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Ein Hirte beschließt, einen Winter allein und unbemerkt auf seiner Almhütte zu verbringen. Er will eine Auszeit nehmen, um der Schinderei bei der winterlichen Waldarbeit zu entrinnen und über sich und das Leben im Allgemeinen nachzudenken. Dass er dabei aber gründlich gestört wird, dafür sorgen zum einen extreme Wetterkapriolen, zum anderen aber vor allem auch die politisch unruhigen Zeiten während der Freiheitskämpfe in der Alpenregion, die ihre Schatten bis auf die entlegene Alm werfen und seinem Leben eine unerwartete Wendung bescheren.
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Seitenzahl: 128
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Alle Namen von Personen, Dörfern und Gegenden sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder existierenden Ortschaften wären rein zufällig und sind nicht gewollt.
Die Geschichte sei all jenen Menschen gewidmet, die sich die Freiheit nahmen und nehmen Althergebrachtes zu hinterfragen, zu bezweifeln und den Mut haben, eigene Weg zu gehen.
Der Entschluss
Der Sommer davor
Der Herbst
Der Almwinter:
Die Lawine
Der Frühling
Der Sommer danach
„Diesen Sommer scheinst du aber viel vor zu haben, auf deiner Alm“, meinte die Bäuerin, von der Hias gerade einen 50 kg Sack Kartoffel gekauft hatte. Er schmunzelte etwas und lächelnd lud er das staubige Gebinde auf seinen kleinen Pferdewagen, bezahlte den geforderten Preis, verabschiedete sich und lenkte sein Fuhrwerk aus dem Oberdorf hinauf in Richtung der Vörpnesser Hochalm.
Die Bäuerin hätte noch viel mehr gestaunt, wenn sie hätte sehen können, was er sonst noch alles geladen hatte: Einen Sack Weizenmehl, einen weiteren mit Maisgries und einen mit Gerste, jeweils 5 kg Salz und Zucker, ein großes Stück geräucherten Speck, Fladenbrote und seine warme Winterkleidung, alles auf seinem Fuhrwerk unter einer Plane verborgen.
*
Bereits vor einer Woche, beim Almauftrieb, hatte er mit derselben Menge an diesen haltbaren Lebensmitteln und dem üblichen Vorrat für den Sommer als Hirte den Weg zur Alm angetreten. Damals folgte das Weidevieh seinem Fuhrwerk, angetrieben und zusammengehalten von den Stockhieben einiger Bauernburschen. Die Bauern, die ein Almweiderecht besaßen, ließen eine große Zahl von Jungrindern, zahlenmäßig eine eher noch größere Herde von Schafen und einige wenige Ziegen auf die Alm treiben. Bis zur Hütte hatte Hias einen Vorsprung vor den Treibern von über einer Stunde. Er band erst das Pferd an, öffnete die Eingangstür der Almhütte, die weder im Sommer noch in der Winterzeit je abgeschlossen wurde. Er sah sich in der Küche, in seiner Schlafkammer und in der Speisekammer kurz um: Es schien alles so zu sein, wie er es im letzten Frühherbst verlassen hatte.
Dann spannte er das Pferd aus, tränkte es am Wassertrog und ließ es das frische Grün nahe der Hütte weiden. Das Fuhrwerk wurde anschließend in altbekannter Manier entladen und alles am passenden Ort verstaut: die Kochzutaten in der Küche, die Vorratsgebinde an Mehl, Mais und die Brote in der trockenen Dachkammer, die Kartoffeln in dem in den Hang gebauten Keller, der durch eine Tür von der Küche aus zugänglich war. Er war gleichzeitig eine Art stets relativ gleichmäßig temperierter Speisekammer und ein Vorratsraum für kühl aufzubewahrende Güter wie Butter, Käse und Milch, im hinteren Bereich auch für die im Dunklen aufzubewahrenden Kartoffeln, Rüben oder Karotten.
Beim Schultern des Mehlsacks spürte er ein Stechen im Bereich der rechten Schulter. Der schwere Kartoffelsack brachte dann das alte Leiden, das er sich bei der Holzfällerarbeit im Wald im vergangenen Winter zugezogen hatte, wieder in Erinnerung. Ein stechender Schmerz zog durch seine lädierte Schulter und strahlte bis ins Genick, ja sogar bis in die Finger der rechten Hand aus.
Wie gerne war er immer dabei gewesen, bei der Holzarbeit im verschneiten Winterwald, als er noch ein kraftstrotzender junger Mann war. Aber nach und nach wurde ihm die Freude an der harten Arbeit in der frischen Luft genommen. Es wurde von Jahr zu Jahr hektischer und trotz der modernen Geräte, die immer mehr die alten ablösten, nicht leichter. Hatte man, als er sechzehn, siebzehn Jahre alt war, noch nach jedem gefällten, größeren Baum eine Pause, gleichsam einer kleinen Feier über das Gelingen eingelegt, so zählten nun plötzlich nur noch die Menge an gefälltem Holz, an geschlagenen Kubikmetern. Alles wurde im Eiltempo durchgeführt. Der Gestank und der Lärm der Motorsägen, die in den letzten Jahren immer häufiger zum Einsatz gekommen waren, trugen zusätzlich zum Unwohlsein bei dieser Tätigkeit bei.
Der Gedanke, dass der kommende Winter wieder einen solchen Verlauf nehmen könnte, stimmte ihn sehr nachdenklich. Wie konnte er dem entrinnen? Verweigern konnte er die Arbeit nicht. Alternative Beschäftigungsmöglichkeiten sah er keine. Es gab sie schlicht nicht, jedenfalls nicht für die einheimische Bevölkerung. Die Jobs bei öffentlichen Stellen, bei der Post, der Bahn waren fast vollständig in der Hand der aus dem Süden zugewanderten Fremden. Deshalb waren viele junge Leute der kinderreichen Familien auf dem Land gezwungen auszuwandern. Doch auswandern! Daran dachte Hias nicht einmal im Traum. Dafür liebte er seine vertraute Heimat mit ihren herrlichen Bergen, mit ihren Tälern, Wäldern und Almwiesen zu sehr.
Sich ein paar Monate auf die warme Ofenbank legen, und faulenzen!? Das konnte er in seinem Umfeld nicht. Ein Umfeld, in dem nur Leistung und Arbeit zählten, in dem alle einer Beschäftigung nachgingen und war sie auch noch so schlecht bezahlt und anstrengend. Nur Greise und Kranke waren untätig. Nichts Arbeiten, das kam in seinem Dorf damals wirklich nicht in Frage.
„Warum sollte ich mir diese Winterschinderei wieder antun?“, fragte er sich. Finanzielle Probleme hatte er keine. Er war unverheiratet geblieben, hatte also keine Familie zu versorgen und nur geringe Ausgaben, wenn er mal ein neues Hemd, eine Hose oder neues Schuhwerk benötigte. Na ja, hin und wieder ließ er auch ein paar Groschen im Wirtshaus, das in der Regel aber nur sonntags nach der Messe, am Vormittag, wenn sich fast alle aus dem Dorf und den umliegenden, weit verstreuten Bauernhöfen bei einem Glas Weißwein oder einem Bier beim Unterdorf- oder beim Rösslwirt trafen und Informationen austauschten oder den einen oder anderen neuen Witz zum Besten gaben.
Es war aber nicht nur die Hektik und der Lärm und der Gestank der Motorsägen, die ihm nun in den Sinn kamen. Es war auch nicht nur der körperliche Schmerz an seiner gezerrten, vielleicht wohl auch überbelasteten Schulter. Vielmehr riss bei dem Gedanken an die Waldarbeit im Winter auch eine seelische Wunde wieder auf, die ihm im vergangenen Winter zugefügt wurde:
Er und zwei rüstige junge Burschen vom Nachbardorf hatten gerade an einem Samstagnachmittag die Geräte nach getaner Arbeit auf dem Traktor verladen, als der Waldbesitzer, der Magnerbauer, zu ihnen stieß. Er sah sich das Werk der drei an und bemerkte vorwurfsvoll:
„Die geschlagene Menge an Holz war schon mal deutlich mehr, nach einer vollen Woche!“
„Wenn man höchsten zweieinhalb ist und für drei gezählt wird, kann man nicht mehr erwarten“, meinte darauf frech einer der beiden jungen Kerle. Der Waldbesitzer schaute Hias ins Gesicht und meinte mit einem hämischen Grinsen, dass er wohl inzwischen zum alten Eisen zu zählen sei. Der Blick fiel dann auf die beiden Gehilfen, die sich gegenseitig mit einem verstohlenen Lächeln schadenfrohe Blicke zuwarfen. Das gab Hias einen Stich in der Brustgegend und er fühlte sich sehr verletzt und gekränkt. Er wusste, dass er nicht mehr der Schnellste war, aber, wer den ganzen Winter hindurch schwere Arbeit verrichten musste, der hatte seine Kräfte richtig einzuteilen, wenn er sich nicht völlig körperlich ruinieren wollte. Außerdem hatte er mitbekommen, dass er einen geringeren Tageslohn erhielt. Das hätte er ja noch akzeptieren können. Die als ungerecht empfundene Kritik des Bauern und die Häme der jungen Kollegen aber saß tief. Erst wie ein Kloß im Hals, so dass er darauf gar nicht reagieren konnte. Ja, er brachte in dieser Situation kein Wort zu seiner Verteidigung aus der zugeschnürten Kehle und spürte den unangenehmen Druck des schnellen Pulses in seiner Halsschlagader, der fast seine Adern platzen ließ vor innerer Erregung. War seine Leistung den kargen Lohn nicht mehr wert? Musste er sich mit seinen gerade mal 40 Jahren schon zu den Alten zählen? Tage lang gab ihm dieser Vorfall Anlass zum Grübeln und es schlug ihm auf den Magen. Eine geraume -Zeit lang, hatte er keinen normalen, gesunden Appetit mehr und erbrach mehrmals das Essen.
„Nein, diesen Winter bleibe ich hier, unbemerkt von allen, hier auf meiner Alm!“, sagte er sich und zweifelte wohl selbst noch, ob das überhaupt möglich gemacht werden konnte. „Hier kann ich mein eigener Herr sein, zu mir selbst und zu Ruhe finden.“
Der Sommer auf der Alm hatte noch gar nicht richtig begonnen und er hatte noch viel Zeit, die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Was würde er benötigen für einen langen und harten Winter, isoliert auf der Almhütte? Holz, viel Holz für den Herd! Genug zum Essen! Warme Kleider! Genügend Essensvorräte, die vielleicht größte Herausforderung! Was würde er alles brauchen, um zu überleben, um nicht an Vitaminmangel zu erkranken wie einst die Seefahrer? Butterschmalz und Alpenspeck konnten die Fettlieferanten, hartes, haltbares Bauernbrot und Kartoffeln die Beilagen und Sauerkraut und Karotten, vielleicht auch ein paar Winteräpfel, die Vitaminspender sein.
„Ich mach es!“, sagte er zu sich selbst und dabei fielen ihm seine Verwandten ein, die in Hintervörpnes im Tereggental hinter dem Alpenhauptkamm lebten. Es war die Schwester seines Vaters, also seine Tante, die vor Jahren einen jungen Bauern in diesem Tal geheiratet hatte. Zu ihr konnte er vorgeben zu ziehen, noch vor dem ersten größeren Schneefall, um dort bis zur nächsten Almsaison zu verbringen. Das könne er den Leuten glaubhaft erzählen, die sich während der Sommerzeit auf der Alm blicken lassen würden. Mit dieser Erklärung würde niemand stutzig werden und so würde kein Mensch nach ihm suchen.
Das Tereggental liegt abgeschieden auf dem Gebiet der benachbarten Alpenrepublik. In der Winterzeit, solange der hoch gelegene Vörpnesser Sattel als Übergang nicht passierbar ist, besteht praktisch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Talschaften. Nach dem ersten Weltkrieg wurde eine künstliche Grenze über den Hauptkamm und zwischen die Talschaften gezogen. Seitdem verkümmerten die Beziehungen zu Hintervörpnes zusehends. So konnte er davon ausgehen, dass niemand aus Vörpnes, seinem Dorf, dort während der Winterzeit auftauchen und sich nach ihm erkundigen würde.
*
Nun war er mit der zweiten Fuhre unterwegs auf „seine“ Alm. Vieles, was er diesmal geladen hatte, war bereits für den Winteraufenthalt gedacht. Er führte das Pferd am Halfter den schmalen Weg bergauf durch den nach und nach lichter werdenden Hochwald, durch die Zirbelhaine und vorbei an den Latschenbüschen, die endlich das Gelände freigaben in den baumlosen Weiten der Almwiesen. Über die von der Sonne erwärmten Hänge strich ein wohliger warmer Aufwind und er genoss den vertrauten Duft der Alpenrosen, der von ihm mal stärker, mal schwächer mitgetragen wurde und an seiner Nase schmeichelnd vorbeizog. An einem Viehtrog, den ein Gebirgsquell speiste, gönnte er sich und dem Pferd eine kurze Pause. Beide tranken das klare, kühle Wasser. Dann zog er langsam und genüsslich einen tiefen Atemzug der duftenden Almluft in sich hinein, blickte zurück auf das letzte noch sichtbare, verstreute Gehöft des Dorfes und dessen Wiesen und Felder unten am Waldrand und fühlte, wie sich sein Inneres öffnete. Ein schon lange nicht mehr erlebtes Wohlbefinden machte sich in seinem Körper breit. Jetzt wusste er, dass er sich richtig entschieden hatte.
Der Weg zur Vörpnesser Alm war weit und beschwerlich. Man musste schon gut zu Fuß unterwegs sein, wenn man in drei Stunden es von Vörpnes bis auf den vorgelagerten Almrücken schaffen wollte. Der Weg dorthin wurde vor zwei Jahren bis zum letzten, hoch gelegenen Bauernhof zwar geteert, danach war er aber schmal und steil, steinig und in einem schlechten Zustand, von motorisierten Fahrzeugen nicht befahrbar, vielleicht zur Not und mit viel Geschick und Mut von allradgetriebenen. Im Winter wurde früher dieser schmale Weg genutzt, um das Heu mit den Hornschlitten von den Hochwiesen ins Tal zu befördern. Doch in den letzten Jahren wurde hier oben kein Heu mehr gemacht und auch die besten Flecken der Almwiesen dem weidenden Vieh überlassen. Im Winter wurde der Weg überhaupt nicht mehr betreten und sobald Schnee fiel, blieb dieser unberührt auf ihm liegen.
Die Rast am Wassertrog dauerte nicht lange und Hias gab dem Pferd den Befehl: „Hüh!“. Der Haflinger setzte sich brav in Bewegung. Nach einer Dreiviertelstunde erreichte er den Sattel auf dem vorgelagerten Almrücken und erblickte die Almhütte. Sie lag vor einem kleinen Tal, das vom Bergmassiv zu einer engen Schlucht, Klamm genannt, herabführte, am Rande einer etwas breiteren Mulde, ein gutes Stück hinter dieser Anhöhe, friedlich an den Südhang geschmiegt. Ihre zwei kleinen Fenster machten auf Hias den Eindruck, als wären es zwei Augen, die ihn von der Ferne mit Freude begrüßen. Jedes Jahr aufs Neue, und dieses Mal in besonderem Maße, wurde er von diesem Anblick ergriffen. Eine wohlige Wärme füllte seine Brust beim Anblick dieser so friedlich wirkenden Hütte. Es war dies der Beginn seiner bereits zwanzigsten Hirtensaison auf dieser Alm.
An der Hütte angekommen spannte er das Pferd aus, lud den Wagen ab und verstaute den Proviant. Beim Aufhängen des wohlriechenden Bauernspecks überkam ihn ein starkes Hungergefühl, dem er nicht länger widerstehen konnte. Er öffnete seinen Rucksack, nahm Brot, Salami und Käse heraus, goss sich aus der Flasche ein Glas Rotwein ein und ließ es sich schmecken. Erst anschließend machte er Feuer im Herd, um der unangenehmen, feuchten Kälte in der Küche entgegen zu wirken, die er erst jetzt, nachdem die beim Aufstieg entwickelte Körperwärme verflogen war, so richtig wahrnahm.
Ein kleiner Anstieg auf eine Anhöhe oberhalb der Almhütte verschaffte ihm anschließend einen Überblick über den Verbleib der Viehherden. Sie hatte sich in die etwas tiefer liegende Gegend in die Nähe der Baumgrenze zurückgezogen, wohl um in den Genuss des dort bereits kräftigeren Grases auf beiden Seiten des Gebirgsbaches zu kommen. Die Milchkühe sollten erst in einer Woche auf die Almweide getrieben werden. Also hatte er nur das Pferd im Stall zu versorgen, bevor er zu Bett ging und zufrieden nachdenkend einschlief.
Die Zeit, bis der Haflinger von seinem Besitzer wieder abgeholt werden sollte, wollte er nutzen. Bis dahin konnte er versuchen, sich einen größeren Holzvorrat anzulegen. Dazu musste er mit dem Pferdefuhrwerk wieder zurück über den Almrücken und dann hinunter bis in den Hochwald, wo das Holz bereits für die Almwirtschaft bereitgestellt worden war. Viel konnte er aber dem gutmütigen Pferd nicht zumuten. Dafür war der Weg einfach zu steil. Aber es war doch ein Vielfaches dessen, was er auf dem Buckel zu tragen imstande gewesen wäre. So türmte sich nach dem vierten Holzfuhrtag in Folge der Holzhaufen bis unter das Dach der kleinen Holzhütte, die sich neben dem Hütteneingang befand. Für Hias ein beruhigender Anblick!
Die Milchkühe wurden, wie gesagt, eine Woche später auf die Alm getrieben werden. Es waren diesmal zehn Tiere mit schönen, prallen Eutern aber mit hässlich langen Klauen, die ihnen während des Winteraufenthalts ohne Bewegung und Abrieb im Stall gewachsen waren.
„Die werden sie sich schnell wieder kurz laufen bei der Weide auf dem zum Teil felsigen Almgelände“, war sich Hias sicher.
Die Treiber der Kühe überraschten den Senner mit zwei Flaschen Schnaps. Das war ein kleines anerkennendes Geschenk der Bauern, die Weiderecht besaßen und deren Vieh Hias nun schon zwei Jahrzehnte hier oben hütete. Er bedankte sich, sagte, dass er den hin und wieder hier oben gut zum Aufwärmen der Kehle gebrauchen könne und bot ihnen eine Brotzeit an, die sie sofort gerne annahmen. Kaum waren sie aber gesättigt, da verabschiedeten sie sich auch schon wieder. Sie wollten den Rückweg ins Dorf ja noch bei Tageslicht schaffen. Der Nachmittag war bereits weit fortgeschritten. So machten sie sich mit dem Pferdefuhrwerk auf den Weg und verschwanden allmählich weit vorne, wo der Weg hinter der Almkuppe ins Vörpnestal hinunterführt.
