Diversity Management - Manfred Seewald - E-Book

Diversity Management E-Book

Manfred Seewald

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Beschreibung

Die zunehmende Globalisierung und die damit verstärkt in Erscheinung tretenden multiplen Divergenzen und kulturellen Interdependenzen, stellen international tätige Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Unternehmen erhoffen sich durch die Etablierung einer geeigneten Praktik einerseits den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden, und andererseits, die heterogenen Problemlagen im institutionellen Umfeld zu lösen. Das Ziel dieser Arbeit soll daher sein, das Aufgabenumfeld des Diversity Managements und die Gründe seines Einsatzes im Lichte des neoinstitutionalistischen Umfelds näher zu analysieren. Zunächst soll die neoinstitutionalistische Organisationstheorie kurz vorgestellt werden, um dann in weiterer Folge das Diversity Management aus der Sicht des Neo-Institutionalismus zu betrachten. Dabei sollen die Begriffe der Diffusion, der Legitimität, der gesellschaftlichen Erwartung, der Vielfalt, der dominanten Logik, der Symbolik, der Homogenität, der Heterogenität, des organisationalen Lernens, der Entkopplung, der Rationalitätsfassade, der Vertrauensbildung und des Isomorphieprozesses näher analysiert werden. Im Folgendem soll insbesondere auf die Gründe, warum ein Unternehmen Diversity Management einführen sollte, eingegangen werden. Zuletzt werden dann im Zuge eines Fazits die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und einer kritischen Würdigung unterzogen.

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Seitenzahl: 26

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Manfred Seewald

Diversity Management

Das Diversity Management aus neoinstitutionalistischer Perspektive - Seminararbeit

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Inhalt und Einführung

Neoinstitutionalistische Organisationstheorie

Diversity Management im Lichte des Neoistitutionalismus

Zwei dominante Logiken um die Einführung und Anwendung des DiM aus der Sicht des NI für Unternehmen zu rechtfertigen

Fazit

Quellenverweise und Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Impressum neobooks

Inhalt und Einführung

Inhalt

Neoinstitutionalistische Organisationstheorie

Der Begriff der Organisation und der des Akteurs

Abgrenzung des NI zum „alten“ Institutionalismus

Diversity Management im Lichte des Neoistitutionalismus

Der Begriff der Organisation und der des Akteurs

Von den gesellschaftlichen Erwartungen hin zur Legitimität

Diffusion

Zwei dominante Logiken um die Einführung und Anwendung des DiM aus der Sicht des NI für Unternehmen 

zu rechtfertigen

Die Etablierung des DiM aus symbolischen Gründen

Homogenität, Heterogenität und organisationales Lernen

Isomorphie Prozesse

Entkopplung, Rationalitätsfassaden und Vertrauensbildung

Die Etablierung des DiM aus funktionalen Gründen

Gründe die für ein DiM sprechen

Argumente die gegen das DiM vorgebracht werden

Fazit

Quellenverweise und Anmerkungen 

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Einführung

Die zunehmende Globalisierung und die damit verstärkt in Erscheinung tretenden multiplen kulturellen Divergenzen und Interdependenzen, stellen international tätige Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Unternehmen erhoffen sich durch die Etablierung einer geeigneten Praktik einerseits den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden, und andererseits, die heterogenen Problemlagen im institutionellen Umfeld zu lösen. Das Ziel der Arbeit soll daher sein, das Aufgabenumfeld des DiM und die Gründe seines Einsatzes im Lichte des NI Umfelds näher zu analysieren. Zunächst soll die NI Organisationstheorie kurz vorgestellt werden, um dann in weiterer Folge das DiM aus der Sicht des NI zu betrachten. Dabei soll insbesondere auf die Gründe, warum Unternehmen ein DiM einführen, eingegangen werden. Zuletzt soll dann im Zuge eines Fazits die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und einer kritischen Würdigung unterzogen werden.

Neoinstitutionalistische Organisationstheorie

Der Begriff der Organisation und der des Akteurs

In der Organisationstheorie wird die Organisation als eine Gemeinschaft angesehen, bei der im Zuge von Institutionalisierung und Homogenisierung durch eine verfestigende permanente Ordnungsbildung und formalisierte Verhaltensbeeinflussung der Mitglieder, die gesetzten Ziele erreicht werden sollen. Insofern hat jede Managementpraktik auch eine ordnungsbildende Wirkung. Die Ordnungsbildung generiert aber auch Konformität, Starrheit und Dauerhaftigkeit1.

Den modernen Akteur als Individuum, Interessensgruppe, Organisation oder Staat wird unterstellt, dass er die Transformierung von Bedürfnissen (Wünschen) in stabile, für andere nachvollziehbare Interessen herbeiführt, also weg von der „Gier“ hin zur Nutzenmaximierung, ohne dabei der autonome Herrscher zur Durchsetzung seiner eigenen utilitaristischen Interessen zu sein. Auf der Mikroebene strebt bei Schumpeter der Manager durch sein routiniertes Handeln den Abbau von Unsicherheit an und sorgt damit für die Institutionalisierung innovativer Strukturen und Prozesse2. Allerdings wirken auch immer externe Einflüsse durch Berater oder sonstige Gruppen auf den Akteur ein3.

Abgrenzung des NI zum „alten“ Institutionalismus

Der Versuch eine exakte Darstellung davon zu geben, was genau unter dem NI zu verstehen ist, schlägt weitgehend fehl, da zahlreiche Erklärungsversuche mit divergierenden Definitionen4 existieren.

Gemäß den Aufsätzen von Meyer/Rowan 1977 wird die Organisation als Mittel betrachtet, um vorgegebene rationale Ziele (Vorstellungen, Erwartungen) in effizienter Weise zu erreichen5