Die Corona-Tragödie - Julian Siebert - E-Book

Die Corona-Tragödie E-Book

Julian Siebert

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Beschreibung

Die Corona-Tragödie - Eine soziale Odyssee Wie sieht das Leben während der Pandemie aus und wie wird es nach der Pandemie aussehen? Was richten Ausgangssperren, Isolation und Infektion mit unserem Geist an? Verursachen sie seelische Narben wie es ein schwerer Autounfall oder der Verlust eines geliebten Menschen tun? Können diese Narben verheilen oder begleiten sie uns ab diesem Zeitpunkt? Wie sieht es mit der Programmierung unseres Verhaltens aus? Programmiert die Pandemie unser Gehirn um? Welchen Einfluss hat Angst auf unser jetziges und zukünftiges Verhalten? In diesem Buch habe ich mich diesen Fragen gestellt und sie aus dem Fundus meines Wissens und meiner Erfahrung heraus beantwortet. Es beschäftigt sich mit dem Neuanfang nach COVID-19 und unserer veränderten Geisteseinstellung. Dieses Buch kann Ihnen den Spiegel vorhalten, wie auch Ihr Bewusstsein schärfen und Sie auf das vorbereiten, was in den nächsten Monaten auf uns alle zukommen wird.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 45

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Julian Siebert

Die Corona-Tragödie

Eine soziale Odyssee

© 2020 Julian Siebert

Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN

 

Paperback:

978-3-347-06048-7

Hardcover:

978-3-347-06049-4

e-Book:

978-3-347-06050-0

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Die Corona-

Tragödie

Eine soziale Odyssee

Vorwort

Wer hätte noch vor einem Jahr geglaubt was jetzt passiert. Sind wir ehrlich, das hätte niemand für möglich gehalten. Ja klar, auf Netflix oder Amazon Prime gab es so etwas schon immer zu sehen. Wir haben für einen Einblick in eine Welt voller Panik, wirtschaftlichen Crashs und gefühlter Endzeitstimmung noch Geld bezahlt. Wir saßen vor dem Fernseher oder dem Computer und haben uns in diese Welten hineinziehen lassen. Wir haben uns mit den Hauptfiguren dieser Filme verbunden gefühlt und haben bei diversen Malen mitgefiebert. Ich hoffe es wird ein Happy End geben, haben wir uns doch alle gesagt. Nachdem der Film mit einem Happyend oder zum Negativen geendet hat, haben wir den Fernseher ausgeschaltet und befanden uns wieder in der Realität. Die war, wie wir sie kannten, geprägt von Arbeit, Freizeit, Freunde treffen, mit den Kindern spielen und anderen Aktivitäten.

Unser Alltag schien so häufig in Stein gemeißelt. Irgendwie konnte ihm niemand was anhaben. Auch unsere Einkäufe, die wir häufig immer am gleichen Wochentag erledigten, Kinobesuche, ins Restaurant oder zum Sport gehen, das alles war so in unser Programm einbetoniert. Es stand nie zur Debatte, dass wir unsere lieb gewonnenen Gewohnheiten streng ändern müssten. So etwas war Bestandteil eines Netflixfilms, jedoch nicht unseres Alltags.

Wie surreal wirkt unser alltägliches Leben jetzt? Restaurants und Kneipen sind geschlossen. Fitnesscenter und Kinos mussten ebenfalls bis auf weiteres schließen. Sogar die Friseure, die für so viele von uns zum alltäglichen und gesitteten Leben dazugehören, dürfen nicht mehr ihrem Handwerk nachgehen.

Unser Leben hat sich drastisch verändert. Dinge die wir eigentlich als in Stein gemeißelt sahen, haben sich nun zum Teil fundamental geändert. Auch auf sozialer Ebene hat sich unser Leben verändert. Unsere Begrüßung haben wir auf ein freundschaftliches Lächeln begrenzt. Wie sehr wurde uns immer wieder eingetrichtert einem Menschen die Hand zu reichen. Schon in ganz jungen Jahren hat man uns das beigebracht und bei vielen von uns ist es im Gehirn verankert. Auch die Nähe zu anderen Menschen wurde nun seitens der Regierungen auf ein „gesundes“ Maß vergrössert.

Da der Mensch ein Rudeltier ist, fällt es so manchem sehr schwer einen gesundheitsorientierten Abstand einzuhalten. Es wirkt eben nicht natürlich, wenn ich jemanden die Hand nicht reichen darf und mich dabei noch 2 Meter entfernt von ihm halten muss.

Diese veränderten Gesetzmäßigkeiten nahmen viele von uns an und setzten sie bestmöglich um.

Wozu führt dieses neue Verhalten was nun Tag für Tag mehr in unser Programm integriert wird? Was wird am Ende herauskommen? Wird dies der Anfang eines komplett revolutionierten Soziallebens sein? Werden wir nach der Corona-Krise etwa ein vollständig verändertes Bewusstsein haben?

Werden wir den, der uns die Hand zur Begrüßung reichen möchte, ermahnend ansehen und ihn darauf aufmerksam machen, dass man so etwas doch nicht mehr tun sollte? Werden wir ab jetzt Menschenansammlungen, egal ob auf einem Konzert oder einer Geburtstagsfeier vermehrt aus dem Weg gehen. Vielleicht werden manche Menschen auch ihren Freundes- und Bekanntenkreis verkleinern. Immerhin können auch Freunde ein Virus tragen und einen auf diese Art anstecken. Die Frage ist, ob die gegenwärtige Ausnahmesituation sich gravierend auf unseren Alltag „nach Corona“ auswirkt.

Was wird in unserem Gehirn aus dieser Zeit gespeichert? Welche Programmierung verflüchtigt sich nachher wieder und vor allen Dingen, was bleibt dauerhaft in unserem Kopf und begleitet uns dann fortwährend.

Für mich gibt es in dieser außergewöhnlichen Zeit zwei Bevölkerungsgruppen.

Die eine Gruppe leidet bereits an dem Coronavirus. Das was diese Gruppe begleitet ist die Angst vor dem Ungewissen. Wird es mir so schlecht ergehen, dass ich ins Krankenhaus muss, vielleicht sogar auf die Intensivstation oder nimmt die Erkrankung bei mir einen milderen Verlauf? Durch das Virus und die damit einhergehende Isolation ist ihr Sozialleben fürs Erste auf das Internet beschränkt. Das und die starke Beschränkung ihrer Freiheiten wirken sehr schwerwiegend. Die Isolation kettet Menschen an die Wohnung bzw. das Haus und verhindert den Kontakt und Austausch. Sie verhindert die Nähe zu anderen.

Die zweite Gruppe hat kein Coronavirus, leidet dafür an anderen Dingen. Viele von ihnen haben große Angst angesteckt zu werden. Sie ängstigen sich vor dem Verlauf den diese Erkrankung nehmen kann. Sie ängstigen sich vor Isolation und von anderen Menschen gemieden zu werden.

Auch hier muss man sich die Frage stellen, ob die von mir schon häufig genannte Angst zeitlich begrenzt auftritt bzw. sich nachher wieder auflöst oder Teil unserer neuen Realität wird.

Ich habe dieses Buch geschrieben, weil es mir ein Bedürfnis ist die momentane Situation näher zu beleuchten. In diesem Buch finden Sie nicht etwa eine Einschätzung über die in Zukunft steigenden und fallenden Aktienkurse oder wie es mit der Weltwirtschaft weitergeht.

Ich beschäftige mich mit der Frage wie es mit den Menschen und deren Leben weitergeht. Was hat oder wird sich noch im Bewusstsein und Verhalten der Menschen ändern? Wie werden die am Virus erkrankten und die die Angst vor einer Infektion hatten sich in Zukunft begegnen.