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Die Invasion Polens durch Deutschland markierte den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Sie begann am 1. September 1939 und endete am 6. Oktober. Dieser Band beleuchtet die Schlachten zwischen polnischen und deutschen Streitkräften um Brześć Litewski, Kobryń und Kock.
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Seitenzahl: 25
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Die Kämpfe um Brześć Litewski, Kobryń und Kock
Die Kämpfe um Brześć Litewski, Kobryń und Kock
Jazzybee Verlag Jürgen Beck
86450 Altenmünster, Loschberg 9
Deutschland
ISBN: 9783849654306
Cover Design: Basierend auf Bundesarchiv, Bild 101I-318-0083-28 / Rascheit / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, beschnitten, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5477171
www.jazzybee-verlag.de
Die Schlacht um Brześć Litewski1
Übersicht1
Vor der Schlacht1
Die Kämpfe. 1
Nachbetrachtung. 1
Endnoten. 1
Die Schlacht um Kobryń. 1
Übersicht1
Die Kämpfe. 1
Endnoten. 1
Die Schlacht um Kock. 1
Überblick. 1
Vor der Schlacht1
Zwischen Kobryń und Kock. 1
Die Schlacht um Kock. 1
2. Oktober1
3. Oktober1
4. Oktober1
5. Oktober1
Endnoten. 1
Kartenmaterial1
Die Schlacht um Brześć Litewski (auch bekannt als die "Belagerung von Brześć", die "Schlacht um Brest-Litovsk" oder einfach nur die "Schlacht von Brześć") war eine Schlacht im Zweiten Weltkrieg zwischen deutschen und polnischen Streitkräften, die vom 14. bis 17. September 1939 in der Nähe der Stadt Brześć Litewski (heute Brest, Weißrussland) stattfand. Nach drei Tagen heftiger Kämpfe um die Festung der Stadt eroberten die Deutschen diese und die Polen zogen sich zurück.
Ursprünglich hatten die polnischen Streitkräfte nicht geplant, die alte Festung Brześć zu verteidigen. Die Stadt lag tief hinter den polnischen Linien und wurde nicht als Festung an der Frontlinie, sondern eher als Versorgungslager und Organisationszentrum betrachtet. Nach den Schlachten von Mława und Wizna durchbrach das deutsche XIX. Panzerkorps unter General Heinz Guderian jedoch die polnischen Linien und eilte nach Süden mit dem Ziel, Warschau von Osten her zu umgehen und Polen in zwei Teile zu spalten.
Nach dem geheimen Protokoll des Molotow-Ribbentrop-Paktes vom 23. August 1939 war die Region Brześć dem sowjetischen "Einflussbereich" zugeordnet. Die Sowjets hatten jedoch ihre Invasion Polens noch nicht begonnen, und wenn das schnell vorrückende deutsche Korps angehalten hätte, wäre den Polen Zeit verschafft worden, um sich neu zu gruppieren und vorzubereiten. Bereits am 8. September teilte der deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop der Sowjetregierung mit, dass die deutschen Streitkräfte die sowjetische "Sphäre" verletzen müssten.
Die alte Festung Brześć liegt am Zusammenfluss der Flüsse Muchawez und Bug. Sie befindet sich an der Stelle einer mittelalterlichen Burg und wurde erstmals in napoleonischer Zeit und dann wieder 1847 verstärkt und wiederaufgebaut. Im Ersten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde die Festung in ein Materiallager und ihr innerster Teil in ein Gefängnis verwandelt. Obwohl die Festung nach damaligen Maßstäben weitgehend veraltet war, nahm sie eine strategisch wichtige Position auf den polnischen Linien ein, weil eine erfolgreiche Verteidigung deutsche Streitkräfte daran gehindert hätte, Polesien in Richtung Süden nach Kleinpolen und Galizien zu durchqueren.
Ziel des deutschen XIX. Korps war es, die Festung zu erobern, um zu verhindern, dass sich Einheiten einer geteilten Unabhängigen Operationsgruppe "Narew" unter General Młot-Fijałkowski nach Süden absetzten und sich dem Rest der polnischen Streitkräfte anschlossen. Die deutschen Streitkräfte bestanden aus einem ganzen Panzerkorps: der 3. Panzerdivision, der 2. motorisierten und der 20. motorisierten Division.
