Dorfrunde - Hartwig Woting - E-Book

Dorfrunde E-Book

Hartwig Woting

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Beschreibung

Hartwig Woting entwickelt seine Themen aus seiner unmittelbaren Umgebung und aus der Geschichte. Er hat sich intensiv mit den Kirchenbüchern seiner Gemeinde beschäftigt und auch Anekdoten aus seinem Umfeld gesammelt. So basiert die

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Seitenzahl: 120

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhaltsverzeichnis

Der Umzug

Dorfrunde

Besuch beim Vater

Vergeblich

Ein Todesfall

Eine Verchener Geschichte I

Eine Verchener Geschichte II

Nachkriegsgeschichte

Versinken

Für BRITA

Der Umzug

20. 7.

Ich bin gefallen! Über die Teppichkante gestolpert. Das ging so schnell, schon lag ich lang im Zimmer. Nichts passiert!! Ich muss die Füße heben! Das darf nicht noch einmal geschehen. Und ich werde Kathrin und Helmut nichts sagen. Die kommen morgen und wollen mir bei der Vorbereitung meines Geburtstags helfen. 92!! Hätte nie gedacht, dass ich mal so alt werde. Mein Paul ist vor 30 Jahren gestorben. Damals habe ich gedacht, ich gehe bald hinterher. ICH NEHME MIR VOR, NICHT MEHR ZU FALLEN!! Kathrin hat letztens schon so komisch gefragt, ob ich noch allein zurechtkomme. Das hörte sich sehr nach Hintergedanken an. Bei mir hier einziehen können sie jedenfalls nicht. Kathrin arbeitet ja noch, und der Weg zur Arbeit wäre viel zu weit. Platz wäre genug. Aber ich glaube, Helmut würde mir schrecklich auf die Nerven gehen. Seit er Rentner ist, sitzt er den lieben langen-Tag an seinem „Laptop“. Was das wohl soll. Die Arbeit sieht er jedenfalls nicht.

21. 7.

Nun sind sie abgefahren. Morgen kommen sie wieder. Geburtstag! Kathrin hat geputzt, Kuchen gebacken, Gläser poliert. Und Helmut hat sich wieder pausenlos mit seinem „Laptop“ beschäftigt. Dass er das aushält, wenn um ihn herum gearbeitet wird! Schließlich hat Kathrin ihn am Kragen gepackt und ihm den Rasenmäher in die Hand gedrückt. Ich habe angeboten, das zu machen. Da hat Kathrin gesagt: Untersteh dich! Wenn die wüsste, was ich tagtäglich so alles mache.

Aber sie hat wieder so eindringlich gefragt, wie es mir geht und ob ich zurechtkomme! Helmut hat dann gesagt: Auch du brauchst irgendwann Hilfe. Ausgerechnet der! Vor einem Jahr ist mir mal die Milch übergekocht. Ich versuchte hektisch, die braunen Reste vom heißen Herd zu wischen, und Helmut kam rein, sagte „Guten Morgen“ und setzte sich an den Küchentisch! Ich habe nette Nachbarn. Das muss reichen. Natürlich ist das Haus ganz schön groß, 200 Quadratmeter. Aber es ist mein Haus. Und wenn ich Lust habe, um Mitternacht die Waldsteinsonate zu spielen, so stört das niemanden. Nun bin ich müde. Der Tag morgen wird anstrengend.

22. 7.

Ich bin wieder allein. Aber das ist kein Seufzer der Erleichterung. ES WAR SCHÖN!! Viele Nachbarn waren zum Kaffee da, Menschen, die ich viele Jahre kenne. Einige fehlen schon, aber ist das ein Wunder? Kuchen hatten wir reichlich. Die Nachbarn haben sogar noch welchen mitbekommen. Kathrin hat fast alles allein gemacht. Immer wenn ich helfen wollte, sagte sie mit der ihr eigenen Autorität: Du bleibst sitzen! Trotzdem muss ich nun schlafen.

30. 7.

Ich bin wieder zuhause! Am Tag nach dem Geburtstag wollte ich die Himbeeren ernten. Es war ganz schön warm. Mir wurde plötzlich schwarz vor Augen, und den Rest weiß ich nur vom Erzählen. Meine Nachbarin wollte den Kuchenteller zurückbringen, da hat sie mich gefunden. Sie hat den Arzt gerufen, und der hat mich ins Krankenhaus geschickt. Herzinsuffizienz. Soll ganz normal sein in meinem Alter. Ich bekomme ein Medikament. Leider haben sie Kathrin verständigt. Bald wird sie hier sein. Das wird wieder Diskussionen geben!

Abends

Sie waren hier! Kathrin hat mich ganz offen gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, in einer „Seniorenresidenz“ zu wohnen. Als ich erwiderte, dass ich mir das nicht vorstellen kann, erzählte sie, dass sie sich eine sehr schöne „Residenz“ angeschaut hätten, und es gebe im Moment zwei freie Zimmer! Da haben die hinter meinem Rücken Pläne gemacht über mein Leben! Fast hätte ich sie rausgeschmissen.

5. 8.

Ich bin wieder gefallen! Ich musste heftig niesen, da hat es mir die Beine weggerissen, und ich bin mit der Stirn auf den Klavierdeckel geschlagen. Ich sehe aus, als hätte ich einen Fausthieb ins Gesicht bekommen. Alles blau! Aber: nichts gebrochen!! Wie soll es weitergehen? Seniorenresidenz? Ich möchte doch unter meinen Apfelbäumen sterben. Möchte Klavier spielen, wenn ich Lust dazu habe. Seniorenresidenz ist ein lächerliches Wort. Endstation wäre richtiger. Warum sind denn zwei Zimmer frei? Weil die Leute gestorben sind! Dort zieht man ein, um zu sterben! Bin ich nun so weit?!

12. 8.

Ich habe zugestimmt! Weiß ich überhaupt, was ich da getan habe? Gut, das Haus ist hell und sehr gepflegt. Das Zimmer liegt im 4. Stock. Ich habe einen Blick in die Baumwipfel eines kleinen Parks. 20 Quadratmeter, also ein Zehntel meines Hauses. Wenn ich raus will, muss ich mit dem Fahrstuhl fahren, dann einen langen Flur entlang gehen. Die Straße vor dem Haus ist verkehrsberuhigt. Ich habe doch immer außerhalb der Stadt gewohnt. Aber es ist ja auch mein Sterbezimmer. Das Klavier darf nicht mit. Sie haben wohl Angst, dass sich die anderen Bewohner gestört fühlen. Aber ein elektronisches wäre möglich. Da kann ich dann mit Kopfhörern spielen. Alles neu und fremd und bedrohlich. Ich habe Angst!

20. 8.

Heute bin ich mit Kathrin in ein großes Musikgeschäft gefahren, um ein elektronisches Klavier zu kaufen. Scheußlich!! Wahrscheinlich büße ich damit nach und nach meine Anschlagskultur ein, aber es hört ja keiner. Nur ich muss mich hören. Aber ganz ohne Instrument geht es auch nicht. Da gehe ich ein. Hoffentlich behalte ich den Klang meines Klaviers im Gedächtnis, wie die Stimme eines lieben Menschen. Ich muss ganz stark sein! Mir hilft ja keiner. Alle wollen mir nur Gutes tun.

22. 8.

Heute war ich lange im Garten. Die Apfelernte werde ich nicht mehr erleben. Den Frühling dann auch nicht. Ob jemand im Winter die Vögel füttert? Mein Nachbar hat immer die Apfelbäume geschnitten. Ich darf nicht vergessen, ihn darum zu bitten, sonst verwildern sie. Und Helmut ist dafür zu doof.

24. 8.

Als ich bei meinem Nachbarn war, hat er vorgeschlagen, mit mir eine Runde durch die „alte Heimat“ zu fahren. Ich fand das so nett! Er ist der erste, der begreift, wie es mir jetzt geht. Wir fuhren langsam durch die Dörfer, hielten oft an. Irgendwann habe ich angefangen zu heulen. Die Tränen liefen einfach, da half kein Zusammenreißen. Wollte ich auch gar nicht. Er saß einfach still daneben und ließ mich weinen. Ich bin ihm unendlich dankbar!

30. 8.

Heute war der Tag! Umzug. Alle Möbel, die ich mitnehmen konnte, sind in mein neues „Zuhause“ gebracht worden. Ich stand an meiner Haustür und wagte nicht, mich umzudrehen. Ich weiß nun, dass ich dieses Haus und den Garten geliebt habe. Jeden Baum hätte ich umarmen mögen. Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich das alles nun zurücklasse. Vorher hatte ich mein Klavier gestreichelt. Als ich dann im Auto saß, sagte Helmut, ich solle nun nach vorn schauen. Ich habe ihn angeherrscht: Fahr endlich los! Das ist ja wohl der größte Blödsinn! Was sieht denn jemand wie ich, wenn er nach vorn schaut? Noch mehr Kümmerlichkeit. Vielleicht setzt sich noch eine Demenz oben drauf oder Arthrosen, damit ich nicht einmal mehr E-Piano spielen kann!

Dann saß ich hier auf meinem Bett, schaute auf dieses alberne elektronische Klavier und dachte: Und der Mensch hat nicht mehr denn das Vieh, denn es ist alles eitel! Und dann liefen die Tränen. Es hat mich richtig geschüttelt. Eine Pflegerin kam rein, eine ganz nette. Die setzte sich zu mir, legte den Arm um meine Schulter und sagte: Ja, das geht allen so. Aber es geht vorbei.

Das ist nun mein Trost, dass alles vorbeigeht. Ich glaube, ich kann hier nicht einschlafen.

31. 8.

Heute habe ich mich in meiner neuen Umgebung umgesehen. Ich muss mich orientieren! Eine Pflegerin gab mir einen Gehstock. Habe ich noch nie benutzt! So bin ich langsam den Flur entlanggegangen. Eine Frau im Rollstuhl kam mir entgegen. Sie bewegte sich, indem sie mit den Händen auf die Räder griff und sich so weiterzog. Sehr geschickt machte sie das. Schließlich kam ich in den großen Aufenthaltsraum. Am Eingang saß eine Frau, die ich schon die ganze Zeit gehört hatte: Hallo, hallo, sagte sie andauernd. Aus ihren Augen traf mich ein verständnisloser, aber irgendwie flehender Blick. Ich lächelte und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Da ergriff sie die Hand und ließ nicht mehr los. Mir schien, etwas Friede breitete sich in ihrem Gesicht aus. Also blieb ich stehen und ließ sie meine Hand halten. Als ich später weiterging, stammelte sie wieder: Hallo, hallo…

Am Fenster saß ein sehr dünner Mann. Neben ihm ein Infusionsständer. Aus einer Flasche lief eine bräunliche Flüssigkeit unter sein Hemd, wohl direkt in den Magen. Als er mich sah, legte er einen Finger auf das Implantat, das in seinem Kehlkopf saß, und sagte mit metallischer Stimme: Mein Frühstück.

Eine Frau war in einem Liegesessel eingeschlafen, zwei spielten Mensch-ärgere-dich-nicht. Was ich unbedingt erwähnen muss: in dem Aufenthaltsraum steht auch so ein unsägliches E-Piano.

Als Mittagessen hatte ich „Leichte Kost“ angekreuzt. Ich bekam ein Hähnchenfilet, dazu Erbsen und Kartoffeln, hinterher eine Quarkspeise, die aus mir unklaren Gründen als „Panna cotta“ bezeichnet wurde. Den Nachmittag verbrachte ich lesend (Rilke). Ein Gedicht ergriff mich total. Darum schreibe ich es hier mit auf (vielleicht liest ja später mal einer diese Zeilen):

Herbststimmung

Die Luft ist lau, wie in dem Sterbezimmer,

an dessen Türe schon der Tod steht still;

auf nassen Dächern liegt ein blasser Schimmer,

wie der der Kerze, die verlöschen will.

Das Regenwasser röchelt in den Rinnen,

der matte Wind hält Blätterleichenschau; -

und wie ein Schwarm gescheuchter Bekassinen

ziehn bang die kleinen Wolken durch das Grau.

Noch ist ja eigentlich Spätsommer, aber es ist mein Herbst, der angebrochen ist.

3. 9.

Heute kam ich an einer offenen Zimmertür vorbei. Ich sah eine etwas verwahrlost wirkende Frau in einem Sessel. Sie hielt einen Teddybären vor sich und schien mit ihm zu sprechen. Auf ihrem Bett saßen noch weitere Stofftiere . Als sie mich bemerkte, verfinsterte sich ihr Blick. „Was willst du hier?“, fragte sie. Als ich aber freundlich blieb, fing sie doch an zu erzählen: Diesen Bären hat mir meine Mutter in mein Babybett gelegt. Der war immer bei mir. Als ich fragte, wie alt sie sei, wusste sie es nicht. Bald beschäftigte sie sich wieder mit dem Bären. Hatte mich vergessen.

Überall begegne ich hier dem Abbau, dem Zerfall. Hier ist der Endbahnhof! Wer hier ist, kommt allein nicht mehr zurecht. Und ich frage mich, wann wohl der erste Mensch über mich erschrickt, weil ich Selbstgespräche führe oder nur noch „Hallo“ sagen kann.

Nach dem Mittagessen habe ich es endlich gewagt: Ich habe das E-Piano eingeschaltet und mir die Kopfhörer aufgesetzt. Beruhigend: Mit Kopfhörern klingt es nicht ganz so unerträglich. Ich werde mich gewöhnen müssen. Und: Ich muss üben!!!

5. 9.

Die Stimmung eines elektronischen Instruments ist eine Katastrophe. Gut, dass Johann Sebastian Bach so etwas nicht hören musste! Und wenn von diesem Instrument behauptet wird, es verfüge über eine Anschlagdynamik, so ist das eine Unverschämtheit. Trotzdem habe ich heute einen Entschluss gefasst: Ich werde wieder anfangen, die Beethoven-Sonaten zu studieren, und zwar eine nach der anderen. Mal sehen, ob ich Opus 111 noch erlebe!

7. 9.

Heute habe ich wieder so einen Rundgang gemacht (mit Gehstock). Eine Zimmertür stand offen. Ich ging vorsichtig rein. Die Bewohnerin hatte ich vor einigen Tagen im Aufenthaltsraum getroffen. Sie hatte meine Hand gehalten. Nun lag sie auf dem Rücken, ihr Gesicht war sehr eingefallen, Kinn und Nase ragten spitz daraus hervor. Ich habe das in meinem Leben oft gesehen. Es ist das Gesicht, wenn man am Sterben ist. Sie atmete ganz ruhig. Die Pflegerin, die mich an meinem ersten Abend getröstet hatte, war im Zimmer. Schwester Agnes heißt sie. Wir standen eine Weile vor dem Bett, ich sagte: Und auch das geht allen so. Sie nickte. Tränen. Als ich dann weiter zum Aufenthaltsraum ging, hatte ich das Bedürfnis, mich an das Klavier zu setzen. Ich spielte: “Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ von Bach. Ich liebe dieses Stück sehr. Die Choralmelodie schwebt in himmlischer Ruhe über der sanften Bewegung der linken Hand. Als ich fertig war, standen einige Bewohner und Pflegerinnen um mich herum. Schwester Agnes sagte: Sie können ja wunderbar spielen! Ich erwiderte, dass dies ja auch mein Beruf gewesen sei. Sie wollte mich unbedingt mit einem Bewohner aus dem zweiten Stock bekannt machen. „Alle nennen ihn Hans. Er kann sehr schön singen“, sagte sie. Am Nachmittag stand er dann vor meiner Tür. Er strahlt eine große Freundlichkeit aus. Wollte mir unbedingt etwas vorsingen. „Am Brunnen vor dem Tore“ intonierte er. Er ist Amateur, singt aber wirklich schön und sehr sauber. Man merkt ihm an, wie gern er das tut. Kennt auch viele Lieder, „Adelaide“ von Beethoven etwa oder eben „Die Winterreise“ von Schubert. Wir haben verabredet, uns regelmäßig zu treffen..

8. 9.

Heute erfuhr ich, dass die Bewohnerin, an deren Bett ich gestern stand, in der Nacht gestorben ist. Einfach nicht mehr aufgewacht. Die Heimleiterin war bei mir und fragte, ob ich bei der Aussegnung wohl spielen könnte. Ich habe natürlich zugesagt. Später kam eine junge Pastorin und brachte mir einen Liederzettel. Es waren die üblichen Lieder, „Ich bin ein Gast auf Erden“ und „So nimm denn meine Hände“. Dazu bat sie um je ein Musikstück zu Beginn und am Ende der Andacht. Ich habe zum Anfang wieder „Ich ruf zu dir“ vorgeschlagen, am Schluss die Aria aus den Goldbergvariationen. Das ist wie ein Symbol für das Leben: Am Beginn steht die schlichte Aria, fast ein Kinderlied, dann folgt Variation auf Variation, ein ganzer Kosmos, und am Schluss wieder die Aria. Der Lebenskreis schließt sich. Am Nachmittag war dann die Aussegnung. Ihre zwei Söhne und die Ehefrauen waren da. Die Verstorbene lag im offenen Sarg. So hatten ihre Kinder es gewünscht. Ihre verstörten, suchenden Augen waren geschlossen, tiefer Friede lag auf ihrem Gesicht, irgendwie ein Hauch von Ewigkeit. Ich habe diesen Frieden mitgenommen, als ich zurück in mein Zimmer ging. Ich spüre ihn noch jetzt, da ich dies schreibe.

10. 9.

Heute bat mich die Heimleiterin, eine kleine Abendmusik (so nannte sie es) für die Bewohner zu spielen. Ich setzte mich also an das Unsägliche. Die Heimleiterin sagte ein paar einleitende Worte, dann spielte ich lauter kleine Stücke, Menuette des jungen Mozart, die Träumerei von Schumann, auch ein paar Lieder. Die Bewohner klatschten Beifall. Ich sah in viele freundliche Gesichter. Ein schöner Tagesausklang.

12. 9.