Die Giftköchin - Arto Paasilinna - E-Book
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Beschreibung

"Gift: Stoff, der, wenn er in die Säftebahn eines Menschen oder Tieres gelangt, schon in kleiner Menge die Tätigkeit einzelner Organe schädigt und dadurch krankhafte Zustände oder den Tod verursacht." Was tun, wenn man als ältere Dame von drei jungen Männern verfolgt wird, die einem nach dem Leben trachten? Linnea Ravaska hat endlich genug davon, sich von ihrem zwielichtigen Neffen tyrannisieren zu lassen. Sie beschließt, sich zu wehren - und zwar bis zum bitteren Ende ...

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EPUB
MOBI

Seitenzahl:236


Arto Paasilinna

DIE GIFTKÖCHIN

Aus dem Finnischen von Regine Pirschel

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabedes in der Bastei Lübbe AG erschienenen Werkes

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

Titel der finnischen Originalausgabe: SULOINEN MYRKYNKEITTÄJÄ

erschienen bei WSOY, Helsinki

© 1988 by Arto Paasilinna

© für die deutschsprachige Ausgabe 1998/2014 by Bastei Lübbe AG, Köln

Einbandgestaltung: Gisela Kullowatz

Datenkonvertierung E-Book:

hanseatenSatz-bremen, Bremen

ISBN 978-3-8387-5093-4

Sie finden uns im Internet unter www.luebbe.deBitte beachten Sie auch: www.lesejury.de

1

Eine adrette alte Frau in heiterer ländlicher Umgebung, welch hübscher Anblick!

Im Vorgarten eines kleinen, roten Häuschens wirkte eine zierliche Greisin, sie hielt eine gelbe Gießkanne und begoß das Stiefmütterchenbeet an der Hauswand. Über ihr schwirrten Dachschwalben zwitschernd hinauf in den klaren Himmel, die Hummeln summten, auf dem Rasen schlief faul die Hauskatze.

In einiger Entfernung, am Waldrand, stand eine kleine, graue Sauna; es war Nachmittag, und aus dem Schornstein wirbelte blauer Rauch. Neben dem Pfad, der zur Sauna führte, befand sich ein Brunnen, auf seinem Deckel standen zwei rote Eimer bereit.

Die ganze Anlage war schön, alt, gepflegt. Ein paar hundert Meter weiter südlich sah man das Dorf: einige größere Häuser, das Kunststoffdach eines Gewächshauses, eine Scheune und Kuhställe, dahinter, halb von Brennesseln verdeckt, verrostete Autowrackteile. Das aufreizende Knattern von Mopeds tönte herüber, und aus der Ferne das gleichmäßige Brausen eines Zuges.

Man befand sich im nördlichen Siuntio, im entlegenen Dorf Harmisto, das aus einem Laden, einer Post, einer Genossenschaftsbank, einer rostenden Industriehalle und etwa dreißig Bauernhöfen bestand. Helsinki lag fünfzig Kilometer entfernt.

Die alte Frau trug zwei Eimer Wasser zur Sauna. Unterwegs mußte sie sich mehrmals ausruhen. In der Sauna legte sie Holz im Ofen und unter dem Wasserkessel nach und schob die Schornsteinklappe weiter zu.

Auf den ersten Blick konnte man denken, die Frau stamme aus diesem Dorf, habe ihr ganzes Leben lang in dem Häuschen gewohnt und verbringe jetzt ihre letzten Jahre geruhsam damit, Stiefmütterchen zu züchten und sich um ihre Katze zu kümmern.

Doch weit gefehlt. Die Hände der alten Frau waren feingliedrig und ohne Schwielen. Mit diesen Händen war weder im Akkord auf den Kornfeldern geschuftet noch waren damit unzählige Kuheuter in den großen Ställen der Gutshäuser gemolken worden. Die alte Dame war städtisch frisiert, das weiß gewordene Haar fiel ihr anmutig auf die schmalen Schultern. In ihrem frischen, blauweiß gestreiften Kleid wirkte sie eher wie eine Gutsherrin auf Urlaub als die von harter Fron gezeichnete Witwe eines Landarbeiters.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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