Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Eine Frau namens Manuella wollte schon immer nach America USA. Eines Tages fliegt sie mit dem Ehemann Philip dahin, und mit der Frau passieren unglaubliche Sachen; Die Frau überlebt einen Flugzeugabsturz und wird von einem Roboter-Schiff aus der Zukunft gerettet. Manuella kommt in die Zukunft und erlebt viele Abenteuer....
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 97
Veröffentlichungsjahr: 2020
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Die Arche
Wir schreiben das Jahr 2019. Eine junge Frau namens Manuela Fischer hatte ihr Studium in den Fächern Mathematik, Physik und Geschichte abgeschlossen. Sie war gerade 28 Jahre alt geworden und träumte davon, ihre Studien-Fächer in einer Grundschule zu unterrichten.
Manuela wollte eigentlich große Karriere machen, hatte sich aber in einen Mann namens Philip Krause verliebt und wurde von ihm nach dreijähriger Beziehung schwanger.
Philip war ein 35jähriger Bauingenieur, und als er erfuhr, dass Manuela schwanger war, beschloss er, einen Kredit aufzunehmen, um in einem Städtchen namens Eltville am Rhein in Hessen ein Haus zu bauen.
Die beiden waren also mit dem Bau des Hauses sehr beschäftigt, und dadurch, dass sie große Summen in das Haus investieren mussten, war das Geld sehr knapp geworden.
Manuela träumte davon, einmal in die USA reisen, um sich den mächtigsten Staat der Welt live anzuschauen. Philip arbeitete sehr viel, aber den Traum seiner Frau konnte er aus eigener Kraft nicht erfüllen.
Als das Haus nach acht Monaten Bau fast fertig war, musste Manuela in die Paulinenklinik
nach Wiesbaden. Sie hatte sehr starke Schmerzen im Bauch und musste notoperiert werden. So kam ihre Tochter also einen Monat zu früh auf die Welt. Die beiden gaben der Tochter den Namen Mia.
Nach einigen Wochen konnte Philip seine kleine Familie aus dem Krankenhaus abholen. Alle drei fuhren mit dem alten Wagen des Familienvaters in ihr Zuhause in Eltville am Rhein.
Manuela und Philip waren überglücklich und kauften viele Sachen für die kleine Mia: Kleidung, Kinderwagen, Spielsachen und vieles mehr.
Manuela war sehr oft mit Mia alleine zu Hause, da Philip leider immer viel arbeiten musste.
Sie liebte den Radiosender hr3 und besonders dessen beliebtes Reise-Gewinn-Spiel. Dort gab es ständig neue Fragen, die man so schnell wie möglich beantworten musste, und am Ende gab es einen glücklichen Gewinner.
Als Mia ein Jahr alt wurde, hörte Manuela wie immer ihren Lieblingsradiosender, und diesmal gab es eine für sie sehr einfache Frage beim Reisegewinnspiel. Die Frage lautete: Wann wird in Russland der Tag des Sieges über Nazi-Deutschland gefeiert?
Sie wirbelte aufgeregt herum, nahm das Telefon und wählte mit zitternden Händen die Nummer des Radiosenders. Und wie das Schicksal es wollte: Manuela war doch tatsächlich die erste Anruferin! Sie schrie: „Der neunte Mai!“ (…und natürlich hatte sie Recht damit).
Der Radiomoderator zuckte im Studio auf seinem Sitz zusammen, sammelte sich wieder und sagte: „Sie sind die erste Anruferin, haben die Frage richtig beantwortet und gerade eine Reise für zwei Personen in die USA gewonnen! Ist das nicht geil? Außerdem gibt es noch zweitausend Euro als Reisekasse obendrauf! Sind Sie glücklich? Freuen Sie sich? Wie heißen Sie denn?“ Manuela räusperte sich und antwortete:“ Mein Name ist Manuela Krause, und für mich hat sich gerade mein größter Wunsch erfüllt! Ich freue mich riesig und kann es kaum erwarten, die Reise anzutreten! Ich habe schon immer davon geträumt, die USA zu besuchen! Danke! Danke! Danke!“
Der Radiomoderator lachte vergnügt und wies sie noch darauf hin: „Ich brauche Ihre Kontonummer, um das Geld zu überweisen, und Ihre Adresse, um Ihnen die Flugtickets zukommen zu lassen.“
Manuela gab die Adresse und Kontoverbindung durch und rief kurz danach Philip an. Sie erzählte: „Schatz, du wirst es mir wahrscheinlich nicht glauben, aber ich verarsche dich nicht! Pass auf: Heute gab es bei meinem Lieblingsradiosender hr3 ein Gewinnspiel. Kannst du mir folgen?“
Philip grinste und antwortete: “Ja natürlich, mein Sonnenschein. Erzähl nur weiter, aber bitte nicht so schnell und nicht so laut. Meine Ohren sind noch in Ordnung. Es gab also ein Gewinnspiel bei deinem Lieblingsradiosender. Und weiter?“ Manuela holte hörbar Luft und begann weiter zu erzählen: “O.k., Schatz, kurz gesagt, ich habe eine Reise in die USA gewonnen und noch dazu zweitausend Euro für die Reisekasse!!! Krass, oder? Und das Beste: Die Reise ist für zwei Personen. Stell dir das vor! Es ist ein Geschenk des Himmels! Die Tickets sind nicht datiert, das heißt, wir können fliegen, wann wir wollen! Philip musste erneut grinsen, als ihm auffiel, dass er ja noch gar nicht wusste, wo genau die Reise hingehen sollte. „Mein Sonnenscheinchen, du hast mir noch gar nicht gesagt, in welche Stadt der USA es geht!“ Manuela kratzte sich etwas verlegen am Kopf, sah aus dem Fester und antwortete: „Ach ja, sorry. Aber du musst mich verstehen, ich bin total aus dem Häuschen! Es geht nach Miami, und wir bleiben dort zwei hammer-affengeile, unvergessliche Wochen. Wie geil ist das denn?“
„Ja, supergeil natürlich!“, lachte Philip und fuhr fort: „Ich gratuliere dir, mein Schnuckelchen! Du hast es dir sowas von verdient!“ Dann wurde seine Stimme etwas ernster: „Ich muss aber noch mit meinem Chef darüber reden. Wir haben zurzeit alle Hände voll zu tun, und ich muss eine Vertretung finden, damit der Betrieb weiter läuft und die Termine eingehalten werden können. Das wird schwierig...“ Manuela blickte traurig aus dem Fenster, als er das sagte. Sie umklammerte ihr Handy so fest, dass ihre Knöchel sich schon weiß verfärbten. „Aber mach‘ dir mal keinen Kopf,“ fuhr er fort, als er die bedrückte Stille am anderen Ende bemerkte. „Wir werden es schon schaffen, dass du deinen wohlverdienten Urlaub antreten kannst. Ich verspreche es dir! Wenn nicht in diesem Monat, dann im nächsten. Ich liebe dich, mein Fledermäuschen! Jetzt muss ich leider Schluss machen, weil ich noch sehr viel um die Ohren habe und mein Chef schon ungeduldig auf seine Armbanduhr tippt. Also, meine Süße, wir sehen uns dann wie immer um zwanzig Uhr zuhause.“
