Die Vernichter der Sternenpatrouille - Malcolm Jameson - E-Book

Die Vernichter der Sternenpatrouille E-Book

Malcolm Jameson

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Beschreibung

Mit Die Vernichter der Sternenpatrouille präsentiert Malcolm Jameson einen klassischen Zukunftsroman der angloamerikanischen Pulp- und Golden-Age-Science-Fiction, in dem militärische Raumfahrt, technische Imagination und interplanetarische Bedrohung zu einem spannungsreichen Erzählgefüge verschmelzen. Der Roman entfaltet den Konflikt um die Sternenpatrouille mit hohem erzählerischem Tempo, präziser Zuspitzung und einem ausgeprägten Interesse an Strategie, Disziplin und den politischen Voraussetzungen kosmischer Ordnung. Stilistisch verbindet Jameson sachliche Klarheit mit dramatischer Abenteuerprosa und verankert das Werk in jener Phase der Genreentwicklung, in der Science-Fiction als Laboratorium moderner Macht-, Technik- und Zukunftsvorstellungen fungierte. Malcolm Jameson, ein amerikanischer Autor des frühen 20. Jahrhunderts, war insbesondere in den Magazinen der klassischen Science-Fiction präsent und gehörte zu jener Generation, die naturwissenschaftliche Spekulation mit maritimer und militärischer Erfahrung verband. Seine beruflichen und intellektuellen Berührungspunkte mit Organisation, Technik und Hierarchie erklären die Plausibilität, mit der er Flottenstrukturen, Befehlsketten und Krisenszenarien schildert. Gerade diese Nähe zu Fragen von Kommando und Verantwortung dürfte die imaginative Grundlage für einen Roman wie diesen gebildet haben. Empfehlenswert ist das Buch für Leserinnen und Leser, die historische Science-Fiction nicht nur als Abenteuer, sondern auch als Dokument ihrer Denkformen verstehen wollen. Wer die Ursprünge moderner Space Opera, den Reiz technisch geprägter Zukunftswelten und die ideengeschichtliche Tiefe früher Genretexte schätzt, wird hier eine aufschlussreiche und mitreißende Lektüre finden.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Malcolm Jameson

Die Vernichter der Sternenpatrouille

Weltraumoper um Raumflotte, Interstellarkrieg und kosmische Bedrohung
Neu übersetzt Verlag, 2026 Kontakt: [email protected]
EAN 4099994086059

Inhaltsverzeichnis

KAPITEL I VENUS – WELT DER SKLAVEREI!
KAPITEL II BEFÖRDERUNG ZU – SABOTAGE!
KAPITEL III DIE EISIGE WELTEEROBERUNG
KAPITEL IV – FLÜCHTIGER AUS DER SKLAVENWELT
KAPITEL V ZWEI MÜSSEN STERBEN!

KAPITEL I VENUS – WELT DER SKLAVEREI!

Inhaltsverzeichnis

„Warum sollte ich dich anheuern?“, brüllte Captain Fennery und zog seine buschigen Augenbrauen zu einem finsteren Blick zusammen. „Wir wollen keine weichlichen Weicheier auf der Hyperion!“ Bob Hartwell errötete nur und stand ein wenig aufrechter da. Wäre seine Not nicht so groß gewesen, wäre seine Antwort darauf eine gerade Rechte an die Kinnlade gewesen. Außerdem hatte er dem Mann gerade erzählt, warum er hier war – dass er das Kommando über das hübsche Passagierschiff Mary Sue der Venus-Tellurian-Linie gehabt hatte und wie diese Firma pleitegegangen war und ihn auf der Venus gestrandet zurückgelassen hatte.

Aber er beherrschte sich. So widerwärtig die Arbeit für Stellar Transport auch war, sie war immer noch besser, als in Venusport zu bleiben, pleite und auf der Straße. Eine Epidemie von Sumpffieber fegte über den Planeten, und die Zwangsrekrutierer, die die Sumpfplantagen mit billigen Arbeitskräften versorgten, forderten jede Nacht einen hohen Tribut. Er musste um jeden Preis von der Venus weg.

Da gab es eine unerwartete Ablenkung: Der zweite Maat der „Hyperion“, ein ausgemergelter Kerl mit mürrischem und gehässigem Gesichtsausdruck, wählte genau diesen Moment, um seinen Skipper am Ärmel zu zupfen. Dann beugte er sich vor und flüsterte ihm verschmitzt ins Ohr. Der Kapitän zuckte mit den Schultern, doch der Maat redete weiter und grinste dabei schief. Schließlich hob Fennery den Blick und fixierte den jungen Mann vor ihm mit einem Anflug von wachsendem Interesse.

„Hm, mag sein“, grunzte er und schob den Maat beiseite. „Ich werde darüber nachdenken.“ Dann musterte er Hartwell mit einem seltsam beunruhigenden Ausdruck harter Beurteilung und sagte zu ihm: „Komm morgen mit deinen Sachen und Papieren wieder. Vielleicht kann ich dich doch als Ersten gebrauchen.“

„Danke“, sagte Hartwell knapp und schritt aus dem Schiff.

Die Stellar-Flotte hatte einen schlechten Ruf, aber sie war seine einzige Möglichkeit, der Pest oder der Sklaverei zu entkommen. Er hätte sich gerne als Quartiermeister – oder sogar als ALB – anheuern lassen, um auf einen anderen Planeten zu gelangen. Als Erster Maat zu gehen, war etwas, worauf er nicht zu hoffen gewagt hatte.

So ging er mit leichterem Herzen von der rostigen und ramponierten alten Kiste weg, die auf ihren Startkufen lag, und durchquerte den schäbigen Raumhafen zum Büro des Hafenmeisters, wo er sein Kapitänszertifikat und sein Gepäck zurückgelassen hatte.