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In den Legenden II sind wiederum zahlreiche Kurzgeschichten zu finden, die entweder mehr über einzelne Figuren erzählen oder auch über Ereignisse berichten, die kaum Platz in den Hauptbüchern finden. Zum Beispiel erfahrt Ihr mehr über die erste Schlacht von Vestor mit den Drusie und wie er sich danach veränderte. Wollt Ihr wissen, warum alle die gleiche Sprache sprechen? Wie der weiße Löwe von Pados zu ihm zurückfand? Wie Scars Fluch entstand? Wie die Ridi-Sekte heimlich überleben konnte? Achtung, bitte erst lesen, wenn Ihr den dritten Teil von "die Zeit der Helden und Magier" gelesen habt, sonst erfahrt Ihr vorab Informationen die Euch eventuell die Spannung nehmen könnten.
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Seitenzahl: 378
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Mögen die Drachen mit Euch sein....
Dragon Fantasy Verlag
8200 Schaffhausen
Autor Stefan Daniel Pfund
© Autor 22. Januar 2006
© Verlag ab 2006
Blickt hinauf zu den Sternen, und erkennt, niemand ist wirklich alleine... Das sind die Worte von Godquar, dem weisen Drachen vom Heimatplanet der Drachen Dracoon!
58'000 Salmanen vor der großen Schlacht in Maldaan auf dem Planeten Draconisch, herrscht Unruhe auf dem Planeten Dracoon! Dracoon ist der Heimatplanet der Drachen, die Drachen sind hoch technologisiert, sie besitzen mächtige Schiffe, mit denen reisen sie von Planeten zu Planeten. In ihren Städten geht niemals das Licht aus, riesige Kraftwerke versorgen alles und jeden mit billigem, unerschöpflichem Strom. Viele fliegende Drachen haben das Fliegen aufgegeben und lassen sich fahren. Die Magie ist verpönt! Aber nicht bei allen – Godquar, ein weiser Drache der schon sehr lange lebt, fürchtet sich vor der Technik und frönt der Magie. Was die meisten Drachen bereits vergessen haben, in ihrem Wesen steckt sehr viel Magie!
Kein Feuerdrache speit mehr Feuer, kein Eisdrache verwandelt Wasser zu Eis, die Verwandlung in ein anderes Wesen wurde schon lange nicht mehr zelebriert, außer bei Godquar!
Doch Dunkelheit überkommt Dracoon, die Drachen des Westens und die Drachen des Ostens sind sich uneins, ein jeder will die Macht über einen kleinen Mond haben, der um Dracoon seine Bahnen zieht. Der Mond beherbergt spezielle Kristalle, mit denen ein Raumschiff große Distanzen im All überwinden kann!
Krieg bricht über Dracoon herein, gewaltige Licht-, Raketen-, und sonstige Waffen zerstören viele Städte und Lebewesen.
Nun weiß Godquar, warum er vor der Technik Angst hat, im Geheimen versammelt er alle seine Anhänger, es müssen mehrere Tausend sein. Er verkündet ihnen die frohe Botschaft:
„Meine Drachenkinder, dieser Krieg wird uns allen Schaden, es ist nicht unser Krieg, wir wollen ihn und die Technik nicht!
Endlich habe ich die Lösung unserer Probleme!
Um den äußersten Planeten unseres Systems kreist ein altes Generationenschiff, es wurde vor Tausend Salmanen ausgemustert. Mit diesem Schiff haben unsere Vorfahren das Universum erkundet, sie fanden viele Planeten auf denen Leben möglich ist. Das Schiff ist groß genug, um uns alle aufzunehmen. Wir werden das All nach einem neuen Lebensraum durchkreuzen. Leider besitzt das Schiff einen veralteten Antrieb, und für einen Kristallantrieb fehlt uns das Hoggs. Um das Schiff flott zu kriegen und genügend Vorräte zu horten müssen wir alle unser Hoggs zusammenlegen, nur so können wir diesem Wahnsinn auf Dracoon entfliehen!“
Alle seine Jünger sind einverstanden, augenblicklich wird das Schiff repariert und Vorräte angelegt. Es vergehen Endanen bis alle Drachenjünger von Godquar auf dem Generationenschiff sind.
Viele Shuttles müssen hin und her fliegen, doch dann ist es vollbracht, das Generationenschiff fliegt unbehelligt in den Weltraum. Die westlichen und die östlichen Drachentruppen sind sogar froh, diese religiösmagischen Drachen los zu haben.
Das Generationenschiff ist gewaltig, es ist halb rund und fast so groß wie ein kleiner Mond. Lange Zeit fährt das Schiff durch das All, an vielen Sternen und Planeten entlang. Die meisten Planeten sind nicht bewohnbar, andere sind bereits bewohnt und wehren die Drachen ab. 1760 Salmanen lang fahren die Drachen durch das All, bis etwas seltsames geschieht!
Godquar sitzt gerade auf der Brücke, da erscheinen zwei Wesen vor ihm, die Drachen erschrecken, doch die Wesen beruhigen sie wieder.
„Wir kommen in Frieden, wir tun euch nichts...“
Godquar hat solche Wesen noch nie gesehen, sie haben goldene Haut, keine Ohren oder Haare, dafür längere Finger, wie diese Rasse aus den Geschichtsbüchern – Menschen genannt. Die Kleidung der Fremden ist sehr eng und schnittig angelegt, die weiße Farbe der Kleidung unterstreicht die goldene Haut der Fremden.
Godquar fürchtet sich für seine Jünger.
„Wollt ihr uns erobern?“
„Nein, im Gegenteil...“
„Ihr seht ähnlich wie diese Menschen aus...seid ihr Menschen?“
„Nein, von einer solchen Rasse hörten wir, aber wir besuchten sie bis jetzt noch nicht. Doch wir sind uns sicher, sie werden eines Tages eine wichtige Rolle spielen!“
„Was wollt ihr von uns?“
„Ich bin Zatarus und das...“
Nun spricht das andere Wesen, die Stimmen klingen gleich, die Geschlechter dieser Rasse sind äußerlich kaum unterscheidbar.
„Ich bin Zataris. Mein Mann und ich hörten von eurer Odyssee. Wir wollen euch helfen, wir kennen einen Planeten der euch als Heimat dienen könnte!“
„Warum solltet ihr uns einen neuen Heimatplaneten zeigen und sogar schenken?“ „Wir geben oder schenken ihn euch nicht, wir zeigen ihn euch! Das ist ein kleiner Unterschied. Dieser Planet wird eines Tages, oder wie ihr es sagt, eines Endans der Mittelpunkt darstellen. Deswegen zeigen wir einer Rasse nach der anderen den Weg dorthin. Die Rassen sollen dort lernen miteinander zu leben und die Angst vor dem Fremden abzuwerfen. Bis jetzt leben nur die zwei dort geborenen Rassen, die Rgasko und die Ikokeiks, auf diesem Planeten. Es gibt keine Technik auf dem namenlosen Planeten, auch wenn die Rgasko sehr klug sind. Die Magie ist allgegenwärtig, Platz hat es reichlich! Nehmt ihr unser Angebot an, dürft ihr die nachfolgenden Rassen nicht vernichten, außer sie wollen euch vernichten!“
„Das Angebot klingt viel versprechend. Aber sagt mir, was bringt euch das?“
Die zwei goldenen Wesen sehen richtig klein aus, im Gegensatz zu den Drachen.
„Die Zeiten sagten uns, es wäre sinnlos, all diese Rassen auf den Planeten zu bringen! Sie sahen einen unausweichlichen großen Krieg zwischen Gut und Böse, den die Sterne befehlen! Die Zeiten meinten, die Rassen vernichten sich gegenseitig, wir meinen, das Gute wird siegen!“
Godquar versteht langsam.
„Ist das eine Art Wette, zwischen zwei Völkern?“
„Wir haben keinen Preis abgemacht, nein, wir glauben an das Gute. Obwohl die Zeiten viel länger existieren und die besseren Seher sind, glauben wir, die Rassen werden vernünftig...zwar sind die Chancen sehr klein, aber es liegt in der Hand der jeweiligen Rassen! Und wenn eure neue Heimat es nicht fertig bringt, dann wird die gesamte Galaxie es wohl nicht überleben. Es würde sogar ein neuer Urknall drohen...die Zeiten sammeln bereits ihre Energie, um dieses Schicksal zu überleben. Wir hingegen sind noch an unsere Körper gebunden, unsere Rasse wäre dann ebenfalls verloren. Deswegen liegt unsere Hoffnung voll und ganz in diesem Projekt. Also, ist es kein Spiel oder Wette, es ist purer Überlebenswille.“
Nun spricht der männliche Fremde wieder.
„Wenn ihr auf den Planeten wollt, dann folgt dem Stern da vorne...“
Er zeigt auf den großen Monitor, zu einem hellen Stern.
„...der Planet besitzt fünf Monde und eine einzige große Landfläche, die von Süßwasser umgeben ist. Ein paar Inseln liegen in diesem Wasser, die Jahreszeiten bleiben immer gleich, ihr könnt euch also euer Klima aussuchen...gehabt euch wohl!“
Die Wesen verschwinden wieder, Godquar glaubt er träumte, doch die anderen Drachen auf der Brücke sahen die Fremden auch.
„Was sollen wir jetzt tun, Godquar?“
„Fliegen wir dorthin...“
Er zeigt zum Stern auf dem Monitor.
„Vielleicht finden wir dort eine neue Heimat, ansonsten könnten wir immer noch weiterfliegen. Aber ehrlich gesagt, ich bin es leid im All herumzufliegen. Zu gerne würde ich wieder frische Luft atmen, meine Flügel ausbreiten und in den Himmel fliegen!“
Nach kurzem Flug erreicht das Generationenschiff den Planeten. Und tatsächlich, nur zwei Rassen leben dort, die Rassen benötigen kaum Platz, umso mehr ist für die Drachen vorhanden. Da das Generationenschiff, mit der vorhandenen Energie, nur landen kann, um wieder abzuheben fehlt schlichtweg der Treibstoff, überlegt sich Godquar die Sache sehr genau. Nach ein paar Endanen hat er sich entschieden.
„Wir landen...“
Das Schiff beginnt mit seinem Sinkflug, die mächtigen Ausmaße des Raumschiffes werfen über weite Landen ihren Schatten.
Hoch im Norden, vom Meer ausgesehen, landen die Drachen ihr mächtiges Generationenschiff auf dem Land, sie bauen das Schiff und damit die Technik auseinander. Mit dem Metall des Schiffes bauen sie eine riesige Stadt auf. Godquar lässt das Metall des Generationenschiffs zu einem ausfahrbaren Schutzschild für die Stadt umbauen. Schließlich weiß er ja nicht, was für Rassen die zwei Fremden noch auf den Planeten bringen. Godquar gibt dem namenlosen Planeten auch einen Namen – Draconisch! Denn die beiden anwesenden Rassen haben es nicht für nötig gehalten, dem Planeten einen Namen zu geben. Sie sehen schlichtweg nicht den Sinn darin, schließlich kennen sie nur diesen Planeten.
Seine Jünger wählen Godquar zu ihrem Dracan, er ist der erste Dracan auf Draconisch!
Der Titel Dracan stammt von Dracoon, er ist ein alter Herrschertitel aus alten Endanen, lange gab es keine Dracans mehr, doch auf Draconisch sollen sie ewig herrschen.
Salman für Salman führen Zatarus und Zataris weitere Rassen auf Draconisch. 10'200 Salmanen lang ist Godquar Dracan, dann verschwindet er auf rätselhafte Weise. Niemand weiß, wo er ist, große Trauer überfällt das Drachenvolk auf Draconisch. 46040 vor wird Sgandur Dracan, er herrscht ebenfalls sehr viele Salmanen lang, bis 33920 vor sein Tod seiner Herrschaft ein Ende bringt.
Nun wird Dracquar neuer Dracan. Die vielen neuen Rassen drängen ins Land der Drachen vor, Dracquar schlägt sie zurück und bekommt dafür den Titel der Grosse. 3020 Salmanen später fällt Dracquar in einer glorreichen Schlacht, sein Sohn Ronquagur übernimmt den Titel Dracan für 8900 Salmanen! Ronquagur hat selber keine Kinder, so wählen die Drachen, leider wurden viele Wähler bestochen, Malakandur zum Dracan. Doch Malakandur ist ein schlechter Herrscher, er bringt nur Unglück, Missernten und Armut, fünfzig Salmanen später wird er auf betreiben der Stadt Daracan abgesetzt, zudem bekommt Malakandur den Beinamen der Erbärmliche. Ohne irgendwelchen Wahlbetrug wird Kalkonquar der Erlöser zum neuen Dracan gewählt, er herrscht 9010 Salmanen lang, bis auch er stirbt. Wieder müssen die Drachen einen neuen Dracan wählen, und die Wahl fällt auf einen alten Drachen. Die Legende sagt, dieser Drache war auf dem Generationenschiff! Oldquar der Alte ist 3700 Salmanen lang Dracan, unter seiner Herrschaft fällt auch die Ankunft der Menschen! Die Menschen sind die einzige Rasse die alleine auf den Planeten kommt, ohne die Hilfe der goldenen Fremden!
Oldquar regiert weise, bis auch er an Altersschwäche stirbt. Um nicht immer „wieder“ wählen zu müssen, bestimmen die Drachen den Sohn von Oldquar, Simraldur zum neuen Dracan. Simraldur ist auch nicht mehr der jüngste, seine Herrschaft währt genau 2'000 Salmanen lang!
Sein Sohn Haraldur und dessen Frau Dialdar übernehmen den Titel Dracan! Doch in ihrer Herrschaftszeit beginnen die Drachenkriege, auch wenn es keine technologisierten Kriege sind, so sind es magische, denn Godquar weckte die Magie in all seinen Jüngern zu neuen Leben.
Die Magie kann tödlicher als die Technik sein, denn die Drachenkriege rotten fast alle Drachen aus! So sind die Drachen wieder am Anfang ihrer Reise angelangt...
Ende
Dragon Fantasy Verlag
8200 Schaffhausen, Schweiz
Autor Stefan Daniel Pfund
© Autor 18./19.01.2016
© Verlag ab 2016
Wohin man auch blickt, überall herrscht ein Wirrwarr von Sprachen, verschiedenen Hoggs und Maßeinheiten, dadurch verliert der Handel an Schwung, zudem nützen Betrüger diese Situation schamlos aus.
Wir schreiben das Salman 8740 vor der großen Schlacht in Maldaan, oder die 317. Mondstrasse und 100 Salmanen.
Simraldur ist Dracan der bekannten Welten, an fast allen Endanen kommen Untertanen zu ihm, die den wirtschaftlichen Zustand beklagen. Eine Lösung muss her, dass weiß der Dracan, denn sonst werden die Schlangen der Bittsteller, die nach Draconia in die Hauptstadt der Drachen kommen, immer länger. Meistens versteht Simraldur die Bittsteller nicht einmal und wenn dann kein Übersetzer zur Hand ist, bleibt nichts weiter als den Bittsteller zu vertrösten.
Vor kurzem überflog der Dracan die neue Stadt der Menschen, Ismal, vor zwei Salmanen begannen sie die Stadt zu errichten. Die Menschen frönen der Technik, auf Draconisch zelebrieren sie allerlei wissenschaftliche Experimente, die sie auf ihrem Heimatplaneten nicht durchführen dürfen. Simraldur weiß von den Experimenten, er duldet sie, solange es den anderen Völkern nicht schadet. Auf dem Heimatplaneten der Menschen gibt es anscheinend viele Gesetze die einiges verbieten.
Diese Technik Faszination will Simraldur nun ausnützen, die Menschen sollen ihm helfen, dem Wirrwarr ein Ende zu setzen. Nichts weniger will der Dracan erschaffen! Ein Mensch in weißer Tracht betritt den großen Thronsaal von Draconia, in diesem Saal sieht der kleine, schmächtige Mensch mit Brille fast schon wie eine Ameise aus. Der Dracan begrüßt den Menschen freundlich.
„Sei gegrüßt, ich freue mich auf dein Kommen.“
Fast schon schüchtern tritt der Mensch, Ansam von Haroldingen, zum Thron heran.
„Äh, danke, meine Vorgesetzten meinten, du hast nach einem Wissenschaftler verlangt und deswegen schickten sie mich zu dir.“
„Ja tatsächlich schickte ich einen Boten zu euch Menschen. Ihr sollt mir ein Problem lösen!“
Mit zusammengepressten Beinen steht der Mensch nun direkt vor Simraldur, nur zaghaft wagt er sich umzublicken.
„Wie ich sehe, haben die Drachen keine Technik?“
„Nein, unser Volk schwor dem schon lange ab! Aber einst, in dunklen Zeiten, hatten wir einen ähnlichen Fortschritt wie ihr.“
„Ich könnte euch einen Kommunikator in den Thronsaal stellen, dann bräuchtet ihr keinen Boten zu schicken. Unsere Völker wären dann ständig in Kontakt!“
Der Drache krault sich an seinen grünen Schuppen, das zeigt, dass er ein Lebensdrache ist. Somit kann Simraldur die Pflanzen beherrschen.
„Hm, das verstößt zwar gegen unsere Prinzipien, aber es würde helfen unsere Völker enger aneinander zu binden. Wie lange brauchst du dafür?“
Jetzt wird Ansam ganz überschwänglich, schließlich darf er etwas technisches in den Saal bringen.
„Ein, zwei Tage nicht mehr. Ich habe extra eine Bauequipe mitgenommen. Sie haben alle Materialen dabei, um einen Kommunikator zu bauen. Da wir von eurer Technikfeindlichkeit wissen, wird er wie eine übergroße Wahrsagerkugel aussehen, ihr müsst dann jeweils nur drauf tippen und schon seid ihr mit Ismal verbunden.“
„Schön, aber deswegen ließ ich keinen Wissenschaftler kommen. Es geht um ein wichtiges Problem!
Wie du weißt, spricht jedes Volk eine eigene Sprache, es gibt unzähliges verschiedenes Hoggs und von den Gewichteinheiten ganz zu schweigen...“
Verblüfft sieht der Mensch zum grünen Drachen hinauf.
„Was soll ich in dieser Hinsicht für dich tun?“
„Im ganzen Reich soll es nur noch eine Sprache, ein Hoggs und eine Gewichteinheit geben! Damit der Handel blühen kann, dann gäbe es auch viel weniger Krieg, um dumme Missverständnisse!“
Der Wissenschaftler reinigt seine Hornbrille.
„Äh, das ist aber viel verlangt...wie soll ich alle von einer Sprache überzeugen?“
Der Drache beginnt zu lachen.
„Du kleiner Mensch kannst niemanden überzeugen, ich werde ein Dekret erlassen! Mit dem Siegel der Dracans, ein Schwert das durch einen Kreis führt.
Aber auch dann werden die wenigsten dem folge leisten und vielleicht könnte es einen neuen Krieg auslösen. Deswegen musst du etwas erfinden, dass alle die gleiche Sprache sprechen lässt! Da deine Menschensprache sehr einfach ist, wollen wir die nehmen, dafür unsere Gewicht- und Zeiteinheiten.“
Ansam von Haroldingen hat große Bedenken, vor allem wegen der Ethik.
„Ich könnte das schon vollbringen, aber es würde ziemlich in die Rechte der Völker eingreifen. Ob mit dem Siegel der Dracans oder ohne. Auf unserem Heimatplaneten haben wir Gesetze dagegen.“
„Hier bin ich das Gesetz! Es wird nicht allen gefallen, aber wenn es getan ist, werden sie sehen, wie gut die Entscheidung war! Das Siegel der Dracans gibt dem Dekret die gesetzliche Macht. Denn das Siegel bedeutet für uns viel, es symbolisiert unseren Heimatplaneten und wie wir ihn verlassen mussten. Somit werden die Drachen sich fügen, die anderen Völker gilt es zu überzeugen!“
„Na gut, es ist deine Entscheidung. Ich habe bereits eine Idee, in meinem Labor habe ich intelligente Mikroben gezüchtet, die für künstliche Intelligenz gedacht sind. Ich könnte die modifizieren und aussetzen.“
Der Dracan kann dem Wissenschaftler nicht folgen.
„Wie kann das mein Problem lösen?“
Ansam versucht es auf einfache Art zu erklären.
„Sieh...“
Mit den Händen zeigt er es ihm auf.
„...meine Mikroben sind intelligent, ich kann ihnen beibringen, alle Sprachen auf jeder Welt in kurzer Zeit zu verstehen. Bei einer neuen Sprache würden sie eine zeitlang zuhören, und dann aufgrund der gespeicherten Daten, die Sprache entschlüsseln und übersetzen! Durch ihre Schwarmintelligenz wären in sehr kurzer Zeit alle Sprachen entschlüsselt...danach würden sie in den Gehirnen der Wesen jede Sprache zu einer einzigen Übersetzen. Möchte das Wesen eine andere Sprechen, müsste es sich arg anstrengen...“
Eigentlich möchte der Drache eine raschere Antwort, deswegen unterbricht er den Chefgenetiker von Ismal.
„Wie hilft das, damit alle die gleiche Sprache sprechen? Ich will nicht mit Mikroben diskutieren!“
Ein wenig überheblich verzieht Ansam seine Augen.
„Die Mikroben werden von mir in der Natur ausgesetzt, sie vermehren sich rasch und dringen in jedes Lebewesen ein. Dort docken sie sich ins Gehirn ein und übersetzen direkt alle Sprachen. Das jeweilige Wesen wird zwar seine Muttersprache noch irgendwie beherrschen, aber es muss sich sehr konzentrieren, wenn es sie sprechen möchte. Sonst spricht er nur eine Sprache! Diejenige, die ihr auswählt. Aber wie gesagt, es dringt in die Rechte der Wesen ein! Und ich weiß nicht, wie die Mikroben auf niedere Wesen ohne Sprache einwirken?“
Das erstaunt den Drachen, zu was die Menschen fähig sind.
„Das kannst du vollbringen, diese Mikroben programmieren alle Gehirne um?“
„Ich sehe du hast verstanden, scheinbar hatte dein Volk einmal Computer?“
„Ja, als wir noch mit der Technik lebten! Eine Sprache für alle wäre also wirklich machbar?“
Ein wenig duckt sich der Genetiker.
„Ja eigentlich schon, aber es könnte Nebenwirkungen mit sich bringen...“
„Was für Nebenwirkungen?“
„Die Mikroben vermehren sich auf allen Welten, es könnte auch auf andere Welten überspringen. Dazu braucht es zwar sehr viele Mikroben auf einmal, aber es wäre möglich. Auch gilt zu bedenken, die Tierwelt ist dann ebenfalls infiziert... vielleicht könnte es Mutationen geben und das eine oder andere Tier beginnt zu reden? Natürlich ist das nur Theorie!“
Lange überlegt der Drache, seine grünen Schuppen werden immer dunkler.
„Das eine mit dem anderen abzuwägen ist schwer, noch schwerer wiegt aber der Wirrwarr und die vielen Kriege deswegen. Ständig gibt es Schlachten mit Tausenden von Toten! Lass diese Mikroben frei, das Gute daran wiegt schwerer. Mit dem Negativen werden wir lernen müssen zu leben...“
„Gut, zuvor muss ich natürlich meine Vorgesetzten fragen...“
Zornig steht der grüne Drache auf, er schlägt kurz auf die Lehne an seinem Thron.
„Sagte ich nicht, hier bin ich das Gesetz? Deine Herren werden dir das sicher verbieten, doch wir müssen etwas gegen den Wirrwarr tun! Du wirst ihnen nichts sagen, sondern diese Mikroben einfach so aussetzen.“
Von einem solchen Experiment träumt Ansam schon lange, er weiß, das es Grosses bewirken wird. Nur darf er niemanden von seinem Erfolg erzählen, das kratzt ein wenig an seinem Wissenschaftsstolz.
„Ich verstehe dich also richtig, ich soll die Mikroben ohne Test und Kontrolle aussetzen? Du weißt, dass dabei unvorhergesehene Dinge geschehen könnten? Nicht nur eine Mutation bei Tieren, die wegen der Evolution gerade zum Sprung zu einer Sprache sind, es könnte auch ein Desaster im Gehirn von einigen Wesen auslösen. Bist du dir sicher, dass ich es wirklich tun soll?“
„Ja, es muss geschehen! Wenn es funktioniert, wird der Nutzen enorm sein!“ „Und wenn es nicht funktioniert, könnte es großen Schaden anrichten!“
„Wie lange wirst du dafür brauchen?“
„Mit unseren Apparaturen kann ich in ein, zwei Tagen große Mengen der Mirkoben züchten. Bis sie sich überall verbreitet haben, können gut und gerne zwei Jahre vergehen.“
„In zwei Salmanen sprechen alle die gleiche Sprache? Gut, dann geh und mach es so! Noch heute werde ich ein Dekret erlassen.“
Während Ansam wieder in seine Heimatstadt Ismal geht, bauen seine Arbeiter einen Kommunikator in den Thronsaal. Simraldur hingegen ruft einen Schreiberling herbei, ein flügelloser Drache erscheint mit Pergament und Feder.
„Ihr wünscht mein Dracan?“
„Ich habe schon lange ein Schriftstück vorbereitet, ich wartete nur noch auf die Verwirklichung. Nun ist es soweit, auf dem Tisch liegt es, zeichne es sauber ab, kopiere es dann, lege mein Siegel drauf und lass es auch in den kleinsten Dörfern verteilen. Der erbärmliche Streit um Handel und Hoggs soll endlich enden...“
Der Schreiberling verneigt sich ein wenig. „Darf ich einwenden, dass ihr euch dann nicht nur Freunde schafft?“
Müde setzt sich der Dracan wieder auf seinen Thron.
„Ja, das erwähnte auch meine Frau...geh nun und tu was ich dir aufgetragen habe!“
Der Schreiberling macht sich sofort an die Arbeit und verfasst das Schriftstück, danach gibt er es unzähligen Schriftstückkopierern, die alles haargenau abzeichnen. Erst nach einigen Endanen kann das Dekret verteilt werden, Zeit genug für Ansam seine Mikroben auszusetzen. Noch nie konnte der Genetiker etwas weltbewegendes vollführen, bis auf den heutigen Endan, da veränderte er vielleicht sogar das Universum!
Tatsächlich hatte der Schreiberling recht, Simraldur hat sich zahlreiche Feinde geschaffen, die mit dem Dekret überhaupt nicht zufrieden sind. Dafür beginnt der Handel zu blühen, keiner bekommt mehr Streit wegen Hoggs Umrechnungstabellen, auch gibt es keine Missverständnisse mehr, weil jemand die Sprache des anderen nicht versteht.
Für alles gibt es einen Preis, es kommt nur auf die Höhe an, die man bereit ist zu zahlen.
Das Dekret!
Ende
Dragon Fantasy Verlag
8200 Schaffhausen
Autor Stefan Daniel Pfund
© Autor 20.01.2007
© Verlag ab 2007
Vieles geschieht im Namen der Gerechtigkeit, anderes weil die intelligenten Wesen schlichtweg zu faul sind!
Wir schreiben das Salman 6240 vor auf Draconisch: Schon lange haben die Menschen Draconisch besiedelt, natürlich mussten sie zuvor die Erlaubnis der Drachen einholen. Schließlich sind die schon sehr lange Zeit die Herrscher des Planeten!
In ihrer Herrscherphase kamen viele Rassen und siedelten auf dem Planeten. Die Menschen sind die einzigen, die von sich aus den Weg auf Draconisch fanden, alle anderen wurden von einer rätselhaften Macht hergebracht.
Die Menschen erbauten zwei mächtige Städte, Triamon City hat sehr viel Industrie, dafür ist Ismal für seine Forschungen bekannt. Triamon ist zudem die erste Stadt, die vollkommen von einem Computer gesteuert wird!
Seit ein paar Tausend Salmanen leben die Menschen und die Drachen friedlich nebeneinander. Für die Menschen ist es der zweite Planet den sie außerhalb ihres Heimatplaneten Gorgon offiziell besiedelten. In den letzten Endanen veränderte sich aber die politische Lage auf Draconisch, denn ein tyrannischer Drache, Smralldur, bedroht die menschliche Rasse! Das kann der momentane Dracan Haraldur zwar nicht dulden, aber Smralldur ist sein eigener Sohn und so steht der Herrscher vor schweren Entscheidungen!
In Ismal forschen die Menschen nach allerlei Dingen. Da die Gesetzeslage auf ihrem Heimatplaneten ein wenig schwierig ist, haben sie größere Forschungsbereiche nach Draconisch ausgelagert. So wurde vieles in Ismal erfunden, das sie dann nach Gorgon exportierten. Der große Export bescherte Ismal viel Reichtum, die Bewohner führen ein Leben im Luxus und in den Bauwerken strahlt die Stadt ein Hauch von Gigantismus aus.
Tief unter der Erde liegt ein ganz spezielles Forschungslabor, hier werden genetische Experimente durchgeführt. Viele Männer und Frauen in weißen Overalls arbeiten an Computern, Analysegeräten, Extrahierungsapparaturen und an manchem anderen Arbeitsplatz.
Plötzlich sehen alle Wissenschaftler/innen kurz verstohlen auf, ein Mann mit schwarzer Uniform, die keine Rangabzeichen aufweist, betritt das Labor eins! Ganz offensichtlich ist der Mann vom Geheimdienst! Er bleibt Mitten im Raum stehen.
„Wo ist Hauptwissenschaftler von Gries?“
Einige der Wissenschaftler zeigen mit den Händen auf einen ordentlich aufgeräumten Computerschreibtisch. Dort analysiert der Hauptwissenschaftler des Labors eins, Gunter von Gries, gerade auf seinem Hologrammbildschirm einige Daten. Der Wissenschaftler ist schmächtig und trägt eine altmodische Brille, er stellt wohl das von jedem erdachte Bild eines eingefleischten Wissenschaftlers dar.
„Wer ruft meinen Namen?“
Der Fremde steuert direkt auf den penibel aufgeräumten Arbeitsplatz zu.
„Wir müssen uns unterhalten!“
Der Wissenschaftler ist das pure Gegenteil des Schwarzuniformierten.
„Und sie sind?“
„Mein Name hat sie nicht zu interessieren!“
Von Gries steht auf.
„Na gut, ich kann eine Pause gebrauchen, gehen wir ein Stück!“
Die Beiden gehen durch das Labor in einen länglichen Gang, der wieder in einem anderen Labor mündet. Aus der Sicht von Gries ist der Geheimdienstmann ein Riese, das mag daran liegen, dass der Wissenschaftler nicht gerade groß ist!
„Nun, was kann ich für den Geheimdienst tun?“
„Die Sache ist ein wenig heikel. Wir haben Informationen erhalten, wonach die Drachen untereinander verstritten sind. Ein gewisser Smralldur will angeblich die Menschen vernichten, weil Draconisch den Drachen gehöre!“
Erstaunt blickt von Gries nach oben zum Fremden.
„Haben sie die Bevölkerung schon informiert?“
„Nein, das wird auch nicht geschehen, denn wir wollen eine Panik verhindern. Sonst wollen alle nach Gorgon evakuiert werden, und dafür haben wir nicht die Mittel!“
„Und wenn die Drachen tatsächlich angreifen?“
„Die Regierung der Drachen ist auf unserer Seite, das wird sicher nicht geschehen...aber falls doch, müssen wir die Daten von den Experimenten in die Heimatwelt bringen!“
„Ich soll meine Forschungsdaten nach Gorgon retten? Ich will die Wahrheit wissen, steht ein Angriff bevor?“
„Ausschließen können wir es nicht! Die Forschungsdaten sind zu wichtig, sie müssen gerettet werden. Meine Kollegen sind auch in die anderen Labors gegangen, alle Hauptwissenschaftler werden zur Rettung ihrer Forschungsdaten aufgerufen!“ Verunsichert bleibt von Gries stehen.
„Aber ich bin noch lange nicht am Ziel...was geschieht dann mit meinen Daten?“
„Wir fliegen die Hauptwissenschaftler nach Taldarin und überführen sie nach Gorgon. Der Geheimdienst wird sie gut schützen!“
„Es geht doch nicht um meinen Schutz, meine Arbeit ist hier noch lange nicht fertig...ich...“
Der Schwarzuniformierte unterbricht den schmächtigen Wissenschaftler.
„Welches ist ihr Forschungsgebiet?“
„Ich soll humanoide Diener erschaffen, die besser agieren können wie die Roboter!“
„Sie machen bereits Versuche an lebenden Objekten?“
„Wir sind schon lange über dieses Stadion hinaus! Ich habe das menschliche Genom genommen und daraus eine neue Rasse konstruiert, aber sie ist noch instabil!“
„Instabil, inwiefern?“
„Da muss ich ein bisschen ausholen, unsere Gesellschaft hat vor langer Zeit die Androiden erfunden. Sie sollten das Leben erleichtern, was sie auch taten. Das Problem dabei ist, sie fühlen nichts! Ohne Gefühle können sie einige Dinge nicht erledigen, da kommt ein humanoides Wesen gerade richtig! Als das erste Raumschiff mit Wissenschaftlern Terra kolonisierte stießen sie auf Primaten, die sie mit menschlichen Genen kreuzten – es entstand eine neue Rasse! Anscheinend intelligent, stark und geeignet für harte Arbeit. Auf den Daten, die sie uns per Funk schickten, sahen die Wesen nicht gerade schön aus, aber das ist nicht wirklich wichtig. Sie hatten herausstehende Augengeschwülste und Haare am ganzen Körper. Wie sie wohl aus der Schule wissen, brach nach einiger Zeit, lange nachdem das Generationenschiff auf Terra landete, der Kontakt zur Siedlung ab.
Wir wissen also nicht, was aus dieser Rasse geworden ist. Aber mir kam die Idee, aus unseren Genen eine neue für uns nutzbare Rasse zu erzeugen!
Da ich kein Genmaterial von anderen Rassen bekam, musste ich in unserem Code herumwerken. Dabei habe ich einiges verändert, sie sollten weniger intelligent sein und uns loyal ergeben...“
„Haben sie schon welche ausgebrütet?“
„Ja, sie wurden in künstlichen Fruchtblasen aufgezogen und auf diesem Weg auch geboren, sie sind jedoch nicht wirklich geeignet, um ihre Aufgabe zu erfüllen.“
Für den Geheimdienstler geht der Wissenschaftler zu weit ins Detail, er will eher das Endresultat erfahren.
„Machen sie es nicht spannend, was kam dabei heraus? Warum sind sie nicht zum Dienen geeignet?“
Von Gries dreht sich ein wenig, im Stand, um die Achse.
„Ich muss wohl ein paar Gene falsch angeordnet haben, denn sobald sie jemanden berühren, können sie sich in ihn verwandeln. Es scheint zwar für sie schmerzhaft zu sein, und doch finden sie großen Gefallen daran!“
„Kann ich sie sehen?“
„Ja, sie sind gleich da vorne, im Labor zwei!“
Die Männer gehen den Gang entlang in den nächsten Raum. Dieser Raum ist ziemlich weitläufig, der hintere Teil ist mit einem Gitter gesichert, denn dort leben die künstlich erzeugten Wesen. Erstaunt blickt der Schwarzuniformierte durch das Gitter, die Wesen sind völlig durchsichtig, man kann ihre Knochen, Adern und das in ihnen pulsierende Leben erkennen.
„Haben sie schon einen Namen?“
Belustigt nickt von Gries.
„Die Jungs nennen sie Karn! Weil sie als Kinder immer Ka sagen, die Älteren können bereits ein paar Brocken unserer Sprache!“ „Das müssen ja mindestens sechzig bis siebzig Stück sein?“
„Ja, ich ließ ziemlich viele ausbrüten, ich dachte, meine Rezeptur wäre richtig und wir könnten gleich in Massen produzieren. Aber mit diesem Effekt kauft sie uns keiner ab!“
Hinter den Gitterstäben spielen die Karn mit allerlei Gerätschaften, sie sind noch wie kleine Kinder, die ihre Welt erkunden. Einige Wissenschaftler und Pfleger betreuen die Karn, sie bringen ihnen Futter und neue Spielsachen.
„Nun, verkaufen können wir die da nicht, aber ihre Forschungsdaten sind trotzdem wichtig. Bestimmt können sie die Rezeptur verbessern?“
„Wenn ich genug Zeit habe? Vor fünfzehn Salmanen habe ich die ersten Exemplare schlüpfen lassen, doch seit damals finde ich den Fehler einfach nicht! Das Aussehen können wir bei jedem Menschen beliebig verändern, sogar seinen Samen können wir so verändern, dass die Kinder ihm ähneln. Aber eine neue Rasse mit besonders untertänigen Eigenschaften zu erschaffen ist sehr schwierig! Wir wollen ja keine Revolution heraufbeschwören, wenn die Diener plötzlich zu viel nachstudieren.“
Der Geheimdienstmann ist sich vieles gewöhnt, seine Kaltblütigkeit ist fast schon sprichwörtlich.
„Trotzdem müssen sie ihre Forschungsergebnisse auf einem sicheren Datenträger speichern. Machen sie sich bereit, um evakuiert zu werden!“
„Wie sie wünschen...dann muss ich wohl auf Gorgon neu beginnen!“
Rasch gehen die Beiden ins Labor eins zurück, dort sichert von Gries sämtliche Daten auf einem länglichen Kristall.
„Ich habe alles...“
Leise spricht der Geheimdienstmann zum Wissenschaftler, schließlich soll nicht jeder hören, was er zu sagen hat.
„Gut, wir holen noch ihre Sachen und dann evakuieren wir sie auf unseren Heimatplaneten...“
Plötzlich wird es dunkel, alle Lichter gehen aus, der Strom ist weg. Aus anderen Stockwerken sind Rufe hörbar. Der Schwarzuniformierte begreift schnell was geschieht.
„Wir werden angegriffen, ohne Strom fällt der Schutzschild aus...wir müssen rasch zum Gleiter!“
Hektisch rennen die Beiden durch die dunklen Gänge, ein rotes Notlicht geht an, dass wieder geringes Sehen erlaubt. Auf der Oberfläche wird bereits gekämpft, dumpfe Einschläge sind zu hören, auch einige Schreie und Abschüsse von Raketengeschossen.
Nach unendlich vielen Gängen erreichen der Geheimdienstler und von Gries einen größeren Luftgleiter, ein Nurflüger! Der Gleiter ist im Prinzip ein einziger großer Flügel. Rasch besteigen die beiden den Luftgleiter, als alle drin sind entsteht ein Schild um das Flugzeug.
Ohne ernsthafte Probleme hebt der Nurflügler ab, mit dem Schild können sie direkt durch die angreifenden Drachen fliegen.
Von oben sehen die Wissenschaftler, wie Ismal nach und nach völlig zerstört wird.
Im Labor zwei hat einer der Pfleger erbarmen mit den Karn, er öffnet das Gitter und lässt sie frei...
Die Population der Karn ist groß genug, um als Rasse zu bestehen. Durch den Angriff auf Ismal, haben sie zwar einen kleinen Schock erlitten, deswegen bauen sie ihre Lager gerne in einem sicheren Wald auf, doch sie sind freudig daran sich zu vermehren. Bald schon siedeln sie sich im Kram Wald an!
Wie jede Rasse entwickeln sich die Karn eigenständig, so kann niemand sagen, was aus ihnen werden wird! Eines ist aber sicher, sie mögen keine Menschen!
Es wird behauptet, von Gries kam nach Gorgon durch, dort experimentierte er weiter an einer dienenden Rasse. Die Menschen auf Gorgon hatten sich nämlich verändert, viele wurden bequem, jeder wünschte sich einen Diener, und so kam von Gries gerade recht! Durch seine Forschungen wurde nochmals eine neue Rasse geschaffen, die konnte zwar nicht sprechen, ihre Stimmbänder fehlten, dafür waren sie die perfekten Diener. Was niemand ahnen konnte, lange nach von Gries Tod, entwickelte sich auch diese Rasse weiter...doch das ist eine andere Geschichte!
Ende
Dragon Fantasy Verlag
8200 Schaffhausen
Autor Stefan Daniel Pfund
© Autor 10.05.2008
© Verlag ab 2008
6240 vor der großen Schlacht in Maldaan ist ein schlimmes Salman für die Menschen auf Draconisch. Der Drachenkrieg hat sie in eine Schlacht mit hineingezogen, die für alle Menschen und auch all die anderen Wesen auf diesem Planeten Folgen hat.
Der Drache Smralldur hasste die Menschheit schon immer, er sieht in ihnen nur Ungeziefer. Sein Bruder Trinquar hingegen wollte den Menschen immer helfen, er fühlt, dass sie noch für heroische Taten bestimmt sind. Der Krieg fordert bereits zahllose Opfer! Da Trinquar gegen seinen Bruder und dessen Truppen kämpfen muss, kann er den Menschen kaum zur Seite stehen. Die erste Angriffswelle überraschte die Menschen derart, dass sie keine geeigneten Abwehrmaßnahmen treffen konnten. Trotz ihres hohen technischen Wissenstands wurden bereits alle größeren menschlichen Siedlungen von den feindlichen Drachen zerstört! Nur wenige Wissenschaftler konnten evakuiert werden, der Hauptgros der normalen Bürger hingegen ist dem Willen der Drachennation ausgesetzt! Keiner kann die Opfer aller Rassen zählen, denn der Hass von Smralldur beschränkt sich nicht nur auf Menschen, im Gegenteil, für ihn sind alle anderen Rassen, außer den Drachen, niedere Tiere!
Ein jeder, von welcher Rasse auch immer, versucht sich irgendwo zu verstecken. Auf dem ganzen Planeten wandern riesige Trecks voller Flüchtlinge umher, die immer wieder von Smralldurs Kriegern angegriffen werden.
Da kaum mehr jemand den Drachen traut, will niemand Trinquar um Hilfe bitten.
Die Menschen bauten zwar nur zwei mächtige Städte, Ismal und Triamon, doch es gab unzählige kleine Siedlungen die ebenfalls zerstört wurden. Im Prinzip waren alle mit so genannten unsichtbaren Tunnels verbunden, die aber nun nicht mehr richtig funktionieren.
Ein menschlicher Flüchtlingstreck wandert von der einstigen schönen Stadt Ismal ziellos nach Nordosten, es mögen um die Tausend Menschen sein, zumeist sind sie von farbiger Natur. Alle konnten nur wenig von ihrem Hab und Gut retten, sie haben eine Art Anführer, den ebenfalls farbigen Hilder von Dolfingen!
Früher war Hilder ein normaler Bürolist, er hatte keine Führungsposition, denn seine Vorgesetzten hielten ihn für zu extrem. Durch die Drachen hat er seine ganze Familie verloren, sein Hass mag wohl grenzenlos sein! Nur Smralldur zu hassen ist Hilder zu wenig, zu viel Wut ist in seinem Körper. Seit er seine Familie sterben sah, hasst er alle fremden Völker! Hilder läuft an der vordersten Spitze, plötzlich hält er an.
„Halt!“
Der Treck stoppt und sieht zu Hilder, alle denken, er habe Drachen gesehen, doch von Dolfingen blickt nur zu seinen „Anhängern“.
„Nie mehr! Wir haben alles verloren, unser Volk wurde vernichtend geschlagen...nie mehr!
Nicht nur die Drachen sind unsere Erzfeinde, alle fremden Rassen wollen unseren Tod! Nie mehr werden wir kuschen! Unsere Schiffe sind zerstört, die Planetenverbindung in Talldarin wird von Smralldurs Kriegern schwer bewacht. Unsere Waffen haben kaum mehr Energie, was uns keinen größeren Kampf mit den Drachen erlaubt! Wir sind hier gestrandet, von nun an wird dieser Planet unsere endgültige Heimat, doch wir werden uns nie mehr besiegen lassen! Seht uns an! Unsere Kleider sind zerschlissen, unsere Technik verloren, unsere geliebten Familienmitglieder sind tot – niee meehr!! Wir werden uns vermehren und sie bezwingen, wir erobern alles und jeden. Keiner wird uns je wieder besiegen! Doch zuerst müssen wir uns sammeln, denn unser Blut ist wichtig, wir sind die reinen, wir müssen uns vermehren, damit unsere Kinder zurückschlagen können...“
Von hinten ruft ein hellhäutiger jüngerer Mann nach vorne.
„Was faselst du da? Nur Smralldur will unseren Tod, nicht nur unseren, sondern auch den von allen anderen Rassen! Willst du alle anderen töten, weil ein einziger böse ist?“
Hilder blickt nach hinten, er erkennt den Mann der sich durch die Menschenmasse nach vorne drängt.
„Ach, von Babel...Smralldur persönlich hat deinen Vater mitgenommen!
Hast du das mir nicht selbst gesagt, als du mit deiner Frau von Triamon nach Ismal geflüchtet bist? Bestimmt wurde dein Vater gefoltert und dann langsam getötet!
Und nun verteidigst du die Drachen? Hast du keine Ehre im Leib?“
„Du willst nur alle Rassen töten, um der Rache Willen, was hat das mit Ehre zu tun? Sicher, bekäme ich Smralldur in die Finger, würde ich ihn töten, doch Trinquar und sein Gefolge haben mit der Mordtat nichts zu tun! Unsere Familie stand schon immer für das Recht und die Wissenschaft ein...“
„Was hat uns das gebracht? Die Babels predigten von Genetik, eure ganze Familie hat in der Natur herumgepfuscht und nun? Sind wir deswegen von den Drachen verschont geblieben, haben die von Babels eine Waffe gegen die Angreifer entwickelt? Nein, sie brachten uns höchstens Leid und Verdammnis! Und ein solcher Naseweis will uns belehren? Schämen solltest du dich, dass du deinen Vater nicht rächen willst!“ Gilbert von Babel sieht die vielen menschlichen Flüchtlinge an.
„Wollt ihr euch mit ihm versündigen? Seit ihr wirklich so blind, dass ihr nicht seht, wohin er euch führt?“
Ein Raunen und flüstern geht durch die Menschenmenge, keiner will Babel zuhören, denn sie haben alle gelitten und sind empfänglicher für den Hass von Hilder. Bereits wollen die Menschen auf Gilbert losgehen, doch da hält von Dolfingen sie ab.
„Wir töten uns nicht gegenseitig, unser Blut ist kostbar! Doch Zweifler wollen wir nicht bei uns haben, so soll er von dannen ziehen!“
Kopfschüttelnd geht Gilbert durch die Menge, er nimmt seine hübsche, hellhäutige Frau an der Hand und läuft nach Norden. So viel Hass kann Gilbert nicht begreifen, sein Vater lehrte ihn die Genetik und auch das Recht zu wahren. Aber blindwütig zu hetzen und wenn möglich auch noch Unschuldige zu töten, dass kann und will Gilbert nicht verantworten. Lieber will er mit seiner Familie alleine leben, als zu einem gewissenlosen Mörder zu mutieren!
Auch seine liebliche Frau Granie von Babel ist seiner Meinung.
„Ich weiß, dass du recht hast! Deswegen liebe ich dich auch so! Bedenke auch, wenn wir gehen, dann sind wir vielleicht für immer alleine, auch unsere Kinder!“
„Sollen unsere Kinder bei verblendeten Fanatikern aufwachsen? Hilder würde ihnen nur Hass lehren, das ist kein gerechtes Leben!“
Granie blickt ein wenig traurig zur Menschengruppe, diesen Fanatikern will sie nicht folgen, aber alleine mit ihrem Mann leben? Dieser Gedanke erschreckt sie zuerst ein wenig. Doch desto mehr die Zwei sich von den anderen entfernen, desto eher freundet sich Granie mit dem Gedanken an.
„Granie sieh!“
Gilbert zeigt nach vorne, ein Hügel mit saftigen Wiesen liegt weit vorne auf ihrem Weg.
„Das muss Galadan sein – dort oben werden wir uns ein Haus bauen! Danach gehe ich noch einmal nach Ismal...“
Furcht ergreift Granie, sie krallt sich an Gilberts Arm fest.
„Warum willst du nochmals dorthin? Die Drachen sind bestimmt noch in der Nähe!“
„Die Labore waren ganz unten, vielleicht haben wir Glück und einiges hat den Angriff überstanden! Ich werde so viel retten wie möglich, wer weiß, eines Endans sind wir nicht mehr alleine...“
„Deine Familie und die Genetik! Seit Generationen schwärmen die männlichen Babels von dieser Wissenschaft...das werde ich wohl nie verstehen.“
Währenddem wandern Hilders Flüchtlinge nach Osten, er will sein Volk so weit wie möglich von den Drachen weg bringen. Danach will er sich sammeln und sein Volk erstarken lassen, damit sie alles und jeden erobern können! In Hilders Kopf wachsen fanatische und grauenhafte Fantasien heran, die er auch gedenkt in die Tat umzusetzen!
Es heißt, er habe einen Weg gefunden, sein Leben stark zu verlängern, doch nie hat jemand etwas näheres herausgefunden!
Ende
Dragon Fantasy Verlag
8200 Schaffhausen
Autor Stefan Daniel Pfund
© Autor 2005
© Verlag ab 2005
Hundertfünfzig Salmanen nach dem Ende der Xsis Sekte ist der Schrecken dieser Traumbarbaren endgültig vergessen gegangen. Die Völker leben wieder mehr oder weniger in Frieden. Ingkros der Urmagier vom blauen Zirkel, der nicht nur die Xsis vernichtend geschlagen hat, sondern auch viele andere Heldentaten beging, wurde zur Legende! Er ist hoch angesehen, seine Falten und Runzeln wuchsen mit den Salmanen, aber trotzdem ist er noch sehr beweglich und vital. Frühere Legenden besagen, er sei zweitausend Salmanen alt, jüngere Legenden behaupten, er sei fünftausend Salmanen alt! Aber ihn kümmert das wenig, er meint, Gerüchte halten einen am Leben!
Seit ein paar Salmanen lebt und dient Ingkros bei den Rasahrdans, denn für den alten Magier sind die Talschmuds zu korrupt geworden. Für Ingkros ist es nur eine Frage der Zeit, wann das Talschmud Reich untergeht! So viele Salmanen hielt er dem Reich der Talschmuds die Treue, doch Korruption und Kriege nahmen derart überhand, dass er sich neue „Verbündete“ suchte.
Die Rasahrdans sind eine kleingewachsene Rasse, die enorme Kräfte hat, die meisten werden höchstens 1,50 Meter klein, einige sind aber 1,60 Meter, das sind für sie aber bereits Riesen. Der Führer der Rasahrdans heißt Kmar, er ist sehr stark, für einen seiner Rasse mittelgroß, zudem hat er eine große Persönlichkeit! Stolz trägt Kmar einen langen roten Bart, auch sein Haupthaar ist rot.
Man sagt bei den Rasahrdans, dass vor ein paar Salminen, genauer gesagt vor vier Salminen, sich die Zwerge und die Rasahrdans trennten. Durch die lange Zeit der Evolution bekamen die Frauen der Rasahrdans vier Brüste, da sie immer zwei Kinder auf einmal gebären!
Seit vier Salminen ziehen die Rasahrdans als Nomaden umher, sie suchen ein neues zu Hause. Von den meisten Völkern wurden sie vertrieben, an anderen Orten sind sie von sich aus gegangen, nie fanden sie den geeigneten Platz zum Leben. Bis sie Ingkros nach Norden führt! Östlich vom Ratar Berg gründet Kmar eine Stadt für alle Rasahrdans – Kmarung! Sein Reich nennt Kmar Pulma!
Den Standort von Kmarung hat Kmar nicht einfach aus dem Bauch heraus bestimmt, nein, etwas ganz anderes ist ausschlaggebend, rund um Kmarung hat es hohe Gold- und Edelsteinvorkommen!
Zudem beansprucht keine andere Rasse dieses Land, es wurde schlichtweg nicht von anderen entdeckt. Südlich leben zwar die Maurudiah in mehreren kleineren Siedlungen, doch die Maurudiah sind eine Kriegerkaste, am liebsten dienen sie einem Herrn oder König, der sie führt. In ihrer Vergangenheit stellten die achtarmigen, grünlichen, flinken Wesen nie selbst einen Herrscher auf. Meistens verdingen sie sich als Söldner für andere Herrscher, darin sind sie gut, das lieben sie.
Die Maurudiah haben zwar noch zwei andere Kasten, die Arbeiter und die Sgoos, aber diese zwei Kasten sind nicht sehr angesehen. Es gibt immer wieder Fälle in denen die unteren Maurudiah in die Kriegerkaste wechseln. Wer weiß, hätten die Maurudiah von den Goldvorkommen gewusst, vielleicht hätten sie das Gebiet um Kmarung für sich beansprucht. Doch nun ist es zu spät, denn die Rasahrdans sind geübt im Bergbau, sie sehen sofort, wo etwas zu holen ist, scheinbar eine Vererbung der Zwerge!
Rasch treiben die Rasahrdans einige Stollen in die Tiefe und bergen die Reichtümer in Massen! Viel davon verkaufen sie an Händler und andere Reiche, so wird Kmarung unendlich vermögend! Eine bombastische, prächtige Stadt entsteht, jeder Besucher wird vom Reichtum geblendet! Nur drei Salmanen nach der Gründung von Kmarung ist das Pulma Reich enorm wohlhabend, es gibt keinen armen Rasahrdans mehr! Zudem stehen die Maurudiah im Dienst der Rasahrdans, somit gibt es auch keine armen Maurudiah mehr!
Viele Neider wollen von diesem Reichtum ein Stück abschneiden, doch Kmar lässt sich nicht einschüchtern, und seine Maurudiah Armee ist kaum zu schlagen!
Der Herrscher der Rasahrdans, Kmar, ist seinem Gönner dem Magier Ingkros unendlich dankbar, schließlich führte der Magier sein Volk in das gesegnete Land, das Kmar Pulma Reich taufte.
Trotzdem macht sich der Herrscher sorgen, der alte Magier läuft, vor lauter Schmerzen, stets gebückt, auch dünkt es ihn, der Magier habe zahllose Sorgen, denn nie sah Kmar ein Lächeln in Ingkros Gesicht. Deswegen lässt Kmar seinen Magier zu sich rufen. Nie im Leben möchte Kmar auf den Rat seines Magiers verzichten.
Mit langsamen, schwerfälligen Schritten tritt Ingkros an den Herrscherthron.
„Du riefst nach mir?“
Freudig begrüßt Kmar seinen Magier.
„Ja, in der Tat, das habe ich. Mein Volk und ich haben dir viel zu verdanken, durch deine Führung kamen wir hier her. Unser Reichtum ist dein Verdienst, und was muss ich sehen? Du bist von Endan zu Endan betrübter, das schmerzt mein großzügiges Herz. Deswegen habe ich beschlossen dir einen Wunsch zu erfüllen, auch wenn du als Magier alles haben kannst, vielleicht kann ich dich mit irgendetwas anderem erheitern?“
Der alte Magier ist gerührt, er kann kaum sprechen vor Rührung, leise spricht er durch seinen dicken Bart.
„Es gäbe etwas, aber es wäre zu viel verlangt...“
Das will Kmar nicht gelten lassen.
„Nichts kann unsere Schuld dir gegenüber je aufwiegen. Sag mir was du möchtest und ich versuche deinen Wunsch zu erfüllen.“
Die vielen Sorgen drücken Ingkros noch weiter gen Boden, sein Rücken ist so schon gebückt genug, doch jetzt drückt er noch weiter nach unten.
„Ich mag nicht mehr...ich wünschte es wäre Schluss!“
„Das verstehe ich nicht! Du meinst doch nicht?“
„Doch, das meine ich, der Salmanen sind genug, ich möchte in die Schattenwelt. So viele sah ich sterben, so viele Freunde habe ich in den zahllosen Salmanen verloren, nur ich bin geblieben! Ich kann mich kaum mehr daran erinnern, wie viel Zeit ich auf Erden verbrachte. Meine Gedanken sind bloß noch trübe. Eine unendliche Anzahl Geister ziehen stets an mir vorbei, alle sah ich einst sterben, entweder durch fremde oder meine Hand!“
„Wenn es denn dein Wunsch ist, so respektiere ich das, du kannst meine beste Waffe haben!“
