DIE ENTHÜLLUNG. Die nächste Stufe des menschlichen Bewusstseins - David Icke - E-Book

DIE ENTHÜLLUNG. Die nächste Stufe des menschlichen Bewusstseins E-Book

David Icke

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Beschreibung

WIE DAS ERWACHEN DIE KÜNSTLICHE MATRIX ZERSTÖRT David Icke, einer der weltweit einzigartigsten Autoren und Forscher, bringt mit DIE ENTHÜLLUNG sein neuestes Meisterwerk heraus – eine tiefgehende Offenlegung der wahren Natur unserer Realität. Seit 35 Jahren stellt er unbequeme Fragen und sucht furchtlos nach Antworten, ohne sich von Widerstand oder Verleumdung aufhalten zu lassen. Wer sind wir? Wo sind wir? Wer oder was kontrolliert wirklich diese Welt? In DIE ENTHÜLLUNG gräbt Icke tiefer als je zuvor und offenbart eine Realität, die weit über das hinausgeht, was uns nach wie vor erzählt wird. Dieses Buch ist nicht nur ein Meilenstein auf dem Weg zur Wahrheit – es ist der nächste Schritt im menschlichen Erwachen. Von den verborgenen Kräften hinter unserer Welt bis zur Natur des »Jenseits« – Icke verbindet all diese Aspekte zu einem erschütternden Gesamtbild. Seine jahrzehntelangen Enthüllungen haben sich immer wieder bewahrheitet. Was er hier offenlegt, hat das Potenzial, unser Verständnis von uns selbst und der Realität grundlegend zu verändern. »David Icke erkennt Muster, die andere übersehen, und deckt sie auf. Das macht nicht immer Freunde – aber es ist der Weg der Wahrheit.« – Simon Welsh, britischer Autor und Dichter DVID ICKE lebt auf der Isle of Wight vor der Südküste Englands. Er ist eine der wichtigsten Stimmen unserer Zeit. Seine Erkenntnisse wurden zunächst von vielen mit Unglauben und Spott bedacht – bis seine Voraussagen sich Jahr für Jahr als richtig erwiesen und die Skeptiker zuzuhören begannen.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2025

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David Icke

DIE

ENTHÜLLUNG

Die nächste Stufe des menschlichen Bewusstseins

Aus dem Englischen von Angelika Tessa, Daniel Loose, Peter Hiess und Michael Görden

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1. Auflage

Englische Originalausgabe:The Reveal. The Next Stage of Human Awareness

Deutscher Erstdruck im AMRA Verlag

Auf der Reitbahn 8, D-63452 Hanau

Hotline: + 49 (0) 61 81 – 18 93 92

Service: [email protected]

Herausgeber & Lektor

Michael Nagula

Einbandgestaltung

Intrinsic Corners

Layout & Buchsatz

Birgit Letsch

Cover & Illustrationen

Neil Hague

Weitere Innenillus

Gareth Icke

Druck & Bindung

CPI books GmbH

ISBN Printausgabe 978-3-95447-701-2

ISBN eBook 978-3-95447-702-9

First published in September 2024 by ickonic publishing, New

Enterprise House, St Helens Street, Derby DE1 3GY, UK

German edition under license of copyright © by David Icke

Art & Illustrations are protected under the Copyright Act © 1988

German Rights © 2025 by AMRA Verlag & Records, Hanau

Die Enthüllung gehört wie Die Falle und Der Traum zur Realitäts-Trilogie. Das Buch ist so geschrieben, dass es allein oder in Verbindung mit den beiden anderen Büchern gelesen werden kann. Jedes Buch der Reihe ist sowohl in sich abgeschlossen als auch Teil eines zusammenhängenden Ganzen.

Die einzelnen Kapitel dieses Buches wurden von folgenden Übersetzern ins Deutsche gebracht: Angelika Tessa (Kap. 1-3 und 6-9), Daniel Loose (Kap. 10-13), Michael Görden (Kap. 4/5) und Peter Hiess (Kap. 14-16).

Folgende Bücher mit ähnlicher Thematik sind bei uns erschienen:

Michael E. Salla – Space Force. Die Gründung der Weltraumflotte

Ted Mahr – Die ganze Welt wird Eins sein! Vorwort von Paul Hellyer

Daniella Fenton – Hybride Menschen. Vorwort von Erich von Däniken

Megan Rose – Willkommen in der Zukunft. Die Galaktische Föderation

Len Kasten – Die Dunkle Flotte. Weltraumprogramm des Vierten Reichs

Tony Rodrigues – Ceres Colony Cavalier. Zwanzig Jahre Weltraumdienst

Steven M. Greer – Offiziell geleugnet! Das UFO-Wissen der Regierungen

William Mills Tompkins – Auserwählt von Außerirdischen. Eine Biografie

Patricia Cori – Die Genetische Manipulation. Wie wir uns schützen können

Der Verlag behält sich die Verwertung der urheberrechtlich geschützten Inhalte dieses Werkes für Zwecke des Text- und Dataminings nach § 44 UrhG ausdrücklich vor. Jegliche unbefugte Nutzung ist hiermit ausgeschlossen.

Die Ratschläge und Informationen in diesem Buch wurden von Autor und Verlag sorgfältig erwogen und geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Die Links im Text konnten nur bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung eingesehen werden. Eine Haftung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist jeweils ausgeschlossen. Alle Rechte sind vorbehalten.

Wir möchten unsere Leser darauf hinweisen, dass der Autor und der Verlag viel Liebe und finanziellen Aufwand in die Entstehung dieses Buches gesteckt haben und auf einen entsprechenden Rückfluss durch den Verkauf angewiesen sind. Deshalb ist die nicht genehmigte Verbreitung dieses Buches durch digitale Medien, auch auszugsweise, untersagt und strafbar. Wir bitten Sie herzlich darum, durch die Wahrung der Rechte den erheblichen persönlichen Einsatz von Autor und Verlag wertzuschätzen.

Für meine wundervolle Tochter Kerry, die uns im Alter von 48 Jahren verlassen hat. Jetzt ist sie frei und alterslos – und wird von allen, die sie kannten, so sehr vermisst.

Inhalt

Kapitel 1Der gefangene Intellekt

Vorgegebene Wahrnehmung • Das Bedürfnis nach »Gewissheit« • Du musst glauben (was ich glaube) • Religionen nach ein und derselben Blaupause • Das neurologische Gefängnis • »Sehen« heißt sich täuschen • Links-rechts? Nein – links-links-links • Das ganzheitlich ausgewogene Gehirn • Eine Widerspiegelung des Dämonischen

Kapitel 2Die Brigaden auf den Barrikaden

Die Wahrheit findest du dort, nein hier, nein doch dort • Wie unabhängig ist »unabhängig«? • Religiöse Scheuklappen • Intellekt mit Vorhängeschloss • Die alternativen Mainstream-Medien • Wo also liegt das Problem? • Israel muss um jeden Preis verteidigt werden • Der Einstieg bei der ARC • Wer steckt wirklich hinter der ARC? • ARC und WEF: Wo liegt der Unterschied? • Die alternativen Mainstream-Medien »entdecken die Religion« und den Ruhm

Kapitel 3Ein »Traumteam«

Der Kreuzritter hinter der Maske • Willkommen im Team Alex • Eine Regel für den Einen … • Ich wusste es von Anfang an – im Ernst! • Wo sie Recht haben, haben sie Recht. Ja, genauso ist es!

Kapitel 4Der Musk-Mythos

Halte es in der Familie • Satans kleine Helfer • Ein paar Fragen, Mr. Musk • Musk ist »unabhängig«? • Wilderer und Wildhüter • »Wettbewerb« unter dem Kult • Ein Mann der Agenda • Der faule X-Zauber • Warum hat man es ihm verkauft? • Wem gehört Twitter/X wirklich? • Musk wird vorgeladen • Shapiros Handlanger

Kapitel 5Wie man eine Dystopie vermarktet

Was hat es mit dem »X« auf sich? • Die Gang (einige von ihnen) • Thiel und die alternativen Mainstream-Medien • Bereit für den Rumble-Showkampf? • »Dr.« John • Sich gut halten • Grenz-Psyop • Grenz-P-R-L • Das Spiel ist global, nicht wahr, Herr Putin? • Putins KI, Musks KI, das ist die eine KI • »Neue Medien« sind alte Medien

Kapitel 6Das GROSSE Ganze

Wir sind Gewahrsein • Die Welt in unserem Kopf • Holografische »Materialität« • »Leere« Atome • Tiefer und tiefer • Von oben nach unten • Erstaunliche Einigkeit • Astrale Reptiloide • Software-Realität • Der Schleier • Gefälschte Realität • Niedrig bedeutet richtig niedrig • Warum Opfer bringen? • Die satanische Prägung des Kults • Gute Neuigkeiten – die »Götter« sind dumm

Kapitel 7Es ist nicht real!

Immer mehr Wissenschaftler stimmen zu • Der Evolutionsmythos • Nicht länger mysteriös • Das »Leben« ist ein Headset • Die Überlistung des Gehirns • Was ist »Geschichte«? • Der Evolutionsmythos, Teil 2 • Das Einprogrammieren von Raum und Zeit • Schöpfung oder Evolution? • Die Newtonsche Ablenkung

Kapitel 8Die Plasma-Matrix

»Strahlende Materie« • Das sichtbare Universum ist Plasma • Die Plasma-Matrix • Elektrizität überall • Der elektrische Mensch • Der bioplasmatische Mensch • Genetische Organisation • Das Universum im Körper • Plasma verstehen heißt die Realität verstehen • Die Plasma-Sonne • Das Birkeland-Netzwerk • Programmiertes Plasma • Kristalline Ringe um den Saturn • Plasma-Intelligenz • Die Entstehung von Planeten und Sternen • Vom Einzelstrang zur Tapisserie • Die »Wissenschaft« unter der Fuchtel des Kults

Kapitel 9Baby, komm zurück!

Überzeugende Fälle • Akribische Forschung • Es stimmt … ABER … • Tut mir leid, da zieh ich nicht mit! • Warum? Warum? Warum nur? • Wir drehen am Rad • Die verborgene Wahrheit hinter der Reinkarnation • Geschichten von Nahtoderfahrungen • Der Lebensrückblick • Ehrfurcht vor den »Ältesten« • Astrale Plasma-KI • Die plasmabasierte »Akasha-Chronik« • Echtes Cloud-Computing • Zwei Wolken mit vielen Komponenten • Der Schwindel mit dem Karma

Kapitel 10Es ergibt keinen Sinn

Ein paar Fragen • Ihr Kinderlein, leidet – wir brauchen Loosh • Hierarchie, wohin man schaut! • Unterschreiben Sie hier • Jenseits des Regenbogens • Fragmentierung der Seele • KI-gestützte Körperwahl • Wenn es ein Teil von dir bereits weiß

Kapitel 11»Wir haben die Seelenfalle gesehen«

Wer trifft die Entscheidungen? • Nach unten, immer weiter, weiter – und noch tiefer und noch tiefer • »Ahnungslose Babys« • Der »Katalog« wird gepflegt • Astralreiseführer • »Ich glaube, ich habe die Seelenfalle gesehen« • »Wir haben die Seelenfalle gesehen« • Unterschiedliche Quellen, identische Schlussfolgerungen • Die »Jenseits«-Sequenz • Die Falle umgehen • Simulierte »Barriere« • Die Leere • »Ich bin sieben Mal gestorben« • Der »Metallgott« • Simuliertes Sonnensystem • »Die Tiefe« • Der große Umbruch – eine große Rückkehr! • »Spiritueller« Magnetismus

Kapitel 12In Jaldabaoths Geist

Kapitel 13Doch nicht so verrückt?

Die wahre Agenda • Simulation – die nächste Grenzlinie • Zugriff über die »Covid-Impfstoffe« • Graphen-Intelligenz • Die Graphen-Schnittstelle • Graphen-Himmel • Außerirdische und Black Goo • Optimale Loosh-Versorgung • Der »Covid«-Coup • Verschmutzung des Feldes • Neuverschaltung der Realität • Krankheit X

Kapitel 14So wird’s gemacht

Chaostheorie • »Wir werden alle sterben!« • UN-Problem und Lösung • Kein Autofahren mehr • Keine Freiheit mehr • Künstlich erzeugter Hunger • Schlachtfeld »Natur« • »Du wirst nichts besitzen« • Programmierbares »Geld« • Offene Türen • Ablenkungsmanöver

Kapitel 15Der Witz

Kapitel 16Das Herz aller Dinge

Die Neuverkabelung • Die Macht des Herzens • Herzensliebe, Herzensweisheit • Die Angst-Illusion • »Religiöse« Angstmaschinen • Von Herzen wissen • Leg dich nicht mit dem Herzen an! • Herz-Identität

Über den Autor

Bibliografie

Sachregister

Namensregister

Diejenigen, die hinter die Schatten blicken können und die Lügen ihrer Kultur erkennen, werden von der Masse nie verstanden werden.

PLATON (CA. 427-347 V. CHR.)

Die mächtige Eiche von heute ist nur die Nuss von gestern, die sich behauptet hat.

DAVID ICKE, 1991

(Icke wird auf Niederländisch »Eik« geschrieben und bedeutet »Eiche«)

Ist diese Welt nicht eine Illusion? Und doch täuscht sie jeden.

ANGELA CARTER (1940-1992)

Das ist deine letzte Chance. Danach gibt es kein Zurück. Nimm die blaue Pille:

Die Geschichte endet, du wachst in deinem Bett auf und glaubst, was auch immer du glauben willst. Nimm die rote Pille:

Du bleibst hier im Wunderland, und ich werde dir zeigen, wie tief das Kaninchenloch reicht.

MORPHEUS, MATRIX (1999)

Kapitel 1

Der gefangene Intellekt

Wir sind Gefangene der eigenen Identität und leben in einem Gefängnis, das wir uns selbst gebaut haben.

THEODORE»T-BAG« BAGWELL INPRISON BREAK

Was wissen wir eigentlich sicher? Ich meine WIRKLICH sicher? Ich meine nicht das, was wir zu wissen glauben, sondern das, von dem wir WISSEN, dass wir es wissen? Nun, so gut wie überhaupt nichts. Wir leben in einer Welt, in der wir mit einem unaufhörlichen Strom von Illusionen gefüttert werden. Daraus manifestieren unsere illusionsverseuchten Gedanken und Emotionen unsere illusorischen Erfahrungen, die wir fälschlicherweise für echt halten. Diese Illusion nennen wir das »menschliche Leben«.

Die Formulierung »die wir fälschlicherweise für echt halten« verstehe ich in dem Sinne, dass wir glauben, die Realität, so wie wir sie wahrnehmen, zu erleben, obwohl das gar nicht der Fall ist. Was können wir unter solchen Umständen schon sicher wissen? Verdammt wenig. Wir können in der Illusion nach Mustern suchen, wie ich es seit fünfunddreißig Jahren tue, und dann zu dem Schluss gelangen, dass es sich tatsächlich um eine Illusion handelt. Sobald wir mehr und mehr Muster erkennen, können wir Schritt für Schritt darauf aufbauen und die Puzzleteile zusammenfügen. Dann wird deutlich, warum es sich um eine Illusion handelt, was die Illusion erzeugt und was hinter der Illusion steckt. Während wir die Illusion erforschen, können wir gewahr werden, dass wir es mit einer Illusion zu tun haben, und erkennen, dass auch das, was wir zu wissen glauben, illusorisch sein könnte. Winston Churchill, der britische Premierminister während der Zeit des Zweiten Weltkriegs, beschrieb Russland als »ein in ein Mysterium innerhalb eines Enigmas gehülltes Rätsel«. Wenn er über die Realität gesprochen hätte, wäre sein Satz deutlich länger ausgefallen. Vielleicht hätte er von »einem in ein illusorisches Mysterium innerhalb eines illusorischen Enigmas gehüllten illusorischen Rätsel gesprochen, das verwirrend, unerklärlich, verblüffend, undurchschaubar, nebulös, bizarr, seltsam, merkwürdig, eigenartig und befremdlich ist«. Ich könnte noch ein paar weitere Adjektive finden. Eine Sache gibt es jedoch, die wir wissen, und die niemand überzeugend in Frage stellen oder abstreiten kann: Egal, was wir zu wissen glauben, es gibt immer, wirklich immer noch mehr zu wissen – in unserem Fall unendlich viel mehr. Um die Welt und die Realität verstehen zu können, müssen wir uns ständig dessen gewahr sein, was wir nicht wissen.

Und das trifft auf nahezu alles zu. Der altgriechische Philosoph Sokrates ist bekannt dafür, dass er diese fundamentale Wahrheit erkannt hat. Einige der ihm zugeschriebenen Sprüche lauten: »Echtes Wissen besteht in dem Wissen, nicht zu wissen«¸ »wahre Weisheit besteht darin, zu wissen, dass man nicht weiß« oder »… und weil du weißt, dass du nicht weißt, bist du der Klügste von allen« (Abbildung 1).

Diese Worte sind ganz offensichtlich zutreffend, und mir dessen gewahr zu sein, hat mich bei allem angetrieben, was ich in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten nach meinem außergewöhnlichen Erwachen, wie ich es in Die Falle beschreibe, getan habe. Demut ist die Grundlage von alledem, die Demut sagen zu können: »Ich weiß nicht – was also weiß ich nicht«? Das treibt einen an und inspiriert einen dazu, herauszufinden, was man nicht weiß. Man gelangt nie an den Punkt, an dem man sagen kann: »Jetzt habe ich es verstanden.« Man realisiert, dass das die größte aller Illusionen ist, die enorm große Anteile der Menschheit in einer Wahrnehmungs-Gefängniszelle namens »Ich weiß« gefangen hält. Wer sich darauf einlässt, dem wird der Wind aus den Segeln genommen und er wird nicht weiter nachforschen. Warum etwas erforschen, was ich nicht weiß, wenn ich doch weiß? Der amerikanische Historiker Daniel J. Boorstin drückte es so aus: »Das größte Hindernis für Entdeckerfortschritt ist nicht Ignoranz – es ist die Illusion von Wissen.« Ein unerschütterlicher Glaube, der nicht in Frage gestellt werden darf, und das menschliche Bedürfnis nach Gewissheit inmitten eklatanter Ungewissheit sind die wichtigsten Eckpfeiler der Religionen – auch der Religion, die sich »Wissenschaft« nennt. Sie alle suchen Gewissheit in einer unendlichen Realität voller unendlicher Möglichkeiten, unendlicher Potenziale und unendlicher Ungewissheit. Wenn die Wahrnehmung Verhalten und Erleben vorgibt, wie soll dann Gewissheit überhaupt jemals möglich sein? Die einzige Gewissheit muss Ungewissheit sein – Wahlmöglichkeit im tiefsten Sinn. Ungewissheit ist ein Geschenk, das zu neuen Erfahrungen führt und uns Wege öffnet für neues Wissen, neues Gewahrsein und potenzielle Weisheit. Wir müssen damit unseren Frieden schließen. Neugier ist die Triebfeder, die uns die Ungewissheit umarmen lässt und uns an die vorderste Front der Erkenntnisse schickt, damit wir über diese Grenze hinausgehen können. Cliff Morgan, die walisische Rugby-Legende, sagte mir zu der Zeit, als er noch Geschäftsleiter bei der BBC war: »David – höre niemals auf zu staunen.« Das habe ich immer beherzigt. Wer nicht mehr staunen kann, verliert seinen Lebenssinn (Abbildung 2).

Abb. 1. Jeder Forscher, der diese Worte nicht beachtet, ist zur Selbstzensur und zum »Bis hierher und nicht weiter« verurteilt.

Abb. 2. Ohne Staunen und Neugier kann es keine Weisheit geben. Das Staunen umarmt und feiert die Ungewissheit.

Vorgegebene Wahrnehmung

Seit 1990 stelle ich die Tatsache bloß, dass die Menschheit von einer nichtmenschlichen, dämonischen Macht beherrscht wird, die sich eines globalen Netzwerks von Geheimgesellschaften bedient, um die Wahrnehmung der Bevölkerung zu kapern (was bis vor kurzem zu großer Heiterkeit und Ablehnung mir gegenüber geführt hat). Dieses Netzwerk nenne ich den globalen Kult. Im Laufe dieses Buches werden wir erfahren, dass Wahrnehmungskontrolle die Grundlage jeglicher Kontrolle ist. Mit wilder Entschlossenheit sorgen Geheimgesellschaften für eine Kompartimentierung von Wissen, damit nur der innere Kreis weiß, wie die Puzzleteile zusammenpassen – und nicht einmal der gesamte innere Kreis. Die solchermaßen abgeschotteten Bereiche innerhalb der Geheimgesellschaften sind als »Grade« bekannt. Die elitärsten Geheimgesellschaften sind so geheim, dass die meisten Mitglieder überhaupt nicht wissen, warum sie tatsächlich existieren. Nur die Kerngruppe, der innere Kreis, weiß Bescheid. Eine solche verdeckte Struktur kann man symbolisch sehr treffend als Spinnennetz bezeichnen, gesponnen aus Geheimgesellschaften und halb geheimen Gruppierungen. Im Zentrum sitzt eine »Spinne«, die die Ereignisse steuert und die Agenda für die Menschheit diktiert (Abbildung 3). Das Spinnennetz manipuliert die Menschheit in Richtung einer dystopischen Gesellschaftsform, die auf einer Weltdiktatur beruht (Abbildung 4). Seit langer Zeit habe ich wie ein Rufer in der Wüste davor gewarnt, während die Agenda im Verborgenen langsam Gestalt annahm. Seit man uns den »Covid-«Schwindel präsentiert hat, können wir die Richtung, in die wir geführt werden sollen, noch deutlicher erkennen. Statt als Netz lässt sich die Struktur auch als pyramidale Hierarchie veranschaulichen. Die kontrollierende Kerngruppe sitzt an der Spitze. Jede darunterliegende Ebene weiß weniger und weniger, bis wir ganz unten bei der Masse der Menschheit angekommen sind. Die Menschen werden so sehr manipuliert, dass sie nahezu gar nichts wissen. Jede Ebene erhält ihre Befehle von der Ebene über sich und gibt sie an die darunterliegende Ebene weiter. So läuft das durch die gesamte Hierarchie bis hinunter zu den Massen. Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem das winzige Grüppchen an der Spitze der gesamten Bevölkerung seinen Willen »aufzwingt«. Dafür war nichts weiter nötig als eine Abfolge von Erzwingung und Duldung (Abbildung 5). Die Forderungen des Kults greifen weniger durch Erzwingung als vielmehr durch Gehorsam.

Abb. 3. Die Struktur des globalen Kults. Die dystopische Agenda geht von der Spinne aus und gelangt über das Netz der Geheimgesellschaften in die sichtbare Welt, um von Regierungen und Konzernen durch geheime Gruppierungen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und »Think Tanks« umgesetzt zu werden. Das Netz ist streng nach dem »Need-to-know«-Prinzip gegliedert: Kenntnis nur wenn notwendig. Einzig der innere Kreis und seine engsten Handlanger kennen das vollständige Bild. Alle anderen wissen gerade genug, um zu einem Ergebnis beizutragen, von dem sie nicht die geringste Ahnung haben oder das sie nur teilweise verstehen. (Illustration von Neil Hague)

Abb. 4. Hierauf zielt der Plan ab: eine globale Diktatur durch nicht gewählte Technokraten. Davor habe ich all die Jahre gewarnt, und jetzt wird sie Tag für Tag überall um uns herum errichtet. (Illustration von Gareth Icke)

Innerhalb der menschlichen Gesellschaft gibt es zwei »Welten«, die sich durch ihre völlig unterschiedliche Art der Wissenserlangung unterscheiden. Höheres Wissen über die versteckte Natur der Realität und über den Plan des Kults zur Errichtung einer globalen, von Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerten Dystopie wird im inneren Kreis des Kults von Generation zu Generation weitergereicht. Der Rest des Spinnennetzes weiß nur, was er wissen muss, um seinen jeweiligen Beitrag zu leisten. »Okkult« bedeutet »verborgen«. Wissen, das die Wahrnehmung transformieren könnte, muss vor den Menschen geheim gehalten werden, die man zu versklaven sucht. Die Milliarden von Menschen in der anderen »Welt«, die nicht dem Kult angehören, müssen ihr Leben lang mit der Unterdrückung von Wissen zurechtkommen. Diese Aufgabe erfüllen das vom Kult geschaffene und dominierte »Bildungssystem« und die Medien (Abbildung 6). Ich habe bereits Anfang der 1990er Jahre damit begonnen, in meinen Büchern den Kult in allen Einzelheiten zu beschreiben, und seit Mitte der 1990er Jahre berichte ich darüber, dass eine nichtmenschliche, dämonische Macht aus einer anderen Realitätsdimension letztlich die Richtung des menschlichen Lebens vorgibt. Wir sprechen davon, dass sehr wenige sehr viele beherrschen. Zählt man zu den dämonischen Wesenheiten, die wir als Menschen nicht sehen können, die paar wenigen Mitglieder der Geheimgesellschaften, die genau wissen, was sie tun, hinzu, dann werden die zahlenmäßigen Verhältnisse geradezu lachhaft. Die Anzahl der Kontrollierten übersteigt bei weitem die Anzahl der Kontrollierenden. Die wenigen dämonischen Wesenheiten müssen die Wahrnehmung der Bevölkerung steuern, wenn sie die Oberhand behalten wollen. Das erreichen sie, indem sie das individuelle und das kollektive Bewusstsein ihrer Opfer in Beschlag nehmen. Wir leben in einer menschlichen Realität, in der die Wahrnehmung ständig durch die Informationen gesteuert wird, auf deren Grundlage sich die Wahrnehmung formt. Das ist der Grund für die massive Zensur, die den Plänen nach ab 2024 noch verschärft werden soll, besonders durch den Einsatz von KI. Aus der Wahrnehmung folgt Verhalten und aus kollektivem Verhalten folgt menschliches »Leben«. Steuert man die Wahrnehmung, so steuert man die kollektive menschliche Erfahrung.

Abb. 5. Wie der innere Kreis des Kultes der Weltbevölkerung durch eine Abfolge von Erzwingung und Duldung seinen Willen aufnötigt. Jede Ebene der globalen und nationalen Hierarchie fügt sich den Anweisungen von oben und gibt sie an die darunterliegende Ebene weiter. Wenn die Bevölkerung auf ihrer Stufe der Pyramide der Regierung und der menschlichen Autorität widerspruchslos gehorcht, geht der Plan auf, durch den die Agenda des inneren Kreises des Kults die Richtung der menschlichen Gesellschaft bestimmt. (Illustration von Gareth Icke)

Abb. 6. Die zwei Welten, getrennt durch den Zugang zu Wissen. Das Netz der Geheimgesellschaften gibt Informationen über den Plan für die Menschheit und die wahre Natur der Realität stufenweise nach dem »Need-to-know«-Prinzip und dem jeweiligen »Grad« weiter. Der Bevölkerung wird dieses Wissen durch das vom Kult geschaffene »Bildungssystem« und die kultgesteuerten Medien vorenthalten.

Das Ganze reicht weit in andere Realitätsdimensionen hinein – viel weiter als 95 Prozent der alternativen Medien, geschweige denn die Mainstream-Medien, sich das vorstellen können. Ich werde in diesem Buch der Sache erheblich tiefer auf den Grund gehen, als es meiner Ansicht nach je zuvor ein Buch getan hat, und ich werde die missliche Lage der Menschheit (über die wir noch längst nicht alles wissen) in allen Einzelheiten darlegen. Ich baue dabei auf den Enthüllungen in meinen Büchern Die Falle und Der Traum auf. Beginnen möchte ich mit dem menschlichen Bereich der illusorischen »physischen« Welt und dem sogenannten »täglichen Leben«. Ich werde aufzeigen, wie die Wahrnehmung auf dieser Ebene manipuliert wird. Auch werde ich nicht davor Halt machen, »alternative« Informationen und »große Namen« an den Pranger zu stellen, wenn sie wissentlich oder unwissentlich dazu beitragen, die Menschen von dem benötigten essenziellen Wissen wegzulocken und sie auf irrelevante politische Nebenschauplätze und zu kleinkarierten Obsessionen zu führen. Danach werden wir uns eingehender mit den anderen Ebenen auseinandersetzen, von denen aus der Plan letztlich orchestriert wird. Ein Schlüssel zur Wahrnehmungskontrolle liegt darin, die menschlichen Opfer in ein Sicherheitsgefühl hinein zu manipulieren, das massiv falsch ist. Wenn man die Opfer dann noch dazu bringen kann, ihren sogenannten »Gott« anzubeten, während sie in Wirklichkeit die Manipulatoren – die dämonischen Wesenheiten – verehren, umso besser. Wie ich noch darlegen werde, geschieht genau das.

Das Bedürfnis nach »Gewissheit«

Durch ständige herausfordernde Ereignisse und Erfahrungen wird die Menschheit systematisch in Zustände der Unsicherheit (Ungewissheit) hinein manipuliert, so dass sie ein Bedürfnis nach Gewissheit entwickelt – ein Bedürfnis, zu glauben, sie würde wissen. Puh! In einer Welt so voller Ungewissheit weiß ich zumindest das. So habe ich eine Gewissheit, an der ich mich festhalten kann. Damit habe ich gerade beschrieben, warum religiöse Glaubensvorstellungen im Leben der Menschen eine so dominante Rolle spielen. Glaubt man an eine Religion, so kann man mit Gewissheit glauben »zu wissen«. Wie es heißt, gibt es acht Milliarden Menschen. 2,382 Milliarden sind Christen, 1,907 Milliarden sind Muslime und 1,161 Milliarden sind Hindu. Diese drei Religionen zusammengenommen machen bereits 5,45 Milliarden der insgesamt acht Milliarden aus. Dann gibt es da noch Buddhismus, Sikhismus, Judentum, Baha’i, Jainismus, Shintoismus, Caodaismus, Rastafarianismus, chinesische Religionen und afrikanische Religionen. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Nur etwa 1,193 Milliarden Menschen sind säkular, also nicht religiös, agnostisch oder atheistisch. Sieht man genauer hin, dann erkennt man, dass auch das Glaubenssysteme sind, die in der Regel hartnäckig aufrechterhalten werden. Als säkular bezeichnet man einen Menschen, der »nicht offen oder konkret religiös ist«, ein Atheist ist »eine Person, die nicht an die Existenz eines oder mehrerer Götter glaubt«, und nur der Agnostiker ist sich bewusst, dass »die letztliche Realität (wie beispielsweise Gott) unbekannt ist und wahrscheinlich auch nicht erkannt werden kann«. Nun, zumindest ist sie einem Bewusstsein unbekannt, das den drückenden, geradezu lachhaften Einschränkungen der menschlichen Form unterworfen ist, und zu einer solchen Erkenntnis nicht fähig. Ist das lachhaft? Ja, lachhaft, aus folgenden Gründen:

Abb. 7. Die traditionelle Wissenschaft sagt, dass das elektromagnetische Spektrum – also praktisch die ganze menschliche Erfahrungswelt – nur 0,005 Prozent dessen ausmacht, was im Universum existiert. In Wahrheit ist es sogar noch erheblich weniger.

Abb. 8. Wir können nur einen winzigen Bruchteil der 0,005 Prozent innerhalb des Frequenzbandes »sehen«, das als »sichtbares Licht« bekannt ist. Für die unendliche Fülle dessen, was in dem »Raum« existiert, in dem wir leben und den wir als die »menschliche Welt« bezeichnen, sind wir Menschen blind.

Die traditionelle Wissenschaft erklärt uns, dass das elektromagnetische Spektrum oder »Licht« (auf dem die vom Menschen erlebte Realität im Wesentlichen beruht) nur 0,005 Prozent der im Universum existierenden vielfältigen Energien umfasst (Abbildung 7). Manche setzen den Wert auch bei 0,5 Prozent an, aber das ändert im Prinzip nichts, der Wert bleibt winzig. Und selbst von diesen 0,005 Prozent können wir nur einen sehr geringen Bruchteil »sehen«, nämlich den, der dem Spektrum des sichtbaren Lichts entspricht (Abbildung 8). Man sollte sich klarmachen, dass das »Universum« selbst ein winziges Teilchen innerhalb einer unendlichen Realität ist. Die Behauptung, dass die Menschheit ziemlich blind ist, kann man daher wohl als die Untertreibung der Ewigkeit bezeichnen (Abbildung 9 und Abbildung 10). Die naheliegende Frage, die sich zwangsläufig stellt, lautet »warum«? – Warum können wir so wenig sehen? Nun, das Letzte, was eine Macht brauchen kann, die es darauf abgesehen hat, die Menschheit zu kontrollieren, sind Opfer mit einer visuellen Wahrnehmungsbandbreite, die sie in die Lage versetzt, die in irgendeinem Bereich oder in irgendeiner Dimension verborgenen Kontrolleure zu sehen. Und wenn wir recherchieren, erkennen wir, dass unsere menschliche Realität eine virtuelle Realitätssimulation ist. Wer die Illusion aufrechterhalten und die Simulation oder den »Film« echt erscheinen lassen will, darf den Marionetten nicht erlauben, in die Ebenen hineinzublicken, von denen aus alles projiziert wird. Lieber verpasst man ihnen ein Virtual-Reality-»Headset« (bestehend aus Körper und Gehirn des Menschen), das alles herausfiltert, was die Menschen nicht sehen sollen.

Ich werde oft gefragt, warum wir die verborgenen Herrscher nicht sehen können, die ich seit den 1990er Jahren bloßstelle. Dann antworte ich immer: »Mein Lieber, wir können so gut wie überhaupt nichts sehen.« Schon früh habe ich damit angefangen, diese Tatsache in einem Buch nach dem anderen hervorzuheben, denn solange wir das nicht erkennen, kann es kein Verstehen geben. Kinder sollten erfahren, welchen Frequenzeinschränkungen das menschliche Sehen unterliegt, sobald sie verstehen können, was diese Information für ihren Realitätssinn bedeutet. Solange uns dieses Wissen vorenthalten wird, um unsere Wahrnehmung zu kontrollieren und uns ein Gefühl von Isolation und Eingeschränktheit – die Illusion – zu vermitteln, kommen wir nicht weiter. Ein zusätzlicher Grund, und der hängt mit dem vorher genannten Grund zusammen, liegt darin, dass die meisten Erwachsenen, die Kinder unterrichten, selbst nicht realisieren, in welch erstaunlichem Maß ihr Sehen eingeschränkt ist. Der Spruch »Die Blinden führen die Blinden« könnte wohl kaum treffender sein.

Abb. 9. Die »menschliche Welt« liegt auf einem schmalen Frequenzband, das sich den »Raum« mit der unendlichen Realität teilt. (Illustration von Neil Hague)

Abb. 10. Diese Tatsache sollte jedes Kind lernen, sobald es alt genug ist, es zu verstehen. So kann es sich ein Potenzial erschließen, das es ihm ermöglicht, die Wahrnehmung von Selbst und Realität zu transformieren.

Wir haben es mit einer holografischen, nicht mit einer festen Realität zu tun. Ein besonderes Merkmal von Hologrammen besteht darin, dass man jeden Teil des Hologramms als eine kleine Ausgabe des Ganzen bezeichnen kann. Das ergibt sich aus der Art der Aufprägung der gesamten holografischen Informationen auf jeden Teil des Ganzen. Zerlegt man ein Hologramm in vier Teile, so erhält man nicht etwa vier Viertel eines Gesamtbildes, sondern vier viertelgroße Ausgaben des Gesamtbilds (Abbildung 11). Der Körper ist ein solches Hologramm, genau wie alles andere in diesem menschlichen Bereich der falschen »Physikalität«. Aus diesem Grund gelingt es Behandlungsmethoden wie der Akupunktur, der Reflexologie und anderen Heilweisen überall am Körper Punkte zu finden, über die man auf Informationen über den gesamten Körper zugreifen kann. Solche Punkte befinden sich beispielsweise an den Ohren, den Händen und den Füßen. Als kleinere Versionen der Körperorgane folgen sie dem Prinzip »wie oben so unten«. Dank dieser wechselseitigen Zusammenhänge kann man über diese Punkte die Organe beeinflussen. Aus dem gleichen Grund können geschickte Handleser den gesamten Körper in der Hand widergespiegelt finden (Abbildung 12). Dazu werde ich später noch mehr zu sagen haben.

Abb. 11. Hologramme haben die außergewöhnliche Eigenschaft, dass jeder Teil eines Hologramms die Information des gesamten Hologramms enthält – wie oben so unten. Das erklärt sehr vieles, was uns »mysteriös« erscheint.

Abb. 12. Ein erfahrener Handleser kann den gesamten Körper in der Hand sehen, weil der Körper nun einmal ein Hologramm ist.

Du musst glauben (was ich glaube)

Die allermeisten Vertreter der menschlichen Rasse glauben zu wissen, was sie wissen müssen, weil religiöse und »wissenschaftliche« Glaubensanschauungen ihnen das entsprechend vermitteln. Folglich versuchen sie die nächsten Generationen mit der gleichen Täuschung zu indoktrinieren. Der globale Kult erreicht dieses Ziel mittels unaufhörlicher Programmierung, die bereits in den ersten Augenblicken des menschlichen Lebens einsetzt. Während der gesamten Kindheit stützt sich dieses Erfolgsrezept auf die Zutaten Einschüchterung und Erzeugung von Schuld- und Angstgefühlen. »Wenn du nicht glaubst, was ich dir sage, dann wird dir dies oder jenes passieren.« Für mich ist das Kindesmissbrauch. Diese Wahrheit lässt sich anhand einiger einfacher Tatsachen veranschaulichen. Kinder, die in christlichen Familien in den amerikanischen Südstaaten zur Welt kommen, werden ausnahmslos Christen. Kinder von muslimischen Familien werden Muslime, Kinder von hinduistischen Familien werden Hindus und Kinder von jüdischen Familien folgen der jüdischen Religion. Das liegt wohl kaum daran, dass sich alle diese Kinder durch unbeeinflusstes Nachdenken dazu entschlossen haben, die Realität durch die entsprechende Linse wahrzunehmen. Indoktrination, oft auch einschüchternde Indoktrination, ist hier das Mittel der Wahl.

Jede Generation sollte Zugang zu allen verfügbaren Informationen und Möglichkeiten erhalten und wenn sie sich daraufhin entschieden hat, mit ihrer Entscheidung respektiert werden. In den sogenannten »alternativen« Medien höre ich immer wieder Leute, die Freiheit fordern, Freiheit aber niemals auf diese Weise definieren würden. Soll das heißen, dass ich meinen Kindern nicht vorschreiben kann, das zu glauben, was ich glaube? Soll das heißen, dass meine Kinder frei entscheiden können, ob sie an das Christentum, den Islam, den Judaismus oder den Hinduismus glauben wollen? Auf keinen Fall! Diese Leute fordern die »Freiheit« von Tyrannei, ohne zu sehen, dass sie selbst Teil der Tyrannei sind. Religionen sind Gefängnisse für den Intellekt. Sie errichten unüberwindliche Mauern um ihre beschränkten Glaubensvorstellungen herum und hindern einen daran, die dahinterliegende Unendlichkeit zu erforschen.

In meinen Büchern Die Falle und Der Traum, aber auch in anderen Büchern, stelle ich die Behauptung auf, dass die Reinkarnation des Bewusstseins eine Falle ist, um »Seelen« in diese verrückte Realität hineinzuschicken und dort wieder herauszuholen, und zwar aus Gründen, auf die ich später noch eingehen werde. Judentum, Christentum und Islam glauben überhaupt nicht an Reinkarnation (abgesehen von dem christlichen »Jesus«), während östliche Religionen wie der Hinduismus die Reinkarnation als notwendig betrachten, um »Lektionen zu lernen«. Diese sollen einen schließlich zur »Erleuchtung« und damit zur Befreiung vom »Schicksalsrad Samsara«, wie die Buddhisten sagen, führen. Ob jemand nun die Reinkarnation ablehnt oder darin »Gottes« Plan erblickt, in jedem Fall wird die Behauptung, es handle sich dabei um eine mit Kalkül ersonnene Falle, auf taube Ohren stoßen. So trägt Glaube dazu bei, die Menschen von der Erforschung unendlicher Möglichkeiten abzuhalten. Wie können wir mehr erfahren, wenn wir uns weigern, über das hinauszugehen, was wir bereits zu wissen glauben – tatsächlich aber nicht wissen? »Teile und herrsche« finden wir immer dann als unverzichtbare Komponente, wenn wenige die vielen beherrschen. Religiöse Kriege und ständige Konflikte toben entlang der Spannungslinien zwischen den bestehenden Glaubensanschauungen. Es ist ein Kinderspiel, zu teilen und zu herrschen, wenn man rigide Glaubenssysteme zur Verfügung hat, die man gegeneinander ausspielen kann.

Es ist unglaublich, mit welcher Detailversessenheit die Wahrnehmungsfalle arbeitet. Praktizierende Buddhisten lassen sich die Haare schneiden, während Sikh sich die Haare überhaupt nicht schneiden lassen und deshalb einen Turban tragen (Abbildung 13). Warum ist »Gott« so besessen von Haaren? Er scheint auch besessen von Uniformen zu sein. Die Buddhisten tragen Roben, wie Buddha es tat, die Sikh tragen Roben, weil die Gurus vergangener Zeiten es taten, die Muslime tragen Bärte, wie Mohammed es tat, und die südlichen Baptisten tragen Jacken, Hemden und Krawatten, wie Jesus es tat. Hmm, also, eigentlich nein … Sie müssen das tragen, weil es ihre Sonntagskleidung ist. Anhänger des New Age erkennt man schon aus meilenweiter Entfernung an ihrer Kleidung. Gruppendenken verlangt nach einer Gruppenuniform, vermute ich. Die dem sunnitischen Islam zugehörige Schule der »islamischen Rechtslehre« namens Shafi’i wurde nach dem Begründer und »Vater der muslimischen Rechtslehre« benannt, einem Mann, der vor mehr als eintausend Jahren lebte. Er und andere hatten offenbar beschlossen, einen Vollbart zu empfehlen. Obligatorisch ist das nicht. Folglich ist es »weder unrechtmäßig, einen Bart abzurasieren, noch einen Bart zu stutzen, auch wenn es dafür keinen Rechtfertigungsgrund gibt«. Gillette kann also erleichtert aufatmen. Allerdings wird es »nicht gerne gesehen, wenn jemand seinen Bart stutzt oder abrasiert, weil er damit gegen das Gebot des Propheten verstößt, sich einen Vollbart wachsen zu lassen« (Abbildung 14). Die Leute sollen ruhig glauben, was auch immer sie glauben wollen, aber das Ganze ergibt einfach keinen Sinn. Ich habe gelesen, dass ein initiierter Sikh Tag und Nacht und ungeachtet der Umstände ständig das Folgende am Körper tragen muss: lockere Unterwäsche, einen hölzernen Kamm, eine eiserne Spange, ungeschorene Haare und ein zeremonielles Kurzschwert. Diese fünf Glaubensgegenstände nennt man »Kakar«. Einen initiierten Sikh erkennt man an seiner lockeren Unterhose. Ich muss also wohl ein Sikh sein. Ich demonstriere meinen Glauben, indem ich mit einem Kurzschwert schlafe. Was für ein Glück, dass es kurz sein muss.

Abb. 13. Der Buddhist: Schneide deine Haare kurz. Der Sikh: Schneide niemals deine Haare. Ist »Gott« etwa verwirrt?

Abb. 14. Muslime tragen Bärte, weil es vor über tausend Jahren jemand so bestimmt hat.

»Rutsch rüber, Liebling, dein Hintern liegt auf meinem Schwert.«

»Oh Verzeihung, mein Geliebter, ich dachte, du freust dich einfach, mich zu sehen.«

Darüber kann man nur lachen. Ansonsten müsste man um die menschliche Rasse weinen. Jede Religion hat ihre eigenen Bestattungsrituale, auf denen »Gott« besteht, obwohl sie völlig unterschiedlich sind. Hindu werden verbrannt, idealerweise auf einem Scheiterhaufen in der Nähe eines Flusses vor dem nächsten Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Der älteste Sohn soll das Feuer entzünden. Muslime beerdigen ihre Toten innerhalb von vierundzwanzig Stunden mit dem Kopf in Richtung Mekka. Dort lebte der Prophet Mohammed, der Begründer des Islams, vor rund eineinhalbtausend Jahren. Das reicht schon aus, um vorzuschreiben, in welche Richtung tote Muslime blicken müssen und wie sie fünf Mal am Tag auf ihren Knien zu liegen und zu beten haben. Jeder nach seinem eigenen Gutdünken, wie ich vermute. Aber ist es wirklich ein eigenes Gutdünken oder hat man den Betreffenden lediglich gesagt, was »ihr eigenes Gutdünken« zu sein hat? Offensichtlich ist Letzteres der Fall.

Wie leicht muss es sein, die menschliche Wahrnehmung zu kontrollieren, wenn man Menschen dermaßen stark durch etwas programmieren kann, was angeblich vor eineinhalbtausend Jahren oder vielleicht sogar schon vor Tausenden von Jahren geschehen ist. Ich bin intellektuell frei, solange ich mich an den eindeutig schizophrenen »Willen« von Gott halte, den der vor mir stehende Trottel mit dem Buch in der Hand mir auslegt. Die Muslime sind in Sunniten und Schiiten gespalten, und diese Fraktionen hassen sich leidenschaftlich, weil sie unterschiedlicher Ansicht sind, was den schon im Jahr 632 bestimmten rechtmäßigen Nachfolger von Mohammed anbelangt. Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Saudi-Arabien fungiert als Zentrum der sunnitischen Fraktion, während der Iran als die wichtigste schiitische Nation gilt. Das erklärt, warum sie nicht miteinander auskommen. Etwas Vergleichbares sehen wir in der Christenheit zwischen Katholiken und Protestanten. Erschaffe eine Religion, und danach spalte sie in sich feindlich gegenüberstehende Fraktionen. Teile und herrsche, dann teile noch ein wenig mehr und herrsche noch ein wenig mehr.

Religionen nach ein und derselben Blaupause

Was uns wie »unterschiedliche« Religionen vorkommt, folgt alles der gleichen Blaupause und tritt nur in unterschiedlichen Verkleidungen auf. Ganz oben steht die Wahrnehmung eines »Gottes« oder mehrerer Götter, als da wären der Allmächtige Gott, Jahwe, Allah, Krishna und viele mehr. Ganz unten stehen die Glaubensgemeinschaften und die Gläubigen, die ihren »Gott« anbeten. Dazwischen befinden sich die Mittelsmänner (und heutzutage auch einige Mittelsfrauen), die den Gläubigen sagen, was »Gott« von ihnen verlangt und welche Folgen es hat, wenn sie nicht auf »sein« Wort hören. Hier sind die Päpste, Priester, Bischöfe, Imame, Rabbis und sehr viele weitere Ämter angesiedelt, die die religiösen Hierarchien bevölkern. Angetan mit ihren kuttenartigen Uniformen und Verkleidungen stehen sie an »Gottes« heiligen Stätten, in den Kathedralen, Kirchen, Moscheen, Synagogen und Tempeln, und legen aus, was »Gottes Wille« ist. Welche Religion man auch immer betrachtet, überall findet man das gleiche Konstrukt. Dahinter steckt die Blaupause für religiöse Wahrnehmungskontrolle, und diese beschränkt sich keineswegs auf Religionen, die auch entsprechende physische Gebäude errichtet haben, wie mein Vater zu sagen pflegte. Diese Struktur findet man überall und in allem, sei es in der Politik, der traditionellen Wissenschaft, der akademischen Welt, dem fanatischen Kult um den menschengemachten Klimawandel oder dem Softwareprogramm, das sich »Woke« nennt. Allen diesen Erscheinungsformen gemeinsam sind ihr Glaube (ihr »Gott«), ihre Führer (Priester) und die nicht hinterfragte Wiederholung ihrer Glaubensinhalte (durch ihre Anhänger). Bei »Gott« – oder der Göttin – kann es sich um alles Mögliche handeln, um Allah, um Mutter Erde oder um die »Fairness« der Woke-Bewegung, die vorgibt »Gleichheit« zu wollen, aber tatsächlich das Gegenteil vertritt. Religion lässt sich definieren als »Glaube an einen oder mehrere Götter und dessen oder deren Anbetung« oder als »»das entsprechende Glaubens- und Anbetungssystem«. Bei einer so breit gefassten Auslegung finden wir überall Religionen im Überfluss. Religionen sind nichts anderes als Glaubensvorstellungen, die nicht hinterfragt werden dürfen, auch wenn sie unterschiedliche Etiketten tragen. Das Finanzsystem, das die gesamte menschliche Gesellschaft mit Beschlag belegt hat und ihre Entscheidungen (Freiheit) diktiert, hat seinen Gott (Geld), seine Priester (Banker, Hedge-Fonds-Manager, Börsenmakler) und seine Glaubensgemeinde (diejenigen, für die Geld Lebensinhalt und Objekt der Anbetung ist). Betrachtet man beispielsweise einen von Geld besessenen Christen, Muslime, Juden oder Hindu, so erkennt man jemanden, der sich in Illusionen, Widersprüchlichkeiten und kognitiver Dissonanz verloren hat, weil er zwei Göttern – sozusagen zum Preis von einem – dient (das ist doch verhandelbar, machen wir also ein Geschäft). Mitunter werden es auch drei Götter sein, wenn man den manipulierten Schwindel vom menschengemachten »Klimawandel« noch hinzunimmt. So schafft man ein Wahrnehmungsgefängnis in einem anderen Gefängnis innerhalb eines weiteren Gefängnisses.

Die Religionen verdanken ihre Existenz dem menschlichen Bedürfnis nach Gewissheit. Die meisten Menschen haben eine Abneigung gegen fließende Zustände, deren Ergebnis sie nicht kennen, weil ihnen die Realität unbekannt ist. Das ist der Hauptgrund, warum der globale Kult mitsamt seinen dämonischen Meistern uns das Wissen um die Natur der Realität vorenthalten muss. Das bewerkstelligt er durch »Bildung« und »Wissenschaft« (und nicht zuletzt durch Finanzierung). Wir könnten die Ungewissheit einfach genießen und jede Erfahrung als das nehmen, was sie ist, immer in dem Gewahrsein, dass sich Erfahrungen stetig ändern. Wir könnten mit der wahren Diversität glücklich sein, die es mit sich bringt, dass wir die unendlichen Möglichkeiten auf ewig erforschen dürfen. Menschen mit einer solchen Haltung sind wach und erkennen die unendliche Natur ihres Bewusstseins, das für immer die Ewigkeit erforscht. Wenn die Milliarden von Menschen auf dieser Welt ihre Unendlichkeit zum Ausdruck bringen und das Recht der anderen, ihre Unendlichkeit auf ihre jeweils eigene Weise zum Ausdruck zu bringen, respektieren würden, dann könnten die paar wenigen uns nicht mehr auf die bisherige Art und Weise kontrollieren. Sie müssen uns also von unserem unendlichen Selbst getrennt halten und unsere Wahrnehmung auf die physische Illusion von Namen, Titeln und Etiketten beschränken. Wir werden ständig gedrängt, manipuliert und ermutigt, zu glauben, dass diese immer nur kurz andauernden Zustände das »Ich« ausmachen. Die Folgen davon sind Spaltung, Fassungslosigkeit, Verwirrung und Angst. Wer sind wir? Wo sind wir? Wie sind wir »hierher« gekommen? Die Angst vor dem, was wir nicht wissen, bemänteln wir mit einem künstlich erzeugten Glaubenskonstrukt und täuschen uns damit selbst vor, dass wir wissen. Das ist die wahre Aufgabe von Religion und der Grund für ihre Existenz.

Das neurologische Gefängnis

Seit den 1990er Jahren behaupte ich, dass man den menschlichen Körper als eine Art biologischen Computer betrachten kann, der geschaffen wurde, um unsere Sichtweite und unsere Wahrnehmungsbreite zu beschränken, und diese Behauptung untermauere ich laufend mit weiteren Einzelheiten. Ich werde dieses Thema im Folgenden noch mehr vertiefen. Das menschliche Gehirn ist die »zentrale Recheneinheit«, die sogenannte CPU, also das Gehirn des Computers. Das genetische Kommunikationssystem des Körpers entspricht dem Motherboard, und so gehen die Entsprechungen weiter und weiter. In meinen Büchern Die Falle und Der Traum beschreibe ich, wie uns der Körper mit der simulierten Realität verbindet. Man denke an einen Computer und ein Computerspiel. Der Erstere decodiert das Letztere. Der Körper decodiert die Simulation und übersetzt sie in das, was wir als »physische Welt« erleben, genauso wie ein Computer das WLAN decodiert und uns in verschiedenen Formen auf dem Bildschirm präsentiert. Die Realität mag multidimensional sein, aber im Laufe eines normalen menschlichen Lebens nehmen wir nur diese eine Dimension wahr. Ich möchte zunächst näher darauf eingehen, wie unsere Wahrnehmung manipuliert wird, damit wir an die physische Welt glauben, in der wir zu leben scheinen, und danach immer tiefer in das Thema des großen Jenseits einsteigen. Das menschliche Gehirn wurde gezielt so konzipiert, dass unser Realitätssinn beschränkt bleibt. Das gilt besonders für die linke Gehirnhälfte. Warum das der Fall ist, wird bald jedem klar werden, auch wenn er die ersten beiden genannten Bücher nicht gelesen hat.

Abb. 15. Das Corpus callosum dient als Brücke zwischen den beiden Hemisphären des Gehirns.

Abb. 16. Die linke Hemisphäre und die rechte Hemisphäre verarbeiten die Realität auf sehr unterschiedliche Weise.

Das Gehirn besteht aus zwei Hälfen, die durch das sogenannte Corpus callosum wie durch eine Brücke verbunden sind (Abbildung 15). Alle Informationen sind entsprechend dem holografischen Prinzip überall im Körper hinterlegt. An allen Aspekten der Wahrnehmung sind beide Gehirnhälften beteiligt. Es gibt allerdings einen großen Unterschied in der Art und Weise, wie die Gehirnhälften jeweils Informationen verarbeiten. Im Gehirn haben wir es mit zwei Realitäten oder Zentren des Gewahrseins – zwei Varianten der Aufmerksamkeit – zu tun. Die linke Hemisphäre sieht die Einzelheiten und verarbeitet die Realität als eine Abfolge von Bestandteilen. Ihre Welt ist schwarz-weiß, ohne Zwischentöne und ohne eine sinngebende Verbindung zwischen den einzelnen Elementen. Die rechte Hemisphäre erkennt Beziehungen und Verbindungen zwischen allem und jedem. Sie sieht den ganzen Bilderteppich und nicht nur die einzelnen Fäden (Abbildung 16). In der rechten Gehirnhälfte finden wir Bedeutung und Kontext, zu deren Verarbeitung die linke Gehirnhälfte nicht in der Lage ist. Die linke Gehirnhälfte kann uns sagen was, die rechte Gehirnhälfte warum. In der menschlichen Gesellschaft dominiert die linke Gehirnhälfte, deren Verarbeitungsprozess nach – hier kommt es wieder, dieses Wort – Gewissheit verlangt. In meinem Buch Der Traum zitiere ich den aufgeschlossenen Psychiater Dr. Iain McGilchrist, der das Buch The Master and His Emissary: The Divided Brain und the Making of the Western World (»Der Meister und sein Gesandter: Das geteilte Gehirn und die Entstehung der westlichen Welt«) geschrieben hat. Darin beschreibt er, dass die linke Gehirnhälfte nach Gewissheit sucht. Um sie zu finden, muss sie der Ungewissheit den Garaus machen und in ein Gefühl von Gewissheit überführen, wie illusorisch und fehlgeleitet eine solche Gewissheit auch immer sein mag.

McGilchrist schreibt über die linke Gehirnhälfte: »Dort herrschen Schwarz-Weiß-Denken, Dogma, schablonenhaftes Denken, undifferenziertes Denken, die Gier nach Gewissheit …« Ein Bild, auf dem man, je nach Blickwinkel, entweder eine Ente oder ein Kaninchen erkennen kann, stürzt die linke Gehirnhälfte in Fassungslosigkeit und Verwirrung, weil sie keine Position der Gewissheit einnehmen kann. Sie würde sagen: »Was meinst du? Das muss entweder eine Ente oder ein Kaninchen sein.« Traditionelle Wissenschaft, Akademikerkreise, Mediziner, Politiker, Medien und Großunternehmen sind allesamt auf der linken Seite des Gehirns eingesperrt. Das gilt auch für die Religionen, die das Bedürfnis nach Gewissheit befriedigen. »Ich glaube an Jesus, also werde ich gerettet« oder »ich glaube an Allah, also werde ich gerettet«. Dafür gibt es keine Beweise, und es steckt auch keine Logik dahinter. Das macht aber nichts. Die Gewissheit, dass es wahr ist, reicht für die linke Gehirnhälfte völlig aus. Daraus erwächst der »Glaube« – der Glaube an eine Gewissheit, obwohl unterstützende Beweise fehlen. Inmitten all der Ungewissheit meines täglichen Lebens habe ich zumindest eine Gewissheit: »Gott« wird mich retten, durch Jesus, Mohammed, Jahwe oder Shiva. Die traditionelle Wissenschaft, die akademische Welt, die Politik und die Medien sind in diesem Sinne allesamt Religionen und erfüllen sämtliche Anforderungen, die man an Religionen stellt. Sie folgen jeweils einem Dogma, das nicht hinterfragt werden darf. Wer es ablehnt, gleicht einem Ketzer und muss gefeuert, fallengelassen, gekündigt, dämonisiert und lächerlich gemacht werden. »Bildung« trichtert jeder neuen Generation das Dogma einer falschen Sicherheit ein, genau wie ihre Urheber es vorgesehen haben. Die »Bildung«, wie wir sie kennen, hat der globale Kult eingeführt, der daneben auch noch die traditionelle Wissenschaft, die akademische Welt, die Medizin, die Politik, die Medien und die Religion kontrolliert (Abbildung 17, Abbildung 18 und Abbildung 19).

Abb. 17. Der Kult hat die menschliche Gesellschaft so strukturiert, dass sie die Realität der linken Gehirnhälfte auf Kosten der rechten Gehirnhälfte betont. Das hält die Menschen davon ab, ihr Gehirn ganzheitlich zu nutzen. Wissenschaft, Medizin, Medien, Politik und ein großer Teil der Religion wirken als Torwächter, um den Einfluss der rechten Gehirnhälfte auf die Realität der linken Gehirnhälfte zu blockieren. (Illustration von Neil Hague)

Abb. 18. »Bildung« ist systematische Wahrnehmungsprogrammierung.

Abb. 19. »Alles, was ihr wissen müsst, Kinder – befolgt die Regeln.«

»Sehen« heißt sich täuschen

Die Sicherheit, in der sich die linke Gehirnhälfte wiegt, zeigt sich in der Art und Weise, wie sie Realität als solche wahrnimmt (decodiert). McGilchrist drückt es folgendermaßen aus: Die linke Gehirnhälfte ist »auf einen sehr engen Ausschnitt ausgerichtet, vielleicht auf 3 Grad von insgesamt 360 Grad, und sie konzentriert sich auf Details«. Die linke Gehirnhälfte produziert »eine Welt voller winziger Fragmente, ein bisschen hier, ein bisschen dort … statische, fixierte, bekannte, vertraute Einzelteilchen«. Die linke Gehirnhälfte präsentiert uns die Welt der fünf Sinne, in der alles von allem anderen getrennt zu sein scheint. Das hält unsere Wahrnehmung in der illusorischen Welt des »Physischen« fest. Der Sehsinn sieht nur »Materie« innerhalb eines scheinbar »leeren Raums«, der gar nicht leer ist. Unsere Augen können Energie nur innerhalb des winzigen Frequenzbands des sichtbaren Lichts wahrnehmen, der ein sehr schmaler Streifen ist. Sie können also nur die Frequenz dessen sehen, was wir »Materie« nennen. Energien, die mit Frequenzen oberhalb des »materiellen Bereichs« schwingen, sind für uns unsichtbar. Wozu die beschränkte Wahrnehmung der linken Gehirnhälfte führt, beschreibt der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) wie folgt: »Jeder Mensch hält die Grenzen seines eigenen Gesichtsfeldes für die Grenzen der Welt.« Wir unterliegen der Illusion (die nur einen Teilaspekt der Gesamtillusion ausmacht), dass wir in einer mit »materiellen Dingen« und »leerem Raum« angefüllten Realität leben. Der theoretische Physiker Albert Einstein (1879-1955) wurde für die Relativitätstheorie berühmt, aber er betonte auch, dass unsere Wahrnehmung von Materie durch unsere Sinne begrenzt ist:

Was die Materie betrifft, so haben wir uns alle geirrt. Was wir Materie genannt haben, ist Energie, deren Schwingung so weit herabgesetzt wurde, dass sie mit den Sinnen wahrnehmbar ist. Es gibt keine Materie. Es gibt nur Licht und Klang.

»Energie, deren Schwingung herabgesetzt wurde«, bis sie im Frequenzband des sichtbaren Lichts landete, ist alles, was unsere Augen ohne die Hilfe einer erweiterten hellsichtigen Schau sehen können. Den verborgenen Manipulatoren der Menschheit (und den jetzt gar nicht mehr so gut verborgenen Handlangern des Kults, die vor unser aller Augen auf der öffentlichen Bühne agieren) geht es darum, die Wahrnehmung in der linken Gehirnhälfte einzusperren. Von dort aus kann die Realität nur über die fünf Sinne erschlossen und das Augenmerk nur auf Details und Getrenntheit gerichtet werden. Bei traditionellen Wissenschaftlern, Akademikern, Ärzten, Politikern, »Journalisten« und Systemdenkern, deren Gehirn von dem Decodierungsprozess dominiert wird, den wir »Denken« nennen, ist das gut gelungen. Wer die Massen kontrollieren will, der muss diejenigen kontrollieren, an die sich die Massen wenden, um Informationen zu erhalten, also die führenden Köpfe, deren Gewahrsein in Harmonie mit der Frequenzwelt der linken Gehirnwelle schwingt:

Ich bin die linke Gehirnhälfte. Ich bin Wissenschaftler. Ich bin Mathematiker. Ich liebe das Vertraute. Ich kategorisiere. Ich arbeite präzise, linear, analytisch, strategisch. Ich bin praktisch orientiert. Ich habe stets die Kontrolle. Ich gehe meisterhaft mit Worten und Sprache um. Ich bin realistisch. Ich löse Gleichungen und spiele mit Zahlen. Ich bin Ordnung. Ich bin Logik. Ich weiß genau, wer ich bin.

Die rechte Gehirnhälfte verarbeitet viel breiter gefächerte Wahrnehmungsfrequenzen, um dem Menschen ein ganz anderes Realitätsgefühl vermitteln zu können. Künstler, kreative Menschen und solche, die außerhalb der Schablonen der linken Gehirnhälfte denken, empfangen ihre Impulse von der rechten Gehirnhälfte:

Ich bin die rechte Gehirnhälfte. Ich bin Kreativität. Ich bin Freigeist. Ich bin Leidenschaft, Sehnsucht, Sinnlichkeit. Ich bin der Klang von schallendem Gelächter. Ich bin Geschmack. Ich bin das Gefühl von Sand unter meinen nackten Füßen. Ich bin Bewegung, lebhafte Farben. Ich bin der Impuls, eine leere Leinwand zu bemalen. Ich bin grenzenlose Fantasie, Kunst, Poesie. Ich spüre. Ich fühle. Ich bin alles, was ich sein will.

Von der rechten Gehirnhälfte gesteuerte Menschen sind oft Einzelgänger mit einem erweiterten Gewahrsein und einer aktiven Vorstellungsgabe. Sie haben das Talent, hinter scheinbar zufällig angeordnete Punkte zu blicken und zu erkennen, wie sie zusammenhängen. Was nicht heißt, dass sie dieses Talent auch immer umsetzen. Das hängt davon ab, wie stark ihre rechte Gehirnhälfte aktiviert ist. Manche Menschen können kreativ sein (rechte Gehirnhälfte) und dennoch die Realität im Großen und Ganzen entsprechend den offiziellen Narrativen wahrnehmen (linke Gehirnhälfte). Viele auf ihrem Gebiet kreativ tätige Menschen trugen eine Maske, blieben zu Hause und ließen sich während der »Covid«-Zeit die Spritze geben. Extrem von der rechten Gehirnhälfte gesteuerte Menschen können »in ihrer ganz eigenen Traumwelt leben« und werden deshalb nur schwer in einer von der linken Gehirnhälfte gesteuerten Gesellschaft funktionieren. Balance ist der Schlüssel, um in dieser Welt (linke Gehirnhälfte), aber nicht von dieser Welt (rechte Gehirnhälfte) zu sein. Das Corpus callosum, ein dickes Bündel von Nervenfasern, dient als »Brücke« zwischen den beiden Hemisphären. Seine Aufgabe besteht darin, ein solches Gleichgewicht herzustellen und für den Austausch von Informationen und Wahrnehmungen zwischen den beiden Seiten zu sorgen. Dass die beiden Hemisphären jeweils ausgeprägte eigene »Persönlichkeitsmerkmale« aufweisen, findet sich dann bestätigt, wenn eine Person mit deaktiviertem Corpus callosum in zwei verschiedenen Realitäten beziehungsweise mittels zweier unterschiedlicher Persönlichkeiten operiert, die unabhängig voneinander jeweils ihre ganz eigenen Wahrnehmungen haben. Weitere Einschränkungen zeigen sich, wenn der Kommunikationsweg zwischen den beiden Seiten endgültig durchtrennt wird (was oft geschieht, um schwere epileptische Anfälle zu stoppen) und beide Seiten dann ihrer eigenen Wege gehen. So kann buchstäblich eine gespaltene Persönlichkeit (»Split-Brain-Syndrom«) entstehen, wie das bei einer neuronalen Schizophrenie der Fall ist. Dann kann eine Seite etwas tun oder wahrnehmen, von dem die andere Seite keine Ahnung hat.

Wie Studien gezeigt haben, kann man Menschen mit einem durchtrennten oder nicht funktionierenden Corpus callosum bei jeweils einem geschlossenen Auge ein Bild vorhalten und der Blick mit dem zweiten Auge wird keine Erinnerung daran auslösen, dass das Bild schon vorher visuell aufgenommen wurde. Die rechte Gehirnhälfte steuert die linke Körperseite, die linke Gehirnhälfte die rechte. Nach einem Gehirnschlag in ihrem Corpus callosum berichtete eine Frau, dass ihre linke Hand nun »ihren eigenen Willen habe«. Die linke Hand schloss Türen, die die rechte Hand gerade geöffnet hatte, schlug Bücher zu, die die rechte gerade aufgeschlagen hatte, oder schnappte sich das Geld, das die rechte Hand gerade als Bezahlung hingelegt hatte. Die Hände trafen unabhängig voneinander eigene Entscheidungen.

Auch ohne eine Durchtrennung des Corpus callosum kann die Kommunikation zwischen den beiden Seiten gestört sein. Eine Fehlfunktion kann entweder »natürlich« entstehen oder systematisch durch chemische/elektrische/elektromagnetische Interferenzen ausgelöst werden. Die Kommunikation und die Verarbeitung von Informationen im Gehirn erfolgen elektrisch und elektromagnetisch, aber auf einer bestimmten Ebene spielen auch chemische Prozesse eine Rolle. Frequenzen werden decodiert und in Gedanken und Wahrnehmungen übersetzt. Wenn man alle diese Zugriffswege zusammen betrachtet, erkennt man, dass es unglaublich viele Möglichkeiten gibt, ein funktionierendes Gehirn oder Corpus callosum elektrisch, elektromagnetisch oder chemisch zu manipulieren und Fehlfunktionen auszulösen. Wie sehr muss der technologisch erzeugte Elektromagnetismus – die »Cloud« – wohl das Gehirn beeinträchtigen, wenn er durch 4G, 5G und schließlich 6G und 7G immer weiter hochgeschraubt wird und die Cloud dank des blühenden erdnahen Satellitensystems von Elon Musks SpaceX und anderen Unternehmen wie Amazon die ganze Welt umspannt? Durch die Beeinflussung des Corpus callosum kann beispielsweise kognitive Dissonanz induziert werden, die sich darin äußert, dass jemand gleichzeitig zwei widersprüchliche Dinge glaubt und beide für wahr hält. Die menschliche Gesellschaft wird gerade in einem solchen Milieu gebadet. Weil die rechte Gehirnhälfte zu wenig Aktivierung erfährt und es an Kommunikation mangelt, wird die Menschheit von der linken Gehirnhälfte dominiert. Das liegt großenteils an einer Blockierung des Corpus callosum, aber das ist nicht der einzige Grund.

Links-rechts? Nein – links-links-links

Ein weiterer Grund ist das lebenslange Bombardement mit Informationen und Wahrnehmungsvorgaben, das die linke Gehirnhälfte auf Kosten der rechten stimuliert. Das vom Kult installierte System forciert eine entsprechende Beeinflussung, indem es die linke Gehirnhälfte fördert, die rechte aber in einen Schlafzustand versetzt und die Aktivität und Brückenfunktion des Corpus callosum unterdrückt. Man kann diese Programmierung überschreiben, wenn der Intellekt stark und unabhängig genug ist. Allerdings ist das nicht einfach, weil die Beeinflussung des Gehirns bereits im frühesten Alter beginnt. Die mit Kalkül ersonnene »Bildung« (Programmierung) legt den Schwerpunkt auf die linke Gehirnhälfte und die fünf Sinne, sie lehrt Zahlen und Sprache, das Auswendiglernen von »Fakten« für Prüfungen, und sie präsentiert die Welt als einen Ort der Trennung und Abspaltung. Die Stimulierung der rechten Gehirnhälfte wird gleichzeitig an den Rand gedrängt oder überhaupt unterlassen. Das betrifft beispielsweise Bereiche wie Kunst, Musik, Drama, Dichtkunst, kreative Sportarten oder die Förderung der Fantasie durch spontanes freies Spielen oder Improvisieren.

Wann haben Schulkinder denn noch Zeit zu spielen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen? Das Format der westlichen »Bildung« (Indoktrination der linken Gehirnhälfte) hat sich überall auf der Welt durchgesetzt. Das lag zunächst am Kolonialismus, heute liegt es aber auch an der Finanzierung durch Wohltätigkeitsvereine und Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Im Leben zählen Informationen, Spezialisierung und »Reduktionismus – die Analyse und Beschreibung von komplexen Phänomenen anhand ihrer einfachsten oder grundlegendsten Komponenten« und »die Erklärung komplexer biologischer Vorgänge und Phänomene anhand von physikalischen und chemischen Gesetzen«. Der Reduktionismus richtet sein Augenmerk auf die Teile und nicht das Ganze. Wo eine solche »Bildung« hinführt, veranschaulicht eine große Studie, die Kyung Hee Kim, Professorin für Erziehungswissenschaft am College of William and Mary in Virginia, mit einer großen Anzahl von Kindern vom Kindergartenalter bis zur zwölften Klasse durchgeführt hat. Ihre Ergebnisse beschreibt sie wie folgt:

Massiver Rückgang der Kreativität [rechte Gehirnhälfte], da die Kinder immer weniger emotional ausdrucksfähig [rechte Gehirnhälfte] sind, weniger energiegeladen, weniger gesprächig, weniger verbal ausdrucksfähig, weniger humorvoll [rechte Gehirnhälfte], weniger fantasievoll [rechte Gehirnhälfte], weniger unkonventionell [rechte Gehirnhälfte], weniger lebhaft und leidenschaftlich [rechte Gehirnhälfte], weniger aufnahmefähig [rechte Gehirnhälfte], weniger fähig, scheinbar irrelevante Dinge in einen Zusammenhang zu stellen [rechte Gehirnhälfte], weniger synthetisierungsfähig [rechte Gehirnhälfte] und weniger geneigt, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten [rechte Gehirnhälfte].

Das Kontrollsystem will uns in der linken Gehirnhälfte gefangen halten. Schluss und aus. Wir sollen in einer Wahrnehmungsmyopie (Kurzsichtigkeit) stecken bleiben, die man definieren kann als »die Unfähigkeit, eine Situation zu verstehen oder die Art und Weise zu erkennen, wie Handlungen sich in der Zukunft auf eine Situation auswirken werden« und als »Unfähigkeit, weit entfernte Dinge klar zu sehen«. »Weit entfernt« ist dabei ebenso wörtlich wie im Sinne von Realitäten jenseits der Bandbreite der linken Gehirnhälfte und der klassischen fünf Sinne zu verstehen. Die falsche »Bildung« des globalen Kults setzt alles daran, die Tür zuzuschlagen, während die Mainstream-Medien (und zum großen Teil auch die »alternativen« Medien) sowie die gesellschaftlichen Einrichtungen des Kults daran arbeiten, sie dann während der gesamten menschlichen Lebenserfahrung geschlossen zu halten. Das System wird von Leuten verwaltet, die selbst Gefangene ihrer linken Gehirnhälfte sind. Man nennt sie Politiker, Journalisten, Wissenschaftler, Ärzte und Akademiker, aber es sind auch die meisten anderen Vertreter der menschlichen Rasse. Auf die linke Gehirnhälfte fokussierte Menschen halten den Kult um die linke Gehirnhälfte dauerhaft aufrecht. Im Vergleich zur gesamten Zielbevölkerung können vermutlich nur sehr wenige Menschen wirklich das volle Ausmaß dessen erkennen, was sie tun und warum sie es tun. Die menschliche Gesellschaft ist als umfassende Hierarchie (als globaler Kult) strukturiert, mit untergeordneten kleineren Hierarchien wie Regierungen, Großunternehmen, Wissenschaft, Medizin, Finanzwesen, Medien, »Bildung« und vielen weiteren mehr. Das System funktioniert nach dem Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche. Wer mit der von der linken Gehirnhälfte präsentierten Realität konform geht, wird belohnt oder zumindest nicht verurteilt, wer aber seiner rechten Gehirnhälfte folgt oder sein Gehirn ganzheitlich nutzt, der wird lächerlich gemacht, zurückgewiesen oder dämonisiert, weil er das Verbrechen begeht, »anders« zu sein. Das alles stutzt so viele Möchtegern-»Alternative« zurecht und führt sie in die Konformität der linken Gehirnhälfte zurück. Wenn wir uns darüber erheben oder uns von vorneherein weigern, uns zu unterwerfen, nennen wir das »Erwachen«.

Das ganzheitlich ausgewogene Gehirn

Vor Menschen, die ihr Gehirn ganzheitlich nutzen, haben der Kult und seine dämonischen Meister riesengroße Angst. Solche Menschen können sowohl »hier unten« als auch »dort draußen« operieren. Diese Begriffe verwende ich nur metaphorisch, denn alle Realitäten und Dimensionen teilen sich ein und denselben »Raum« (so wie sich Radio- und Fernsehfrequenzen bei einem analogen System nur durch unterschiedliche Bandbreiten und Wellenlängen unterscheiden). Interferenzen – das Gewahrsein der Existenz der anderen Frequenzen – gibt es nur dann, wenn die Frequenzen sehr nahe beieinander liegen. Ansonsten werden wir anderer Realitäten nicht gewahr, selbst wenn wir den gleichen »Raum« mit ihnen teilen. Menschen, die ihr Gehirn ganzheitlich nutzen, können zwar in der (überwiegend auf die linke Gehirnhälfte fokussierten) menschlichen Welt funktionieren, werden aber von den erweiterten Bewusstseinsebenen höherer Dimensionen (Frequenzbänder) beeinflusst. Sie können Konzepte, die sie mit der rechten Gehirnhälfte erfasst haben, an die linke Gehirnhälfte vermitteln und in der Sprache der linken Gehirnhälfte sowie durch Symbole und Analogien darstellen, obwohl es keine Worte gibt, die ihren Realitätssinn zutreffend beschreiben würden. Auch die alten Völker und ihre Schamanen gingen auf diese Weise vor. Sie verwendeten Symbole und Analogien, mit denen ihre Gesellschaften in den entsprechenden Zeitaltern etwas anfangen konnten. Dann kamen die modernen Historiker und Anthropologen. Sie nahmen die Symbolik wörtlich und bezeichneten die alten Glaubensvorstellungen deshalb als »primitiv«. Das muss jedoch nicht stimmen, schließlich sind Berufe wie Historiker oder Anthropologe von der linken Gehirnhälfte dominiert, und deshalb können sie die Realität auch nur durch diese Linse wahrnehmen.

In einem auf Netflix gesendeten Dokumentarfilm erzählt Iain McGilchrist, dass seine offizielle Ausbildung in Psychiatrie vollständig auf die linke Gehirnhälfte fixiert war. Was in der rechten Gehirnhälfte vor sich ging, galt als unbedeutend. Er zitiert Michael S. Gazzaniga, Professor der Psychologie an der University of California, der gesagt hat, die rechte Gehirnhälfte sei etwa so intelligent wie ein Schimpanse. Die »Wissenschaft« und die akademische Welt glauben, das Gehirn und vieles mehr zu verstehen, dabei haben sie nicht die geringste Ahnung von den Zusammenhängen und dem Panorama, die sich ihren im Gefängnis der linken Gehirnhälfte eingesperrten Blicken entziehen. Ein Rezensent des Buches von McGilchrist berichtet, dass der Psychiater darin »mit der alten, aus den 1960er Jahren stammenden Vorstellung aufräumt, die besagt, dass die linke Gehirnhälfte vertrauenswürdig, zuverlässig und rational ist, während man die rechte Gehirnhälfte als kreativ und spirituell, aber auch angefüllt mit Hokuspokus einstufen muss«. Wie McGilchrist ganz richtig beobachtet, ist die linke Gehirnhälfte dabei, »die Welt zu kolonialisieren, und zwar mit möglicherweise katastrophalen Folgen«, und sie hat die Menschheit bereits übernommen. Seiner Ansicht nach »benehmen sich die Menschen, als sei ihre rechte Gehirnhälfte geschädigt«. Das ist sie auch – oder zumindest abgeschaltet – in der Absicht, ihren Einfluss zu unterdrücken. McGilchrist behauptet, dass das den von der linken Gehirnhälfte aus operierenden Menschen »die Möglichkeit nimmt, die Welt zu verstehen«. Du meine Güte, das erklärt so vieles am menschlichen Verhalten.

Eine Widerspiegelung des Dämonischen

Ein weiter Panoramablick enthüllt tatsächlich noch viel mehr. Im Laufe der Jahrzehnte habe ich die Mentalität der Kultfunktionäre und ihrer Meister aus dem dämonischen Bereich gründlich studiert und mir ist klar geworden, dass die Charakterzüge von auf die linke Gehirnhälfte fixierten Menschen den Charakterzügen von Kultanhängern und Dämonen entsprechen. Sie haben die Menschheit sich gleich gemacht, mitsamt ihrem Bedürfnis, Kontrolle auszuüben, und ihrem Entsetzen, wenn die Dinge im Fluss sind und der Ausgang ungewiss oder unbekannt ist. Die linke Gehirnhälfte ist fixiert, während die rechte Gehirnhälfte dem Fluss folgen möchte. Die Dämonen müssen das Ergebnis kontrollieren (sie müssen Gewissheit