Die verstummte Gesellschaft - Gudrun Schmidt - E-Book

Die verstummte Gesellschaft E-Book

Gudrun Schmidt

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Beschreibung

Das Jahr 2020 hat der Mehrheit der Menschen erstmals die gravierenden realen Probleme des Landes in Wirtschaft, Finanzen und Gesellschaft durch persönliche Betroffenheit vor Augen geführt. Dennoch vertrauen die meisten Deutschen weiterhin auf den Staat wie wir ihn kennen und seine Akteure, die für die Zustände in diesem Land durch ihre Machtübernahme die Hauptverantwortung tragen. Dieses Land und seine Menschen drohen erneut in eine Befehls- und Lenkungswirtschaft mit hypnotisierten und vom Staat abhängigen Befehlsempfängern abzugleiten, in der blinder Gehorsam und Gefolgschaft belohnt und selbstständiges kritisches Denken und verantwortungsbewusstes, selbstbestimmtes Handeln bestraft werden. Erneut stehen die Menschen in Deutschland vor der essentiellen Entscheidung zwischen Freiheit und Knechtschaft.

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Seitenzahl: 271

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhaltsverzeichnis

Impressum 2

Vorwort 3

Kapitel 1 - Menschen und Technik 13

Kapitel 2 - Was bedeutet Freiheit 52

Kapitel 3 - Wo ist unsere Menschlichkeit 95

Kapitel 4 - Veränderung durch Eigeninitiative 124

Kapitel 5 - Der Umgang mit der Angst 151

Kapitel 6 - Fazit 179

Quellen 193

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2022 novum publishing

ISBN Printausgabe: 978-3-99107-730-5

ISBN e-book: 978-3-99107-731-2

Lektorat: Melanie Dutzler

Umschlagfoto: Anucha Pongpatimeth | Dreamstime.com

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

www.novumverlag.com

Vorwort

Als Verfechter der Freiheit, des Friedens, der Selbstbestimmung, der Aufklärung, des gesunden Menschenverstands und der Eigenverantwortung beobachte ich bereits seit 1990 die Entwicklungen in Deutschland mit großer Sorge und immer häufiger mit großer Verwunderung. Respekt, Nächstenliebe, Höflichkeit, Anstand und Würde wurden zu meinen Kindheitstagen noch großgeschrieben und die Neugier auf das Leben, individuelle Möglichkeiten, hoher Wissensdurst, Kreativität, Ideenreichtum und der Austausch von Argumenten mit anderen Menschen wurden frei gelebt und praktiziert. Disziplin, Zuverlässigkeit, Fleiß und Leistung wurden wertgeschätzt und versprachen Erfolg. Die Menschen hatten noch ein feines Gespür für Recht und Unrecht, lehnten Gewalt und Aggressivität ab und fühlten sich in Deutschland sicher und beschützt. Der Nachbar wurde noch wahrgenommen und freundlich gegrüßt, dem älteren Herrn im Bus von den Jüngeren der Platz angeboten und der älteren Dame freundlich über die Straße geholfen. Die Menschen sprachen miteinander, organisierten Feste, Vereine und Veranstaltungen, lebten ihre Kultur und Traditionen, Kinder tobten ausgelassen über Feld und Wiesen, die Bauern bestellten ihre Felder und versorgten ihr Vieh, das Handwerk florierte, Unternehmer warben um Auszubildende, die sich einem riesigen breiten Markt gegenübersahen, und die Familien konnten mit einem Einkommen auf ein kleines gemütliches Eigenheim in einem hübschen Wohngebiet mit netten Nachbarn sparen. Es bestand Sensibilität für hilf- und wehrlose Menschen, Hilfsbereitschaft, ein gesunder Wertekompass und ein acht- und respektvoller Umgang miteinander. Das Leben war für mich, wie damals vermutlich für die meisten Menschen in Deutschland, bis zu den 1980er Jahren bürgerlich, frei, friedlich, strukturiert, offen und vor allem spannend und aufregend mit einer unbeschreiblich großen Vielfalt an Möglichkeiten. Die Neugier auf fremde Länder und Kulturen konnte durch die einfachen und erschwinglichen Reisemöglichkeiten befriedigt werden und bereicherten mein persönliches Wissen und Verständnis für die große Welt und die vielen aufregenden Unterschiede der Kulturen. Ich empfand die Heimkehr in die Heimat nach jeder Reise immer wieder als große Freude und wurde nach manchen erlebten erdrückenden Kontrasten im Ausland auch mit tiefempfundener Demut und Dankbarkeit erfüllt. Ich erkannte und verstand sehr früh, dass mein freies, selbstbestimmtes und friedliches Leben in meiner Heimat keine Selbstverständlichkeit darstellte und jeder Einzelne in der Gesellschaft seinen Beitrag dazu leisten musste, um dieses große Glück zu erhalten. Alles ging, aber nichts musste. Für die jungen Menschen von heute mag das spießig und altbacken klingen und ich reihe mich vermutlich in die typische ältere Generation ein, die – wie in jeder anderen Generation auch – davon spricht, dass früher doch alles viel besser war, aber dem ist nachweislich in vielen Bereichen wirklich so.

Veränderungen gehören wie die Luft zum Atmen zum Leben dazu, was ich generell erst einmal völlig unvoreingenommen begrüße. Gäbe es sie nicht, würden wir heute noch in Höhlen hausen und täglich ums nackte Überleben kämpfen. Veränderungen haben unterschiedlichste Ursachen und bestehen nicht selten aus mehreren Komponenten. Jede Epoche brachte neben Veränderungen der Natur und Umwelt ihre Entdeckungen, Irrtümer, Ereignisse und Veränderungen hervor und schreibt damit ihre eigene Geschichte. Nach meinen persönlichen Einschätzungen befinden wir uns mit dem 21. Jahrhundert in einer weiteren Zeitenwende, einem Epochenwechsel. Der Mensch ist durch seinen Verstand in der Lage, sich nicht mehr nur an sein Umfeld anzupassen und auf Ereignisse zu reagieren, sondern er kann Ereignisse und Veränderungen mit Hilfe historischen Wissens und naturwissenschaftlicher und technischer Messinstrumente geistig erfassen und analysieren, neue Werte schaffen und sich kontinuierlich über Wissensbildung selbstständig weiterentwickeln. Ich habe 1971 in einem Deutschland das Licht der Welt erblickt, das frei und von Frieden geprägt war. Das war ein sehr großes Glück und keine Selbstverständlichkeit, wie ich bereits früh erkannte und verstand. Mir stand als Kind und Jugendliche eine aufregende, spannende und unbeschreiblich große Welt offen, in der meine Familie mir stets Orientierung, Halt, Liebe und Geborgenheit gab. Meiner wundervollen Familie und einem selbstbestimmten Leben in einem freien Land habe ich es zu verdanken, dass ich eine glückliche Kindheit hatte und ein erfülltes, gutes und glückliches Leben genießen durfte. Diese Freiheit wird seit geraumer Zeit massiv bedroht und ich sehe mich in der Verantwortung und Pflicht, dazu beizutragen, die Freiheit, die ausgereiften christlichen Werte und den Wohlstand über den Erhalt meiner Selbstbestimmung für mich und meine Familie sowie der nächsten Generationen zu verteidigen. Meine Heimat zu verlassen, um meinen Kindern und Enkelkindern ein Leben in Freiheit zu ermöglichen, stellt für mich nur die letzte, aber bereits in Erwägung gezogene Konsequenz dar, wenn sich weiter abzeichnet und zu manifestieren droht, dass sich die Mehrheit der Menschen in Deutschland gegen die Freiheit entscheiden sollte. Noch kann ich bei der Mehrheit der Menschen ein großes Bedürfnis nach Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit erkennen, sehe aber hingegen die offene Verteidigung und Haltung zur Freiheit und Gerechtigkeit dramatisch schwinden.

Die Entwicklungen der vergangenen 20 Jahre haben mir sehr deutlich gezeigt, dass diese Gesellschaft sich nicht nur auf einem kleinen Irrweg befindet, sondern in beinahe allen Lebensbereichen in eine Sphäre abdriftet, die ich nur noch als vollständige Irrationalität und höchst besorgniserregende Rückentwicklung in mittelalterliche Zustände bezeichnen kann. Der logische Menschenverstand wurde abgeschafft, konstruktive Kritik und Diskussionen wurden zunehmend verboten, selbstständiges Denken unter Strafe gestellt und seit März 2020 sorgen Zwang und Gewalt offiziell für das Ende von Wahrheit und Fakten. Das sind besorgniserregende Richtungsweisungen, die nichts Gutes verheißen lassen und den schwindenden Freiheitsrestbeständen in Deutschland schneller den Garaus machen können, als es sich vermutlich die meisten Menschen vorstellen können. Mit diesem Buch versuche ich erneut, die Ratio bei den Menschen wiederzubeleben und ihre Herzen zu berühren.

Schaue ich mich in diesem mittlerweile extrem zerrissenen und verkommenen Land um, wird deutlich, dass Veränderungen unumgänglich sind. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Veränderungen, weil sie erkennen, dass in diesem Land nichts mehr wirklich funktioniert und beinahe alles auf dem Kopf steht. Für mich stellt sich nur wie immer die große Frage, welche Veränderungen die Menschen für sinnvoll und erstrebenswert halten und wie sie ihre eigenen Ziele, Bedürfnisse, Wünsche und Zukunftsvisionen umzusetzen gedenken: freiheitlich, friedlich und in Eigenverantwortung oder weiterhin absolutistisch, ohne wirkliche Lösungsorientierung nach gründlicher Ursachenforschung und Analyse, sondern nach wie vor ideologisiert und Lichtjahre von den realen Problemen und Ursachen entfernt über Zwang und Gewalt mit zunehmender Zerstörungswut?

Jeder Mensch lebt in seiner eigenen kleinen Welt, seiner Wahrnehmung, seiner Sozialisation, seinem Wissen und seinen Ressourcen, seiner Vergangenheit und Gegenwart. Bisher war es allen Menschen in Deutschland noch möglich, über eigene Anstrengung, Motivation, Fleiß und Leistung sich selbst zu verwirklichen. Die Menschen bemerkten nicht, wie ihnen ihre Freiheiten mit jedem Jahr ein kleines Stück weit zunehmend und schleichend, aber unwiderruflich genommen wurden, und finden sich plötzlich 2020 in einer völlig neuen Realität wieder. Als wäre über Nacht im März 2020 ein Schalter umgelegt worden, der alle Menschen mit einem großen Schubs in eine neue Welt zu manövrieren versucht und kaum auf Widerstand stößt. Gelegentlich trifft man vereinzelt verstörte Menschen an, die sich solche dramatischen Eingriffe und Veränderungen im gesamtgesellschaftlichen Leben in Deutschland niemals hätten träumen lassen, dabei waren diese Entwicklungen spätestens seit den 1990er Jahren für jeden wachen Geist bereits deutlich zu erkennen. War das Reisen bis eben noch ein jeder Zeit bedienbares Bedürfnis, ist es plötzlich nur noch schwer, bedingt und nicht für alle umsetz- und verfügbar. War bis eben noch ein gemütlicher spontaner Streifzug mit Freunden durch die Einkaufsmeile mit Zwischenstopp in einem netten kleinen Café oder Restaurant das Normalste der Welt, ist es heute zum Teil verboten oder reizlos, da Geschäfte und Gastronomiebetriebe geschlossen und irr- und schwachsinnigen Zwangshygienekonzepten unterworfen sind. War der Gang in die Schule oder Universität bis eben noch ein fester Bestandteil des Alltags junger Menschen, ist dies heute nicht mehr allen erlaubt – lustigerweise trotz nach wie vor bestehendem Schulzwang, der nun zur Freude einiger junger Menschen endlich umgangen werden kann – und die Bedingungen für die Schüler und Studenten, unter denen die Teilnahme am Präsenzunterricht nur noch möglich ist, sind kaum zu ertragen. Für viele Eltern und Schüler erscheint die staatliche Aufhebung im Januar 2021 von der Pflicht am Präsenzunterricht daher eher wie ein Befreiungsschlag als ein Verlust. War bis eben für jeden willigen Bürger die freie Berufsausübung noch selbstverständlich, ist sie heute dem Großteil der Menschen untersagt und bei Erlaubnis an Bedingungen geknüpft, die kaum bis gar nicht nachvollziehbar sind.

Die Liste der 2020 bereits eingeführten Veränderungen lässt sich traurig und endlos fortführen und zeigt in aller Deutlichkeit, wie frei jeder Mensch in diesem Land in Wahrheit war und ist und von wem und was die individuelle Pseudofreiheit abhängt, nämlich ausschließlich vom Staat, wie wir ihn kennen, und seinen Akteuren. Die Menschen in Deutschland haben keinen Einfluss auf die Handlungen der Staatsakteure – so zumindest die gängige Wahrnehmung der Menschen –, was sich immer mehr in Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schockstarre und auch Aggression äußert. Dabei ist das eine große Fehleinschätzung der Menschen, denn nur sie alleine haben in Wahrheit die Gestaltung ihres Lebens, ihrer Gesellschaft und ihres Zusammenlebens im eigenen Land in der Hand. Es ist richtig, dass die Bürger nur alle vier Jahre die Möglichkeit haben, in dieser repräsentativen Demokratur einer Partei ihre Stimme zu geben, aber weder an der Abstimmung der Mandatsträger oder Minister noch deren Agieren mitwirken können. Es ist auch richtig, dass die Bürger genötigt sind, sich an die konstruierten Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und Regularien der gesetzgebenden Staatsgewalt, wie wir sie kennen, halten zu müssen, wie unsinnig, teils in sich widersprüchlich und schädlich sie auch sein mögen und einem Mehrklassenrecht untergeordnet sind, das von wahrem Recht, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit Lichtjahre entfernt ist. Mittlerweile haben die Menschen Angst vor einer Begegnung mit der Staatsmacht über Behörden und Beamte, weil sie erkannt oder am eigenen Leib bereits ein- oder mehrfach erfahren haben, dass deren Aufgabe als reine Staatsgehilfen mit verwaltender Funktion primär in der Kontrolle und Sanktionierung der Bürger besteht, sich der Staatswillkür und den vom Staat unter Androhung von Gewalt den Menschen diktierten Zwängen, Vorgaben, Regeln und Vorschriften unterzuordnen. Das alles ist jedoch nichts Neues! Die Qualität von Unterdrückung, Gewalt und Verfolgung freier und unabhängiger Menschen im 21. Jahrhundert hat einen gravierenden Schub bekommen, aber jede persönliche, gesellschaftliche und politische Entwicklung findet immer und überall ausschließlich über das Handeln jedes einzelnen Individuums statt.

Manchen Menschen mag der Weg des geringsten Widerstandes, indem sie wegsehen, sich wegducken und sich als Gehilfen und somit Mittäter des menschenfeindlichen Systems missbrauchen lassen, als die einzig verbliebene Chance erscheinen, um sich in diesem Zwangssystem noch ein einigermaßen gutes Leben gestalten zu können, doch damit erliegen sie einem gravierenden Irrtum mit fatalen Folgen für sich, die gesamte Gesellschaft und vor allem die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder. Mit der Akzeptanz eines Staates, der seine Existenz als Verbrecher über Verbrechen generiert, andere Verbrecher schützt, Verantwortungslosigkeit belohnt und rechtschaffenden, friedlichen, freiheitlichen, individuellen und verantwortungsbewussten Menschen keinen Schutz bietet und sie zusätzlich übergriffig in allen Lebensbereichen nach Belieben drangsaliert, setzen sie die Weichen für die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder im eigenen Land. Wie die Zukunft eines Landes und seiner Menschen aussieht, die keinen Schutz vor inneren und äußeren Aggressoren und keine Freiheits-, Persönlichkeits- und somit Eigentumsrechte erhalten und für deren Handlungen keine Haftungsübernahme besteht, dürfen die Menschen in Deutschland seit Jahrzehnten „bewundern“, insbesondere seit den Nullerjahren und 2015.

In diesem Buch beleuchte ich daher die meiner Meinung nach essentiellsten Lebensbereiche der Menschen und einige der vielen Probleme dieser Gesellschaft in Deutschland und zeige Wege auf, wie sich jeder Bürger friedlich und rechtschaffen aus diesem unmenschlichen System des Totalitarismus und der Sklaverei ausklinken kann und damit nicht nur sein eigenes und das Leben seiner Familie langfristig und zukunftsorientiert verbessern kann, sondern eine große Bereicherung mit gewaltigem Veränderungspotential für die gesamte Gesellschaft darstellen könnte. Seien Sie Teil von Veränderungen, liebe Leser und Mitmenschen, und werden Sie sich über Ihre persönlichen Stärken und Möglichkeiten klar und bewusst. Treten Sie mit hocherhobenem Haupt und durchgestrecktem Kreuz aus Ihrer Nische hervor und wieder zurück ins Licht, wenn Sie Teil der Dunkelheit und der Schattengesellschaft geworden sind. Gehen Sie als gutes und leuchtendes Beispiel voran und geben Sie dieser Gesellschaft, diesem Land und dadurch automatisch der gesamten Welt einen Schubs in die richtige Richtung – in die Freiheit, den Frieden und die Selbstbestimmung! Damit bereichern Sie Ihr eigenes Leben und das vieler Mitmenschen und verbreiten Mut, Hoffnung und Nächstenliebe! Das funktioniert nicht über bloße Lippenbekenntnisse oder das Beklagen von Missständen offen oder hinter vorgehaltener Hand, sondern über eine aufrichtige Selbstreflexion, verantwortungsbewusstes eigenes Handeln und die persönliche Ausrichtung des eigenen Lebens nach den Grundsätzen der Freiheit, des Friedens, der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Jeder Mensch, der sich für den Frieden entscheidet, sollte ihn auch persönlich leben. Jeder Mensch, der sich gegen die Misshandlung und Folter von Menschen ausspricht, sollte selbst keinem Mitmenschen Leid zufügen. Jeder Mensch, der sich für Freiheit ausspricht, sollte diese auch seinen Mitmenschen zubilligen. Jeder Mensch, der für Gleichberechtigung eintritt, sollte persönlich jeden Mitmenschen als gleichberechtigt und somit als selbstbestimmte Person akzeptieren und anerkennen. Jeder Mensch, der gegen Diebstahl und Raub aufsteht, sollte selbst seine Mitmenschen nicht bestehlen und berauben. Jeder Mensch, der die Umwelt schützen möchte, sollte seine Umwelt, die ihm anvertraut wurde und in der er sich immer und überall persönlich bewegt, achten und pflegen. Jeder Mensch, der für Meinungs- und Religionsfreiheit eintritt, sollte jede andere Meinung und Glaubensrichtung akzeptieren und respektieren. Jeder Mensch, der gegen Tierquälerei ist, sollte selbst keine Tiere quälen, was auch den Konsum von Tierprodukten aus unwürdigen Tierhaltungen einschließt. Jeder Mensch, der Bedürftigen helfen möchte, sollte das persönlich und mit seinen eigenen Mitteln übernehmen und die Hilfsangebote an den Bedürfnissen der Bedürftigen ausrichten und nicht nach eigenem Gusto gestalten und die Kosten nicht anderen aufzwingen. Auch hier ist die Liste wieder endlos und soll lediglich verdeutlichen, dass es von jedem Einzelnen von uns in einer Gesellschaft abhängt, wie sich das Leben und Zusammenleben der Menschen in einem Land gestaltet.

Eigenverantwortung friedlich leben, liebe Leser und Mitmenschen, ist der Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben einer Gesellschaft.

Persönliche Achtsamkeit und Wachsamkeit.

Persönlicher Einsatz für Recht und Gerechtigkeit, sprich: die Wahrung der Eigentumsrechte aller Menschen gleichermaßen.

Persönliche Lebensgestaltung in Rechtschaffenheit, Aufrichtigkeit und stets friedlich mit dem Respekt und der Achtung vor der Selbstbestimmtheit jedes Mitmenschen.

Sprechen Sie Ihren Mitmenschen nicht über Bevormundung Ihre Mündigkeit ab, womit Sie Ihnen neben der unmenschlichen Gängelung auch die Eigenverantwortung wegnehmen. Das führt bekanntermaßen in den allermeisten Fällen zu verantwortungslosem Verhalten und Handeln, was der gesamten Gesellschaft am Ende schaden kann und i. d. R. auch tut. Veränderungen mit gutem und positivem Charakter können ausschließlich auf der Basis der Freiwilligkeit entstehen und sich nur über gemeinsame Ideen und Versuche sinnvoll und zielführend entwickeln und vor allem weiterentwickeln. Anderen Menschen seinen Willen mit Gewalt aufzuzwingen, war und ist schon immer Unrecht gewesen und hat stets nur eines bewirkt: mehr Leid und Schieflagen. Unterschiedliche Sichtweisen, Lösungsansätze und Gedankengänge sind wundervoll und genau sie sind es, die Fortschritt durch Innovationen ermöglichen – vor Ort, dezentral, über die Menschen selbst in Gemeinschaft für ihre Gemeinde und alle in ihr lebenden Mitmenschen.

Eine verstummte, desinteressierte und ignorante Gesellschaft, die jede Gestaltung des Zusammenlebens der Menschen im eigenen Umfeld und Land einigen wenigen Schreihälsen und Verbrechern überlässt, aus welchen persönlichen Befindlichkeiten heraus auch immer, hat sich selbst und die Zukunft des Landes und der Menschen aufgegeben. Freiheit, Frieden, Selbstbestimmung, Recht und Gerechtigkeit mussten in der Historie der Menschheit schon immer zu jeder Zeit von den Menschen selbst gelebt und vertreten und bei Angriffen verteidigt werden, wenn sie diese Art und Weise des Zusammenlebens nicht verlieren wollten. Die Angriffe auf die Freiheit von uns Menschen in Deutschland dauern seit Jahrzehnten an und die Freiheit droht aktuell vollständig abgeschafft zu werden – wegen einer verstummten, ignoranten, trägen, desinteressierten, vernunftlosen und verrohten Gesellschaft, die sich von ideologisierten und egoistischen Fanatikern, Fundamentalisten, am Nasenring durch die Manege ziehen lässt.

Wollen Sie das wirklich, liebe Leser und Mitmenschen? Sind Ihnen die Konsequenzen des Schweigens bei Unrecht, Zwang und Gewalt wirklich in ihrer Tragweite bewusst? Wollen Sie wirklich weiterhin den Demagogen, die längst in allen wichtigen Funktionen, Behörden und Ämtern sitzen, folgen und sich deren aufgestellten Diktaten in allen Lebensbereichen, aus welchen persönlichen Befindlichkeiten heraus immer, unterordnen?

Ich denke nicht und daher mein erneuter Appell an alle Verfechter der Freiheit, des Friedens und der Selbstbestimmung:Beginnen Sie mit Ihrer eigenen Selbstreflektion und bleiben Sie bei Ihren Handlungen immer auf dem Weg der Wahrhaftigkeit, der Vernunft, der Empathie, der Rechtschaffenheit, des Friedens und des Respekts vor fremdem Eigentum.

Leben Sie friedlich und eigenverantwortlich und stehen Sie für Ihre eigenen Fehler und Handlungen ein.

Übernehmen Sie die Verantwortung für sich selbst und Ihr Leben.

Seien Sie Teil einer besseren Welt.

Seien Sie Teil der Veränderung, die keinem Mitmenschen Schaden oder Leid zufügt.

Vernetzen Sie sich neben Ihrer gesamten Familie mit Mitmenschen, Ihren Nachbarn, Freunden und Bekannten und gründen Sie vielleicht sogar eine eigene kleine Gemeinschaft.

Helfen Sie einander und stellen Sie dafür Gemeinschaft und Nachbarschaft her.

Stehen Sie gemeinsam auf gegen Unrecht und Unsinn.

Lassen Sie sich nicht ein freies und selbstbestimmtes Leben nehmen.

Sagen Sie ja zum Leben und ja zur Vernunft.

Jeder einzelne von uns Menschen ist jetzt mehr denn je gefordert.

Gefordert, genau hin zu schauen.

Gefordert die Realität auszusprechen.

Die Dinge beim Namen zu benennen.

Wir alle entscheiden mit unserem eigenen Verhalten, wie es weiter geht.

Jeder, der seine Verantwortung an andere abgibt, kann sich später nicht beschweren, wenn die ermächtigten Verantwortungsträger gravierende Entscheidungen treffen.

Werden Sie aktiv.

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Kapitel 1 - Menschen und Technik

Was sehen Sie, liebe Leser und Mitmenschen, wenn Sie einem fremden Menschen auf der Straße begegnen? Sie nehmen ein Bild wahr, das Sie aufgrund Ihrer persönlichen Erfahrungen, ihres erworbenen Wissens und aufgenommener Informationen einordnen und subjektiv und individuell bewerten. Genau hier liegt einer der wichtigsten Aspekte, die es zu verstehen gilt: den Unterschied zwischen der eigenen Wahrnehmung und der Realität. Der Mensch ist ein vorwiegend visuelles Wesen, dessen andere Sinnesorgane sekundär zum Einsatz kommen. Durch die unterschiedliche Sozialisierung der Menschen, gesammelte Erfahrungen, Erlebnisse, den Lebensstil und unzählige weitere Unterschiede nehmen Menschen Bilder und Worte demzufolge unterschiedlich wahr. Das Bewusstsein eines jeden Menschen ist unbeschreiblich mächtig. Es beeinflusst selbst im Unterbewusstsein das Verhalten eines Menschen, was nicht selten zu irrationalen oder gar selbst- oder fremdgefährdenden Handlungen eines Menschen führen kann. Seit der Entwicklung des künstlich abrufbaren Bildes über technische Neuerungen hat sich die Welt auf eine ganz besondere Art und Weise verändert. Wie immer bei neuen Errungenschaften der Forschung und Wissenschaft bestehen auch in diesem Bereich Risiken und Nebenwirkungen sowie ein großes Missbrauchspotential. Werden Bilder zusätzlich mit Aussagen unterlegt, ob in Schrift oder Wort, wird die Macht der erzeugten Bilder noch einmal um ein Vielfaches erhöht. Jeder kennt den Ausspruch: „Bilder sagen mehr als tausend Worte.“ Als visuelle und emotionale Wesen ist die Steuerung über Bilder daher eine regelrechte Übermacht, mit der sich neben großer Verantwortung auch große Herausforderungen für die Menschen ergeben.

Ich möchte keine Wertungen darüber abgeben, wie verantwortungslos und empathielos interessensgeleitete Bilder und Begriffe seit Jahrzehnten missbraucht werden, um Menschen zu bestimmten Handlungen zu verleiten, sondern darauf hinweisen, dass ein laxer Umgang mit der heutigen Reizüberflutung und der persönlichen Nutzung künstlich erzeugter Bilder und der vielschichtig pervertierten Sprache nicht ohne Folgen bleibt (1+2). Wer die Macht über die Bilder und die Deutungshoheit über die Sprache inne hat, verfügt über eine sehr große Macht, die eine extreme Einflussgewinnung und die Lenkung der öffentlichen Meinung ermöglicht. Die Bilder müssen nicht der Wahrheit entsprechen, sondern können auch einem reinen Bild- und Wortkonstrukt a la Hollywood-Film entsprungen sein. Bilder zu manipulieren, nach Belieben zusammen zu schneiden und zu setzen und mit Headlines zu versehen, um eine bestimmte Wahrnehmung bei den Empfängern zu erzeugen, ist in der hochtechnisierten heutigen Zeit ein Leichtes und das Geschäft der Film- und Propagandaindustrie. Jeder Mensch, der ein bestimmtes Produkt, eine Dienstleistung oder eine Ideologie verkaufen will, setzt Werbung ein. Dabei spielt es keine Rolle, ob Unternehmer, Verein, Privatperson oder Politiker, staatliche Institutionen oder welche Interessengemeinschaft auch immer. Werbung für die eigene Sache ist vollkommen in Ordnung. Es wird jedoch immer dann kriminell und zu einem Verbrechen, wenn die beworbenen Güter – von wem oder was auch immer – den Menschen eines Tages aufgezwungen werden. Wenn die Menschen nicht freiwillig darüber entscheiden dürfen, ob sie dieses oder jenes Gut konsumieren möchten oder nicht. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass aufgenommene Bilder im Gehirn von jedem Menschen automatisch sofort abgespeichert werden und je nach Brisanz und Schockwirkung jeder Zeit ohne Weiteres neu getriggert werden können und somit je nach Belieben der Bildungs- und Meinungsmacher (Sender) die Menschen (Empfänger) beeinflussen werden – ob sie das wollen oder nicht. Der Mensch lernt durch Erfahrung und wenn er Ereignisse als Bedrohung und/oder Gefahr abgespeichert hat, auch, wenn er sie nicht einmal persönlich erlebt hat, sondern lediglich über Bilder, Worte und Schriften konsumiert hat, reicht der geringste und kleinste Trigger, um sofort wieder in Angst und auch Panik zu verfallen. Jeder Mensch, der regelmäßig veröffentlichte Nachrichten, insbesondere über die zwangsfinanzierten Staatsmedienportale, konsumiert, wird bewusst oder unterbewusst automatisch manipuliert. Nur die wenigsten Menschen sind in der Lage einen Schritt zurück zu treten, Worte und Aussagen genau zu prüfen, die Attribute und Meinungen der Informationssender auszusortieren und dem Nudging nicht zum Opfer zu fallen.

Als großer Verfechter von Freiheit und Selbstbestimmung spreche ich jedem geschäftsfähigen Menschen die Eigenverantwortung zu und es obliegt jedem Menschen selbst, seinen Konsum an Bildern und Texten frei zu wählen und achtsam, wachsam und bewusst mit den daraus gewonnenen Informationen umzugehen. Jeder Mensch weiß zum Beispiel, dass Filme rein fiktive Konstrukte in Form einer Erzählung und der dazu erzeugten Bildern sind und es mit unserem Stand der Technik keine große Herausforderung mehr ist, sogenannte „Wahrheiten“ und Ereignisse visuell zu kreieren, die reine Fiktion sind oder gar bewusst eine Lüge präsentieren. Belegte, dokumentierte und archivierte Beispiele gibt es dafür seit Jahrzehnten mehr als genug. Bilder und Erzählungen sprechen immer die Emotionen der Menschen an und beeinflussen automatisch ihr Denken und Handeln. Einfach, weil wir Menschen emotionale und soziale Wesen sind. Über das Wissen verfügen alle Individuen, die ein Ziel erreichen möchten, für das sie auf die Zustimmung oder gar das Mitwirken anderer Menschen angewiesen sind und sei es nur, über Marketingexperten, die ihnen das erläutern und sich der Produktwerbung im Auftrag annehmen. Jetzt erschließt sich Ihnen, liebe Leser und Mitmenschen, auch, sollten Sie das nicht bereits gewusst haben, warum Staaten und ihre Akteure immer zu verhindern wissen, sich ihre Legitimationen ihres Handelns ohne direkte Abstimmungen der Menschen sichern zu müssen. Der Staat und seine Akteure wissen ganz genau, durch ihre Armada von Experten im Bereich Psychologie, Marketing, Sprache, etc., dass sie für die meisten Gesetze, Vorschriften und Gängelungen, die sie den Menschen aufzwingen, niemals ausreichend Befürworter und freiwillige Stimmen erhalten würden. Selbst die Schweiz, die über eine direkte Demokratie verfügt, führt bereits seit Jahren aber insbesondere seit 2020/21 für alle Menschen sichtbar den Beweis an, dass jede Form der Demokratie über kurz oder lang den Menschen jedes Mitsprache- und freiheitliches individuelles Wahlrecht für die Eigenregie des eigenen Lebens abspricht und alle Autorität an sich reißen wird. Jeder Staat, jede Gemeinschaft, jede Gesellschaft, die keine für alle dort lebenden Menschen verpflichtende Regeln aufgestellt hat, die alle Menschen gleichermaßen an das natürliche Recht bindet, wird nie wahre Freiheit leben können.

Dieselben Techniken wie in der Filmbranche werden auch bei den normalen Medien und Berichterstattungen verwendet (3). Auch sie wollen den Menschen eine Erzählung mit Bildern verkaufen und als Staatsmedium darüber hinaus Staatsinteressen propagieren. Mit der Realität haben beide, Film und Medien, selten etwas gemein. Die Menschen können sich somit nur ein aufrichtiges, der Wahrheit am nächsten kommendes, eigenes Bild über die Realität verschaffen, indem sie sich mit offenen Augen, Ohren und Herzen in ihrem Umfeld bewegen. Wer einem Ereignis, welcher Art auch immer, persönlich nicht beigewohnt hat, kann sich zu dessen Inhalt nicht äußern und sich kaum bis gar kein eigenes Bild darüber verschaffen. Der Medienkonsument ist auf den Wahrheitsgehalt und die Neutralität des darüber berichtenden Mediums angewiesen. Ohne dies stets in Zweifel zu ziehen, selbst zu prüfen oder distanziert und kritisch zu betrachten, ist eine persönliche Prüfung des Wahrheitsgehalts der Berichterstattung nicht möglich. Was jedoch für jeden Menschen gleichermaßen und länderübergreifend als Leitsatz gelten sollte, ist, dass Gewalt grundsätzlich abzulehnen ist, egal von wem sie wo und in welcher Form ausgeht.

Ebenso sind alle Menschen frei und ich gestehe allen geschäftsfähigen Menschen die Eigenverantwortung zu, sich der unzähligen Angriffe auf die Deutungshoheit von Begriffen und Sprache allgemein bewusst zu sein und sich aggressiven Indoktrinierungsversuchen selbstständig zu entziehen. Auch das erfordert ein hohes Maß an Achtsamkeit und Wachsamkeit und die Bereitschaft zur aufrichtigen Selbstreflexion und Übernahme von Verantwortung. Das gesprochene Wort kann keinen Schaden verursachen, da sich jeder Mensch einem sprechenden Menschen nicht aussetzen muss, wenn dessen Worte für den Empfänger unerträglich sein sollten. Es mag sich gelegentlich ein Mensch beleidigt oder verbal angegriffen oder verletzt fühlen, aber solange keine verbale Bedrohung ausgesprochen wurde und keine physische Gewalt ausgeübt worden ist, besteht kein Grund zur Aufregung. Jeder Mensch ist frei in der Wahl seiner Gesprächspartner und jeder Mensch ist frei, ein Gespräch jeder Zeit zu beenden. Das gilt genauso für das Abschalten oder Auslassen von digitalen Medienplattformen. Kein Mensch wird gezwungen Nachrichten, Podcasts, Zeitungen oder sonstige Medien zu konsumieren. Es sollte jedoch auch hier wieder für alle Menschen der gleiche Grundsatz gelten: Jeder Mensch sollte immer und überall frei seine Meinung in Wort, Schrift und Bild äußern dürfen, solange er damit nicht auf die Eigentumsrechte anderer zugreift. Kein Mensch hat das Recht, andere Meinungen, die ihm persönlich nicht genehm sind – aus welchen persönlichen Befindlichkeiten auch immer – unter Androhung von Gewalt zu verbieten und/oder zu vernichten. Wo wir im Januar 2021 bezüglich Meinungspluralität und Meinungsfreiheit gelandet sind, ist erschreckend und beschämend, aber ein Offenbarungseid der Zensoren. Jeder Mensch, der nichts zu verbergen hat und nach bestem Wissen und Gewissen die Wahrheit sucht und spricht/schreibt, sich selbst, seine eigene Sicht und sein Wissen regelmäßig kritisch überprüft und immer offen für Erkenntnisgewinne ist, Fehler eingestehen und aussprechen kann und als Leitsatz und persönliche Motivation immer hoch hält, niemandem Schaden zuzufügen, braucht andere Stimme nicht zu zensieren, sondern tritt in einen offenen Diskurs der besseren Argumente und Ideen ein. Wer das nicht kann oder nicht will, hat sich selbst diskreditiert.

Schutzbefohlene, insbesondere Kinder und Jugendliche, sind auf das verantwortungsbewusste Handeln der eigenen Eltern angewiesen. Es in der Verantwortung der Eltern, ihren Kindern eine sogenannte Werte-, Sprach- und Medienkompetenz – wie eine Vielzahl anderer Kompetenzen auch versteht sich – mit an die Hand zu geben, die leider einer großen Anzahl an geschäftsfähigen Erwachsenen selber fehlt. In den meisten Haushalten befinden sich i. d. R. mehrere TV-Geräte, von denen eines häufig den ganzen Tag läuft. PC, Laptop, E-Book und Mobilfunkgeräte gehören ebenfalls zur Standardausrüstung in beinahe allen Familien und Singlehaushalten und nehmen seit Jahren den Großteil der Zeit aller Menschen in Anspruch. Es ist lange bekannt, dass neben der Strahlung, die von digitalen Endgeräten ausgeht, der Missbrauch (Dauer der täglichen Nutzung) dieser visuellen und akustischen Reizüberflutungen besonders bei Kindern und Jugendlichen gesundheitsschädliche Auswirkungen auf die geistige, psychische sowie physische Entwicklung hat. Kinder sind nicht in der Lage, Bilder immer richtig einzuordnen, da es ihnen noch an Wissen und Lebenserfahrung mangelt. Gewalt und Brutalität sowie Pornografisierung und propagandistisch zur Schau gestellte unnormale Ideologien täglich und ausufernd zu konsumieren, wirkt sich – meist negativ – auf Erwachsene und extrem gravierend auf die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus. Dadurch erfolgt eine Programmierung des Gehirns mit einer Beeinflussung von Wahrnehmungen und Handlungen der Konsumenten, die enorme irreversible Schäden verursachen können. Ich muss weder studiert haben noch ein Medien- und Technikexperte sein, um das zu erkennen und die darin enthaltenen großen Gefahren sehen zu können. Es findet eine systematische Zerstörung der Menschlichkeit und des gesunden Wertekompasses statt, der als schleichender Prozess von den meisten Menschen nicht wahrgenommen wird, da er im Unterbewusstsein stattfindet. Kinder und Jugendliche verweilen obendrein meist alleine vor den Endgeräten, führen keine Dialoge über die aufgenommenen Bilder und die gesprochenen und geschriebenen Worte mit Erwachsenen und sind selten in der Lage, sich selbstständig und rechtzeitig von Bildern zu lösen, die Traumata auslösen und sich bei Wiederholungen manifestieren und verankern. Perversionen, menschliche Abstumpfung, Verrohung, Gewaltaffinität, Unmoral, Gier, Neid, Zorn und viele dunkle Seiten mehr werden auf diesem Wege in den Menschen plötzlich als normal abgespeichert und wahrgenommen. Ebenso werden auf diese Art und Weise Ängste getriggert, die es den in Schock versetzten Menschen unmöglich machen Bilder bei Sichtung differenziert zu betrachten und auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Jedes aufgenommene Bild wird sofort vom Gehirn übernommen und abgespeichert und löst automatisch eine Flut von Emotionen, Gedanken und Haltungen aus, von der Isolation der Menschen durch konstanten und hoch dosierten digitalen Medienkonsum ganz zu schweigen. Informationen differenziert zu betrachten, zu filtern und zu analysieren, um sie möglichst richtig und wahrheitsnah im Gehirn abzulegen, ist nicht nur eine extrem große Herausforderung für jedes Individuum, sondern zum Großteil schlichtweg unmöglich. Jeder Mensch wird visuell und von Wort und Schrift beeinflusst, ob er das will oder nicht. Je nachdem, welchen Bildern und Schriften ein Individuum folgt und sie wiederholt konsumiert, ohne sich mit den aufgenommenen Inhalten offen und kritisch auseinanderzusetzen, umso leichter werden die gewünschten Botschaften der Bild- und Schriftsender von den Empfängern als DIE Wahrheit übernommen. Die einschneidenden Unterschiede in der psychischen Entwicklung von Kindern zeigen sich unmissverständlich im direkten Vergleich von Kindern und Jugendlichen, die ohne digitale Endgeräte aufwachsen oder zumindest mit einem angemessenen Konsum/Nutzen und kontrollierten Inhalten, die Technik als reines Hilfsmittel gebrauchen, und dabei vor Missbrauch geschützt werden, und denen, die mit der Technik alleine gelassen werden und Bilder, Worte und Schriften unreflektiert übernehmen. Es kommen also viele Aspekte, die weitreichende Folgen haben und maßgeblich die Entwicklungen und das Bewusstsein der Menschen und insbesondere der zarten Kinderseelen und ihre Psyche beeinflussen, synchron zum Tragen. Die Relevanz von digitalen Nutzungskompetenzen sowie Medienkompetenzen ist nicht zu leugnen und sollte nicht unterschätzt werden. Welche Interessen und Motivationen vom Staat und seinen Akteuren hinter den großangelegten Werbekampagnen für mehr Digitalisierung (digitaler Zwangseuro, Digitalisierung in allen staatlichen Behörden ohne Datenkontrolle der Dateneigentümer, der betroffenen Menschen, digitale Wahlen, etc.), mehr Zensur von Menschen im öffentlichen und digitalen Raum, mehr Verwendung von digitalen Endgeräten im Unterricht und der staatlichen Hoheit über alle erhobenen Daten über die Bürger, stecken, liegen auf der Hand. Die vollständige Kontrolle über die Menschen.