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Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an. Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt. Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. "Ich habe den Urlaub gekriegt, Franzi", sagte Babette Hobmeier, als sie mit ihrer Schwester in Hamburg telefonierte. "Eine Woche, in der du verpflichtet bist, mir Hamburg zu zeigen. Franziska Hobmeier lachte. "Ich habe eine schöne Überraschung für dich, wart's nur ab. Also: In zwei Wochen, wie abgemacht? "Wie abgemacht", sagte Babette. "Aber frag mich nicht, wie viele Anläufe es mich gekostet hat. Meine Chefin kann wirklich beinhart sein. "Muss sie doch auch, in ihrem Job. Ich beneide sie nicht darum. "Ich auch nicht", gab Babette zu. Sie war LKW-Fahrerin bei einer Spedition, die nur Frauen beschäftigte. Soweit sie wusste, gab es so etwas wie ihre Firma kein zweites Mal, weder in Deutschland, noch in der Welt. Sie selbst war sehr stolz darauf, dass sie sofort genommen worden war, als sie sich seinerzeit beworben hatte. Ihre Chefin freilich, Tanja Lösser, eine energische Fünfzigjährige, die die Touren planen musste, stöhnte manchmal über ihren 'Hühnerhaufen', aber ganz ernst meinte sie es nicht. Sie kamen gut miteinander aus, aber natürlich kam es auch in einer reinen Frauenfirma manchmal zu Streitigkeiten. Babette fand jedoch, dass sie einen guten Weg gefunden hatten, Unstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen: Sie redeten nämlich miteinander. Wenn es irgendwo knirschte, dann kam die Sache auf den Tisch und wurde möglichst ausgeräumt. Babettes Schwester Franziska war hingegen Bankangestellte, sie führte im Vergleich zu Babette ein ruhiges, beschauliches Leben. "Ich könnte das nicht, was du machst", sagte sie oft.
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Seitenzahl: 114
Veröffentlichungsjahr: 2023
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„Ich habe den Urlaub gekriegt, Franzi“, sagte Babette Hobmeier, als sie mit ihrer Schwester in Hamburg telefonierte. „Eine Woche, in der du verpflichtet bist, mir Hamburg zu zeigen.“
Franziska Hobmeier lachte. „Ich habe eine schöne Überraschung für dich, wart’s nur ab. Also: In zwei Wochen, wie abgemacht?“
„Wie abgemacht“, sagte Babette. „Aber frag mich nicht, wie viele Anläufe es mich gekostet hat. Meine Chefin kann wirklich beinhart sein.“
„Muss sie doch auch, in ihrem Job. Ich beneide sie nicht darum.“
„Ich auch nicht“, gab Babette zu.
Sie war LKW-Fahrerin bei einer Spedition, die nur Frauen beschäftigte. Soweit sie wusste, gab es so etwas wie ihre Firma kein zweites Mal, weder in Deutschland, noch in der Welt. Sie selbst war sehr stolz darauf, dass sie sofort genommen worden war, als sie sich seinerzeit beworben hatte.
Ihre Chefin freilich, Tanja Lösser, eine energische Fünfzigjährige, die die Touren planen musste, stöhnte manchmal über ihren ‚Hühnerhaufen‘, aber ganz ernst meinte sie es nicht. Sie kamen gut miteinander aus, aber natürlich kam es auch in einer reinen Frauenfirma manchmal zu Streitigkeiten. Babette fand jedoch, dass sie einen guten Weg gefunden hatten, Unstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen: Sie redeten nämlich miteinander. Wenn es irgendwo knirschte, dann kam die Sache auf den Tisch und wurde möglichst ausgeräumt.
Babettes Schwester Franziska war hingegen Bankangestellte, sie führte im Vergleich zu Babette ein ruhiges, beschauliches Leben. „Ich könnte das nicht, was du machst“, sagte sie oft. „Die Vorstellung, dauernd unterwegs zu sein, ist für mich furchtbar.“
Babette wiederum mochte sich nicht vorstellen, Tag für Tag in einem Büro zu sitzen und ausschließlich mit Zahlen zu tun zu haben. Aber, so ähnlich sie und Franziska sich auch sahen mit ihren kurzen blonden Haaren und den braunen Augen, so unterschiedlich waren sie, was ihr Wesen anging. „Wie Feuer und Wasser“, so beschrieb es ihre Mutter.
Hübsch waren sie beide, dazu schlank und sportlich. Aber während Babettes Gesicht von den lebhaften braunen Augen und dem ausdrucksvollen Mund beherrscht wurde und man ihr immer sofort ansah, was in ihr vorging, war Franziska eher verschlossen. Sie konnte vollkommen ausdruckslos gucken, wenn sie nicht wollte, dass man ihre Gedanken las. Babette hatte schon oft versucht, das nachzumachen, war aber auf ganzer Linie gescheitert.
„Als Spionin wäre ich eine Katastrophe gewesen – und du eine Idealbesetzung, Franzi“, hatte sie erst kürzlich zu ihrer Schwester gesagt. Franziska hatte nur gelacht.
Babettes Beruf war in ihrer Familie heftig diskutiert worden. Beide Elternteile waren gar nicht damit einverstanden gewesen, als ihre jüngere Tochter, die sich schon früh für Autos und Motoren interessiert hatte, zu ihnen gekommen war und sie praktisch vor vollendete Tatsachen gestellt hatte: „Ich will Lastwagen fahren. Da kann ich immer unterwegs sein, und ich habe mit großen Maschinen zu tun.“
Sie hatten ihr immerhin noch abringen können, dass sie eine Lehre zur Automechanikerin machte, aber sie hatte nach deren Abschluss keinen Tag in einer Werkstatt gearbeitet, obwohl ihr sogar eine Festanstellung angeboten worden war. „Ich muss raus hier, ich will was sehen von der Welt!“
Zu Beginn war sie vor allem in Deutschland unterwegs gewesen, mittlerweile waren auch Auslandstouren Normalität für sie. Babette war darüber glücklich. Sie wollte das ja nicht ihr Leben lang machen, aber zumindest noch ein paar Jahre, so lange sie jung, gesund und ungebunden war. Zu ihrer großen Erleichterung hatten ihre Eltern sich mit ihrer Berufswahl abgefunden, denn es war ja offensichtlich, dass sie sich nicht nur wohlfühlte, sondern schlicht glücklich war mit dem, was sie tat. Sie war genau am richtigen Platz.
„Ach, Babsi, das wird schön, wir zwei, genau wie früher“, seufzte Franziska.
„Sag nicht Babsi zu mir, sonst komme ich nicht.“
Franziska kicherte. „Du sagst ja auch immer noch Franzi zu mir. Wenn du damit aufhörst, hör ich mit Babsi auf.“
Sie würden beide nicht damit aufhören, die jeweils andere so zu nennen, wie sie es seit Kindertagen gewöhnt waren, das wussten sie, aber von Zeit zu Zeit mussten sie diese alte Diskussion wieder aufwärmen, sonst hätte ihnen etwas gefehlt.
„Und? Was hast du heute noch vor?“, erkundigte sich Babette.
„Ich gehe mit einer Freundin ins Kino“, antwortete Franziska. „Danach wollen wir zusammen was essen. Und du?“
„Keine Ahnung. Ich muss morgen sehr früh auf Tour, am besten gehe ich bald ins Bett.“
„Wohin fährst du?“
„Nach Spanien, mit einer Ladung Maschinenteile. Da freue ich mich drauf, in Spanien war ich länger nicht.“
„Dann alles Gute, komm gesund zurück. Aber zu mir kommst du mit dem Zug, oder?“
„Ich hab doch gar kein Auto, und in meinem Urlaub bin ich dann auch mal froh, wenn ich nicht fahren muss. Außerdem, du weißt ja: Diese kleinen Autos sind nichts für mich. Ich bin für große Brummer geschaffen, die zu fahren macht mir Freude. So eine kleine Blechkiste jagt mir eher Angst ein.“
Franziska musste wieder lachen. Ihre kleine Schwester war schon eine Nummer für sich.
Tatsächlich legte sich Babette an diesem Abend früh schlafen, da sie um fünf schon wieder aufstehen musste. Zum Glück litt sie nicht an Schlafstörungen, sie konnte jederzeit und überall schlafen. Viele Kolleginnen waren auf diese Fähigkeit neidisch und fragten sie, wie sie das machte. Sie konnte nur mit den Schultern zucken.
Sie machte ja gar nichts, sie schlief einfach.
*
Antonia und Leon Laurin saßen an diesem Sonntagabend nicht nur mit ihren vier Kindern beim Abendessen, sondern sie hatten dazu auch noch vier Gäste: Antonias Vater Joachim Kayser, der einst die Kayser-Klinik gegründet hatte, war mit seiner zweiten Frau Teresa gekommen. Teresa war Inhaberin eines eleganten Geschäfts für Damenmoden. Außerdem saß Leons Schwester Sandra Brink mit ihrem Mann Andreas am Tisch, der als Hauptkommissar bei der Kriminalpolizei arbeitete. Sandra selbst war, nachdem Andreas und sie einen Adoptivsohn großgezogen hatten, noch auf der Suche nach einer Beschäftigung, die sie ausfüllte.
Sie saßen also zu zehnt am großen Esstisch, und so ging es noch ein bisschen lebhafter zu als gewöhnlich. Die Kinder hatten fast immer viel zu erzählen – zumindest drei von ihnen. Die Jüngste, Kyra, hielt sich eher zurück, sie war von Natur aus still und eher schüchtern. In Ausnahmefällen – etwa, wenn es um grobe Ungerechtigkeiten ging – konnte sie jedoch erstaunlich laut werden. Kyra war elf.
Kevin, der Zweitjüngste, war zwei Jahre älter und das ganze Gegenteil: Er brachte seine Eltern und Geschwister immer wieder zum Lachen mit seinen trockenen Bemerkungen, mit denen er Diskussionen gern zusammenfasste. Antonia hatte schon oft gedacht, dass Kevin, der drei Jahre nach ihren jetzt sechzehnjährigen Zwillingen Konstantin und Kaja zur Welt gekommen war, ein erstaunlich in sich ruhender Mensch war. Er war in den ersten Jahren seines Lebens weitgehend ‚unterm Radar‘ geblieben, weil die lebhaften und anstrengenden Zwillinge so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten. Doch statt sich benachteiligt zu fühlen, hatte Kevin das Beste aus der Situation gemacht: Er hatte entdeckt, welche Freiheiten sie ihm bot und sie weidlich genutzt. Kevin war, dank seiner Neugier und seines Wagemuts, schon in die unwahrscheinlichsten Abenteuer verstrickt worden – und hatte diese, zum Glück, einigermaßen unbeschadet überstanden.
Jetzt fragte er: „Hast du auch mit dieser Bande zu tun, die überall Ausweise und Pässe klaut, Onkel Andy?“
„Ja, leider“, antwortete Andreas Brink, „das ist eine unerfreuliche Geschichte.“
„Im Internet steht, dass die Polizei zuerst gedacht hat, es ginge vor allem um das Geld, das bei den Diebstählen erbeutet wurde, und ihr hättet viel zu spät gemerkt, dass das eigentliche Ziel die Ausweispapiere sind.“
Kevin verbrachte gerne etliche Nachtstunden im Internet, wo er sich für alles Mögliche interessierte. Er war die Nachteule der Familie, früh schlafen zu gehen war ihm unmöglich. Seine Familie hatte sich daran gewöhnt. Antonia und Leon hatten lange versucht, ihn mit allen möglichen Tricks zum früheren Einschlafen zu bringen, aber alle Bemühungen waren vergebens gewesen.
„Dazu äußere ich mich lieber nicht“, erklärte Andreas Brink auf Kevins letzte Bemerkung hin und zwinkerte seinem Neffen liebevoll zu. Bei einigen von Kevins Abenteuern der Vergangenheit war er ihm zu Hilfe gekommen, das hatte sie einander nahegebracht.
„Aber …“, begann Kevin von neuem, doch Leon unterbrach seinen Sohn.
„Dienstgeheimnis, Kevin, das Wort hast du doch bestimmt schon mal gehört, oder?“
„Klar, ich möchte ja auch nur wissen …“ Dieses Mal unterbrach Kevin sich selbst, aber es fiel ihm sichtlich schwer. „Okay, dann höre ich halt auf.“
Joachim, der die Leitung der Kayser-Klinik bei seinem Rückzug in den Ruhestand an seinen Schwiegersohn Leon übergeben hatte, sagte, auch, um das Thema zu wechseln: „Die Klinik-Küche ist mal wieder in einem großen Artikel gewürdigt worden – habt ihr das überhaupt mitbekommen?“
Leon sah ihn verwundert an. „Nein, und mir hat auch niemand etwas davon gesagt.“
„Der Artikel ist ja auch gerade erst erschienen“, setzte Teresa hinzu. „In einem wissenschaftlichen Fachblatt, Leon. Dort wird geschrieben, dass du Pionierarbeit geleistet hast, indem du wieder in der Klinik selbst kochen lässt – und das auch noch von einem Sterne-Koch. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das der erste wissenschaftliche Artikel über euer Projekt.“
„Es freut mich sehr, das zu hören“, erwiderte Leon, „wobei ich die Küche ja gar nicht als Projekt angesehen habe. Mir war immer klar, dass gesundes Essen für unsere Patientinnen und Patienten im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig ist – und wenn das jetzt auch andere begreifen, bin ich zufrieden.“
Leon hatte in der Klinik etliche Neuerungen eingeführt, die eigene Küche war freilich die, die am meisten Aufsehen erregt hatte – und die, auf die er besonders stolz war. Auch sonst hatte er seit Joachim Kaysers Rückzug viel verändert. Er war ein Klinikchef, der auf Teamarbeit setzte, das Chef-Sein war ihm weniger wichtig. Er wollte weiter als Arzt arbeiten, schließlich war er nicht Gynäkologe und Chirurg geworden, um dann vor allem am Schreibtisch zu sitzen und die Klinik zu verwalten. Er hatte sich also von einigen Aufgaben trennen müssen und sie auf verschiedene Menschen verteilt, denen er vertraute. Der enorme Erfolg gab ihm Recht.
Seine Angestellten dankten ihm das Vertrauen mit großem persönlichem Einsatz, und so war die Kayser-Klinik, die auch früher schon einen guten Ruf gehabt hatte, heute eher noch angesehener als zu Joachim Kaysers Zeiten. Sie gehörte eindeutig zu den ersten Adressen in München und Umgebung. Kein Krankenhaus war personell und technisch besser ausgestattet, in keinem wurden die Kranken besser und liebevoller umsorgt und, selbstverständlich: Keins verfügte über eine bessere Küche
Diese Verbesserungen erkannte auch Joachim Kayser an, doch er gehörte zu einer anderen Generation. Zu seiner Zeit waren Ärzte noch Halbgötter in Weiß gewesen. Im Stillen war er froh, dass er sich nicht mehr an den neuen kollegialen Stil gewöhnen musste. Für ihn wäre das nichts gewesen, er hatte seine heraus- und zum Teil auch abgehobene Stellung durchaus genossen.
Antonia, die ihren Vater heimlich beobachtete, lächelte in sich hinein. Sie wusste, was in ihm vorging. Er war der Mann einer anderen Zeit.
„Sagt mal“, Teresa wandte sich an die Kinder, „diese Geschichte mit eurem Hausmeister, dem Herrn Bergmann, der zu Unrecht beschuldigt wurde, ist die eigentlich ausgestanden? Wir haben das in der Zeitung verfolgt, aber wir waren ja jetzt unterwegs und haben die neuesten Entwicklungen nicht mitbekommen.“
Es war Kyra, die diese Frage beantwortete. Sie war eine von Hans Bergmanns Unterstützerinnen gewesen und stolz darauf, dass es letztlich gelungen war, ihm zu helfen. „Er ist wieder bei uns, und das Mädchen, das ihn beschuldigt hat, ist jetzt auf einem Internat. Sie hat gelogen, weil sie in einen Lehrer verliebt war, an dem wollte sie sich eigentlich rächen, weil er nicht in sie verliebt war. Sie hat gesagt, sie wollte ihn warnen, dass ihm auch so was passieren kann, wie Herrn Bergmann.“
„Das war eine schreckliche Geschichte“, fand Teresa. „Hattest du damit auch zu tun, Andy?“
„Nein“, antwortete Andreas Brink, „zum Glück nicht, aber natürlich ist über den Fall viel gesprochen worden. Da ist ja auch einiges schief gelaufen. Dass man dem Mädchen seine Lügenmärchen am Anfang einfach so geglaubt hat …“
„Die Eltern sind stinkreich“, warf Konstantin ein, „der Vater hat außerdem viel Einfluss in der Stadt. Solche Dinge spielen natürlich auch eine Rolle. Als wir hörten, dass Herr Bergmann angetrunken in der Notaufnahme der Klinik aufgetaucht ist, weil er dem Mädchen dahin gefolgt ist, haben wir gedacht, dass er sich damit endgültig alle Chancen auf ein gutes Ende verbaut hat. Aber das war zum Glück doch nicht so.“
„Hätte aber leicht so sein können“, sagte Leon. „Jedenfalls, die Geschichte ist gut ausgegangen für Herrn Bergmann, und an der Schule sind, glaube ich, fast alle froh, dass er wieder da ist.“
„Und dass die Zicke weg ist“, warf Kaja ein.
Ihre Geschwister grinsten, beide Eltern warfen ihr strafende Blicke zu, die sie jedoch geflissentlich übersah.
Sandra erkundigte sich dann noch bei Teresa, wie ihr Geschäft lief, und von da an wurden keine heiklen Themen mehr angesprochen – was vor allem Antonia und Leon lieb war. Das Wochenende war fast vorüber, was sie sich wünschten, war ein friedliches Ende – und das bekamen sie auch.
*
Kriminalhauptmeister Anton Ungerer vom Betrugsdezernat ging die Akte noch einmal durch, obwohl er sie schon mehrfach studiert hatte. Aber er musste jede Einzelheit im Kopf haben, durfte keinen Fehler machen bei seinem nächsten Einsatz.
