Die Chirurgin des Todes - Sabine Schmucker - E-Book

Die Chirurgin des Todes E-Book

Sabine Schmucker

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Beschreibung

In diesem Buch wird eine Geschichte über eine junge Frau erzählt, die das Gesetz selbst in die Hand nimmt. Sie bestraft diejenigen, die unschuldige Mädchen und Frauen vergewaltigt haben. Violet Green, eine Chirurgin aus New York, wollte für all die Mädchen und Frauen Gerechtigkeit schaffen. Aber schon bald wendete sich das Blatt und Violet begeht einen Fehler nach dem anderen.

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Seitenzahl: 90

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Dieses Buch ist eine komplette Neuauflage. Die Handlungen wurden alle geändert. Die ganze Geschichte wurde nochmals überarbeitet.

Sabine Schmucker

Die Chirurgin des Todes

Inhalt

Cover

Titelblatt

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Die Chirurgin des Todes

Cover

Titelblatt

Kapitel 1

Kapitel 19

Die Chirurgin des Todes

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Prolog

Welche Faktoren beeinflussen die Entscheidung eines Menschen, ein Verbrechen zu begehen? Man reicht ihm eine Waffe und er tötet. Doch was kann einen Mann dazu bewegen, unschuldige Frauen oder Mädchen zu vergewaltigen? Werden die Männer dazu verleitet? Oder liegt es daran, dass Sie oft zum Alkohol greifen? In der Regel bleiben solche Taten ungeklärt. Das Gesetz unternahm oft nichts, um das zu ändern. Eine junge Chirurgin namens Violet Green ergriff selbst die Initiative und nahm das Gesetz in die Hand. Dies ist ihre Geschichte.

Kapitel 1

Es war ein wunderschöner Nachmittag in New York. Die Sonne strahlte am Himmel und schien auf die Stadt, die niemals schlief, nieder. Kleine Sonnenstrahlen strahlten auch durch das Wohnzimmerfenster des kleinen Apartments von Violet. Die junge Frau saß gerade auf ihrem kleinen Sofa im Wohnzimmer und arbeitete an ihrem Laptop. Nebenbei lief der Fernseher. Aus ihrem Augenwinkel konnte sie erkennen, dass ihr schwarzer Kater auf das Sofa gehüpft ist und sie nun mit einem durchdringenden Blick ansah. Auf den Lippen der Rothaarigen erschien ein kleines Lächeln. Jedoch achtete sie nicht weiter auf ihren Kater. Natürlich fand das Tier das nicht so lustig, dass es ignoriert wurde. Mit seinem wuscheligen großen Kopf stupste er immer wieder die junge Frau an. Er wollte hier und jetzt die Aufmerksamkeit seines Frauchens. Seufzend gab Violet schließlich auf. Sie drehte ihren Kopf zu dem großen schwarzen Kater.

»Du weißt schon, dass ich hier am arbeiten bin, oder?«

»Miau!«, gab er ihr darauf eine Antwort.

Das Lächeln von Violet wurde dabei immer größer. Die junge Frau streichelte ihr Seelentier über den buschigen Kopf. Sofort begann das Tier zu schnurren. Er genoss es so richtig, dass er nun die volle Aufmerksamkeit seines Frauchens hatte. Die Chirurgin war einfach nur dankbar, dass Snow damals in ihr Leben getreten ist.

Sie wusste nicht, ob sie damals alles überstanden hätte, wenn sie ihn nicht gefunden hätte. Auf einmal erregten die Nachrichten, die im Fernsehen liefen, ihre Aufmerksamkeit. Mit ihrer anderen Hand griff Violet nach der Fernbedienung und schaltete den Fernseher etwas lauter.

»Ich berichtete hier live aus Manhattan, denn hier wurde in den frühen Morgenstunden eine männliche Leiche gefunden. Bei dem Opfer handelt es sich um den ehemaligen Vergewaltiger Shawn Rodriguez. Er wurde vor einer Woche aus der Haft entlassen. Wie auch zuvor bei den männlichen Opfern fehlt auch hier das männliche Glied. Meine lieben Zuschauer, sie alle wissen, wer dafür verantwortlich ist. Aber die Frage, die wir uns alle stellen, ist: Was wird mit so einer Tat damit bezweckt? Und wann wird der Täter oder die Täterin als nächstes zuschlagen? Ich werde darüber berichten. Mein Name ist Charlotte Miller und das waren die Nachrichten«, genervt von den Nachrichten schaltete Violet den Fernseher aus.

Die Rothaarige legte die Fernbedienung zurück auf den Wohnzimmertisch. Sie warf einen Blick auf die Wanduhr, die an der Ecke im Wohnzimmer hängt. Diese zeigte ihr, dass sie sich nun fertig für die Arbeit machen musste. Also fuhr sie ihren Laptop herunter und erhob sich anschließend vom Sofa.

»Es tut mir sehr leid Snow, aber ich muss mich leider für die Arbeit fertig machen.«

So machte sie sich auf den Weg ins Badezimmer. Sie stellte sich vor den kleinen Spiegel und sah sich nochmals an, ob alles passte. Sie strich sich nochmals über das Gesicht. Auf einmal strich Violet über ihre lange Narbe, die sie im Gesicht trug. Auf einmal wurde ihr Blick traurig, und sie senkte ihren Blick. Diese lange, Narbe zog sich über ihre ganze rechte Wange. Schmerzlich wurde ihr wieder einmal bewusst, dass sie fürs ganze Leben gezeichnet ist. Eine Vergewaltigung durch ihren Ex-Freund hatte ihr diese hässliche Narbe eingebracht. Die Rothaarige legte ihre rechte Hand auf ihr Unterleib. Auch hier lag eine lange hässliche Narbe verborgen. Man hatte ihr ein Messer tief hineingerammt. Das Traurige an der ganzen Sache war nun, dass sie nie wieder Nachwuchs gebären konnte. Violet stand den Tränen nah. Doch bevor auch nur eine einzige Träne ihre Augen verlassen konnte, riss sie sich zusammen und machte sich entschlossen für die Arbeit fertig. Nach gut zwanzig Minuten war die Rothaarige bereit für die Arbeit. Sie zog sich gemütlich ihre weißen Turnschuhe an und zog sich eine schwarze, lange Strickjacke über.

»So, mein Süßer. Frauchen geht nun zur Arbeit. Sei schön brav!«, sagte sie zu ihrem Kater, bevor sie ihre kleine Wohnung verließ.

Die junge Frau verließ mit einem schnellen Schritt das große Gebäude. Violet schlängelte sich durch die ganze Menschenmenge bis zu ihrem Auto hindurch. Mit einem Knopfdruck öffnete sie den großen schwarzen SUV. Gemütlich stieg sie in ihr Auto ein und fuhr los. Auf den ganzen Straßen herrschte viel Betrieb. Stockender Verkehr, wo man nur hinsah, aber so war nun mal das Leben in New York. Nach gefühlten Minuten fuhr die Rothaarige auf den Parkplatz des St. Mary Hospitals. Sie parkte ihren Wagen wie gewohnt an der gleichen Stelle. Mit wenig Lust stieg Violet schließlich aus, sperrte ihren Wagen per Knopfdruck zu, und ging schließlich hinein.Das St. Mary Hospital lag im Herzen von Brooklyn und war ein riesengroßes Krankenhaus. Der Weg der Rothaarigen führte sie zu den großen Fahrstühlen. Als sich die großen grauen Fahrstuhltüren öffneten, betrat Violet den Fahrstuhl und drückte den Knopf, um in den fünften Stock damit zu fahren.Als sich die Türen wieder öffneten, stieg sie aus. Auf den Fluren herrschte viel Betrieb. Viele Menschen kreuzten ihren Weg. Eine blonde Frau sprach sie an, als sie am Empfang vorbeiging.

»Hallo Violet, wie ich sehe, bist du wieder einmal pünktlich.«

»Hallo Stella! Ich bin immer pünktlich.« Sagte Sie mit einer vorgetäuschten Freundlichkeit.

Violet öffnete erneut eine Türe, darauf stand: Privat. Diese Türe führte zu den Umkleidungsräumen der Frauen. Die Rothaarige ging weiter bis zu ihrem Spind. Sie holte ihre Arbeitskleidung hervor und zog sich schließlich für die Arbeit um. Mit einem lauten Knall schloss sie ihren Spind wieder und verließ anschließend den Umkleideraum.Ganz in Blau gekleidet machte sie sich auf den Weg zum Empfang. Dort warten bereits schon Patientenakten auf sie, die Stella bereits für sie hergerichtet hatte. Die junge Frau schlug gleich die ersten Akten auf und sah sich diese genau an.

»Und wie war dein Abend gestern so?«, stellte die blonde Frau ihr die Frage.

»Da ich gestern ja frei hatte, war ich sehr beschäftigt«, lautete die Antwort der Rothaarigen.

»Und wie war dein Abend?«, fragte Violet nach.

»Naja, ganz entspannend. Ich habe mir ein schönes Schaumbad gemacht. Dazu habe ich ein kleines Gläschen Wein getrunken.«

»Faszinierend«, sagte sie und legte schon ein paar Akten zur Seite.

Plötzlich bekam die junge Frau einen kleinen Schlag auf ihren Hintern. Genervt hob Violet ihren Kopf und blickte zur Seite. Dort konnte sie einen lächelnden braunhaarigen Mann ausmachen.

»Was sollte das gerade eben?«, zischte sie den Braunhaarigen an.

»Wow, was für eine nette Begrüßung! Ich wurde noch nie so nett von dir begrüßt.« Sagte er mit einer sarkastischen Stimme.

»Was willst du von mir Jamie?«

»Pff, von dir will ich gar nichts. Ich wollte dich nur mal nett begrüßen.«

Ohne dass sie weiter mit ihm sprach, wandte sich Violet ihrer Arbeit wieder zu. Sie konnte Jamie nicht ausstehen. Er war einfach arrogant und rücksichtslos. An fast jeder Krankenschwester musste er rumfummeln. Die junge Frau empfand dies als widerlich.

»Aber hey, jetzt mal etwas anderes, habt ihr schon einen Blick in die Zeitung geworfen? Was dort steht, ist ja mal wieder hammergeil«, der junge Arzt zog eine Zeitung aus seinem Arztkittel und schlug die zusammengefaltete Zeitung auf.

»Es wurde mal wieder eine männliche Leiche gefunden. Schon wieder fehlen die Schwänze der Männer. Das ist doch der Wahnsinn. Bestimmt ist der Täter eine Frau.«

»Jamie, das ist nicht lustig. Wer weiß, wer das nächste Opfer ist?«, dabei klang Stella sehr besorgt.

»Hey Violet, bist du das vielleicht, der den Männern die ganzen Schwänze abhackt? Ich meine ja nur, weil du ja was gegen Männer hast, die schon mal eine Vergewaltigung begangen haben.« Machte er sich über Violet lustig.

Die Rothaarige umschloss die Akten noch fester als zuvor. Sie wandte sich von den Akten ab und sah Jamie mit einem hasserfüllten Blick an.

»Damit kennst du dich ja am besten aus. Männer, die unschuldige Frauen und Mädchen missbrauchen, haben es nicht anders verdient. Egal, wer den Männern solch einen Schaden zufügt, tut das Richtige.« Spuckte sie ihm fast entgegen.

»Wovon redest du da bitte?«, spielte der Mann das unschuldige Lamm.

Die junge Chirurgin trat langsam auf den braunhaarigen Mann zu. Direkt vor ihm blieb sie stehen.

»Ich kenne dein Geheimnis. Ich weiß auch, dass du Dreck am Stecken hast. Glaub ja nicht, ich wüsste nicht, dass unser Chef dich schützt«; die blondhaarige beobachtete die beiden misstrauisch.

Ohne auf eine Antwort von Jamie zu warten, ging Violet ihren Weg. Fassungslos blieben nur Stella und Jamie zurück.