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Die folgenden Gedichte wurden von meiner Mutter mit viel Hingabe in den stillen Tagen und Nächten ihrer Freizeit geschrieben. Es war mir eine große Freude diese Gedanken in Gedichtform auch einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und damit anderen Lesern zugänglich zu machen. Die Gedichte beinhalten so einige Lebensweisheiten die durch die lange Lebenserfahrung entstanden sind. Das Leben ist vergänglich, aber durch die notierten Texte die uns überleben und unsere Nachfahren erfreuen, erhalten wir selbst nicht nur Genugtuung sondern auch ein Stück Unsterblichkeit. Somit freut es mich ganz besonders, für meine liebe Mutter diese, ihre Gedankenwelt, durch diesen Gedichtband zu präsentieren, damit auch sie nicht in Vergessenheit gerät. Das Buch enthält auch einige wenige Gedichte die in der Mundart geschrieben sind, also im regional gesprochenen ländlichen Dialekt. Für all jene die diese Wörter nicht verstehen bitte ich um Verständnis, dass ich den Text im Großen und Ganzen so darlegen wollte wie er original geschrieben wurde, nur mit ganz wenigen Veränderungen oder Umgestaltungen. Kenner dieses, im ländlichen Niederösterreich gesprochenen Dialekts werden kein Problem damit haben die Wörter zu verstehen, und für alle anderen kann es womöglich auch interessant oder amüsant sein, diesen Dialekt kennen zu lernen.
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Seitenzahl: 69
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Manfred Seewald
Die Gedichte meiner Mutter
Gedichte geschrieben von meiner Mutter Paula
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
Selbstgedichtete Sprüche und Gedichte
Sichtbare Gedanken
Unser Stellenwert
Unser Lebensweg
Der erste Schritt
Einsame Gedanken
Selbstwertgefühl
Lebensmut
Geduld
Vergangenheit
Der rechte Weg
Der Sinn des Lebens
Ein guter Rat
Eine schlaflose Nacht
Unzufriedenheit
Der Wert des Lebens
Der richtige Weg
Neues Glück
Reichtum ohne Glück
Glücksmomente
Glück im Spiel
Mutlosigkeit
Rückblick
Entscheidungen
Unverhofftes Glück
Gedenken
Nimm dir Zeit
Traurige Welt
Der Zufall
Mein Gedicht
Gerechtigkeit
Kompromissbereit
Der Fortschritt
Der Unterschied
Ungerechtigkeit
Ignoranz der Macht
Umverteilung
Vorschriften
Geheimnisse der Natur
Kein Verlass
Ein trostloser Morgen
Rechthaberisch
Die kleinen Sünden
Zeitgefühl
Ausreden
A Lebensberater
Erwachsen werden
A kompliziertes Gericht
Erziehung
Zur rechten Zeit
Zugangsweise
Unerreichbare Ziele
Kleine Sünden
Die Jugend
Stressfrei leben
Morgengrand
In da Frua
Mach öfter Pausen
Verschiedene Denkweisen
Mutlos oder Risiko
Gedanken
Unsere Gesundheit
Fit durchs Leben
Sportliche Ziele
Fernsehsport
Fairness im Sport
Im Lampenschein
Nächstenliebe
Ein kleines Glück
Warten auf das große Glück
Lebe im Jetzt
Richtige Planung
Die Uhr
Aufdringlichkeit
Ausdrucksweise
Aufbrausend
Maßhalten
Ihr Spiegelbild
A gsundes Essen
Willensstark
Potschert
Goldes Wert
Mode von heute
Unsere Medienwelt
Werbung
Mit dem Rad
Ein schöner Tag
Ein Spaziergang
Ein lauer Abend
Sonnenuntergang
Ein riesiger Baum
Morgenhimmel
Eine wahre Erholung
Unsere Heimat
Sonnenaufgang
Pure Lebensfreude
Wolken
Alpenblick
Rundblick
Erholsame Rast
Unser alter Baum
Wenn es Nacht wird
Am Wasserfall
Unsere Berge
Blumenstreit
Morgennebel
Ein Bächlein
Wegwarte
Löwenzahn
Am See
Frühlingserwachen
Blütenzauber
Im Regengrau
Ein grauer Morgen
Ein bunter Falter
Fleißige Ameisen
Regenwetter
Gewitterwolken
Jahreszeiten
Sommergewitter
Verflogen
Sommerzeit
Sehnsucht nach der Ferne
Urlaub am Meer
Spätsommer
Sommerausklang
Herbstzeit
Herbstnebel
Blätterfall
Mensch gegen die Natur
Verschwendung
Zerstörung der Welt
Eine heile Welt
Neue Lebensräume
Umverteilung
Nur für die Gstopftn
Unser reiches Land
Unsere Volksvertreter
Budgetsanierung
Nach der Wahl
Die Prominenz
Brüssel und die EU
Weltfrieden
Zukunft der Menschheit
Unser Weltbild
Ausbeutung
Juwelen der Erde
Stressabbau
Aprilwetter
Rote Rosen
Impressum neobooks
Die folgenden Gedichte wurden von meiner Mutter mit viel Hingabe in den stillen Tagen und Nächten ihrer Freizeit geschrieben. Es war mir eine große Freude diese Gedanken in Gedichtform auch einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und damit anderen Lesern zugänglich zu machen. Die Gedichte beinhalten so einige Lebensweisheiten die durch die lange Lebenserfahrung entstanden sind.
Das Leben ist vergänglich, aber durch die notierten Texte die uns überleben und unsere Nachfahren erfreuen, erhalten wir selbst nicht nur Genugtuung sondern auch ein Stück Unsterblichkeit. Somit freut es mich ganz besonders, für meine liebe Mutter diese, ihre Gedankenwelt, durch diesen Gedichtband zu präsentieren, damit auch sie nicht in Vergessenheit gerät.
Das Buch enthält auch einige wenige Gedichte die in der Mundart geschrieben sind, also im regional gesprochenen ländlichen Dialekt. Für all jene die diese Wörter nicht verstehen bitte ich um Verständnis, dass ich den Text im Großen und Ganzen so darlegen wollte wie er original geschrieben wurde, nur mit ganz wenigen Veränderungen oder Umgestaltungen. Kenner dieses, im ländlichen Niederösterreich gesprochenen Dialekts werden kein Problem damit haben die Wörter zu verstehen, und für alle anderen kann es womöglich auch interessant oder amüsant sein, diesen Dialekt kennen zu lernen.
Der Verfasser
Manfred Seewald
Ich schrieb hier einige Gedichte
und sah vieles durch die Blumen,
was mich bewegte Tag für Tag,
ließ ich hier nicht verstummen.
Und so entstand ganz nebenbei
spontan auf dieser Stelle,
ein Büchlein voller Schreiberei
und ein Einblick in meine Seele.
Was die Zukunft bringen wird,
niemand kann es wissen,
darum lebe dein Leben so,
um nichts bereuen zu müssen.
Alles was mir hier aus der Feder floss
sind meine sichtbaren Gedanken.
Vieles fiel mir gerad so ein,
ohne Zensur und ohne Schranken.
Nur was man zu Papiere bringt
wird beim Schreiben neu erlebt.
Denn was man nicht gleich niederschreibt,
ist schnell vergessen und verebbt.
Auch große Dichter schrieben einst
alles für die Nachwelt auf.
Heut kann man ihre Gedanken lesen
und die Welt ist stolz darauf.
Sperre deinen Kummer nie in deine Seele ein,
vertrau auf gute Freunde,
denn die lassen dich selten allein.
Genügt es nicht ein Mensch zu sein
oder bedarf es im Leben mehr.
Will man stets bei den ersten sein
oder geht man auch manchmal hinterher.
Bei jenen mit enormen Geltungsdrang
ist Zweiter zu sein schon ein Verlust.
Doch es geht die Welt nicht unter,
lebt man bescheiden, aber doch bewusst.
Gute und auch schlechte Taten
sind des Menschen eigen.
Stets soll man die Guten wählen
und nie zu den Bösen neigen.
Jede Verlockung ohne Notwendigkeit
bringt uns momentane Erfüllung,
aber wenig Nachhaltigkeit.
Voll Neugier und mit frohem Sinn
gehen wir den Weg hinaus ins Leben.
Man weiß noch nicht wohin er führt,
trotzdem will man vorwärts streben.
Viel Unverhofftes kommt auf uns zu,
man soll`s mit Freude begrüßen.
Doch auch manchen Stolperstein
werden wir zur Seite räumen müssen.
Aber all das Schöne was es da gibt,
dem sollen wir uns nicht verschließen.
Denn wenn der Weg zu Ende geht
können wir Versäumtes nicht mehr genießen.
Wie sinnvoll unser Weg dann war
der uns durchs ganze Leben trägt
erfährt man erst ganz am Schluss,
wenn uns die letzte Stunde schlägt.
Klein fing unser Leben an,
mit dem ersten Schritt allein.
Alles hängt nun davon ab,
wird Schutz und Fürsorge bei uns sein.
Denn nicht alle haben das Glück
im Wohlstand groß zu werden.
Viele erleben nur Not und Gewalt,
ohne Zukunft für sie auf Erden.
Darum schätze alles im Leben
was das Schicksal dir beschert.
Denn ohne Geborgenheit und Friede,
ist unser Leben nicht viel wert.
Trümpfe feiern ist nicht schwer
wenn man im goldenen Lichte steht.
Doch mit Niederlagen umzugehen
lehrt uns die Demut wie es geht.
Ich sitze allein in meinem Zimmer
bei trautem Lampenschein.
Denk dabei an dies und das,
grüble wie wird’s in der Zukunft sein.
Die Uhr tickt leise vor sich hin,
spür wie die Zeit verrinnt.
Ganz ohne Rast und Wiederkehr
sie den Lauf der Welt bestimmt.
Dabei bekommt das Leben hier
seinen ganz besonderen Wert.
Weil ja auf dieser schönen Welt,
keine einzige Stunde wiederkehrt.
Wohin der Wind die Sehnsucht trägt,
man wird es nie erfahren.
Wofür sich unser Herz entscheidet,
soll man für sich bewahren.
Das Beste was es gibt auf Erden
ist von sich selbst geliebt zu werden.
Denn wer sich selbst nicht leiden kann
bleibt unverstanden bei jedermann.
Nur mit Eigensinn kommt man nicht weit,
man wird verbittert mit der Zeit.
Jeder soll doch seine Vorzüge sehn
und selbstbewusst durchs Leben gehen.
Oft fängt alles in der Kindheit an,
dass sich wer gar nicht leiden kann.
Denn wird man ständig kritisiert,
seine Selbstachtung schnell verliert.
Sich selber mögen soll man lernen,
vertrau auf dich, schau zu den Sternen.
Einer leuchtet auch für dich,
gibt Zuversicht ganz sicherlich.
Waun ma glaubt es geht net weida,
faungt ma leicht zum grübeln aun,
Frogt sich, ob nu ois an Sinn hod
und obs an Ausweg geben kaun.
Owa waun daun die Sun aufgeht
und da Himmel strahlend blau is.
Waun die Vogerl fröhlich zwitschern
vagen a die Sorgen gaunz gewiss.
Braucht nur die Natur betrochtn,
schaut sich um und otmed frei.
Jedes Viecherl, jedes Bleamal,
sogt dir, oll Übel gehn vorbei.
Denn olles wos ma mocht im Leben,
obs gscheit oda a Fehler woa,
wird uns die Erkenntnis bringa,
ma wird klüger Joa für Joa.
Fürwahr es ist ein großer Segen,
wenn uns viel gelingt im Leben.
Nicht immer geht’s auf breiten Wegen,
es wird auch Rückschläge geben.
Doch bei den meisten Schwierigkeiten
wird man einen Ausweg finden.
Mit viel Geduld und Optimismus
lassen sich viele Hürden überwinden.
Geh mit viel Mut und Zuversicht
dem Schicksal froh entgegen.
Bestimmt wird man dafür belohnt
und findet sein Glück im Leben.
Viele Verlockungen stürmen auf uns ein,
doch die wenigsten werden fürs Leben wichtig sein.
In der stillen Einsamkeit, so ganz für mich allein,
fand ich zum Nachdenken viel Zeit,
über mein Leben und das Sein.
Mein ganzes Leben hochgedacht,
durchlief ich nochmal die Zeit,
was alles hat sie mir gebracht,
an Opfern, Glück und Leid.
Vieles wäre wohl erstrebenswert
es noch einmal zu erleben,
doch auch viel Leid ward mir beschert,
als Prüfung vom Schicksal gegeben.
Aber alles was einmal gewesen ist,
