Eine Reise durch die Weltgeschichte Band 2 - Helmut Preußler - E-Book

Eine Reise durch die Weltgeschichte Band 2 E-Book

Helmut Preußler

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Beschreibung

Im ersten Band "Einer Reise durch die Weltgeschichte" habe ich begonnen mit dem Urknall, der Entstehung des Universums, dem Himmel, der Erde, dem Leben auf der Erde und alldem, was zum Leben und zu den Menschen auf der Erde gehört. Ich habe philosophiert über die Kriege und die Nachkriegszeit und vielem mehr. In diesem zweiten Band geht es hin zur heutigen Zeit mit immer wieder neu auftretenden Problemen, mit neuen Kriegen, Pandemien und Krisen auf der ganzen Welt. Festgestellt habe ich dabei: Die Menschheit wird einfach nicht schlauer! Sie lernt nicht aus ihren Erfahrungen! Weiter geht es dann mit dem, was einen Menschen oder das Menschsein ausmacht, mit den Tieren, der Natur, dem Verfall, dem Alter und was sonst noch so dazu gehört. Das heißt: Ich habe auch in diesem Buch philosophiert über Gott, das Leben und fast die ganze Welt. Wir alle fangen ja irgendwann von vorne an und müssen unseren Weg bis zum Tode gehen. Der Held unserer Zeit ist ein "Jedermann", ist die Summe eines jeden Lebens. Ich stelle mir in meinem Leben immer wieder die Frage: Bin ich heute weiser als in jungen Jahren? In manchen Bereichen ist das sicher der Fall. Ich muss aber auch erkennen, man lernt nie aus im Leben. Es gibt immer etwas, das man noch besser machen könnte. Die philosophischen Vertiefungen in manchen Abschnitten des Buches werden in ihrer Ernsthaftigkeit etwas "aufgeheitert" durch lustige Ge-schichten im Buch, durch Gedichte und Aphorismen, meist entstanden aus der Feder des Autors. Um so ein ganzes Leben zu meistern, braucht es oft auch Humor, dass man die "Fünfe" auch mal gerade sein lässt. Das Leben an sich ist ja ernst genug.

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Seitenzahl: 673

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Auch dieses Buch ist eine spannende Reise durch die Zeiten.

Am Anfang des Buches wird viel über das Leben im Allgemeinen bis hin in die heutige Zeit mit all ihren diversen Krisen und Problemen berichtet, aber auch über die Fortschritte in Medizin und Technik, nicht zuletzt über das Altern der Menschheit.

Der Autor philosophiert über bekannte Begriffe, die jedem im Leben begegnen und möchte damit zum Nachdenken anregen.

Dazwischen taucht immer wieder die Geschichte eines Lebens auf, mit Höhen und Tiefen, aufgelockert durch Gedichte aus der Feder des Autors oder versehen mit Weisheiten des Lebens, ausgedrückt in Aphorismen.

Leben ist das, was passiert,

während du noch dabei bist,

andere Pläne zu schmieden.

Inhaltsverzeichnis Band II

Vorwort

Über den Sinn des Lebens und die Sinnfrage

Über das Leben

Wendepunkte im Leben

Erdenweg - Gedicht

Fähigkeiten wie Sprechen, Schreiben, Rechnen, (die Zahlen)

Über die Zahlen

Wann und wo wurde die Null erfunden

Natürliche Zahlen

Zahlen-Systeme

Die verflixte Zahl7

Die Zahl 4

Die Zahl 3

Warum gerade Dreiheit

Einzelne Aspekte der Dreiheit

Gegner der Dreiheit

Über ein neues Weltbild

Das ausgeschlossene Dritte

Satz vom ausgeschlossenen Dritten

Über die Trinität

Die Drei in anderen Systemen

Die dritte Position – das Phänomen des Dritten

Der dritte Weg

Die Zahl 3 im Volksglauben und in der Narrativik

Weiße Taube - Gedicht

Über die Mathematik

Mathematik und Philosophie

Über die Äquivalenz

Über unsere Sprache

Der Begriff der Dialektik

Kurze Geschichte der Dialektik

Weiterentwicklung der Dialektik

Metapher

Über Aphorismen

Über Kommunikation und Kommunikationsprobleme

Über Verstehen und Missverstehen

Über die Körpersprache

Über die Erregungssprache

Gebärdensprache

Der Körper des Menschen

Über die Gesundheit

Über das Immunsystem

Gesundheit - Krankheit

Über die Krankheit

Über den Arzt oder Mediziner

Über Arzneimittel, Medizin oder auch Medikament genannt

Über die Naturheilkunde

Über die Homöopathie

Über Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege

Über den Schmerz

Den Schmerz aushalten während einer OP

Über die Ohnmacht (Synkope)

Die Sorgen der Menschen

Über die Moral

Über den Charakter

Über Verzeihung und Vergebung

Über den Einfluss

Über den Instinkt

Über die Intuition

Über die Psyche des Menschen

Über die Psychologie

Über Psychologie und Soziologie

Über Schwermut

Über die Melancholie

Über die Depression

Das Schicksal der Menschen

Über unsere Sinne

Zum Vergleich der Geruchssinn von Hunden

Über das Denken / Denken in der Umgangssprache

Über die Erfahrung

Schubladendenken (Vorurteile)

Über Sinn und Unsinn von Vorurteilen

Über das Urteil

Über das Gedächtnis

Gedächtnis und Suchen

Gedächtnis und Schreiben

Gedächtnis und Schlaf

Gedächtnis und Phantasie

Gedächtnis und Nähe

Der Körper und sein Gedächtnis

Über das Erinnern

Über Realität und Realismus

Über den Zufall

Über das Beinahe

Über die Gewohnheit

Über die Wahrscheinlichkeit

Über die Wirklichkeit

Über die Möglichkeit

Über die Notwendigkeit

Über die Unabänderlichkeit

Über die Wahrheit

Über die Illusion

Über Phantasien

Über den Mythos

Über Wunder, Wahn und Wirklichkeit

Über das Geheimnis und das Geheimnisvolle

Über Grenzerfahrungen

Kommen wir jetzt von der Philosophie zurück zur Natur

Die Natur war vor dem Menschen da

Einbeziehung der Natur in das Leben

Über den Wechsel der Natur und im Leben

Rhythmus der Natur

Naturgewalten und Naturkatastrophen

Über die Pflanzen

Über die Tiere

Haben Tiere ein Bewusstsein?

Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier

Die Unterschiede zwischen Mensch und Tier

Über die Affen

Verwandlung - Gedicht

Hinter tausend Stäben seine Welt

Der Panther – Gedicht

(

Rainer Maria Rilke 1875-1926)

Affensicht – Gedicht

Über Urraubtiere

Über Dinosaurier

Elementarteilchen unter sich

Über Quarks

Über Moleküle

Über den Staub

An den Staub - Gedicht

Über die Materie

Über Materie und Materialismus

Materie - Urknall

Atomkraft - Kernwaffen

Über die Chemie

Die Wissenschaft

Vergleich Naturwissenschaft - Geisteswissenschaft

Über die Esoterik

Doch nun von den Wissenschaften und der Esoterik zurück zum Thema Zeit

Gedanken über die Zeit

Über die Zeit

Die Zeit spricht - Gedicht

Elemente und Begriffe der Zeit

Über den Zeitgeist

Die Zeitmessung

Zeit und Warten

Zeit und Gedächtnis

Über die Ära

Über die Epoche

Sekunde und Minute

Über den Augenblick

Über den Moment

Über die Gegenwart

Über das Jetzt

Über das Nun

Aktuell und die Aktualität

Über die Geistesgegenwart

Über das Gestern und die Vergangenheit

Über die Zukunft

Leben und Zeit

Aussagen bekannter Philosophen über die Zeit

Sprichwörter über die Zeit

Über das Altern und die Unsterblichkeit

Das Alter

Leben und Tod

Zeit und Tod

Über die Sterbehilfe

Ewigkeit und Zeit

Über den Schlaf

Schlaf und Lernen

Über die Träume

Über die Hypnose

Über die Narkose - während einer OP

Über den Tod

Ritter, Tod und Teufel

Todestag - Gedicht

Philosophie des Todes

Historisches über den Tod

Gedanken über den Tod

Körper - Seele - Geist

Aufbewahrung - Gedicht

Unbekannter Zeitpunkt - Gedicht

Was uns bleibt

Heimgekehrtes Kind - Gedicht

Über die Trauer

Sterben in russischer Erde - Gedicht

Mein Vater - Gedicht

Dreimal habe ich um Dich geweint, Mutter

Am Grab der Mutter - Gedicht

Über die Unsterblichkeit

Über die Reinkarnation

Über das Nirwana

Über Todestrieb, Todestanz. Todesarten, Scheintot und Leichengift

Zurück in die Wirklichkeit

Tausend Jahre

Kommen wir aber nun wieder zurück zu meinem Leben

Von München in in die Einsamkeit der Berge im Allgäu

Über die Einsamkeit

Über die Ablehnung

Über das Erbarmen und die Barmherzigkeit

Bin ich eigentlich noch lebendig?

Der blaue Fluss

Briefe an einen Unbekannten

Über das Scheitern

Über den Erfolg

Die Erfolgsformel

Meine Suche nach dem Erfolg

Unerwarteter Besuch

Meine Vorfahren über Generationen

Besinnung

Einkehr ins Innerste

Selbstfindung - Gedicht

Über den inneren Frieden

Über die Mitte

Die Beste aller möglichen Welten?

Erinnerungen

Über Bücher

Antike Bücher

Über das Suchen, mein Suchen

Beim Morgenspaziergang durch den nahegelegenen Wald

Der vergessene Mensch

Das vergessene Dorf

Paradiesisches Sehnen - Gedicht

Gedanken über mein bisheriges Leben

Passagier im zugigen Wagen - Gedicht

Der Hausfreund – Herr Kleinlein

Nächtliche Begegnung

Eine weite Reise

Eine Reise durch den Tag – Dr. Klug

Morgendliche Begegnung

Wie leben wir ein gutes Leben?

Vertane Chance im Leben

Aus Fehlern lernen

Über Strategien und Taktik

Über den Wunsch allgemein / Über unsere Wünsche

Was wünscht sich die Menschheit

Das Weltgeschehen am Anfang des neuen Jahrtausends

Ein Blick in das neue Jahrtausend

Einwohner der Erde

Größe einzelner Länder

Die Krisen unserer Erde

Über Pest, Seuche und Pandemie

Die Viren

Die Bakterien

Über Mikroorganismen

Die Coronakrise

Historische Entwicklung in der Kommunikation

Gedanken über Medien

Der Hörfunk

Das Fernsehen

Die Zeitung

Medien und Politik

Die Medien und die Arbeitswelt

Über Publik Relation

Große Firmen

Die 10 größten Unternehmen Deutschlands und der Welt

Das Internet

Das Metaversum

Die digitale Welt

Mobile Geräte wie Notebook, Tablet-PC, Smartphone

WLAN - Wireless Local Area Network

Der Blog

Homeoffice

Microsoft, Apple und Co.

Netzwerke im WWW wie Facebook, Twitter u. a.

Gefahren im Internet

Über die Wirtschaft

Über das Geld

Die Kaufkraft des Geldes

Über die Banken

Die Silicon Valley Bank (SVB)

Über die Börse

Über die Inflation

Über Armut und Reichtum

Über das Eigentum

Die verschiedenen Energien

Über die Elektrizität

Industrie und Handel

Über die Arbeit

Arbeitstechnik, Arbeitsvorbereitung und Arbeitsmethodik

Über das Handwerk

Die modernen Arbeitszeitmodelle

Gewerkschaft / Streik

Die Maschinen

Über Autos

Über Flugzeuge

Luftfahrzeuge wie Hubschrauber, Space Shuttle u. a.

Über Drohnen

UFO’s – Unbekannte Flugobjekte

Roboter - Robotik

Die Umwandlung von analog in digital

Mikroelektronik

Der Mikrochips

Vorläuferleistungen – Gedicht

Einige wichtige Erfindungen im Laufe der Jahrtausende

Die Gutenberg-Bibel

Die Erfindung des Telefons

Das Mobiltelefon

Der Fortschritt

Über die

Forschung

Die Weltraumforschung

Die Biotechnologie - Biomethaverse

Die Biologie

Die Genforschung

Genforschung - Gedicht

Die moderne Welt und die Philosophie

Das humanistische Manifest

Was Philosophen dazu sagten - Emanuel Kant

Karl Marx und Friedrich Engels und andere

Über die Philosophie

Gefangen im Netz der Ismen

Was ist Philosophie und was ist praktische Philosophie?

Wer und was ist ein Philosoph?

Philosophen sollten sich mit dem praktischen Leben beschäftigen

Weiterentwicklung der Philosophie – Neuere Ansätze

Über den Weg

Über die Ziele der Philosophie

Jeder Mensch hat eine Weltanschauung

Über die Zirkularität und den Kreislauf

Die Gesellschaftstheoretiker

Es entstand die „Alternative Szene“

Wende in der Politik, der Umzug von Bonn nach Berlin

Über das Aktuelle und das Bleibende

Unsere Zukunft

Nationale Politik

Beobachtungen eines Zeitungslesers Dr. Dieter Schlau:

Die Rolle der Pädagogik muss neu beobachtet werden

Über Werte

Werte – Kommen wir nun zur Praxis

Der Wert an sich

Über Vorzug, Vorrang und Privileg

Neue Lust auf Politik

Über das Ideal

Über den Idealismus

Ideen- und Werteaufnahme

Über angeborene Ideen

Wagen wir ein Fazit – Dr. Josef Klug

Ideen zu einer Weltregierung oder zu einem Weltstaat

Philosophische Ansätze zum Weltstaat

Die Putin-Krise – Krieg in Europa

Der Konflikt in Nahost

Fridays for Future

Der Klimawandel

Über den Wald, die Bäume und den WWF

Die Umwelt und der Umweltschutz

Die Luftverschmutzung

Unser Abfall

Das Thema Lärmbelästigung

Über die Wasserknappheit auf der Erde

Über die Wetterlage

Über den Naturschutz

Wo fallen die Entscheidungen über die Probleme der Menschheit?

Politik und Wirtschaft als Schicksalsgemeinschaft

Über die Berater in Politik und Wirtschaft

Die täglichen Nachrichten

Gedanken zur heutigen Zeit

Ereignisse, die die Welt verändert haben

Die heutige Zeit

Über die Moderne

Die Moderne und die Zeit

Über ein neues Zeitmodell

Die Geschichte ist noch nicht vorbei

Über Humanität

Über die Freiheit – unser wichtigstes Gut

Eine weite Reise

Der Held unserer Zeit

Die Todesfälle im Umfeld häufen sich

Einmal wird die Nacht nicht weichen - Gedicht

Endstation ohne Sehnsucht

Novemberminiatur – Gedicht

Du bist alt geworden

Als ich der Jüngste war - Gedicht

Blick in die Vergangenheit

Damals - Gedicht

Über Senioren

Viele bekannte Menschen haben sich zum Thema Alter schon geäußert

Behördliche Mitteilung - Gedicht

Ein Gespräch mit Frau May über das Alter

Traumalter - Gedicht

Meine Gedanken über akademische und praktische Philosophie

Die Erfinder der Zukunft

Warum sich sorgen?

Über die Freude

Über Humor, Lachen, Heiterkeit

Wir sind am Ende unserer Reise

Über die Klugheit und die Weisheit

Über die Weisheit und die Lebenskunst

Der Stein der Weisen

Nachwort

Danksagung

Vorwort

an alle die Menschen, die diese Abhandlungen lesen werden:

Welche Anregungen für den Leser diese Zeilen haben, in welcher Stimmung dieses Manuskript angenommen, wie der Inhalt auch immer beurteilt wird, es sind meine Gedanken über das Leben und ein Philosophieren über Vieles mehr.

Seit meinem 23. Lebensjahr arbeite ich an diesem Manuskript, ich feile und verbessere, ich verwerfe und prüfe die Ergebnisse aus den Erfahrungen des Lebens.

Ich behandelte diese Zeilen wie einen sorgsam gehüteten Schatz. Niemand wusste davon. Ich wagte nicht, Teile davon zu veröffentlichen. Über alles musste ich erst letzte Gewissheit haben. Erst, was vor mir besteht, kann vor anderen bestehen.

Was sind das für Abhandlungen, die nun folgen?

Es ist die Geschichte meines Denkens. Es ist der Lebenslauf meiner geistigen Probleme, es ist der Kampf und meine Auseinandersetzung mit der Welt und den Menschen.

Ich nenne dieses Manuskript ein philosophisches. Ich nenne meine Ergebnisse ein philosophisches System. Ich setze der Philosophie der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft diese, meine Philosophie entgegen.

Da ich weder durch Geburt, Abstammung, Frühentwicklung, hervorragende schulischen Leistungen, noch durch meinen Beruf dazu ausersehen scheine, mich mit Philosophie zu beschäftigen oder philosophische Abhandlungen zu verfassen - so muss ich denen, die in meinem Tun eine Anmaßung erblicken könnten, klar und unmissverständlich meinen Anspruch bekanntgeben, das heißt, dass ich zuvor etwas über mich berichten will.

Ich habe seit meiner Jugend den Wunsch, vom eigenen Leben und Sein zu erfahren. Ich suche in allen Briefen, Büchern, Zeitschriften, Rundfunk- und Fernsehsendungen etwas von mir und etwas für mich. Nur selten bekam ich vollwertige Nahrung. Ich fand die Nahrung, die ich einfach brauchte, in den Schriften der Philosophen und in Gesprächen mit einer kleinen Gruppe geistig ernsthaft Interessierter. Hier waren die Aussagen und Informationen, die ich zu tiefst suchte. Hier waren die meinem tiefsten Wesen entsprechenden Gedanken.

Warum sollte ich mein Wesen nicht annehmen? Hätte ich es verleugnen sollen, Zugeständnisse machen an meine Umwelt? Nein. Mir wurde immer klarer, dass ich meine Aufgabe darin finde, aus meinem Interessengebiet ein Werk zu machen, ein System zu schaffen. Wenn ich mein Leben rückwirkend betrachte, muss ich sagen, dass ich viele meiner Vorsätze und Pläne nicht ausgeführt habe. Ich muss jedoch feststellen, dass ich trotz Anfechtungen und persönlichen Miseren, mein lebenslanges Ringen und das Wollen zu diesem Werk, nicht aufgegeben habe.

Über den Sinn des Lebens und die Sinnfrage

Wir stellen uns oft die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem Sinn des Seins überhaupt. Wenn das Leben nicht weitergeht, was hätte es dann für einen Sinn?' Wir stellen uns schon die Sinnfrage, obwohl wir nicht einmal die Sinnaufgabe des eigenen Lebens gestellt haben. Was will das Leben eigentlich von mir?

Wenn unser Verstand erwacht, erwacht auch die Frage nach dem Sinn. Sinn ist eine Sache, die aus dem Verstand kommt (ist eine warum-Frage). Die Sinnfrage ist nicht mit der Todesfrage allein zu verknüpfen, sondern auch mit der Lebensfrage. Wir kommen durch die Sinnfrage zu einer unangebrachten Transzendenz.

Der Sinn ist 'innen', ist Immanenz. Schon im Wort Sinn steckt „in und innen“. Innen ist nah, nicht fern, ist in mir, ist in uns.

Wenn Goethe sagt: 'Sinn des Lebens ist das Leben selbst', so meint er ebenfalls das Immanente.

Der schöpferische Mensch ist der Sinngebende. Der Mensch ist fokussiert auf den Gesamtsinn. Dass unser Dasein einen höheren Sinn hat, aber die Frage ist ja 'für wen' hat das Dasein einen höheren Sinn (nicht warum hat es einen höheren Sinn). Die Suche nach dem Sinn des Menschen müssen wir innerhalb des Menschen suchen. Unsere Innerlichkeit ist gefordert.

Das Leben will etwas von uns - die Entfaltung der eigenen Person. Die neugewonnene Haltung befreit uns Stück für Stück. Die auslaufende Zeit wird eine erfüllte Zeit. Den Sinn unseres Lebens haben wir uns selbst zu schaffen.

Die Tat, die gute Tat ist das Ziel des Sinnvollen. Wir müssen, um sinnvoll handeln zu können, positiv denken. Sinnlosigkeit ist negativ. Wir müssen nur verstehen, was eine Sache für einen Sinn hat, z. B. Besuch bei Herrn x, Aussage von Herrn y, usw.

Alles hat seinen Sinn. Das Gegenteil wäre die Nutzlosigkeit, das vergebliche Bemühen. Wir müssen Sinn von Zweck trennen. Sinn von Zweck trennen ist wichtig.

Ein weiteres Gegenteil wäre Unsinn. Was ist Unsinn? Wir suchen ihn nicht. Wir machen ihn oft. Aber: der Mensch ist nicht auf der Suche nach Unsinn. Der Mensch ist primär auf der Suche nach Sinn, hat einen Willen zum Sinn. Sinn und Identitätssuche setzt oft nach der Pubertät ein. Sinn und Werte werden dann wichtig.

Es muss zu einem inneren Sinnfindungs-Gespräch kommen, in dem mein einmaliger Charakter, meine einmalige Individualität von mir selbst anerkannt werden muss. Sinn wird dann zu einer objektiven Größe, mein Sinn wird mein Objekt, den ich als Mensch, als Subjekt zu erfüllen habe.

Der Sinn ist eine Grundkategorie der menschlichen Existenz und der menschlichen Wirklichkeit. Die Existenz, die Sinnsuche geschieht aber im Geist (Entelechie). Der Sinnanruf an mich ist oft leise, verborgen. Wir müssen diesen Anruf, den Willen zum Sinn in uns selbst verstärken. Das geht nur durch eine auf uns selbst konzentrierte, geistige Aufmerksamkeit.

Der Wille ist hier ein Entscheidungsfaktor. Er muss das Werterleben des Sinnes stärken. Ich muss das, was ich für mich geistig entschieden habe, geistig präsent halten. Das ist die Leistung des Willens.

Ich, als diese konkrete, einmalige, individuelle Person bin aufgerufen, die mir maximal mögliche Aufmerksamkeit auf meinen Sinn zu gestatten.

Es kommt zu meiner Lebensidee, aber diese Idee ist nicht angeboren, sondern sie ist Teil einer späteren Entwicklung (Ideen- und Werteaufnahme). Wir dürfen diese Idee nicht entgleiten lassen, denn sie ist ein Wert, der mich selbst angeht und ich muss sie öfter und immer wieder anschauen. Wir müssen diese Idee in der vollen Gegenwart, in der Kontemplation immer wieder betrachten. Das ist die einzige große Leistung unseres Willens.

Wenn ich an einer anderen Stelle sage: Wille in der Abhandlung über den Willen, heißt das 'Beginnen', dann ist dieses Beginnen auch die konzentrierte Weiterführung der Idee. Hier schließen sich Wille und Idee zu einer Einheit zusammen. Die Aufgabe, der Sinn meines Willens wird hier in einer neuen Konkretion gefasst.

In einer Logos-Betrachtung, in einem Sinn im Sein muss der Sinn meines Lebens, muss meine Aufgabe verstanden werden. Der Sinn, dass die Idee aufleuchtet, ist noch nicht alles. Sie muss zum System gebracht werden. Sie muss zum mir selbst gebracht werden. Es ist die Selbstgestaltungskraft meines Seins. Das einzige Material, das uns kostenlos zur Verfügung steht, ist das Lebensmaterial. Dieses aber muss zu meinem Material umgesetzt werden.

Eine alte talmudische Weisheit sagt: „Der Mensch wird des Weges geführt, wenn er mit ganzer Seele wirkt.“ (Logostherapie von Viktor Frankl, österreichischer Neurologe).

Wenn ich an den Sinn glaube, dann glaube ich, steht mein Ich nicht (mehr) in der Spannung zwischen dualen Polen. Der Sinn führt mich heim, indem er mich von der Transzendenz befreit, mich nicht zu ihr hinführt, indem er mich vom einseitigen Verstandesdenken befreit. Der Sinn geht nicht irgendwo hin, sondern es ist ein Bleiben in mir.

Buddha sagte z. B.: „Ich sterbe nicht, ich gehe nicht irgendwo hin.“ Buddha stellte die Sinnfrage, das warum nicht, sondern die Frage nach dem wie. „Wie kann ich mich befreien?“

Über das Leben

Leben - Wissen vom Ich. Mein Ich ist etwas, das leben will. Leben heißt: mit einem Körper dabei sein. Das Leben kommt vor aller Erkenntnistheorie und aller Philosophie. Leben und Gegenwart verschwistern sich. Leben: ein Grund selbst zu sein, eine unteilbare Einheit mit sich selber zu sein. Keine Diesseits- und Jenseits-Spaltung, keine Transzendenz am Anfang, sondern Leben ist die unbezweifelbare Realität.

„Das Leben ist das Licht des Menschen“, heißt es im Johannes-Evangelium. Gegensatz ist die Finsternis. Leben ist die größte Offenbarung. Eine primäre Tatsache ist mein Leben. Nur das Leben kenne ich, den Tod, die Finsternis, kenne ich nicht.

Lebenskunst: Wir sagen ja zum Leben, wir denken, weil wir leben. Es ist mein Leben, unser Leben. Die Lebenskunst ist es, mit dem Leben fertig zu werden und sich darüber zu freuen. Der Weise kennt die Kunst, seine Lage zu ändern, indem er sich selbst wandelt und erneuert.

Obwohl es Hochs und Tiefs gibt, müssen wir die Zwischenräume zwischen beiden in Richtung Hoch verlagern, das Leben wichtiger nehmen, eine Analyse des Jahreslaufs vornehmen. Die Elemente der Rhythmik werden zu einer Quelle der Lebensführung. Nicht allgemein der Mensch, sondern ich als Mensch.

Man sollte sich die Frage stellen: Bin ich eigentlich lebendig? Ich will nicht nur leben, ich will lebendiger werden. Bedenke die kurze Dauer deines Lebens, dein Leben auf der Erde insgesamt. Das menschliche Leben ist ein Bruchteil des unermesslichen kosmischen Lebens. Wir kennen nur das Leben auf der Erde. Also haben wir eine relative Sicht auf das Leben. Mein Leben ist Dasein auf Zeit. Wir sollten ab und zu eine Analyse des eigenen Lebens durchführen, sich dabei aber nicht so wichtig nehmen, das gibt Beruhigung.

Das Leben geht nicht auf meinen Beschluss zurück. Die Zeugung war vorher. War ich gewollt? Leben wird weitergegeben von einem System zum anderen. Zwei Lebewesen, Vater und Mutter, geben das Leben weiter. Beide tauschen sich aus, und bilden dadurch ein neues Leben. Generationsreihen, die einander die Fackeln des Lebens anzünden.

Kinder werden von Eltern geboren, diese wiederum von ihren Eltern und so fort, diese wiederum vor langer Zeit von Adam und Eva.

Nun kommen wir zu einer neuen Tatsache, zur Akzeleration, d. h. der Beschleunigung des Wachstums. Menschen werden heute größer als früher, der Vater war 1.80 m groß, der Sohn 1.85 m, der Enkel schon 2 m.

Lebensverlängerung, das Älterwerden. Wie alt Adam und Eva waren, das wissen wir nicht. Früher lebten die Menschen vielleicht 50 Jahre, heute 80 Jahre, später vielleicht 100 Jahre.

"Das Leben ist eine Serie von Wiederholungen", schrieb Peter Sloterdijk, daher kann man es verbessern.

Ärzte können das Leben verlängern. Gesunde Ernährung und bewusste Kalorienzufuhr können sich positiv auf das Leben auswirken. Wir begrüßen das Leben bei der Geburt (Freude am Kind). Freunde und Bekannte kommen, das Kind wird vorgestellt. Das Dasein wird bejaht, z. B. bedeutet das, ich wollte dich, du bis es wert erkannt zu werden.

Durch dieses, mein Dasein, habe ich den Beweis, dass mir die Möglichkeit zu einer Verkörperung gegeben wurde. Ich wurde zur Inkarnation zugelassen. Zunächst also das Leben positiv sehen, dass ich ausgewählt wurde, leben zu dürfen. Weil ich schon geboren wurde und da bin, soll ich mich positiv annehmen oder sagen: Heute ist einer der glücklichsten Tage meines Lebens. Ich habe keinerlei Sorgen und Probleme. Sich sagen: Ich habe alles, was ich brauche. Die Existenz ist mein Zuhause. Ich bin kein Fremder hier. (Bhagwan). Wir leben, nacheinander, nebeneinander, auseinander.

Meine positivste Erfahrung: Mutter, ich freue mich, weil ich lebe. Diese Wahrheit, die ich als 11-jähriger Knabe erfahren habe, dieses Ja zur Geburt und mein Dank an das Leben, war meine bisher positivste Lebensbehauptung.

"Wir sind in diese Welt gekommen nicht nur, dass wir sie kennen lernen, sondern, dass wir sie auch bejahen." schrieb Rabindranath Tagore (Bengalischer Philosoph).

Einer der radikalsten Aufgaben der Philosophie besteht darin, unser Leben, diese Realität, zu definieren. Nun ist das Leben etwas, das unübertragbar ist. Niemand kann etwas für mich tun. Es ist ein abstrakter Begriff, aber es ist mein individuellstes Sein.

Jeder Mensch ist in eine Zeit geboren. Er was nie der Mensch, sondern immer ein Mensch zu einer bestimmten Zeit, einer bestimmten Nationalität und Tradition und einer bestimmten Familie.

Wendepunkte im Leben

Es gibt immer wieder einen Punkt in unserem Leben, an dem wir vor der Wahl stehen: Weitermachen wie bisher oder neue Wege gehen, die Richtung ändern, einfach etwas Neues ausprobieren.

Etwas ändern, ist immer mit einem Risiko verbunden, die Angst kommt auf, daher fallen Veränderungen den Menschen schwer. Mit etwas Mut können sich dann aber ganz neue Seiten auftun im Leben. Diese Chance sollte man wahrnehmen. Es eröffnen sich neue Horizonte, es geschehen Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte.

Das Leben verläuft nicht immer gerade aus. Meist sind es kurze Momente, die das ganze Leben verändern. Es finden einschneidende Erlebnisse und Entscheidungen statt. Sie geschehen meist unerwartet. Dann ist oft ein Richtungswechsel notwendig, ein Wendepunkt im Leben. Die Menschen neigen dazu sich Ziele zu setzen, ihr Leben lange im Voraus zu planen. Das Leben findet aber statt, während wir Pläne machen.

Plötzlich treten Ereignisse in unser Leben, die wir nicht auf dem Schirm hatten. Dann heißt es reagieren. Das kann die Geburt eines Kindes sein, der Tod eines Elternteils, der Tod des Mannes, der Frau, der Verlust der Arbeit oder des Vermögens, eine schlimme Krankheit von Angehörigen, eine Straftat von außen, die unser Leben verändert, eine Katastrophe und vieles mehr.

Was ist dann zu tun? Welche Abzweigung nehme ich an der Kreuzung? Welche Entscheidungen treffe ich?

Das wichtigste ist schon einmal, dass wir erkennen, wir sind an einem solchen Wendepunkt angekommen. Viele Menschen verschließen in Ihrer Angst die Augen, wollen das nicht sehen, wollen nicht aus ihrer Komfortzone heraus.

So ein Wendepunkt bietet aber auch die Chance, wieder selbst die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Sei es durch einen Jobwechsel, die Auflösung einer unglücklichen Ehe, ein Amt aufgeben, das einem die Zeit zum Leben raubt, oder auch einfach kürzer zu treten, weil der Körper nicht mehr mitmacht, weil wir krank geworden sind.

Der Mensch fragt sich dann: „Warum gerade ich?“.

Manchmal kann eine Veränderung Schwierigkeiten oder Hindernisse mit sich bringen. Diese müssen überwunden werden. Es lohnt sich meist, die nötige Energie dafür aufzubringen. Stellen Sie die Meinung anderer nicht über ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Wie heißt es so schön: „Gut Ding braucht Weile.“ Geben Sie sich Zeit.

Nicht jeder kann ein selbstständiger Unternehmer sein, aber jeder kann der Chef seines Lebens sein. (Helmut Preußler)

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„Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.“

(Konfuzius)

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„Alle denken nur darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern.“ (Leo Tolstoi)

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„Nicht die stärksten Spezies werden überleben, sondern alle, die sich den Veränderungen am besten anpassen können.“

(Charles Darwin)