Dreh den Schubkarren um! - Dieter M. Hörner - E-Book

Dreh den Schubkarren um! E-Book

Dieter M. Hörner

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Beschreibung

Lebendig geschrieben, mit wahren, lustigen und berührenden Erzählungen aus dem Leben. Die anschaulichen Bilder vom "Schubkarrenmann" mit den lebensbejahenden Botschaften sind eindrücklich und bewegend. Die Fragen am Ende eines Kapitels bieten die Gelegenheit, die Herausforderungen des Lebens anzugehen und in Freude zu meistern.

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Seitenzahl: 242

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Impressum

Dies ist das 2018 erschienene Buch „Dreh den Schubkarren um!“

ISBN der kompletten gedruckten Ausgabe 978-3-00-059519-6

© 2019 des vorliegenden E-Books bei Dieter M. Hörner

Alle Rechte vorbehalten

Abhängig vom verwendeten Lesegerät kann es zu unterschiedlichen Darstellungen des vom Autor freigegebenen Textes kommen.

Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Autors wiedergegeben werden.

Alle Werke des Autors sind hier erhältlich

http://www.dietermhoerner.de

Den Autor und seine Seminaren persönlich kennenlernen

http://www.positiv-factory.de

Vorbemerkungen des Autors

Dieses Buch dient der Information über Methoden zur Selbsthilfe. Die Anwendung der im Buch beschriebenen Methoden geschieht in eigener Verantwortung. Autor und Verlag beabsichtigen nicht, Diagnosen oder Therapieempfehlungen zu geben. Die im Buch beschriebenen Methoden und Übungen sind nicht als Ersatz für professionelle therapeutische, psychologische und medizinische Behandlung zu verstehen.

Danke an Hermann Knauer (Herzmann) für die Schubkarren-Bilder:

Lieber Hermann, dein „Schubkarrenmann“ wird vielen Menschen den Mut geben, ihren Lebens-Schubkarren wieder mit Elan, Freude und Selbstliebe durchs Lebens zu schieben. Du bist wunderbar.

Bilder: Hermann Knauer

Lektorat: Martina Schewior

Korrektorat: Laura Gruber

Satz, Covergestaltung: Martina Schewior

Vorwort

Zu einem Buch ein Vorwort zu schreiben ist in meinen Augen eine Ehre, aber auch eine recht knifflige Angelegenheit. Finde ich hier nicht die richtigen Worte, hast Du vielleicht keine Lust mehr, dieses Buch zu lesen – was aber extrem schade wäre, für Dich.

Wenn Du Dieter kennst und schon mal das Vergnügen hattest, ihn live und in Farbe zu erleben, weißt Du genau, was Dich mit diesem Buch erwartet. Und bestimmt hast Du auch schon lange darauf gewartet, dass Dieter „seine“ Geschichte(n) niederschreibt.

Ist Dir dieses Buch aus anderen Gründen in die Hände gefallen, kannst Du Dich auf Geschichten freuen, die das Leben schreibt. Jede Geschichte hat das Zeug, Deinem Leben eine Wendung zu geben, wenn Du sie mit dem Herzen liest.

Dies ist ein Buch zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken, sich Wundern und Staunen – wie schwer es erscheinen mag oder wie leicht es fallen kann, sein Leben so zu leben, dass Freude dabei rauskommt.

Wenn Du möchtest, dass in Deinem Leben alles so bleibt wie es ist, bloß nicht weiterlesen!

Wenn Du der Ansicht bist, dass Dein Leben „noch Luft nach oben hat“, freu Dich auf jede einzelne Geschichte.

In Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit,

Martina Schewior

Einleitung

Das ist der Schubkarrenmann.

Es ist ein Mann, weil ich ein Mann bin. Wäre ich eine Frau und hätte dieses Buch geschrieben, wäre hier wahrscheinlich eine Schubkarrenfrau abgebildet. In jedem Fall handelt es sich um eine Metapher und deshalb spielt das Geschlecht ohnehin keine Rolle.

Ich habe den Schubkarrenmann als Analogie für meine Geschichten gewählt, weil sich so wunderbar beschreiben lässt, wie wir durch unser Leben gehen. Und mit den so trefflichen Zeichnungen von Hermann Knauer haben wir die Möglichkeit, die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion, Tun und Nichtstun zu sehen und zu erkennen.

Der Schubkarrenmann – das bist du, das bin ich, das sind wir alle.

Der Schubkarren an sich steht in meinen Erzählungen für unsere Werte, Gewohnheiten, unsere Art der Wahrnehmungen und unsere gesammelten Lebenserfahrungen.

Er stellt somit Dinge dar, die bereits verfestigt, aber doch noch veränderbar, und Bestandteil unserer Persönlichkeit sind. Wenn wir also unser Leben leben, ist unser (Lebens)-Schubkarren unser ständiger Begleiter.

Und da die Schubkarrenwanne bereit und nach oben offen ist, ist sie die ideale Auffangschale für all die Dinge, die im Laufe unseres Lebens auf uns zukommen, die wir selbst auf uns nehmen, die uns zufliegen oder wir magisch anziehen, die uns aber auch aufgebürdet oder auf uns abgewälzt werden.

Der Schubkarreninhalt steht für all die Dinge, die uns im Leben aktuell beschäftigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob uns diese Dinge Freude oder Sorgen bereiten, ob es sich gut oder „unangenehm gut“ anfühlt. Sie befinden sich in unserem Lebens-Schubkarren und so tragen (schieben) wir sie durch unser Leben.

Alles, was wir noch nicht erledigt, die Themen, die wir noch nicht verinnerlicht, noch nicht integriert haben, füllen unseren Schubkarren.

Auch Momente, in denen Zweifel, Angst und Hass dominiert haben, sind Teil unserer Schubkarrenfüllung – aber natürlich auch all unsere Momente, die von Freude, Glück, Liebe, Erfüllung, Glauben und Vertrauen durchflutet sind.

Wenn wir uns nicht regelmäßig mit dem Inhalt unseres Lebens-Schubkarrens auseinandersetzen, uns mit dem Inhalt beschäftigen, wird er irgendwann zu schwer (Ich schaff das nicht mehr!) oder der Inhalt modert vor sich hin und beginnt zu stinken (Mir stinkt es!).

Wird der Inhalt unseres Schubkarrens zur Last und damit das Leben immer mühsamer, gibt es ganz unterschiedliche Strategien damit umzugehen.

Es gibt Menschen, die ignorieren die Last und steigern ihr Bemühen den Schubkarren mit dem gesammelten Inhalt weiterhin durchs Leben zu schieben.

Einige stellen ihren Schubkarren in eine Ecke und hoffen, dass sich der Inhalt in Luft auflöst oder sich ein anderer darum kümmert.

Andere schimpfen über jene, die ihnen immer wieder Mist hineingeworfen haben und vergessen dabei, dass sie das selbst zuließen.

Es gibt aber auch Menschen, die nehmen die Last wahr und besinnen sich. Sie entscheiden sich, sich selbst darum zu kümmern. Sie halten inne und schauen sich ihren Schubkarreninhalt an – ohne Schuldzuweisung, ohne Selbstbestrafung. Wahrnehmend und mit dem Blick zum eigenen vollkommenen Potential, entscheiden sie sich, ihr Leben wieder in Besitz zu nehmen. Stück für Stück machen diese Menschen ihren Schubkarren wieder leichter. Sie be(ob)achten in Selbstliebe, wer in Zukunft etwas in ihn hineinwirft. Aber vor allem kümmern sie sich selbst darum, ihren Schubkarren mit Liebe, Freude, Lachen, Mut und den vielen Dingen zu füllen, die sie sich in ihrem Leben wünschen.

Es ist menschlich, einen Lebens-Schubkarren vor sich herzuschieben und ab und an oder auch immer wieder mit Dingen zu füllen, die wir so eigentlich nicht möchten.

Solange wir uns aber die Tatsache ins Bewusstsein rufen, dass wir selbst bestimmen können, was wir da durch unser Leben schieben und entsprechend handeln, werden wir relativ unbelastet leben. Dann haben wir unseren Schubkarren, unser Leben, „im Griff“.

Die Geschichten und Bilder in diesem „Lebens-Mut-und-Leicht-Mach-Buch“ sollen veranschaulichen, wie wir ein leichtes, fröhliches und liebevolles Leben führen können.

Die (wahren) Erzählungen in diesem Buch berichten von Menschen, die sich auf unterschiedliche Weise in Liebe um ihren Lebens-Schubkarren kümmern.

Liebe Leserin, lieber Leser,

schön, dass du hier bist.

Ich möchte mit diesem Buch von Mensch zu Mensch nah bei dir sein. Dir Impulse und die Gelegenheit geben, „deine“ Geschichte und Botschaften zu finden, um das anzugehen, was dein Leben leichter macht.

Viel Freude beim Lesen.

Gerne kannst du mir dein Feedback oder deine ganz persönliche Schubkarren-Geschichte schreiben unter

[email protected]

Schau auf dich und deinen Schubkarren.

Es lohnt sich.

Kapitel 1

Ganz oben – aus und vorbei?

Der Schubkarrenmann schiebt fröhlich einen mit kleinen Steinen und Sand mäßig beladenen Schubkarren.

„Wir fahren heute durch eine Ebene, danach geht es über einen Fünftausender! Teilweise über Schotter, es wird einige Wasserdurchfahrten geben. Bitte achtet darauf, genügend Wasser zu trinken. Vier bis fünf Liter täglich sind das Minimum! Dann wird es nicht zur Höhenkrankheit kommen. Trinkt bitte keinen oder nur sehr wenig Alkohol. Heute Abend campen wir auf einer Höhe von ca. 4.000 Metern, morgen geht es weiter zum Kardung La. Das Wetter hält sich gut, doch es sind Stürme und Schnee angesagt. Bitte richtet euer Material heute Abend schon her, wir müssen morgen früh los. Ich kann nicht garantieren, dass der Pass offen ist. Alleine die Anfahrt wird anspruchsvoll, also achtet bitte darauf, dass es heute nicht zu spät wird. Und nochmals, nicht zu viel Alkohol, das verträgt sich nicht in dieser extremen Höhe!“

Unser sonst so lustiger, lockerer Guide ist bei dieser Ansprache klar und ernst.

Ich blicke zu meinem Freund Ralf. Dieser sitzt wie immer ruhig und tiefenentspannt, mit einem Gesichtsausdruck, der für andere immer gleich aussieht, auf seinem Moped. Es ist eine wunderschöne, extrem zuverlässige Royal Enfield. Ich kann seinen Gesichtsausdruck mittlerweile lesen. Es sind nur Nuancen, die sich mir über die vielen Jahre, in denen wir zusammen biken, erschlossen haben. Er spricht es nicht aus, denn er spricht sehr wenig, außer du beginnst ein Gespräch über Computer oder Software, dann spricht er sehr viel.

Sein Gesichtsausdruck sagt Folgendes: „Ok, morgen geht es also auf den höchsten befahrbaren Pass der Welt. Gut. Bin dabei. Wetter soll schlecht werden. Hmpfff. Was soll‘s. Nun sind wir schon über zwei Wochen unterwegs, da werden wir uns vom Wetter nicht aufhalten lassen. Los geht‘s!“

Genau Ralf, wir fahren da hoch. Sind ja nur ein bisschen über 5.600 Meter, ein Klacks, denke ich zurück.

Motorradfahren im Indischen Himalaja ist etwas Besonderes und Einmaliges. Enge, sehr enge Bergpfade, tiefe Schluchten, am Horizont die Siebentausender im Blickfeld. Eine enorme Weite, es riecht anders, das Essen ist speziell, die Menschen sind freundlich und die Luft sehr dünn.

Es ist der Tag vor dem absoluten Highlight dieser Tour. Die Auffahrt zum höchsten befahrbaren Pass der Welt. Das Wetter ist ideal, Sonnenschein und so warm, dass einige mit dem T-Shirt fahren. Nun, ich liebe meine Haut und meinen Körper, ich fahre auch bei großer Hitze mit der Jacke. Lieber ein bisschen schwitzen als sich vielleicht nach einem Sturz die Kieselsteine aus der Haut pulen zu müssen.

Wir fahren durch ein wunderschönes Tal. Gefühlt nehme ich auf dem gesamten Trip täglich ein Kilogramm Himalaja-Staub zu mir, denn wir fahren immer wieder Militärkolonnen hinterher. Überholen ist unmöglich und wenn, dann ist es lebensgefährlich. Das Militär findest du überall in dieser Gegend. Sobald wir uns einem größeren Militärstützpunkt nähern, werden die Straßen überraschend gut. Du kannst dir vorstellen, wie verblüfft ich war, als wir aus einem dieser Ziegenpfade auf einer Höhe von über 4.000 Metern um die Kurve biegen und plötzlich eine vierspurige, perfekt asphaltierte Straße vor uns liegt.

Wahnsinn, denke ich, wo kommt denn plötzlich diese Autobahn her? Liegt es am Luftmangel? Eine Sauerstoffmangel-Fata Morgana?

Da braust der Guide mit einem breiten Grinser an uns vorbei und ruft: „Vollgas, Jungs!“

Vollgas mit einer Royal Enfield, das ist ein Erlebnis! Mit atemberaubenden 90 km/h rasen wir über diese geniale Bahn. Das erste Mal in meinem Bikerleben darf ich wahrnehmen, wie der Motorradrahmen ganz harmonisch ins Schwingen kommt, sich bewegt. Ein irres Gefühl. Die Militärkolonne wird überholt, es geht nun hoch auf den nächsten Pass.

Kurz darauf ist es wieder vorbei mit dem schönen Asphalt, wieder ist eine Staubpiste angesagt. Und vor uns die nächsten Lastwagen. Toll, das nächste Kilogramm Dreck, ich brauche heute kein Mittagessen! Im Geiste höre ich Petras Stimme: „Das ist es doch, was du wolltest, oder?“

„Ja, ja, schon klar, ist ja auch geil!“, sage ich meiner Petra in Gedanken und muss daran denken, wie es ihr wohl im Moment ergeht. Tja, ich weiß genau, was sie gerade macht – auf den Malediven! Denn dort ist meine liebe Petra. Zusammen mit zwei unserer Kinder, Tashina und Marvin. Sonnen, tauchen, schnorcheln, an der Bar sitzen! Welch krasser Gegensatz zu dem, was hier gerade abgeht.

Plötzlich lautes Hupen! Ein riesiger, bunt bemalter Lastwagen kommt von hinten und drängt mich ab! Wahnsinn, der Spinner will mich tatsächlich überholen. Das ist zu eng! Viel zu eng! Ich winke verzweifelt, doch der Lastwagen bleibt hart am Gas, kommt immer näher. Ich spüre ihn förmlich im Nacken. Bremsen geht nicht, dann überrollt mich das Teil. Also ebenso am Gas bleiben, links ran. Ich streife mit der Schulter an der Felswand entlang, bin hoch konzentriert dabei mein Motorrad auf Spur zu halten. Ein kleiner Fehler und es ist vorbei! Der Truck donnert an mir vorüber. Sein Außenspiegel streift meine rechte Schulter. Uff! Geschafft!

Nun, das ist etwas, was du als Biker im Himalaja sehr schnell lernst. Du bist als Motorradfahrer in der „Nahrungskette“ der kleinste Happen! Keine Rücksicht auf Biker! Vorfahrtregeln? Vergiss es! Hier lernst du Demut und vor allem, vorausschauend und „egofrei“ zu fahren. Du musst nachgeben, denn deine einzige Knautschzone ist dein Körper.

Mich stresst das nicht, warum auch? So ist das hier eben. Ich bin Gast in diesem Land und ordne mich den Gepflogenheiten unter. Mir ist bewusst, dass, wenn ich mich auf solch ein Abenteuer einlasse, neue Dinge auf mich zukommen.

Vor der Reise habe ich mir ein Vademekum, also einen Reiseratgeber über den Himalaja besorgt und studiert. Auf was muss ich achten als Europäer? Was kann ich essen? Wovon sollte ich die Finger lassen? Was ist mit der Wasserqualität? Wie verhalte ich mich im Kloster, beim Essen, in den Dörfern usw.?

Irgendwann in einer dieser faszinierenden Nächte sitze ich vor dem Zelt und lese in diesem Vademekum. Der Sternenhimmel ist so nah, dass ich das Gefühl habe, wenn ich jetzt die Hände ausstrecke, kann ich die Sterne berühren. Vollkommene Ruhe.

Wie wäre es, denke ich, wenn es solch ein Vademekum auch für unser „Abenteuer Leben“ gäbe. Eines, das sich mit Fragen befasst, die uns alle beschäftigen. Warum geschehen mir immer die gleichen Dinge? Wieso kreiere ich mir immer die gleiche Realität? Bin ich tatsächlich der Schöpfer meines Lebens? Gibt es Zufälle oder eine Vorbestimmung? Gibt es Selbstbestimmung? Gibt es einen Gott? Wie werde und bleibe ich glücklich? Wie bin ich ein guter Vater, eine gute Mutter? Wie pflege ich Freundschaften? Wie gehe ich mit meinen Ängsten um und wo kommen diese eigentlich her? Warum werde ich krank oder unglücklich? Gibt es Prinzipien, also Grundregeln oder gibt es eine Anleitung fürs Leben?

Wie genial wäre es, wenn ich einen Lebensreisebegleiter hätte, in dem ich nachschauen kann, welche universellen Gesetze wirken und wie sie zusammenhängen; in dem ich nachschlagen kann, was die Hintergründe der Situation sind, in der ich mich gerade befinde; welche Möglichkeiten, welche Wahl ich im Moment habe; der mich durch mein Leben begleitet, wie ein bester Freund, immer an meiner Seite, immer für mich da?

Mittlerweile habe ich dieses Vademekum geschrieben. Ich habe mich dazu ermächtigt, 30 Evolvere-Prinzipien zusammenzustellen. All mein Wissen aus bald 60 Jahren Lebenserfahrung, aus fast drei Jahrzehnten intensiver Persönlichkeitstrainertätigkeit und die Essenz aus ungezählten Büchern. 30 Lebensprinzipien, die dir zur Verfügung stehen, wann immer dir danach ist.

Nach der Staubfahrt kommen wir an einen schönen Ort, dieser hat sogar ein Restaurant. Ok, wir Europäer würden es eine Bretterbude nennen, doch hier ist das Luxus pur. Sogar einen Wasserschlauch gibt es. Wie genial! So können wir unsere schwarzen Gesichter waschen, die Kehle ausspülen und einen Teller Reis mit Gemüse essen.

Weiter geht die Fahrt über einen Fünftausender und dann hinein in ein fantastisches Tal. Kennst du Filme über die extremsten Straßen der Welt? Nun, so ungefähr kannst du dir die Strecke vorstellen, die sich vor uns öffnet.

Wow ... bloß nicht rechts runter schauen, denn da ist der Abhang. Ungesichert. Schmal, der Weg. Unbefestigt. Ab und an ist die halbe Straße weggebrochen und gleich müssen wir durch einen Wasserfall fahren. Unfassbar! Links geht die Steilwand hoch. Also konzentriert und mittig fahren.

In diesen Momenten bist du mit dir alleine. Vollkommen gegenwärtig. Bewusst. Aufmerksam.

Diese Momente sind der Grund, warum ich diese extremen Reisen unternehme. Du bist lebendig. Wirst eins mit dir, der Natur und deiner Maschine.

PENG! Plötzlich bekommt mein Motorrad einen gewaltigen Schlag von unten, bockt wie ein wildgewordenes Pferd und reißt mich in Richtung Abgrund. Im nächsten Sekunden-bruchteil übernimmt mein Unbewusstes die Regie. Meine Erfahrung aus über einer halben Million Kilometer auf dem Motorrad übernimmt die Situation. Den Blick weg vom Abgrund! Wo willst du hin? Zum Berg. Blickrichtung beachten! Die Energie folgt der Aufmerksamkeit! Hände locker am Lenker. Der Blick lenkt, der Arsch folgt.

Ich komme mittig auf dem Pfad zum Stehen.

Mein Blick geht zum Abgrund. Ich nehme die Spur meines Vorderreifens wahr! Diese führt geradewegs an die Kante der unbefestigten Straße und haarscharf am Abgrund entlang! Ein paar Millimeter weiter und ...!

Ich nehme Ölgeruch wahr. Mein linker Stiefel wird heiß. Öl fließt aus der Maschine. Über meinen Stiefel. WTF? Keine Verletzung, ok. Aber Ölaustritt ist schlecht, sehr schlecht. Morgen geht es hoch auf den Kardung La, auf den höchsten befahrbaren Pass der Welt! Wir haben kein Ersatzmotorrad dabei! Was für ein Mist!

Hey, Dieter, spricht eine Stimme in mir. Du bist am Leben. Könntest jetzt auch unten in der Schlucht liegen! Also ganz easy, schau einfach, wie es weitergeht. Du kennst das doch, du bist bis jetzt immer da hingekommen, wo du hinwolltest. Vertraue und bleibe in deiner Mitte! Ok?

Ich bleibe kurz sitzen, schließe die Augen, lege die Hand auf mein Herz und werde gegenwärtig. Du lebst, bist mitten im Himalaja, sitzt auf deiner Maschine, atmest und fühlst das pure Leben! Das ist die Realität! Nicht deine Befürchtungen, nicht dein Wollen, sondern schlicht und einfach das, was jetzt ist. Das ist das Echte! Also, du bist inmitten dieser genialen, einmaligen Natur, die Sonne scheint, du lebst und spürst die Einmaligkeit deines Seins. Fühle. Atme. Geh in deinen inneren Tempel, an deinen Kern und sei aufmerksam und in Liebe.

Ich steige ab und laufe zur Schlucht. Ok, das ist tief. Das hätte übel enden können. Ich bleibe stehen, lege nochmals die Hand auf mein Herz und erinnere mich an die Übung, die seit fast drei Jahrzehnten in meinem Leben und in meinen Seminaren ist und eine wichtige Rolle spielt. Ich gehe in meinen inneren Tempel, meinen inneren Kern. Nehme bewusst Verbindung mit meiner Seele auf. Ich bin der Kern im Kern, stehe in der Sonne und lebe! Danke!

Das innere Gebet kommt wie von alleine. Währenddessen bleibe ich vollkommen ruhig. Kein Zittern, kein Adrenalinschub. Das kenne ich von mir in solchen Situationen.

Ich drehe mich um und nehme wahr, dass die anderen auf ihren Bikes sitzen und mich beobachten. Keiner spricht ein Wort. Wie lange stehe ich schon hier?

Da kommt Ralf mit der Kamera angelaufen und schaut mich nur an, mit seinem „Ralfgesichtsausdruck“. Geht zur Schlucht, schaut runter, sagt „Hmpff - tief“, knipst ein Foto von der Reifenspur, kommt zu mir und meint:

„Dein Schutzengel ist genial. Und gut, dass du so viel Fahrerfahrung hast. Bin hinter dir gefahren. Hast die Kiste gewaltig nach links geworfen. Das hätte übel ausgehen können!“

Du sagst es, Ralf, du sagst es, denke ich amüsiert.

Ich gehe zum Bike. Hmm, ein Loch im Motor. Nicht gut, gar nicht gut.

Unser Enfield-Spezialist kommt mit dem Begleitfahrzeug an, springt aus der Karre, die Werkzeugtasche schon in der Hand, lächelt dieses freundlichen Inder-Lächeln, wackelt mit dem Kopf, wie es nur die Inder können, und sagt:

„No problem!“

„No problem? The engine is broken.”

„No problem, wait a minute!”

Er schraubt das Motorgehäuse ab. Dieses hat ein riesiges Loch an der Unterseite. Ein Stein hat sich aufgestellt und mich ausgehebelt. Er nimmt einen Lappen, stopft diesen in das Loch und fixiert das Ganze mit einem stabilen Reparaturband. Dann öffnet er eine Tube und trägt dick eine ölige Paste auf das Motorgehäuse. Danach schraubt er es wieder dran, kickt die Maschine an und mit einem leichten Klappern bullert diese los.

„Ok!“, sagt er und lächelt mich fröhlich an.

„Ok? Are you sure?“, frage ich zweifelnd.

„Yes, drive away, have fun, it´s ok.”

„And tomorrow?”

„Yes, yes, it’s ok. Drive and have fun.“

Mit dieser, in meinen Augen notdürftig zusammengeflickten Maschine sollte es am nächsten Tag auf den höchsten befahrbaren Pass der Welt gehen?

Aber, so einer Royal Enfield macht es nichts aus, wenn da ein bisschen Öl aus dem Motor fließt. Lappen rein, Tesaband drüber, ein bisschen Schmierpaste drauf und weiter geht es. Einfach unglaublich! Denn das sei schon einmal vorweggenommen: meine Enfield hat durchgehalten, ganz im Gegensatz zu einigen anderen Bikes.

Die 1. Botschaft des Schubkarrenmanns

Wir sind immer in der Verantwortung, bei dem, was uns geschieht. Auch wenn wir nicht verantwortlich sind, sollten wir so handeln, als ob wir verantwortlich wären. Das bringt und hält uns in unserer Entscheidungskraft. Das gibt uns die Macht des Handelns.

Sich aufzuregen bringt einfach nichts. Ärger macht alles ärger! Den Schubkarren in Eigenverantwortung wahrzunehmen, das ist es, was uns den Mut, die Kraft und vor allem die Entscheidungsfähigkeit gibt, unser Leben in Besitz zu nehmen!

Während unserer Himalaja-Motorrad-Tour mussten mein Freund Ralf und ich einige mal den Inhalt unseres Lebens-Schubkarrens genau wahrnehmen und abwägen, welche Dinge wir hineinwerfen und was wir uns von anderen hineinwerfen haben lassen. Wir mussten aber auch bewusst die Entscheidung treffen, was wir wieder herausnehmen, um den Schubkarren leichter zu machen, damit er nicht zu schwer wird und wir ihn weiter in Freude schieben können. Und ja, wir mussten ihn auch einmal radikal umdrehen. All unsere Sorgen und Ängste symbolisch ausschütten, die uns dort oben plagten und daran hinderten, diese extreme Situation mit Freude und Mut anzugehen.

Die von uns selbst kreierten Umstände zwangen uns dazu, unser Denken und Handeln auf die Gegebenheiten vor Ort einzustellen. Wir mussten abwägen, was zu tun ist. Wir haben den vollen Schubkarren (unsere Wünsche, unsere Ängste, Zweifel und Befürchtungen) wahrgenommen, innegehalten und uns entschieden, den Schubkarren leichter zu machen. Wir haben uns befreit von all dem, was uns hinderte, weiterzugehen bzw. zu fahren. Wir durften erkennen, dass es an uns selbst liegt, was wir tun und wie wir an die Sache herangehen. Vom Schubkarren-Blickpunkt aus gesehen, haben wir uns mit der Entscheidung, diesen Pass mit dem Motorrad zu bezwingen, selbst unseren Lebens-Schubkarren vollgeladen. Es war unsere ganz persönliche Entscheidung.

Wenn ich davon erzähle, wie ich fast in diese Schlucht gestürzt wäre, werde ich oft gefragt, wie ich mit solchen Situationen umgehe. Ich habe immer wieder festgestellt, dass ich in extremen oder dramatischen Situationen einen sehr pragmatischen Ansatz habe. Ich bleibe bewusst im Jetzt, nehme wahr, was gerade geschieht, und gehe in meine Mitte, zu meinem Kern, zu meinem inneren Tempel. Dann geht es weiter, ohne endlos darüber zu grübeln, was alles hätte passieren können. Was geschehen ist, ist geschehen und lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Punkt! Ich fühle mich immer geführt, deshalb vertraue ich dem Leben. Ich habe tief in mir verankert, dass jede Situation einen Sinn hat, der sich mir nur nicht immer gleich, vielleicht sogar nie, erschließt.

Damals, hoch oben auf dem Pass, war ich einfach nur dankbar, dass ich lebe, in der Sonne stehe und lächeln, fühlen, aber vor allem weiter Motorrad fahren kann.

Da jeder Mensch anders ist, gibt es selbstverständlich unendlich viele Möglichkeiten des „sich damit Auseinandersetzens“.

Bei einigen Menschen ist der Schubkarren in solch intensiven Momenten plötzlich vollkommen leer. Jegliche Last verliert ihre Macht. Sie reflektieren neu, ja, leben sozusagen neu auf und füllen sich bewusst ihren Schubkarren mit Freude, Demut und einer unbändigen Lebensenergie. Sie werden sich des Wunders ihres Lebens bewusst und können somit neue Glaubenssysteme in ihren Lebensschubkarren legen, gefolgt von all den Dingen, die ihnen wirklich wichtig sind im Leben.

Andere reagieren mit Angst oder Verzweiflung, sind über einen längeren Zeitraum wie gelähmt und nicht in der Lage die Gedanken von den Ereignissen wegzulenken. Erst durch Impulse von außen gelingt es diesen Menschen die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein wieder ins Hier und Jetzt zu richten.

Es gibt aber auch Menschen, die suchen einen Schuldigen, einen, dem sie die Geschehnisse vorwerfen können. Sie werden aggressiv, schimpfen und toben und regen sich über alles auf. Solche Menschen hätten sich auf unserer Tour den Organisator geschnappt, ihm die Beschaffenheit der Straße vorgeworfen oder die Voraus- oder Hinterherfahrenden verantwortlich gemacht. Sie hätten die Tour abgebrochen, wochenlang nur gezetert und Rechtfertigungen gesucht und schließlich überlegt, wer ihnen den Schaden ersetzt. Für Freude und die Bewusstheit, noch am Leben zu sein, ist bei dieser Reaktion kein Platz. Stattdessen wird der Schubkarren weiter mit Dingen gefüllt, die ihn noch schwerer machen.

Sicherlich hast auch du schon Situationen erlebt, die dich an den Rand deiner Existenz, in deinen Grundfesten erschüttert oder zumindest arg gebeutelt haben.

Wie hast du reagiert?Wie hättest du gerne reagiert?

Kapitel 2

Es kommt darauf an, was wir daraus machen

Der Schubkarrenmann schiebt freudig seinen Schubkarren. Im Schubkarren liegt eine Eichel. Er richtet sein Bewusstsein auf das aus, was aus dieser Eichel werden kann.

„Der Bernie kommt bald in die Schule“, sagt mein Vater zu meiner Mutter, „das kostet wieder einiges an Geld, da machen wir den Dieter gleich mit!“

„Aber der ist doch erst fünf“, wendet meine Mutter ein.

„Ach was, der ist pfiffig, der macht das schon“, meint mein Vater und damit ist es beschlossen.

So ähnlich stelle ich mir das Gespräch meiner Eltern vor und habe viel Verständnis dafür. Das Geld war knapp, nur ein Verdienst, drei Kinder. Da hilft alles nichts, der Monat geht viel zu schnell rum, also wird verständlicherweise darauf geschaut, wohin das Geld fließt.

Dieses „da machen wir den Dieter gleich mit“, habe ich auch bei der Konfirmation sowie bei einer Operation, die bei meinem Bruder notwendig wurde, erlebt. Nun, geschadet hat es mir nicht, denn so habe ich sehr früh interessante Erfahrungen machen können, die für mein weiteres Leben wichtig waren.

Ich wurde also früh eingeschult und da ich im Vorfeld der Schule auch keinen Kindergarten besucht hatte, war ich dementsprechend völlig überfordert mit der Situation. Ich kann mich erinnern, dass ich in den ersten Wochen immer einen Jungen aus der Klasse als meinen Wegweiser benutzte. Ihm folgte ich vom Schulhof ins Klassenzimmer, denn allein hätte ich das zu Beginn nicht gefunden. Blöd war für mich, wenn dieser Junge mal nicht zur Schule kam. Da stand ich dann auf dem Schulhof, bis sich ein Lehrer meiner annahm.

Meine Schulzeit habe ich als sehr anstrengend und sehr kurz erlebt. Zu wenig Lehrer, zu viele Schüler, teilweise bis zu siebzig Kinder in einer Klasse. Zu dieser Zeit gab es die sogenannten Kurzschuljahre, das bedeutete, wir wurden nach acht Monaten in die nächste Klasse versetzt.

Meine Noten? Nun, formulieren wir es mal so. Heute würde ich wahrscheinlich als hochbegabt eingestuft. Meine Eltern hatten nicht die Möglichkeiten mich beim Lernen zu unterstützen, sodass ich mit 14 Jahren von der Hauptschule abging. An meinem letzten Schultag nahm mich mein Lehrer an die Seite und sagte zu mir:

„Dieter, morgen musst du nicht mehr kommen, du bist fertig mit der Schule. Dein Zeugnis kannst du dir nächste Woche im Sekretariat abholen. Auf Wiedersehen.“

Das war‘s dann mit Schule. Ich ging heim und mein Vater meinte zu mir, nun beginne der Ernst des Lebens. Arbeiten gehen sei angesagt.

Er fuhr mich zu einem Bekannten in eine Werkstatt und stellte mir diesen Menschen als meinen Chef vor. Da war ich nun. Ich fuhr brav sehr früh am Morgen ca. 25 Kilometer mit dem Fahrrad arbeiten. Irgendwann fragte ich meinen Vater, wie lange ich denn da noch hinmüsse. Er meinte, erst mal drei Jahre, denn ich hätte ja nun eine Lehre begonnen.

Abends lag ich im Bett und überlegte, was das wohl für eine Lehre sei. Ich hatte schlichtweg keine Ahnung, wie der Beruf sich nennt, den ich da erlerne. Das Einzige, was ich den ganzen Tag zu tun hatte, war die Werkstatt zu kehren, Holzstücke zusammenzuleimen, irgendwelche Dinge anstreichen und für den Meister und die Gesellen Bier und Vesper holen. Ich hatte nicht den Mut nachzufragen.

Nach einem halben Jahr ging es mit der Berufsschule los. Schule! Na toll! Am ersten Tag hatte ich den Mut, meinen Banknachbar zu fragen, was wir hier lernen. Er schaute mich an und sagte: „Wie, was wir hier lernen? Das ist doch nicht dein Ernst, oder?“

„Würde ich dich sonst fragen? Sag schon.“

„Wir werden zum Modellbauer ausgebildet, hast du das wirklich nicht gewusst?“

„Nein, aber danke für die Information.“

Modellbauer also. Ok. Hört sich doch nach was an, oder? Das Problem war, dass ich in dem Betrieb während meiner gesamten Lehrzeit vielleicht drei, vier kleine, einfache Modelle gestalten durfte. Die Gesellenprüfung bestand ich nur deshalb, weil der Meister mir das Gesellenstück zu 80% baute. Er bekam die Note drei.

Ich arbeitete noch einige Jahre ohne große Freude in diesem Beruf. Meine Möglichkeiten waren sehr eingeschränkt, also tat ich das, was zu tun war – ich ging arbeiten.

Eines Tages sprach mich ein Bekannter an.

„Hey Dieter, hast du Lust das große Geld zu machen?“

„Na ja, das große Geld muss es nicht unbedingt sein“, war meine Antwort, „aber ich würde gerne etwas anderes machen. Etwas, das mir Spaß macht und das ich kann!“

„Ja, dann komm mit am Wochenende, ich geh‘ auf eine Veranstaltung, da sagen die dir das genau. Ich finde es toll. Und ich soll andere mitbringen, also was ist?“

“Um was geht es denn?“, ist meine berechtigte Frage.

„Das kann ich dir nicht genau sagen. Hast du Zeit? Kannst es dir ja mal anschauen, was meinst du?“, ist seine ausweichende Antwort.

„Ja, ok, wenn du meinst. Zu verlieren hab‘ ich ja nichts“, sage ich zu.

„Klasse, ich hole dich am Samstagmorgen um neun Uhr ab, wir fahren nach Frankfurt!“, sagt er nun ganz begeistert.

„Nach Frankfurt, da war ich noch nie!“

„Dann wird es ja mal Zeit. Und zieh dir was Gutes an, am besten einen Anzug.“

„So was habe ich nicht. Geht auch eine schöne Jeans mit einem weißen Shirt?“, gebe ich unsicher zurück.

„Hmm, Jeans geht, glaube ich, aber Shirt ist nicht zugelassen. Weißt du was, ich habe ein Hemd und eine Krawatte für dich, das leihe ich dir aus, ok?“

„Ähhh, ja, ok, wenn du meinst“, erwidere ich.

„Und eine Anzugsjacke von meinem Vater liegt auch noch daheim, die sollte dir passen, die nehme ich auch für dich mit“, sagt er und klopft mir kumpelhaft auf die Schulter.