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10 Jahre AG Mein erstes Buch: "Die Eiche im Stadtpark" sind ausgewählte Geschichten von Schülern dieser Arbeitsgemeinschaft. Die einzelnen Erzählungen können in einer Gesamtgeschichte gefunden werden. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft? Das entscheidet der Leser.
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Seitenzahl: 61
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Im September 2009 begann die Arbeit mit einem Schnupperkurs am Geschwister-Scholl-Gymnasium Haus II: Viele Schüler fanden sich ein. Viele Fragen wurden gestellt und eine Frage blieb mir im Ohr: „Wie viel Geld haben Sie mit ihren Büchern schon gemacht?“ Meine Antwort darauf war: „Ich schreibe in erster Linie aus Freude – einfach nur so. Acht Schüler trafen sich anschließend wöchentlich in der Arbeitsgemeinschaft „Mein erstes Buch“. Mit „Ein Eisbär in China“ als Vorlage schrieben wir die Geschichte weiter.
„Zwei Bären auf der Schildkröteninsel“ entstand. Kurze Zeit später nahmen wir uns einer E-Mail vom Atitlan-See in Guatemala an und entschieden, den Betrag aus dem Verkauf zum „Tag der offenen Tür 2010“ zu 100% dem Bau einer ökologischen Kläranlage zu spenden. Von den 50 gedruckten Exemplaren, die wir herstellen ließen, blieben 27 übrig. Das sind 54%. Doch bevor wir diese 54% verkaufen und den Betrag überweisen konnten, war die ökologische Anlage bereits fertiggestellt und arbeitete. Dann kam ein großer Regen… und weitere Geschichten folgten. Einfach nur so? Meistens jedenfalls.
Licht, Liebe, Leben
So steht es über der Tür der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Zum „Tag der offenen Tür“ 2019 teilten einige zukünftige sowie auch derzeitige Schüler und sogar ehemalige Schüler ihre Ideen mit uns. Vielen Dank Arthur, Emina, Lara, Linnea und Michaela sowie für das Colorieren der Kohlezeichnung von Cecil Krause durch eine unbekannte Künstlerin, die sich hoffentlich noch bei uns melden wird.
Diese kleine Sammlung von verschiedenen ausgewählten Geschichten der letzten 10 Jahre bedurfte vieler großer und kleiner Hände hinter dem Schwarzen auf dem Weißen, um die Farbe zwischen diesen beiden Grenzen entstehen zu lassen.
Danke ganz besonders für die Inspirationen, die auch Teil dieses Buches sind:
2009
von der Ameise 2 der Grundschule Bergsiedlung für "Ein Eisbär in China besucht die Grundschule Bergsiedlung"
2009
von Anna, Anne, Antonia, Chris, Luisa, Lusia, Melanie und Sarah vom GSG Zeitz für "Zwei Bären allein auf der Schildkröteninsel"
2010/11
von den zwei Preisträgern des Arthur-Wolfsohn-Preises für die Mitgestaltung des Buches "Emilia - diesseits und jenseits des Atlantiks"
2013
von den Kindern, Schülern von/vom: GSG Zeitz, GS Bergsiedlung, Kita "Bummi", Kita "Kunterbunt", Sekundarschule "Am Schwanenteich", Kita" Musikus und Erwachsenen rund um die Entstehung von "Zeitz, die unbekannte Stadt"
2014/15
von den Schülern der GS Bergsiedlung sowie des GSG Zeitz bei "Nah und fern" und "Feuerwerk"
2016
von Kimberly und Johanna für das Manuskript des Bühnenstückes "Zwischen Ackerschachtelhalm und Zinnkraut"
2015/16
von der Klasse 1/2a der GS Zeitz-Ost für "Vier Eisbären zu Besuch in der Grundschule Zeitz-Ost" sowie "Märchenhafte Weihnachten in der 2. Klasse der GS Zeitz-Ost"
2016
von den Kindern vom Kreativitätszentrum Zeitz für "Lasst uns mit Freude singen"
2016
von den "Großen" aus der Klasse "Englisch mit Muse" in der Volkshochschule Zeitz
2017
von den Schülern der Klasse BVJ-SZ-16-1 an den Berufsbildenden Schulen Zeitz
2017
von den Kindern vom Kreativitätszentrum Zeitz für "Ein Buch von Zeitz"
2017
von den Kindern der GS Zeitz-Ost für die gemeinsame Teilnahme an der "Reise mit dem Schulschiff Zeitz-Ost"
Vielen Dank an all die Menschen, die mit ihren Händen
an der Entstehung dieser Zusammensetzung beteiligt
waren – wie immer nach dem Motto:
für mich-für dich-für uns-für euch.
Was bedeutet das?
Das ist Herzenssache frei nach Ecce cor meum.
52% für mich, d.h. an alle Schüler zu gleichen Teilen, deren Geschichten in diesem Buch veröffentlicht wurden.
26% für dich, d.h. für Anett Leutritz, um weitere Aktivitäten dieser oder ähnlicher Art durchführen zu können.
13% für uns, d.h. für alle beteiligten Schulen, deren Geschichten im Buch veröffentlicht wurden.
9% für euch, d.h. für Calpulli Cencalli – einer traditionellen Schule in San Pablo Tecalco, die sich für die Erhaltung der traditionellen Medizin, der Lieder, Geschichten und Tänze in Mexiko sowie über die Landesgrenzen hinaus einsetzt.
Nach ähnlichem Prinzip gelang uns bereits eine kleine symbolische Geste an:
Schüler in der Theater-AG für ihre Ausstattung
Menschen am Atitlan-See
Menschen aus dem Tibet, die in Indien darauf warten, zurück in ihre Heimat zu dürfen
Menschen aus Zeitz, die sich in Madagaskar am Auf- und Ausbau eines Krankenhauses engagieren
Ein BlattPapier ist
ein Blattvon
einem Baum,
ein Ast von einem
Baum,
ein Stamm von einem
Baum,
ein Stück von einem
Wald,
mehr als nur eine
Bedeutung.
Zur Arbeitsgemeinschaft „Mein erstes Buch“
Beginnen wir im jetzt, hier und heute:2019
Die große Katze von Max Jahr
Das Teleportierabenteuer von Cecil Krause
Der große Kampf von Max und Cecil
Zum Glück waren Ferien von Sarah Fiedler
Meer von Erik
Pflanzenkunde bei Familie Maus von Sarah Fiedler (2012)
Die magische Quelle von Johanna Maria Andreas am Rasberger Bach
Wenn die Weide singt von Johanna Maria Andreas
von Max Jahr
Einführung
Auf einem fernen Planeten,
nicht mehr in unserem Universum, lebten Lebewesen, die hatten keine Gefühle. Das konnten nur Riesenkatzen sein. Nur eine einzige Riesenkatze war anders. Sie konnte weinen, lächeln, lieben und sogar reden. Diese ganzen Dinge kann eine richtige Katze natürlich nicht, aber, liebe Leser, es ist eine Geschichte und bei Geschichten geht nun einmal alles.
Auf diesem Planeten war es auch viel heißer als auf unserem, mindestens doppelt so heiß wie in der Sahara.
Seid ihr bereit für einige Abenteuer mit der Riesenkatze?
1. Abenteuer: Die bösen Affen
Als die Riesenkatze einmal traurig war und weinend in ihr Holzhaus ging, sah sie, wie die Affen ihr hinterherrannten. Sie schrieben Brülllaute wie zum Beispiel: „Ukauka“ oder Uralaurala“. Nicht wundern!!! Solche Laute können die Affen auf dem Planeten nicht machen. Sie können nur zeichnen und schreiben. Das klingt zwar komisch, aber sie können nur 6 Buchstaben des Bachbradenalphabets. Das Alphabet hat 126 Zeichen. Wer denkt, dass das nur normale Buchstaben wie hier sind, der hat sich aber richtig getäuscht. Das ist ein Mix aus den lateinischen, griechischen, kyrillischen, chinesischen und arabischen Zahlen und Schriftzeichen.
Das sind die ersten 10 Buchstaben:
Also, um das Alphabet zu lernen, verstreichen schon einmal 5 Jahre. Das ist ganz schön lange!!! Dann gibt es noch die 7 Zahlzeichen:
Schon die Zahlzeichen schrecken vor dem Lernen ab.
Dann das Bachbradenalphabet! Es ist noch viel schwerer zu lernen. Meister Bredkovar, der Elefantengiraffe,
hatte dieses Zahlensystem, dass auch Palinkaralphabet, genannt wurde, entwickelt. Warum Alphabet? Weil System alles Alphabet heißt.
Lukas Mississippihundewolf,
der Baumeisteroberchefleistungskommander – das ist jemand, der nichts macht außer Geld an Baumeister zu verteilen – ist erst wieder zum 560. Mal auferstanden. Das ist so. Lukas ist immer ein Jahr da und verschwindet dann für einen Tag, 15 Stunden, 13 Minuten und zwei Sekunden. Dann leitet Paulenos Kreiselverderber das Geschäft. Er ist schon Koutrintawär.
Es gibt eine Währung, die sich Ky nennt. Sie hat 15 Einheiten:
1 Nugran
1 Cent
1 Myan
1 €
1 Klyan
10 €
1 Krian
100 €
1 Migan
1.000 €
1 Sigan
10.000 €
1 Krischka
100.000 €
1 Nyeng
1.000.000 €
1 Grando
10.000.000 €
1 Wyan
100.000.000 €
1 Gryan
1.000.000.000 €
1 Geng
10.000.000.000 €
1 Meera
100.000.000.000 €
1 Mossi
1.000.000.000.000 €
1 Grani
10.000.000.000.000 €
Sie ist ganz schön schwierig. Diese Währung hat Mr. Bubble gemacht. Er ist der Elefantenkuhbullenschweigepflichtberatungshelfer. So etwas ist ein anstrengender Beruf, da man 25 Stunden im Einsatz ist. Dazu muss man wissen, dass ein Tag 65 Stunden dauert.
