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Beschreibung

Exzellenz in der Thoraxchirurgie. Sie bewältigen Ihre täglichen Aufgaben routiniert und kompetent? Das genügt Ihnen nicht? Sie wollen zu den Besten Ihres Faches gehören? Herausragende Experten bringen ihr Wissen für Sie auf den Punkt, inhaltliche Schwerpunkte bilden: - Spezielle chirurgische Anatomie - Indikationsstellung - spezialisierte Methodenkompetenz mit Meilen- und Stolpersteinen - Komplikationsmanagement jeweils im Gesamtkontext der Begleiterkrankungen. Kommen Sie direkt zum Wesentlichen dank prägnanter Texte und erstklassiger Abbildungen - von der anatomischen Darstellung über Algorithmen und Skizzen bis hin zu einzigartiger bildgebender Diagnostik. Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

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EPUB

Seitenzahl: 1402

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Expertise Thoraxchirurgie

Michael Rolf Müller, Stefan B. Watzka,

Michael Rolf Müller, Clemens Aigner, Marcus Albert, Florian Augustin, Frank Beckers, Johannes Bodner, Otto Chris Burghuber, Servet Bölükbas, Giovanni Luca Carboni, Michel Christodoulou, Barbara Danzl-Erne, Engelbert Deusch, Hendrik C. Dienemann, Patrick Dorn, Martin Eichhorn, Godehard Friedel, Markus Furrer, Michel Gonzalez, Thomas Graeter, Stefan Guth, Thomas Hachenberg, Okka Hamer, Erich Hecker, Ruth Hecker, Bernhard Hirt, Hans-Stefan Hofmann, Peter Hohenberger, Beatrix Hoksch, Michaela Horn-Tutic, Martin Hürtgen, Jörg Hutter, Rolf G. C. Inderbitzi, Nora Inhoff, Mahmoud Ismail, Peter Kestenholz, Thomas Kiefer, Andreas Kirschbaum, Walter Klepetko, Tibor Krajc, Thorsten Krueger, Ludwig Lampl, Franz Lax, Gunda Leschber, Michael Lindner, Torsten Loop, Corinna Ludwig, Ronald Lützenberg, Beatrice Marzluf, Eckhard Mayer, Miena Meshkat, Christian Meyer, Kai Nowak, Selma Oguzhan, Jean Yannis Perentes, Florian Primavesi, Helmut Prosch, Gerhard Rauscher, Silvia Reich-Weinberger, Martin Reichert, Axel Rolle, Eric Rössner, Jens-Carsten Rückert, Ralph-Ingo Rückert, Holger Rupprecht, Thomas Schilling, Joachim Schirren, Moritz Schirren, Ralph Alexander Schmid, Thomas Schmid, Isabelle Opitz, Christian Peter Schneider, Didier Schneiter, Thomas Shiozawa, Horia Sirbu, Alexis Slama, Philipp Stapel, Erich Stoelben, Elisabeth Stubenberger, Marc Swierzy, Sandra Tomaszek, Arschang Valipour, Stefanie Veit, Thorsten Walles, Stefan B. Watzka, Walter Weder, Natalie Weißensteiner, Heinz Wertzel, Gerold Wilfing, Hauke Winter, Biruta Witte, Florian Wolf, Peter Wurnig,

569 Abbildungen

Vorwort

Mit dem vorliegenden Werk wollen wir eine Lücke im Fachbuchmarkt schließen, auf dem seit geraumer Zeit kein umfassendes deutschsprachiges Buch der Thoraxchirurgie erschienen ist.

Das vorliegende Werk hat zum Ziel, sämtliche Aspekte der Thoraxchirurgie in Theorie und Praxis umfassend und praxisrelevant darzustellen und kann außerdem zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung in Deutschland, Österreich und der Schweiz dienen.

Bei der Strukturierung des Werkes verfolgten wir das Konzept, die einzelnen thoraxchirurgisch relevanten Krankheitsbilder, unterteilt in gutartige und bösartige Erkrankungen, im Detail darzustellen, wobei besonderer Wert auf die didaktische und grafische Aufbereitung der Kapitel gelegt wurde. Das zweite leitende Grundkonzept bei der Auslegung dieses Buches war die Betonung des „D-A-CH“-Gedankens. Es wurde deshalb besonderer Wert darauf gelegt, nicht nur anerkannte Experten aus jedem Fachgebiet als Autoren zu gewinnen, sondern auch, dass Experten aus fast allen thoraxchirurgischen Abteilungen und Kliniken im deutschen Sprachraum vertreten sind.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Experten bedanken, die mit ihren Beiträgen die Idee eines modernen, umfassenden Lehrbuches der Thoraxchirurgie in deutscher Sprache mit dem Titel „Expertise Thoraxchirurgie“ von der ersten Stunde an mit Enthusiasmus, hohem persönlichem Einsatz und Professionalität mitgetragen haben.

Dem Thieme Verlag, vor allem Frau Antje-Karen Richter, Frau Silvia Haller und Herrn Florian Toniutti, sei herzlich gedankt für die hervorragende Mitgestaltung und Betreuung des Buches und die stets angenehme Zusammenarbeit.

Wir übergeben dieses Werk der interessierten Leserschaft in der Hoffnung, damit einen Beitrag zur Ausbildung, Qualitätssicherung oder auch nur zum verbesserten Verständnis von Theorie und Praxis unseres schönen Faches geleistet zu haben. Besonders dem chirurgischen Nachwuchs in Deutschland, Österreich und der Schweiz möge es als Anregung dienen, dieses attraktive Fach zu ergreifen.

Wien, im Herbst 2015Die Herausgeber

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Teil I Allgemeiner Teil

1 Theoretische Grundlagen

1.1 Geschichte der Thoraxchirurgie im deutschsprachigen Raum

1.1.1 Ausgangspunkt

1.1.2 Umfeld

1.1.3 Wegbereiter – die heroische Phase

1.1.4 Nachfolgende Generationen – auf dem Weg in die Jetztzeit

1.1.5 Chirurgie der Tuberkulose und der chronischen Infekte

1.1.6 Ösophaguschirurgie

1.1.7 Politische Entwicklungen – verpasste Chancen

1.1.8 Der lange Weg zur Thoraxchirurgie

1.1.9 Literatur

1.2 Chirurgische Anatomie des Thorax(1)

1.2.1 Knöcherner Thorax

1.2.2 Muskeln

1.2.3 Pleura

1.2.4 Lunge

1.2.5 Mediastinum

1.2.6 Obere Thoraxapertur

1.2.7 Literatur

1.3 Respiratorische Physiologie

1.3.1 Respiratorisches System

1.3.2 Atemmechanik

1.3.3 Ventilation

1.3.4 Pulmonale Blutzirkulation

1.3.5 Zusammenspiel von Ventilation und Perfusion

1.3.6 Diffusion

1.3.7 Literatur

1.4 Grundlagen der Bildgebung

1.4.1 Röntgen-Thorax

1.4.2 Computertomografie

1.4.3 Magnetresonanztomografie

1.4.4 Ultraschall

1.4.5 Positronenemissionstomografie

1.4.6 Interventionelle Radiologie

1.4.7 Literatur

2 Präoperatives Management

2.1 Allgemeine Kriterien der Operabilität

2.1.1 Einleitung

2.1.2 Kardiologische Abklärung vor Lungenresektion

2.1.3 Präoperative pneumologische Evaluierung vor Lungenresektion

2.1.4 Was bringt die Zukunft?

2.1.5 Literatur

2.2 Bronchoskopie und endobronchialer Ultraschall

2.2.1 Bronchoskopie in der Diagnostik intrathorakaler Tumoren

2.2.2 Radiale Ultraschallsonde

2.2.3 EBUS und transbronchiale Nadelaspiration im Staging des Bronchialkarzinoms

2.2.4 Therapeutische Bronchoskopie

2.2.5 Literatur

2.3 Anästhesiologische Kriterien der Operabilität und Risk Management

2.3.1 Mortalität

2.3.2 Atemwegsprobleme

2.3.3 Alter

2.3.4 Paraneoplastische Syndrome

2.3.5 Alkoholismus

2.3.6 Demenz

2.3.7 Diabetes mellitus

2.3.8 Lungenfunktion und respiratorische Reserve postoperativ

2.3.9 Pulmonale Hypertension

2.3.10 Rauchen

2.3.11 Kardiale Komorbiditäten

2.3.12 Zerebrovaskuläre Vorerkrankungen

2.3.13 Antikoagulation und Blutungsrisiko

2.3.14 Nierenfunktionsstörungen

2.3.15 Leberzirrhose

2.3.16 Risiko und Ressourcenallokation

2.3.17 Prädiktoren für einen verlängerten Krankenhausaufenthalt

2.3.18 Literatur

2.4 Chirurgische Kriterien der Operabilität und präoperative Risikoabschätzung (Risk Scores)

2.4.1 Einleitung

2.4.2 Kardiales Risiko

2.4.3 Pulmonales Risiko

2.4.4 Operatives Risiko

2.4.5 Literatur

3 Allgemeine Prinzipien thoraxchirurgischer Operationen

3.1 Intubation, Beatmung und Narkoseführung

3.1.1 Einleitung

3.1.2 Ziele des anästhesiologischen Managements

3.1.3 Anästhesiologische Vorbereitung des Patienten

3.1.4 Intraoperatives anästhesiologisches Management

3.1.5 Tracheale Intubation und Einlungenventilation

3.1.6 Einlungenventilation

3.1.7 Hochfrequenz-Jetventilation in der Thoraxanästhesie

3.1.8 Perioperative Infusionsbehandlung

3.1.9 Postoperatives Management

3.1.10 Literatur

3.2 Lagerung des Patienten und chirurgische Zugangswege

3.2.1 Lagerung

3.2.2 Anteriore Zugänge

3.2.3 Laterale Zugänge

3.2.4 Posteriore Zugänge

3.3 Offene Techniken der Resektion und Rekonstruktion

3.3.1 Einleitung

3.3.2 Generelle Technik

3.3.3 Spezielle Techniken

3.3.4 Sublobäre Resektionen

3.4 Techniken der minimalinvasiven Chirurgie

3.4.1 Zugangswege der thorakoskopischen Chirurgie

3.4.2 Lunge

3.4.3 Pleura

3.4.4 Mediastinum

3.4.5 Brustwand

3.4.6 Literatur

3.5 Minimalinvasive anatomische Lungenresektionen

3.5.1 Terminologie

3.5.2 Historisches

3.5.3 Indikation

3.5.4 Operativ-technische Aspekte

3.5.5 Ergebnisse

3.5.6 Zusammenfassung und Ausblick

3.5.7 Literatur

3.6 Mediastinoskopie und VAMLA

3.6.1 Geschichte der Mediastinoskopie

3.6.2 Indikationen

3.6.3 Ergebnisse

3.6.4 Operative Technik

3.6.5 Erweiterungen

3.6.6 Intraoperative Komplikationen

3.6.7 Postoperative Komplikationen

3.6.8 Ausblick

3.6.9 Literatur

3.7 Laser in der Thoraxchirurgie

3.7.1 Einleitung

3.7.2 Geschichte und Entwicklung des thoraxchirurgischen Lasers

3.7.3 Handhabung des Lasers

3.7.4 Anwendung

3.7.5 Komplikationen

3.7.6 Sicherheitsmaßnahmen

3.7.7 Zusammenfassung

3.7.8 Literatur

3.8 Robotic in der Thoraxchirurgie

3.8.1 Einleitung

3.8.2 Roboterassistierte Lungenresektion

3.8.3 Roboterassistierte Thymektomie

3.8.4 Mediastinale Parathyreoidektomie

3.8.5 Thorakale Sympathektomie

3.8.6 Syndrom der ersten Rippe (Thoracic-outlet-Syndrom – TOS)

3.8.7 Ösophagus

3.8.8 Zusammenfassung

3.8.9 Literatur

4 Postoperative Nachbetreuung

4.1 Postoperatives Management

4.1.1 Hintergrund

4.1.2 Postoperative Phase 1: Aufwachphase (Ausleitung, Stabilisierung)

4.1.3 Postoperative Phase 2: Überwachungsphase (Überwachung, Monitoring)

4.1.4 Postoperative Phase 3: Konsolidationsphase (Kontrollen, Mobilisation)

4.1.5 Literatur

4.2 Thoraxdrainagen und Management des Pleuraspalts

4.2.1 Einführung

4.2.2 Legen einer Thoraxdrainage

4.2.3 Drainagearten

4.2.4 Management des Pleuraspalts

4.2.5 Literatur

4.3 Behandlung nicht chirurgischer Komplikationen(2)

4.3.1 Einleitung

4.3.2 Pulmonale Komplikationen

4.3.3 Kardiale Komplikationen

4.3.4 Positiver Schockindex

4.3.5 Postoperatives Delir

4.3.6 Unspezifische und seltene Komplikationen

4.3.7 „Aliens“ der postoperativen Komplikationen

4.3.8 Literatur

4.4 Behandlung chirurgischer Komplikationen

4.4.1 Postoperative Blutung

4.4.2 Lappentorsion

4.4.3 Bronchusinsuffizienz und Anastomoseninsuffizienz

4.4.4 Postoperativer Chylothorax

4.4.5 Persistierende Parenchymfistel

4.4.6 Persistierender apikaler Pleuraraum nach Lungenresektion

4.4.7 Postoperatives Pleuraempyem

4.4.8 Literatur

4.5 Pneumonieprophylaxe

4.5.1 Risikofaktoren, Ursachen und Pathophysiologie

4.5.2 Definition Pneumonie

4.5.3 Aspekte der Prävention

4.5.4 Literatur

4.6 Rolle der perioperativen Physiotherapie

4.6.1 Einleitung

4.6.2 Präoperative Physiotherapie

4.6.3 Postoperative Physiotherapie

4.6.4 Literatur

5 Risikomanagement und Qualitätskontrolle in der Thoraxchirurgie

5.1 Risikomanagement

5.1.1 Einleitung

5.1.2 Kernprozesse des Risikomanagements

5.1.3 Grundsätze des Risikomanagements (nach ONR 49000:2010)

5.1.4 Anwendung des Risikomanagements

5.1.5 Literatur

5.2 Qualitätssicherung

5.2.1 Qualität in der Medizin

5.2.2 Qualitätssicherung in der Medizin

5.2.3 Dokumentationsprogramme und Register

5.2.4 Ausblick

5.2.5 Fazit

5.2.6 Literatur

6 Tissue Engineering und Geweberekonstruktion in der Thoraxchirurgie

6.1 Definition Biomedizin

6.2 Bioartifizieller Trachealersatz in der Klinik

6.2.1 Medical Need: klinischer Stellenwert von Atemwegstransplantaten

6.2.2 Atemwege sind eine Grenzfläche zwischen Körper und Umwelt

6.2.3 Realisierte biomedizinische Behandlungsansätze für den Trachealersatz

6.3 Bioartifizieller Lungenersatz

6.4 Literatur

7 Prinzipien der Forschung in der Thoraxchirurgie

7.1 Allgemeines

7.2 Wissenschaftliche Fragestellung und Recherche

7.3 Evidenzbasierte Thoraxchirurgie als Grundlage wissenschaftlicher Projekte

7.3.1 Beurteilung von Qualität und Relevanz externer Quellen

7.4 Forschungsorganisation, Kooperation und Drittmittelakquise

7.4.1 Forschungsorganisation

7.4.2 Drittmittelakquise

7.5 Gewebeasservierung und Gewebebanken

7.6 Grundlagenforschung und translationale Forschung

7.7 Forschung an Lungenkliniken: Welche Voraussetzung benötige ich, um forschen zu können?

7.8 Literatur

Teil II Spezieller Teil

8 Angeborene Fehlbildungen des Thorax

8.1 Einleitung

8.2 Symptomatik

8.3 Diagnostik

8.3.1 Operationsalter

8.4 Therapie

8.4.1 Entwicklung

8.4.2 Geschlossene Technik

8.4.3 Offene Techniken

8.4.4 Implantatentfernung

8.4.5 Therapiealternativen

8.5 Komplikationen

8.6 Literatur

9 Neoplastische Erkrankungen des Thorax

9.1 Tumoren der Lunge

9.1.1 Rundherde der Lunge: differenzialdiagnostische und therapeutische Überlegungen

9.1.2 Benigne Lungentumoren

9.1.3 Lungenkarzinom

9.1.4 Karzinoidtumoren der Lunge

9.1.5 Lungenmetastasen

9.1.6 Seltene Tumoren der Lunge

9.2 Tumoren der Pleura

9.2.1 Pleuramesotheliom

9.2.2 Maligner Pleuraerguss und maligner Perikarderguss

9.2.3 Seltene Pleuratumoren

9.3 Tumoren des Mediastinums

9.3.1 Übersicht der Mediastinaltumoren

9.3.2 Diagnostisches Vorgehen

9.3.3 Tumoren des vorderen Mediastinums

9.3.4 Tumoren des mittleren Mediastinums

9.3.5 Literatur

9.4 Tumoren der Trachea und des zentralen Bronchialsystems

9.4.1 Einleitung

9.4.2 Anatomie der Trachea und der Bronchien

9.4.3 Klinik und Diagnostik

9.4.4 Thoraxanästhesie

9.4.5 Operative Therapie

9.4.6 Komplikationsmanagement

9.4.7 Ergebnisse

9.4.8 Follow-up

9.4.9 Zusammenfassung

9.4.10 Literatur

9.5 Tumoren des Zwerchfells

9.5.1 Einleitung

9.5.2 Symptome und Bildgebung

9.5.3 Primäre Zwerchfelltumoren

9.5.4 Sekundäre Zwerchfelltumoren

9.5.5 Zwerchfellresektion

9.5.6 Zwerchfellrekonstruktion

9.5.7 Literatur

9.6 Tumoren neuronaler Strukturen

9.6.1 Klinik und Diagnostik

9.6.2 Histopathologische Einteilung

9.6.3 Chirurgische Therapie

9.6.4 Literatur

9.7 Tumoren der Thoraxwand

9.7.1 Inzidenz und Lokalisation

9.7.2 Diagnostik

9.7.3 Spezifische Tumoren

9.7.4 Evaluation und Festlegung des Therapiekonzepts

9.7.5 Chirurgische Therapie

9.7.6 Rekonstruktionstechniken der Thoraxwand

9.7.7 Literatur

10 Infektiöse Erkrankungen des Thorax

10.1 Prinzipien der septischen Chirurgie

10.1.1 Einleitung

10.1.2 Entzündung

10.1.3 Wundheilung

10.1.4 Behandlungsprinzipien der akuten und chronischen Entzündung

10.1.5 Postoperative Infektionen, SSIs

10.1.6 Therapie

10.1.7 Beispiele aus der Thoraxchirurgie

10.1.8 Literatur

10.2 Bakterielle Infektionen der Lunge, der Pleura und des Mediastinums

10.2.1 Pleuraempyem

10.2.2 Deszendierende nekrotisierende Mediastinitis

10.2.3 Literatur

10.3 Chirurgische Therapie der Tuberkulose

10.3.1 Einleitung

10.3.2 Epidemiologie

10.3.3 Ätiologie und Pathogenese

10.3.4 Diagnostik

10.3.5 Chirurgische Therapie

10.3.6 Danksagung

10.3.7 Literatur

10.4 Pilzinfektionen, Echinokokkose und andere parasitäre Erkrankungen

10.4.1 Pilzinfektionen

10.4.2 Echinokokkose

10.4.3 Andere parasitäre Erkrankungen

10.4.4 Literatur

11 Nichtneoplastische Erkrankungen des Thorax

11.1 Erkrankungen der Lunge

11.1.1 Pneumothorax

11.1.2 Lungenemphysem

11.1.3 Lungengerüst-Erkrankungen und Pneumokoniosen

11.2 Erkrankungen der Pleura

11.2.1 Chronischer Pleuraerguss

11.2.2 Chylothorax

11.3 Erkrankungen des Mediastinums

11.3.1 Anatomie

11.3.2 Bildgebung

11.3.3 Zugangswege zur chirurgischen Biopsie

11.3.4 Mediastinale Erkrankungen

11.3.5 Literatur

11.4 Erkrankungen der Trachea und des zentralen Bronchialsystems

11.4.1 Kongenitale Anomalien

11.4.2 Intubationsassoziierte Komplikationen

11.4.3 Tracheomalazie und Tracheobronchomalazie beim Erwachsenen

11.4.4 Tracheotomie/Tracheostomie

11.4.5 Literatur

11.5 Erkrankungen des Zwerchfells

11.5.1 Anatomie

11.5.2 Bildgebung

11.5.3 Chirurgische Zugangswege

11.5.4 Zwerchfellpathologien

11.5.5 Zwerchfellersatz

11.5.6 Zwerchfell-Pacing

11.5.7 Literatur

11.6 Thorakale Hernien

11.6.1 Geschichte und Systematik

11.6.2 Pathogenese

11.6.3 Klinik und Diagnostik

11.6.4 Indikationsstellung

11.6.5 Therapie

11.6.6 Literatur

12 Thoraxtraumatologie

12.1 Allgemeines

12.2 Präklinik

12.2.1 Pathophysiologie

12.2.2 Initiale Notfallmaßnahmen

12.2.3 Besonderheiten

12.2.4 Sonderfälle

12.2.5 Differenzierte Volumentherapie

12.2.6 Flankierende Maßnahmen

12.3 Schockraum/OP

12.3.1 Vitale operative Schockraummaßnahmen

12.3.2 Spezielle Verletzungen

12.3.3 Taktisches Vorgehen

12.3.4 Operativer Zugangsweg

12.3.5 Luftembolie

12.3.6 Sonderfälle

12.3.7 Damage-Control-Technik

12.4 Intensivstation

12.5 Zusammenfassung

12.6 Literatur

13 Spezielle Thoraxchirurgie

13.1 Lungentransplantation

13.1.1 Einleitung

13.1.2 Indikationen zur LuTX

13.1.3 Empfängerselektion

13.1.4 Gesetzlicher Hintergrund

13.1.5 Spenderselektion und Organentnahme

13.1.6 Operatives Vorgehen

13.1.7 Peri- und postoperatives Management

13.1.8 Komplikationen

13.1.9 Literatur

13.2 Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)

13.2.1 Einleitung

13.2.2 Technologie

13.2.3 Formen der extrakorporalen Unterstützung

13.2.4 Chirurgische Einsatzbereiche der ECMO

13.2.5 Literatur

13.3 Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH)

13.3.1 Einführung

13.3.2 Definition

13.3.3 Epidemiologie und Pathogenese

13.3.4 Klinischer Verlauf

13.3.5 Untersuchungen

13.3.6 Behandlung

13.3.7 Ausblick

13.3.8 Literatur

14 Erkrankungen des Ösophagus

14.1 Anatomie und Physiologie des Ösophagus

14.2 Endoskopische Techniken zum Management ösophagealer Erkrankungen

14.2.1 Diagnostik

14.2.2 Blutstillung

14.2.3 Ösophageale Fremdkörper

14.2.4 Stenting

14.2.5 Endosponge-Therapie

14.3 Operative Prozeduren zum Management ösophagealer Erkrankungen

14.3.1 Ösophagusdivertikel

14.3.2 Achalasie

14.3.3 Hiatushernien

14.3.4 Tumoren des Ösophagus und des ösophagokardialen Übergangs

14.3.5 Ösophagusresektions- und Rekonstruktionstechniken

14.3.6 Behandlung postoperativer Komplikationen am Ösophagus und Ösophagusersatz

14.3.7 Verätzungen des Ösophagus/oberen Gastrointestinaltrakts

14.3.8 Ösophageales Trauma/Perforation

14.3.9 Ösophageale Fistelversorgung

14.4 Literatur

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum

Teil I Allgemeiner Teil

1  Theoretische Grundlagen

2  Präoperatives Management

3  Allgemeine Prinzipien thoraxchirurgischer Operationen

4  Postoperative Nachbetreuung

5  Risikomanagement und Qualitätskontrolle in der Thoraxchirurgie

6  Tissue Engineering und Geweberekonstruktion in der Thoraxchirurgie

7  Prinzipien der Forschung in der Thoraxchirurgie

1 Theoretische Grundlagen

1.1 Geschichte der Thoraxchirurgie im deutschsprachigen Raum

L. Lampl

Grundlagen, Entwicklungen und Protagonisten, das alles zwangsläufig sehr selektiert. Die Auswahl wurde mit großer Sorgfalt, aber aus einem persönlichen Blickwinkel getroffen: ihr Wert entsteht durch die Einschätzung des Betrachters ▶ [11].

1.1.1 Ausgangspunkt

Preußen, ein kleines bevölkerungsarmes und häufig kriegführendes Land musste höchstes Augenmerk auf die Wiederherstellung der verwundeten Soldaten legen. Daraus erklärten sich alle Anstrengungen zur Verbesserung der chirurgischen Ausbildung. Startpunkt war 1685 die Gründung des Collegium medico-chirurgicum. Chirurgen erhielten ihre Zulassung in Preußen erst nach siebenjähriger Ausbildung, Praktikum bei einem Heeres-Feldscher, speziellen Operationskursen und einem Abschlussexamen.

Nach der Schlacht von Valmy erfolgte 1795 die Eröffnung der Pépinière, einer Eliteschule für Kriegschirurgen, und als Folge die akademische Gleichstellung mit den Medizinern. 1810 erfolgte die Umwidmung der 1710 gegründeten Charité zur Universitätsklinik. Diese staatliche Förderung schuf nicht nur organisatorisch-finanziell die Voraussetzungen dafür, dass Berlin spätestens nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 Paris den Rang als führendes Zentrum der Chirurgie abgelaufen haben dürfte.

Für die Entwicklung der Chirurgie und infolge auch der Thoraxchirurgie können wir in Berlin zwei Schlüsselpersonen ausmachen:

Bernhard v. Langenbeck (1810–1887), Berlin. Wegbereiter der naturwissenschaftlich orientierten Chirurgie. 1848–1882 Leiter der chirurgischen Abteilung der Charité Berlin, Schwerpunkte Gesichts- und Knochenchirurgie, Kriegschirurg (z. B. 1859 Verbandstampons zur Abdichtung offener Thoraxverletzungen). Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (1872), Begründer der bis heute erscheinenden Zeitschrift Langenbecks Archiv für Chirurgie (1860).

Viele der Großen der mitteleuropäischen Chirurgie haben in seiner Klinik ihre Prägung erhalten: die Schweizer Ulrich Krönlein (s. u.) sowie Theodor Kocher (1841–1917) aus Bern, der als erster Chirurg 1909 den Nobelpreis erhielt. Themistokles Gluck, ein Rückwanderer aus Rumänien (s. u.) und Friedrich Trendelenburg (s. u.). Nikolai Pirogow (1810–1881) Militärarzt und Entwickler des nach ihm benannten Amputationsstumpfs im Fußbereich (1854) soll ebenfalls dieser Schule entstammen. Carl Ludwig Schleich (1859–1922) Initiator der Infiltrationsanästhesie (1892).

Merke

Ein großer Teil der thoraxchirurgischen Eingriffe, insbesondere Plombierungen und Plastiken wurden bis nach dem 2. Weltkrieg in Lokalanästhesie durchgeführt.

Theodor Billroth (1829–1894), der von 1860–1867 den chirurgischen Lehrstuhl in Zürich und anschließend bis 1894 den Lehrstuhl in Wien innehatte, war sein wohl bedeutendster Schüler: Ösophagektomie (1871), Laryngektomie (1873), BI-BII-Magenresektion (1882). Seine Methodik und Sorgfalt, auch in der Dokumentation, sind bis heute stilprägend.

Ernst v. Bergmann (1836–1907). Führte als Nachfolger Langenbecks zugleich auch die chirurgische Universitätsklinik an der Ziegelstraße (1882–1907). Wichtige Arbeiten u. a.: Behandlung von Gelenks- und Schädelverletzungen. Er hat wie Bernhard v. Langenbeck nicht nur bis heute gültige Regeln der Wund-/Kriegschirurgie aufgestellt, sondern auch ebenso schulbildend gewirkt ▶ [5].

Erich Lexer (1867–1937) Königsberg, Jena, Freiburg, München. Wichtigster Exponent der plastisch wiederherstellenden Chirurgie in der Zeit von 1905–1932.

Curt Schimmelbusch (1860–1895) ist die Entwicklung von Narkosemaske und Sterilisationssystemen zuzuschreiben.

Nicolai Guleke (1878–1958) Marburg, Jena hat sich besonders der Neurochirurgie zugewandt u. v. a.

Diese Schulen mit ihrer naturwissenschaftlichen Verankerung, präzise festgelegten Behandlungs- und Operationsabläufen, der planmäßigen Förderung des Neuen und der zielstrebigen Umsetzung machten damals und für lange Zeit die Stärke der Chirurgie im deutschsprachigen Raum aus. Mit diesem systematischen Rüstzeug konnte auch der Vorstoß in den Thorax mit einer gewissen Erfolgsaussicht unternommen werden. Die Anfänge der systematischen Thoraxchirurgie darf man in diese Zeit, das ausgehende 19. Jahrhundert, datieren.

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