Dreier Begierde - Bernadette Binkowski - E-Book

Dreier Begierde E-Book

Bernadette Binkowski

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Beschreibung

Fünf Nächte. Fünf Frauen, die mehr wollen... Mehr Nähe. Mehr Intensität. Mehr als nur einen Mann. Fünf sinnliche Kurzgeschichten über verbotene Gedanken, heimliche Wünsche und Momente, in denen die Entscheidung fällt, sich fallen zu lassen. Zwischen knisternder Spannung, Eifersucht und hemmungsloser Lust verschwimmen Grenzen – und aus einem „Was wäre, wenn?“ wird ein atemloses „Ja“. Für alle, die wissen, dass Begehren sich nicht immer zu zweit erfüllen lässt. Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 69

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhaltsverzeichnis

Impressum

Titelseite

Disclaimer

Nachts im Archiv – Kapitel 1: Kurz vor Feierabend

Nachts im Archiv – Kapitel 2: Zwei Frauen unter sich

Nachts im Archiv – Kapitel 3: Drei sind keiner zuviel

Zwischen zwei Nachbarn – Kapitel 1: Neuanfang

Zwischen zwei Nachbarn – Kapitel 2: Jorik

Zwischen zwei Nachbarn – Kapitel 3: Sven

Zwischen zwei Nachbarn – Kapitel 4: Jorik und Sven

Zwei Männer zum Geburtstag – Kapitel 1: Eine Geburtstagseinladung

Zwei Männer zum Geburtstag – Kapitel 2: Aufgeladene Stimmung

Zwei Männer zum Geburtstag – Kapitel 3: Der beste Geburtstag aller Zeiten

Trost Dreier – Kapitel 1: Trennung

Trost Dreier – Kapitel 2: Heute Nacht will ich nicht allein sein

Trost Dreier – Kapitel 3: Mit euch beiden vergesse ich alles

Mein Freund und sein bester Kumpel – Kapitel 1: Der falsche Name

Mein Freund und sein bester Kumpel – Kapitel 2: Eine Nacht mit Ruben

Mein Freund und sein bester Kumpel – Kapitel 3: Eine verdammt heiße Idee

© 2026

like-erotica

likeletters Verlag

Inh. Martina Meister

Sandgasse 19

63739 Aschaffenburg

www.like-erotica.de

[email protected]

like-erotica ist ein Imprint des likeletters Verlages.

 

Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet.

Die Personen sind alle über 18 und wie der Inhalt frei erfunden.

Alle Rechte vorbehalten.

 

Autorin: Bernadette Binkowski

Cover: Midjourney/Canva

 

ISBN: 9783689793289

 

Teilweise kam für dieses Buch bzw. die Bilder künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Texte (und/oder Illustrationen) wurden dabei von der Autorin inhaltlich bearbeitet und weiterentwickelt.

 

Dreier Begierde

 

Fünf prickelnde Kurzgeschichten

 

Bernadette Binkowski

Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.

Alle dargestellten Personen und Handlungen sind frei erfunden. Sämtliche sexuellen Handlungen erfolgen einvernehmlich und freiwillig.

Nachts im Archiv – Kapitel 1: Kurz vor Feierabend

Die Luft im Stadtarchiv war schwer von Staub und dem Geruch alter Pergamente, als Mareike die letzte Akte des Tages in das Regal zurückschob. Die Uhr an der Wand zeigte bereits halb zehn, und das gedämpfte Licht der Schreibtischlampen warf lange Schatten zwischen die hohen Regalreihen. Sie streckte sich, spürte die Verspannung in ihren Schultern und seufzte leise. Eigentlich hatte sie längst Feierabend machen wollen, aber die Arbeit an den historischen Dokumenten hatte sie wieder einmal gefesselt. Plötzlich hörte sie Schritte, die sich näherten, und drehte sich um.

 

«Mareike, bist du noch hier?» Joris‘ Stimme klang warm, fast ein wenig amüsiert, als er um die Ecke bog. Hinter ihm tauchte eine Frau auf, deren Anwesenheit die stickige Atmosphäre des Archivs sofort veränderte. Sie war schlank, mit dunklen, fast schwarzen Haaren, die ihr in sanften Wellen über die Schultern fielen. Ihre Augen – ein tiefes, warmes Braun – musterten Mareike mit einer Mischung aus Neugier und Zurückhaltung. «Das ist Alva», sagte Joris und deutete auf sie. «Eine alte Freundin aus Studienzeiten. Sie arbeitet als Restauratorin und wollte sich mal ansehen, was wir hier so treiben.»

 

Mareike spürte, wie ihr Herz einen kleinen Sprung machte. Alvas Blick war intensiv, fast schon forschend, als würde sie in Mareikes Gesicht nach etwas suchen. «Freut mich», sagte Mareike und streckte ihr die Hand entgegen. Alvas Finger waren kühl, aber ihr Händedruck fest. «Gleichfalls», erwiderte Alva mit einer Stimme, die tief und melodisch klang. «Joris hat mir schon viel von deiner Arbeit erzählt. Es ist faszinierend, was ihr hier alles bewahrt.»

 

Joris grinste. «Ich dachte, du wärst nur wegen der alten Akten hier. Aber ich sehe schon, du hast andere Interessen.» Er zwinkerte Mareike zu, die sofort spürte, wie ihr die Hitze in die Wangen stieg. Alva lachte leise, ein Geräusch, das wie ein sanftes Klingen in der Stille des Archivs wirkte. «Vielleicht», gab sie zurück und ließ ihren Blick wieder zu Mareike wandern. «Aber ich lasse mich gerne überraschen.»

 

Die drei blieben noch eine Weile stehen, während Joris von einigen der kuriosesten Funde im Archiv erzählte. Doch Mareike hörte nur mit halbem Ohr zu. Ihre Aufmerksamkeit galt Alva, die sich mit einer fast schon bedächtigen Eleganz bewegte, als sie näher an eines der Regale trat und vorsichtig eine Akte herauszog. Ihre Finger strichen über das vergilbte Papier, als würde sie die Geschichte darin spüren. «Manchmal», sagte Alva leise, ohne aufzublicken, «fühlt es sich an, als würden diese Dokumente atmen. Als hätten sie Geheimnisse, die nur darauf warten, erzählt zu werden.»

 

Mareike trat näher, bis sie nur noch wenige Zentimeter von Alva entfernt stand. Der Duft von Alvas Parfüm – etwas Blumiges, aber mit einer herben Note – stieg ihr in die Nase. «Und was für Geheimnisse sind das?», fragte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern. Alva hob den Blick, und für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. «Manche sind gefährlich», erwiderte sie. «Andere… verführerisch.»

Nachts im Archiv – Kapitel 2: Zwei Frauen unter sich

Joris räusperte sich, als würde er spüren, dass die Stimmung zwischen den beiden Frauen kippte. «Ich sollte wohl mal Kaffee holen», murmelte er und verschwand zwischen den Regalen. Mareike und Alva blieben allein zurück, umgeben von den Schatten der Vergangenheit. Alva legte die Akte zurück und drehte sich ganz zu Mareike um. «Du arbeitest oft so spät?», fragte sie, ihre Stimme plötzlich rauer.

 

«Manchmal», antwortete Mareike und spürte, wie ihr Atem schneller ging. «Wenn mich etwas fesselt.» Alvas Lippen verzogen sich zu einem langsamen, sinnlichen Lächeln. «Und was fesselt dich gerade?» Mareike zögerte keine Sekunde. «Du.»

 

Alva trat noch einen Schritt näher, bis ihre Körper sich fast berührten. Mareike konnte die Wärme spüren, die von ihr ausging, und ihr eigener Atem stockte. «Das ist gefährlich», murmelte Alva, doch ihre Augen funkelten vor Verlangen. «Ich dachte, wir wollten über Geheimnisse reden.» Mareike legte eine Hand auf Alvas Hüfte, spürte die Kurve darunter, die sich unter dem dünnen Stoff ihres Kleides abzeichnete. «Manche Geheimnisse», flüsterte sie, «sollte man nicht nur besprechen.»

 

Alvas Atem streifte Mareikes Lippen, als sie sich vorbeugte. «Und was schlägst du vor?» Mareikes Finger glitten höher, bis sie den Saum von Alvas Bluse erreichten. «Dass wir sie erkunden.» Alva stöhnte leise, ein Geräusch, das direkt zwischen Mareikes Beine schoss. «Das Archiv ist nicht der richtige Ort dafür», sagte sie, doch ihre Stimme klang alles andere als überzeugt.

 

«Doch», widersprach Mareike und zog Alva näher zu sich heran. «Genau der richtige Ort.» Ihre Lippen fanden sich in einem Kuss, der alles andere als zögerlich war. Alvas Mund war weich, warm, und ihre Zunge drang sofort fordernd in Mareikes Mund ein. Mareike stöhnte auf, spürte, wie Alvas Hände sich in ihren Haaren vergruben, während sie sie gegen das Regal hinter sich drückte. Das Metall war kalt an ihrem Rücken, doch Alvas Körper brannte wie Feuer gegen ihren.

 

«Fuck», keuchte Alva, als sie sich kurz von Mareike löste, um Luft zu holen. «Das ist verrückt.» Mareike grinste, ihre Hände glitten unter Alvas Bluse, spürten die glatte Haut darunter. «Aber du willst es trotzdem.» Alva biss sich auf die Unterlippe, ihre Augen verdunkelten sich vor Lust. «Ja», gab sie zu. «Aber nicht hier. Nicht so.»

 

Mareike zog eine Augenbraue hoch. «Und wo dann?» Alva griff nach Mareikes Hand und zog sie mit sich, tiefer zwischen die Regale, bis sie in einer schmalen Nische standen, die von einem alten Vorhang halb verdeckt war. «Hier», flüsterte sie. «Wo uns niemand sieht.» Mareike spürte, wie ihr Herz schneller schlug. Die Vorstellung, hier, zwischen all den alten Akten, mit Alva zu schlafen, war gleichzeitig beängstigend und unglaublich erregend.

 

Alva drückte Mareike gegen die Wand, ihre Lippen fanden sich erneut. Diesmal war der Kuss noch intensiver, noch fordernder. Mareikes Hände glitten über Alvas Rücken, zogen sie näher, bis ihre Körper sich aneinanderpressten. Sie konnte spüren, wie Alvas Atem schneller ging, wie ihre Finger sich in Mareikes Hüften gruben. «Du bist so verdammt heiß», murmelte Alva gegen Mareikes Lippen, bevor sie sich an ihrem Hals hinabküsste. Mareike stöhnte auf, als Alvas Zähne sich sanft in ihre Haut gruben.