Die Gefährten - Sandy M - E-Book
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Die Gefährten E-Book

Sandy M

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Beschreibung

Die Ermittlerin Layla und ihr Partner John bekommen es mit einer Mordserie an jungen Frauen zu tun und alle eine gewisse Ähnlichkeit mit der Ermittlerin haben. Da die Opfer alle zerfetzt und blutleer aufgefunden werden hat Seth Blane die Möglichkeit als neuen Kollegen der beiden sich in den Ermittlungen einzuschleusen. Schnell stellt sich heraus, dass er ein Vampir ist und seine eigenen Gründe hat um den Täter zu finden. Auch ihm wird schnell bewusst das etwas an der Ermittlerin anders ist. Derweil hat Layla mit persönlichen Herausforderungen und Geheimnisse zu kämpfen. Als sie dann auch Bekanntschaft mit dem Täter macht, wird alles verkompliziert. Denn der Täter ist auch ein Vampir. Mit ihm verbindet sie nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch ein besonderes Band. Geheimnisse werden offenbart und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf, von dem beide niemals erwartet haben. 

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Seitenzahl: 304

Veröffentlichungsjahr: 2025

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1.Kapitel - Layla

2.Kapitel - Seth

3.Kapitel - Layla

4.Kapitel - Seth

5.Kapitel - Layla

6.Kapitel - Damien

7.Kapitel - Seth

8.Kapitel - Layla

9.Kapitel - Seth

10.Kapitel - Layla

11.Kapitel - Damien

12.Kapitel - Layla

13.Kapitel - Seth

14.Kapitel - Layla

15.Kapitel - Damien

16.Kapitel - Layla

17.Kapitel - Seth

18.Kapitel - Layla19.Kapitel - Damien

20.Kapitel - Layla

21.Kapitel - Damien

22.Kapitel - Seth

23.Kapitel - Layla

24.Kapitel - Damien

25.Kapitel - Layla

26.Kapitel - Seth

27.Kapitel - Damien

28.Kapitel - Seth

29.Kapitel - Layla

30.Kapitel - Damien

31.Kapitel - Seth

32.Kapitel - Layla

33.Kapitel - Damien

34.Kapitel - Seth

35.Kapitel - Layla

36.Kapitel - Damien37.Kapitel - Seth

38.Kapitel - Layla

39.Kapitel - Damien

40.Kapitel - Layla

41.Kapitel - Damien

42. Epilog/Layla

Die Ermittlerin Layla und ihr Partner John bekommen es mit einer Mordserie an jungen Frauen zu tun und alle eine gewisse Ähnlichkeit mit der Ermittlerin haben. Da die Opfer alle zerfetzt und blutleer aufgefunden werden hat Seth Blane die Möglichkeit als neuen Kollegen der beiden sich in den Ermittlungen einzuschleusen. Schnell stellt sich heraus, dass er ein Vampir ist und seine eigenen Gründe hat um den Täter zu finden. Auch ihm wird schnell bewusst das etwas an der Ermittlerin anders ist. Derweil hat Layla mit persönlichen Herausforderungen und Geheimnisse zu kämpfen.

Als sie dann auch Bekanntschaft mit dem Täter macht, wird alles verkompliziert. Denn der Täter ist auch ein Vampir. Mit ihm verbindet sie nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch ein besonderes Band. Geheimnisse werden offenbart und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf, von dem beide niemals erwartet haben.

1.

Layla

Ich lenke das Auto durch die Straße. Mein bester Freund    und    Kollege    sitzt    neben    mir    und    wirkt angespannt.  Wieder   ein   Mord,   es   ist   bereits   der dritte in dieser Woche. Und wieder handelt es sich um eine junge Frau. Ich betrachte meinen Freund von der Seite. Seine Gesichtszüge sind starr, sein Körper vibriert vor Anspannung. Sein Blick funkelt vor Wut. Ich seufze „John beruhige dich endlich. Wir werden  die  Verantwortlichen  schon  finden  und schnappen. Das   haben   wir   bisher   immer   getan“. „Layla, es ist die dritte Leiche in der Woche! Alles junge Frauen auf derselben Art und Weise“. „Es ärgert   mich   genauso   wie   dich,   ich   will   den Verantwortlichen genauso schnappen wie du“! Ich halte an der Straßenecke an und wir steigen aus. Dann    laufen    wir    gemeinsam    in    die    Gasse.  Die Absperrung steht, unsere Kollegen laufen umher. Wir passieren die Absperrung, John geht zu einem der Kollegen und ich laufe zu Jen von der Pathologie, die  vor  der  Leiche  kniet. Ich betrachte das Opfer. Wieder eine schwarzhaarige junge Frau. Wie bei den anderen beiden Morden, ist ihre Kehle zerfetzt sowie ihre Kleidung. „Jen, kannst du schon etwas sagen“?Sie steht auf und betrachtet die Leiche. „Bisher kann ich nur sagen das es wie bei den anderen beiden war.    Ihre    Kehle    wurde    zerfetzt,    auch    die Vorgangsweise ist dieselbe. Wenn ich richtig liege, wird dieses Opfer auch blutleer sein. Wie bei den anderen beiden wurde sie an einem anderen Ort getötet und hier abgeladen. Ich habe hier nirgends Blut oder einen Hinweis gefunden. Das Einzige, was dieses  Mal  anders  ist,  sind  die  Einstiche  am Handgelenk“. Sie kniet sich wieder hin, greift nach dem Handgelenk und dreht es, so dass ich zwei Stiche sehe. „Ich vermute mal das sie erst getötet, dann ihr Blut abgenommen und dann so zugerichtet wurde, bevor man sie hier abgeladen hat. Dieser Akt deutet eher darauf hin, dass die Opfer durch ein Wut Akt    so    zerfetzt    wurden“.  Ich    ziehe    die    Brauen zusammen. „Merkwürdig, warum nimmt man den Opfern das Blut? Und wieso werden sie dann so zerfetzt, zumal sie bereits Tod waren“? Jen erhebt sich wieder und zuckt mit den Schultern. „Das ist euer Job das herauszufinden“. John gesellt sich zu uns. Er wirft erst mir, dann Jen einen Blick zu bevor er die Leiche betrachtet. „Jen kannst du mir bitte ihr Gesicht zeigen? Ich habe keine Handschuhe“. Jen nickt und bückt sich, dann dreht sie den Kopf des Opfers in Johns Richtung. Sie sieht angespannt zu John, der wiederum sprüht vor Zorn. Was entgeht mir hier? Ich schaue beide Erwartungsvoll an. Johns Blick trifft auf meinen. „Es ist kein Zufallsopfer. Der

Täter such sich gezielte Opfer aus“. Ich runzle die Stirn „und“? Ungläubig schaut er mich an „schau dir mal das Gesicht genau an“! „Sie ähneln sich, ich weiß“. John braust auf „Layla! Alle drei Opfer sind Mitte Zwanzig, groß und  schlank.  Alle   drei   sind weiß,   lange   schwarze   Haare   und   haben   ein schmales    Gesicht.   Das    Einzige,    was    sich unterscheidet  ist  die  Augenfarbe“!  „Ja   John   das sehe ich selber“ gebe ich sarkastisch  zurück. Jen erhebt sich seufzend und zieht ihre Handschuhe ab. Sie kommt auf mich zu und legt mir eine Hand auf den Arm. Layla liebes, was John damit sagen will, ist,  entweder  will  jemand  deine  Aufmerksamkeit oder  jemand  sucht  gezielt  nach  dir“.   Verwirrt betrachte    ich    John    und    Jen. „Warum  sollte  das jemand tun“? „Layla, warum wissen wir nicht. Nur das alle drei Opfer Ähnlichkeit mit dir haben“. Ich schnaube „das ist vollkommener Blödsinn“!  Ist  es nicht, denn ich bin nicht normal. Eigentlich bin ich nicht    einmal    ein    Mensch.  „Dreißig   Prozent   aller Frauen könnten so aussehen. Das ist vielleicht nur Zufall, dass jemand es auf schwarzhaarige junge Frauen abgesehen hat. Dafür kann es haufenweise Gründe  geben“!   Beide   betrachten   mich,   aber   ich kann erkennen das sie nicht davon überzeugt sind. Dennoch scheinen sie es dabei zu belassen. „Gut. Wenn  es  erstmal  nichts  weitergibt,  fahren  wir zurück.   Ich   will   schnellstmöglich   den   Bericht abgeben und dann nach Hause. Ich brauche meinBett“! John seufzt und nickt. Mein Nacken beginnt zu    gribbeln    und    ein    Schauer  durchfährt  meinen Körper. Langsam drehe ich mich um und beobachte die Gegend.  Ich  schließe  die    Augen,    blende    alle Stimmen  und  Geräusche  aus.  Dann    strecke    ich meine Sinne aus. Ich spüre nur John seine wilde Aura. Ich öffne die Augen, John steht vor mir und betrachtet mich. „Ist alles gut mit dir“? „Alles gut! Machen wir uns los“. John betrachtet mich nochmal kurz und dann laufen wir gemeinsam zum Auto. Ich reiche John die Autoschlüssel „du fährst. Ich will mit dem Bericht anfangen“. Er  nimmt  sie  mir  ab  und steigt ein. Ich öffne die Beifahrertür, schaue mich noch einmal um und steige dann auch ein.

Auf dem Revier angekommen steuere ich direkt mein Büro  an.   John  geht  direkt  zum  Chief  um  zu berichten. Ich betrete mein Büro und lasse mich auf mein  Bürostuhl  fallen,  dann  beende  ich  mein Bericht. Danach verlasse ich mein Büro und halte bei Kat an. „Hier Kat, der Bericht. Er kommt in den Ordner zu den beiden letzten Fällen“. Traurig schaut sie mich an „wieder eine junge Frau“? ich nicke nur und laufe zum Büro vom Chief. Ohne anzuklopfen, betrete ich das Büro. John reicht mir einen Kaffee ohne mir in die Augen zu sehen. Wenn John mein Blick ausweicht, ist irgendetwas im Busch. Mein Blick schießt sofort zum Chief. Er bedenkt mich miteinem väterlichen  Blick. Man wie ich diesen Blick hasse. Das tut er immer dann, wenn er mir etwas sagen wird das mir nicht gefällt. „Layla, John hat mir berichtet, dass es sich wieder um eine junge Frau handelt. Er hat mir auch gesagt, dass du die Gefahr nicht richtig einschätzt und dich weigerst zu glauben, dass alle Opfer Ähnlichkeit mit dir haben“. Deswegen  weicht  er  meinen  Blick  aus.  Dieser verdammte Feigling! „Na und? Dann haben sie eben etwas Ähnlichkeit mit mir, dass haben viele andere auch“! Streng schaut mich der Chief an „ich habe die Fotos der Opfer gesehen. Sie haben nicht nur ein wenig Ähnlichkeit,   Layla!   Wie   dem   auch   sei“. Es klopft an der Bürotür und der Chief seufzt. „Herein“ donnert  er.  Die  Tür  öffnet  sich   und    ein  großer, schlanker Mann tritt ein.  Ich mustere ihn, kurze schwarze   Haare,   trainierte   Körper,   seine Gesichtspartie  ist  ebenmäßig  und  kantig.   Sein Ausdruck ist unleserlich. Sein Blick wandert von John zum Chief und dann zu mir. Leuchtend blaue Augen betrachten mich. Ich lege den Kopf schief und erwidere  seinen  Blick  mit  einer  hochgezogenen Braue. Dann   blinzelt   der   Typ   ein   paar   Mal,   und wendet er seinen Blick wieder ab. Der Chief seufzt genervt und dann schaut er wieder zu mir. „Layla, nimm das nicht auf die leichte Schulter. John und ich machen uns langsam sorgen. Ich habe deinen Vater versprochen auf dich aufzupassen. Deswegen bekommt ihr Unterstützung. Detektiv Blane wird absofort eure Unterstützung sein“. „Das ist nicht dein Ernst? Bisher sind John und ich ganz gut alleine klargekommen. Ich brauche und will kein Fremden an der Backe haben“! Der Chief donnert seine Hand auf den Tisch. John zuckt leicht zusammen, nur ich stemme meine Hände in den Hüften und starre den Chief genauso zornig an. „Layla Jackson! Du tust, was ich dir sage, sonst ziehe ich dich von dem Fall ab und du bekommst Büroarbeiten“! Ich schnaube „das glaubst du doch wohl selbst nicht. Ich bin die beste und davon abhalten kannst du mich sowieso nicht“! „Es reicht Layla, treib es nicht so weit! Ich weiß sehr wohl, wie gut du bist, aber glaube ja nicht das ich dich nicht abziehen würde! Alleine schon, weil du die potenzielle Gefahr nicht ernst nimmst“! Ich knurre „ist das ein Befehl des Bosses oder von meinem Onkel“? Der Chief seufzt „sowohl als auch“! Der Chief reibt sich übers Gesicht. „Layla, verstehe das  bitte.  Wir    machen    uns    Sorgen“!   Ich   knurre erneut „na schön! Wie du willst, ich verschwinde jetzt“! Der Chief nickt und ich drehe mich zu John „wir  sehen  uns  morgen  du  elender  Verräter“! „Layla“? „Nein John heute nicht mehr“! Dann drehe ich mich zu dem Typen „stehst du mir in den Weg oder   pfuscht   du   mir   in   die   Arbeit,   trete   ich   dir gewaltig in den Arsch“! Damit verschwinde ich aus dem Büro.

2.

Seth

Ich beobachte, wie sie vor Wut das Büro verlässt. Sie   hat   Feuer,   das   ist   klar.    Als   ich   ihre kupferfarbenen Augen sah, spürte ich ein Erkennen tief in mir. Es war nur nicht greifbar. Layla Jackson ist   fünfundzwanzig   Jahre   alt,   beide   Eltern   Tod, großgezogen  von    ihrem    Onkel.  Ihre Laufbahn ist außergewöhnlich.  Bisher  konnten  sie  alle  Fälle schnell  lösen. Nur   dieses   Mal   wird   der   Ausgang nicht in ihrem Sinne ablaufen. Der Täter ist kein Mensch, sondern ein Vampir. Ich beobachte Layla Jackson schon seit dem ersten Mord. Die Pathologin habe ich bezirzt um Antworten zu bekommen. Alle drei Opfer waren junge Frauen, Anfang zwanzig. Alle   drei   fehlte   das   Blut   und   ihre   Kehlen   waren zerfetzt.    Die    Opfer    weisen    eine    gravierende Ähnlichkeit mit Layla Jackson auf, was bedeutet das ein Vampir ihre Aufmerksamkeit will. Ich will wissen warum. Was ist an ihr so besonders, dass sie die Aufmerksamkeit eines Vampirs erregt hat? Das  ist  auch  der  Grund,  wieso  ich  mich  hier eingeschleust habe. Ich drehe mich um und schaue Chief Michaels an. „Reizend“ sage ich trocken. ChiefMichaels seufzt „ja, meine Nichte ist was Fremde betrifft, etwas schwierig“. Ihr Partner gluckst „das war aber nett  ausgedrückt  Chief“. Chief Michaels Mundwinkel zucken „stimmt. Aber eigentlich ist sie, naja sagen wir mal erträglich“. Ihr Partner lacht „sag doch wie es ist. Layla ist schwierig und stur, aber liebenswert“. Der Chief schmunzelt und nickt „ja sie ist ihrem Vater sehr ähnlich. Habt ein Auge auf sie. Sie  unterschätzt  die Gefahr, auch etwas, was sie von ihrem Vater hat“. Ein trauriger Ausdruck liegt auf seinen Zügen. Ich schalte mich ein. „Muss ich irgendetwas wissen, was nicht in der Akte steht“? Ihr Partner runzelt die Stirn. „Naja, es ist vielleicht weit hergeholt aber wir vermuten das der Täter die Opfer aus Wut so schändet. Laut Jen waren alle Opfer vor dem Schänden getötet. Und sie waren alle Blutleer. Entweder sucht er nach einer bestimmten Person oder er ist wütend auf irgendjemand der den Opfern  gleicht“.  Interessante  Logik,  ich  verstehe, warum die beiden so gut sind. Beide sind intelligent und  aufmerksam,   gewissenhaft   und  gründlich. Diese Eigenschaften sind für Menschen selten. Ihr Partner seufzt „da wir eine Weile zusammenarbeiten werden, ich bin John. Unsere Layla kennst du nun jetzt auch“. Ich nicke „Seth reicht. Muss ich beim nächsten  aufeinander treffen in Deckung gehen“? John grinst „naja, wenn heute Nacht nicht noch ein Mord geschieht, sollte sie etwas  erträglicher  sein. Niemand will eine wütende, unausgeschlafene

Layla“. „Gut zu wissen“ murmle ich. John grinst schief „du bekommst das schon hin“. Ich nicke und betrachte ihn. Mir fällt auf das er abstand hält und auch jetzt fällt mir ein das niemand mir die Hand reichte. In   der   Gasse   konnte   ich   aber   sehen   wie Layla und John sich sehr wohl berührten. Soweit ich weiß,    begrüßen    sich    Menschen    mit    einem Händedruck, John tat es jedoch nicht. Aber dennoch ist   er   freundlich.   Das   passt  überhaupt  nicht zusammen.  Noch  etwas,  was  ich  herausfinden muss.   Sowohl  Layla  als  auch  John  sind  auf menschliche Weise eigenartig.  Wir  verabschieden uns vom Chief und verlassen das Büro. Auch jetzt fällt mir auf das John wartet, bis ich als erstes das Büro verlasse.

3.

Layla

Unsanft werde ich aus dem Schlaf gerissen.  Ich öffne nur ein Auge. Helligkeit, zumindest ist es Tag und ich habe mehr als nur drei Stunden geschlafen. Es klingelt wieder, mit einem stöhnen schmeiß ich die Decke zur Seite und rolle mich schwerfällig aus dem Bett. Das Klingeln hört nicht auf. Ich schlürfe zur Tür und reiße sie genervt auf. Sofort wird mir ein Becher Kaffee vor die Nase gehalten. Ich reiße John den Becher aus der Hand und trotte in die Küche. Ich lasse mich auf einen Hocker fallen und genieße den ersten Schluck. Im Augenwinkel sehe ich wie John die Tür hinter sich schließt und langsam zum Küchentresen kommt. Er stellt mir eine Tüte von der Bäckerei  vor   die   Nase   und   wendet   sich   der Kaffeemaschine  zu.  Meine  Kaffeemaschine   läuft und ich trinke den Rest aus dem Becher leer. John setzt sich neben mich und schaut zu wie ich in die Tüte greife. Lecker Plunder, beherzt beiße ich hinein und vertilge es genüsslich. Dann schau ich John an. „Habe ich etwas verpasst, was ich wissen sollte“?John schüttelt den Kopf „nein. Ich bin kurz nach dir abgehauen“. „Und unser Anhängsel“? Er runzelt die Stirn „war nichts. Er war zurückhaltend und sprach nicht viel. Aber keine Ahnung, an diesem Seth Blane ist  etwas  merkwürdig“.   Dann  grinst  er  schief „eigentlich passt er perfekt zu uns“. Ich schnaube nur. Keine Ahnung wieso, aber ich will ihn nicht in meiner  Nähe  haben.  Ich   kann   es   nicht   erklären warum. Mein Blick geht zur Uhr, scheiße wie lange habe   ich   denn   geschlafen?   Es   ist   schon   drei   Uhr nachmittags!  „Ich   gehe   mich   mal   fertig   machen“! „Lass dir Zeit Lay, Jen fängt erst in einer Stunde an“. Ich erhebe mich und schlendere ins Bad. Ich dusche ausgiebig, dann putze ich mir die Zähne. Ich betrachte meine Zähne. Mein Zahnfleisch rötet sich langsam. Also noch ein Zwischenstopp zu Mary. Ich wickle mir ein Handtuch um den Kopf und eins um den Körper und verlasse das Bad. Im Augenwinkel sehe ich das John mir bereits einen neuen Kaffee in den Becher füllt. Ich laufe in mein Schlafzimmer und hole   mir    Unterwäsche,    Leggings   und   ein Wollpullover heraus. Dann ziehe ich mich an, löse das Handtuch vom Kopf. Kurz kämme ich  sie  mir durch und binde sie zusammen. Dann verlasse ich das Schlafzimmer. Ich greife nach meiner Waffe vom Tisch und befestige sie an meinem Oberschenkel, bedeckt von meinem langen Pullover. Dann greife ich nach meiner Dienstmarke und John reicht mir den Becher. Wir verlassen mein Haus und laufen zumAuto.  Abrupt    bleibe    ich    stehen    und    starre    John verärgert an „ernsthaft“? John seufzt „nimm es hin Lay. Es ist ja nicht für ewig“. „Na schön, ich fahre“. Dann grinse ich John an. „Du mein lieber darfst dich dann hinten entspannen“. Kopfschüttelnd reicht er mir die Autoschlüssel und steigt hinten ein. Ich laufe um das Auto herum und steige auch ein. Ich spüre den Blick auf mir und drehe meinen Kopf. „Seth, richtig“? Der Typ nickt „genau Seth reicht völlig“! Ich ziehe eine Braue hoch. Was ist denn das für eine Antwort? „Na gut Seth reicht völlig. Wenn du nicht willst das wir den nächsten Baum umarmen, solltest du aufhören mich anzustarren“. John gluckst hinter mir und Seth schmunzelt „verstanden“. Mit einem nicken stelle ich meinen Becher in die Halterung und starte den Wagen. „Hoffen wir mal das heute nichts passiert. So trüb wie es aussieht, kommt bestimmt bald etwas runter“. Von hinten tätschelt John mir den Kopf und ich knurre. „Lay Schatz, ein bisschen Wasser tut dir nicht weh“. „Wenn du nicht zu Fuß zu Jen willst, hälst du da hinten den Rand“. „Seth mach  bitte  mal  das  Handschuhfach  auf,  Laylas Zuckerspiegel ist noch nicht auf Normalzustand“. Seth tut, was John sagt, und holt eine Tüte heraus. Seth hält sie mir hin. Ich greife in die Tüte ohne den Blick   von   der  Straße  zu  nehmen.  Ich   hole   das Plunderstück   heraus   und   schiebe   es   mir   in   den Mund. Ich murmle mit vollem Mund „John du weißt ich liebe dich, aber ein Plunderstück“? „Was heißt

hier eins? Du vergisst, dass du bereits schon eins gegessen hast“? Ich verdrehe die Augen „das zählt nicht“. „Ich frag mich, wo du ständig das süße Zeug hin frisst“ murmelt John. Ich zucke mit den Schultern „guten  Stoffwechsel“.  „Jaja,  wer  weiß  was  du treibst, wenn du Feierabend machst“. John wackelt mit    den    Brauen.  Ich  schnaube  „keine    Zeit“.  Im Augenwinkel bemerke ich das Seth unser Austausch genau verfolgt. Er räuspert sich „wie lange kennt ihr euch“? Ich ziehe die Brauen zusammen „seit klein auf“! Seth nickt langsam „merkt man. Ihr verhaltet euch nicht wie Kollegen“. Ich nicke und greife nach meinem Becher.

Ich bleibe vor der Klinik stehen. Wir steigen aus und ich richte mich an die beiden. „John gehst du mit Seth schon mal zu Jen? Ich muss noch schnell hoch zu  Mary“.   John  runzelt  die  Stirn  „sind  deine Tabletten schon alle“? „Ja sind sie, ich hole mir nur noch schnell neue und komme dann nach“. „Ja ist gut, bestell ihr schöne Grüße“. Ich grinse und wir laufen hinein. John und Seth laufen nach links in den Gang und ich zu den Aufzügen. Dabei spüre ich den Blick von Seth auf mir. Ich trete in den Fahrstuhl und    fahre    in    den   fünfzehnten    Stock.    Dort angekommen    gehe    ich    zum    Empfangstresen. Schwester   Anja   schaut   auf   und   lächelt.  „Hallo Layla, möchtest du   zu   Mary“? „Ja   wenn   sie   Zeithat“? „Moment ich rufe durch“. Anja greift nach dem Hörer und wählt eine Taste. „Mary? Layla ist da. Ja gut,  sage  ich  ihr“. Dann legt sie auf „Mary  ist  im Raum sieben, sie erwartet dich“. „Ich danke dir“. Dann laufe ich los. Ich erreiche den Raum und öffne die Tür,   dann   trete   ich   hinein. Mary schaut mich liebevoll an. Sie ist Mitte dreißig, eine Hexe und in Laufe der Jahre hat sie irgendwie die Mutterrolle übernommen. Sie kennt mein Geheimnis, sie weiß, was ich bin. „Na meine kleine, ist es wieder soweit“? „Ja mein Zahnfleisch ist schon  rötlich“. Sie nickt „hast du noch Tabletten“? „Ein paar habe ich noch, gehen aber auch langsam zu Ende“. „Gut, eins nach dem anderen“. Mary zieht ihren Kittel aus, macht ihr Handgelenk frei und setzt sich wieder. Ich greife nach   ihrem   Handgelenk,   lasse   meine   Fänge ausfahren und beiße hinein. Ich trinke etwas und löse mich von ihr. Meine Fänge ziehen sich zurück und ich atme ein paar Mal tief durch. Dann schaue ich Mary an. „Geht es dir gut“? Sie lächelt „ja alles gut mein Kind. Zeig mir mal dein Zahnfleisch“. Ich öffne den Mund und sie untersucht es, dann nickt sie. „Die Rötungen sind weg“. Ich atme durch „und meine Augen“?   Sie lächelt „alles wieder normal“. Dann steht Mary auf, öffnet ein Fach und reicht mir meine Tabletten. „Danke“ ich gebe ihr einen Kuss auf die Wange und verlasse den Raum.

4.

Seth

Stirnrunzelnd beobachte ich wie sie in den Fahrstuhl steigt. „Für was braucht sie Tabletten“? John schaut mich an „keine Ahnung, habe nie gefragt. Sie nimmt sie schon seit der Kindheit. Wer weiß, krank ist sie jedenfalls nicht. Also vermute ich mal irgendwelche Vitamine oder in der Art“. Möglich, aber irgendwie glaube ich das nicht. „Und diese Mary“? „Sie ist Oberärztin auf der Frauenstation. Zusätzlich ist sie auch bei einigen auch sowas wie eine Hausärztin. Layla gehört dazu. Wie schon gesagt, Layla vertraut keine Fremden.  Es   gibt   nur   sehr   wenige   die   sie vertraut. Früher war Marys Mutter ihre Ärztin, seit Mary    den    Posten  übernahm  ist   Layla   bei   ihr“. Langsam   nicke   ich.   Diese   Frau   wird   immer rätselhafter. Dann muss ich dieser Mary wohl mal einen    Besuch    abstatten.    In    der    Pathologie angekommen  begrüßt  John  die  Pathologin.  „Hey Jen, dass ist Seth Blane. Er wird uns eine Weile begleiten. Der Chief macht sich Sorgen um Layla“. Lächelnd nickt sie „Typisch Daniel. Wenn er könnte,würde er Layla in Watte packen“. John lacht „oh ja, das ist wohl wahr“. Jens funkelnde Augen richten sich auf mich. Sie streckt die Hand aus „schön dich kennen   zu   lernen,   ich   bin   Jen“.  Ich   ergreife   ihre „freut   mich   auch“.   Sie  lächelt  „wo   ist   Layla überhaupt“? John winkt ab „sie kommt gleich. Sie ist   kurz   hoch   zu   Mary“. „Oh sind ihre Tabletten schon alle“? John nickt, dann schwingen die Türen auf. Layla stürmt herein. Ich   runzle   die   Stirn,   sie wirkt irgendwie aufgeputscht. Langsam ziehe ich die Luft ein, keine Aufputschmittel. „Layla langsam, Mary wieder Blut abgenommen“? Layla atmet kurz durch, kurz wirft sie mir einen Blick zu dann schaut sie wieder zu John. „Ja, jährlicher Routine check“. John nickt verständnisvoll und Jen  räuspert  sich. „Gut, wenn dann alle da sind, können wir uns jetzt auf die Leiche konzentrieren“.  Layla kichert und haut John auf den Arm. „ Das kommt mir bekannt vor“. John grinst „stimmt, nur dass es in der Schule nicht um Leichen ging“. Jen wirft die Hände in die Luft „ihr zwei macht mich fertig! Wann werdet ihr endlich erwachsen“? Layla und John schauen sich an   und   grinsen   Jen   an.  „Niemals“  geben  beide lachend  zurück. Jen  schüttelt  den Kopf „Seth ich hoffe du hast starke Nerven. Mit den beiden wirst du viel davon brauchen. Entweder ziehen sie sich gegenseitig auf, streiten oder benehmen sich so“. „Keine Sorge ich hatte bereits einen Vorgeschmack auf dem Weg hierher“. Jen und ich gehen voraus.

Layla und John folgen uns lachend und quatschend. „Die beiden lieben sich wie Geschwister und streiten sich   gleichermaßen.  Aber  die  beiden  sind  eine Einheit. Sie beide sind jeder für sich schon etwas Besonderes aber zusammen! Sie waren als Kinder schon  unzertrennlich  und  beschützen  sich  auch gegenseitig. Sie wirken auf andere etwas eigenartig, weil sie keine Fremden vertrauen. Aber hast du erst einen Weg hineingeschafft, hast du die loyalsten Menschen. Das unterscheidet die beiden zu anderen Menschen“. Ja merkwürdig sind die beiden definitiv auch ihr verhalten sowohl für Mensch als auch im Vergleich  zu übernatürliche.  Ich schaue über die Schulter und betrachte beide. Sie haben jetzt die Köpfe zusammengesteckt und diskutieren. Jen stößt die Tür auf und wir betreten die Leichenhalle. Im Augenwinkel sehe ich wie Layla und John ernst werden. Jen zieht das Tuch von der Leiche und ich betrachte das Opfer genau. „Jen, ich habe die Akte gelesen und die Fotos gesehen. Alle drei Opfer sind identisch“. Jen zieht die Brauen zusammen. „Wenn du  meinst  das  alle  auf  dieselbe  Weise  getötet wurden, ja davon gehe ich aus. Auch das alle Opfer vom    Aussehen    her    die    gleichen    Merkmale aufweisen.  Alle    drei    Opfer    waren    zwischen    eins achtzig und eins neunzig groß, schlank, weiß und schwarzhaarig. Auch die Gesichtsmerkmalle weisen Ähnlichkeiten auf und das Alter. Das Einzige, was nicht identisch ist, ist die Augenfarbe und dasdieses Opfer am Handgelenk zwei Einstiche hat. Daher  vermuten  wir  das  den  Opfern  das  Blut entnommen wurde. Wären die Opfer vorher zerfetzt, würden die Wunden anders aussehen“. Sie zeigt auf das zerfetzte Gewebe an der Kehle. Layla hat sich Handschuhe angezogen und tastet den Hinterkopf ab. „Hast du noch irgendwelche Einstiche gefunden, die man nicht sofort sieht“? Jen schüttelt den Kopf. Aber    Layla    tastet    weiter    den    Nacken    ab.  „Jen kannst du sie mal zur Seite drehen“? Jen tut es und Layla schiebt die Haare nach oben, dann zeigt sie auf eine Stelle zwischen Haaransatz und Nacken. Jen betrachtet es stirnrunzelnd „was ist das? Es sieht aus wie ein Biss“? Layla nickt „wirklich klug. Eine Stelle, die kaum zu sehen ist, wenn man nicht gezielt danach sucht“. Jens Augen blitzen auf „ich werde davon ein Abstrich machen und untersuche die anderen beiden noch einmal genau“. Layla nickt „ruf    an,    wenn    du    etwas    hast“.  Jen    winkt    und beginnt mit ihrer Arbeit. „Jens   Art   zu   sagen,   wir sollen   verschwinden“  schmunzelt   John.   Laylas lächeln  wirkt  gezwungen.  Ihre   Stirn   legt   sich   in Falten    und    wirkt    abwesend,    als    wir    die    Klinik verlassen.

5.

Layla

Vor der Klinik bleibe ich kurz stehen, schließe die Augen    und    atme    tief    durch.  Dann  öffne  ich   die Augen. Sowohl John als auch Seth beobachten mich. „Ich habe Hunger“ platzt es aus mir heraus. Seth zieht eine Braue hoch und John lacht leise. „Harrys Diner, Lay“? Ich grinse John an „oh ja mein Magen wird dich dafür lieben“! Das bringt sogar Seth zum Schmunzeln.   Wir steigen ein, ich starte das Auto und gebe Gas. Keine zehn Minuten später halte ich vor dem Diner. Wir steigen aus und laufen los. Seth sieht uns verwirrt an  „schließt  du das Auto nicht ab“?    Ich    schnaube  „niemand  traut  sich  meinen Wagen auch nur zu berühren“! „Okay“ kommt es gedehnt von Seth. Ich renne praktisch ins Diner und steuere direkt unseren Tisch an. „Hey Harry“! „Hey kleines, ich bin gleich bei euch“. Als John und Seth auch sitzen, kommt Harry bereits mit einem Kaffee auf   uns   zu. Er  stellt   die  Tasse  vor   mir  ab  „hier kleine“. „Du bist ein Schatz“. Harry lacht „so, was wollt   ihr“?   Ich   grinse  „also   ich  hätte  gerne zwei Bürger,  einmal große Pommes und Kartoffelecken.

Ach, und zwei Stück Apfelkuchen“. Harry lacht „also das übliche, für dich auch das übliche John“? „So ist es, Harry! Harry betrachtet Seth „dich kenne ich noch nicht, was solls für dich sein“? „Ich bin Seth, nur einmal Pommes und ein Kaffee“. Harry grinst „also  essenmäßig  passt  du  nicht  dazu“.  Dann betrachtet er Seth genau „aber sonst scheinst du zu den beiden zu passen“. Harry geht und ich betrachte Seth  genau.  Irgendetwas  muss  Harry  gesehen haben    was    mir    bisher    entgangen    ist.  Gut   er   ist merkwürdig, ihm umgibt etwas, was er uns nicht Preis   gibt,   tun   wir   auch   nicht.   Nicht   einmal gegenseitig. Aber sonst? Harry ist Empath, er liest nicht   nur    Gefühle,    sondern   erkennt   auch Schwingungen. Naja egal, entweder verriet er sich oder   auch   nicht.   So   oder   so   geht   er   wieder irgendwann. Harry kommt mit seinen zwei Köchen und unser Essen. Harry stellt vor Seth eine Portion Pommes und eine Tasse ab und dann verteilt er mein und  Johns  essen.  Ein   Kellner   hat   bereits   einen zweiten Tisch heran gestellt damit Platz genug ist. Harry klatscht in die  Hände  „so ihr lieben, dann lasst es euch schmecken“. Damit verlässt er uns und seine Angestellten folgen ihn. Dann hauen John und ich rein. Beide verputzen wir jeweils zwei  Bürger und eine große Pommes. Ich meine Kartoffelecken und John seine Pizzabrötchen. Dann verschlinge ich meine zwei Stück Kuchen und John schiebt mir eins seiner Quarktaschen zu. Die ganze Zeit über starrtSeth uns mit großen Augen an. Als wir fertig sind, lehne ich mich entspannt und gesättigt zurück. „Das war gut“ seufze ich zufrieden. „Oh ja Lay. Ich liebe diese ruhigen Tage“ stimmt John zu. „Harry“? „Ja, liebes“? „Bekomme ich bitte noch ein Milchshake mit extra viel Schokolade und die Rechnung“. „Liebes, meinst du nicht, dass du genug Zucker hast? Denkst du    daran    das    alles    erstmal    zu    verdauen“?   Ich verdrehe die Augen „du bist schlimmer als Onkel Daniel.  Ich   habe   meine   Tabletten,   die   mir   dabei helfen, wie du weißt“! „Hast du denn heute schon eine genommen“? „Bekomme ich einen, wenn ich mit ja antworte“? „Layla Jackson, ich weiß, wann du lügst“! Ich schnaube „gut dann eben die Rechnung“! „Braves Mädchen“ er kommt zu uns und ich reiche ihm die Karte. Kurz verschwindet er und kommt mit meiner Karte samt Beleg zurück. Harry schaut John ernst an. „Sie bekommt kein Zucker mehr, hast du verstanden“?  John  nickt  und  ich  verdrehe  die Augen.  Warnend    schaut    Harry    mich    an  „Layla! Muss ich dich erst daran erinnern, was beim letzten Mal passiert ist“? Sofort weicht mir alle Farbe aus dem  Gesicht.  Harry  nickt  „das   dachte   ich   mir“. Reumütig schließe ich die Augen „okay, bis morgen kein Zucker mehr“! Harry berührt meine Wange und sofort  empfängt  mich    Liebe    und    Zuneigung    und seine Aura füttert mich mit Wärme. Sofort bin ich ruhiger und entspannter. Harry löst seine Hand „du warst bei Mary“! Es ist keine Frage, sondern eineFeststellung.   Er   zieht   die   Brauen   hoch,   eine Aufforderung mental einzudringen. Ich lege meine Hand auf seine und dringe in seinen Geist. „Layla, nur   das   Hexenblut   tut   dir   nicht   gut,   komm   das nächste Mal zu mir. Du brauchst auch anderes zum Ausgleich“. „Ich weiß, ich spüre es selbst das es mich eher aufputscht als beruhigt. Harry ich habe Angst die Kontrolle zu verlieren“! „Ach Layla, nimm die Tabletten regelmäßig und komm das  nächste Mal  zu  mir“. Ich trenne die Verbindung, stehe auf und gebe Harry einen Kuss auf die Wange. „W