Die noch bewohnbare Erde -  - E-Book

Die noch bewohnbare Erde E-Book

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Beschreibung

Seit dem 21. Dezember 2012 ist auf diesem durchaus schönen Planeten, genannt Erde, nichts mehr so, wie wir es in der Westlichen Welt gewohnt waren. Die Gelehrten der Maya waren sich wohl sehr sicher, dass es eine Stunde Null geben würde und somit eine neue Zeitrechnung starten würde. Ihre Annahmen und sicher auch deren Berechnungen sollten Wirklichkeit werden.

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Seitenzahl: 61

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Die noch bewohnbare Erde

Die noch bewohnbare ErdeImpressum

Die noch bewohnbare Erde

Mein Werdegang und mein entsprechender Dank

Durch den Unfall am Atomkraftwerk in Fukushima (Japan, 2011) und der Mitgründung einer Bürger Energiegenossenschaft eG im Jahr 2013, ist für mich alles, was mit Klima- , Umwelt- , Natur- und Ressourcenschutz zu tun hat, absolut wichtig geworden!

Vom 02.01. bis 28.07.2017 konnte ich dank der Finanzierung durch meine Mutter meine Weiterbildung zumKoordinator für Klimaschutz und Ressourcenmanagementerfolgreich absolvieren. Dazu fanden vier Monate Unterricht an der Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung mbH (GNE) in Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis statt. Im Anschluss folgten drei Monate für mein Praktikum, welches ich bei den Stadtwerken Baunatal bei Kassel erfolgreich absolviert habe.

Meine Hoffnung ist, dass ich dieses Buch leicht verständlich geschrieben habe und dass es ein wenig hilfreich im Umdenken zum Schutz unserer Erde ist.Dies betrifft uns alle! Ohne Ausnahmen!

Auf den letzten Seiten dieses Buches können Sie die Fächer sehen, welche zu meiner Weiterbildung gehörten.

Mein Lehrberuf ist Stahlbetonbauer, mit Abschluss als Hochbaufacharbeiter nach zwei Jahren.

Vor meiner Lehre Anfang der 1980er Jahre konnte ich wichtige Kenntnisse während eines Praktikums am Wasserwirtschaftsamt in Kassel erlangen.

Durch eine kurze, zeitlich befristete Tätigkeit bei den Stadtreinigern in Kassel bekam ich Einblicke zum Recycling samt Einführung der BioTonne und zur Restmüllverbrennung.

Vielen Dank an:

- den Geschäftsführer der Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung mbH (GNE)

- die Lehrkräfte

- alle Frauen im Sekretariat

- meine interessanten Teilnehmer des Kurses

- den Energiebeauftragten der Stadtwerke Baunatal und alle

weiteren Mitarbeiter dort

- Angela für ihre Anregungen und das Korrekturlesen!Danke!

- meine Mutter!

Vorwort

Seit dem 21. Dezember 2012 ist auf diesem durchaus schönen Planeten, genannt Erde, nichts mehr so, wie wir es in der Westlichen Welt gewohnt waren. Die Gelehrten der Maya waren sich wohl sehr sicher, dass es eine Stunde Null geben würde und somit eine neue Zeitrechnung starten würde – ihre Annahmen und sicher auch deren Berechnungen sollten Wirklichkeit werden.

Die neue Zeitrechnung begann mit dem arabischen Frühling (u. a. in Tunesien und Ägypten), Bürgerkriegen und den Flüchtlingsströmen über das Mittelmeer nach Europa. Auch der so genannte Islamische Staat (IS) spielte und hat hierbei eine wesentliche Rolle.

Am meisten Menschen flohen und fliehen aus Angst vor Hunger und Tod aus ihren Heimatländern. Leider waren und sind unter ihnen auch Menschen, die es nicht gut mit unserem Lebensstil meinten und auch weiterhin nicht gut meinen.

Doch auch für die Flüchtlinge, die sich ein schöneres Leben bei uns in Europa wünschen, werden sich viele Ihrer Erwartungen nicht erfüllen lassen.

Dieser Planet ist noch bewohnbar – es deuten jedoch leider viele Tatsachen darauf hin, dass die Erde unbewohnbar werden wird – wenn nicht schleunigst gehandelt wird. Eine "Notwendigeit zum Umdenken für unsere Erde" ist absolut wichtig! Unverzichtbar! 

Begriffe wieEnergieWendehabe ich absichtlich mit 2 Großbuchstaben geschrieben, damit diese Wörter besonders auffallen und sich bei Ihnen (sofern noch nicht geschehen) fest im Unterbewußtsein verankern.

Zum Ende eines jeden Kapitels schreibe ich ein kurzes Zwischenergebnis.

Kassel, den 19.09.2017

Michael Heder

Koordinator für KlimaSchutz und Ressourcenmanagement

Karl Nebelsieht

Autor

Die noch bewohnbare Erde

Inhalt:

                         Mein Werdegang und mein entsprechender Dank

Vorwort

Die Probleme:

1 Bevölkerungswachstum

MDG, Millenniums-Entwicklungsziele

SDG

nachhaltige Entwicklung

schwache und starke Nachhaltigkeit

Strategien einer nachh. Entwicklung

Nachhaltigkeitsindikatoren

nationale Nachhaltigkeitsstrategie

2 KlimaWandel                 

Fotosynthese und Jahreszeiten

Wanderung von artfremden Tieren

KlimaRisikoIndex (KRI)

KlimaSchutzIndex (KSI)

Protokoll von Kyoto 

Joint Implementations (JI)

Clean Development Mechanism (CDM)

die 11 Kippelemente

3 Wasser

TrinkWasser

MeerWasserEntsalzungsanlagen

Virtuelles Wasser und „Wasserfarben“

AbWasser

PflanzenKläranlage

4Nahrung                          

Gentechnik oder Dünger

5 Energie der Vergangenheit, Atom-Müll

Endlager Asse

6 Energie                            

erneuerbare Energie

BioEnergie

EE GrundlastKraftwerke

BioEnergie FlächenPlaner

Dosierbarkeit

EnergiePflanzen

KurzUmtriebsPlantagen

Dekarbonisierung / Sektorkopplung

Strom

Wärme

Mobilität und autonomes Fahren

Produktion

7 NEXUSWasser – Energie – Nahrung

Definitionen

WechselWirkungen

NEXUS Ansatz

NEXUS Perspektive

8Rohstoffe                        

zum Wohnen

seltene Erdenfür Produkte

Plastik-Müll

Recycling

der Grüne Punkt

9 Kriege

wirtschaftlich

militärisch

10 Arbeit für alle!?

GrundEinkommen

11 Fazit

12 Quellenangaben

13Hinweisauf ein E-Book des Autors

14 Fächer der Weiterbildung

1 Bevölkerungswachstum

Das größte von allen Problemen, welche gerade zeitgleich auf die Menschheit zurasen, dass ist das Bevölkerungswachstum. Warum? Sind kleine Kinder nicht auch süß und niedlich? Doch, sicher, ja. Nur, sie bleiben ja nicht klein und ohne Wünsche und Ansprüche an ihr Leben genauso wenig. Sie brauchen Nahrung, sauberes TrinkWasser, Energie, Mobilität, Wohnraum, Kindertagesstätten, Schulen, Ausbildungsplätze und / oder Studienplätze und danach eben auch einen Arbeitsplatz. Allerdings ist diese Aufzählung längst nicht vollständig – ich habe hier lediglich die wichtigsten Punkte aufgeführt. Und, die meisten Menschen leben noch dazu länger.

Zu erneuerbaren Energien sei vereinfacht gesagt – die Sonne kann „nur“ eine bestimmte Menge an Energie liefern. Das heißt, mit ihrer an die Erde gelieferte Energie kann hier auch nur eine bestimmte Menge an Energie für uns Menschen eingefangen und nutzbar gemacht werden. Auch, weil die dazu notwendigen Bau- und Rohstoffe hier auf der Erde begrenzt sind. Und diese eingefangene Menge an Energie reicht dann eben auch nur für eine begrenzte Anzahl von Menschen. Ganz einfach, oder?

Und schon taucht ein weiteres Problem auf: Werden sich die Völker auf Geburtsraten verständigen oder werden sie Kriege um Wasser, Nahrung und Energie riskieren? Ich weiß es nicht. Meine Befürchtung ist allerdings, dass es keine Begrenzung von Geburten unter den Völkern geben wird.

Auch gibt es ja heute schon Wirtschaftskriege und sehr wahrscheinlich werden diese in nicht mehr all zu langer Zeit militärische Kriege werden – und der „liebe Gott“ wird zuschauen. Kriege alleine, um das Überleben zu sichern. [1]

Millennium Development Goals (MDG)

Die Millenniums-Ziele sind zwar sehr ehrenwert, aber leider werden diese vermutlich nicht alle erreichbar sein. Zumindest nicht bei unbegrenzter Zunahme der Erdbevölkerung.

1. Zahl der hungernden und einkommensarmen Menschen auf die Hälfte senken

- das ist praktisch nicht möglich. Für das schnelle Wachstum der Erdbevölkerung kann eventuell eine Nahrungsversorgung sichergestellt werden, nicht aber eine  

Halbierung bei den einkommensschwachen Menschen. Das funktioniert ja noch nicht einmal in einem der reichsten Länder dieser Erde – in Deutschland.

2. allgemeine Grundschulbildung für alle Kinder sichern

- wie soll das gehen? Beispielsweise ausreichend Lehrpersonal und Schulgebäude wären nur über einen gewaltigen Kraftakt durch die Vereinten Nationen (UN)

mit Sitz in New York möglich.

3. Gleichstellung der Geschlechter fördern und die Rolle der Frau stärken

- dieses Ziel ist am ehesten zu erreichen. Auch durch gesetzlich vorgeschriebene Quoten in Firmen ab einer bestimmten Größe.

4. Kindersterblichkeit um zwei Drittel senken

- auch dieses Ziel kann erreicht werden, wenn die medizinische Versorgung gesichert ist.

5. Gesundheit von Müttern verbessern

- das ist zusammen mit der Senkung der Kindersterblichkeit machbar.

6. HIV / AIDS, Malaria und andere übertragbare Krankheiten bekämpfen

- hier sind vor allem Aufklärung und Impfungen gefragt.

7. Ökologische Nachhaltigkeit sichern

- diese Zielvorgabe ist schon alleine wichtig, um eine Nahrungs- und Energieversorgung sicherstellen zu können.

8. Globale Entwicklungspartnerschaft aufbauen

- die Globalisierung ist wie derKlimaWandelnicht mehr rückgängig zu machen. Dies hat zur Folge, dass sich Anbieter gleicher Produkte und Dienstleistungen

durch ihren notwendigen Wettbewerb eh reduzieren und fusionieren. So ergeben sich Entwicklungspartnerschaften sozusagen von alleine. [2]

Sustainable Development Goals (SDG)

1. Armut in allen Formen und überall beenden

- das ist wieMDG 1wohl nicht machbar, denn selbst bei uns in Deutschland wird es leider immer Armut geben. Die hier davon betroffenen Menschen können

froh sein,wenn unsere sozialen Systeme immer funktionstüchtig und mit entsprechenden Gesetzen ausgestattet bleiben.

Stichwort: GrundSicherung.

2. Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen,sowie eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

- diese Aufgabe kann nur gelingen, wenn derKlimaWandeleinigermaßen erträglich verläuft. Sich also Pflanzen, Tiere und Menschen an veränderte klimatische

Vorgaben anpassen können.

3. gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihrWohlergehen fördern

- hierbei wird die größte Herausforderung sein, entsprechenden Wohnraum (Stichwort: Barrierefrei), ausreichend Pflegekräfte sowie eine bezahlbare medizinische

Versorgung aufbauen zu können.

4. inklusive gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten undMöglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

- wie beiMDG 2nicht ganz einfach und eine hochwertige Bildung verlangt dann ja auch entsprechendes Lehrpersonal, mit beispielsweise Doktor- und oder

Professortitel.

5. Gleichstellung der Geschlechter erreichen und alle Frauen und Mädchen zurSelbstbestimmung befähigen

- nachMDG 3ist hier auch und ganz wichtig, das Problem in bestimmten Religionen aufzubrechen.

6. Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser undSanitäranlagen für alle gewährleisten

- auch hier wird der Verlauf desKlimaWandelsalles entscheidend sein. Denn: Bei Dürre ist Wasser oft Mangelware.