Ein stiller Held - Viola Maybach - E-Book

Ein stiller Held E-Book

Viola Maybach

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Beschreibung

Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an. Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt. Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. Luis hat sein Stottern fast überwunden. Leider spielt es ihm, wenn er aufgeregt ist, immer noch Streiche, und so ist er Frauen gegenüber besonders schüchtern. Nur sein kleiner Neffe Max hält ihn für Superman. Als in Antonias und Maxis Praxis zwei flüchtige Bankräuber eindringen und alle Anwesenden mit Waffen bedrohen, ist Max überzeugt, dass sein Onkel Luis sie alle retten wird. Tatsächlich ist Luis auf der Toilette und wird erst entdeckt, nachdem er bereits die Kayser-Klinik und auch die Polizei benachrichtigt hat ...

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Seitenzahl: 117

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Der neue Dr. Laurin – 52 –Ein stiller Held

Luis wächst über sich hinaus

Viola Maybach

»Um Himmels Willen, Frau Schuster, was ist passiert?«, fragte Leon Laurin, als Ella Schuster hereinkam mit kleinen, unsicheren Schritten. Ihre Blässe erschreckte ihn ebenso wie die schwarzen Ringe unter ihren Augen, die offenkundige Verzweiflung in ihrem Blick und die Tatsache, dass sie am ganzen Körper zitterte. Sie wirkte, als stehe sie unter Schock.

Es war einer der Tage, an denen er seine gynäkologische Sprechstunde abhielt. Die junge Frau hatte keinen Termin gehabt, aber Moni Hillenberg, seine Sekretärin, war der Ansicht gewesen, er müsse sich sofort um Ella Schuster kümmern.

»Ich … bitte, untersuchen Sie mich, Herr Doktor, bitte, ich muss es wissen!«

»Was müssen Sie wissen, Frau Schuster?« Aber er ahnte bereits, worum es ging.

Nur stockend fing sie an zu erzählen. Es war eine elende Geschichte, die ihn mit Trauer und Zorn erfüllte, während seine Patientin vor allem über sich selbst entsetzt war, was Leon nur noch zorniger machte.

»Ich weiß einfach nicht, wie das passieren konnte!« Sie weinte jetzt, die Tränen liefen ihr nur so über die Wangen, während sie sprach. Sie schien es nicht einmal zu merken, denn sie machte keinerlei Anstalten, sie wegzuwischen. »Ich … Sie müssen mir das glauben, Herr Doktor, ich … also, das sieht mir nicht ähnlich. Wirklich nicht. Ich bin eigentlich schüchtern, deshalb … ich verstehe es einfach nicht! Und dass ich mich überhaupt nicht erinnern kann …« Nun fing sie auch noch an zu schluchzen.

Leon atmete ein paarmal tief durch. Sein Zorn war eher noch größer geworden, aber er beherrschte sich. Was Ella Schuster jetzt brauchte, war zuallererst ein Mensch, der ihr half, mit dem, was sie erlebt hatte, fertigzuwerden. Und wie es aussah, war er dieser Mensch.

»Ich untersuche Sie erst einmal, und dann sehen wir weiter«, sagte er ruhig. »In Ordnung? Und hier, bitte, trinken Sie doch ein Glas Wasser.«

»Danke«, erwiderte sie mit zittriger Stimme. »Ich bin so froh, dass ich gleich einen Termin bei Ihnen bekommen habe. So froh, das können Sie sich gar nicht vorstellen, Herr Doktor!«

Tatsächlich konnte er sich das ganz genau vorstellen, denn sie war nicht die Erste, die nach einem solchen Erlebnis in seine Sprechstunde gekommen war, und sie würde nicht die Letzte sein. Aber das erwähnte er nicht. Jetzt war sie es, der er helfen musste, und das würde er tun.

*

»Bitte noch mal!«, rief der fünfjährige Max Mohl wenige Wochen später und hüpfte aufgeregt um seinen Onkel Luis Bender herum, der gerade eine Zwei-Euro-Münze aus Max’ Schlafanzug-Ärmel gezaubert hatte.

Max war ein niedlicher kleiner Kerl mit dunklen Locken und dunklen Augen in einem runden Gesicht. Er war aufgeweckt und neugierig, und er war fest entschlossen, später auch ein so guter Zauberer zu werden wie sein Onkel.

Luis tat ihm den Gefallen. Wenn doch nur der Umgang mit Erwachsenen für ihn auch so einfach gewesen wäre wie der mit Kindern! Jedenfalls mit Kindern, die er ins Herz geschlossen hatte. Max war sein Patenkind, mit vollem Namen hieß er Max Luis Mohl. Luis hatte den Kleinen vom ersten Moment an geliebt, und diese Liebe erwiderte Max bedingungslos. Luis und er ­bestanden gemeinsam aufregende Abenteuer, sie gingen ins Kino und in den Zoo, sie machten kleine Reisen, sie gingen ins Schwimmbad oder fuhren im Sommer an einen See, so dass Max schon mit vier Jahren das Schwimmen gelernt hatte. Es war Luis, der Max Geschichten erzählte, die er sich ausdachte, so dass Max vor der Zeit lesen lernte, weil er Bücher liebte, wie sein Onkel. Und am allermeisten liebte er dessen Zeichnungen.

Luis war nämlich Comic-Zeichner, er hatte vor einiger Zeit sein erstes Buch veröffentlicht. Das war kein Supererfolg gewesen, aber hatte sich immerhin so gut verkauft, dass sein Verleger einem zweiten Buch nicht ablehnend gegenüberstand. Seitdem war Luis nicht nur seine ärgsten Geldsorgen für die nächste Zeit los, er hatte außerdem auch ein neues Projekt. Einige Bilder und der Anfang der Geschichte für das neue Buch waren schon fertig.

Diese Entwicklung erleichterte ihn ungeheuer. Er hatte schon befürchtet, doch noch einen sogenannten ›Brotberuf‹ ergreifen zu müssen, um auch nur überleben zu können – ein Gedanke, der für ihn schrecklich war, denn eigentlich wollte er nichts anderes tun als zu zeichnen und zu den Bildern Geschichten zu erfinden. Manchmal auch umgekehrt. Er war ein Mensch, der gut allein sein konnte, ja, der das Alleinsein zwischendurch sogar zwingend brauchte. Es wäre für ihn eine Horrorvorstellung gewesen, etwa als Kunstlehrer jeden Tag vor einer Klasse stehen zu müssen.

Natürlich liebte sein Neffe nicht nur ihn, sondern auch seine Eltern, aber mit ihnen fand er es nicht mehr so lustig wie mit Onkel Luis. Seine Mama war jetzt oft traurig, und sein Papa kam an vielen Abenden erst so spät nach Hause, dass Max dann schon im Bett lag und schlief. Er hatte seinen Papa mehrmals gefragt, ob er nicht weniger arbeiten könne, aber sein Papa hatte dann immer nur den Kopf geschüttelt und ihm geantwortet, das sei leider nicht möglich.

Diese Entwicklung war auch Luis nicht verborgen geblieben, er beobachtete sie mit großer Sorge. Er erinnerte sich lebhaft an den Tag, an dem seine ältere Schwester Anja ihre Jugendliebe Niko Mohl geheiratet hatte: die schöne blonde Anja mit den braunen Augen und der dunkelhaarige, ebenfalls sehr attraktive Niko hatten gestrahlt vor Glück und Liebe. Sie waren, das konnte jeder sehen, im siebten Himmel gewesen. Nun, sechs Jahre später, schien die Ehe auf ihre erste größere Krise zuzusteuern.

Luis wusste nicht, woran es lag, denn Anja redete nicht darüber. Niko sowieso nicht, der war kein großer Redner. Dabei verstanden Luis und er sich gut, aber trotzdem hätte Niko mit seinem Schwager niemals über seine Ehe gesprochen. Und Luis war bislang nicht auf die Idee gekommen, das Thema von sich aus zu erörtern. Jetzt freilich dachte er darüber nach. Er war schon seit über einer Stunde mit Max in dessen Zimmer, weil Anja gesagt hatte, sie wolle in der Küche in Ruhe das Essen vorbereiten. Doch in der Zwischenzeit war Niko nach Hause gekommen, hatte ­weder seinen Sohn noch seinen Schwager begrüßt und wenn Luis sich nicht sehr täuschte, hatten Anja und ihr Mann einen handfesten Streit begonnen. Zwar hatten sie die Küchentür mittlerweile geschlossen, aber vorher waren ihre lauten Stimmen gut hörbar gewesen, jedenfalls für Luis, der ein sehr sensibles Gehör hatte.

Max ließ nicht erkennen, ob auch er mitbekommen hatte, was sich am anderen Ende der Wohnung abspielte.

Luis nahm an, dass er Streit seiner Eltern mittlerweile gewöhnt war und damit auf seine eigene Art und Weise umging: Er stellte sich taub. Um den Jungen bei diesen Bemühungen zu unterstützen, hatte er angefangen zu zaubern.

Es war die beste Art, Max abzulenken, denn dazu konnte er nicht zu leise Musik abspielen, die weitere möglicherweise unerwünschte Geräusche perfekt übertönte.

Luis führte also noch weitere Zaubertricks vor, die Max begeistert beklatschte. Es waren einfache Tricks, aber die beherrschte Luis sehr gut. Er hatte lange geübt, weil es ihm gefiel, Illusionen zu erzeugen. Max und er hatten die Rollläden heruntergelassen, sodass es im Zimmer ziemlich dunkel war. Die Dunkelheit war natürlich hilfreich für Luis, er traute sich sogar, einen Trick vorzuführen, den er noch nicht hundertprozentig beherrschte, aber auch der klappte.

Sie fuhren beide erschrocken auf, als plötzlich die Tür geöffnet wurde und Niko sagte: »Hallo, ihr beiden, das Essen ist fertig!«

»Papa!«, rief Max. »Onkel Luis hat gezaubert.«

»Das dachte ich mir schon, weil es hier so dunkel ist.«

Es fiel Luis auf, dass Max nicht aufsprang, um seinen Vater zu begrüßen. Fiel es Niko ebenfalls auf? Er selbst nickte seinem Schwager zu, doch der hatte sich bereits wieder abgewandt. »Kommt ihr?«

Luis ließ die Rollläden wieder hoch, bevor er Max und Niko in die Küche folgte, die noch eine alte Wohnküche war, mit einem großen Tisch in der Mitte. Als er eintrat, stand Anja am Herd und rührte in einem Topf. »Das duftet ja wunderbar«, sagte er. »Was gibt es denn?«

»Leberknödel«, antwortete Anja, ohne sich umzudrehen.

Erst als auch sie sich an den Tisch setzte, sah er, dass sie geweint hatte. Zwar musste sie sich danach das Gesicht gewaschen und sich geschminkt haben, aber er kannte sie zu gut, um sich täuschen zu lassen. Max schien nichts zu merken, umso besser.

Sowohl Anja als auch Niko gaben sich große Mühe, beim Essen ganz normal zu wirken. Sie ließen sich von Max ausführlich erzählen, was Luis ihm vorgezaubert hatte, sie lachten über seine kleinen Scherze, sie stellten Luis Fragen zu seiner Arbeit, Niko erzählte eine lustige Begebenheit aus seinem Büro, Anja, die gerade erst wieder angefangen hatte, halbtags in einem Steuerberatungsbüro zu arbeiten, berichtete von einer Putzfrau, die offenbar ihre Wohnung verloren hatte und seitdem im Büro wohnte – was erst jetzt aufgeflogen war.

Ja, alles wirkte auf den ersten Blick normal, aber Luis ließ sich nicht täuschen. Anja und Niko vermieden es sorgfältig, sich anzusehen, sie sprachen nicht miteinander, sie berührten sich nicht. Was war aus dem strahlend verliebten jungen Paar geworden? Plötzlich überkam ihn die Angst, die beiden könnten sich scheiden lassen. Das war ein furchtbarer Gedanke, zumal dann auch noch das Gezerre um Max losgehen würde. Ihm wurde allein bei der bloßen Vorstellung schon schlecht.

»Bei dir läuft es also gut?«, fragte Niko, und es dauerte mehrere Sekunden, bis Luis begriff, dass sein Schwager ihn meinte.

»Ja, ssssehr gut …«, antwortete er etwas irritiert.

Ihm wurde heiß und kalt, wieso fing er ausgerechnet jetzt wieder an zu stottern? Er hatte das normalerweise gut im Griff, daran hatte er lange Jahre mit Hilfe einer Logopädin und eines Psychologen gearbeitet. Er stotterte nur noch selten – und wenn, dann war er aufgeregt oder fühlte sich unsicher. Dadurch war, zumindest seiner Ansicht nach, auch seine letzte Beziehung zu einer Frau gescheitert. Er hatte sich zunehmend unsicher in ihrer Gegenwart gefühlt, und so hatte sein Stottern wieder zugenommen, bis sie sich von ihm abgewandt hatte … Er dachte nicht gern daran zurück. Es deprimierte ihn zu sehr.

Er sah, wie Anja ihrem Mann einen warnenden Blick zuwarf – das erste Mahl während dieses Essens, dass sie ihn direkt ansah. ›Lass ihn in Ruhe!‹, hieß dieser Blick.

Niko reagierte sofort darauf und wandte sich Max zu.

Luis atmete auf, er war Anja dankbar. Wenn er einmal angefangen hatte zu stottern, wurde es erfahrungsgemäß schlimmer, je mehr er sich anstrengte, wieder normal zu sprechen. Meistens wurde es erst besser, wenn er einen Ortswechsel vornahm.

Aber das konnte er jetzt nicht ohne weiteres tun, denn wenn er hier war, gehörte es zu seinen Aufgaben, Max ins Bett zu bringen. Aber auch das würde schon helfen. Mit Max konnte er immer reden ohne zu stocken. Vermutlich lag das daran, dass er für Max der Größte war. Es gab einfach nichts, was Max’ Vertrauen in seinen Onkel Luis hätte erschüttern können.

Es gab kein zweites Stottern an diesem Abend. Kaum war er mit Max allein in dessen Zimmer, als Luis wieder flüssig zu sprechen vermochte. Die Beklemmung, die ihn in der Küche überfallen hatte, fiel von ihm ab. Er würde, beschloss er, bei Gelegenheit versuchen, mit Anja über ihre Ehe zu reden. Vielleicht brauchte sie Hilfe, und vielleicht war er Derjenige, der ihr diese Hilfe geben konnte.

Als Max schlief, kehrte er in die Küche zurück, wo Anja und Niko schweigend dabei waren, das Geschirr in die Spülmaschine und die Essensreste in den Kühlschrank zu räumen.

»Du denkst an Mittwoch, Luis?«, fragte Anja.

Einen Moment lang wusste er nicht, wovon sie sprach, dann fiel es ihm wieder ein: Max musste zu Frau Dr. Laurin in die Praxis wegen einer Impfung. »Ja, klar«, sagte er. »Ich hole Max aus der Kita ab, wie besprochen, dann gehen wir direkt in die Praxis.«

Anja schenkte ihm ein rasches Lächeln, das ihre Traurigkeit nicht verdecken konnte. »Was täten wir nur ohne dich?«

»Ist doch nicht der Rede wert«, sagte er. »Ich kann mir meine Zeit ja frei einteilen, das ist wirklich kein Problem.«

Er merkte, dass er sich schon wieder unbehaglich zu fühlen begann, und so bedankte er sich für das gute Essen und verabschiedete sich mit der Lüge, er habe einen Auftrag angenommen, an dem er noch arbeiten müsse. Es war ihm gleichgültig, ob sie ihm glaubten oder nicht, er wollte nur nach Hause – so schnell wie möglich weg aus dieser Wohnung, die für ihn immer unbehaglicher geworden war.

*

»Geht klar am Mittwoch«, sagte Amelie Arhaus zu ihrem Bruder Lars. »Ich habe keine Termine nachmittags, da kann ich gut mit Sofie zu Frau Dr. Laurin gehen.« Amelie war Physiotherapeutin, sie arbeitete in einer Praxis im Münchener Südwesten, wo sie eine schwangere Kollegin vertrat. Sie hoffte, dass daraus eine Dauerstelle werden würde.

»Super!«, sagte Lars aufatmend. »Wir würden sonst echt in Stress geraten diese Woche. Marina haben sie wieder zum Spätdienst eingeteilt, obwohl sie ihnen schon hundertmal gesagt hat, dass sie früh arbeiten will, wenn Sofie in der Kita ist. Und ich hab’s ja leider sowieso nicht in der Hand.«

Lars war Installateur, hatte eine sehr gute Anstellung, musste aber auch viel arbeiten und kam abends selten früh nach Hause. Marina arbeitete im Büro eines Online-Versandhändlers, sie war mit ihrer Arbeit weniger zufrieden und suchte schon seit einiger Zeit nach einem neuen Job, möglichst in einer kleineren Firma, in der es persönlicher zuging als in der, für die sie jetzt tätig war.

»Wir kriegen das schon hin«, sagte Amelie. »Und zum Glück hat Sofie ja keine Angst vor Frau Dr. Laurin, im Gegenteil. Sie geht da sogar gerne hin, weil die alle so freundlich sind in der Praxis, und man trifft im Wartezimmer oft auch nette Leute.«

Lars grinste verlegen. »Ich war ja erst einmal dort, ich kann nicht mitreden, wie du weißt.«

Sie umarmte ihn und küsste ihn liebevoll. »Du tust, was du kannst«, sagte sie. »Übrigens siehst du ziemlich müde aus.«

»Wir hatten einen Wasserrohrbruch gleich heute früh, es war eine elende Arbeit, das ganze Haus abzusuchen – und dann war es eine ziemliche Sauerei. Aber wir haben es am Ende hingekriegt.«

Amelie umarmte ihn noch einmal.