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Wieder so ein Tag, an dem das Rauschen im Kopf lauter ist als alles andere. Du versuchst mitzuhalten, aber innerlich suchst du nur nach dem Aus-Knopf. Das ist kein Fehler in deinem System. Dein Kopf braucht keine neue Theorie, sondern eine Pause von den Geschichten, die dich am Atmen hindern. Dein sanfter Begleiter für mehr Raum im Kopf. Dieses Buch ist keine Anleitung zur Perfektion. Es ist eine Einladung, die Geschichten, die dich antreiben, neu zu schreiben. Ohne Fachjargon. Ohne Druck. • Selbstgeschichten entlarven: Verstehe, wie dein innerer Monolog Stress erzeugt. • Den Fokus weiten: Gewinne Klarheit durch kleine, bewusste Verschiebungen. • Einfachheit atmen: Impulse, die so kurz sind, dass sie in dein Leben passen. Kurz gedacht. Tief gemeint. Ein Anker im täglichen Rauschen. 1. Geschichten, die mich leben. Weniger rauschen, mehr jetzt. 2. Geschichten, die mich leben. Kleine Schritte, große Stille. Hol dir deinen Anker und lass das Rauschen leiser werden
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Seitenzahl: 72
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Die Geschichten, die mich leben
Kurz gedacht, tief gemeint
Von Gudrun Großbach
1. Auflage, 2026
© Gudrun Großbach – alle Rechte vorbehalten.
Waldblick 24, 46509 Xanten
https://gudrun-grossbach.de.tl/
Buchbeschreibung
In der Stille vor dem Morgen,
wenn die Gedanken bereits auf Hochtouren laufen,
beginnt oft schon der erste „Crash“ des Tages.
Es ist ein subtiler, dauerhafter Druck,
wie eine unsichtbare Regie,
die im Verborgenen die Fäden zieht,
unsere Gefühle einfärbt und uns müde macht,
noch bevor der erste Schritt getan ist.
Kennst du das Gefühl,
dass dein Kopf nicht aufhört zu denken,
deine Gefühle ständig wechseln
und von außen immer mehr auf dich einwirkt?
Dann bist du nicht allein.
Und du bist nicht falsch.
Was dich stresst,
ist oft keine einzelne Sache,
sondern das Zusammenspiel in deinem Inneren.
Gedanken laufen auf Hochtouren.
Entscheidungen, To-do-Listen, Vergleiche.
Kaum eine Pause.
Gefühle schwanken.
Zweifel, Selbstkritik, innere Unruhe.
Manchmal ohne klaren Grund.
Und von außen kommt Druck dazu.
Erwartungen. Anforderungen. Rollen.
Alles wirkt gleichzeitig.
Doch nicht alles entsteht im Außen.
Ein großer Teil dieses Stresses
kommt aus den Geschichten,
die du dir selbst erzählst.
Über dich.
Über andere.
Über das, was angeblich nötig, richtig
oder unvermeidlich ist.
Vielleicht geht es im ersten Schritt
gar nicht darum, etwas zu tun.
Sondern wahrzunehmen,
was in dir ohnehin schon passiert.
Nicht mit Gewalt.
Nicht mit Perfektion.
Sondern mit Interesse.
Manchmal fällt auf,
wie streng manche Selbstgeschichten klingen.
Und manchmal zeigt sich,
dass sie älter sind als die Situation selbst.
Verändere sie sanft.
Schon kleine Verschiebungen
können spürbar entlasten.
Es geht nicht darum,
sofort alles im Griff zu haben.
Sondern darum,
wieder bewusster zu fühlen,
klarer zu denken
und dich weniger von deren Selbstgeschichten treiben zu lassen.
Takeaway:
Stress?
Nicht die Welt,
sondern mein Kopf macht Krach.
Ich schreie ins Drehbuch,
doch die Gewalt ändert nichts.
Nur ein Blick,
ein winziger Satz,
verschiebt die Schwere.
Plötzlich fließt es leichter,
Blockaden schmelzen wie Eis.
Ich muss nicht perfekt sein,
nur ruhig atmen,
meinen Takt fühlen.
Gedanken? Gefühle?
Nur Worte, nur Bilder.
Manchmal verändert sich etwas,
wenn Worte leiser werden.
Mehr Ruhe im Kopf.
Stabilere Gefühle.
Weniger innerer Druck.
Manchmal zeigt sich etwas davon.
Manches lässt sich nicht steuern.
Aber manches lässt sich
ein kleines Stück anders betrachten.
Buchbeschreibung3
Wer schreibt das?9
Hinweis zur Sprache9
Vorwort10
Einführung13
Die Entdeckung der Selbstgeschichten16
Navigieren durch deine Selbstgeschichten18
Meister deiner Selbstgeschichten20
Die stille Macht im Inneren22
Dein inneres Drehbuch24
Die Balance deiner inneren Geschichten finden26
Das Gehirn macht alles zu Geschichten28
Finde deine Mitte: kurz reflektiert31
Wie dein Ich seine Realität formt33
Selbstkontrolle37
Entscheidungen treffen, auch wenn es unbequem wird39
Selbstfürsorge41
Selbstverschwendung43
Handlungskraft45
Wenn Mutlosigkeit gelernt wird: Das „Es bringt ja doch nichts“-Gefühl48
Prinzip „Sowohl-als-auch“51
Zorn53
Angst55
Herzweh57
Pacing: Das eigene Tempo59
Anpassung und Weitermachen61
Wie du gehst, wenn es langsam wird63
Drama65
Perfektionismus67
Balance zwischen Tiefgründigkeit und Leichtigkeit69
Gefühle-Gedanken Kombinationen zentrieren71
Kurz raus aus dem Alltag rein in die Reflexion74
Gedanken und Gefühle im Gleichgewicht: Dein innerer Anker77
Emotionen im Gleichgewicht79
Im Sog81
Der Pessimist auf der Couch83
Die Enten am Teich86
Der Flug zurück zur Mitte88
Die atmende Mitte90
Ärger und die Haushaltsführung der Mitte92
Verliebtheit und Verlust der Mitte94
Zwischen Kontrolle und Überschwang96
Die Kraft, weiterzumachen98
Weitermachen ist eine innere Haltung, die trägt.101
Wer nicht weiß, was er will, wird gelenkt104
Jede Selbstgeschichte erzählt ihre eigene Wahrheit108
Angst, Zorn, Mut, Zwang112
Luftschlösser tragen nicht116
Umbrüche, Resilienz und Lebensmusik119
Zwischen Wirklichkeit und Selbstgeschichten123
Der Kampf um die Aufmerksamkeit125
Das Lauschen auf das eigene Leben127
Dein Schlüssel, deine Brücke zu den Selbstgeschichten.130
Selbstgeschichten flüstern, was verborgen brennt132
Atem holen. Gedanken fließen. Aufmerksamkeit bündeln.134
Das Trio in deinen Selbstgeschichten137
Lösung? Verbindung.140
Die Wahl liegt bei dir142
Das innere Team vereinen144
Von der Vergangenheit dominiert146
Anpassen oder Launen folgen?148
Entrümpeler deiner Selbstgeschichten150
Entrümpelung als Entdeckungstour ganz ohne Zwang154
Deine Geschichten laufen sowieso159
Sicherheitshinweise für dein Drehbuch161
Wer schreibt das?
Die Autorin Gudrun Großbach bringt psychotherapeutische Erfahrung, Coaching-Praxis und ein feines Gespür für innere Prozesse zusammen. Sie versteht es, komplexe psychische Themen klar, ruhig und alltagstauglich zu vermitteln.
Ihre Texte verbinden fachliche Tiefe mit Leichtigkeit.
Sie erklären, ohne zu überfordern, und öffnen Räume für Selbstverstehen statt Selbstoptimierung.
Ihre Bücher laden dazu ein, die eigene innere Welt bewusster wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen und den eigenen mentalen Alltag mit mehr Klarheit und Vertrauen zu gestalten, damit du direkt etwas davon hast, ohne endlose Theorie.
Hinweis zur Sprache
Aus Gründen der Lesbarkeit wird überwiegend die männliche Form verwendet.
Gemeint sind alle Geschlechter gleichermaßen.
Respekt, Inklusion und Wertschätzung sind selbstverständlich.
Vorwort
Die unsichtbare Regie im Kopf.
Es gibt diesen inneren Druck, den viele kennen.
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Aber dauerhaft.
Eine unsichtbare Regie im Kopf,
die Gedanken ordnet, Gefühle einfärbt
und Entscheidungen lenkt,
oft, ohne dass wir es merken.
Wir funktionieren, reagieren, halten durch.
Und wundern uns, warum wir müde sind.
Warum selbst einfache Dinge schwerfallen.
Warum wir uns innerlich blockiert fühlen,
obwohl „doch eigentlich alles okay ist“.
Diese Regie entsteht nicht aus Schwäche.
Sie entsteht aus Überforderung, aus Daueranspannung,
aus zu vielen Eindrücken, Erwartungen und inneren Dialogen.
Gedanken greifen ineinander.
Gefühle verstärken sich.
Belastungen summieren sich.
Und irgendwann fühlt sich alles gleichzeitig an.
Die gute Nachricht:
Was inszeniert wird, kann auch umgeschrieben werden.
Ein zentraler Schlüssel liegt in den Geschichten,
die wir über uns, über andere
und über das Leben erzählen.
Sie geben dem inneren Geschehen Sinn
oder nehmen uns Luft.
Dieses Buch lädt dich ein,
diese unsichtbare Regie sichtbar zu machen.
Nicht um sie zu bekämpfen,
sondern um sie zu verstehen.
Du lernst,
wie innere Abläufe entstehen,
warum sie sich fest anfühlen
und wie kleine Veränderungen
große Entlastung bringen können.
Ohne Optimierungsdruck.
Ohne Selbstüberforderung.
Ohne Kampf gegen dich selbst.
Stattdessen:
Mehr Klarheit,
mehr innere Ruhe
und wieder Handlungsspielraum.
Takeaway:
Die Regie in deinem Kopf,
unsichtbar, still, im Hintergrund.
Du spürst nur die Erschöpfung,
als wäre sie alles.
Daueranspannung zieht wie Strom durch Adern,
ungeklärte Dialoge flüstern wild in Schleifen,
Eindrücke stürzen, stapeln sich, ohne Pause.
Alles, was innen inszeniert wurde,
hat die Lizenz zum Neu-Schreiben.
Einführung
Es gibt diese inneren Selbstgeschichten. Sie tauchen auf, ohne dass wir sie eingeladen haben. Mal geordnet, oft chaotisch. Kritisch, fordernd, manchmal verletzend oder wütend.
Sie wirbeln Gedanken durcheinander, verstören Gefühle, machen uns müde, schon bevor der Tag beginnt.
Viele glauben, die Last käme von außen: von Arbeit, Schule, den Erwartungen anderer. Doch die Wahrheit ist oft eine andere:
Schon beim Aufstehen sind wir erschöpft.
Die Geschichten in unserem Kopf haben uns längst belastet. Es ist ein subtiler Druck, unsichtbar, aber spürbar. Sie machen die Welt schwerer, die Gedanken lauter, die Gefühle dichter.
Wer diesen Mechanismus erkennt, versteht: Viele Probleme entstehen nicht draußen, sondern bereits drinnen, durch die Regie unserer Selbstgeschichten.
Unsere Gedanken und Gefühle folgen unsichtbaren Fäden. Sie ziehen, sie lenken, sie bestimmen Tempo und Richtung. Doch diese unsichtbare Regie ist kein Feind, der uns besiegt. Sie ist ein Werkzeug. Wir müssen nur lernen, es zu nutzen.
Die Geschichten, die wir uns erzählen, können Ordnung schaffen. Sie helfen, Informationen zu sortieren, die innere Ruhe wiederzufinden, unsere Stabilität zurückzugewinnen.
Dieses Buch nimmt dich mit auf eine Reise in deinen Geist. Du lernst, die Fäden zu erkennen, die unsichtbare Regie zu verstehen, und die Geschichten bewusst zu gestalten.
Die Last in deinem Kopf ist real, aber nicht unbesiegbar. Mit Klarheit, Übung und Verständnis kannst du die innere Regie nutzen, um mental und emotional gestärkt durch den Tag zu gehen.
Takeaway:
Pop-up-Fenster springen auf,
reißen, stören, zerren.
Selbstgeschichten tanzen wild,
lenken, bewerten, kontrollieren.
Du greifst zu,
ordnest, sortierst, schreibst neu.
Inneres Chaos entwirren,
bewegen, verändern, stabilisieren.
Deine Selbstgeschichten zeigen,
sehen, verstehen, handeln.
Die Entdeckung der Selbstgeschichten
Gedanken und Gefühle halten sich nicht immer an Ordnung. Sie wirbeln durcheinander, ziehen Aufmerksamkeit, machen Druck und kosten Kraft.
Ein großer Teil dieser inneren Unruhe entsteht durch die Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Über uns. Über andere. Über die Welt.
Diese Selbstgeschichten laufen meist im Hintergrund. Sie kommentieren, bewerten, erklären ... oft unbemerkt.
Und genau dadurch prägen sie, wie schwer oder leicht sich das Leben anfühlt.
Viele dieser Geschichten entstehen früh. Ein Erlebnis, ein Satz, ein Gefühl und das Gehirn baut daraus eine Erklärung.
Später reicht eine ähnliche Situation und die alte Geschichte springt wieder an. Automatisch. Schnell. Mit voller emotionaler Wirkung.
So entsteht ein Kreislauf: Gedanken verstärken Gefühle, Gefühle bestätigen die Geschichte,
