Ein lebensveränderndes Ereignis - Sandra Olsen - E-Book

Ein lebensveränderndes Ereignis E-Book

Sandra Olsen

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  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2021
Beschreibung

Henry Gärtner war ein junger, gutaussehender Draufgänger, der bei den Frauen gut ankam. Nach seinem Abitur merkte er schnell, dass er nicht das nötige Wissen, zum Studieren hatte und wurde Lkw-Fahrer, in einer Spedition. Eines Tages ging er mit anderen Jungs auf eine Studentenparty, wo er seine spätere Ehefrau Marianne Cullmann kennen lernte. Sie war ein Mädchen aus der gehobenen Gesellschaft und legte mehr Wert auf Partys, als auf das Studieren. Sie nahm ihn mit auf ihr Zimmer im Studentenwohnheim und sie hatten zusammen eine heiße Nacht. Da sie gut miteinander auskamen, besuchte er sie jetzt öfters auf ihrer Studentenbude und sie verbrachten heiße Stunden miteinander. Als sie bemerkte, dass sie schwanger war, heirateten beide und gründeten eine eigene Familie. Den Eltern der jungen Frau war dies nicht so recht, denn sie hatten andere Pläne mit ihrer Tochter, als die Hochzeit mit einem Lkw-Fahrer. Schnell kam dann auch schon das zweite Kind, und dann auch noch ein Drittes. Ihre Eltern fingen an, zu toben und integrierten ganz offen gegen ihren Schwiegersohn. Ihre Eltern behaupteten, er hätte ihrer Tochter das ganze Leben versaut und sollte sich endlich entmannen lassen. Sie beeinflussten ihre Tochter dermaßen, dass die Liebe zu ihrem Mann erkaltete und sie sich schließlich von ihm trennte und scheiden ließ. Als sie ihrem Mann ihre Entscheidung mitteilte, dass sie zu ihren Eltern zurückginge, beging er einen riesengroßen Fehler und es passierte etwas, was danach sein Leben total veränderte. Was passierte und wie sich danach sein Leben total veränderte, das können sie hier in dieser Geschichte selbst erlesen. Viel Spaß beim Lesen Sandra Olsen

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Seitenzahl: 130

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Sandra Olsen

Ein lebensveränderndes Ereignis

Als meine Ehefrau ging, zog das Glück bei mir ein.

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Alle Rechte vorbehalten

Als meine Ehefrau ging, zog das Glück bei mir ein.

 

 

 

 

 

 

 

Mein Name ist Henry Gärtner, und ich bin heute nur noch ein ganz normaler alter Mann, der zurück auf sein vergangenes Leben blickt. 

 

Mittlerweile bin ich dreiundsechzig Jahre alt und möchte ihnen hier meine Geschichte erzählen. 

 

Ich bin nicht berühmt, oder habe etwas Fantastisches getan, nein, ich habe ganz normal gelebt, so wie es tausende vor mir auch getan haben.

 

Auch habe ich nie Sport betrieben, sodass ich mir da einen Namen gemacht hätte.

 

Wenn man irgendwo in der Stadt nach mir gefragt hätte, dann hätte mich niemand gekannt und alle hätten nur mit ihrer Schulter gezuckt. 

 

Tatsächlich war ich auch nicht bei der Bundeswehr oder im Zivildienst tätig.

 

Sie sehen also, es gibt nichts, was mich von den anderen abhebt.

 

Halt, es gab doch etwas, ich habe nie mehr Alkohol getrunken, als ich vertrug.

 

Mein Leben hat sich vor achtzehn Jahren aber total verändert, als ich ein Jahresticket für die Straßenbahn bekam, wegen Trunkenheit am Steuer.

 

Ich wickelte meinen fast neuen LKW um einen Baum, weil dieser mir im Wege stand und nicht weggehen wollte. 

 

Es war der Tag, an dem sich mein Leben für immer verändert hat. 

 

Bevor ich ihnen von dem Unfall hier etwas erzähle, möchte ich ihnen ein wenig über mein Leben näher bringen und darüber berichten, was dazu geführt hat, dass ich doch einmal betrunken Auto gefahren bin, was ich vorher noch nie getan hatte.

 

Ich bin seit über dreißig Jahren LKW-Fahrer von Beruf, und ich hatte noch nie Probleme mit der Polizei, bis auf diesen einen Tag. 

 

Es war auch der Job, der mir großen Spaß machte, und den ich nicht leichtfertig aufs Spiel setzen wollte.

 

Ich ging zur High School, und nach meinem Abschluss wusste ich, dass ich kein College-Typ war. 

 

Ein kurzer Blick auf mein Abschlusszeugnis sagte mehr über mich aus, als tausend Worte.

 

Mein Vater war LKW-Fahrer und ich wollte genauso sein wie er, er war immer schon mein großes Vorbild gewesen. 

 

Da ich noch nicht alt genug für den LKW-Führerschein war, um einen großen Truck zu lenken, ließ mich mein Vater als Mitarbeiter im Depot der Spedition einstellen.

 

Er war ein guter Fürsprecher für mich.

 

Ich habe dann im Versand gearbeitet und habe LKWs be- und entladen, und sogar viel über das Reparieren der LKWs gelernt. 

 

Manchmal durfte ich sogar auf dem Betriebsgelände einen LKW um parken, obwohl ich noch keinen Führerschein hatte.

 

Da es ein abgezäuntes Grundstück war, war es auch kein Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz, von wegen, „Fahren ohne Fahrerlaubnis.“

 

Es machte mir immer schon große Freude, mit einem LKW auf dem Betriebsgelände, zu rangieren.

 

Ich lernte, mit dem LKW rückwärts zu fahren und richtig einzuparken.

 

Ich war mein ganzes Leben lang bei dieser Spedition beschäftigt, bis auf diesen bestimmten Tag, der mir mein Leben unter dem Hintern wegreißen wollte.

 

Ich konnte fast nicht mehr abwarten, bis ich endlich einundzwanzig Jahre alt wurde, um den langersehnten LKW-Führerschein zu machen.

 

Ich besuchte eine LKW-Fahrschule, nachdem ich einundzwanzig geworden war, und war ab dann, der glücklichste Mensch auf dieser Welt. 

 

Oft habe ich dann mit Erlaubnis der Firma, auf dem Betriebsgelände mit dem LKW meines Vaters für die Fahrprüfung geübt.

 

Als mir dann der Prüfer gesagt hatte, dass ich die Prüfung bestanden hätte, rief ich sofort meinen Vater an und teilte es ihm mit und er war stolz auf mich.

 

Es verging dann fast noch ein ganzes Jahr, bis ich endlich, als Fahrer eingestellt wurde.

 

Es war für mich ein geiler Aufstieg, vom Lagerarbeiter, zum LKW-Fahrer.

 

Aber dieser Aufstieg hatte einen Haken.

 

Ich sollte als eigenständiger Fahrer eingestellt werden, so wie mein Vater einer war, mit eigenem LKW, also selbstständig mit festem Vertrag.

 

Mein Vater unterstützte mich beim Kauf eines eigenen LKW, indem er bei der Bank für mich bürgte.

 

Nachdem ich meinen eigenen LKW hatte und zum ersten Mal in der Firma vorfuhr, sagte mein Vater, er sei stolz auf mich, und das tat einem Kerl wie mir, ziemlich gut.

 

Mama war eine Hausfrau und hat sich viel um die Familie gekümmert, sie interessierte sich weniger um meinen LKW.

 

Ich habe auch eine Schwester, Jana, die zwei Jahre älter ist, als ich.

 

Sie arbeitete im örtlichen Supermarkt an der Kasse und heiratete, als sie gerade einmal zwanzig wurde.

 

Das Leben für mich war gut und ich habe mich mit vielen einheimischen Mädchen verabredet, denn ich war ein gutaussehender junger Mann, der auch in der Schule bereits viel Nachgang hatte.

 

Zudem war ich schon mit jungen Jahren selbstständig und hatte einen eigenen LKW.

 

Da ich auch gutes Geld verdiente, und es nicht immer zusammenhalten konnte, war ich ein begehrter Partygast bei allen erdenklichen Feiern. 

 

Ich ging eines Tages mit einigen meiner Freunde, zu einer Studenten-Party, die etwa zwanzig Kilometer von meinem Wohnort entfernt stattfand.

 

Hier, auf dieser Party, traf ich zum ersten Mal meine zukünftige Ehefrau Marianne. 

 

Ich nannte sie spaßhalber nur Stute, sowie es damals umgangssprachlich bei jungen Männern war, und es schien ihr nichts auszumachen.

 

Marianne stammte aus einer Gemeinde, in der Nähe unserer Stadt, dachte aber aus irgendeinem Grund, sie müsste als Studentin mit uns weniger intellektuellen Menschen, zusammen sein. 

 

Vielleicht fühlte sie sich so schlauer, unter all den Dummen oder so, ich weiß es nicht wirklich und fragte nie nach, warum sie sich nicht mit ihresgleichen abgab. 

 

In unseren Kreisen konnte sie ihre, im Studium erworbene Fachausdrücke selten anbringen, denn wir verstanden sie nicht so recht und konnten damit nichts anfangen.

 

Doch sie hielt sich lieber in meiner Nähe auf, bis es bei uns beiden funkte.

 

Sie hatte noch ein ganzes Jahr Zeit, um ihren Abschluss als Lehrer, zu machen, als wir uns auf dieser Party trafen.

 

Marianne hatte ihr eigenes Zimmer im Studentenwohnheim und so nahm sie mich am ersten Abend gleich mit auf ihr Zimmer.

 

Als ich sie fragte, ob die anderen Studentinnen nicht gestört würden, lachte sie nur und sagte, dass sie die Einzige sei, die noch keinen Jungen mit auf ihr Zimmer genommen hätte.

 

Sie hätte großen Nachholbedarf darin.

 

 

 

2. Kapitel

 

 

 

 

 

 

 

Dann stellte sie ihren Fernseher an und meinte, damit die anderen nicht hörten, was wir sprechen würden.

 

Sie setzte sich auf das Bett und winkte mich mit ihrer Hand neben sich.

 

Marianne legte das Kissen und die Decke auf einen Stuhl, drehte mich um und packte mich an der Hand.

 

„Bekomme ich keinen guten Nachtkuss?“, fragte sie.

 

„Warum, willst du ins Bett gehen und schlafen?“, fragte ich erstaunt.

 

Als ich mich zu ihr hin beugte, um sie zu küssen, verlor ich das Gleichgewicht und fiel vorüber auf das Mädchen. 

 

Instinktiv streckte ich meine Hand nach vorn aus und drückte das Mädchen versehentlich, zurück nach hinten, auf ihren Rücken. 

 

Als sie dort so kuschelig lagen, lag meine Hand auf ihrer Brust und das Einatmen ihres angenehmen Geruchs, führte bei mir zu einer sofortigen Erektion.

 

Sie konnte diese auch durch den dünnen Boxer, den ich trug, fühlen, denn diese Erektion drückte gegen ihren reizenden Körper.

 

Als es mir schwerfiel, von ihr herunter zu klettern, beugte sie sich vor und küsste mich, und ich erwiderte ihren Kuss, was meine Erektion nur noch mehr verstärkte.

 

Sie begannen sich auszuziehen, ihre Jeans und ihr T-Shirt warf sie über das Kopfende des Bettes.

 

Wieder trafen sich unsere Münder, wieder versanken wir in Küssen und genossen lange, die feuchtwarme Zunge des anderen, im eigenen Mund zu spüren. 

 

Ihre Hand wanderte nach unten und rieb über meine Erektion.

 

Ihre feuchtwarme Zunge in meinem Mund und ihre weiche Hand auf meiner harten Erektion, ließen mich geil werden.

 

Dann erstarrte ich und sagte ihr erschrocken:

 

„Scheiße, ich habe keinen Gummi dabei.“

 

„Es ist schon okay, du brauchst keinen, ich nehme die Pille.“

 

Ich konnte nicht mehr antworten, denn wir küssten uns schon wieder.

 

Während wir uns küssten, zog sie mein Shirt nach oben, sodass wir kurz mit dem Küssen aufhören mussten, dann verschwand mein Shirt ebenfalls am Kopfende des Bettes.

 

Mit beiden Händen ergriff sie in den Bund meiner Hose und schob sie nach unten, sodass meine Erektion jetzt im Freien stand.

 

Mit meinen Beinen schob ich die Hose über meine Füße weiter nach unten, ins Aus.

 

Sie ergriff kurz meine Erektion, als ob sie die Stärke prüfen wollte, und ihr Mund suchte bereits wieder meinen.

 

Wir hörten nicht auf, uns zu küssen, während wir anfingen, uns gegenseitig zu streicheln. 

 

Ich griff mit der rechten Hand unter ihren Kopf, um ihr langes Haar zu streicheln, dann packte ich ihren Arsch mit meiner anderen Hand und rieb jetzt Mariannes Hintern und ihren Rücken. 

 

Marianne trennte sich von dem Kuss, und ich küsste dann ihren Hals.

 

Ich folgte der Konturlinie ihrer Brust mit meiner Zunge und packte dann die Brustwarze ganz leicht mit meinen Schneidezähnen.

 

Sie stöhnte darüber und fing dann an, sich auf die Lippen zu beißen.

 

Dann kniete ich mich zwischen ihre Beine, schob die Schenkel auseinander und legte mich vorsichtig auf sie.

 

Mit meinem ganzen Körper rutschte ich nach unten, bis mein Gesicht auf ihrer Muschi lag.

 

Ich spreizte mit den Fingern ihre geschwollenen Lippen und suchte mit der Zunge ihren Kitzler.

 

Ihre Säfte liefen aus ihr heraus und ich hatte große Mühe, mit der Zunge alles aufzunehmen.

 

Sie schmeckten wundervoll, so nach Bittermandeln, rochen aber streng nach Moschus.

 

Ich konnte feststellen, dass sie nass genug war, und rutschte wieder langsam auf ihrem Körper nach oben.

 

Als ich ihre offene Muschi mit meiner Erektion berührte, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und drang ein, aber nur langsam, um es zu genießen. 

 

Die erste Penetration war die süßeste, weil ich sie so schnell noch nicht erwartet hatte.

 

Wahrscheinlich hatte meine Zunge gute Arbeit geleistet.

 

Ihr zerbrechlicher Körper zittert ein wenig und leises, ruckartiges Atmen war zu hören, sonst nichts. 

 

Ich machte eine kleine Pause, um sie sich beruhigen zu lassen.

 

Dann fing ich an, sie zu küssen, und sie leckte ihre eigenen Säfte von meiner Zunge.

 

Sie vervielfachte ihre Atmung und wurde immer schneller. 

 

Sie sah mir in die Augen, und ich beschleunigte etwas mein Stoßen, denn ich wollte sie über die Klippe bringen, damit sie sich fallen ließ.

 

Dann stützte ich mich auf die Hände, um Marianne besser ins Gesicht zu sehen und ihre Gefühle zu kontrollieren. 

 

Nun wechselte ich öfters zwischen Verlangsamung und Beschleunigung, um das Verlangen beider zu steigern. 

 

Sie schrie bereits, als sie erneut kam, und ich wusste jetzt, warum sie den Fernseher eingeschaltet hatte.

 

Sie jammerte und wimmerte vor Lust.

 

Das machte mich so geil, dass ich ihr ins Ohr flüsterte:

 

„Ich ficke dich, du geile Sau, jetzt wirst du gefickt und ich spritze alles in dich hinein!“, was mich sofort zum Abspritzen brachte und meinen Körper heftig durchschüttelte.

 

Ich war noch so in meiner Vision versunken, dass ich nicht einmal bemerkte, dass sich das Mädchen unter mir bewegte und dann meine Schulter berührte.

 

„Schatz, wir müssen uns jetzt duschen, sonst laufe ich im Bett aus“, sagte sie.

 

„Gefühlt, habe ich einen halben Liter Sperma in mir, und das will wieder heraus.“

 

Nach dem Duschen zog ich mich an und verließ das Studentenwohnheim, denn gegen dreiundzwanzig Uhr durften keine Besucher mehr auf den Zimmern sein.

 

Ich würde jeden Tag zu diesem Studentenwohnheim gehen, nur um mit ihr zusammen zu sein.

 

 

 

3. Kapitel

 

 

 

 

 

 

 

Wir hatten dann immer und ziemlich regelmäßigen Sex, und Marianne wurde schwanger, weil sie die Pille vergaß.

 

Als sie es ihren Eltern erzählte, waren sie wirklich stinksauer. 

 

Diese hatten mich noch nie einmal vorher getroffen und wussten noch nicht einmal, wer ich war.

 

Und als sie auch noch herausfanden, dass ich meinen Lebensunterhalt mit Lastwagenfahren verdiente hatte, waren sie noch mehr sauer darüber. 

 

Sie hofften wenigstens, es wäre ein Studienkollege von Marianne, der sie geschwängert hätte, aber doch nicht ein LKW-Fahrer, ein ganz normaler Arbeiter, das ging doch schon gar nicht in diesen Kreisen der gehobenen Gesellschaft.

 

Als Marianne ihnen auch noch sagte, dass sie mich liebte und wir heiraten würden, egal was sie sagten, da flippten sie ganz aus und drohten ihr, sie zu enterben. 

 

Ich hatte Marianne noch nicht gefragt, aber ich liebte sie, das war klar, und ich hatte auch kein Problem damit, sie zu bitten, meine Frau und die Mutter meiner Kinder, zu werden.

 

Das Letztere war ja nun einmal nicht mehr zu ändern, denn das war ja bereits schon ungewollt unterwegs.

 

Wir haben dann gegen den Willen ihrer Eltern geheiratet, bevor es sich zeigte, dass sie schwanger war, und es jeder sehen konnte, wie ihr Bauch wuchs.

 

Ihre Eltern hatten die Kosten der Hochzeit übernommen, denn nach außen hin, wollten sie ihren Verwanden und den Bekannten nicht zeigen, dass sie gegen diese Hochzeit waren.

 

Es wurde eine große Feier, die ich oder meine Eltern, so hätten auch nicht bezahlen können.

 

Da ihre Eltern in gehobenen Kreisen verkehrten, wurden dementsprechend auch die Gäste ausgewählt und eingeladen.

 

Von meiner Seite aus waren nur meine Eltern und mein Patenonkel zur Hochzeit eingeladen, der ein kleines Baugeschäft betrieb.

 

Die Hochzeitsfeier lief mehr oder weniger an uns vorbei, und man hätte nicht bemerkt, wenn wir nicht anwesend gewesen wären.

 

Und so blieben die Gäste von meiner Seite auch nicht lange auf dieser Feier, sie verabschiedeten sich auch bald, denn sie kamen sich als Außenseiter vor und nicht als dazugehörend.

 

„Wir, das heiß, meine Eltern, mein Onkel und sogar meine Person, wir gehören nicht hierher“, sagte meine Mutter, als sie gingen.

 

„Du weiß doch, dein Vater trinkt halt einmal gerne sein gekühltes Bier und nicht immer diese lauwarme Sektbrühe.“

 

„Er kann auch nicht immerzu den Gästen ins Gesicht lächeln und Schwachsinn erzählen.“

 

Als meine Eltern sich von den Eltern meiner Frau verabschiedeten, versuchten diese auch nicht, meine Eltern aufzuhalten, ich hatte den Eindruck, sie waren sogar froh darüber, dass sie gingen.

 

Schließlich war mein Vater, der einzige Anzugträger, die anderen Gäste trugen alle Smoking und jetzt war man unter sich.

 

Über diese zweitklassige Behandlung war ich am wenigsten stolz darüber und schämte mich nicht für meine Eltern, sondern vor meinen Eltern.

 

Sie hatten zwar nicht viel Geld, gaben ihren Kindern aber immer viel Liebe und Geborgenheit, was viel wichtiger als Reichtum und Gold war.

 

Manche der wohlhabenden Damen sahen aus, wie aufgeputzte Weihnachtsbäume.

 

Sie kamen aus einem Gesellschaftskreis, in dem auch ich, am liebsten verkehrte.

 

Trotzdem gaben mir meine Eltern dreitausend Euro, als Geschenk zur Hochzeit, um uns den Einstieg in das selbstständige Leben, zu erleichtern. 

 

Sie mochten Marianne sehr, aber nicht so sehr ihre Eltern, die sich auch später, oft in unsere Ehe einmischten und diese nach ihren Vorstellungen steuern wollten.