Geschiden um zu heiraten - Nik Forest - E-Book

Geschiden um zu heiraten E-Book

Nik Forest

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Beschreibung

Heinz erleidet einer Menge von Schwierigkeit. Er verliert seine Arbeit, seine Familie, seinen besten Freund und und und. Er lässt sich aber nicht unterkriegen und bleibt weiterhin optimistisch. In der ganzen Geschichte finden sich viele Witze und zum Teil sehr aufwendig handgezeichnete Bilder. Das Buch ist zum Lachen und Entspannen gemacht. Wollt ihr euch vom Arbeitsstress befreien und ein bisschen lachen? Dann ist es das perfekte Buch! Es ist allerdings nicht unter FSK 18!

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Seitenzahl: 32

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Geschieden um zu heiraten!

Heinz Becker spielte mit dem Kugelschreiber in der Hand. Er wirkte sehr nervös und würde am liebsten eine Zigarette rauchen.

Im Gerichtssaal herrschte absolute Ruhe, außer dem Kreischen eines weinenden Kindes.

Die Mutter versuchte es zu beruhigen: „Es ist gleich vorbei. Die Verhandlung dauert nicht mehr lange. Beruhige dich mein Kind.“

Plötzlich hörte man die laute Stimme des Richters: „Frau Becker, warum wollen Sie Ihren Mann verlassen?“

Die Frau stand auf und sagte: „In der letzten Zeit verstehen wir uns nicht mehr so wie früher und ich vermute, dass zwischen uns keine Liebe mehr herrscht.“

Der Richter notierte sich akribisch etwas in seine Akten und stellte die gleiche Frage an Herrn Becker.

Dieser antwortete:“ Ich habe meine Arbeit als Presseninstallateur bei einem Autohersteller verloren und kann meine Familie nicht mehr ernähren.

Ich denke, dass dies der entscheidende Punkt ist warum mich meine Frau verlassen will.“  Der Richter richtete die nächste Frage an Herrn Becker:

„Ihr seit also zweiundzwanzig Jahre verheiratet, in der Zeit habt ihr zwei Kinder gezeugt! Das erste Kind, Leon, ist fünfzehn Jahre alt; seine Schwester, die kleine Sophie, ist acht. Sie sind fünfundvierzig Jahre alt und ihre Frau ist vierzig und Sie haben zusammen ein Haus gebaut.

Die Frage ist: Was soll mit Ihrem Haus und Ihrem gesamten Hausrat passieren? Soll es verkauft werden oder wollen Sie sich mit Ihrer Frau auf eine Güterteilung einigen?“

Heinz überlegte nicht lange: „Ich möchte das Haus und den gesamten Hausrat an meine Frau überschreiben lassen, weil wir wie gesagt zwei Kinder haben und ich finde, dass diese nicht unter unserer Scheidung leiden dürfen. So können Sie weiter in ihrer gewohnten Umgebung leben und das Leben dort genießen!!!“

Der Richter warf den Blick auf die noch Ehefrau des Befragten und wendete sich nun an Sie: „Welche Vorstellungen haben Sie bezüglich des Sorgerechts?“

Elke Becker antwortete: „Ich finde, dass wir uns das Sorgerecht teilen sollten. Ich bin meinem Mann sehr dankbar für das Haus.“

„Herr Becker; reichen Ihre finanziellen Mittel für die erste Zeit?“ – fragte der Richter.

Er fuhr fort: „Ich gehe davon aus, dass Ihnen eine schwierige Zeit bevorsteht, ehe Sie wieder Arbeit finden.“

Heinz entgegnete: „Ich habe fünftausend Euro und denke, dass es für die erste Zeit reichen wird; wie gesagt: ich habe von meinem Arbeitgeber eine fette Abfindung in Höhe von dreißigtausend Euro bekommen, habe fünftausend für mich behalten und den Rest habe ich unter meinen Kindern aufgeteilt.

Dieser Betrag befindet sich momentan auf den Sparbüchern der Kinder.“

„Nun gut, Sie müssen es wissen.“ sagte der Richter zu Herrn Becker.

Und nun an beide gewandt: „Wir werden gleich eine Pause machen und nach der Pause werdet ihr geschieden sein!“

Daraufhin rannte Heinz raus, wobei er beinahe gestolpert wäre und zündete sich endlich eine Zigarette an. 

Gleich nach dem er die erste geraucht hatte, zündete er sich die nächste an und sah das Auto seines Freundes; den knallroten BMW mit sündhaft teuren Felgen aus Titan! 

Sein bester Freund Paul stieg aus dem Auto und fing ein nettes Gespräch mit ihm an:“Hallo mein lieber Freund! Wie lange haben wir uns schon nicht mehr gesehen? Drei Monate vielleicht? Ich habe erfahren, dass ihr euch scheiden lasst?! Warum denn? Stimmt die Chemie nicht mehr zwischen euch oder hast du dich in eine hübsche osteuropäische Blondine verliebt? Sag doch mal Heinzi?!“

Heinz zündete sich noch eine Zigarette an und antwortete endlich: „Na ja Paulchen, ich bin wirklich am Arsch. Ich weiß nicht, wo das Problem liegt, aber meine Elke behandelt mich in letzter Zeit sehr stiefmütterlich! Seit ich gekündigt wurde, bin ich öfter zu Hause und verdiene kein Geld mehr und das Schlimmste ist, dass wir schon seit Monaten keinen Sex mehr miteinander hatten! An mir liegt das Problem nicht! Du weiß doch, dass ich normalerweise süchtig nach Sex bin?!