DIE MEROWINGER - Achter Roman: Mörderpaar - Robert Gordian - E-Book
SONDERANGEBOT

DIE MEROWINGER - Achter Roman: Mörderpaar E-Book

Robert Gordian

4,4
4,99 €
Niedrigster Preis in 30 Tagen: 2,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.
Mehr erfahren.
Beschreibung

„Diese hier, Fredegunde, lief allen anderen Weibern den Rang ab. Sie hatte alles, was eines Königs und eines Mannes Herz begehrte und mehr: blitzende, tiefbraune Augen, schwarze Locken, prachtvolle Rundungen, dazu die Bewegungen eines Raubtiers und das Feuer eines Schmiedeofens. Nein, mit der konnte sich keine messen!“ Das Frankenreich im Jahre 561. Nach dem Tod des Königs Chlothar kommen seine Söhne an die Macht. Der kleinste Teil des Reichs fällt an Chilperich, der seine Brüder voller Eifersucht beobachtet. Er will, was sie haben – koste es, was es wolle. Dazu gehört auch eine standesgemäße Braut. Doch er ahnt nicht, dass es ganz in seiner Nähe einen Menschen gibt, der noch skrupelloser und entschlossener ist als er: Fredegunde, seine Geliebte. Sie war einst eine einfache Dienerin – und ist nun zu allem bereit, um ihre Position zu verteidigen! Die fesselnde Familiensaga über eine der mächtigsten Familie der Spätantike, die mit Blut und Schwert Geschichte schrieb: die Merowinger. Jetzt als eBook: „DIE MEROWINGER – Achter Roman: Mörderpaar“ von Robert Gordian.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 212

Bewertungen
4,4 (16 Bewertungen)
10
2
4
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Über dieses Buch:

Das Frankenreich im Jahre 561. Nach dem Tod des Königs Chlothar kommen seine Söhne an die Macht. Der kleinste Teil des Reichs fällt an Chilperich, der seine Brüder voller Eifersucht beobachtet. Er will, was sie haben – koste es, was es wolle. Dazu gehört auch eine standesgemäße Braut. Doch er ahnt nicht, dass es ganz in seiner Nähe einen Menschen gibt, der noch skrupelloser und entschlossener ist als er: Fredegunde, seine Geliebte. Sie war einst eine einfache Dienerin – und ist nun zu allem bereit, um ihre Position zu verteidigen!

Die fesselnde Familiensaga über eine der mächtigsten Familien der Spätantike, die mit Blut und Schwert Geschichte schrieb: die Merowinger.

Über den Autor:

Robert Gordian, geboren 1938 in Oebisfelde, studierte Journalistik und Geschichte und arbeitete als Fernsehredakteur, Theaterdramaturg, Hörspiel- und TV-Autor, vorwiegend mit historischen Themen. Seit den neunziger Jahren verfasst er historische Romane und Erzählungen. Robert Gordian lebt in Eichwalde, einem Vorort Berlins.

Robert Gordian veröffentlichte bei dotbooks bereits zwei historische Romanserien:

ODO UND LUPUS, KOMMISSARE KARLS DES GROSSEN

Erster Roman: Demetrias Rache

Zweiter Roman: Saxnot stirbt nie

Dritter Roman: Pater Diabolus

Vierter Roman: Die Witwe

Fünfter Roman: Pilger und Mörder

Sechster Roman: Tödliche Brautnacht

DIE MEROWINGER

Erster Roman: Letzte Säule des Imperiums

Zweiter Roman: Schwerter der Barbaren

Dritter Roman: Familiengruft

Vierter Roman: Zorn der Götter

Fünfter Roman: Chlodwigs Vermächtnis

Sechster Roman: Tödliches Erbe

Siebter Roman: Dritte Flucht

Achter Roman: Mörderpaar

Neunter Roman: Zwei Todfeindinnen

Zehnter Roman: Die Liebenden von Rouen

Elfter Roman: Der Heimatlose

Zwölfter Roman: Rebellion der Nonnen

Dreizehnter Roman: Die Treulosen

***

Überarbeitete Neuausgabe April 2014

Die komplett überarbeiteten und erweiterten Neuausgaben der Merowinger-Romane von Robert Gordian, die bei dotbooks erscheinen, beruhen auf einer Tetralogie, die zwischen 1998 und 2006 in verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurde. Teile des vorliegenden achten Romans der Serie erschienen erstmals 1998 in Die schrecklichen Königinnen, veröffentlicht im Deutschen Taschenbuch Verlag GmbH, München.

Copyright © der Originalausgabe 1998 Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH, München

Copyright © der überarbeiteten Neuausgabe 2014 dotbooks GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design, München

ISBN 978-3-95520-142-5

***

Wenn Ihnen dieser Roman gefallen hat, empfehlen wir Ihnen gerne weiteren Lesestoff aus unserem Programm. Schicken Sie einfach eine eMail mit dem Stichwort Merowinger 8 an: [email protected]

Gerne informieren wir Sie über unsere aktuellen Neuerscheinungen und attraktive Preisaktionen – melden Sie sich einfach für unseren Newsletter an: http://www.dotbooks.de/newsletter.html

Besuchen Sie uns im Internet:

www.dotbooks.de

www.facebook.com/dotbooks

www.twitter.com/dotbooks_verlag

www.gplus.to/dotbooks

Robert Gordian

DIE MEROWINGER

Mörderpaar

Achter Roman

dotbooks.

Was bisher geschah

Nach dem Zusammenbruch Westroms gegen Ende des 5. Jahrhunderts wird auch in Gallien der letzte römische Statthalter vertrieben. Chlodwig, König der Franken, eines germanischen Stammesverbunds, gründet ein neues, mächtiges Reich, das sich vom Rhein bis zu den Pyrenäen erstreckt. Nach seinem Tode (511) bleibt es als einheitliches Herrschaftsgebiet der Franken bestehen, doch regieren seine vier Söhne unabhängig in ihren Teilreichen: der Älteste, Theuderich, Sohn einer Rheinfränkin, im Ostreich mit dem Hauptort Metz. Seine zwei Halbbrüder, Söhne der Burgundin Chlotilde, alle noch nicht zwanzig Jahre alt, als Könige in Orléans (Chlodomer), Paris (Childebert) und Soissons (Chlothar).

Bei einem Überfall auf das Reich der Burgunden in Südgallien findet Chlodomer den Tod (524). Zwei der Brüder teilen sich sein Reich. Der skrupellose, kaltherzige Chlothar, Jüngster der Merowingerkönige, ermordet seine beiden minderjährigen Neffen, die Söhne des Gefallenen (zehn und sieben Jahre alt), damit sie keine Erbansprüche stellen. Diese Untat wird vorerst geheim gehalten.

Sieben Jahre später (531) überfällt Chlothar als Verbündeter seines Halbbruders Theuderich das Reich der Thüringer. Nach mehreren Schlachten gerät Radegunde, die Adoptivtochter des Thüringerkönigs, in fränkische Gefangenschaft. Chlothar begehrt das schöne und kluge Mädchen zur Ehe, obwohl er bereits drei Gemahlinnen hat und zwanzig Jahre älter ist. Radegunde, erst dreizehn Jahre alt, verabscheut und fürchtet ihn, wagt eine erste Flucht und wird gefangen. Chlothar verschleppt sie in sein Reich und lässt sie von einer Verwandten auf den Ehestand vorbereiten. Als er sie fünf Jahre später zur Hochzeit abholen lässt, riskiert Radegunde eine zweite Flucht, die ebenfalls scheitert.

Auf der Hochzeit in Soissons erscheint als ungebetener Gast der König des Ostreichs, Theudebert, Sohn des inzwischen verstorbenen Theuderich. Er ist der Einzige, zu dem Radegunde nach ihrer Gefangennahme Vertrauen gefasst hatte. Zwischen den beiden keimte schon damals Liebe auf – jetzt treffen sie sich heimlich, und er schlägt ihr vor, sie zu entführen, bevor sie Chlothars rechtmäßige Ehefrau wird. Doch ein tragischer Zwischenfall auf dem Fest verhindert die neuerliche Flucht: Theudebert antwortet auf eine gegen ihn gerichtete Beleidigung Chlothars, indem er vor den Hochzeitsgästen enthüllt, was er trotz aller Geheimhaltung weiß – dass der Bräutigam ein Kindermörder ist. Die ahnungslose Mutter der seit elf Jahren toten Knaben, die wie Radegunde von Chlothar zur Ehe gezwungen wurde, begeht Selbstmord.

Radegunde kann sich in dieser Welt des Verbrechens und Machtkampfs nur noch an eines halten: ihren Christenglauben. Sie weist Theudebert ab und nimmt das Ehejoch wie ein Martyrium auf sich. Einige Jahre erträgt sie es, dann wagt sie die dritte Flucht – und diese gelingt! Sie lässt sich vom Bischof von Noyon zur Nonne weihen, entzieht sich allen Befehlen und Nachstellungen des Königs und gründet in Poitiers ein Frauenkloster. Für diese geglückte dritte Flucht, die die Kirche als Sieg über die weltliche Macht feiert, wird sie noch heute als Heilige verehrt.

König Chlothar, der an Grausamkeit und niederer Gesinnung von keinem anderen Merowingerfürsten übertroffen wird, genießt gegen Ende seiner Tage noch einmal sein »Heil«, sein Herrscherglück: Die Könige der Nachbarreiche, sein Bruder Childebert und sein Großneffe Theudowald, sterben vor ihm und haben keine männlichen Nachkommen. So erbt er nach salischem Recht und eint noch einmal für kurze Zeit das Gesamtreich. Doch auch er hinterlässt wie sein Vater Chlodwig vier Söhne: Charibert, Gunthram, Chilperich, Sigibert. Und auch diesmal löst der plötzliche frühe Tod des Ältesten Konflikte zwischen den Brüdern aus.

Die mörderische Familiensaga der Merowinger wird im Jahr 575 fortgesetzt.

Dramatis personae

Chilperich, König von Neustrien

Audovera, Chilperichs erste Gemahlin

Fredegunde, Chilperichs zweite Gemahlin

Galsvintha, Gotin, Chilperichs dritte Gemahlin

Theudebert, Chilperichs ältester Sohn

Merovech, Chilperichs zweitältester Sohn

Chlodwig, Chilperichs drittältester Sohn

Basina, Chilperichs Tochter

Marileif, Chilperichs Leibarzt

Grindio, Gefolgsmann Chilperichs

Gausbold, Gefolgsmann Chilperichs

Brachio, Gefolgsmann Chilperichs

Chuppa, neustrischer Marschalk

Gailenus, Freund und Gefolgsmann Merovechs

Sigibert, König von Austrasien

Brunichilde, Gotin, Sigiberts Gemahlin

Sigila, Günstling der Brunichilde

Gundoald, austrasischer Herzog

Gunthram Boso, austrasischer Herzog

Gogo, austrasischer Hausmeier

Charegisel, austrasischer Kämmerer

Charibert, König von Paris

Gunthram, König von Burgund

Athanagild, König der Westgoten

Germanus, Bischof von Paris

Kapitel 1

Über den langen, schmalen Weg zwischen der Kirche des heiligen Vincentius und den ersten Häusern der Stadt Paris (heute Saint-Germain-des-Prés) hasteten an einem Septembermorgen des Jahres 575 vier Mönche, auf deren Schultern die Tragestangen einer Sänfte lagen.

Der nächtliche Regen hatte den Boden aufgeweicht, und unter den Füßen der vier spritzte Schlamm auf. Schwitzend und keuchend trabten die Gottesmänner in ihren durchnässten, beschmutzten Kutten dahin, als sei ihnen der Teufel auf den Fersen. Hielten sie doch einmal an, weil der Weg unter einer breiten Lache verschwunden war, ertönte aus dem Innern der Sänfte ein ungeduldiges Klopfen.

»Vorwärts, Brüder!«, riefen sie sich dann zu, und jeder packte mit beiden Fäusten die Stange und watete durch das manchmal knietiefe Wasser. Dabei kam es vor, dass einer fehltrat und beinahe ausglitt. Dann schwankte die Sänfte gefährlich, und von drinnen war ein Rumpeln und Stöhnen vernehmbar.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!