Die Bestimmung - Sandy M. - E-Book

Die Bestimmung E-Book

Sandy M

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Beschreibung

Eine Halb Fay die ein großes Geheimnis verbirgt und ein Wandler König, der letzte seiner Art begegnen sich durch unglückliche Umstände. Er will herausfinden was es mit ihr auf sich hat und sie hält anfangs nicht viel von ihm. Je mehr sie Zeit miteinander verbringen um so näher kommen sie sich. Bis sie sich eingestehen müssen das sie Gefährten sind. Nach und nach lüften Sich die Geheimnisse um die Halb Fay. Als ein Angriff auf sie, nicht sie selbst trifft bricht alles aus ihr heraus und sie lüftet damit nicht nur ihr Geheimnis sondern auch das ihrer Mutter. Somit nimmt das Schicksal ihren lauf und beide beginnen das was ihnen vom Schicksal vorher bestimmt ist...

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Seitenzahl: 262

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Inhalt

Cover

Titelblatt

Prolog…

Hally

Dean

Hally

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Caleb

Dean

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Dean

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Caleb

Hally

Dean

Caleb

Hally

Caleb

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Caleb

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Hally

Caleb

Epilog

Die Bestimmung

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Titelblatt

Prolog…..

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Die Bestimmung

Prolog…..

Hally

Mama und ich sitzen bei uns im Garten. Wie jeden Tag nach der Schule begleiten mich Becca, Jill und Kat mich und wir gehen gemeinsam zu mir nach Hause. Mama hat wieder für uns ihren leckeren Zitronenkuchen gebacken. Wir erzählen, was wir heute alles erlebt haben, und Mama hört uns gespannt zu. Das tut sie immer. Nachdem wir unserem Kuchen verputzt haben, beginnt Mama wieder eine ihrer Geschichten zu erzählen und wir lauschen ihr gebannt. Das ist zu unserem Ritual geworden. Erst erzählen wir ihr von unserem Tag dann essen wir Kuchen. Zum Schluss erzählt sie uns eine Geschichte. Wir sind zwar schon fünfzehn, aber auf ihre spannenden Geschichten wollen wir nie verzichten. Gegen den frühen Abend müssen Jill, Kat und Becca nach Hause. Also verabschieden sie sich von uns und Mama gibt jeden wie immer noch ein Stück Kuchen mit. Bevor sie aber verschwunden sind erinnert Mama alle noch einmal daran. „Denkt bitte daran, dass ihr morgen wieder trainieren müsst. Kommt also nicht so spät, Kinder“! „Freya , wir sind doch immer pünktlich. Außerdem wird Jackson schon drängeln. Das tut er immer, um zu Hally zu kommen“ kichert Becca. „Becca! Das ist nicht komisch“! Ich zicke sie an und Mama schmunzelt. „Ich weiß, ich weiß“ winkt Mama ab. „Bis morgen“ verabschieden sich meine Freundinnen mit einem kichern. Ich schließe die Tür hinter mir und schüttel den Kopf. Dann wende ich mich an Mama. „Glaubst du es, Becca behauptet Jackson steht auf mich. Das ist Blödsinn, wir sind doch nur Freunde. Sie will es einfach nicht verstehen“! Mama lacht „ach liebes, Becca zieht dich doch nur auf. Du lässt dich aber auch immer ärgern“. Ich schnaube „das nervt ja auch“. Sie nimmt mich in den Arm „ich weiß mein Schatz. Kommst du mit in den Garten? Ich möchte noch die Tomaten pflücken dann können wir einen Salat zum Abend machen“. Ich nicke und wir gehen gemeinsam in den Garten.

Nach einiger Zeit sehe ich das Mama sich etwas unruhig und unauffällig sich umsieht. Sie erhebt sich und greift nach meiner Hand. „Schatz geh ins Haus, wir werden beobachtet. Ich wittere Gefahr“. Auch ich schaue mich unauffällig um. Ich spüre sie auch sehe aber niemanden. „Los“ drängelt Mama und ich laufe zur Tür. Mama ist dicht hinter mir und sie schirmt mich mit ihrem Körper ab. „Stehen bleiben Freya“ donnert es von der Seite. Ich drehe meinen Kopf in der Richtung und meine Augen werden groß. Elf Faykrieger stehen in unserem Garten, bewaffnet. „Cole verschwinde und lass uns in Ruhe“! Der Faykrieger lacht „Freya, Freya. Dachtest du , du kannst sie ewig verstecken? Sie ist ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten, irgendwem wäre es irgendwann aufgefallen“! Meine Mama schiebt mich hinter sich. „Na und? Er bekommt sie nicht“! „Er will sie auch gar nicht, was soll ein König mit einem Mischling und noch dazu eins ohne Magie“? So ein Scheißkerl, aber es tut dennoch weh zu wissen das mein Papa mich gar nicht will. „Nein meine Liebe wir wurden geschickt, um das Problem zu lösen“! Meine Mama verzieht das Gesicht vor Wut „nur über meine Leiche“ droht sie dem Krieger. „Liebe Freya, das war auch der Plan. Ich habe nie verstanden, was der König in dir sah. Du bist nur ein wertloser Mensch“! Mama knirscht sichtlich mit ihren Zähnen. Sie dreht sich zu mir „Hally Schatz , denk immer daran was ich dir gesagt habe. Bleib verborgen, egal was auch passiert. Versprich mir das“! Ich fange an zu weinen. „Mama bitte tue das nicht“! „Hally bitte versprich es mir. Ich habe keine Wahl“! Ich nicke unter Tränen „okay, ich verspreche es“. Mama schenkt mir ein trauriges Lächeln und nimmt meine Hände in ihre und ihre Magie sickert in meinem Körper. „Ich habe dir alles gegeben, eines Tages wirst du es brauchen. Meine Macht hat deinen Panzer verstärkt, sie ist dein Panzer. Ich liebe dich meine kleine“. Sie gibt mir noch einen Kuss auf die Stirn und schiebt mich nach hinten. Dann dreht sie sich zu dem Krieger um und zieht ein Messer aus ihrem Schuh und greift an. Ein Kampf bricht aus, aber ich weiß das Mama nicht lange stand halten kann gegen elf Krieger. Dann wird sie von zwei Krieger festgehalten und der große Krieger den Mama Cole nannte durchbohrt sie mit seinem Schwert. Ich schreie und stürme auf sie zu. Ich stoße dabei zwei von ihnen zur Seite. Als ich bei Mama angekommen bin ziehe ich sie zu mir. Die

Krieger umkreisen mich, aber das ist mir egal. Cole kommt auf mich zu, er will nach mir greifen. Doch er bleibt erschrocken stehen als ich den Kopf hebe. Er starrt mich mit weit aufgerissenen Augen an, ich weiß, was er in meine Augen sieht. „ Ihr werdet dafür bezahlen , ihr alle und eines Tages wird auch mein Vater dafür bezahlen“! Ich schließe meine Augen, der Boden bebt, Blitze zucken und ich höre das panische auf keuchen. Doch es ist zu spät, Ich explodiere.

Bist du bereit dein Schicksal anzunehmen?

Hally ist eine Halb- Fay mit ungeahnten Kräften.

Durch den Tod ihrer Freunde lernt sie den König der Wandler kennen. Zunächst ist Hally von ihm nicht so angetan, denn er zeigt sich genauso arrogant wie sie es von adligen gewohnt ist. Doch durch unerwartete Ereignisse tun sich beide zusammen und lernen sich richtig kennen. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und kommen sich näher.

Doch was hält das Schicksal für beide bereit?

Erfüllen sie ihr Schicksal und welche Opfer müssen sie aufbringen?

Hally

„Hally bist du soweit”?

„Ja Becca, einen Moment noch” rufe ich meiner besten Freundin zu. Die Badezimmertür öffnet sich und Becca steht mit den Händen in den Hüften gestemmt da. „ ach, was brauchst du denn immer so lange? wir müssen los! Kat und Jill warten bereits im Club”! ich verdrehe die Augen „ ich bin ja schon fertig”. Becca schüttelt belustigt den Kopf. Ich zwinkere ihr zu und machen uns auf dem Weg.

Becca, Kat und Jill meine besten Freundinnen und Familie, wir sind seit der Schulzeit unzertrennlich und so unterschiedlich. Becca, meine Mitbewohnerin und Wolfswandlerin, Kat die Magierin, Jill die Dämonin, tja und ich. Ich bin eine Fay und doch etwas ganz anderes. Bei den Fay gelte ich Halb- Fay, Halb-Mensch. Daher werde ich bei den Fay als unrein bezeichnet. Da ich kein reines Blut habe, auch mein Vater bezeichnet mich als Schandfleck. Niemand weiß wer mein Vater ist und das soll auch so bleiben. Außer mein Bruder der offiziell als entfernter Verwandter gilt und Becca. Meine Mutter gab sich als Mensch aus, auch gegenüber meinem Erzeuger. Bevor meine Mutter starb, nahm sie mir das Versprechen ab, niemals meine andere Hälfte preis zu geben. Da ich sowohl die Magie der Fay in mir trage und auch die der meiner Mutter. Es wäre zu gefährlich, wenn es herauskäme, was ich in Wirklichkeit bin. Außer Becca, sie hat es durch einen Vorfall als wir beide in Gefahr waren herausgefunden und bewahrt es bis heute geheim. Nicht einmal Kat und Jill wissen davon. Daher ist sie die Einzige, die alles weiß, auch wer meine Eltern sind.

Im Club angekommen steuern wir auf unserem Stammtisch zu. Kat und Jill winken uns zu. „ Lass mich raten, Hally hat wieder mal zu lange im Bad gebraucht”? Jill kichert und schüttelt ihren Kopf. Ich verdrehe die Augen und lasse mich auf der Bank fallen. Becca grinst „ hast du etwas anderes erwartet”? Jill lacht darauf„ nicht wirklich, hätte mich eher gewundert, wenn wir nicht warten müssten”. Ich strecke ihr die Zunge heraus. „Lästert nur weiter ihr Pfeifen, ich geh tanzen”. Ich grinse und stehe auf. Kat folgt mir und wir begeben uns durch die Menge zur Tanzfläche. Kat und ich bewegen uns zur Musik und ich kann erstmal abschalten. Jeden Freitag treffen wir uns im Club und spülen unseren Stress der Woche mit Alkohol und tanzen, gelegentlich auch mit einem Typen ab. Heute will ich nur tanzen und trinken. Kat hat bereits einen Typen geschnappt und verschwindet mit ihm in einen der privaten Räume im hinteren Bereich des Clubs.

Ich schlenkere wieder zu unserem Tisch. Jill bemerkt mich und zieht die Brauen zusammen. Ich deute mit dem Finger hinter mir zu den Privaträumen. „Kat hat gerade ein abgeschleppt”. „Für dich heute nichts dabei”? Jill zieht fragend eine Braue hoch. Ich schüttle nur den Kopf „ heute ist mir nicht danach”! Becca lacht „ hat Jackson nun doch eine Chance bei dir”? Ich schnaube und werde rot. „ So heiß er auch ist, ich fange nichts mit Wölfen an. Das weißt du so gut wie ich”! Becca zuckt mit den Schultern. „Er steht schon eine ganze Weile auf dich, geht mit niemanden aus und wartet nur darauf das du dir einen Ruck gibst”. Sie legt den Kopf schief und mustert mich. Ich lege mein Kopf auf dem Tisch und stöhne „ ich weiß Becca, ich kann nicht”! ich sehe sie bedeutungsvoll an. Mit Jackson wäre es keine kurze Nummer. Er bedeutet mir etwas. Aber ich kann keine Beziehung mit ihm eingehen, wenn ich nicht ehrlich zu ihn sein kann. Becca weiß das, das kann ich Jackson nicht antun. Ihr Blick wird weicher, sie versteht. Plötzlich weht mir der Duft von Muskat und Honig in der Nase und ich versteife mich. Becca und Jill ziehen die Brauen hoch und mustern den Neuankömmling. Jill schaut mich an „ was will dein Cousin hier”? Ich zucke mit den Schultern und würdige ihn keines Blickes. Becca jedoch feuert los „was willst du Dean? Arschlöcher sind hier nicht willkommen”! „ Auch schön dich zu sehen Becca, aber ich bin wegen Hally hier” gibt Dean spöttisch zurück. Ich drehe mich um und mustere mein Bruder mit hochgezogener Braue.

Dean ganz in schwarz. Schwarzes Hemd, schwarze Stoffhose. Sein schwarzer Irokesen und seine spitzen Ohren verzieren goldene Piercings. „ Was willst du? Daddy keine Aufgaben für dich oder spielst du wieder Bote”? Dean schnaubt genervt „ sehr witzig Hally”! Dean schaut zu Jill und Becca. Dann richtet er seine graublauen Augen auf mich. „ Der König möchte dich sehen. Ich soll dich holen und dir ausrichten, er akzeptiert kein nein”! Ich schnaube „ es interessiert mich ein scheiß, was er will oder nicht. Ich bin nicht wie Daddys Schoßhündchen der Platz macht, wenn er pfeift. Wir wollen ihn ja nicht enttäuschen oder“? Ich grinse Dean an. Sein Blick verfinstert sich „immer noch eine Rotzgöre”. Ich tätschle ihm die Wange „sag ich ja. Ich enttäusche nur ungern”. Becca und Jill prusten los. Dean atmet scharf ein. „Hally, ich weiß, was du von uns hältst. Aber bitte könntest du einmal das machen, was man dir sagt! Es scheint wichtig zu sein, wenn er dich zu sich bestellt”. Ich lache auf. „Was ich von euch halte? Frag dich mal, warum das so ist”, schoss ich giftig zurück. Deans Blick drückt bedauern aus, aber ich ignoriere es und mustere ihn daher abschätzend. „Schön ich komme mit, sollte es mir nicht gefallen was er zu sagen hat, bin ich weg”! Dean neigt den Kopf zur Bestätigung. Ich drehe mich zu Becca und Jill. Ich verabschiede mich bei beiden und verlasse mit Dean den Club.

Draußen angekommen wende ich mich an meinen Bruder. „Was will unser Vater wirklich? Sonst tut er auch so, als existiere ich nicht”! Dean schaut mich an „Hally, ich weiß es wirklich nicht. Du weißt so gut wie ich, dass er auch mir seine Pläne nicht verrät. Ich weiß aber jetzt schon egal was er plant oder will, es wird keinem gefallen. Du bist die Einzige, die sich ihm widersetzt und ihn öffentlich verhöhnt”. Ich ziehe eine Braue hoch. „Er hat es nicht anders verdient und so viel mehr. Das solltest du auch mal versuchen”! Dean schüttelt nur den Kopf und wir laufen schweigend weiter.

Dean

Wir laufen schweigend durch die Dunkelheit. Ich betrachte meine Schwester von der Seite. Ich weiß sie hat es nicht leicht. Mutter gestorben und unser Vater verachtet sie. Wieso weiß ich nicht, schlimm genug, dass er nicht zu ihr steht. Aber die Verachtung kann ich nicht nachvollziehen. Aber ich beneide sie auch. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund und sagt, was sie denkt. Meine kleine Schwester hat mehr verdient später die Krone zu tragen als ich. Sie wird von den meisten geschätzt und geliebt. Sie hat ein reines Herz und steht für die Ungerechtigkeit ein. Aber das würde ich niemals zugeben. Wir hatten mal ein gutes Verhältnis, auch wenn unser Vater dies missbilligte. Bis zu dem Tag als wir uns gestritten haben und Worte gefallen sind, die ich bis heute schwer bereue. Das ist jetzt schon zwanzig Jahre her. Warum sie es mir immer noch nachträgt, weiß ich nicht. Ich hoffe nur das sich das eines Tages wieder legt.

In der Villa angekommen klopfe ich an der Tür des Büros, wo sich unser Vater viel aufhält. Hally und ich treten ein. Unser Vater sitzt an seinem Schreibtisch und mustert Hally mit einem verächtlichen Blick. Ich schaue sie von der Seite an. Sie schaut unserem Vater mit einem spöttischen grinsen an. „Setzt euch beide” befielt er uns. Hally denkt jedoch gar nicht daran und ich schenke ihr ein bittenden Blick. Sie schnaubt und verdreht die Augen setzt sich aber zum Glück dann. Der König sieht uns einen nach dem anderen nachdenklich an. „Sollen wir dich nur anstarren oder kommst du endlich zum Punkt. Ich habe nicht die ganze Nacht Zeit und dein Gesicht ist nun nicht das, was ich gerne anschaue. Du hast mein Freitag bereits versaut und gestört”! Hally schaut unseren Vater herausfordernd an. Der König bedenkt sie mit einer verärgerten Miene. „Kind zügle dein Ton, ich bin dein Vater und König”! Hally schnaubt verächtlich „Kind bin ich schon seit dreißig Jahren nicht mehr.

Mein Vater „spie sie mit so viel Abscheu aus „ bist du vielleicht biologisch mehr auch nicht, falls du vergessen hast, es steht nirgends. Und mein König wärst du vielleicht gerne bist du aber nicht für mich. Dafür wolltest du mich schon mehrfach töten. Ein König, der mit allen Mitteln versucht seine eigene Tochter zu töten verdient meiner Meinung nach nicht die Krone. Ich bin nicht eins deiner Speichellecker. Du kannst dein Sohn manipulieren und zu unterdrücken aber mich nicht. Also komm auf dem Punkt, sag was du zu sagen hast oder ich verschwinde wieder”! Ich versteife mich bei ihren harten Worten und schau sie mit weit aufgerissenen Augen an.

„Hally ”zische ich. Sie dreht sich mir zu „was denn? Ist doch wahr”! „Schluss jetzt” donnert unser Vater los. „Also schön Hally. Du bist hier, weil du und dein Bruder eure Pflichten nachkommen müsst. Es ist an der Zeit”. Ich starre ihn an „was meinst du damit”? Ein bösartiger Ausdruck legt sich auf sein Gesicht. „Es wird Zeit das ihr euch ein Gefährte nehmt und Erben hervorbringt”! Bei den Worten wird mir schlecht. Hally bricht jedoch in Gelächter aus. „ Einen scheiß werde ich, da du der Meinung warst mich zu leugnen, kannst und wirst nicht entscheiden, wann ich mir einen Gefährten nehme und schon gar nicht entscheidest du wen. Ob ich Kinder in dieser Welt setze, ist auch meine Entscheidung”! Ich bleibe auf mein Stuhl sitzen und warte was jetzt passiert und ob ich eingreifen muss. Ich wusste das Hally sich nichts vorschreiben lässt. Unser Vater glüht vor Zorn. Seine Flammen flackern in seinen langen blonden Haaren. Auch Hallys blonde Haare glühen. Die beiden sehen sich so ähnlich, dass es noch niemand auffiel, grenzt schon an ein Wunder. Ich betrachte meine Schwester und runzle die Stirn. Nicht nur ihre Haare glühen, auch ihre Haut schimmert leicht. Hally scheint es zu bemerken und atmet kurz durch. Das Glühen ist plötzlich verschwunden. Unser Vater scheint so zornig zu sein, dass ihm dies scheinbar nicht aufgefallen ist. Hally wirft mir einen Seitenblick zu, den ich nicht deuten kann. „ Du wirst tun, was ich dir befehle. Hast du mich verstanden „donnert der König. Hally prustet unbeeindruckt los „träum weiter”! Ich mische mich ein. „Wen gedenkst du denn der als Gefährte für Hally geeignet ist”? Das Gefährte setze ich bedeutungsvoll mit Anführungszeichen an. „Du weißt das sich kein Fay sich mit ihr verbinden würde, weil sie wegen deiner Entscheidung damals als unrein gilt”! Hally wirft mir sowohl ein erstaunten und zugleich einen dankbaren Blick zu. Der König schaut mich mit einer hochgezogenen Braue an. „ Ich wüsste nicht, was dir das angeht aber dein Cousin Prinz Cullen soll die Verbindung mit ihr eingehen”! Hally schnaubt „ mit Sicherheit nicht. Ich gehe keine Verbindung mit einem Fay ein, schon gar nicht Deiner Wahl. Mir ist es egal was du dir davon versprichst. Verschachere deinen Sohn wie Vieh, wenn er sich das gefallen lässt. Mich kannst du jedoch nicht verschachern”! „ Du wirst tun was ich dir Befehle, das ist mein letztes Wort”! „Ich sagte nein, das ist mein letztes Wort! Und eins sag ich dir, zieh noch einmal so ein scheiß ab und du wirst es bereuen! König hin oder her. Du hast mich verstoßen und ich habe nicht vergessen, dass du meine Mutter hast ermorden lassen. Also wage es nie wieder mir etwas zu befehlen, sonst bekommst du deine gerechte Strafe früher als dir lieb ist”! Kurz flimmert der Raum vor Macht und ich starre meine Schwester an. Hally dreht sich auf dem Absatz um und stürmt aus der Villa.

Ich drehe mich zu meinem Vater um. „ Du wusstest ganz genau wie das endet. Sie lässt sich von dir nichts vorschreiben und du kommst mit so etwas”? Ich schüttle den Kopf „und im Übrigen hat sie recht. Auch ich lasse mich nicht verschachern. Ich suche mir meine Gefährtin lieber selber aus und entscheide auch wann. An deiner stelle solltest du es sein lassen und sie in Ruhe lassen”! „Wer bist du, mir zu befehlen, wie ich mit meiner Tochter umgehen soll? Ich bin dein König, nicht andersherum”! Ich ziehe eine Braue hoch „ Kein Befehl nur ein gutgemeinter Rat. Du hast sie zwar verstoßen und gilt bei uns Fay als unrein. Aber bedenke sie hat mächtige Freunde hinter sich und wer weiß wieviel Kraft sie tatsächlich besitzt. Die kleine Demonstration eben war mit Sicherheit nur ein kleiner Bruchteil von dessen, was sie besitzt”! Ich schaue nachdenklich zur Tür, erinnere mich an das Glühen ihrer Haut. „Vielleicht ist sie sogar in der Lage dich zu stürzen, wenn du sie weiter so provozierst”. Der König schnaubt „sie ist nur ein Mischling. Ihre Mutter war nur ein schwacher Mensch”! Ich runzle die Stirn, er scheint es wirklich nicht mitbekommen zu haben. „ Das bezweifle ich langsam” murmle ich und verlasse auch die Villa.

Hally

Ich schimpfe vor mich hin als ich mich wieder auf dem Weg nach Hause mache. Dieser Mistkerl, was glaubt er denn wer ich bin! Als ob ich mir was vorschreiben lasse. Schon gar nicht sowas. Als ob ich mich gegen meinen Willen verbinden lasse. Erstrecht nicht mit ein Fay-Arschloch wie er einer ist. Ich kenne Cullen. Kronprinz von Elpen. Arrogant und hochnäsig. Sieht das weibliche Geschlecht nur als Gespielinnen und Brutwerkzeug. Typisch Fay. Wenn ich meiner Mutter es nicht versprochen hätte, würde ich ihn zeigen, wer hier wen Befehle geben kann. Hm, naja wie ich meine Mutter vermisse.

Ich bin so in Gedanken das ich mich so erschrecke als ich den Griff an der Schulter spüre. Ich kreische auf und reagiere instinktiv. Ich greife nach der Hand, mache eine Drehung zur Seite und wollte gerade ausholen als ich bemerke, wen ich in meinem Griff habe. „Dean“ zische ich. Und lockere meinem Griff. „Gute Reflexe“ er schüttelt seine Hand. „Dann Schleich dich nicht an. Was willst du? Hat Daddy dich hinterher geschickt mit einer Moralpredigt“? Dean schnaubt „ nein im Gegenteil. Ich habe ihn gesagt er soll dich in Ruhe lassen und das auch ich meine Gefährtin selbst suche, wenn überhaupt“! Ich ziehe eine Braue hoch „ du widersetzt dich ihn? Wie kommts“? Er winkt ab und mustert mich nachdenklich. „Sag mal Hally, was für Fähigkeiten besitzt du eigentlich“? Ich werde starr. Mist dieses glühen. „Wieso interessiert dich das auf einmal“? „ Interessiert mich nur ob du mehr Kraft besitzt als er“. Ich weiche seinen Blick aus. „ Faykraft eben, Nebel, Schatten, Feuer“. „Hm du hast vorhin am ganzen Körper geglüht“. Ich runzle die Stirn, „ich glaube nicht. Sowas kann keine Fay, schon gar keine Halb-Fay“. „Ich weiß das. Ich kenne auch kein Wesen das, dass kann. Daher interessiert mich, was das war“. Ich zucke mit den Schultern. „ Dean, ich weiß wirklich nicht, was du gesehen haben willst. Ich weiß nur das ich mein Temperament besser unter Kontrolle habe als unser Vater, der gleich regelrecht in Flammen stehen muss“! Ich schürze die Lippen vor Abscheu. Dean schaut mich einem Moment lang an und nickt. Wir starren uns an, dann piept mein Handy.

Becca schreibt:

>Hey Hall, dass Rudel und ich sind schon bei uns. Jackson meint du sollst dein Arsch zu uns bewegen. Zeig den Fay-Arschlöcher den Finger. <

Ich schmunzle und antworte:

>Bec, ich bin auf dem Weg und den Finger habe ich sehr deutlich gezeigt. Ich bin in einer halben Stunde da. <

Ich stecke das Handy wieder in meine Tasche und wende mich an Dean. „Ich muss los, falls du nichts anderes willst. Ich mache mich dann auf dem Weg. Beccs und das Rudel wartet“! Dean schüttelt den Kopf „nichts gegen Becca. Aber wieso du mit den Wölfen dich rumtreibst, kann ich nicht verstehen“! Wut brodelt in mir. „Das geht dich gar nichts an. Soll ich dir mal was verraten? Sie sind mehr Familie als meine echte. Sie akzeptieren mich so wie ich bin, was ich von euch Fay nicht behaupten kann“! Ich mustere ihn von oben bis unten und schüttle abfällig den Kopf. „Nicht einmal von meinem eigenen Vater und meinem Bruder“! Dean zuckt sichtlich zusammen. „Ich habe dich immer so akzeptiert wie du bist. Hally unser Streit ist jetzt zwanzig Jahre her“! Ich jedoch zucke nur die Schultern. „Stimmt ist es. Weißt du von unserem Vater habe ich nichts anderes erwartet, aber du! Von dir als Abschaum bezeichnet zu werden, tat genauso weh als ich meine Mutter verloren habe. Das ist mit ein Hally es tut mir leid nicht getan“. Ich sehe Dean schmerzerfüllt an. Denn selbst nach zwanzig Jahren sitzt der Schmerz und die Enttäuschung tief. Dean lässt den Kopf hängen. „Ich weiß Hally, wenn ich es ungeschehen machen könnte, würde ich es sofort tun“. Sein Handy piept und er fischt es aus seiner Hosentasche. „Dean ich glaube dir das sogar…“. Dean hebt die Hand und ich verstumme. Er liest die Nachricht und schaut mich dann mit großen Augen an. Er ist weiß wie eine Wand. „Hally“?! Dean schluckt sichtlich und mir stellen sich die Nackenhaare auf. „Was ist Dean“? Ein besorgter Ausdruck legt sich auf sein Gesicht. „ Hally ich denke du solltest mit zu mir kommen und erstmal bei mir bleiben“! Ich runzle die Stirn „wieso sollte ich das tun“? Dean schluckt „Becca und die Wölfe“ er bricht ab. Ich drehe mich auf dem Absatz um und stürme los. Ich ignoriere jeden der mir im Weg steht. Genauso Dean der mir hinterher kommt. Das darf nicht passieren.

Caleb

„Mein König, mein König“! James meine rechte Hand stürmt in mein Büro. Völlig außer Atem und mit besorgter Miene steht er vor meinem Schreibtisch. „James, atme langsam durch und sag dann, warum du so hier hereinstürmst“! James richtet sich auf und atmet durch. Doch der besorgte Ausdruck bleibt. „ König Caleb“ ich verdrehe die Augen und unterbreche ihn nochmals. „James wie oft denn noch, Caleb reicht völlig aus und nun, sprich“! James neigt leicht den Kopf. ,Okay Caleb, Becca und die Wölfe wurden angegriffen“: James senkt den Kopf. „Wie schwer verletzt“? „Soweit mir bekannt ist, keine Überlebende“. Ich runzle die Stirn „ wie ist das möglich? Es waren Wölfe und nicht irgendwelche. Sie waren unser stärkstes Rudel“. „Ich weiß auch nichts Genaues, nur das sie in Beccas Wohnung angegriffen wurden. Die Meldung kam gerade rein. Ein Nachbar hat es gemeldet und das Beccas Mitbewohnerin vermisst wird. Laut dem Nachbarn sind Becca, ihre Mitbewohnerin und die Wölfe jeden Freitag zusammen, nur fehlt von ihr jede Spur“.

„Was wissen wir über die Mitbewohnerin, könnte sie es gewesen sein“? James schüttelt den Kopf. „sie heißt Hally Morgen, fünfzig Jahre, Unsterblichkeit seit dreißig Jahren. Sie und Becca waren seit der Schulzeit befreundet. Mutter Tod, offensichtlich ein Mensch. Name ist jedoch nicht bekannt. Vater ein Fay auch hier ist der Name unbekannt. Nur dass sie eine entfernte Verwandte vom König der Fay ist. Sie wird von den Fay verachtet. Ihre Freunde scheinen ihre einzige Familie zu sein. Becca und die Wölfe“ James schluckt und wird blass. „Sowie Katharina Peet eine Magierin und Jill Monroe eine Dämonin. Miss Morgen verhöhnt öffentlich den König der Fay“. Er holt Luft und runzelt die Stirn „ dafür das sie halb-Fay, Halb-Mensch ist hält sie nicht viel von denen und bietet den Adligen die Stirn“. Belustigt höre ich James zu. Dieses Mädchen scheint interessant zu sein. Nicht nur dass sie ein interessanter Freundeskreis hat, zumal sie nicht der Unterschicht angehören. Nein, eine Verwandte des Königs, den sie auch noch öffentlich verachtet. Erstaunlich das sie noch lebt. Der König hat sie nicht beseitigen lassen. Merkwürdig, sie muss ich mir näher anschauen und in Erfahrung bringen, warum der König nichts gegen sie unternimmt. „James ich schau mich dort mal um. Vielleicht finde ich heraus was genau dort passiert ist. Und dann geh ich auf der Suche nach Miss Morgen“. „Jawohl, soll ich schon einmal eine Truppe zusammenstellen oder euch begleiten“? Ich verdrehe wieder die Augen. „Nein ich schau mich erstmal um. Wenn ich genaueres weiß, erhältst du dann Anweisungen was als nächstes geschieht“! James neigt den Kopf und verlässt mein Büro. Ich greife nach meinem Handy und verlasse das Gebäude.

Als das Haus in Sicht kommt, Kann ich schon das ganze Blut wittern. Jede Menge Wolfsblut. Ich erreiche das Haus und die Leute machen mir Platz als sie mich erkennen. Ich betrete das Haus im Wohnbereich. Alle fünf Wölfe hingerichtet. Ein Luftzug peitscht an mir vorbei. Ein Duft von Muskat, Flieder und Sommersturm. Plötzlich steht vor mir eine blonde, schlanke Frau. Sie steht vor mir den Blick starr und reglos das Rudel zugewandt. Sie scheint mich gar nicht war zu nehmen, so starr steht sie da. „Hally, hey Hally“? Ein schwarzhaariger Fay schleicht sich an mir vorbei. Der Fay hebt nur kurz den Kopf, mustert mich schaut flüchtig zu den Wölfen und schaut die Frau wieder an. Jetzt habe ich ihn auch erkannt. Der Kronprinz. Ich runzle die Stirn und beobachte beide von meiner Ecke aus. Er scheint die Frau gut zu kennen. Und hat er sie nicht Hally genannt? Ist sie die Mitbewohnerin? Was hat der Kronprinz mit ihr zu schaffen? Vor allem wenn das stimmt, was James vorhin berichtet hat. Dafür das die Frau kein gutes Wort für die Fay übrig hat, kennen sie sich ziemlich gut.

„Hally bitte sprich mit mir, und schau dir das nicht an“. Der Blick des Prinzen ist bittend und gleichzeitig mitfühlend. Ich mache große Augen. Denn die Frau erwidert den Blick des Prinzen. Nur verliert der Prinz jegliche Farbe im Gesicht als bei der Frau die Haare anfangen zu brennen. Ihr ganzer Körper zittert. Dann spricht sie und mich trifft der Schlag. Trotz des Zorns in ihrer Stimme ist sie weich und lieblich wie eine Decke.

„Dean was willst du noch? Ich hätte hier sein müssen! Ich hätte es verhindern können, aber nein das Arschloch, was sich König schimpft, musste ja unbedingt zur Audienz rufen. Er kann mich nicht aus dem Weg räumen also versucht er es auf diesem Weg um mich endlich loszuwerden. Wegen so ein Schwachsinn konnte ich nicht hier sein“! Die Flammen erlöschen und sie bricht in den Armen des Prinzen zusammen. Er tröstet sie, soweit es ihm möglich ist. „Hally du hättest nichts tun können, du würdest jetzt