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-Die 60 wichtigsten Krankheitsbilder: von A (wie Adipositas) bis V (wie Virilismus). Alphabetisch sortiert und griffig aufbereitet. -Konkret und übersichtlich: alle wichtigen Informationen zur Ätiologie, Diagnostik und Therapie. Konkrete Dosierungshinweise, ausführlicher Medikamentenanhang -Diagnostische Methoden: alle relevanten Funktionstests und Diagnosehilfen: Testprinzip, Testdurchführung, Interpretation. Mit Normalwerten, zu erwartenden Befunden und Fehlermöglichkeiten. Neu in der 7. Auflage -Komplett überarbeitet und aktualisiert -Neue Tests -Weitere wichtige Krankheitsbilder -Noch besser strukturiert
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Seitenzahl: 241
Veröffentlichungsjahr: 2014
Endokrinologie für die Praxis
Diagnostik und Therapie von A-Z
Herausgegeben vonFrank Herrmann, Peter Müller, Tobias Lohmann, Henri Wallaschofski
Unter Mitarbeit vonStefan Karger, Tobias Wiesner
DiesesWerk wurde in der vorliegenden Form durch die Unterstützung folgender Firmen ermöglicht:
Lilly Deutschland GmbHNovartis Pharma GmbHNovo Nordisk Pharma GmbH
Anliegen dieses Buches ist es, dem Arzt auch ohne endokrinologische oder diabetologische Spezialkenntnisse ein Nachschlagewerk in die Hand zu geben, das ihm in seiner praktischen Tätigkeit einen raschen Überblick über Endokrinologische Erkrankungen ermöglicht. Dazu erlaubt es die alphabetische Anordnung der Krankheitsbilder, sich in kurzer Zeit über Symptome, Ursachen sowie diagnostische und therapeutische Maßnahmen zu orientieren und zu entscheiden, ob die erforderlichen Maßnahmen selbst durchgeführt werden können oder in die Hände eines Endokrinologen gelegt werden müssen. Ergänzt wurde diese 7. Auflage durch die neu erarbeiteten Themen „Nebennierentumoren“ , „Unerfüllter Kinderwunsch“ und „SIADH – Syndrom der inadäquaten ADH- Sekretion“ sowie durch die Diagnostischen Kapitel „Molekulargenetik“ und „Tumormarker“. Zur weiterführenden Erläuterung des Hauptteils „Erkrankungen und Symptome“ sind im Kapitel „Diagnostische Methoden“ diese einschließlich ihrer Durchführung und Bewertung gesondert dargestellt. Eine Tabelle der im Text genannten Medikamente mit Gegenüberstellung der internationalen Freinamen und Handelsnamen ergänzt die Ausführungen. Die Autorenschaft dieser 7. Auflage wurde mit Stefan Karger und Tobias Wiesner durch zwei weitere Leipziger Endokrinologen ergänzt.
Dresden, Erfurt, Leipzig, Sommer 2014Frank HerrmannPeter MüllerTobias LohmannHenri Wallaschofski
Die Reihenfolge der aufgeführten diagnostischen Methoden entspricht nicht zwangsläufig ihrer Wertigkeit.
Bei allen Laborbefunden ohne besondere Kennzeichnung handelt es sich um Untersuchungen im Blut.
Die im Kapitel "Diagnostische Methoden" aufgeführten Normalwerte für Blut- und Urinkonzentrationen der Hormone sind Orientierungshilfen und müssen mit dem zuständigen Labor abgestimmt werden. Wenn nicht anders bezeichnet, handelt es sich um Normalwerte für Erwachsene, vordergründig wurden die SI-Einheiten verwendet.
Vor Applikation der aufgeführten Medikamente muss eine aktuelle Information über Indikationen, Kontraindikationen, Nebenwirkungen und Dosierungsrichtlinien erfolgen, da trotz sorgfältiger Überprüfung der Angaben im Buch eine Garantie für deren Richtigkeit nicht übernommen werden kann.
Von den im Präparateverzeichnis genannten Medikamenten stehen zum Teil eine Vielzahl von Generika zur Verfügung.
Bedeutung folgender Zeichen:
Vorwort zur 7. Auflage
Hinweise für den Benutzer
Teil I Erkrankungen und Symptome
1 Adipositas
2 Adrenogenitales Syndrom (AGS)
3 Akromegalie
4 Amenorrhö
5 Anorexia nervosa
6 Cushing-Syndrom (Hyperkortisolismus)
7 Diabetes insipidus
8 Diabetes mellitus
9 Diabetisches Koma
10 Endokrine Orbitopathie
11 Gynäkomastie
12 Hirsutismus
13 Hochwuchs
14 Hodenhochstand (Kryptorchismus, Maldescensus testis)
15 Hyperaldosteronismus
16 Hyperkalzämiesyndrom
17 Hyperkalzämische Krise
18 Hyperparathyreoidismus (HPT)
19 Hyperprolaktinämiesyndrom
20 Hyperthyreose
21 Hypertonie, endokrin bedingt
22 Hypoglykämie
23 Hypogonadismus, männlicher (Hodeninsuffizienz)
24 Hypokalzämie
25 Hypoparathyreoidismus
26 Hypophysäres Koma
27 Hypophysentumoren
28 Hypophysenvorderlappeninsuffizienz (Hypopituitarismus)
29 Hypothyreose
30 Hypothyreotes Koma (Myxödemkoma)
31 Impotenz
32 Infertilität (Impotentia generandi)
33 Kinderwunsch, unerfüllter
34 Kleinwuchs
35 Klimakterium
36 Klinefelter-Syndrom
37 Multiple endokrine Neoplasie (MEN-Syndrome)
38 Nebennierenrindeninsuffizienz
39 Nebennierenrindeninsuffizienz, akute
40 Nebennierentumoren
41 Neuroendokrine Tumoren (NET)
42 Osteomalazie
43 Osteoporose
44 Paraneoplastische Endokrinopathien
45 Phäochromozytom
46 Polyglanduläre Autoimmunerkrankung (PGA)
47 Polyzystisches Ovarsyndrom (PCO-Syndrom)
48 Pubertas praecox
49 Pubertas tarda
50 Renale Osteopathie
51 Schilddrüsenknoten
52 Schilddrüsenmalignome
53 Sexuelle Störungen der Frau
54 SIADH (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion, Schwartz-Bartter-Syndrom)
55 Sterilität
56 Struma
57 Tetanischer Anfall
58 Thyreoiditis
59 Thyreotoxische Krise
60 Ullrich-Turner-Syndrom
61 Virilisierung
Teil II Diagnostische Methoden
62 Diabetesdiagnostik
63 Gastroenteropankreatische Tumordiagnostik
64 Hypophysendiagnostik
65 Knochenstoffwechseldiagnostik
66 Molekulargenetische Diagnostik
67 Nebennierendiagnostik
68 Schilddrüsendiagnostik
69 Sexualhormondiagnostik
70 Tumormarker, endokrinologische
Teil III Präparate
71 Medikamente (Auswahl)
Abkürzungen
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum
Infolge des Ungleichgewichts zwischen erhöhter Energiezufuhr (Ernährungsverhalten) und individuellem Kalorienverbrauch (Bewegungsarmut) sowie durch genetische und psychosoziale Faktoren auftretende Körperfettvermehrung mit Gewichtserhöhung
Body-Mass-Index (BMI) = Körpergewicht (kg)/Körpergröße2 (m)
Normalgewicht: 18,5–24,9 kg/m2
Übergewicht: 25,0–29,9 kg/m2
Adipositas: 30,0–34,9 kg/m2 (Grad 1), 35,0–39,9 kg/m2 (Grad 2), ≥ 40 kg/m2 (Grad 3)
Cave!
Adipositas geht einher mit einem erhöhten Risiko für:
Diabetes mellitus Typ 2
Fettstoffwechselstörungen
Hypertonie
PCO-Syndrom, Infertilität
Schlafapnoe-Syndrom
Depression
kardiovaskuläre Ereignisse wie Myokardinfarkt und Apoplexie (besonders bei abdominalem Fettverteilungstyp mit Taillenumfang von > 102 cm bei Männern und > 88 cm bei Frauen)
KarzinomerkrankungenLebenserwartung und ‑qualität sind vermindert
Mögliche Ursachen der Adipositas sind in ▶ Abb. 1.1 dargestellt.
Abb. 1.1 Mögliche Ursachen der Adipositas.
Essgewohnheiten (quantitativ, qualitativ)
Zeitpunkt und Umstände der Gewichtszunahme (seit Kindheit, Pubertät, Schwangerschaft, Klimakterium; äußere Einflüsse wie psychische oder physische Traumen, Krankheiten, Operationen, Berufs- oder Milieuwechsel)
Körpergewicht der Eltern und Geschwister (familiäre Disposition)
Bewegungsmangel
generalisierte Adipositas bei essenzieller Form
abdominale Fettverteilung (Taillenumfang bei Männern > 102 cm und bei Frauen > 88 cm)
Stammfettsucht, grazile Extremitäten, Büffelnacken und rote Striae bei Cushing-Syndrom
Hirsutismus und Virilisierung bei PCO-Syndrom
Ausschluss Endokrinopathie:
1 mg Dexamethason-Test: Kortisol nicht unter 50 nmol/l supprimierbar: Cushing-Syndrom
TSH ↑: Hypothyreose
Blutzucker ↑, oraler GTT, HBA1c: Diabetes mellitus
Insulin ↑ bei PCO-Syndrom
♀: Testosteron ↑, Androstendion ↑ bei PCO-Syndrom
Harnsäure ↑, Cholesterin ↑, Triglyzeride ↑ bei metabolischem Syndrom
Unterschiede zwischen essenzieller Adipositas und Cushing-Syndrom sind in ▶ Tab. 1.1 zusammengefasst.
Tab. 1.1
Unterschiede zwischen essenzieller Adipositas und Cushing-Syndrom.
Kriterium
Essenzielle Adipositas
Cushing-Syndrom
Anamnese
Gewichtszunahme
langfristig
relativ kurzfristig
Nahrungszufuhr
übermäßig
nicht wesentlich gesteigert
familiäre Belastung
häufig
keine
Medikamente
keine
Glukokortikoide?
Beschwerdebild
uncharakteristisch
möglich sind:
Leistungsknick
Sexualstörungen
psychische Veränderungen
Kopfschmerzen
Klinik
Ausmaß der Gewichtszunahme
stark
gering
Fettverteilung
generalisiert (einschließlich Extremitäten)
Stammfettsucht (grazile Extremitäten)
Büffelnacken
Vollmondgesicht
Striae
hell
dunkelrot
Labor
Kortisol
normal/↑
↑
Kortisol i.U.
normal
↑
Tagesrhythmik Kortisol
meist normal
aufgehoben
Dexamethason-Test
Kortisol supprimierbar
Kortisol nicht supprimierbar
indiziert bei:
Übergewicht (BMI 25,0–29,9 kg/m2) indiziert, wenn gleichzeitig adipositasassoziierte Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, Hypertonie oder Fettstoffwechselstörungen vorliegen
BMI > 30 kg/m2 (Adipositas)
therapeutisches Ziel:
langfristige Gewichtsreduktion und ‑stabilisierung
Reduktion und Besserung der Begleit- und Folgeerkrankungen
Förderung eines gesunden Lebensstils und der Lebensqualität
Das individuelle, unter Förderung der Motivation des Patienten langfristig angelegte Behandlungskonzept beinhaltet primär ein Basisprogramm aus Bewegungstherapie, Verhaltensmodifikation (Änderung des quantitativen und qualitativen Ernährungsverhaltens) und Ernährungstherapie:
initial Kalorienreduktion, verminderter Fettkonsum
später energiereduzierte Mischkost
Mahlzeitenersatz durch Formulaprodukte
definierte Gewichtsreduktionsprogramme
Bei Erfolglosigkeit (frühestens nach 3 Monaten) kommt eine medikamentöse Behandlung mit dem Fettresorptionshemmer Orlistat (Xenical) in Betracht.
Bei erfolgloser konservativer Therapie einer schweren Adipositas der Grade 2 und 3 mit Begleiterkrankungen sind chirurgische Maßnahmen (Magenband, Magen-Bypass, Schlauchmagen, Duodenal-Switch) in Erwägung zu ziehen.
Unterscheidung in klassische und nicht klassische AGS-Formen (Late-Onset-Formen häufiger als klassische AGS):
klassische AGS-Formen > 95% 21-Hydroxylase-Defekt
nicht klassische („late-onset“) Formen: Defekte der 21β-Hydroxylase, 11β-Hydroxylase und 3β-Hydroxysteroiddehydrogenase (3 -HSD)
Angeborene Steroidbiosynthesestörungen der Nebenniere mit Überproduktion von androgenen Nebennierenrindensteroiden mit nachfolgendem Kortisolmangel. Bei zusätzlicher Störung der Aldosteronproduktion Verlauf mit Salzverlustsyndrom. Die gestörte Kortisolsynthese führt über den Rückkopplungsmechanismus zu einer gesteigerten CRH- und ACTH-Ausschüttung mit Nebennierenrindenhyperplasie und Androgenüberproduktion.
Die Symptome des klassischen AGS sind in ▶ Abb. 2.1 dargestellt.
Abb. 2.1 Mögliche Symptome des klassischen AGS.
Cave!
Schnelles Wachstum mit vorzeitigem Epiphysenschluss (etwa 10. Lebensjahr), danach Minderwuchs. Bei Jungen in der Adoleszenz häufige, meist gutartige Hodentumoren (Palpationskontrolle).
Neugeborenen-Screening erfragen (s.u.)
als Säugling normal groß, als Kind zu groß, im Erwachsenenalter zu klein
♂: vorzeitiger Pubertätseintritt, eingeschränkte Fertilität, Nebennierenrindeninsuffizienz
♀: keine Menarche, tiefe Stimme, unerfüllter Kinderwunsch, Nebennierenrindeninsuffizienz
generelles Neugeborenen-Screening mit Bestimmung von 17-Hydroxyprogesteron im Vollblut am 3. Lebenstag
17-Hydroxyprogesteron ↑
Testosteron ↑
Androstendion ↑
Dehydroepiandrosteron ↑
ACTH ↑
Kortisol ↓
Steroidprofil i.U.
Dexamethason-Test: Normalisierung des erhöhten 17-Hydroxyprogesterons und Testosterons
ACTH-Test: deutlicher Anstieg des 17-Hydroxyprogesterons, kein Anstieg des Kortisols
genetische Untersuchung zur Differenzierung der Ursachen
Röntgen linke Hand: in der Kindheit Knochenalter gegenüber dem chronologischen Alter erhöht (Epiphysenschluss bereits etwa im 10. Lebensjahr)
Nebennierensonografie: Nebennierenrindenhyperplasie
Hodensonografie: Hodentumoren bei unzureichender Substitution TARTs (testikuläre adrenale Restumoren); DD: Leydig-Zell-Tumoren
Klitorishypertrophie, intersexuelles Genitale
Andere Intersexualitätsformen:
♀: virilisierende Nebennierenrinden- oder Ovarialtumoren
♂: echte Pubertas praecox
lebenslange Substitutionsbehandlung mit Glukokortikoiden
Beginn so früh wie möglich
zunächst in einer pädiatrischen, später in einer endokrinologischen Sprechstunde
Hydrokortison ist bis zum Abschluss des Längenwachstums Mittel der Wahl
Dosierung: 12–20 mg/m2 KOF/d, verteilt auf 3 Einzelgaben (keine Überdosierung im Kindesalter, sonst Wachstumsverminderung)
unter Mehrbelastung (z.B. Infektionen, Stress, Operation) Dosissteigerung notwendig
Salzverlustsyndrom: zusätzlich lebenslange Gabe von Fludrokortison
im Säuglingsalter ca. 0,05–0,3 mg/d
Kleinkinder 0,05–0,15 mg/d
Schulalter 0,1 mg/d
Erwachsene 0,1–0,15 mg/d in 2–3 Einzeldosen; Erwachsene auch Prednisolon 2–4 mg/m2 KOF, Dexamethason 0,25–0,5 mg/d (als Einmalgabe)
Cave!
Nothilfepass.
Bei früher Therapieeinleitung sowohl beim Mädchen (Menstruation, Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale, Schwangerschaft) als auch beim Jungen normale körperliche sexuelle Entwicklungen möglich. Bei zu später Diagnosestellung manchmal nur noch Teilerfolge (irreversible Wachstumsstörungen, Virilisierungserscheinungen). Gynäkologische Korrekturoperation bei Klitorishypertrophie. Im Kindesalter Kontrolle von Größe und Knochenreifung (Perzentilenkurven) sowie der Pubertätsentwicklung (Stadien nach Tanner).
Beim Verlauf mit Salzverlustsyndrom kann der renale Salzverlust zu einem lebensbedrohlichen Krankheitsbild führen, vorwiegend im Säuglingsalter und Kindesalter.
Erbrechen
Diarrhö
Exsikkose
Krämpfe
Lethargie
Hyperthermie
Schock
Hyperkaliämie
Hyponatriämie
Azidose
Hypoglykämie
Renin ↑
intensivmedizinische Bedingungen, Schock- und Azidosetherapie
Infusion von 0,9%iger NaCl-Lösung
Zugabe von Hydrokortison (10 mg Säuglinge, 25 mg Kinder, 50 mg Erwachsene) als Bolus
Erworbene adrenale Virilisierung durch Androgenüberproduktion einer Nebennierenrindenneoplasie (Adenom oder Karzinom) oder ‑hyperplasie.
Die Symptome des nicht klassischen AGS bei Frauen sind in ▶ Abb. 2.2 dargestellt.
Abb. 2.2 Mögliche Symptome des nicht klassischen AGS bei Frauen.
Cave!
Die bei Knaben und Männern mögliche Form bleibt klinisch meist unauffällig. Bei Mädchen und Frauen rasche Virilisierungserscheinungen bei Tumoren, allmähliche Entwicklung bei mildem Kortisolsynthesedefekt.
Late-Onset-AGS: nicht klassisches, sich überwiegend erst im Pubertätsalter mit Zyklusstörungen und Hirsutismus manifestierendes AGS (meist durch partiellen 21-Hydroxylase-Defekt)
Virilisierungserscheinungen (Bartwuchs, tiefere Stimme, Stirnglatze)
Zyklusstörungen
Libido ↓
Testosteron ↑
Dehydroepiandrosteron ↑
Dexamethason-Test: keine Normalisierung des erhöhten Testosterons bei Nebennierenrindentumoren; Normalisierung bei spät manifestiertem, mildem Kortisolsynthesedefekt
Sonografie, CT, MRT und Angiografie der Nebennieren zur Feststellung bzw. zum Ausschluss eines Nebennierenrindentumors
androgenproduzierende Ovarialtumoren
PCO-Syndrom
idiopathischer Hirsutismus
Operative Tumorentfernung. Bei beidseitiger Nebennierenrindenhyperplasie Behandlung wie bei angeborenem AGS.
Infolge Überproduktion von Wachstumshormon (STH/HGH) durch ein Hypophysenadenom oder andere Neoplasie hervorgerufenes Krankheitsbild
Die Symptome der Akromegalie sind in ▶ Abb. 3.1 dargestellt.
Abb. 3.1 Mögliche Symptome der Akromegalie.
Merke
Auftreten im Erwachsenenalter nach Abschluss des Längenwachstums. Im Wachstumsalter (vor Epiphysenschluss) entsteht ein Hochwuchs (Gigantismus, Kap. ▶ 13).
Das klinische Vollbild entwickelt sich schleichend über Jahre. Sehr selten ektopische GHRH-Produktion (Bronchial-, Pankreaskarzinom, Karzinoid).
starkes Schwitzen
Parästhesien, Karpaltunnelsyndrom
Veränderungen der Gesichtszüge (Vergleich mit älteren Fotos)
Sehstörungen, Kopfschmerzen
Wachstum der Hände und Füße (Schuhe bzw. Handschuhe und Ringe passen nicht mehr)
Müdigkeit, Leistungsknick
Libidoverlust
♀: Regeltempostörungen, Amenorrhö
♂: Potenzstörungen
Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden
Wesensveränderungen (Lethargie, Antriebsminderung, Stimmungsschwankungen), Schlafstörungen
Gewichtszunahme
Schlafapnoe-Syndrom
STH ↑
STH-Suppressionstest (oGTT 75 g): keine Senkung des STH-Spiegels unter 0,3 ng/ml (oder paradoxer Anstieg)
IGF-I ↑
Nüchternblutzucker ↑, pathologischer Befund des oGTT: Glukosestoffwechselstörung
Prolaktin ↑: Mischtumor
hypophysäre Ausfälle:
fT4 ↓, TSH ↓
Kortisol ↓, ACTH ↓
LH ↓, FSH ↓
LH-RH-Test negativ
MRT der Hypophyse: Hypophysentumor
Röntgen
Wirbelsäule: hypertrophierte Wirbelkörper, Keilwirbel, Osteoporose, Kyphosierung
Thorax: Herzvergrößerung
Gelenke: Arthropathie
Echokardiografie: linksventrikuläre Hypertrophie, Kardiomyopathie
Sonografie der Schilddrüse: Struma, Malignom
Endoskopie: Kolonkarzinom
Gesichtsfeldeinschränkungen, Visusminderung: Hypophysentumor
Zyklusstörungen
Akromegaloid: konstitutionelle Normvariante (oft seit Kindheit bekannt, zum Teil familiär gehäuft auftretend)
primäre Hypothyreose: myxödematöse Schwellungen
Cave!
Suche nach MEN-I-Syndrom (Kap. ▶ 37)
neurochirurgische Adenomentfernung (Methode der Wahl)
bei Mikroadenomen transsphenoidale, ggf. explorative selektive Adenomektomie
Makroadenome mit großer Ausdehnung haben geringere chirurgische Heilungschancen
bei großer Tumorausdehnung, Rezidiven, Operationsunfähigkeit oder ‑ablehnung:
medikamentöse Behandlung mit Dopaminagonisten und/oder Somatostatinanaloga bzw. STH-Rezeptor-Antagonisten (Pegvisomant – Somavert) oder
Radiatio (externe Bestrahlung, γ-Knife)
bei sekundären hormonellen Ausfällen entsprechende hormonelle Substitution
IGF-I normalisiert, STH nach Glukosesuppression unter 0,3 ng/ml (gilt nicht für Pegvisomant-Behandlung)
Dispensaire-Betreuung mit Verlaufskontrolle in einer endokrinologischen Sprechstunde
Bis zum vollendeten 16. Lebensjahr noch kein spontanes Einsetzen der Regelblutung
Mögliche Ursachen der primären Amenorrhö sind in ▶ Abb. 4.1 dargestellt.
Abb. 4.1 Mögliche Ursachen der primären Amenorrhö.
Schwangerschafts- und Geburtsverlauf
kindliche und frühkindliche Entwicklung, Wachstumsverlauf
Pubertätsbeginn und ‑verlauf
verspätete Menarche (auch in der Familie)
Begleitkrankheiten
psychische und physische Belastungen
Galaktorrhö (spontan, nach Kompression)
Virilisierung (männlicher Habitus und Behaarungstyp, tiefere Stimme)
Kopfschmerzen, Sehstörungen (bei Hypophysentumor)
Hypertonie (bei AGS)
Medikamentenanamnese (prolaktinsteigernde Medikamente)
Basaltemperaturmessung (mono-, biphasischer Zyklus)
genitale Fehlbildung (Gynatresie), Klitorishypertrophie
Intersexualität
funktionelle Zervixdiagnostik
Mammabeurteilung (Galaktorrhö)
vaginale/abdominale Sonografie
Laparoskopie mit Probeexzision (stets erst nach bildgebender Diagnostik): Gonadendysgenesie, Ovarialhypoplasie
Intersexualität
Prolaktin ↑: Hyperprolaktinämie
LH ↓, FSH ↓: hypothalamisch-hypophysäre Störung
LH ↑, FSH ↑: ovarielle Störung
LH ↑, FSH ↓: PCO-Syndrom
Östradiol ↓: primäre oder sekundäre Ovarialinsuffizienz
Gestagentest negativ: fehlende ovarielle Östrogenproduktion, Endometriumstörung
Östrogentest negativ: Endometriumstörung
LH-RH-Test: kein Anstieg von LH/FSH: hypophysäre Störung
Testosteron ↑:
PCO-Syndrom
androgenproduzierender Tumor (NNR, Ovar)
testikuläre Feminisierung
AGS
Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEAS) ↑:
PCO-Syndrom
androgenproduzierender Tumor
AGS
17-Hydroxyprogesteron ↑: AGS
Chromosomenanalyse:
Gonadendysgenesie (Turner-Syndrom)
Intersexualität (testikuläre Feminisierung)
Kortisol: NNR-Funktionsstörung
fT4, TSH: Schilddrüsenfunktionsstörung
vaginale und abdominelle Sonografie (Ovar, Uterus):
Gonadendysgenesie
Ovarialhypoplasie
Gynatresie
Ovar-MRT: Fehlbildung
Hysterosalpingokontrastsonografie: Intersexualität
NN-Sonografie und NN-CT: NNR-Tumor/‑Hyperplasie
MRT der Hypophyse: Hypophysentumor
Gesichtsfeldeinschränkung, Visusverminderung: Hypophysentumor
Behandlung in einer gynäkologisch-endokrinologischen Sprechstunde entsprechend dem Krankheitsbild und den Wünschen der Patientin:
Genitalfehlbildungen: nach Möglichkeit operative Korrektur
Gonadendysgenesie: Substitutionstherapie mit Östrogen-Gestagen-Präparaten; wegen des erhöhten Malignomrisikos dysgenetischer Ovarien ist die Gonadektomie zu erwägen (bei XY-Konstellation obligat)
Hyperprolaktinämie: Ausschluss verursachender Medikamente, ggf. Absetzen; bei Prolaktinom medikamentöse Therapie (Kap. ▶ 19)
andere endokrinologische Erkrankungen: spezifische Therapie (NNR- und Schilddrüsenfunktionsstörung, AGS)
Anorexia nervosa (Kap. ▶ 5): Psychotherapie und Gewichtsnormalisierung
sekundärer weiblicher Hypogonadismus: substitutive Östrogen-Gestagen-Therapie
Bei Kinderwunsch Stimulation der Ovarialfunktion in Spezialsprechstunde (Cyclofenil, Clomifen, FSH- und HCG-Präparat, ggf. nach GnRH-Agonisten- oder ‑Antagonistenvorbehandlung, oder pulsatile GnRH-Therapie)
Ausbleiben einer spontanen Regelblutung über 3 Monate nach vorherigen regelmäßigen Zyklen, ohne dass eine Schwangerschaft vorliegt
Cave!
Ausnahme „Post-Pillen-Amenorrhö“: Ausbleiben der Regelblutung über 6 Monate im direkten zeitlichen Zusammenhang mit der Beendigung der hormonalen Kontrazeption
Mögliche Ursachen einer sekundären Amenorrhö sind in ▶ Abb. 4.2 dargestellt.
Abb. 4.2 Mögliche Ursachen einer sekundären Amenorrhö.
Cave!
Vor weiterer Abklärung immer Frühschwangerschaft ausschließen (mit β-HCG-Enzymimmunoassay ist ein positives Ergebnis bereits sehr frühzeitig zu erhalten)!
Art und Dauer bisheriger Zyklusstörungen
bisherige Schwangerschaften
Medikamentenanamnese (Ovulationshemmer, Hormone, prolaktinsteigernde Medikamente)
ungelöste chronische Probleme und Konflikte
Absetzen von Ovulationshemmern (Zeitpunkt)
Klima-, Milieuwechsel
chronischer Stress, Angstzustände
schwere körperliche Belastungen, Leistungssport
Hitzewallungen, Schweißausbrüche
Gewichtszunahme, Kachexie
Begleitkrankheiten
Galaktorrhö
Zustand nach gynäkologischer Operation (Interruptio, Abrasio, Ovarektomie) oder Bestrahlung
Hirsutismus, Virilisierung
Kopfschmerzen, Sehstörungen (bei Hypophysentumor)
Operation oder Bestrahlung der Hypophysenregion
Chemotherapie
Adipositas
Basaltemperaturmessung (mono-, biphasischer Zyklus)
Ausschluss Gravidität/Menopause:
vaginale Sonografie
Hormondiagnostik: β-HCG, PRL, Östradiol, FSH
funktionelle Zervixdiagnostik
Mammabeurteilung (Galaktorrhö)
Laparoskopie (stets erst nach bildgebender Diagnostik):
ovarieller Tumor (selten)
polyzystische Ovarien (häufig)
(funktionelle) Ovarialzyste
Prolaktin ↑: Hyperprolaktinämiesyndrom
LH ↓, FSH ↓: hypothalamisch-hypophysäre Störung
LH ↑, FSH ↑: ovarielle Störung
Östradiol ↓: primäre oder sekundäre Ovarialinsuffizienz
Gestagentest:
negativ: fehlende ovarielle Östrogenproduktion, Endometriumstörung
positiv: PCO-Syndrom, ovarielle Tumoren, adrenale Erkrankungen
Östrogen-Gestagen-Test:
negativ: uterine Amenorrhö, Endometriumstörung
positiv: Ovarialinsuffizienz oder hypothalamisch-hypophysäre Störung
LH-RH-Test kein Anstieg von LH/FSH: hypophysäre Störung
Testosteron ↑:
androgenproduzierender Tumor (NNR, Ovar)
PCO-Syndrom
Dehydroepiandrosteron ↑:
androgenproduzierender Tumor
PCO-Syndrom
17-OHP ↑: AGS
Kortisol: NNR-Funktionsstörung
fT4, TSH: Schilddrüsenfunktionsstörung
vaginale und abdominelle Sonografie, Ovar-MRT: polyzystische Ovarien, ovarieller Tumor
NN-Sonografie und NN-CT: NNR-Tumor/‑Hyperplasie
MRT der Hypophyse: Hypophysentumor
Gesichtsfeldeinschränkung, Visusminderung: Hypophysentumor
Behandlung in einer gynäkologisch-endokrinologischen oder endokrinologischen Sprechstunde entsprechend dem Krankheitsbild:
idiopathisch, reaktiv psychogene Formen: medikamentöse Maßnahmen zunächst zurückhaltend; Konfliktbewältigung, bewusste Stressreduzierung, Psychotherapie, Sport sowie Gewichtsregulierung (Anorexia nervosa) stehen im Vordergrund; ggf. frühzeitige psychotherapeutische Mitbehandlung
extragonadale endokrinologische Erkrankungen mit hormonellem Defizit (HVL-, NNR-Insuffizienz, Hypothyreose, Diabetes mellitus): entsprechende Substitution
Prolaktinome: meist medikamentöse Behandlung (Kap. ▶ 19)
Tumoren von Ovar oder NNR (Hirsutismus, Virilisierung)
sonografisch glatte Ovarialzysten häufig medikamentös (HCG) therapierbar
alle anderen Tumoren: operative Entfernung
Amenorrhöen mit Sexualhormonmangel: Substitution mit Östrogen-Gestagen-Kombinationen
Bei Kinderwunsch: Ovulationsinduktion mit Clomifen, HMG oder FSH, häufig in Kombination mit GnRH-Analoga bzw. pulsatiler GnRH-Stimulation
Vorwiegend bei Mädchen in der Pubertät auftretende psychosomatische Erkrankung mit zum Teil erheblicher Magersucht bis zur Kachexie (BMI ≤ 17,5 kg/m2)
Die Symptome der Anorexia nervosa sind in ▶ Abb. 5.1 dargestellt.
Abb. 5.1 Mögliche Symptome der Anorexia nervosa.
Cave!
Das endokrinologische Leitsymptom ist das Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö) durch die gedrosselte hypophysäre Ausschüttung der Gonadotropine LH und FSH mit nachfolgend verminderter ovarieller Östrogensekretion. Der Therapieerfolg lässt sich am Wiedereintreten der Regelblutung messen.
Die Sekundärbehaarung ist erhalten.
typisch für Anorexia nervosa:
zunehmendes Untergewicht (BMI ≤ 17,5 kg/m2)
Gewichtsverlust selbst verursacht
„Idee“, zu dick zu sein (gestörtes Körperbild)
Angst vor dem Dickwerden (Gewichtsphobie)
Einschränkung und Verweigerung der Nahrungszufuhr
Gewichtsverlust als zwanghaftes Ziel (häufiges Wiegen)
ausgeprägte körperliche Aktivität
Krankheitsverleugnung, Falschaussagen zur Energiezufuhr
Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö)
Störung der Pubertätsentwicklung und des Wachstums
leistungsorientierte, strebsame, introvertierte Persönlichkeit
Zwanghaftigkeit, Neigung zu Perfektionismus
familiäre Konflikte, soziale Isolation
häufig Angststörungen, Depressionen
typisch für Bulimia nervosa:
Ess- und Heißhungerattacken (heimlich, demonstrativ)
selbstinduziertes Erbrechen, Laxanzienabusus, Diäten
Körpergewicht meist normal
ständiges Beschäftigen mit dem Essen
Furcht, zu dick zu werden
oft Konzentrationsstörungen
„Begleitende“ Veränderungen, zur Diagnostik nicht notwendig:
Elektrolyte: Kalium ↓, Natrium ↑
Nüchternblutzucker ↓
Blutbild: Anämie, Leukozytopenie, Thrombozytopenie
Östradiol ↓, Progesteron ↓, LH ↓, FSH ↓
fT4 normal, TSH normal oder ↓: „Low-T3-Syndrom“
IGF-I ↑
Ausschluss Nebennierenrindeninsuffizienz
Osteopenie, Osteoporose
Differenzialdiagnostische Aspekte der Anorexia nervosa sind in ▶ Tab. 5.1 dargestellt.
Tab. 5.1
Differenzialdiagnostik der Anorexia nervosa.
Kriterium
Anorexia nervosa
HVL-Insuffizienz
Morbus Addison
Hyperthyreose
Motorik
gesteigert
deutlich vermindert
vermindert
gesteigert
Sexualbehaarung
normal
vermindert
normal
normal
Hautfarbe
grau-gelb
blass
Hyperpigmentierung
normal
psychische Auffälligkeiten
ausgeprägt vorhanden
eher selten
eher selten
selten
Amenorrhö
vorhanden
vorhanden
evtl. vorhanden
nicht vorhanden
Therapieziel
Gewichtszunahme mit Eintritt der Regelblutung
Normalisierung des Essverhaltens
Änderung der Einstellung zu Körper und Gewicht
Beseitigung familiärer Konflikte unter Einbeziehung der Familie
frühzeitiger Therapiebeginn unter Motivation für die Bereitschaft zur Mitarbeit mittels individueller Behandlungsprogramme (Psycho-, Ernährungstherapie)
stationäre Behandlung bei
raschem Gewichtverlust
BMI unter 13 kg/m2
Suizidgefahr
somatischen Komplikationen wie Elektrolytstörungen
psychosozialen Komplikationen (soziale Isolation, familiäre Konflikte)
Die Prognose ist umso günstiger, je moderater der Gewichtsverlust und je kürzer die Krankheitsdauer ist.
Infolge erhöhter endogener Produktion von Glukokortikoiden durch die Nebennierenrinde oder durch deren exogene Zufuhr hervorgerufenes Krankheitsbild. Dagegen ist der Morbus Cushing definiert als hypophysäre ACTH-Hypersekretion mit folgender Glukokortikoidproduktion durch die Nebennierenrinde
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