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Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an. Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt. Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. »Ich sollte mich eigentlich freuen, dass ich von Tante Kathi eine Wohnung geerbt habe«, sagte Clara Winkelmann zu ihrer Mutter, »aber irgendwie … ich weiß auch nicht. Ich habe mir immer gewünscht, dass sie noch einmal eine richtig große Freude erlebt, und jetzt denke ich, weil die ausgeblieben ist, ist sie gestorben. Sie war erst Anfang sechzig, Mama!« »Ja, das ist viel zu früh«, bestätigte Julia Winkelmann. »Aber du weißt ja, dass wir kaum Kontakt hatten, Kathi und ich. Sie war zehn Jahre älter als dein Vater und fünfzehn Jahre älter als ich, ihre neue Schwägerin. Aber es war nicht nur der Altersunterschied. Du hattest einen Draht zu ihr, ich nicht.« »Gesehen haben wir uns ja selten, aber telefoniert ziemlich oft. Und wenn wir uns gesehen haben, durfte es nie bei ihr sein, das fand ich immer sehr merkwürdig«, sagte Clara nachdenklich. »Sie hat behauptet, bei ihr sei es ungemütlich, wir sollten uns lieber in einem Café oder bei mir treffen.« »Darüber hast du dich immer gewundert. Ich habe sie seit der Beerdigung deines Vaters nicht mehr gesehen.« Claras Vater war vor einigen Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. »Mochtet ihr euch eigentlich nicht?«, fragte Clara. »Du hast selbst gesagt, der Altersunterschied allein war es nicht, der euch getrennt hat.
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Seitenzahl: 116
Veröffentlichungsjahr: 2022
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»Ich sollte mich eigentlich freuen, dass ich von Tante Kathi eine Wohnung geerbt habe«, sagte Clara Winkelmann zu ihrer Mutter, »aber irgendwie … ich weiß auch nicht. Ich habe mir immer gewünscht, dass sie noch einmal eine richtig große Freude erlebt, und jetzt denke ich, weil die ausgeblieben ist, ist sie gestorben. Sie war erst Anfang sechzig, Mama!«
»Ja, das ist viel zu früh«, bestätigte Julia Winkelmann. »Aber du weißt ja, dass wir kaum Kontakt hatten, Kathi und ich. Sie war zehn Jahre älter als dein Vater und fünfzehn Jahre älter als ich, ihre neue Schwägerin. Aber es war nicht nur der Altersunterschied. Du hattest einen Draht zu ihr, ich nicht.«
»Gesehen haben wir uns ja selten, aber telefoniert ziemlich oft. Und wenn wir uns gesehen haben, durfte es nie bei ihr sein, das fand ich immer sehr merkwürdig«, sagte Clara nachdenklich. »Sie hat behauptet, bei ihr sei es ungemütlich, wir sollten uns lieber in einem Café oder bei mir treffen.«
»Darüber hast du dich immer gewundert. Ich habe sie seit der Beerdigung deines Vaters nicht mehr gesehen.«
Claras Vater war vor einigen Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
»Mochtet ihr euch eigentlich nicht?«, fragte Clara. »Du hast selbst gesagt, der Altersunterschied allein war es nicht, der euch getrennt hat. Ich meine, sie hätte ja auch so etwas wie eine junge Tante für dich werden können.« Seltsam, fiel ihr in diesem Moment auf, dass sie ihrer Mutter diese Frage erst jetzt stellte.
»Nein, hätte sie nicht«, widersprach Julia. »Sie hat mich, glaube ich, gar nicht richtig wahrgenommen als neues Mitglied der Familie. Dein Vater hat damals gesagt, sie hätte gerade eine schwere Zeit durchgemacht, ich sollte mich einfach gedulden. Er war sicher, dass wir uns irgendwann gut verstehen würden, aber er hat sich getäuscht.«
»Was für eine schwere Zeit denn?«
»Die Frage habe ich ihm auch gestellt, aber keine Antwort bekommen. Mittlerweile denke ich, dass er es selbst nicht wusste. Er hat gesagt, das sei Kathis Angelegenheit, wenn sie darüber sprechen wolle, würde sie es sicher tun. Ich habe nie erfahren, worum es ging, obwohl ich noch einige Male nachgefragt habe. Einmal habe ich mich sogar direkt an Kathi gewandt, da ist sie förmlich erstarrt und hat gesagt, das ginge mich nichts an.«
Julia verstummte, bevor sie mit leiserer Stimme fortfuhr: »Als junge Frau hätte ich sie gern zur älteren Freundin gehabt, bei der ich mir ab und zu Rat hätte holen können, aber sie hatte so eine Art unsichtbarer Mauer um sich herum, und das war schon so, als wir uns kennenlernten. Da kam sie mir auch schon etwas seltsam vor, sie hatte kaum Kontakte, lebte sehr zurückgezogen. Selbst dein Vater ist irgendwann ja nicht mehr an sie herangekommen. Dabei waren sie als Kinder sehr eng gewesen, das hat er mir öfter erzählt, obwohl sie schon bald nach seiner Geburt kein Kind mehr war, sondern eine junge Frau. Aber sie hatten sich offensichtlich sehr gern.«
»Das ist eine komische Geschichte«, sagte Clara.
»Ja, das kann man wohl sagen. Ganz ehrlich: Nach unserer Scheidung habe ich Kathis Existenz mehr oder weniger verdrängt. Ich wollte mit der ganzen Familie nichts mehr zu tun haben. Wären wir vorher Freundinnen gewesen, wäre es sicherlich nicht so gekommen, aber da das nicht der Fall war, habe ich sie, so gut es ging, aus meinem Gedächtnis gestrichen. Aber es hat mich immer gefreut, dass du Kontakt zu ihr hattest, und deinen Vater auch, das weiß ich.«
»Und jetzt vermacht sie mir ihre Wohnung«, murmelte Clara. »Das Haus sieht ganz okay aus, das habe ich mir ja früher schon mal angesehen, die Lage ist auch nicht schlecht, aber ich werde sehr viel Erbschaftssteuer bezahlen müssen, weil sie ja nur meine Tante war.«
»Ich helfe dir. Oder willst du die Wohnung verkaufen? Sie brächte dir sicherlich eine Menge Geld ein.«
»Eine Wohnung in München verkauft man nicht, Mama, die behält man«, erklärte Clara im selben Tonfall, in dem neulich ihre Lieblingsschülerin in der ersten Klasse zu einem offenbar unwissenden Jungen gesagt hatte, Kinder würden den Frauen in den Bauch gepflanzt wie Blumen in die Erde, das wisse doch jeder.
»Stimmt auch wieder«, gab Julia sofort zu. »Lass dir Zeit mit der Entscheidung, du musst ja nichts überstürzen, zum Glück. Und ich helfe dir, so gut ich kann.«
»Ich werde trotzdem einen Kredit aufnehmen müssen, du bist schließlich auch nicht sehr reich, Mama.«
Sie sahen einander an und lächelten gleichzeitig. Wer nicht so genau hinsah, hätte sie für Schwestern halten können: Beide hatten braune Lockenköpfe, braune Augen und eine Haut, die im Sommer schnell etwas Farbe annahm. Beide waren schlank, nicht sehr groß und wirkten lebendig, weil sie, wenn sie redeten, das Gesagte mit Gesten und Mimik unterstrichen. Beide hatten einen Leberfleck auf der linken Wange, schräg über dem Mundwinkel, und beide hatten Gesichter, die man gerne ansah, weil von ihnen so viel abzulesen war.
Erst bei näherem Hinsehen sah man feine Fältchen in Julias Gesicht und die grauen Fäden, die sich durch ihre braunen Locken zogen. Noch waren es wenige, aber es wurden mehr, und noch mochte sie sich nicht damit abfinden, dass sie in wenigen Jahren grauhaarig sein würde. Sie hatte noch immer sehr viel Energie, und die wollte sie auch durch ihr Äußeres ausstrahlen.
Julia führte ein kleines Reisebüro, sie hatte sich nach der Scheidung von Claras Vater selbstständig gemacht, und noch heute war sie über diesen Entschluss froh, obwohl sie zu Beginn hart hatte kämpfen müssen. Sie hatte zwei Mitarbeiterinnen, und was sie zu dritt verdienten, reichte allen gut zum Leben.
»Ich habe die Schlüssel jetzt«, sagte Clara. »Ich könnte also rein in die Wohnung.«
»Aber?«, fragte Julia.
Clara antwortete nicht sofort. »Ich grusele mich davor«, sagte sie dann. »Wer weiß, wie es da aussieht. Und was ich da alles finde, von dem ich mir wünschte, ich hätte es nie gesehen.«
Julia sah ihre Tochter verwundert an. »Was meinst du denn damit?«
»Weiß ich auch nicht so genau. Irgendwelche Sachen, die ich lieber nicht erfahren hätte. Ich mochte Tante Kathi, wirklich, obwohl sie so seltsam war, aber ich bin nicht sicher, ob ich ihre Geheimnisse erfahren möchte.«
»Soll ich mitgehen, wenn du das erste Mal hingehst?«
Langsam schüttelte Clara den Kopf. »Nein, ich mache das allein, das habe ich mir schon überlegt. Ich würde mich auch gruseln, wenn du dabei wärst. Ich muss nur noch etwas Anlauf nehmen. Und du brauchst nichts weiter zu sagen: Ich weiß, dass ich albern bin.«
»Ich finde deine Gefühle nicht albern, wirklich nicht. Und übrigens: Wenn du Kathis Geheimnisse nicht ergründen willst, dann zwingt dich ja niemand, Unterlagen, die du eventuell findest, zu lesen.«
»Wieso hatte Tante Kathi eigentlich eine eigene Wohnung, das frage ich mich schon die ganze Zeit«, sagte Clara. »Sie ist doch vorzeitig in Rente gegangen, weil sie nicht mehr arbeiten konnte. Und viel Rente hat sie bestimmt nicht bekommen. Also, woher hatte sie das Geld für die Wohnung?«
»Ehrlich gesagt habe ich immer angenommen, dass dein Vater sie finanziell unterstützt. Darüber wollte er mit mir auch nicht reden, deshalb bin ich nicht sicher, aber es war meine Vermutung.«
»Papa hatte natürlich genug Geld«, sagte Clara. »Das wäre also schon möglich.« Sie grinste plötzlich. »Ihr beide habt wirklich nicht zueinander gepasst, Papa und du. Du wolltest immer über alles reden und diskutieren, er wollte eigentlich vor allem seine Ruhe haben. Du warst gern unter Menschen, er war lieber allein, du wolltest reisen, er war am liebsten zu Hause. Du hättest am liebsten eine richtig große Familie gegründet, er war mit mir schon hoffnungslos überfordert.«
»Ja, so war das, aber als wir geheiratet haben, wussten wir das natürlich noch nicht. Und dann kamst du, und du brauchtest beide Eltern, das war ja klar, obwohl ich damals schon wusste, dass unsere Ehe nicht halten würde. Aber wir haben uns deinetwegen zusammengerissen, und …«
»… und so seid ihr länger zusammengeblieben, als ihr eigentlich wolltet. Aber weißt du was, Mama? Ich bin froh darüber, dass ihr so lange gewartet habt, so konnte ich eure Scheidung eigentlich ganz gut wegstecken.«
»Das war der Plan«, sagte Julia, »schön, dass er aufgegangen ist.«
»Komisch, dass Papa jetzt schon drei Jahre tot ist. Manchmal habe ich Mühe, mir sein Gesicht vorzustellen, aber seine Stimme, die höre ich immer noch ganz klar und deutlich.«
»Ich auch«, sagte Julia, »obwohl ich sie in den letzten Jahren nicht mehr oft gehört habe. Aber immerhin weiß ich, dass es ihm nach der Scheidung besser ging als vorher, so wie mir auch.« Sie warf einen Blick auf ihre Uhr. »Ich muss zurück ins Büro, Süße, ich habe versprochen, nicht allzu lange wegzubleiben. Und was hast du jetzt vor?«
»Mal sehen«, antwortete Clara ausweichend. Dabei wusste sie, was sie machen würde. Den Entschluss hatte sie vor genau einer Minute gefasst.
Sie hatte sich kaum von ihrer Mutter verabschiedet, als sie auch schon den Weg zu dem Haus einschlug, in dem ihre Tante gewohnt hatte. Es war ein altes Haus, keins von den ganz schönen, denen mit den kunstvollen Verzierungen an der Fassade, aber es war eben auch keiner von den gesichtslosen Neubaukästen. Als sie es erreicht hatte, stellte sie sich auf die gegenüberliegende Seite, um es in Ruhe zu betrachten. Die schlichte Fassade wurde durch kleine Balkone in jedem Stockwerk gegliedert. Sie nahm an, dass sich dahinter in der Regel die Wohnzimmer befanden. Ein Balkon war nicht schlecht, auch wenn er klein war.
Anschließend versuchte sie, sich ein Bild von der unmittelbaren Nachbarschaft zu machen. Die Häuser in dieser Straße ähnelten einander, sie nahm an, dass sie alle in kurzen Abständen errichtet worden waren. In den Erdgeschossen gab es hier und da kleine Läden, der Verkehr hielt sich in Grenzen, in regelmäßigen Abständen waren Bäume gepflanzt worden. Eine freundliche Umgebung, alles in allem.
Sie gab sich einen Ruck und überquerte die Straße, dann schloss sie zum ersten Mal die Haustür auf. Eine alte Holztreppe, die schon bessere Zeiten gesehen hatte, führte nach oben, einen Aufzug gab es nicht. Fünf Stockwerke hatte das Haus, eine Wohnung auf jeder Etage, in der obersten zwei. Tante Kathi hatte im zweiten Stock gewohnt.
Langsam ging Clara nach oben, ihr Herz klopfte schneller. Sie wusste selbst nicht, was sie erwartete, wenn sie gleich die Tür der Wohnung öffnen würde, die nach dem Willen ihrer Tante ihr gehören sollte. Aus einer Wohnung drangen Kinderstimmen, in den anderen war es auffallend still.
Vor der Tür ›ihrer‹ Wohnung blieb sie erst einmal stehen. Wonach roch es in diesem Treppenhaus? Nach Staub, dachte sie, ein bisschen auch nach Holz, und irgendwo schien jemand zu backen. Sie musste lächeln. Das war ein angenehmer Geruch, ihr schien, er kam von oben.
Sie schloss die Tür auf, öffnete sie und trat ein. Die Wohnung wirkte dämmerig, das lag daran, dass die dunklen Vorhänge zugezogen waren. Sie war noch nie hier gewesen! Wieder einmal fiel ihr auf, wie merkwürdig das war. Immerhin war Kathi ihre Tante gewesen, und sie hatten regelmäßig miteinander gesprochen, sich auch einige Male im Jahr gesehen. Aber nie, nicht ein einziges Mal, hatte Tante Kathi sie in diese Wohnung gebeten.
Als erstes zog sie die Vorhänge zurück und ließ Licht in die Räume, danach machte sie einen ersten Rundgang: Vier Zimmer hatte die Wohnung, drei nach vorne zur Straße, von denen wiederum zwei durch eine Flügeltür verbunden waren, vor einem davon befand sich der kleine Balkon. Das dritte Zimmer zur Straße war sehr schmal. Auf der Rückseite des Hauses gab es ein weiteres Zimmer, vor dem sich zu ihrer Überraschung ein zweiter, sogar etwas größerer Balkon befand, und unten sah sie einen gepflegten kleinen Garten, in dessen Mitte ein Ahorn stand, dessen Zweige sie vom Balkon aus berühren konnte. Das war ja ein richtiges Paradies hier!
Hier hatte Kathi geschlafen, in diesem schönen Zimmer, vor dem offenbar nachträglich angebauten Balkon, der wie ein zusätzlicher Raum im Grünen wirkte. Daneben befand sich das Bad, neben diesem die Küche, die groß genug für einen Esstisch war. Für eine einzelne Person hatte Tante Kathi schon ziemlich viel Platz gehabt.
Von Unordnung jedenfalls keine Spur, nirgends lag etwas herum, trotzdem wirkte die Wohnung nicht ungemütlich. Das lag, stellte Clara fest, an den vielen Bildern an den Wänden und an der geschmackvollen Einrichtung. Sie konnte nur staunen, wie falsch ihre Vorstellungen von dem, was sie hinter der Wohnungstür erwartete, gewesen waren. Nicht einmal im Kühlschrank gab es vergammelnde Essensreste, aber vielleicht hatte den auch schon jemand geleert. Müll war jedenfalls auch keiner mehr da. Sie schnüffelte, aber die Wohnung roch, wie Wohnungen eben riechen, wenn sich schon einige Zeit niemand mehr in ihnen aufgehalten hat: verlassen und etwas staubig.
Sie trat hinaus auf den Balkon und fing, ohne nachzudenken, an, die Blumen zu gießen, denn die hatten es nötig. Komisch, sie war nicht einmal auf die Idee gekommen, Tante Kathi könnte einen Balkon voller Blumen haben. Blumen und Kräuter – offenbar hatte ihre Tante einen grünen Daumen gehabt, denn der Balkon war üppiger bepflanzt als alle anderen, und offenbar nicht nur mit Liebe, sondern auch mit Sachkenntnis.
Sie nahm auf dem Schaukelstuhl Platz, der dort stand und ließ ihre Gedanken wandern, aber es hielt sie nicht lange dort, dann kehrte sie in die Wohnung zurück und unterzog sie einer genaueren Betrachtung. Sie hatte mit leicht heruntergekommenen Räumen gerechnet, mit einem seit Jahrzehnten nicht renovierten Bad, mit einer alten Küche, mit lauter Dingen, die alte Menschen eben anhäufen, weil sie sich nicht von ihnen trennen können. Nichts davon fand sich hier. Ein neuer Anstrich, und die ganze Wohnung könnte wieder in einem tadellosen Zustand sein. Sogar der Dielenboden glänzte im Nachmittagslicht und sah nicht so aus, als müsste er dringend mal wieder abgezogen werden. Er schien sogar kürzlich erst gewachst zu sein, davon kündete ein schwacher Duft.
