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Ashley Cooper ist eine junge Frau, die durch Zufall erfährt, dass sie nicht nur die Enkeltochter des Gottes Zeus ist, sondern auch die Königin der Welten. Sie ist dazu bestimmt das Gleichgewicht zu halten, damit Vampire, Dämonen und Geister nicht die Herrschaft der Menschenwelt bekommen. Da Ashley zuerst Ahnungslos ist heiratet sie einen Vampir und verliebt sich in dessen smarten Bruder, ohne zu ahnen, dass beide nichts Gutes mit ihr planen. Sie flieht und schließlich findet sie ihr Glück, doch es ist nicht von Dauer ....
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Veröffentlichungsjahr: 2014
Wie alles begann
Mein Name ist Ashley Cooper, ich bin dreißig Jahre alt oder besser sehe so aus, denn in Wahrheit bin ich viel älter. Ich wurde 1798 geboren und bin die Königin der Welten, das heißt, ich sorge für das Gleichgewicht zwischen übernatürlicher und Menschenwelt. Und dies ist gar nicht so leicht, denn aus diesem Grund werde ich ständig verfolgt und jeder will mich für seine Zwecke benutzen - oder töten. Obwohl ich ständig bemüht war ein normales Leben zu leben, habe ich nicht immer die Chance dafür gehabt und ich habe viel verloren. Was mir am meisten weh tut, ist der Verlust meiner Tochter, die ich nie aufwachsen sehen durfte. Ich habe meine kleine Mina weggeben müssen, denn auch sie schwebte in ständiger Gefahr. Was am anderen Teil meines Erbes liegt - mein Vater war ein Sohn des Gottes Zeus und somit fließt in Meinen und Mias Adern Götterblut.Wodurch Mina die Gabe besitzt, die Buchse der Pandora als Hüterin zu bewachen. Ich wollte und konnte meiner Tochter diese Bürde nicht aufladen, zumal ich weiß, was so eine Aufgabe bedeutet. Ich selber brauchte ebenfalls Ewigkeiten um meine Gabe zu verstehen und einzusetzen. Ich hatte zwar großartige Hilfe, aber dennoch war es schwer. Ich war sechzehn, als ich von meinen Eltern die Wahrheit erfuhr und danach ging alles bergab. Zuerst verschwand mein Vater spurlos, meine Mutter geriet in der Gewalt eines Vampirs und ich ... ich wurde sogar die Frau eines Vampirs - Joe Cooper. Als ich diesen zum ersten Mal sah, wurde er mir als ein Geschäftspartner meines Vaters vorgestellt und ich war auf Anhieb fasziniert von dem gutaussehenden Mann. Ich ahnte ja nicht, dass Joe alles geplant hatte, um an mich heranzukommen und meine Gaben für sich nutzen zu können. Ich gebe es zu, ich verliebte mich in ihn und unsere Beziehung war feurig und ließ mich aufleben. Joe verstand es geschickt mich einzuwickeln - aber nicht nur er, sondern auch ein zweiter Mann, denn ich durch Joe kennenlernte. Doch dazu komme ich noch. Wie dem auch sei, zwei Tage vor unserer Hochzeit erfuhr ich durch Zufall, was Joe war. »Mama, ich mache noch einen kleinen Spaziergang!« Rief ich meiner Mutter freudig zu, ich wollte Joe in seinem Büro besuchen. Voller Erwartung lief ich durch die engen Gassen meiner Heimatstadt - oder besser Dorfes. Und achtete nicht auf die missbilligen Blicken der Einwohner, zu dieser Zeit war es verpönt, wenn eine junge Frau so spät abends noch alleine unterwegs war. Was ich durchaus verstand, denn schon damals waren die Zeiten gefährlich. Als ich gerade um eine Ecke lief, wurde ich Zeugin eines intimen Moments zwischen einen Mann und einem »leichten Mädchen« heute auch Professionelle genannt - zumindest glaubte ich das. Berührt blieb ich stehen - nicht wissend, wo ich hinsehen sollte und wo nicht, es gehörte sich nicht diesen Akt zu beobachten. Ich wollte mich gerade abwenden, als der Mann seinen Kopf hob, ich traute meinen Augen nicht. Der Mann war Joe und sein Mund war voller Blut. Sprachlos und wie gelähmt beobachtete ich die Szene, die sich vor mir abspielte, dabei war ich mir sicher, dass Joe mich bemerkt hatte. Jedoch senkte er in Seelenruhe nochmal seinen Kopf, presste seine Lippen auf den Hals der Frau und saugte erneut. Er ließ erst von ihr ab, als ihr Körper leblos zu Boden fiel, er machte sich nicht einmal die Mühe den Körper aufzufangen und behutsam zu Boden zu legen. Endlich konnte ich mich rühren und schrie vor Entsetzen auf, ich war nicht so gelassen wie den Mann, den ich heiraten wollte und der nun auf mich lächelnd zukam »Ist sie tot?« Fragte ich als Erstes, mir fiel sonst nichts anderes ein »Ja ist sie!« Er sagte dies so gleichgültig, ich keuchte erschrocken auf »Ach komm schon Ashley, was dachtest du denn? Du hast doch gesehen, was ich bin und Vampire töten nun mal! Und niemand wird sie vermissen!« Mochte ja sein, aber dennoch hatte die arme Frau so einen Tod nicht verdient. »Willst du hier Wurzeln schlagen? Komm schon!« Als er mich anfassen wollte, schrie ich noch lauter ich konnte ihn nicht mehr in meiner Nähe ertragen. Joe reagierte blitzschnell, in der einen Minute stand er noch vor mir, in der nächsten umklammerten seine starke Arme meine Taille. Er hob mich mit einer Hand hoch »Hör auf zu schreien, du weckst ja alle auf!« Mit Leichtigkeit trug er mich von der Stelle weg und hin zu seinem Büro. Vor Entsetzen gebannt schrie ich immer noch, bis Joe mir eine Hand auf den Mund drückte und sein Gesicht nah an meines brachte »Hör auf!«
»Ich kann nicht!« Sagte ich und das war mein ernst, ich glaubte nicht je wieder aufhören zu können, denn so etwas Entsetzliches hatte ich noch nie gesehen. »Doch, außer du willst, dass dein zukünftiger Ehemann vernichtet wird!« Wenn es diese Möglichkeit durch mein Schreien gab - warum nicht? »Überlege es dir - sonst lasse ich deinen Vater mit hochgehen, immerhin ist auch er ein übernatürliches Wesen und arbeitet mit einem Vampir zusammen, was denkst du, wie das ankommt?« Nicht gut, da war ich mir sicher, allerdings war mein Vater kein übernatürliches Wesen, so etwas musste ich doch wissen. Nein er war nur ein ahnungsloser Mensch, der von einem hinterhältigen Vampir getäuscht wurde. Dies könnten meine Mutter und ich bezeugen, sollte es zum Hexenprozess kommen. »Oh du weißt es nicht? Dein lieber Vater ist der Sohn eines Gottes, der seine Unsterblichkeit aufgegeben hat um eine Menschenfrau zu heiraten und nun mit einem Vampir zusammenarbeitet. Ach und noch etwas, dein Vater ist in meiner Hand und ich kann entscheiden, was mit ihm geschieht.«
»Du lügst!« Warf ich ihm vor »Ähm ... nein, ich, sage die Wahrheit und wo wir schon dabei sind, dein Dad wusste genau, was ich bin. Er hat mir sogar Frauen als Blutwirten gebracht, er war sozusagen mein Dealer.« Ich hielt mir die Ohren zu, ich wollte davon nichts mehr hören, ich glaubte Joe kein Wort. »Also was wirst du machen?« Fragte er, ich überlegte keine Sekunde, da ich mir sicher war, dass mein Dad unschuldig war, grinste ich Joe ins Gesicht und sagte: «Ich gehe zum Hexenrat, ich melde dich und dann wirst du verbrannt.« Mutig geworden stieß ich Joe von mir weg, ich war überrascht, es gelang mir sogar, was ich nicht gedacht hätte. »Ich werde dich nicht heiraten!« Sagte ich sicher, denn ich wollte auf keinen Fall ein Vampir werden. Joe ließ es sogar zu, dass ich mich umdrehte und zur Tür ging, ich hatte diese gerade geöffnet, als er sagte:« Okay aber vergiss eines nicht, ich wurde in Euer Haus gebeten, damit kann ich kommen, wann ich will. Und deine Eltern schlafen fest, sie würden es nicht einmal merken, also überlege es dir gut!« Unsicher geworden verließ ich den Raum, ratlos lief ich durch die Nacht, wobei ich ständig das Gefühl hatte, verfolgt zu werden. Angsterfüllt sah ich mich immer wieder um, achtete auf jedes Geräusch, auf jeden Schatten - konnte aber niemanden entdecken. Was sollte ich tun? Ich war mir zwar sicher, dass Joe gelogen hatte, dafür waren Vampir bekannt, doch wenn nicht? Dann würde auch mein Vater vor dem Hexenrat landen. Schließlich beschloss ich nicht zu dem Rat, zu gehen. Ich ging stattdessen nach Hause, ich war mir zwar in einiges unsicher, aber ich wusste genau, dass ich Joe nicht heiraten wollte - meine Liebe zu ihm war erloschen. Und genau das wollte ich meinen Eltern sagen. Doch als ich zu unserem Haus kam, war dort alles ruhig und dunkel, was mich wunderte, denn meine Mutter wollte auf mich warten. Mein Magen krampfte sich vor Angst zusammen, ich ahnte Schlimmes und Bilder huschten vor meinem geistigen Auge. Mit einem unguten Gefühl öffnete ich die Tür, die leise quietschte. Es war ruhig - zu ruhig, ich tastete im dunklen nach einer Kerze und als ich diese gefunden und entfacht hatte sah ich ihn ... Joe saß an unserem Küchentisch, die Beine hochgelegt grinste er mich frech an »Na so etwas, siehe, wer da ist!«
»Wo sollte ich sonst hingehen?«
»Warst du beim Hexenrat?«
»Ja!«, log ich, denn ich wollte ihm Angst machen und aus unserem Haus vertreiben. Was jedoch nichts brachte, denn Joe wusste genau Bescheid »Du lügst!«
»Wenn du das so genau weißt, warum fragst du dann?«
»Um deine Antwort zu testen, ich muss dir sagen, du hast versagt. Du hast mich belogen und das lasse ich von niemandem durchgehen.« Joe hob eine Hand und streckte den Zeigefinger um jemanden zu sich zu rufen. Aus dem dunklen Zimmer kam ein kräftiger Mann zu uns, mein Vater im Würgegriff. »Paps!«, schrie ich erschrocken », ich wollte zu ihm, aber Joe, der vom Stuhl so schnell aufgesprungen war, dass ich seine Bewegung gar nicht gesehen hatte, war schneller. Mit einem Schritt war er bei mir und hielt mich fest. »Ashley ich werde ihn nicht töten, wenn du meine nächste Frage richtig beantwortest. Was wirst du tun?« Ich wusste nicht, was er meinte, ich konnte vor Sorgen nicht klar denken, mein Vater im festen Griff dieses Vampirs und meine Mutter konnte ich nirgends sehen. »Ich gehe nicht zum Hexenrat ...«
»Das meine ich nicht, die sind mir egal ...«, nun verstand ich, er meinte unsere Hochzeit »Ich werde dich heiraten.«
»Gute Antwort!« Er hatte gehört, was er hören wollte, dennoch gab Joe dem Kerl nicht den Befehl meinen Vater loszulassen, stattdessen sprach Joe meinen Dad nun direkt an und sagte:« sag es ihr!« Mein Paps nickte nur untergeben und machte den Eindruck für Joe alles tun zu wollen »Alles was er dir gesagt hat ist wahr, mein Kind!« Ich glaubte ihm nicht, Joe musste ihn zu dieser Aussage gedrängt haben, vermutlich sogar gedroht, doch ich nickte und sagte unter Tränen: «Ist schon gut, Dad!«
»Prima dann ist dies ja geklärt!« Joe hob mich einfach hoch und wie vorher aus der Gasse trug er mich einfach davon, ich schrie, weinte und rief immer wieder nach meinem Vater. Aber es half nichts der Vampir, war stärker als ich. Vor lauter Schreien bin ich wohl irgendwann eingeschlafen, denn als ich wieder erwachte lag ich in einem Bett, dass in einem schönen großen Zimmer, das größer als unsere Küche war, stand. Für einen Moment hatte ich vergessen, was passiert war, oder besser ich glaubte alles nur geträumt zu haben, ich schob es auf die Aufregung vor der Hochzeit. Doch dann, als ich richtig bei Bewusstsein war, wurde mir klar ... es war kein Traum gewesen, sondern Realität. Ich war in Joes Haus, dem Haus eines Vampirs und bald schon würde ich seine Frau sein. Ich sprang aus dem Bett, denn ich wollte hier heraus, zu meinen Eltern aber der Weg war mir versperrt, die Tür war von außen abgeschlossen worden - ich saß in der Falle. Es musste doch einen Weg hinaus geben, so schnell würde ich nicht aufgeben, das war nicht meine Art. Ich rannte zum Fenster, aber ein Blick genügte, um festzustellen, dass es hier kein Weg zur Flucht gab, es war viel zu hoch. Ich ging zum Bett zurück und ließ mich darauf fallen, ich war ratlos und verzweifelt, mir fehlten meine Eltern und ich wusste nicht, was mit ihnen geschehen war? Mir musste schnellstens etwas einfallen.
Die Hochzeit
Ich weinte mich in den Schlaf, als am Horizont so langsam die Sonne aufging, wenigstens etwas Gutes, denn Vampire schliefen zu dieser Zeit. So hatte ich zumindest erstmal Ruhe vor Joe. So hatte ich Zeit genug mir etwas zu überlegen. In meinen Träumen suchte ich meine Eltern und war erstaunt, als ich plötzlich die Stimme meines Vaters hören konnte. »Dad? Wo bist du?« Fragte ich, da ich zunächst keine Antwort bekam, glaubte ich mir alles nur eingebildet zu haben. Doch dann hörte ich meinen Vater erneut rufen »Ashley, ich bin hier, komm zu mir!« Und dann sah ich ihn vor mir, es tat so gut ihn zu sehen, auch wenn es nur ein Traum war. »Nein du träumst nicht, ich bin wirklich hier, ich meine, ich stehe dir gerade gegenüber.« Wie war das möglich? Ich verstand gar nichts. »Das ist deine Gabe ...«
»Meine Gabe?« Fragte ich vollkommen überrascht, ich hatte nicht gedacht, dass ich so etwas konnte. »Hör mir zu Ashley, wir haben nicht viel Zeit. Du bist die Königin der Welten, erkoren von mächtigen Hexen, die dich nach deiner Geburt mit ihren Segen und einen Teil ihrer Magie bedacht haben. Du bist von ihnen erkoren worden, aufgrund deines Geburtsdatums, du bist genau um Mitternacht zur Sommersonnenwende geboren.«Das wusste ich, nur mit den Hexen war mir neu. »Du bist stärker und mächtiger als Joe, aber so wie auch die Dämonen, Hexer, Geister wollen auch die Vampire dich für ihre Zwecke nutzen. Deshalb sei auf der Hut und traue niemanden, sei klüger als ich, denn ich habe Joe zuerst nicht durchschaut, und als ich es getan hatte, war es zu spät.«
»Aber Paps, ich verstehe das Ganze nicht, was ist meine Aufgabe? Warum sind diese Wesen alle hinter mir her?«
»Du sollst das Gleichgewicht der Welten kontrollieren, das Zweite sagte ich dir schon, sie wollen dich für ihre Zwecke haben, um durch dich die Macht zu bekommen. Deshalb heiratet Joe dich.« Also war es Joe nie um mich gegangen, es war von Anfang an nur ein Spiel für ihn gewesen. Diese Erkenntnis hätte mich vor einem Tag noch getroffen, jetzt fühle ich gar nichts mehr. »Dad, er sagte mir, du wärst ein Halbgott?«
»Das stimmt, das kommt noch hinzu, ich hatte meinen Vater zwar darum gebeten mir meine Unsterblichkeit zu nehmen, aber die Gaben hatte ich noch und die habe ich dir weitergegeben. Was dich noch stärker macht ... außerdem ...« oh ich ahnte Schlimmes.» Wird deine zukünftige Tochter die nächste Hüterin der Buchse der Pandora, was ebenfalls ein Leckerbissen für Joe und die Anderen ist. Denn dadurch könnten sie alles Böse für sich nutzen.« Jetzt musste ich lachen, ich konnte mir nicht vorstellen eines Tages eine Tochter zu haben und schon gar nicht mit Joe. »Ashley lache nicht, es ist mein ernst.«
»Ja ja es ja schon gut, sag mir lieber, was ich tun soll? Wie kann ich dich finden und wo ist Mom?«
»Das kann ich dir nicht sagen, dass findest du selber heraus, da bin ich mir sicher und Mom? Joe hat sie lange vor deiner Heimkehr wegbringen lassen, ich weiß jedoch nicht wohin.«
