könnens.
Martinas Eltern waren Franzosen, sie war in Paris auf die Welt gekommen und hieß eigentlich Martine. Ihr Mann war Russe, aber beide lebten schon lange in Deutschland und sprachen mit charmantem russisch-französischem Akzent.
