Endlich Raucher! - Oliver Kuhn - E-Book

Endlich Raucher! E-Book

Oliver Kuhn

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Beschreibung

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Raucher und erfahren Sie, warum 17 Millionen Deutsche mit gutem Grund zur Zigarette greifen! - Ein humorvolles Geschenkbuch In Endlich Raucher! präsentiert Oliver Kuhn auf unterhaltsame und faktensatte Weise die Vorzüge des Rauchens. Lernen Sie die Kippen-Anthropologie kennen und erfahren Sie, was Ihre Zigarettenmarke über Sie aussagt. Finden Sie heraus, warum der Bus immer dann kommt, wenn man sich eine Zigarette anzündet und wie man in nur fünf Minuten und 36 Zügen das Glück findet. Dieses humorvolle Geschenkbuch ist eine satirische Befreiung für alle Raucher und solche, die es werden wollen. Mit viel Witz und Coolness nimmt es die Leser mit auf eine Reise in die Welt der Zigaretten und des Rauchens in Deutschland. Eine erfrischende und unkonventionelle Sichtweise auf ein oft kontrovers diskutiertes Thema. Ob passionierter Raucher oder einfach nur neugierig - Endlich Raucher! bietet jede Menge Unterhaltung und überraschende Einsichten. Ein Must-Read für alle, die das Rauchen von einer ganz neuen Seite kennenlernen möchten!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 94

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Oliver Kuhn

Endlich Raucher!

100 gute Gründe (wieder) zu rauchen

Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG.

Über dieses Buch

Etwa 17 Millionen Menschen in Deutschland rauchen. Und das mit gutem Grund, denn Rauchern eröffnet sich eine faszinierende Welt, liebevoll beschrieben in diesem unterhaltsamen und faktensatten Buch. Unter anderem präsentiert Endlich Raucher:

Kippen-Anthropologie: Was die Zigarettenmarke über den rauchenden Menschen aussagt

Antwort auf letzte Fragen: Warum der Bus immer dann kommt, wenn man sich eine Zigarette anzündet

36 Züge zum Glück: Die Fünf-Minuten-Meditation

Inhaltsübersicht

Widmung

Einleitung

Achtung Nichtraucher!

Homo sapiens nicotini

Untergattung: der Homo sapiens nicotini donantus

Homo sapiens  nonfumare

Was wirklich passiert,  wenn Sie mit dem Rauchen aufhören

Typische Krankheiten, an denen  Nichtraucher sterben

Es lebe das  Schmerzensgeld

Liebeserklärung  an eine Freundin

Im Dunst der Phantasie

Tolle Werbung

Tolle Werbung 1

Tolle Werbung 2

Tolle Werbung 3

Das preisgekrönte Workout:  in 20 Tagen vom Nichtraucher zum Kettenraucher

Klarheit verschaffen

Zweifel vertreiben

Willen stärken

Aller Anfang ist schwer

Vorbereitung

Auf den Lifestyle kommt es an

Die Qual der Wahl

Der Ort

Die erste Zigarette

Training ist alles

Der Weg zum Profi

Was passiert, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören

Wertvolle Eingriffe ins Raum-Zeit-Gefüge: Warum der Bus immer dann kommt, wenn man sich eine Zigarette anzündet

Beharrlichkeit, Unbeugsamkeit, Wille – warum uns Warnhinweise ganz egal sind

Mein schönstes Raucherlebnis

Die schönsten Momente meines Lebens

Warum wir den Krieg verloren haben

Rechenexempel I

Schatzsuche

Zehn Orte, wo noch ein bisschen Kleingeld versteckt sein könnte

Vergnügen mit bitterem Beigeschmack

Noch acht Gründe, warum Rauchen irgendwie gut ist

Wichtige Zitate I

Gute Antworten. Aus Gesprächen mit Rauchern

Interview mit David Sedaris

Interview mit Jean-Paul Sartre

Gut zu wissen

Was alles Gesundheitsschäden hervorrufen kann

Fünf Dinge, von denen ich gerne abhängig bin

Der große Lungenschwindel

Die rauchende Zeitmaschine

Geheimer Raucherjargon

Der Automat

Gelbe Gefahr?

Religiöse Gedanken über die Zigarette

Gruselbilder auf Zigarettenschachteln

Die Passivrauch-Lüge

Die Kunst, leise Servus zu sagen: die letzte Zigarette – eine weise Entscheidung in der Todeszelle

Rauchende Stars

Die 27-Züge-Meditation

Warum die großen Schriftsteller rauchen

Gute Nachricht

Wer tötet hier wen?

Beim Barte des Proleten

Wundermittel Tabak

Wunderbares China

Die Predigt

Raucherhusten – ein beruhigendes Gefühl

20 Warnhinweise, die wir uns wünschen würden

Wer ist hier gesund?

Können Mäuse irren?

Wundersame Totenvermehrung

Ein Witz

Stimmen die Studien?

Nazi-Erfindung: Passivrauchen

Das übliche Nichtrauchergewäsch

Ein Indianer kennt keinen Krebs

Wichtige Zitate II

Wie schlimm ist Passivrauchen?

Ausgewählte wichtige Studien, die Sie kennen sollten

Eine Ferndiagnose

Die letzte Zigarette

Doch nicht süchtig?

Das Fitness-Workout für zu Hause und im Büro

Wie Sie in einer Flugzeugtoilette rauchen, ohne erwischt zu werden

Wie Sie mit einem Nichtraucher streiten und immer gewinnen

Warum Tabakrauch vor Insekten schützt

Tagebuch eines Sechsundneunzigjährigen

Einige berühmte und großartige Raucher

Tip für ein schönes Neujahr

Alkohol und Tabak – Brüder im Geiste

Legendäre Rauchszenen im Film

20 Filme, die man sich nur wegen der Rauchszenen anschauen sollte

Rechenexempel II

Zigaretten und Revolution

Die Zigarette als Geschenk

Die Zigarette danach

Ist Rauchen eine Sucht?

Kostenlose Zugabe

Fünf Dinge an denen Sie merken, dass Sie zuviel rauchen

Kurze Geschichte des Rauchens

Im Anfang war das Rauchen

Erster Ärger

Rauchen wird cool

Richtig Ärger

Die weisen Katholiken

Haben Sie mal eine Fackel?

Die Geburt der Zigarette

Das Ende der guten alten Zeit

Der moderne Anti-Raucher-Fundamentalismus

Ist Rauchen Sabotage an der »Volksgesundheit«?

Rechenexempel III

Dicke Luft in der Partnerschaft

Moderne Hexenjagd im Land der Unfreiheit

Auch Hunde rauchen

Netter Schimpanse

Zehn Dinge, die beim Rauchen nerven können

Wie will ich sterben?

Wo das Rauchen verboten gehört

Über die Gastfreundschaft

Warum der Staat uns ärgert

Tolle Synonyme für Zigarette

Eine Reportage von den Raucher-Weltmeisterschaften

Die militanten Nichtraucher

Süßes Nichtstun

Ich rauche, also bin ich

Die Raucher-Diät

Warum ehemalige Raucher plötzlich so schlecht draufkommen

Lustige Französin

Fünf Flirtsprüche für Raucher, die garantiert nicht funktionieren

Kippen-Anthropologie: Was die Zigarettenmarke über den Menschen aussagt

Marlboro

Camel

American Spirit

HB

Eckstein No 5, Ernte 23

Benson & Hedges

Salem No. 6

Cabinet, Club, f6, Karo, Juwel, Juno, Golden American

Ducal

R1

Nil, Gauloises

Roth-Händle, Gitanes

Supermarktzigaretten

Lucky Strike

St. Pauli – die Stadtteil-Zigarette

Revolutionäre Zelle: das Schulklo und die Raucherclique

Ein letzter Akt der Befreiung: Ich geh mal Zigaretten holen

Die 27-Züge-Meditation  Teil 2

Literaturhinweise

Marie Ellis starb im Dezember 2004 im Alter von 105 Jahren. Sie war ihr Leben lang starke Raucherin.

Die Mitbewohner des Seniorenheims spendierten ihr zur

Beerdigung einen Trauerkranz in Form einer Zigarette.

Nach ihrem Tod wollte sie, das versteht sich von selbst,

eingeäschert werden.

Als die Französin Jeanne Calment im Alter von

122 Jahren starb, hatte sie rund 100 Jahre lang geraucht.

Oft wurde sie nach dem Geheimnis ihres langen Lebens

gefragt. Ihre Antwort: »Ich lache oft.«

Auch mein Großvater Walter Brehm rauchte sein

Leben lang mit großer Inbrunst.

Er entschlief selig, während ich an diesem Buch schrieb,

im Alter von 90 Jahren.

 

Dieses Buch ist Euch gewidmet.

Einleitung

Willkommen daheim, im Schoß der engsten Raucherfamilie. Setzen Sie sich gemütlich hin und zünden Sie sich eine Zigarette an.

Lassen Sie uns einen tiefen Zug nehmen. Lauschen wir dem Glimmen der Zigarettenspitze. Lassen wir den Alltag für eine Zigarettenlänge hinter uns. Umwölkt von duftenden Tabakschwaden, liest sich dieses Buch am besten.

Sie brauchen keine Angst zu haben vor hysterischen Schreckensvisionen oder Appellen an Ihr Schuldgefühl. Ich beschütze Sie vor den Repressionen und Diffamierungen der Gesundheitsfanatiker.

Lesen Sie dieses Buch. Wenn Sie es nach der letzten Seite zuschlagen, werden Sie ein stolzer und zufriedener Raucher sein. Sie werden über genug Selbstbewusstsein, Durchsetzungskraft und Stolz verfügen, um selbst den aggressivsten Anfeindungen und Attacken der übermächtigen Nichtraucherlobby standzuhalten.

Auch als Nichtraucher heiße ich Sie herzlich willkommen. Aller Anfang ist schwer. Schämen Sie sich nicht, wenn Sie beim ersten Mal husten müssen oder Ihnen schwindlig wird. Dieses Buch wird Sie sehr behutsam an den Tabak heranführen. Nehmen Sie sich Zeit. Es kann Monate, manchmal sogar Jahre dauern, bis Sie zwei Schachteln am Tag rauchen können, ohne Kopfschmerzen davon zu bekommen.

Dieses Buch wendet sich an alle, die gerne rauchen und es sich nicht abgewöhnen möchten. Es richtet sich auch an all diejenigen, die mit dem Rauchen anfangen oder mehr rauchen möchten. Und nicht zuletzt bietet es eine wichtige Argumentationshilfe, wenn Sie Nachbarn, Freunde oder Verwandte vom Rauchen überzeugen möchten.

Damit Sie endlich wieder unbeschwert genießen können.

Achtung Nichtraucher!

Neue Studien beweisen, dass 100 Prozent aller Nichtraucher sterben. Und dennoch fangen immer noch viele Menschen nicht mit dem Rauchen an. Warum nur?

Homo sapiens nicotini

Der Homo sapiens nicotini, im Volksmund schlicht »Raucher« genannt, gehört zur Gruppe der Gelbfinger und Teeratmer. Er kommt weltweit vor, wenngleich er in vielen Ländern bereits auf der Roten Liste steht. Besonders in Amerika und Europa wird er verfolgt und ist von der Ausrottung bedroht.

Häufig wird er in Raucherecken, Bars, vor Hauseingängen und auf zugigen Balkonen gesichtet, wo er durch sein überaus fröhliches und geselliges Wesen auffällt. Dabei entzündet er in regelmäßigen Abständen eine kleine weiße Stange, von Anthropologen »Zigarette« genannt, die das klare Erkennungsmerkmal des Homo sapiens nicotini ist.

Doch auch wenn er gerade keine Zigarette im Mund hält, kann es sich um ein Exemplar dieser Gattung handeln. Um in diesem Fall sicherzugehen, ob es sich um einen Homo sapiens nicotini handelt oder nicht, empfiehlt es sich, das Exemplar eine Zeitlang zu beobachten; über kurz oder lang wird der echte Homo sapiens nicotini sich eine Zigarette zwischen die Lippen stecken.

Die Untergattung Homo sapiens kettennicotini hat nahezu immer einen solchen Stab im Mund. Besonders in den Morgenstunden ertönt sein kräftiges Husten, ein Signal, mit dem der Homo sapiens nicotini sein Revier markiert und Weibchen anlockt. Er wird durchschnittlich 64 bis 69 Jahre alt.

Untergattung: der Homo sapiens nicotini donantus

Dieser ausgesprochen unangenehme Parasit, auch »Schnorrer« genannt, ist häufig in der Nähe des Homo sapiens nicotini anzutreffen. Von seinen ständig wechselnden Wirten erbittet er Zigaretten, die er weder bezahlt noch zurückgibt.

Homo sapiens  nonfumare

Der Homo sapiens nonfumare, im Volksmund schlicht »Nichtraucher« genannt, gehört zur Gruppe der Gesundheitsapostel, Langweiler und Nervensägen. Er hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr stark ausgebreitet und ist besonders in Amerika und Europa bereits zu einer Plage geworden. Häufig wird er in Nichtraucherbereichen und auf Sportplätzen angetroffen, von wo aus er andere Gattungen, wie den weitaus friedfertigeren Homo sapiens nicotini, aus ihrem Lebensraum verdrängt und auszurotten versucht. Dabei gibt der Homo sapiens nonfumare ein nachdrückliches bellendes Husten und heisere Laute von sich, die als Drohgesten zu verstehen sind. Besonders skrupellos geht dabei die Gattung Homo sapiens exfumare vor. Der Homo sapiens nonfumare wird durchschnittlich 68 bis 73 Jahre alt.

Was wirklich passiert,  wenn Sie mit dem Rauchen aufhören

Immer noch gibt es Menschen, die so verantwortungslos sind, dass sie von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufhören. Ihnen scheint nicht klar zu sein, welchen Schaden sie damit anrichten: Die sympathische Tabakpflückerfamilie Savos-Mendos aus Honduras etwa verliert ihre Existenzgrundlage, wenn nur hundert Deutsche zu rauchen aufhören.

Der dreiundvierzigjährige Jorge Savos-Mendos und seine Frau Valerie werden von der Plantage gejagt, die Eltern büßen ihren Job, ihre kleine Wellblechhütte und den Zugang zu dem einzigen sauberen Brunnen weit und breit ein, die hübschen Töchter Ana, Maria und Goya verlieren jede Chance auf eine schulische Ausbildung. Die Mädchen landen in einem dreckigen Provinzpuff, der Vater muss für ein lächerliches Gehalt im Aloe-vera-Steinbruch schuften.

Die Organisation »Raucher ohne Grenzen« verweist auf die fürchterlichen Verhältnisse in den Slums Mittelamerikas, für die ganz eindeutig die Nichtraucherbewegung Nordamerikas verantwortlich ist.

Doch noch ist nicht alle Hoffnung verloren. Bei der Weltraucherhilfe können Sie schon mit einer Stange im Monat die Patenschaft für eine Tabakpflückerfamilie übernehmen. Bei der Organisation »Teera inkognita« quarzen derzeit über tausend engagierte Kettenraucher für ein Schulprojekt in Nicaragua. Die Aktion »Teer für die Welt« empfiehlt, an Silvester auf ein Feuerwerk zu verzichten und statt dessen zwischen den Feiertagen mehr zu rauchen, um den Welttabakbedarf anzukurbeln. Die Hilfsorganisationen »Aktion Rauchzeichen« und »Der internationale rote Balken« haben bereits Spendenkonten eingerichtet.

Doch auch bei uns sind die Folgen des Nichtrauchens nicht abzusehen. Hier das wahrscheinlichste Szenario: Schließung der Streichhölzer- und Feuerzeugfabriken, Massenentlassungen, Zusammenbruch der Wirtschaft, Krise in ganz Europa, die Alliierten sind in Alarmbereitschaft, die UNO interveniert, die USA wagen einen Alleingang, Dritter Weltkrieg.

Typische Krankheiten, an denen  Nichtraucher sterben

Darmkrebs

Hirnschlag

Parkinson

Malaria

Tetanus

Leberkrebs

Grippe

Pankreaskrebs

Alzheimer

Aids

Bluthochdruck

Durchfall

Tbc

Es lebe das  Schmerzensgeld

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