Es begann im Regen - Sandra Olsen - E-Book

Es begann im Regen E-Book

Sandra Olsen

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  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2020
Beschreibung

Als Mädchen wuchs Marianne in ärmlichen Verhältnissen auf. Ihren Vater hatte sie nie gekannt, dafür hatte sie aber viele Onkels und einen Stiefvater. Als dann auch noch ihre Mutter verstarb, strengte sie sich besonders an und studierte Betriebswirtschaft. Sie schloss ihr Studium so gut ab, sodass sie direkt von der Uni aus an eine Firma vermittelt wurde, wo sie die Personalabteilung übernahm und zweiter Chef wurde. Das war ihr aber nicht genug, sie wollte mehr. In Fernlehrgängen studierte sie Betriebsführung und fand nach ihrem Abschluss eine Anstellung bei einer Firma, für die Herstellung von Lebensmittelverpackungen.
Eines Abends wollte sie im strömenden Regen nach Hause fahren, musste aber feststellen, dass sie einen platten Vorderreifen an ihrem Fahrzeug hatte. Wie sollte sie als Frau jetzt bei strömendem Regen den Reifen wechseln?

Plötzlich näherte sich von der Seite her ein junger Arbeiter aus ihrer Firma, der für sie den Reifen wechselte. Ab diesem Zeitpunkt lief in ihrem Leben nicht mehr so wie vorher. Dieser Vorfall beeinflusste ihr weiteres Leben und es kam zu allerlei verzwickten Situationen.
Sie verliebte sich in den jungen Arbeiter Ray aus er Versandabteilung, und ihr Leben nahm auf einmal einen ganz anderen Verlauf, als geplant. Lebte sie noch zuvor alleine, so konnte sie ohne den jungen Mann jetzt nicht mehr sein.
Eines Tages wurde ihr von einer Mitarbeiterin über den Flurfunk zugetragen, dass sich ein Spion in der Firma aufhalten würde, und im Auftrag des Firmenbesitzers, spionieren würde.
Wie es in dieser turbulenten Geschichte weiter geht, und was es sich mit diesem Spion auf sich hatte, das können sie hier in dieser erotischen Romanze selbst erlesen.

Viel Spaß beim Lesen
Sandra Olsen

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Sandra Olsen

Es begann im Regen

Chefin verliebt sich in ihren Arbeiter

BookRix GmbH & Co. KG81371 München

Alle Rechte vorbehalten

Chefin verliebt sich in einen Arbeiter.

 

 

 

 

 

 

 

Der heutige Tag, also der Arbeitstag, das heißt, er war ja fast schon zu Ende.

 

Marianne war eine der letzten in der Firma, aber das war für sie nichts Ungewöhnliches.

 

Heute hatte sie wieder einen schweren Tag hinter sich gebracht und war froh, endlich Feierabend zu haben und endlich nach Hause zu kommen.

 

Nicht, dass ihr die Arbeit keinen Spaß machte, nein, sie war froh über ihre Arbeit und hatte lange daran gearbeitet, bis sie in der Position war, in der sie heute ist.

 

Die junge Frau, sie war erst achtundzwanzig Jahre alt, aber sie war auch die stellvertretende Leiterin des Unternehmens, also der zweite Chef über vierundsechzig Mitarbeiter des Betriebes.

 

Sie übernahm das Personalbüro, das durch einen, aus Altersgründen ausscheidenden Mitarbeiter, frei wurde.

 

Es war eine Niederlassung von einer größeren Fabrik in Deutschland, für die sie hier in Hamburg, einige Zubehörteil fertigten, also waren sie ein Zulieferbetrieb für einen größeren Autobauer in Baden Württemberg.

 

Marianne kommt aus einer Provinzstadt in Niedersachsen, wo sie aufwuchs und auch zur Schule ging.

 

Nach der Schule studierte sie Betriebswirtschaft, und als sie damit fertig war, wurde sie, da sie eine gute Schülerin mit hervorragendem Abschluss war, direkt von der Schule aus, an ihren heutigen Arbeitgeber vermittelt.

 

Schon als Teenager träumte sie von der Großstadt und wollte nicht in der Provinz verbleiben.

 

Die einzige Alternative, die sie zu dieser Zeit in ihrer Heimatstadt sehen konnte, das war die Alternative, die auch viele ihrer Freundinnen gewählt hatten.

 

Einen Freund, ein frühes Baby, vor dem Schnellkochtopf stehen, dann schnell heiraten, im Stadtviertel wohnen und dort bleiben, Hausmütterchen spielen und in Armut und Abgeschiedenheit mit ihrem Ehemann dahinleben.

 

Später nahmen viele von diesen Frauen eine Aushilfstätigkeit, in irgendeinem Kaufhaus an, damit sie ihr eigenes Taschengeld hatten.

 

Es gab auch einige, die eine Putzstelle angenommen hatten und so ihren Weg gingen.

 

Genau das wollte Marianne nicht, ihr schwebte ein anderes Leben vor, denn sie wollte sich und der Welt beweisen, dass man aus sich etwas machen konnte, wenn man nur wollte.

 

Diese Firma, die sie jetzt mitleidet, war ihr erster Schritt in die freie Marktwirtschaft für sie gewesen, fühlte sich aber, zu weitaus höherem berufen.

 

Ihre Mama war bereits vor mehreren Jahren, an einer unheilbaren Krankheit verstorben, und das einzige „Zuhause“, das für sie dann noch übrig war, das war ihr Stiefvater, kein großer Preis.

 

Es gab nie einen richtigen Vater für sie, es war immer ihre Mutter und eine Parade von Freunden, und Stiefvätern gewesen, denen sie gehorchen musste.

 

Eigentlich wusste sie nicht, wer ihr wirklicher Erzeuger war, Väter und Onkels hatte sie viele.

 

Als ihre Mama verstorben war und der Stiefvater sie immerzu zu grapschen versuchte, fasste sie den Entschluss, ihr Leben sollte anders sein, als dies ihrer Mama, und sie kniete sich in ihre Lernphase, damit sie so schnell als möglich, diesen Grapsch-Versuchen ihres Stiefvaters, entrinnen konnte.

 

Aus diesem Grunde war sie auch ganz froh, dass die Schule sie an diese Firma vermittelt hatte, für die sie jetzt tätig war.

 

Sie verließ ihre Heimatstadt, zog nach Hamburg und sie, also die junge Frau Marianne Trustmann, sie war ab diesem Augenblick, auf sich allein gestellt. 

 

 

 

2. Kapitel

 

 

 

 

 

 

 

Als sie nach Hamburg kam, musste sie sich zuerst einmal eine Wohnung suchen, was in dieser Millionenstadt kein Leichtes war.

 

Oft stand sie in einer Schlange von mehreren hundert Interessenten, wenn eine öffentliche Wohnungsbesichtigung angesagt war.

 

Nicht dass sie hohe Ansprüche an eine Wohnung stellte, nein, sie wohnte in einem Hostel, das ihr mit der Zeit doch etwas zu teuer war, und sie unbedingt eine Wohnung benötigte.

 

Nach mehreren Wohungsbesichtigungen, hatte sie Glück, als sie von dem Vermieter nach ihren Einkünften und ihrer Arbeitsstellung gefragt wurde, und sie diese Firma nennen konnte, für die sie tätig war.

 

Sie konnte ein sicheres und ausreichendes Einkommen nachweisen und somit dem Vermieter vermitteln, dass sie eine solvente Mieterin sei.

 

Durch das der Vermieter zweimal zuvor Mietnomaden in seiner Wohnung hatte, und diesen Zustand diesmal unbedingt vermeiden wollte, bekam sie den Zuschlag und hatte jetzt ihre eigene Wohnung, sogar mit eigenem Parkplatz vor dem Haus, der aber einhundert Euro pro Monat extra kostete.

 

Es war für sie eine Weile, kein großartiges Leben, denn sie musste ihre neue Wohnung einrichten und Möbel sind bekanntlich sehr teuer, wenn man Qualität haben will.

 

Ihr Geld wurde von ihr immer rationiert und vorausschauend eingeteilt, aber sie machte es ja für sich und ihr zukünftiges Leben.

 

Als sie sich eingerichtet hatte, so wie sie es sich immer vorstellte, nahm wieder ihr Ehrgeiz Besitz von ihr.

 

Sie meldete sich an einer Fernschule an und wollte in der Nachschulung, Management, Geschäftsführung und Steuerrecht studieren.

 

Ihre Entschlossenheit machte sie zu einer erstklassigen Schülerin.

 

Mit ihrer Ausbildung nahmen ihre Fähigkeiten und Aufgaben im Unternehmen auch weiterhin zu.

 

Sie wollte in bessere Positionen, wenn nicht in dieser Firma, dann in einer anderen.

 

Marianne studierte weiter und endete mit einem hervorragenden Abschluss, der ihr in der freien Wirtschaft viele Türen und Tore öffnete.

 

Und das wollte sie jetzt nutzen.

 

 

 

3. Kapitel

 

 

 

 

 

 

 

Da Marianne in ihrer jetzigen Firma nicht weiterkommen konnte, sie war ja bereits zweiter Chef, aber nach mehr strebte, schaute sie sich in bestimmten Foren des Internets um, wo Führungskräfte gesucht wurden.

 

Dort wurde sie nach längerer Zeit fündig, nach einem Angebot, das ihr zusagte und sie die erforderliche Qualifikation auch nachweisen konnte.

 

Es war zwar eine andere Branche, sie suchten jemand, der die Betriebsführung übernehmen sollte.

 

Es war einer der bundesweit führenden Fachanbieter für Industrieverpackungen aller Art.

 

Diese Firma entwickelte und fertige Verpackungen für die Lebensmittelindustrie an.

 

Sie bewarb sich mit den gewünschten Unterlagen und Nachweisen, und wurde daraufhin zu einem persönlichen Gespräch vorgeladen.

 

Nach einigen Tagen bekam sie ein Schreiben dieser Firma und wurde zu einem erneuten Gespräch gebeten.

 

Wieder einige Tage später bekam sie dann die Mitteilung, dass man sich freue, sie für diese Arbeit, gewonnen zu haben.

 

Erst dann kündigte sie ihre derzeitige Stellung in ihrer Firma und bereitete sich auf ihre neue Aufgabe vor.

 

Man versuchte sie, in der jetzigen Firma zu halten, aber Marianne hatte den festen Entschluss, eigenverantwortlich, ein Unternehmen zu leiten, denn dafür hatte sie ihre Fernschule absolviert.

 

Jetzt war sie in einer Position, wo sie selbst der Chef war und niemand mehr in der Firma über sich hatte.

 

Sie musste die Geschicke dieser Firma jetzt selbstständig leiten und Verantwortung gegenüber den Eigentümern zeigen.

 

Die junge Frau trug jetzt die alleinige Verantwortung über eine Belegschaft, von fünfundachtzig Mitarbeiter, die in Schicht arbeiteten.

 

Ihr Einkommen war jetzt so groß, dass sie aus ihrer kleinen Wohnung ausziehen konnte und sich eine etwas größere, in besserer Lage zulegen konnte.

 

Marianne lebte jetzt in einer schöneren Wohnung, mit unterbautem Blick auf die Elbe, wo sie oft am Fenster saß und den Schiffen zusah, die nach Hamburg herein oder heraus fuhren.

 

Sie hatte gut auf sich selbst aufgepasst, trainierte im Fitnessstudio, um fit zu bleiben, und war ziemlich brillant in ihrem neuen Job.

 

Marianne Trustmann ging es gut, mit ihren neuen Aufgaben.

 

Aber jetzt war der Arbeitstag für sie beendet, und sie freute sich auf ihr gemütliches Zuhause.

 

 

 

4. Kapitel

 

 

 

 

 

 

 

Als sie dann endlich Feierabend hatte und das Bürogebäude verließ, stellte sie fest, es hatte geregnet.

 

Tatsächlich regnete es immer noch, und dies auch noch außerordentlich stark in Strömen, wie sie selbst feststellen konnte.

 

Gut, dass sie ihren Trenchcoat trug, der etwas wasserdicht war, und auch noch zusätzlich einen Regenschirm dabei hatte.

 

Ihr Auto stand nicht zu weit draußen auf dem Firmenparkplatz, es stand sozusagen auf dem Chefparkplatz, unweit des Einganges.

 

Trotzdem spannte sie den Regenschirm auf, um wenigstens die Unterlagen, die sie unter ihrem Arm trug, vor diesem unliebsamen Regen zu schützen.

 

Als sie zu ihrem Fahrzeug kam, stellte sie fest, ihr Auto hatte einen platten Vorderreifen.

 

„Auch das noch“, stöhnte sie.

 

Marianne stand im Regen, sah es sich nur ungläubig an und war geschockt über so viel Pech.

 

Sie war eine erstklassige Chefin, ja, sie war großartig in ihrem Job und sie war die Ansprechpartnerin in der Firma für alle Mitarbeiter, aber sie wusste nicht, wie man einen Reifen wechselte.

 

Dies hier jedoch, das war Neuland für sie.

 

„Verdammt“, sagte sie mit leiser Stimme und wusste, dass sie feststeckte, und ausgerechnet, bei diesem Sauwetter musste jetzt der Reifen gewechselt werden.

 

Sie stand und starrte weiterhin ungläubig auf den platten Vorderreifen.

 

Die Chefin dachte angestrengt nach, kam aber nicht auf die Idee, zu überlegen, wie sie sich darum kümmern könnte, dass sie doch noch nach Hause käme, ohne den Reifen zu wechseln und nass zu werden.

 

Sie begann gerade zu überlegen, wen sie anrufen könnte, um sie aus dieser heiklen Situation herauszuholen, als sich jemand von der Seite des Gebäudes her, ihr langsam näherte.

 

„Frau Trustmann“, sagte eine Stimme und erschreckte sie nur ein wenig.

 

Sie drehte sich um und sah Ray Widmann, einen der Arbeiter aus der Verpackungs- und Versandabteilung in ihrer Firma.

 

Ray war ungefähr vier Jahre jünger als Marianne, schätzte sie zumindest dem Aussehen nach.

 

„Oh Herr Widmann“, sagte sie und war froh, jetzt nicht mehr alleine zu sein.