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Die Effekte der Integrierten Versorgung, ihr Potential im Hinblick auf eine strategische und ökonomische Positionierung sowie Erfolgsfaktoren und Risiken werden in Beiträgen zu Themen wie z. B. Vergütung, Organisation, Recht, Qualitätsmanagement, Steuerrecht und Architektur aus betriebswirtschaftlicher Sicht beleuchtet. Dieser Herausgeberband bietet für den Leser wertvolle Hilfestellungen auch für die Einschätzung eigener Projektvorhaben.
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Seitenzahl: 430
Veröffentlichungsjahr: 2007
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Die Effekte der Integrierten Versorgung, ihr Potential im Hinblick auf eine strategische und ökonomische Positionierung sowie Erfolgsfaktoren und Risiken werden in Beiträgen zu Themen wie z. B. Vergütung, Organisation, Recht, Qualitätsmanagement, Steuerrecht und Architektur aus betriebswirtschaftlicher Sicht beleuchtet. Dieser Herausgeberband bietet für den Leser wertvolle Hilfestellungen auch für die Einschätzung eigener Projektvorhaben.
Prof. Dr. Karin Wagner lehrt BWL an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) Berlin. Dipl.-Kfm. Immo Lenz ist Geschäftsführer des Krankenhauses Charlottenstift Stadtoldendorf GmbH.
Karin Wagner Professorin für Produktions- und Logistikmanagement an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.
Immo Lenz Geschäftsführer des Krankenhauses Charlottenstift Stadtoldendorf GmbH.
Wolfgang Abraham Stefanie Ackerschott Volker E. Amelung Heiner Beckmann Roland Bersdorf Renate Döring Lutz Fritsche Karl-Heinz Gnutzmann Marius Greuèl Ralf Heese Helmut Hildebrandt Katharina Janus Jrgen König Julia Liebthal Axel C. Mühlbacher Rolf Dieter Müller Holger Patzschke Peter Pfeiffer Klaus Jürgen Preuß Jutta Räbiger Arnold Rekittke Joachim Roski Frank Schramm Verena Simon Matthias Stieglitz Eberhard Thombansen Hanswerner Voss
Karin Wagner/Immo Lenz (Hrsg.)
Erfolgreiche Wege in die Integrierte Versorgung
Eine betriebswirtschaftliche Analyse
Mit Beiträgen von:
Wolfgang Abraham, Stefanie Ackerschott, Volker E. Amelung, Heiner Beckmann, Roland Bersdorf, Renate Döring, Lutz Fritsche, Karl-Heinz Gnutzmann, Marius Greuèl, Ralf Heese, Helmut Hildebrandt, Katharina Janus, Jürgen König, Julia Liebthal, Immo Lenz, Axel C. Möhlbacher, Rolf Dieter Möller, Holger Patzschke, Peter Pfeiffer, Klaus Jrgen Preuß, Jutta Räbiger, Arnold Rekittke, Joachim Roski, Frank Schramm, Verena Simon, Matthias Stieglitz, Eberhard Thombansen, Hanswerner Voss, Karin Wagner
Verlag W. Kohlhammer
Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschtzt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfültigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Die Wiedergabe von Warenbezeichnungen, Handelsnamen oder sonstigen Kennzeichen in diesem Buch berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese von jedermann frei benutzt werden dürfen. Vielmehr kann es sich auch dann um eingetragene Warenzeichen oder sonstige gesetzlich geschützte Kennzeichen handeln, wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind.
Aus Gründen der flüssigeren Schreibweise und besseren Lesbarkeit wird im Text nicht explizit zwischen weiblichen und männlichen Wortformen unterschieden. Falls nicht anders hervorgehoben, ist jedoch die so ausgeschlossene Geschlechtsform selbstverständlich immer miteinbezogen.
gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
1. Auflage 2007
Alle Rechte vorbehalten © 2007 W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Umschlag: Gestaltungskonzept Peter Horlacher Gesamtherstellung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Stuttgart
Print: 978-3-17-019154-9
E-Book-Formate
pdf:
epub:
978-3-17-027232-3
mobi:
978-3-17-027233-0
Vorwort
Die Integrierte Versorgung Axel Mühlbacher und Stefanie Ackerschott
1 Hintergrund
2 Entwicklungsgeschichte
3 Gesetzliche Rahmenbedingungen und Kernelemente der IV
3.1 Begriffsbestimmung (§ 140a Abs. 1 SGB V)
3.2 Vertragspartner (§ 140b SGB V)
3.3 Vertragsgegenstand (§ 140b SGB V)
3.4 Vergütung (§ 140c SGB V)
3.5 Finanzierung (§ 140d SGB V)
3.6 Information und Datenkommunikation (§ 140b SGB V)
3.7 Weitere Handlungsoptionen
4 Umsetzung der Integrierten Versorgung
5 Erfolgsdimensionen und betriebswirtschaftliche Perspektiven der IV
5.1 Wettbewerbs- und Kosteneffekte
5.2 Organisatorische und qualitative Effekte
6 Fazit und Ausblick
Literatur
Kosten-Nutzen-Abwägungen in der Beurteilung von IV-Projekten Lutz Fritsche
1 Einleitung
2 Kostenträger
2.1 Nutzen
2.1.1 Anschubfinanzierung
2.1.2 Leistungssteuerung
2.1.3 Kostensenkung
2.1.4 Kundenbindung
2.2 Kosten
2.2.1 Entwicklungs- und Verhandlungsaufwand
2.2.2 Abrechnungs- und Controllingaufwand
2.2.3 Aufwand für Patienteninformation und -steuerung
2.3 Risiken
3 Leistungserbringer
3.1 Nutzen
3.1.1 Extra-budgetäre Erlöse
3.1.2 Skaleneffekte
3.1.3 Ausbau von Marktanteilen
3.2 Kosten
3.2.1 Opportunitätskosten
3.2.2 Organisatorischer Aufwand
3.2.2.1 Entwicklungsaufwand
3.2.2.2 Abrechnungsaufwand
3.2.2.3 Rekrutierung der Patienten
3.2.2.4 Dokumentation und Qualitätssicherung
3.2.2.5 Zusatzleistungen
4 Ausblick
Qualitätsmanagement und qualitätsgesicherte Behandlungspfade in der Integrierten Versorgung Eberhard Thombansen
1 Einleitung
2 Planung des qualitätsgesicherten Behandlungspfades
2.1 Auswahl des Falltyps oder der Klientengruppe
2.2 Definition des Zeitrahmens und der Dauer des Behandlungsprozesses
3 Festlegung der Ziele und Ergebnisse für jeden Behandlungsabschnitt
3.1 Qualitätsziele entsprechend den Leitlinien
3.2 Qualitätsziele entsprechend den Patientenerwartungen
3.3 Qualitätsziele entsprechend den Erwartungen der niedergelassenen Ärzte
4 Festlegung der zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen
5 Durchführung
6 Überprüfung der Ergebnisse
6.1 Dokumentation der Varianzen
6.2 Analyse der Abweichungen
7 Verbesserung: Rückmeldung der Daten an das jeweilige Team
8 Zusammenfassung und Ausblick
Literatur
Innovative Vergütungsmodelle auf dem Prüfstand – Ansätze zur Erhöhung der Behandlungsqualität und der Kosteneffizienz in der Integrierten Versorgung Katharina Janus, Volker Amelung und Hanswerner Voss
1 Einleitung
2 Vergütungssysteme im Überblick – was sie leisten können und was sie leisten sollen
2.1 Gehalt
2.2 Einzelleistungsvergütung
2.3 Fallpauschale
2.4 Kopfpauschale
2.5 Leistungsbasierte Entlohnung
3 Vergütungssysteme im Vergleich – Fallstudien aus den USA und aus Deutschland
3.1 Performance-basierte Vergütung von Ärzten
3.1.1 Ausgangslage
3.1.2 Ziele
3.1.3 Grundsätze
3.1.4 Ergebnisse
3.1.5 Beurteilung
3.2 Konzept zur leistungsbasierten Entlohnung im Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte (UGOM)
3.2.1 Ausgangslage
3.2.2 Ziele
3.2.3 Grundsätze
3.2.4 Ergebnisse und Beurteilung
4 Diskussion
Literatur
Die virtuelle Organisation: Der Schlüssel zur Integrierten Versorgung in Deutschland Axel Mühlbacher
1 Erfahrungen in den USA: Von Managed Care bis zur virtuellen Gesundheitsorganisation
2 Integrierte Versorgung in Deutschland: Gesundheitsversorgung – quo vadis?
3 Das Konzept der virtuellen Organisation in der Integrierten Versorgung
3.1 Kooperation: Institutionelle Integration
3.2 Koordination: Funktionelle Integration
3.3 Kommunikation: Technologische Integration
3.4 Information: Digitale Integration
4 Fallstudie: Managed Care-Organisationen in der Schweiz
4.1 Organisation und Verträge
4.2 Finanzierung und Vergütung
4.3 Information und Datenkommunikation
5 Lösungsansatz in Deutschland: Die Umsetzung des § 140a–d SGB V
Literatur
Über die Integrierte Versorgung zu mehr Transparenz, Patientenautonomie und echtem Qualitätswettbewerb – Plädoyer für eine „Stiftung Warentest“ im Gesundheitswesen Klaus Jürgen Preuß, Jutta Räbiger und Joachim Roski
1 Einleitung
2 Versichertenbefragung zu neuen Versorgungsformen
2.1 Befragungsergebnisse
2.2 Handlungsempfehlungen
3 Vorbilder für eine „Stiftung Warentest“ – das National Committee for Quality Assurance (NCQA) in den USA
4 Performance Measurement in der ambulanten Versorgung über HEDIS
5 Fazit
Literatur
Personal als zentrale Ressource der Integrierten Versorgung Arnold Rekittke
1 Regionalisierte Strukturpolitik in der Gesundheitswirtschaft
2 Integrierte Versorgung als Lösung
3 Beispiel: InCareNet – Netzwerk Pflege und Integrierte Versorgung
4 Bedeutung der Partizipation
5 Wirkung von Integrierter Versorgung auf die Beschäftigung
6 Fazit: Ressource Personal
Literatur
Mögliche Gestaltungsmodelle der Integrierten Versorgung unter Berücksichtigung von rechtlichen und steuerlichen Auswirkungen Holger Patzschke und Peter Pfeiffer
1 Einführung
2 Zulässigkeit ausgewählter Gestaltungsmöglichkeiten
3 Steuerrechtliche Grundlagen
3.1 Allgemein
3.2 Ertragsteuerrecht
3.3 Umsatzsteuerrecht
3.4 Gemeinnützigkeitsrecht
3.5 Umwandlungssteuerrecht
4 Gestaltungsmodelle der Integrierten Versorgung
4.1 Die schuldrechtliche Kooperation
4.1.1 Zivilrecht
4.1.2 Steuerrecht
4.1.2.1 Laufende Besteuerung
4.1.2.2 Besonderheiten bei der Einbindung steuerbegünstigter Körperschaften
4.2 Die GbR und die GmbH
4.2.1 Zivilrecht
4.2.2 Gremien der Gesellschaften unter Berücksichtigung der Vorgaben des SGB V
4.2.2.1 Grundsätzliches
4.2.2.2 Gremien der GbR
4.2.2.3 Gremien der GmbH
4.2.3 Ausgestaltung der Satzung
4.2.4 Steuerrecht
4.2.4.1 Besteuerung der GbR
4.2.4.2 Besteuerung der GmbH
4.2.4.3 Steuerbegünstigte IV-GmbH
4.3 Besondere Gestaltungsformen und deren steuerliche Folgen
4.3.1 Die Betriebsaufspaltung
4.3.2 Die umsatzsteuerliche Organschaft
5 Haftung
6 Aufnahme weiterer Leistungserbringer bzw. Ausstieg
7 Arbeitsrecht
8 Fallbeispiel
Literatur
Wettbewerbs- und Gewährleistungsrecht in der Integrierten Versorgung Frank Schramm und Julia Liebthal
1 Einführung
2 Vertragliche Vereinbarung von Gewährleistungsregeln für ärztliches Handeln
2.1 Gesetzliche Haftungsgrundlagen für ärztliches Handeln
2.2 Gewährleistungsklausel in der Integrierten Versorgung
2.3 Versicherungsrechtliche Konsequenzen
2.4 Bestimmung von Qualitätszielen als Alternative
3 Anwendbarkeit von Wettbewerbs- und Kartellrecht
3.1 Nationales Wettbewerbs- und Kartellrecht
3.2 Anwendbarkeit des europäischen Wettbewerbs- und Kartellrechts
3.3 Grundrechtsschutz
4 Anwendbarkeit des Vergaberechts
4.1 Ausschluss des Vergaberechts über § 69 SGB V
4.2 Vorliegen der Voraussetzungen der §§ 97 ff. GWB
4.2.1 Dienstleistungsauftrag
4.2.2 Öffentlicher Auftraggeber
5 Zusammenfassung
Literatur
Architektonische Anforderungen an krankenhausassoziierte Gesundheitszentren als Plattform für Integrierte Versorgung Jürgen König
1 Einleitung
1.1 Standort des GZ und Anbindung an das Krankenhaus
1.2 Zielgruppenorientierte Erschließung
1.3 Leistungsdichte – Verdichtete Grundrisse
1.4 Flexibilität
1.5 Die Rolle des Planers
2 Ein gelungenes Beispiel für die Etablierung der Integrierten Versorgung
2.1 Städtebauliche Standortbestimmung
2.2 Die Anbindung des MZL an das Krankenhaus
2.3 Zielgruppenorientierte Erschließung des MZL
2.4 Hohe Angebotsdichte
2.5 Anpassungsfähigkeit des MZL
2.6 Bedeutung der Integrierten Versorgung im MZL
3 GZ: Neubau oder Altbau ?
4 Zusammenfassung
Literatur
Einsatz gesundheitsökonomischer Evaluationsinstrumente im Rahmen integrierter Versorgungsverträge in der Psychatrie Marius Greuèl und Matthias Stieglitz
1 Ausgangslage
1.1 Aktuelle Versorgungssituation von psychiatrischen Patienten und finanzielle Fehlanreize
1.2 Die Suche nach alternativen Finanzierungsmodellen
1.3 Integriertes Versorgungsmanagement durch gemeinsame Budgetverantwortung
2 Vertragsmodelle und Evaluationsdesign
2.1 Regionales Budget in Schleswig-Holstein
2.1.1 Projektziel
2.1.2 Organisation und Finanzierungsmodell
2.1.3 Projektevaluation und zu erwartende Ergebnisse
2.2 Die Managementgesellschaft als Vertragspartner für die Integrierte Versorgung
2.2.1 Projektziel
2.2.2 Organisation und Finanzierungsmodell
2.2.3 Projektevaluation und zu erwartende Ergebnisse
2.3 Integrationsvertrag von Krankenhaus und ambulanter Koordinierungsstelle für gerontopsychiatrische Patienten
2.3.1 Projektziel
2.3.2 Organisation und Finanzierungsmodell
2.3.3 Projektevaluation und zu erwartende Ergebnisse
2.4 Integrierter Versorgungsvertrag der BKK zur Verringerung der Krankenhauskosten
2.4.1 Projektziel
2.4.2 Organisation und Finanzierungsmodell
2.4.3 Projektevaluation und erwartete Ergebnisse
3 Fazit
Literatur
Integrierte Versorgung als Instrument der Entwicklung von Ganzheitsmedizin – Aufbau einer Managementgesellschaft und Qualitätsgemeinschaft Roland Bersdorf
1 Das Motiv: Förderung der Ganzheitsmedizin
2 Das Ziel: der Vollversorger
3 Der Weg
3.1 Entwicklung der Qualitätsgemeinschaft
3.2 Aufbau einer Managementgesellschaft
3.3 Indikationsspezifische Leistungskomplexe als Instrument des Aufbaus
4 Beispiel: Leistungskomplex Geburt
4.1 Teilnahme der Versicherten
4.2 Teilnahme der Leistungserbringer
4.3 Leistungen
4.4 Qualitätsentwicklung
4.5 Budgetbildung
4.6 Wirtschaftlichkeit
5 Fazit
Integratives Konzept zur Tinnitus-Intensivtherapie an der Charité Universitätsmedizin Berlin nach § 140a–d SGB V Verena Simon
1 Einführung
1.1 Tinnitus – die Erkrankung
1.2 Situations- und Umfeldanalyse
2 Projektbeschreibung
2.1 Teilnehmerakquisition der Leistungserbringer
2.2 Ziele des Projekts
2.3 Vergütungssysteme
2.4 Teilnahmebedingungen und -anreize für Versicherte
3 Zwischenbilanz und Perspektiven
Literatur
Entwicklungsgeschichte und Kalkulationsumfeld eines IV-Vertrags zur Endoprothetik Helmut Hildebrandt, Ralf Heese, Heiner Beckmann und Renate Döring
1 Einführung
2 Vorstellung des St. Josef-Stiftes Sendenhorst
3 Rahmenbedingungen für stationäre Einrichtungen im Gesundheitswesen – Leistungs- und Erlösbegrenzungen und ihre Auswirkungen
4 Bestandsaufnahme eines Behandlungspfades in der Endoprothetik
5 Erarbeitung eines Konzeptes zur Integrierten Versorgung in der Endoprothetik
5.1 Vertragsgestaltung
5.2 Grundzüge der Verträge zur Integrierten Versorgung in der Endoprothetik
5.3 Sektorenübergreifende Leistungsfestlegung und Komplexpauschale
5.4 Zusammenhang der Leistungen im Rahmen der Integrierten Versorgung und den im Budget enthaltenen Leistungen
5.5 Vergütungsausschluss bei Rezidivoperationen
6 Integrierte Versorgung in der Praxis
7 Ausblick
Literatur
Integrierte Versorgung auf der Basis von Komplexpauschalen Wolfgang Abraham und Karl-Heinz Gnutzmann
1 Ausgangslage
2 Berechnung der Komplexpauschale
2.1 Auswahl des Versorgungsmodells
2.2 Auswahl der Indikationen
2.3 Aufbau der Komplexpauschale
2.3.1 Erhebung der Kosten
2.3.2 Kosten des stationären Bereichs
2.3.3 Kosten des ambulanten Sektors
2.3.4 Die Komplexpauschale
2.4 Die Gestaltung der Verträge
3 Retrospektive Betrachtung
4 Kritische Würdigung
Integrierte Versorgung: Umsetzung in der AOK Berlin – Die Gesundheitskasse Rolf D. Müller
1 Einleitung
2 Grundlegende Positionierung zu integrierten Versorgungsansätzen
3 Antragseingänge, Antragsteller und Themenfelder
4 AOK Berlin: Entwicklung eigener Konzepte
5 Integration der Integrierten Versorgung in die Aufbau- und Ablauforganisation der AOK Berlin
6 Umsetzung in der AOK Berlin
6.1 Aufbau eines Projektteams Integrierte Versorgung und einer erweiterten Projektgruppe
6.2 Antragsbearbeitung
6.3 Vertragsvorbereitung und -verhandlung
6.4 Projektmanagement, Vertragscontrolling und administrative Erfordernisse
7 Schlussbemerkungen
Effekte und Potenziale der Integrierten Versorgung – Ergebnisse einer Evaluationsstudie Karin Wagner, Stefanie Ackerschott und Immo Lenz
1 Einleitung
2 Auswahlverfahren
3 Inhalt und Umfang der Integrierten Versorgung
3.1 Inhalt der Verträge
3.2 Größe der stationären Einrichtungen
3.3 Anzahl der beteiligten Krankenkassen an IV-Verträgen
3.4 Teilnehmerstruktur
4 Ziele der Leistungserbringer
5 Maßnahmen zur Realisierung der Ziele
6 Realisierungsaufwand
6.1 Personalwirtschaftliche Effekte
6.2 Investitionskosten
6.3 Kosten-Nutzen-Abwägung
7 Positionierung durch Integrierte Versorgung
7.1 Verbesserung der Unternehmensposition
7.2 Erfolgsfaktoren für die Vertragsrealisierung
8 Probleme der Projektrealisierung
8.1 Probleme mit den Krankenkassen
8.2 Probleme mit anderen Leistungserbringern
8.3 Probleme mit (potenziellen) IV-Versicherten
9 Anschubfinanzierung
10 Gestaltungsvorschläge zukünftiger Rahmenbedingungen
11 Fazit
Literatur
Herausgeber- und Autorenverzeichnis
Seit Anfang des Jahres 2004 wird das deutsche Gesundheitswesen durch eine neue Versorgungsform revolutioniert: Die Integrierte Versorgung (IV) nach § 140a–d SGB V ist ein innovatives Organisations- und Finanzierungskonzept, auf dessen Grundlage eine umfassende Strukturreform der Gesundheitsversorgung realisiert werden soll. Die Implementierung der IV stellt die Teilnehmer am Gesundheitsmarkt vor neue Herausforderungen und hat bislang noch weitgehend unerforschte betriebswirtschaftliche Auswirkungen auf die Unternehmensbereiche der Gesundheitsversorger.
Das Buch hat das Ziel, erfolgreiche Projekte der IV aus betriebswirtschaftlicher Sicht darzustellen und eine erste Kosten/Nutzen-Evaluation von Projekten der Integrationsversorgung vorzunehmen. Dabei sollen die Erfahrungen der bisherigen Leistungserbringer mit der IV gebündelt und die Frage beantwortet werden, welche Faktoren aus betriebswirtschaftlicher Sicht zum Erfolg führen und welche Risiken auftreten können.
Im ersten Teil des Buches werden spezielle Themen aus den Bereichen Vergütung, Organisation, Qualitätsmanagement, Recht und Steuerrecht sowie Architektur im Hinblick auf die betriebswirtschaftlichen Anforderungen, Lösungsmöglichkeiten und Auswirkungen behandelt. So ist von strategischer Bedeutung, welches Vergütungssystem sowohl ökonomisch als auch medizinisch zu optimalen Ergebnissen führt (Beitrag Janus, Amelung, Voss). Axel Mühlbacher beschreibt gangbare Wege einer virtuellen Vernetzung. Mit der Frage, wie die Qualität der Behandlung in der IV von den Patienten entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen eingeschätzt werden kann, beschäftigen sich die Beiträge von Preuß, Räbiger und Roski sowie von Thombansen. Auch ist die Frage von Interesse, wie die IV sich auf die Arbeitsbedingungen und Qualifikationsanforderungen der Beschäftigten auswirkt (Beitrag Rekittke). Die steuerlichen, gesellschafts-, arbeits- und versicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen sind insbesondere von Bedeutung, wenn an der sektorenübergreifenden Versorgung Angehörige der freien Berufe (z. B. Ärzte), Gewerbetreibende (z. B. Servicefirmen der Reinigung), kommunale Gebietskörperschaften und gemeinnützige Einrichtungen (z. B. Krankenhäuser) an einem gemeinsamen Unternehmen mitwirken (Beiträge Patzschke/Pfeiffer und Schramm/Liebthal). Durch die architektonische Ausgestaltung der Gebäude können die Effizienz und damit die Erfolgsfaktoren der IV unterstützt werden (Beitrag König).
Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen wesentliche betriebswirtschaftliche Themenbereiche und Fragestellungen der praktischen Umsetzung und Projektevaluierung, die anhand von innovativen Praxisbeispielen – aus unterschiedlichen Blickwinkeln – ausführlich dargestellt werden. Besonders interessant ist die Idee, durch Nutzung der IV strategische Ziele zu verwirklichen. Umfassende Fallbeispiele aus der Psychiatrie (Beitrag Greuèl/Stieglitz), der Ganzheitsmedizin (Beitrag Bersdorf) und der Tinnitusbehandlung (Beitrag Simon) zeigen hier Wege auf, die erfolgversprechend sind und eine effiziente Behandlung mit einem hohen Patientennutzen verbinden. Die Evaluation der IV in der Endoprothetik (Beitrag Hildebrandt/Heese/Döring/Beckmann) und die Berechnung von Komplexpauschalen in einer Praxisklinik (Beitrag Abraham/Gnutzmann) gewähren Einblicke in die erfolgreiche Umsetzung der IV. Bei der Bearbeitung und Genehmigung von IV-Verträgen spielen die Krankenkassen eine wichtige Rolle. Welche Ziele die Krankenkassen verfolgen und wie sich die Organisation der Kassen verändert, um auf die neuen Anforderungen zu reagieren, wird von Müller hinterfragt.
Im Rahmen einer empirischen Erhebung erfolgt abschließend eine Auswertung laufender IV-Projekte unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Hierbei werden die wesentlichen Anforderungen und Erfolgsfaktoren der IV erfasst. Ziel der Analyse ist es, repräsentative Aussagen über die Effekte der Integrierten Versorgung und ihr Potenzial zur strategischen und ökonomischen Positionierung zu ermitteln (Beitrag Wagner/Ackerschott/Lenz). Das Buch versteht sich als kompakter Ratgeber für viele praktische, betriebswirtschaftliche Fragestellungen zur erfolgreichen Umsetzung von IV-Projekten und ermöglicht dem Leser dadurch eine Einschätzung der eigenen Projektaussichten.
Berlin/Stadtoldendorf, im Januar 2007
Prof. Dr. Karin Wagner Dipl.-Kfm. Immo Lenz
Axel Mühlbacher und Stefanie Ackerschott
Die Integrierte Versorgung ist ein neues, innovatives Organisations- und Finanzierungskonzept, das Anreize für die Bildung einer Versorgungsstruktur setzt, die Qualität, Wirtschaftlichkeit und ablaufoptimierte Behandlungsprozesse generieren soll (Rebscher 2004). Die Versorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfolgte bislang in verschiedenen Leistungssektoren, deren Organisation durch eine starke Spezialisierung und Aufgabenteilung geprägt ist. Durch diese Ausrichtung der Versorgungssektoren auf abgegrenzte Zuständigkeitsbereiche haben sich voneinander abgeschottete Versorgungsstrukturen entwickelt, die eine sektorübergreifende Versorgung verhindern (Becker 2004). An den Schnittstellen der Sektoren führt die fehlende Abstimmung zu einer Diskontinuität der Behandlungsprozesse und steht einer wirtschaftlichen, qualitätsorientierten und an den Bedürfnissen der Patienten orientierten Versorgung im Wege. Abstimmungsmängel bestehen vor allem zwischen der ambulanten und der stationären Versorgung, der akuten Krankenbehandlung und der Rehabilitation sowie innerhalb der vertragsärztlichen Versorgung (Fuchs 2004). Die Verantwortung für die Behandlung und Betreuung der Patienten wird nicht für den gesamten Prozess übernommen. Besonders bei Erkrankungen mit sektorübergreifendem Behandlungsbedarf sind viele Leistungserbringer nicht in der Lage, alle Phasen der Patientenversorgung zu überschauen und zu koordinieren. Eine Transparenz über die einzelnen Behandlungsschritte in der Versorgungskette ist deshalb nicht gegeben (Mühlbacher 2002). Hierdurch entstehen hohe Effizienz- und Qualitätsverluste. Die sektoral getrennten Modalitäten für die Bedarfsplanung und Vergütung verleiten zudem dazu, statt einer effizienten Behandlung individuelle und sektorspezifische Optimierungsstrategien zur Umsatz- und Erfolgsmaximierung zu betreiben (Strang 2004, Hildebrandt 2003). Dem Patienten werden die Integrationsleistung und die Koordination seines Behandlungsweges aufgebürdet (Becker 2004).
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