Die gute Saat (2017) -  - E-Book

Die gute Saat (2017) E-Book

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Beschreibung

Der beliebte evangelistische Tageskalender mit klarer biblischer Botschaft. Täglich ein Bibelvers und ein erklärender Begleittext. Ein buntes Potpourri an Illustrationen, Geschichten, Erklärungen und Gedankenanstößen. Hauptanliegen dieses Kalenders ist es, den Leser mit der guten Botschaft von Jesus Christus vertraut zu machen.

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Seitenzahl: 543

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Vorwort

An unsere Leser

850 v. Chr. – die Syrer belagern Samaria, die Hauptstadt des Nordreiches Israel. Eine große Hungersnot bricht aus. Die Lage ist zum Verzweifeln. Selbst der König weiß keinen Rat mehr. Wie so oft suchen alle die Schuld nicht bei sich selbst, sondern bei anderen – oder sogar bei Gott. Und der König schiebt die Verantwortung für die erdrückende Lage dem Propheten Elisa in die Schuhe.

Da wendet sich das Blatt: Innerhalb von vierundzwanzig Stunden hat Samaria wieder Fülle von Brot. Plötzlich stehen wieder Nahrungsmittel zur Verfügung – in großer Menge und zu überraschend niedrigen Preisen.

Was ist passiert? Ein Wunder! Gott hat eingegriffen: Das Heer der Syrer hört das Getöse einer großen Heeresmacht und ergreift schlagartig die Flucht. Dabei lassen sie alles liegen und stehen.

Vier aussätzige Israeliten, die als Erste das verlassene Heerlager vorfinden, sind begeistert und lassen es sich für einen Moment richtig gut gehen. Doch dann sagen sie sich: „Wir tun nicht recht. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft …“ Sie fühlen sich verpflichtet, auch andere über ihre Entdeckung zu informieren.

880 Jahre später ist wieder solch ein Tag guter Botschaft: Ein Mann namens Andreas findet seinen Bruder Simon und teilt ihm mit: Wir haben Christus gefunden. Er kann es nicht für sich behalten. Die Begegnung hat ihn zu sehr beeindruckt.

Heute schreiben wir das Jahr 2017. Und wir fühlen uns gedrängt, jeden Tag dieses Jahres zu einem „Tag guter Botschaft“ werden zu lassen. Die zentrale Botschaft der Bibel von unserem Retter Jesus Christus soll uns täglich zu Herzen gehen. Dazu dienen dieses Jahr insbesondere auch die Sonntagstexte über das Johannes-Evangelium. Dadurch können wir unseren Retter und Herrn auf Schritt und Tritt begleiten und Ihn so immer besser kennenlernen.

Wir wünschen allen Lesern ein glückliches Jahr 2017.

Die Mitarbeiter

Sonntag1. Januar 2017

Im Anfang war das Wort.

Johannes 1,1

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Mit diesem schlichten und zugleich geheimnisvollen Satz beginnt Johannes sein Evangelium. Er schreibt ganz anders als die drei anderen Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas. Diese schildern – wenn auch unter unterschiedlichen Gesichtspunkten – oft dieselben Ereignisse aus dem Leben und Wirken Jesu. Der Apostel Johannes dagegen berichtet größtenteils über Geschehnisse und Worte Jesu, die sonst keiner erwähnt.

Das Johannes-Evangelium trägt die Merkmale eines genauen und zuverlässigen Augenzeugenberichts. Obwohl Johannes sein Evangelium erst in den letzten Jahrzehnten des ersten Jahrhunderts verfasste, als er schon sehr alt war, konnte er sich noch an viele Details erinnern. Selbst Uhrzeiten waren ihm noch präsent. Gemäß der Zusage Jesu wurde er von Gott, dem Heiligen Geist, an die Worte Jesu erinnert. So schrieb Johannes sein Evangelium unter göttlicher Inspiration nieder (Kap. 14,26; 2. Timotheus 3,16). Sein besonderes Anliegen für die Empfänger und Leser war: Sie sollten glauben, „dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes“, und sie sollten „glaubend Leben haben in seinem Namen“ (Kap. 20,31).

Genau das ist das Thema des Johannes-Evangeliums: die Vortrefflichkeiten des Sohnes Gottes. In einer fast kindlich einfachen Sprache, deren Wortschatz nur ungefähr siebenhundert Wörter umfasst, teilt Johannes uns in diesem Evangelium die großartige Wahrheit mit, dass das Wort, der ewige Sohn Gottes, Mensch geworden ist. Gott, der Sohn, existiert genauso ewig wie Gott, der Vater, und Gott, der Heilige Geist. Das ist offensichtlich der Hauptgrund, warum Johannes nichts von der Abstammung, der Geburt und der Kindheit des Herrn Jesus erwähnt. Stattdessen führt schon der erste Vers den Leser in die Ewigkeit zurück: „Im Anfang war das Wort.“

Montag2. Januar 2017

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Psalm 23,1

Bevor ich eine Reise antrete, achte ich darauf, nichts Wichtiges zu vergessen. Daher habe ich schon seit Jahren eine Checkliste, die all das enthält, was man auf jeder Reise benötigt. Und das hat sich sehr bewährt. Kurz vor Antritt einer Reise sehe ich die einzelnen Punkte noch einmal durch, um sicher zu sein, dass im Gepäck nichts fehlt.

Mit einer solchen Liste könnte man einmal den 23. Psalm vergleichen. Darin beschreibt David die verschiedenen Bedürfnisse des Menschen auf seiner Lebensreise. Doch ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie er dabei vorgeht? Er geht nicht etwa all das im Einzelnen durch, was notwendig ist, um am Ende festzustellen: „Alles da – mir fehlt nichts.“ Vielmehr stellt David als Erstes eine Tatsache fest: „Der HERR ist mein Hirte“ – und schreibt dann schon gleich das Ergebnis darunter: „Mir wird nichts mangeln.“

Ist das nicht bemerkenswert? Für David liegt der Reichtum nicht darin, dass der Herr für seine verschiedenen Bedürfnisse aufkommt (das tut Er tatsächlich!). Das Entscheidende für ihn ist, dass der Herr sein Hirte ist; dass er, David, eine persönliche Beziehung zu diesem Herrn hat! Er kennt den einen Guten Hirten – das genügt ihm, um sagen zu können: „Mir wird nichts mangeln.“

Dieser große Reichtum, diese persönliche Beziehung zu dem Guten Hirten, ist heute auch für uns möglich. Wenn wir durch den Glauben mit Christus verbunden sind, sind wir „in ihm in allem reich gemacht worden“ (1. Korinther 1,5). Christus ist dann unser Herr und unser Hirte, und wir gehören Ihm als sein Eigentum. – Das genügt, damit ein Mensch glücklich und wirklich zufrieden leben und zuversichtlich in die Zukunft blicken kann!

Dienstag3. Januar 2017

Du dachtest, ich sei ganz wie du.

Psalm 50,21

Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen über Gott. Sie haben sich im Lauf seines Lebens herausgebildet, ohne dass wir immer genau nachzeichnen könnten, wie sie entstanden sind. Für persönliche Gottesvorstellungen gibt es die unterschiedlichsten Quellen– sie können zum Beispiel auf den Einfluss von Eltern und Verwandten, von Lehrern und Kollegen, von Büchern, Gemälden, Fernsehsendungen und nicht zuletzt auch auf die eigene Fantasie zurückzuführen sein. Da unser Gottesbild unser Verhalten Gott gegenüber bestimmt, ist es sehr wichtig, ob wir über Gott wirklich „im Bilde sind“.

Der in unserem Psalmwort angesprochene Menschentyp stellte sich Gott sehr menschlich vor. Den gleichen Fehler machten die Menschen der Antike. Ihre Götter unterschieden sich nicht wesentlich von uns Menschen. Die Menschen meinten daher, ihre Götter mit vielen Worten beschwatzen zu können. Paulus musste den Athenern klarmachen, dass Gott, der Schöpfer, keine menschlichen Bedürfnisse hat und nicht auf Menschen angewiesen ist (Matthäus 6,7; Apostelgeschichte 17,24.25).

Fragen wir uns also heute einmal: Entspricht meine Vorstellung über Gott eigentlich der Wirklichkeit oder ist Gott vielleicht anders? Woher habe ich diese Ansichten überhaupt? Kann ich darauf wirklich einen sinnvollen, zuverlässigen Plan für mein Leben und Sterben aufbauen?

Zunächst einmal steht die Sünde wie eine Wand zwischen dem Menschen und Gott. Sie verfälscht unweigerlich unser Gottesbild. Da brauchen wir jemand, der uns ganz genau sagt, wer und wie Gott ist, wie Gott uns sieht und was Er von uns erwartet.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist dieser Vermittler. Seine Botschaft steht in der Bibel. Welche Bedeutung hat das für uns?

Mittwoch4. Januar 2017

Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, so dass die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden; sofort aber öffneten sich alle Türen.

Apostelgeschichte 16,26

Zweiter Weltkrieg, Singapur. Ein junger Pilot fällt in die Hände der Japaner und wird ins Gefängnis geworfen. Er kommt in Einzelhaft. Bald stellt er fest, dass ein alter Kamerad in der Nachbarzelle steckt. Reden können sie nicht miteinander. Doch wenn kein Wachposten in der Nähe ist, können sie sich durch Klopfzeichen an der Wand Nachrichten zumorsen.

Eines Tages ist der Gefangene nebenan sehr niedergeschlagen. Der junge Pilot, ein überzeugter Christ, klopft ihm: Wenn – du – traurig – bist – bete – zu – Gott.

Die geklopfte Antwort: Was – meinst – du? – Wie – kann – ich – hier – zu – Gott – beten?

Der Pilot morst: Bete. – Gott – wird – dich – hören.

Antwort: Ich – weiß – nicht – wie. – Was – soll – ich – beten?

Der junge Pilot formuliert ein einfaches Gebet und klopft es seinem Nachbarn zu. Und dann klopft er weiter und erklärt ihm das Evangelium und den Weg zu Gott.

Hier geschieht kein Erdbeben und es öffnet sich keine Tür. Und doch nimmt die Botschaft von Jesus Christus ihren Weg bis hinter die Gefängnismauern. Der Tag kommt, an dem sein Nachbar klopft: Was – muss – ich – tun – um – errettet – zu – werden?

Und der junge Pilot morst zurück: Glaube – an – den – Herrn – Jesus.

Und sein Nachbar nimmt Jesus als seinen Retter an.

„Christus ist für unsere Sünden gestorben“ (1. Korinther 15,3). Das wird heute immer noch gepredigt und geschrieben – und gehört und gelesen. Die Wege mögen unterschiedlich sein, manchmal auch ungewöhnlich, die Botschaft aber bleibt die gleiche.

Donnerstag5. Januar 2017

Jesus spricht zu seinen Jüngern: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.

Matthäus 16,15.16

Jesus Christus hatte seine Jünger gefragt, was die Menschen von Ihm denken. Das war keine neugierige Frage, sondern diente einem ganz bestimmten Zweck. Die Jünger waren gut informiert und antworteten deshalb ungefähr wie folgt: Einige sehen in Dir Johannes den Täufer, andere betrachten Dich als Elia; wieder andere meinen, dass Du Jeremia oder einer der übrigen Propheten seist. –

So haben sich die Leute ihre Meinung über Jesus von Nazareth gebildet. Das war damals so und das ist heute noch so. Der eine findet, Jesus sei ein guter Mensch gewesen; ein anderer sieht in Ihm einen Gottgesandten; ein Dritter betrachtet Ihn als einen Weltverbesserer …

„Ihr aber …“ – Es geht dem Herrn nicht um solche oberflächlichen Meinungen. Die erste Frage und die Antwort darauf dienten nur als Einleitung und als Hintergrund für die zweite Frage: „Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?“ Das ist eine durchdringende, persönliche Frage. Es kommt nicht darauf an, was andere von Jesus halten, es kommt darauf an, was ich von Ihm denke. Petrus gibt zur Antwort:

„Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“

Das ist nicht einfach eine Meinung von Petrus. Nein, es ist das Bekenntnis seines Herzens. Das ist das Entscheidende! Petrus weiß, dass Jesus Christus nicht nur Mensch ist. Er weiß, dass der Meister, dem er nachfolgt, der verheißene Messias ist. Jesus ist der Erlöser, der kommen sollte, ja der Sohn Gottes!

(Schluss morgen)

Freitag6. Januar 2017

Jesus spricht zu seinen Jüngern: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.

Matthäus 16,15-17

Petrus hatte dieses Wissen, dass Jesus der Sohn Gottes ist, nicht aus sich selbst. Er gelangte nicht durch philosophische Betrachtung zu dieser Schlussfolgerung. Auch kein Dialog mit anderen Menschen brachte ihn zu dieser Einsicht. Nein, Gott selbst bewirkte diese Überzeugung im Herzen des Jüngers.

„Oh“, könnte jemand denken, „dann hängt es also von Gott ab. Dann kann ich ruhig abwarten, ob es Ihm beliebt, das auch bei mir zu bewirken. Bis dahin halte ich an meiner eigenen Meinung über Jesus fest.“

Doch bedenken wir: Dem Bekenntnis von Petrus ging etwas voraus. Petrus hörte durch seinen Bruder Andreas von Jesus. Mit Andreas ging er dann zu Jesus und lernte Ihn persönlich kennen. Petrus verschloss sich also nicht feindlich, eigensinnig oder auch nur gleichgültig dem Wirken Gottes. Im Gegenteil: Er wollte Jesus kennenlernen, und so zeigte ihm Gott, wer Jesus Christus wirklich ist. Deshalb sagt der Herr hier: „Glückselig bist du, Simon.“

Wo finde ich Jesus heute? – Jesus Christus ist nicht mehr hier auf der Erde. Wie können wir Ihn dann heute kennenlernen? Wie können wir heute je zum Glauben an Ihn kommen und selig werden? – Wir haben die Heilige Schrift, die Bibel. Wer Jesus Christus wirklich kennenlernen will, kann das durch das Lesen der Bibel tun. Er selbst hat ja gesagt:

„Die Schriften sind es, die von mir zeugen.“ Johannes 5,39

Samstag7. Januar 2017

Ein Aussätziger kommt zu Jesus, bittet ihn und kniet vor ihm nieder und spricht zu ihm: Wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und innerlich bewegt streckte er seine Hand aus, rührte ihn an und spricht zu ihm: Ich will; werde gereinigt!

Markus 1,40.41

Wenn du etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns! Jesus aber sprach zu ihm: Was das „wenn du kannst“ betrifft – dem Glaubenden ist alles möglich.

Markus 9,22.23

Auf alle Fälle …

In letzter Zeit macht sich Leonie einige Gedanken und Sorgen. Mit ihren Eltern will sie nicht darüber reden. – Die verstehen mich sowieso nicht und lehnen immer alles ab. – Auf die Fragen der Mutter antwortet sie: „Du willst mir ohnehin nicht helfen.“

Hannah ihrerseits versucht seit einigen Stunden, ein mathematisches Problem zu lösen. Ihr Vater bietet ihr seine Hilfe an, aber sie zweifelt an seinen Fähigkeiten und antwortet: „Du kannst mir sowieso nicht helfen.“

Könnte es sein, dass wir auch Gott gegenüber eine so skeptische Haltung einnehmen? Leonie hatte in dieser Zeit kein harmonisches Verhältnis mit ihren Eltern. Haben wir das mit Gott? Denken wir vielleicht, dass Er uns gar nicht helfen wolle und dass es deshalb zwecklos sei, zu Ihm zu beten?

Oder geht es uns wie Hannah? Stecken wir so sehr in Schwierigkeiten, dass sie uns unüberwindlich erscheinen? Trauen wir nicht einmal Gott zu, unsere Probleme lösen zu können?

Die Bibel versichert uns genau das Gegenteil: Gott will uns helfen und Er kann uns helfen – in jeder Lage. Der aussätzige Mann sagt zu Jesus: „Wenn du willst“, und Jesus antwortet bejahend und voller Liebe: „Ich will.“ – Ein anderer sagt zu Jesus: „Wenn du kannst“, und die Antwort des Herrn zeigt klar, dass seine Macht unbegrenzt ist. Doch es kommt auf unseren Glauben an. Da antwortet der Mann überwältigt: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Kap. 9,24).

Sonntag8. Januar 2017

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch ihn, und ohne ihn wurde auch nicht eins, das geworden ist.

Johannes 1,1-3

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Während drei Evangeliumsberichte mit der Geburt Jesu oder mit seinem Dienst unter den Menschen beginnen, stellt uns Johannes in seinem Evangelium zu Beginn eine ewige Existenz vor: „das Wort“. Doch wen oder was meint der Schreiber, wenn er von dem „Wort“ spricht? Der weitere Verlauf des Bibeltextes lässt keinen Zweifel: Es ist Gott, der Sohn. Er wird „das Wort“ genannt, weil Gottes Gedanken und Absichten durch Ihn zum Ausdruck kommen. – Fünf Tatsachen werden uns in diesen einfachen, aber tiefgründigen Sätzen mitgeteilt:

„Im Anfang war das Wort.“ – Im Gegensatz zu allem, was erschaffen wurde und somit einen Anfang hat, war der Sohn Gottes im Anfang schon da: Er ist ewig.

„Das Wort war bei Gott.“ – „Wort“ und „Gott“ sind also nicht dasselbe. Der Sohn Gottes ist eine eigene, unterscheidbare Person in der Gottheit.

„Das Wort war Gott.“ – Der Sohn Gottes ist ebenso Gott wie der Vater und der Heilige Geist: „Gott von Art“, wie Luther es ausgedrückt hat.

„Dieses war im Anfang bei Gott.“ – Der Sohn Gottes war nicht erst von einem bestimmten Zeitpunkt an bei Gott, sondern Er besteht ewig als Person der Gottheit, eben als „der Sohn“.

„Alles wurde durch ihn.“ – Der Sohn Gottes ist der Urheber alles Geschaffenen. Beachten wir den Unterschied: „Alles wurde“, nur Er wurde nicht, Er „war“. Ohne den Sohn Gottes kann die Frage nach dem „Woher“ nicht beantwortet werden.

Fünf abstrakte Aussagen über Jesus Christus, die wie Felsen in der Brandung menschlicher Überlegungen und Herabwürdigungen stehen.

Montag9. Januar 2017

Der HERR ist meine hohe Festung, und mein Gott der Fels meiner Zuflucht.Psalm 94,22

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seid in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Römer 15,13

Das Vertrauen

Frieden – Freude – Hoffnung: Diese Wörter bringen das zum Ausdruck, was sich die ganze Welt ersehnt! Frieden in einer unruhigen Welt; Freude trotz oft schwieriger Lebensumstände und schlimmer Nachrichten; Hoffnung trotz der sicheren Aussicht auf den Tod.

Bevor Jesus für uns starb, sagte Er seinen Jüngern: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam“ (Johannes 14,27).

Sind Sie unsicher? Haben Sie Zweifel? Dann zögern Sie nicht, zu Gott zu beten! Er wird sich Ihnen offenbaren und Ihnen Gewissheit geben. Schon Ihre eigene Existenz und die großartige Schöpfung, in der wir leben, bestätigen ja, dass es ein höheres Wesen gibt: einen allmächtigen und weisen Schöpfer. Und dieser Gott hat seinen eigenen Sohn gesandt, damit wir Ihn wirklich kennenlernen können. Sein Sohn ist zu unserem Heil gestorben – ein Beweis dafür, dass Gott uns unendlich liebt. Er ist würdig, dass Sie Ihm völlig vertrauen. Ist das nicht genau das, was Sie nötig haben?

Vertrauen Sie auf Gott; Er wird Sie niemals enttäuschen. Er hat ja „seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben“. Wie sollte Er uns dann noch irgendetwas Gutes vorenthalten? (Römer 8,32).

Gott hat seinen Sohn für Sie gegeben, und jetzt wünscht Er, dass Sie Ihm Ihr Vertrauen schenken. Dann wird Gott Ihr Vater sein, der Sie für ewig liebt.

Dienstag10. Januar 2017

Gottes Gerechtigkeit wird im Evangelium offenbart …, wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.“

Römer 1,17

Das Lutherjahr hat begonnen. Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen über den Ablass. Im Jubiläumsjahr denkt die Christenheit über die religiösen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Auswirkungen der damaligen Ereignisse und Entwicklungen nach. Für Luther selbst ging es zunächst um eine brennende persönliche Frage: Wie bekomme ich einen gnädigen Gott? Das heißt: Wie komme ich mit Ihm ins Reine, wie werde ich vor Gott gerecht?

Durch die Bibel lernte Martin Luther als Mönch die gerechten Forderungen Gottes kennen. Da musste er voller Schrecken feststellen, wie oft er gegen Gottes Gebote verstieß. Trotz aller Bußübungen fand er keinen Frieden. Je mehr er sich bemühte, desto verzweifelter wurde ihm seine Sündhaftigkeit klar. Und wenn er von der Gerechtigkeit Gottes las, konnte er nur an göttliche Strafen denken.

Luther schreibt darüber: „Ich konnte den gerechten, die Sünder strafenden Gott nicht lieben, im Gegenteil, ich hasste ihn sogar. Wenn ich auch als Mönch untadelig lebte, fühlte ich mich vor Gott doch als Sünder, und mein Gewissen quälte mich sehr.“ Dann las Luther in der Bibel auch von einer Errettung durch Gottes Gerechtigkeit (Psalm 31,2). Das war die Lösung! Er schreibt:

„Da erbarmte sich Gott meiner. Tag und Nacht war ich in tiefe Gedanken versunken, bis ich endlich den Zusammenhang der Worte beachtete: ,Die Gerechtigkeit Gottes wird in ihm (im Evangelium) offenbart, wie geschrieben steht: Der Gerechte lebt aus dem Glauben‘ (Römer 1,17).

Da fing ich an, die Gerechtigkeit Gottes als eine solche zu verstehen, durch welche der Gerechte als durch Gottes Gabe lebt, nämlich aus dem Glauben. Ich fing an zu begreifen, dass dies der Sinn sei: Durch das Evangelium wird die Gerechtigkeit Gottes offenbart, durch welche uns der barmherzige Gott durch den Glauben rechtfertigt, wie geschrieben steht: ,Der Gerechte lebt aus dem Glauben.‘ Da fühlte ich mich wie ganz und gar neu geboren.“

Mittwoch11. Januar 2017

Willst du, HERR, dabei an dich halten? Willst du schweigen und uns ganz und gar niederbeugen?

Jesaja 64,11

Immer wieder hört man die Frage: Warum schweigt Gott – wenn es Ihn denn gibt? Warum schweigt Er zu all der Ungerechtigkeit in der Welt und zu all den Kriegen? Warum lässt Gott Unglücke und Katastrophen zu? – Diese Fragen oder auch Anklagen äußern viele Menschen.

Aber Gott hat geredet und wir können seine Stimme bis heute vernehmen! „Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn.“ Zwar nahmen damals, in der Zeit des Alten Testaments, nur wenige die warnende Sprache der Propheten ernst. Aber Gott hörte nicht auf zu reden (Hebräer 1,1.2).

Und dann kam Christus, der Sohn Gottes, auf die Erde. Man kann wohl mit Recht sagen: Allein die Tatsache, dass Gott seinen Sohn in die Welt sandte, ist eine der gewaltigsten „Predigten“. Gott machte jetzt gewissermaßen ein letztes Angebot, um den Menschen für sich zu gewinnen. Christus „redete die Worte Gottes“, und „Gott war in Christus“, um die Menschen mit sich selbst zu versöhnen (Johannes 3,34; 2. Korinther 5,19).

Aber die Welt wollte den Erretter Jesus Christus nicht. Er wurde ans Kreuz geschlagen und aus der Welt ausgestoßen. So blieben Finsternis, Elend und Unglück in dieser Welt zurück. Wen trifft da der Vorwurf – Gott oder die Menschen?

Und doch gab Gott für jeden einen Ausweg. Denn denen, die seinen Sohn Jesus Christus aufnehmen, gibt Er „das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben“ (Johannes 1,12). Wer an Christus glaubt, wird errettet, wird ein Kind Gottes, das seinen Vater kennt – auch wenn es sein Handeln nicht erklären kann. So ist und bleibt Christus „der Schlüssel“, damit wir Gott verstehen. Noch immer ist Gottes Reden im „Sohn“, wie es in der Bibel beschrieben und aufgeschrieben ist, die Antwort auf alle Fragen.

Donnerstag12. Januar 2017

Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.

1. Johannes 5,13

Hoffst du noch oder glaubst du schon?

Der junge Mann hatte viele Fragen über Gott, Glauben und Gemeinde. Im Lauf des Gesprächs fragte ich ihn: „Bist du Christ?“ – „Ich hoffe es!“, war seine Antwort. – „Hast du ewiges Leben?“ Er antwortete nicht. Daher fragte ich anders: „Hast du irgendwann einmal Gott für die Gabe des ewigen Lebens gedankt?“ – Seine Antwort war: „Nein, aber ich bitte Ihn um das ewige Leben!“

Ich nahm meine Bibel und las: „Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.“ Ich wartete kurz, dann fragte ich ihn: „Glaubst du an den Namen des Sohnes Gottes?“ – „Das tue ich“, sagte er, und man sah ihm an, dass er es ernst meinte. – „Du glaubst also, dass der Herr Jesus auch für deine Sünden am Kreuz auf Golgatha gestorben ist?“ – Er dachte nach; dann sagte er: „Ja, das tue ich!“

Wieder nahm ich meine Bibel und las ihm dieses Mal den Vers leicht verändert vor: „Dies habe ich dir geschrieben, damit du weißt, dass du ewiges Leben hast, der du glaubst an den Namen des Sohnes Gottes.“ – Man sah förmlich, wie er überlegte und nachprüfte und es dann wagte und vorsichtig formulierte: „Wenn das wahr ist, dann brauche ich nicht mehr zu hoffen – dann habe ich ja das ewige Leben!“

Wenn ich nicht den jungen Mann, sondern Sie gefragt hätte: „Haben Sie ewiges Leben? Haben Sie Gott schon einmal für die Gabe des ewigen Lebens gedankt?“ Was hätten Sie mir geantwortet? – Von Herzen wünsche ich Ihnen, dass Sie nicht mehr hoffen müssen, sondern das glauben können, was Gott gesagt hat.

Freitag13. Januar 2017

… zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, in dem verborgen sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Kolosser 2,2.3

Quellen der Erkenntnis

Wir leben in einer Zeit, wo sich uns Quellen der Erkenntnis in einer nie gekannten Vielfalt aufdrängen. Dabei haben wir es nicht nur mit der herkömmlichen Philosophie zu tun, die versucht, den ewigen Dingen auf die Spur zu kommen. Nein, Strömungen mit mystischem Charakter, religiöse Systeme, die behaupten, übersinnliche Erfahrungen zu vermitteln, der Okkultismus und auch viele bloße Schwindler wollen uns unter ihren Einfluss bringen.

Darüber müssen wir uns klar werden: Wahre Erkenntnis der ewigen Dinge kann nur von Gott selbst kommen. Und Gott hat einen Weg gewählt, uns diese Erkenntnis zu vermitteln. Er hat uns durch den Heiligen Geist sein Wort gegeben:

„Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Menschen Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geist.“ 2. Petrus 1,21

Das ist es, was wir in Form unserer Bibel in Händen haben.

In dem „Geheimnis Gottes“, so heißt es in unserem heutigen Bibelwort, sind „verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis“. Dieses Geheimnis ist letztlich Jesus Christus, denn in seiner Person ist Gott „offenbart worden im Fleisch“ (1. Timotheus 3,16).

Alle anderen sogenannten Quellen der Erkenntnis über Gott und die ewigen Dinge sind daher entschieden abzulehnen. Sie kommen nicht von Gott und können uns deshalb auch keine Erkenntnis über Ihn vermitteln.

Samstag14. Januar 2017

So viele ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Johannes 1,12.13

„Das Christentum in zehn Lektionen“

Anna und Julia sind in der Schule gute Freundinnen. Anna glaubt an Jesus Christus; Julia glaubt bisher nicht. Doch Julia hält viel von ihrer Freundin und überlegt, ob auch sie Christin werden soll. Sie unterhält sich mit Anna; sie interessiert sich für ihren Glauben; sie stellt ihr Fragen zur Bibel. Sie meint es ernst und möchte Annas Glauben wirklich verstehen. Aber irgendwie funktioniert das nicht …

Julia versucht, den christlichen Glauben theoretisch zu erlernen. Sie möchte so etwas wie „Das Christentum in zehn Lektionen“ geistig verarbeiten und es verstandesmäßig annehmen. Aber ihr Herz und ihr Gewissen sind nicht an der Suche beteiligt; sie hat keinen Durst nach Gott. – Ein Kurs in Chemie über die Struktur der Wassermoleküle ist zwar interessant, aber man muss Durst haben, um ein Glas Wasser wirklich schätzen und genießen zu können!

Wahres Christentum kann man nicht theoretisch erlernen. Im biblischen Sinn zu glauben bedeutet nämlich viel mehr, als etwas nur verstandesmäßig zu wissen. Der Pharisäer Nikodemus hatte sich viel Wissen über Gott angeeignet und kommt damit zu Jesus. Doch Jesus belehrt ihn, dass man von neuem geboren werden und an Ihn, den Sohn Gottes, glauben muss, um in das Reich Gottes einzutreten (Johannes 3).

Christ werden heißt von neuem geboren werden. Das betrifft den Kern, das ganze Wesen eines Menschen. Eine rein verstandesmäßige Anstrengung kann so etwas nicht bewirken.

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ Johannes 3,16

Sonntag15. Januar 2017

In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.

Johannes 1,4.5

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Das Johannes-Evangelium stellt zu Anfang „das Wort“ vor. Wir haben gesehen, um wen es dabei geht: um Jesus Christus, den ewigen Sohn Gottes. Zuerst wird Er in seiner Beziehung zu Gott gesehen, dann in Beziehung zur Schöpfung und in unserem Vers in Beziehung zu den Menschen.

Wir erfahren nun noch etwas über den Sohn Gottes: „In ihm war Leben.“ Im Gegensatz zu den Geschöpfen hatte das Leben bei Ihm nicht irgendwann seinen Anfang genommen, sondern es gehört zum Wesen Gottes. Dabei geht es nicht um das natürliche Leben, sondern um das göttliche Leben. Es ist von besonderer Qualität, es ist nämlich „das Licht der Menschen“, die bereits natürliches Leben haben.

Mit „Licht“ ist ebenfalls nicht das natürliche, physikalische Licht gemeint. „Licht“ bedeutet hier, dass Gott sich in seinem Sohn gänzlich offenbart hat. Gott selbst ist ein Geist. Kein Mensch kann Ihn sehen. Deshalb ist der Sohn Gottes Mensch geworden. In Ihm erkennen wir das Wesen Gottes, so wie Er denkt und empfindet.

Das physikalische Licht vermittelt etwas von Gottes Kraft und Größe. Aber es kann nicht Gottes Herz offenbaren; es kann auch nicht das Herz der Menschen offenlegen. Aber genau das tut das göttliche Licht in Jesus Christus: Es scheint in der geistlichen Dunkelheit der Menschheit.

Der Mensch ist von Natur aus ein Sünder. Wenn ihm das Licht scheint, dann scheint es in die Dunkelheit oder Unkenntnis über Gott. Und was macht der Mensch daraus? Anstatt das Licht „hereinzulassen“, bleibt er lieber im Dunkeln. Natürliches Licht hätte die Dunkelheit vertrieben, der natürliche Mensch dagegen fürchtet sich davor, bloßgestellt zu werden. Er gibt nicht gerne zu, dass er göttliches Licht braucht.

Montag16. Januar 2017

O Herr, mir ist bange! Tritt als Bürge für mich ein!

Jesaja 38,14

Die große Bank beginnt ihre Werbeanzeige mit den Worten: „Aber wir standen hinter ihr!“

Dann geht der Text weiter: „Aller Anfang ist schwer. Deshalb kam Frau X. mit ihren Plänen zur Bank. Weil sie wusste, dass sie als Geschäftspartner immer auf uns bauen kann. Bei der Finanzplanung standen wir ihr mit Rat und Tat zur Seite …“

Eine gute Sache: die finanzkräftige Bank im Rücken! Aber es gibt ja noch ganz andere Probleme, wo es nicht um Geld geht. Und die kommen irgendwann auf jeden Menschen zu: Krankheit und schließlich der Tod, manchmal schon in der Lebensmitte. Wer steht dann hinter uns?

Pflegepersonal und Angehörige wissen etwas von den Ängsten der Sterbestunde, wenn sie es nicht vorziehen, die Unglücklichen in ihrer Not allein zu lassen.

Solche angstvollen Stunden erlebte der König Hiskia von Juda (gest. 687 v. Chr.), von dem der zu Herzen gehende Ausruf in unserem Tagesvers überliefert ist. Er kannte aber Einen, zu dem er beten konnte: den allmächtigen Gott. Ihn rief er als Bürgen an. Und tatsächlich, der gnädige Gott erhörte sein Gebet und gewährte ihm Lebensverlängerung.

Wer aber steht im Krankheits- und Todesfall hinter uns? Eine Bank nützt da nichts mehr. Und selbst wenn die Ärzte ihr Bestes geben und die neusten Erkenntnisse der Medizin einsetzen – den Tod können sie letztlich nicht verhindern. Aber es gibt Einen, der jeden von uns auch im „Tal des Todesschattens“ begleiten will: Jesus Christus, der „Gute Hirte“ (so nennt Er sich selbst). Wir müssen Ihn aber schon im Leben als unseren Erlöser und Hirten haben, damit Er im Sterben bei uns ist und uns zu sich aufnimmt.

Dienstag17. Januar 2017

So wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR, ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose von seinem Weg umkehre und lebe!

Hesekiel 33,11

Irgendwo im „wilden Kurdistan“ ereignete sich eine seltsame Geschichte. Ein Mann erschlug einen anderen im Streit. Sofort machte sich der Mörder auf die Flucht in die Berge. Ihm war klar: Der Sohn des Opfers würde nicht eher ruhen, bis die Blutrache vollzogen war. Und tatsächlich: Wochenlang hetzte der Rächer hinter dem Mörder her. Immer neue Anzeichen verrieten dem Gejagten, dass der Rächer ihm dicht auf den Fersen war.

Eines Tages war der Täter im Schatten eines Baumes erschöpft eingeschlafen. Plötzlich erwachte er mit einem ungeheuren Schrecken: Eine Hand hatte sich auf seine Schulter gelegt.

Er schlug die Augen auf und sah in das Gesicht seines Verfolgers. – „Bist du der Mörder meines Vaters?“, fragte der ihn ernst. – „Warum soll ich weiter fliehen? Ich kann nicht mehr! Ja, ich habe deinen Vater erschlagen. Töte mich!“ – Da ging ein eigenartiger Glanz über das Gesicht des Verfolgers: „Hör zu! Ich bin Christ und weiß, wie wertvoll und wichtig Vergebung ist. Schon seit Wochen laufe ich hinter dir her, um dir zu sagen, dass ich dir vergeben will. Ich musste dich finden, um dir zu sagen: Komm nach Hause! Lebe in Frieden!“

Viele Menschen schieben den Gedanken an Gott beiseite. Sie wollen nicht an die Verantwortung erinnert werden, die sie Ihm gegenüber haben, und auch nicht an ihre Schuld. Auch das ist eine Flucht – vor dem gerechten Gott und seiner Strafe. Ja, richtig! Gott kann die Sünden nicht einfach übersehen, obwohl manche sich das gern vorstellen. Gott ist wirklich heilig und gerecht! Aber Er ist auch Liebe und hat deshalb seinen eigenen Sohn für uns gegeben. Weil Jesus Christus am Kreuz die Strafe für die Schuld auf sich genommen hat, geht Gott uns nach und bietet uns völlige Vergebung an.

Mittwoch18. Januar 2017

Und er sprach zu Jesus: Gedenke meiner, Herr, wenn du in deinem Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Lukas 23,42.43

Langsam schließen sich die Türen im Aufzug eines Kaufhauses, da stürmt ein Mann heran. Mit Mühe gelingt es ihm, sich noch hineinzuquetschen. Etwas außer Atem fragt er in die Runde: „Geht es nach oben oder nach unten? Ich möchte nämlich nach oben!“

Nach oben in den Himmel möchte doch jeder, oder? Doch wie komme ich dahin? Beim Fahrstuhl entscheidet der Knopfdruck, ob es auf- oder abwärtsgeht. Nur diese beiden Richtungen sind möglich. – Beim Weg des Menschen in die Ewigkeit ist es ähnlich; auch da gibt es nur zwei Richtungen: aufwärts zu Gott oder abwärts … Und auch hier muss ich eine Wahl treffen!

Meine Schuld trennt mich von Gott, sie steht wie eine Wand zwischen mir und Ihm, und es gibt kein Durchkommen. Um nach oben zu kommen, in den Himmel zu Gott, muss ich Ihm meine Sünden bekennen und Ihm offen sagen, was an Schuld auf meinem Gewissen lastet. Dann zeigt Gott mir durch sein Wort, dass Christus auch für mich und meine Schuld als Stellvertreter am Kreuz gestorben ist. Dort hat Er meine Sünden „getragen“. Deshalb ist Gott jetzt „treu und gerecht“, wenn Er mir die Sünden vergibt und mich von aller Ungerechtigkeit reinigt. Nun habe ich „ewiges Leben“; und einmal werde ich bei Christus im Himmel sein (1. Petrus 2,24; 1. Johannes 1,9; 5,13).

Der Räuber, der neben Jesus Christus am Kreuz hing, hörte die Zusage des Erlösers: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Da wusste er: Es ging nach oben! – In welche Richtung ist Ihr Lebensfahrstuhl unterwegs?

Donnerstag19. Januar 2017

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

1. Johannes 1,9

„Verzeihen Sie bitte!“ – Kommt uns dieser Satz nicht leicht über die Lippen? Oft ist er kaum mehr als eine Redewendung, mit der wir um Entschuldigung bitten. Aber nicht immer geht es so einfach. Manchmal drückt das Gewissen schwer: Eine Schuld lastet auf uns und macht das Leben zur Qual. Wie erleichtert es uns dann, wenn wir die Angelegenheit durch eine offene Aussprache bereinigen können!

Doch es sind nicht nur zwischenmenschliche Verfehlungen, die uns belasten. Auch gegenüber dem heiligen Gott haben wir eine Mauer von Schuld aufgebaut. Kann denn auch diese Schuld vergeben werden? Kann die ganze „Altlast“, die wir mit uns herumschleppen, „entsorgt“ werden? Ja, diese Möglichkeit gibt es – das ist die Botschaft der Bibel!

Auf welcher Grundlage kann Gott die Sünden vergeben? Gott ist ja gerecht; deshalb kann Er nicht einfach über unsere Verfehlungen hinwegsehen. Wenn Gott Sünden dennoch vergibt, dann nicht etwa, weil Er es nicht so genau nähme. Nein, Schuld muss gesühnt werden. Die Aussage der Bibel ist eindeutig: Ohne den Sühnungstod eines Stellvertreters „gibt es keine Vergebung“ (Hebräer 9,22).

Wer konnte dieser Stellvertreter sein? Tieropfer können den gerechten Ausgleich nicht bewirken. Und jeder Mensch steht schon durch eigene Schuld unter dem Strafurteil Gottes. Auch wir können also nicht für andere als Mittler vor Gott eintreten. Deshalb hat Gott selbst das stellvertretende Opfer gebracht: Er hat seinen eigenen Sohn auf die Erde gesandt „als Sühnung für unsere Sünden“. Jesus Christus hat sein Leben gegeben als Lösegeld für alle, die an Ihn glauben (1. Johannes 4,10; Matthäus 20,28).

Als ich zu Gott umgekehrt bin und Ihm meine Lebensschuld offen bekannt habe, da war Gott „treu und gerecht“ und hat mir alle Sünden vergeben. „Treu und gerecht“ deshalb, weil meine Sünden gesühnt sind: Christus ist am Kreuz für mich eingetreten und hat meine Strafe auf sich genommen.

Freitag20. Januar 2017

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.

Matthäus 6,33

In einem Vortrag über Zeitplanung nahm ein Dozent einen großen Glaskrug, füllte diesen mit Kieselsteinen und fragte seine Hörer, ob der Krug voll sei. Alle antworteten: „Ja!“ – „Wirklich?“, fragte der Dozent. Er nahm einen Becher mit feinem Kies und schüttete diesen darüber. Dabei bewegte er den Krug und der Kies glitt in die Leerräume zwischen den Steinen. Wieder fragte er: „Ist der Krug nun voll?“ Und diesmal reagierte das Publikum zögernder.

Als Nächstes nahm der Dozent eine Dose mit Sand und kippte diesen in den Krug. Natürlich füllte der Sand auch den kleinsten verbliebenen Freiraum. Erneut kam die Frage, ob der Krug nun voll sei. Und diesmal antworteten die Hörer im Chor: „Nein!“ Schließlich holte er eine Kanne Wasser und füllte den Krug bis zum Rand.

Was können wir Wichtiges lernen aus diesem Experiment, das in zahlreichen Versionen überliefert ist? Einige der Hörer meinten, dass man auch in einem vollen Zeitplan immer noch einen Termin unterbringen könne. Doch der Dozent wies auf den entscheidenden Vergleichspunkt hin: „Wenn man die großen Kieselsteine nicht als Erstes in den Krug legt, werden sie später niemals hineinpassen. Wer in seinem Leben zuerst auf Kleinigkeiten achtet, hat nicht mehr genug Zeit für die wichtigen Dinge. Überlegen Sie also, was die ,Kieselsteine‘ in Ihrem Leben sind, und legen Sie diese zuerst in den Krug!“

Jesus Christus legt uns die richtige Entscheidung nahe: Dem Reich Gottes und der Gerechtigkeit Gottes sollen wir die Priorität geben in unserem Leben. Das heißt: Wir müssen zu Gott umkehren und anerkennen, dass Er Autorität über uns hat. Und dann sollen wir nach seinen Maßstäben leben. Wenn wir das tun, dann erfüllt Gott auch die Zusage unseres Bibelwortes: Dann wird uns durch Gottes Hilfe alles andere, was im Leben nötig ist, „hinzugefügt werden“.

Samstag21. Januar 2017

Siehe, ich gründe einen Stein in Zion, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, aufs Festeste gegründet.

Jesaja 28,16

Jeder weiß, dass die Festigkeit eines Hauses vor allem von seinem Fundament abhängt. Eine gute Grundlage trotzt den Jahrhunderten, aber ein schlechtes Fundament lässt das Haus einstürzen. Besser gar nicht bauen als auf einem schlechten Fundament.

So ist es auch mit unserem Leben. Wir könnten auf unseren Verstand, auf Gesundheit, Tüchtigkeit, Geld oder Besitz bauen – oder auch auf unsere Hilfsbereitschaft, Barmherzigkeit und unsere guten Werke. Aber ein solches Haus hält in keinem Fall stand für die Ewigkeit!

Die einzige zuverlässige Grundlage für das „Lebenshaus“ des Menschen ist Jesus Christus. Von Ihm ist in unserem Bibelvers die Rede. Christus, der Fels, ist so stark, dass selbst die Macht des Todes nichts dagegen ausrichten kann.

Wie können wir nun unser Leben auf diesen „Felsen“ bauen? Der Verbrecher, der mit Jesus Christus gekreuzigt wurde, illustriert es uns. Er hatte die Todesstrafe zu erleiden. Sein Lebenshaus war im Einsturz begriffen. Da vertraute er sich und seine Zukunft Christus an. Er übergab sich ganz seiner Gnade. So wurde sein Leben auf den ewigen Felsen gestellt. Der Herr sagte zu ihm: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lukas 23,43).

Ein Verbrecher im Paradies? Ja, denn Christus bezahlte seine Schuld. In seinem Sühnetod hat Er die Strafe Gottes stellvertretend erduldet für alle, die an Ihn glauben.

Dieser „Fels“ wankt nicht. Als alles getan war, um verlorene Menschen zu erretten, rief Er aus: „Es ist vollbracht!“ Und nachdem Er begraben worden war, ist Er am dritten Tag auferstanden und lebt nun auf ewig. – Er ist das einzig sichere Fundament für uns!

Sonntag22. Januar 2017

Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeugte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern damit er von dem Licht zeugte. Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet.

Johannes 1,6-9

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Das Johannes-Evangelium beginnt mit der Herrlichkeit des Sohnes Gottes: Er ist „das Wort“, das heißt der Ausdruck der Gedanken und Absichten Gottes. Als die Quelle des göttlichen Lebens ist Er auch „das Licht der Menschen“. Jetzt lernen wir, wie Gott aktiv ist, um auf dieses Licht aufmerksam zu machen, denn Er liebt die Menschen. Deswegen gibt Er nicht nur „das Licht“, sondern Er sendet auch einen Vorläufer – Johannes, den Täufer. Dieser soll die Menschen darauf vorbereiten, die außerordentliche Bedeutung des „wahren Lichts“ zu erkennen.

Johannes selbst ist nur ein Mensch. Sein Name bedeutet „Der Herr ist gnädig“. Seine Geburt und Herkunft werden in diesem Evangelium gar nicht erwähnt. Im Vergleich zu „dem Licht“ ist Johannes nur eine „brennende und scheinende Lampe“ (Kap. 5,35), nicht das Licht selbst.

Zwei weitere Punkte fallen noch auf:

Im Gegensatz zum Gesetz vom Sinai beschränkt sich „das Licht“ nicht auf das Volk Israel. Jesus Christus ist für

alle Menschen

gekommen. Seitdem kommt keiner an Ihm vorbei. Wer Ihn kennenlernt, fühlt sich sogleich ins Licht Gottes gestellt.

Für Johannes den Täufer ist es wichtig, dass

alle

Menschen an den Sohn Gottes

glauben.

Dieser war nicht nur gekommen, um Gott bekannt zu machen und um die Verdorbenheit des Menschen aufzudecken, sondern auch, um Verlorene zu retten.

Montag23. Januar 2017

Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott!

Psalm 53,2

Es ist schon verwirrend, was die Leute über Gott sagen. Viele bestreiten, dass es überhaupt einen Gott gibt. Andere erkennen zwar noch die Existenz eines Gottes an, haben aber von diesem Gott recht eigene und sehr unterschiedliche Vorstellungen. Ist Gott ein ganz geheimnisvolles Wesen, das von niemand erkannt werden kann? Kümmert Gott sich nicht um seine Geschöpfe, jedenfalls nicht um die Einzelheiten ihres Lebens? Mit solchen Fragen setzt sich der Mensch auseinander, der sich von seinem eigenen Standpunkt aus Gedanken über Gott macht.

In diesem Kalender gehen wir stattdessen von der Offenbarung aus, die Gott von sich selbst gegeben hat. Denn – so glauben wir – der lebendige Gott hat sich offenbart: in seinem Sohn Jesus Christus, in seinem Tod und seiner Auferstehung. Und die Bibel ist die zuverlässige Urkunde, in der uns diese Heilstatsachen glaubwürdig bezeugt werden. In der Bibel sagt Gott selbst uns dann auch, wer Er ist und was Er ist:

Gott kennt uns alle, einschließlich unserer Gedanken, Wege und Worte (Psalm 139,1-4).

Gott kann alles, und nichts ist zu groß für Ihn (Hiob 42,2).

Gott ist überall, und niemand kann sich vor Ihm verbergen (Jeremia 23,23.24).

Gott ist unveränderlich, sowohl in seinem Wesen als auch in seinem Wort (Maleachi 3,6; Jakobus 1,17; Jesaja 40,8).

Gott ist ewig; Er hat keinen Anfang und kein Ende (Jesaja 40,28).

Gott ist heilig und kann Sünde nicht ertragen (Jesaja 6,3; Habakuk 1,13).

Gott ist Liebe; und sein Wunsch für uns ist in dem Wort ausgedrückt: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (1. Johannes 4,8; Johannes 3,16).

Gott sei Dank, dass Er sich uns offenbart hat!

Dienstag24. Januar 2017

Jesus kam und verkündigte Frieden, euch, den Fernen, und Frieden den Nahen.

Epheser 2,17

„Ich suchte die Wahrheit, ohne sie zu finden“

Als Junge ging ich jeden Samstag mit meiner Mutter zu einem Guru und Heiler. Die dort herrschende Atmosphäre prägte mich immer mehr. Ich lernte Kampfsportarten und versenkte mich im Lauf der Zeit immer mehr in die östliche Kultur. Aber bei alledem verspürte ich Ängste, Einsamkeit und Schmerz. In allem, womit ich konfrontiert wurde, suchte ich nach der Wahrheit: in Philosophie, Esoterik und Spiritualität. Aber keiner dieser Wege führte mich zum Ziel.

Dann lernte ich einen Christen näher kennen. Er war der Erste, der mir von Jesus Christus erzählte. Und das war so ganz anders als das, was ich schon von Jesus zu wissen glaubte. Ich wurde neugierig und schloss mich einer Gruppe christlicher Studenten an. Zuerst machte ich mich über sie noch lustig. Sollten sie mich aus einem einzigen Buch die Wahrheit lehren können, nachdem ich Hunderte andere Bücher gelesen hatte? Doch ich war bereit, es noch einmal mit einem neuen Buch zu versuchen. Was hatte ich schon zu verlieren? Als ich begann, die Bibel zu lesen, verstand ich zunächst gar nichts. Was sie zu sagen hatte, war so völlig anders als alles, was ich vorher gelesen hatte.

Ein gläubiger Freund erklärte mir, dass Gott mir meine Sünden aus freier Gnade vergeben und mir in Jesus Christus neues Leben schenken wolle. Nach und nach wurde mir bewusst, dass ich tatsächlich ein Sünder war und eine sündige Natur besaß. Das war es auch, was mich daran gehindert hatte, die Wahrheit zu finden. Seit Gott mich zu dieser Einsicht geführt hat, glaube ich daran, dass Christus gekommen ist, um mich zu erretten. Er ist an meiner Stelle gestorben, um mich mit Gott zu versöhnen. Jetzt habe ich den Frieden gefunden, den ich vorher vergeblich gesucht hatte. – Was für eine Freude, die Gnade Gottes und Jesus selbst immer besser zu erkennen und Ihn zu lieben!

Mittwoch25. Januar 2017

Eins weiß ich, dass ich blind war und jetzt sehe.

Johannes 9,25

Keine Theorie – Tatsache!

Dieses neunte Kapitel des Johannes-Evangeliums sollten Sie unbedingt einmal lesen! Der Herr Jesus Christus hat einen Mann geheilt, der blind geboren war. Als dieser dann über die Heilung befragt wird, versucht er gar nicht, seinen Fall zu erklären. Er ist nicht in der Lage, das Wunder zu analysieren, und er will es auch gar nicht. Er kennt die entscheidende Tatsache – und das genügt ihm: „Eins weiß ich“, sagt er, „dass ich blind war und jetzt sehe.“ Das ist für ihn keine Theorie und kein Traum. Nein, er hat es selbst erfahren und er erfährt es täglich neu.

Die Obersten des Volkes stehen Jesus feindlich gegenüber. Als der geheilte Mann vor ihnen aussagen muss, bezeugt er bestimmt und ruhig, was geschehen ist. Seine Haltung lässt sich so beschreiben: Ihr könnt sagen, was ihr wollt. Die ganze Welt könnte sich aufmachen, um mich zu überzeugen, dass meine Heilung theoretisch unmöglich sei. Doch ich würde immer noch antworten: „Ich war blind und jetzt sehe ich.“

Dieser Mann weiß, was es bedeutet, blind zu sein. Bis dahin hat er nichts von der Schöpfung gesehen und nichts von Gott in der Person Jesu Christi. Aber jetzt sind ihm die Augen geöffnet. Jetzt sieht er die Sonne scheinen, sieht seine Mitmenschen. Und er hat Jesus, den Sohn Gottes, mit eigenen Augen gesehen. Diese grundlegende Veränderung in seinem Leben lässt sich nicht leugnen. Sie ist zugleich ein Bild der Umwandlung, die im Innern eines Menschen stattfindet, wenn er zu Gott umkehrt.

Der christliche Glaube ist keine graue Theorie, die man aus der Entfernung analysieren kann. Er ist eine sichere Überzeugung, die sich auf Tatsachen stützt und die unser Leben zum Positiven wendet und bleibend prägt.

Donnerstag26. Januar 2017

Eine aufgebrochene Stadt ohne Mauer: So ist ein Mann, dessen Geist Beherrschung mangelt.

Sprüche 25,28

„Ich habe Ihm die Zügel übergeben“

Vor langer Zeit war ein Prediger zu Besuch bei Freunden. Sie erzählten ihm von dem ungezügelten Temperament ihres Kutschers John. Als der Besucher seinen Aufenthalt beendete und mit der Kutsche zur Bahn gebracht werden sollte, stieg er auf den Bock neben den Kutscher und begann, sich mit ihm über die Pferde zu unterhalten. Er lobte John für sein Können im Umgang mit den Tieren. Als sie sich dann einer gefährlichen Kurve an einem Abhang näherten, fragte er den Kutscher: „John, was würde mit uns geschehen, wenn die Pferde jetzt durchgehen würden?“

„Dann wäre es schlimm um uns bestellt“, erwiderte John. – „Dann stellen Sie sich einmal vor, John, dass Ihnen einmal wirklich die Gewalt über die Tiere entgleiten würde. Wenn in dieser Lage aber einer neben Ihnen sitzt, der die Zügel halten kann und dem noch nie ein Pferd durchgegangen ist, was würden Sie dann tun?“ – „Na, dann müsste ich ja wohl dem die Zügel übergeben, wenn der es besser kann!“ – Der Prediger fragte weiter: „Haben Sie schon mal das Gefühl gehabt, als wären bei Ihnen innen drin ein paar wilde Pferde, die immer wieder mit Ihnen durchgehen wollen?“ John wurde ganz kleinlaut; nur zu gut wusste er um seine mangelnde Selbstbeherrschung.

„John, ich kenne den Einen, der all die wilden Triebe und Leidenschaften beherrschen kann. Sie müssen Ihn nur in Ihr Leben einlassen, damit Er das für Sie tun kann.“ Der Prediger erzählte John von der Rettung durch Jesus Christus und von der verwandelnden Kraft des Evangeliums.

Ein Jahr später besuchte der Prediger seine Freunde erneut. Als der Zug im Bahnhof eingelaufen war, entdeckte er sogleich John. Der kam ihm entgegen, fasste seinen Arm und sagte: „Ich hab Ihm die Zügel übergeben.“

Freitag27. Januar 2017

Öffne meine Augen, damit ich Wunder schaue in deinem Gesetz!

Psalm 119,18

Sechs Ratschläge zum Lesen der Bibel

Beten Sie, bevor Sie Ihre Bibel öffnen. –

Um sie zu verstehen, brauchen Sie die Hilfe des Heiligen Geistes.

Lesen Sie Ihre Bibel aufmerksam. –

Greifen Sie die Zusagen auf, die Ihnen gemacht werden; auch die Anweisungen, die Sie finden, und die Belehrungen, die Ihnen neu sind.

Lesen Sie Ihre Bibel regelmäßig. –

Gott will uns täglich durch sein Wort geistliche Nahrung geben. Jesus hat selbst gesagt: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht“ (Matthäus 4,4).

Fangen Sie mit den Evangelien an. –

Lassen Sie sich nicht hindern durch das, was Sie nicht sofort verstehen. Gott offenbart sich in der Regel schrittweise. Er sagt Ihnen nicht alles auf einmal. Es ist normal, dass die Bibel Gedanken enthält, die wir nicht sofort verstehen; sie ist ja das Wort des allmächtigen und allwissenden Gottes.

Suchen Sie den Herrn Jesus in Ihrer Bibel. –

Christus ist der Weg zu Gott, und Er ist das große Thema der Bibel. Das Alte Testament wurde geschrieben, um sein Kommen vorzubereiten; das Neue Testament bezeugt die Tatsache, dass Er gekommen ist.

Gehorchen Sie der Botschaft der Bibel. –

Jede Auflehnung gegen den Willen Gottes und seine Gebote ist Sünde. Wer sich aber der Bibel unterordnet, ehrt Gott und kann mit dem Segen Gottes rechnen.

Samstag28. Januar 2017

Wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.

Hebräer 11,6

Zwei Besucher standen einmal in einer Gemäldegalerie vor einem Bild, das die Heilung des blinden Bettlers darstellt, von dem die Bibel im Lukas-Evangelium, Kapitel 18, berichtet.

Der eine von ihnen kannte dieses Gemälde schon länger und fragte seinen Freund: „Was ist wohl das Schönste auf diesem Bild?“ Der Gefragte nannte verschiedene Einzelheiten, aber sein Begleiter sagte immer wieder Nein. Schließlich gab er selbst die Antwort: „Das Schönste ist der weggeworfene Stock des Blinden. Der Bettler warf ihn weg, als er die Stimme des Herrn Jesus hörte, der ihn zu sich rief. Er warf seinen Stock weg, bevor er sehen konnte. Das ist Glaube. – Der blinde Bettler hat sein Vertrauen ganz auf Jesus Christus gesetzt.“

Auf anderen Gemälden dieser biblischen Szene hält der Blinde seinen Stock noch in der Hand. Und die Bibel selbst erwähnt gar keinen Stock! Doch der Maler dieses Bildes hat die Glaubenshaltung des Blinden sehr treffend dargestellt: Er glaubte, dass Jesus ihn heilen würde. Seine bisherige Stütze ließ er fallen, um die Hände voller Vertrauen zu seinem Retter auszustrecken. Er zweifelte nicht daran, dass der Herr ihn von seinem Leiden befreien und ihm das Augenlicht wiedergeben würde.

Immer wieder sagen Menschen, dass sie nicht glauben können. Was ist die Ursache? Viele sind nicht bereit, ihre natürlichen Stützen fallen zu lassen und anzuerkennen, dass sie ohne Jesus Christus für ewig verloren sind. Nur wenn der Mensch jede andere Stütze fallen lässt und Heil und Rettung allein von Christus erwartet, kann ihm geholfen werden. Dafür hat Er am Kreuz von Golgatha die Grundlage gelegt.

Sonntag29. Januar 2017

Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Johannes 1,10-13

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Machen wir uns das bewusst: Der Sohn Gottes, der das ewige Wort und zugleich das wahre Licht ist, tritt in diese Welt ein, die Er für den Menschen geschaffen hat. Was für ein tiefes und liebendes Herabneigen! Wie ungeheuerlich ist dagegen die vorsätzliche Unwissenheit der Welt – dass sie ihren Schöpfer nicht kennt!

Selbst dort, wo Jesus einen Platz auf der Erde hatte, den Er als seinen eigenen betrachtete – sein eigenes Volk –, wurde Er nicht aufgenommen! „Die Seinen“ waren nicht besser als „die Welt“ im Allgemeinen; sie zeigten Ihm gegenüber die gleiche ablehnende Haltung. „Das Licht“ hatte auf sie keine verändernde Wirkung.

Sich selbst überlassen, ist der Mensch in einem hoffnungslosen Zustand. Doch Gott wirkt in seiner souveränen Gnade an dem Menschen – mit dem Ergebnis, dass einige Christus aufnehmen. Sie erkennen und anerkennen, wer Er wirklich ist. Sie glauben an Ihn. Und Gott macht aus Ihnen etwas völlig Neues: Sie werden zu Kindern Gottes. Vornehme Abstammung hat daran keinerlei Anteil. Auch der „Wille des Fleisches“ würde das nie zustande bringen, „weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft ist gegen Gott“ (Römer 8,7). Selbst der beste und stärkste Wille eines Mannes könnte niemand zu einem Kind Gottes machen. Es ist und bleibt einzig und allein Gottes Werk an der Seele eines Menschen.

Gottes Kind zu sein bedeutet, Gottes Natur teilhaftig zu sein und seine Liebe zu genießen. – Kennen Sie etwas davon?

Montag30. Januar 2017

Um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Ungerechtigkeiten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.

Jesaja 53,5

Im Nachtzug sitzen nur wenige Fahrgäste. In einem Abteil sitzen zwei etwa 30-jährige dunkelhaarige Männer. Sind es Moslems? Ich grüße sie freundlich. „Guten Abend, darf ich kurz stören? Ich habe hier sehr interessante Schriften über Jesus Christus.“ Die beiden horchen auf. „Jesus Christus ist der Sohn Gottes und kam auf diese Erde.“ – „Ja, Jesus ist ein großer Prophet, aber Mohammed auch“, sagt einer. – „Aber nur Jesus ist der Sohn Gottes“, entgegne ich. „Er hat etwas Gewaltiges getan. Er hat am Kreuz sein Leben hingegeben für die Sünden von Menschen. Keiner kann das Problem seiner Sünden selbst lösen, auch der Frömmste braucht Jesus Christus. Er hat am Kreuz die Strafe getragen, die ich verdient habe. Ich darf frei ausgehen, weil ich an Ihn glaube.“

Dann erzähle ich den beiden eine alte Geschichte: Ein orientalischer Fürst hat sich unter Eid verpflichtet, dass jeder, der sich an gemeinsamem Gut vergriff, öffentlich geschlagen werden soll. Da geschieht das Schreckliche: Seine eigene Mutter macht sich schuldig. Der Fürst kommt in große Not. Was soll er tun? Diese Strafe wird seine alte Mutter nicht überleben. Soll er das Recht beugen und unglaubwürdig werden? Nach tagelanger innerer Not lässt er seine Mutter vorführen. Doch bevor der erste Schlag fällt, stellt er sich vor seine Mutter und nimmt die Strafe auf sich. Dem Recht wird Genüge getan, aber seine Mutter geht frei aus. – So hat Jesus Christus am Kreuz die Strafe auf sich genommen, die ich verdient hatte.

Als ich später nochmal durch den Zug gehe, sind beide in die Schriften vertieft, die ich ihnen gegeben habe.

Dienstag31. Januar 2017

Und sogleich, während Petrus noch redete, krähte der Hahn. Und der Herr wandte sich um und blickte Petrus an.

Lukas 22,60.61

Was für eine beeindruckende Szene! Düstere, kalte Nacht; vereinzelt flackernde Feuer; raue Soldatenstimmen; ein Angeklagter, der unser Mitempfinden verdient; schadenfrohe Ankläger. Und mittendrin steht Petrus. Mittlerweile zum dritten Mal hat er mit allem Nachdruck erklärt und beteuert, dass er nichts mit dem Angeklagten, mit Jesus Christus, dem Mann von Nazareth, zu tun habe. Ja, er kenne Ihn nicht einmal. – Und dann kräht ein Hahn.

Viele Hähne mögen in dieser Nacht in Jerusalem gekräht haben, aber dieser Hahnenschrei ist einzigartig. Während Petrus sich noch verteidigt, kräht der Hahn. Jesus blickt Petrus an, und Petrus bricht unter der Last seiner Schuld zusammen und geht hinaus. Er hat seinen Herrn und Meister verleugnet, hat sogar abgestritten, Ihn zu kennen.

Ein einfacher Hahnenschrei – und der Herr Jesus benutzt ihn, um zu Petrus zu reden. Haben wir alle nicht auch schon einen solchen „Hahnenschrei“ in unserem Leben gehört? Gab es da nicht Situationen, Gespräche, Erlebnisse, so genannte „Zufälligkeiten“ – vielleicht zunächst belanglos, alltäglich, anscheinend völlig normal –, und dann doch von einer Sprengkraft, die zu uns redete? Wo uns auf einmal bewusst wurde, dass der Jesus Christus selbst es war, der hier zu uns sprach, der uns warnen und zurückreißen wollte? Weil wir, ähnlich wie Petrus, nachlässig oder gleichgültig oder hochmütig oder selbstsicher geworden waren, weil wir uns von unserem Herrn entfernt hatten?

Der Hahn krähte, und unter dem Blick des Herrn verstand Petrus sofort die Botschaft. Schlagartig wurde ihm sein ganzes Versagen bewusst, aber auch der Weg zur Vergebung.

Mittwoch1. Februar 2017

Du hast Gutes getan an deinem Knecht, HERR, nach deinem Wort. Gute Einsicht und Erkenntnis lehre mich; denn ich habe deinen Geboten geglaubt. Bevor ich gedemütigt wurde, irrte ich; jetzt aber halte ich dein Wort. Du bist gut und tust Gutes.

Psalm 119,65-68

Auf der Suche nach dem wahren Gott

Ist echter Glaube das Ergebnis der Erziehung oder muss man dazu Gott persönlich kennenlernen? – Wo ist der wahre Glaube zu finden? – Ist der Glaube das, was man mich gelehrt hat?

Auf der Suche nach dem wahren Gott ging ich zu christlichen Zusammenkünften, wo man gemeinsam die Bibel las und sich darüber austauschte. Dadurch fühlte ich mich angesprochen wie niemals zuvor. Und doch blieb ich noch unentschieden. Ich wollte einen Beweis für die Existenz Gottes und dafür, dass Gott so ist, wie sie Ihn beschrieben. „Der Beweis, den du suchst“, erklärte mir dann ein Freund, „kann dir nicht irgendein Mensch geben und nicht irgendeine Kirche, sondern Gott allein. Bete zu Gott und bitte Ihn, dass Er dir Gewissheit gibt. Er offenbart sich denen, die Ihn von ganzem Herzen suchen.“ Diese Antwort war überraschend, aber auch überzeugend: Ich suchte ja nicht eine menschliche Stütze, sondern die Wahrheit.

Eines Abends betete ich mit ganzem Herzen zu Gott. – Es geschah nichts Sichtbares, ich hörte auch keine Stimme, aber ich schlief dann sehr ruhig ein. Der Friede Gottes zog in mein Herz ein und mit ihm die erhoffte Antwort. Christus selbst ist die Wahrheit, und sein Wort, die Bibel, lehrt uns die Wahrheit.

Es ist nun acht Jahre her, dass ich mich zu Christus bekehrt habe. In frohen und in schwierigen Augenblicken vertraue ich auf Ihn, und ich lerne Ihn immer besser kennen. Ich bete dafür, dass auch meine Angehörigen Jesus annehmen, der durch sein Wort zu mir gesprochen und mir ewiges Leben gegeben hat.

Donnerstag2. Februar 2017

Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

Matthäus 7,13.14

Es gibt nur zwei Lebenswege:Der eine führt abwärts, der andere aufwärts. Der eine ist breit, der andere schmal. Auf dem einen Weg laufen viele Menschen, der andere scheint manchmal sehr einsam zu sein. – Auf welchem Weg befinden Sie sich?

Es gibt nur zwei Herren, denen ein Mensch letztendlich dient:Der eine ist der große Feind Gottes, der andere der Sohn Gottes. Der eine ist ein Betrüger, der andere ist die Wahrheit. Der eine lebt, um die Menschen zu verderben; der andere starb, um sie zu erretten. Der eine heißt Satan, der andere heißt Jesus Christus. – Welchem Herrn dienen Sie?

Es gibt nur zwei Gruppen von Menschen:

Die einen sind verloren, die anderen sind errettet. Die einen lehnen den Herrn Jesus Christus als Heiland ab, die anderen haben Ihn im Glauben angenommen. – Zu welcher Gruppe gehören Sie?

Es gibt nur zwei Ziele, auf welche die Menschen zusteuern:

Das eine Endziel ist die ewige Verdammnis, das andere die ewige Freude. Das eine Ziel ist die Hölle, das andere der Himmel. – An welchem Ziel werden Sie ankommen?

Die Bibel zeigt uns nur diese beiden Möglichkeiten. Und zunächst einmal ist jeder Mensch auf dem Weg, der ins Verderben führt. Doch wenn wir zu Gott umkehren, Ihm unsere Sünden bekennen und an den Erlöser Jesus Christus glauben, werden wir errettet. Dann werden wir mit Christus in alle Ewigkeit die Freude des Himmels teilen.

Freitag3. Februar 2017