Dinosaurier exestieren weiter - Michael Walde - E-Book

Dinosaurier exestieren weiter E-Book

Michael Walde

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Beschreibung

Vor 66 Millionen Jahren passierte ein Himmelskörper eine Distanz von wenigen Tausend Kilometern an unserem Planeten vorbei, wodurch ein Aufprall vermieden wurde. Die Ära, in der die Dinosaurier herrschten, setzte sich folglich fort, obschon einige Arten mit den Jahren an Bestand verloren oder an Stärke einbüßten, durch die Witterungseffekte, die dieser nahende Himmelskörper hervorrief. Trotz der fortbestehenden Vormachtstellung der Dinosaurier machten die Säugetiere Fortschritte, und der Homo sapiens teilte das Territorium mit den riesigen Echsen, bis er seinem Wesen folgte: Er entdeckte eine wertvolle Quelle und nutzte diese aus, solange sie Ihm einen Vorteil brachte.

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Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Vor 66 Millionen Jahren passierte ein

Himmelskörper

eine Distanz von wenigen Tausend Kilometern

an unserem Planeten vorbei,

wodurch ein Aufprall vermieden wurde.

Die Ära, in der die Dinosaurier herrschten,

setzte sich folglich fort,

obschon einige Arten mit den Jahren an Bestand

verloren oder an Stärke

einbüßten, durch die Witterungseffekte,

die dieser nahende Himmelskörper hervorrief.

Trotz der fortbestehenden Vormachtstellung der

Dinosaurier machten die

Säugetiere Fortschritte,

und der Homo sapiens teilte das Territorium mit

den riesigen Echsen,

bis er seinem Wesen folgte:

Er entdeckte eine wertvolle Quelle und nutzte

diese aus,

solange sie Ihm einen Vorteil brachte.

Kreidezeit

(145 Millionen - 65 Millionen vor unserer Zeitrechnung)

Temperaturverhältnisse

Während der Kreidezeit lag die globale Durchschnittstemperatur bei circa 23 °C. Dies hatte zur Folge, dass sich nirgends auf der Welt permanente, das ganze Jahr über bestehende Eisschichten bildeten. Daraus entsprang die Existenz ausgedehnter Ozeanflächen. Ebenso war der Anteil an Sauerstoff verhältnismäßig hoch; er betrug im Durchschnitt dieser Periode 30 Volumenprozent, während die Konzentration von Kohlendioxid bei durchschnittlich 1700 ppm lag. Überwiegend herrschte somit ein Klima vor, das subtropischen Bedingungen ähnelte, auf der Erde.

Pflanzenwelt

Zu Beginn der Kreidezeit prägten Farne und Nadelbäume die Oberfläche der Erde. Erst später in dieser Epoche traten die blühenden Pflanzen in Erscheinung und die ersten Bäume mit Laub entwickelten sich. Diese nahmen allmählich immer größere Areale an Land ein. Auch die Entstehung von Gräsern begann, was zur Folge hatte, dass der Erduntergrund stabiler wurde und somit eine Abschwemmung des Bodens verhindert werden konnte.

Tierwelt

Die dominante Lebensform stellten die Dinosaurier dar. Unter ihnen stach der Titanosaurus als das größte Mitglied hervor. Als größter Fleischverzehrer agierte der Tyrannosaurus Rex. Daneben lebten zahlreiche kleinere Raubsaurier wie der Velociraptor, welche oft im Rudel jagten. Darüber hinaus gab es verschiedene Gruppen von Flugsauriern, wovon einige Karnivoren waren, während andere sich von Pflanzen ernährten. Auch die Meere waren von teilweise gigantischen Dinosauriern besiedelt.

Säugetiere waren ebenfalls gegenwärtig; in der Anfangsphase der Kreidezeit waren diese meist noch recht klein und fraßen Pflanzen oder kleine Insekten. Im Laufe der Zeit vollzogen sie eine Weiterentwicklung. Es tauchten erste Arten auf, die ihren Lebensraum in Bäumen fanden oder diese erklommen. Bestimmte Säugetierlinien gingen sogar dazu über, kleinere Dinosaurier zu erjagen oder deren Gelege zu konsumieren.

Paläogen

(65 Millionen - 23 Millionen vor unserer Zeitrechnung)

Temperaturverhältnisse

Im Paläogen erlebte die Erdtemperatur größere Schwankungen. Hinzu kam, dass der Sauerstoffgehalt im Durchschnitt des Zeitalters auf 26 Volumenprozent sank, wohingegen die Werte für Kohlendioxid auf durchschnittlich 500 ppm zurückgingen. Diese Bedingungen führten dazu, dass sich nun beständiges Eis am Südpol bilden konnte.

Pflanzenwelt

Die Abkühlung des Planeten hatte zur Konsequenz, dass tropische Gewächse fortan nur noch in der Nähe des Äquators verbreitet waren. In den übrigen Gebieten der Erde wuchsen nun primär Bäume und anderes pflanzliches Leben, die in der Lage waren, den Wechsel der Jahreszeiten zu überstehen.

Tierwelt

Trotz der anhaltenden Überlegenheit der Dinosaurier, verzeichneten die Säugetiere Fortschritte und entwickelten eine bemerkenswerte Vielfalt. Kleinere Dinosaurier wurden nun auch zur Nahrung für Säugetiere. Aufgrund des kühler werdenden Weltklimas starben extrem große Dinosaurier wie der Titanosaurus aus. Dennoch zogen immer noch große Ansammlungen von Dinosauriern durch die weltweiten Ebenen. Gegen Ende des Paläogens formierten sich neben den Dinosauriergruppen zusehends größere Verbände von Säugetieren. Auch in den marinen Regionen entstanden neue Lebensformen.

Neogen (vor 23 Mio. bis 2,5 Mio. Jahren)

Klima

Während des Neogens erlebten wir erhebliche Temperaturschwankungen, die dazu führten, dass große Eisflächen immer wieder Teile Eurasiens bedeckten. Die durchschnittliche Temperatur sank auf nur noch 14 °C. Ebenso verringerten sich im Verlauf des Neogens die Anteile von Sauerstoff und Kohlendioxid in der Atmosphäre.

Flora

Die markanten Temperaturschwankungen bewirkten abwechselnde Perioden, in denen selbst in nördlichen Breitengraden subtropisches Klima vorherrschte, was das **Entwachsen** tropischer Pflanzen ermöglichte. So erlebte Europa Zeiten, in denen immergrüne Laubwälder die Landschaft dominierten.

Fauna

In Europa verschwanden die meisten der großen Dinosaurier während des Neogens. Lediglich kleinere Spezies überlebten. Vereinzelt durchstreiften noch kleine Triceratops-Gruppen das Gebiet. Im Gegensatz dazu avancierten die Säugetiere in Europa zur vorherrschenden Tiergruppe. Auf anderen Kontinenten verblieb die Artenvielfalt der Dinosaurier jedoch hoch. In Afrika fand die Entwicklung des

Australopithecus statt, aus dem sich in den folgenden Jahrmillionen der Homo Sapiens entwickelte.

Pleistozän

(vor 2,5 Mio. bis 11.700 Jahren)

Klima

Die mittlere Temperatur betrug 11°C. Der durchschnittliche Sauerstoffgehalt lag bei ungefähr 20,3 Volumenprozent, während der Kohlendioxidgehalt bei 260 ppm lag. Das Pleistozän war durch mehrere Eiszeiten gekennzeichnet, welche weite Teile der nördlichen Hemisphäre betrafen. Darüber hinaus vereisten nun sowohl die Arktis als auch die Antarktis vollständig.

Flora