Fakelaki - Band 3 -  - E-Book

Fakelaki - Band 3 E-Book

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Beschreibung

Seit tausender von Jahren wird überall und vor allem in Orient geschmiert. Bezeichnungen wie "backschisch" auf türkisch, "Ladoma", d.h. ölen, schmieren auf griechisch, sind nur einige der Begriffe. Der eine schmiert mit Geld, der andere mit Geschenken, eine Frau schmiert mit sexuellen Zugeständnissen, man sagt auch "gamisi" d.h. "B........." oder Leistung im sexuellen Bereich. Der Autor geht das Thema auf Grund von eigener Erfahrung und einer umfangreichen Recherche an. Sie zeigt, dass diese Vorgehensweise weder neu noch originell ist. Auch wenn es bei allen Kulturen vorkommt und dies durch die Jahrhunderten , so ist die griechische Art die Krönung eines Gaunertums, die in der Systematik und der Effektivität von keinem anderen Volk überboten worden ist. Es wird ein Bogen gespannt zwischen dem Jahr 5.000 v. Chr. und 2.000 n. Chr. Sumerer, Babylonier, Perser, Hebräer, Ägypter, das Antike Hellas und Rom, Mittelalter und Byzanz, Europäische Staaten, Amerika und Orient, Russland und Türkei und letztlich Griechenland von Heute, Schmieren und Fakelaki als Gewohnheit, Eigenschaft, Charakter, Kultur und Wissenschaft. Wo liegt die Erklärung, ist der Charakter, die organisatorischen Strukturen, die Wirtschaftszustände und viele andere Faktoren. Schmieren als Kunst oder Wissenschaft auf jedem Fall zum Nachamen nicht geeignet.

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Seitenzahl: 176

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Fakelaki

Sicheres Schmieren Mythen und wahre Geschichten

Seit tausender von Jahren wird überall und vor allem in Orient geschmiert. Bezeichnungen wie „backschisch" auf türkisch, „Ladoma", d.h. ölen, schmieren auf griechisch, sind nur einige der Begriffe. Der eine schmiert mit Geld, der andere mit Geschenken, eine Frau schmiert mit sexuellen Zugeständnissen, man sagt auch „gamisi" d.h. „B........." oder Leistung im sexuellen Bereich.

Der Autor geht das Thema auf Grund von eigener Erfahrung und einer umfangreichen Recherche an. Sie zeigt, dass diese Vorgehensweise weder neu noch originell ist. Auch wenn es bei allen Kulturen vorkommt und dies durch die Jahrhunderten , so ist die griechische Art die Krönung eines Gaunertums, die in der Systematik und der Effektivität von keinem anderen Volk überboten worden ist.

Es wird ein Bogen gespannt zwischen dem Jahr 5.000 v. Chr. und 2.000 n. Chr. Sumerer, Babylonier, Perser, Hebräer, Ägypter, das Antike Hellas und Rom, Mittelalter und Byzanz, Europäische Staaten, Amerika und Orient, Russland und Türkei und letztlich Griechenland von Heute, Schmieren und Fakelaki als Gewohnheit, Eigenschaft, Charakter, Kultur und Wissenschaft.

Wo liegt die Erklärung, ist der Charakter, die organisatorischen Strukturen, die Wirtschaftszustände und viele andere Faktoren. Schmieren als Kunst oder Wissenschaft auf jedem Fall zum Nachamen nicht geeignet.

Anna Maria Gdynia, Herausgeberin und MitautorinProf. Dr.h.c. Dipl.-Ing. Nikolaus D. Mexis, Autor

Fakelaki

Sicheres Schmieren Mythen und wahre Geschichten

BAND III

Seite 256-400, Bilder 16

ΦΕΡΣΟΦTΕΡΕ ΕΡΜΗ ΑΙΩΡΑ ΑΘΟΡΥΒΑ
ΚΑΙ ΦΕΡE ΤΑ ΜΙΝΩΙΚΑ ΧΡΥΣΟΒΟΥΒΑΛΑ
ΓΑΜΗΛΙΟΝ ΔΩΡΟΝ ΕΥΡΩΠΑ ΚΟΡΗ ΚΑ ΠΑΡΕΙΝ
ΑΥΤΗΝ ΕΝ ΡΑΧΗ ΓΑΡ ΘΕΙΚΗ ΑΓΓΑΛΙΑ ΚΑΙ ΔΩΣΕ
ΤΩ ΗΠΕΙΡΩ ΟΝΟΜΑ ΚΑΞΙΑΝ ΕΥΡΩΠΑ ΚΑΙ ΔΙΑΣ,
ΜΕΛΛΟΝ ΚΑΙ ΔΥΝΑΜΗ, ΛΑΜΨΗ ΗΛΙΟΥ
ΚΡΑΤΕΡΟΥ ΕΥΡΩΠΗΣ ΠΡΟΣΔΟΚΙΑ ΕΣΤΙ ΚΑΙ
ΚΡΑΤΕΡΩΣΕΙ ΕΝ ΠΛΑΝΗΤΗ, ΔΩΡΟΝ ΘΕΙΚΟΝ ΔΙ
ΑΙΩΝΕΣ ΚΑΙ ΧΙΛΙΕΤΗΡΙΔΕΣ.....
Fersenbeflügelte Hermes, schwebe lautlos
und bringe die minoischen goldgehörnten Rinder
als Ehegeschenk für die Jungfrau Europa und
nimm sie auf den Rücken als Göttliche Umarmung
und gebe dem Land den Name Europa und Zeus,
Zukunft und Kraft, Lichtgestalt der Sonne, als
Versprechen den Planet zu führen, Göttliche Gabe
durch die Jahrhunderten und Jahrtausenden....

Homer

Kapitel 11 Die griechische Korruption, von den deutschen Vettern abgekupfert

„Μη φώβου λαβεις Τευτόνων, γαρ
αδελφοίς πλαγίοις ημών εστίν. Δωριών
γεννεών απόγονες Λακαιδεμόνιοις κα
Τεύτονοις ευρίσκουσι“, d.h.
„Du darfst nicht die Teutonen fürchten,
denn sie sind unsere Vettern (seitliche
Brüder). Sie sind wie die Spartaner
Abkömmlinge der Dorischen Stämme".

Aristoteles an Alexander

Alexander der Große hatte als Lehrer Aristoteles. Es wird von einem interessanten Dialog berichtet, als Alexander seinen Feldzug nach Persien vorbereitete, Es ging um die barbarischen Stämmen im Norden von Makedonien. Dort lebten auch die Teutonen. Alexander wollte vorher die nordischen Stämme beruhigen. Aristoteles sagte ihm: „Μη φώβου λαβεις Τευτόνων, γαρ αδελφοίς πλαγίοις ημών εστίν. Δωριών γεννεών απόγονες Λακαιδεμόνιοις κα Τεύτονοις ευρίσκουσι“, d.h. „Du darfst nicht die Teutonen fürchten, denn sie sind unsere Vettern (seitliche Brüder). Sie sind wie die Spartaner Abkömmlinge der Dorischen Stämme".

Kein anderes Land hat Hellenismus so geliebt, bewundert und philosophisch analysiert wie Deutschland. Und ins Geheim, fern von politischen Restriktionen und Wunden des 2. Weltkrieges bewundern die Griechen die Deutschen für ihre Methodik, Systematik, Organisationsfähigkeit und Leistung. Also vielleicht eine Art vetterliche Hassliebe? Und wenn die Griechen eine korruptive Neigung besitzen, wie ist es mit den Deutschen? Deutsche werden einen solchen Gedanke von sich weisen. Die Geschichte der letzten 50 Jahre spricht jedoch eine andere Sprache. Es ist nicht nur Siemens und Daimler, das sind nur die Spitzen der vielen Eisbergen. Herrscht also zwischen Deutschen und Griechen ein ewiges Missverständnis? Die Antwort ist ja und es liegt eindeutig erst bei den Deutschen. Kaum waren die Griechen vom Joch der Türken 1829 frei kam ein deutscher Gelehrte der Jakob Philipp Fallmerayer (1790-1861), der angeblich wissenschaftlich feststellte, dass es "reine Hellenen" im Sinne der Antike nicht mehr gibt. Die antiken Griechen seien Slawen, Albaner, Serben, Bulgaren, und anderen Völker stark vermischt. Sie hatten jede schöpferische Kraft verloren. Dass gerade diese Kraft die Griechen befähigt hatte gegen ein Imperium aus eigener Kraft und Entschlossenheit aufzustehen, bemerkte der Deutsche Gelehrte nicht. Noch schlimmer aber, denn nun hatten alle Griechenlandkritiker eine gedankliche pseudowissenschaftliche Basis. Sie dauerte bis zu den NS-Rassenfanatikern wie z.B. Hans Günther und Alfred Rosenberg. Goethe der den Hellenen und der Antike zum höchsten Maß zugewandt war, wollte nie wirklich nach Griechenland reisen. Er hatte Angst ein Griechenland vorzufinden, das von seinen idealen Vorstellungen abweichte. Auch einige Philhellenen, junge Leute aus ganz Europa, die den Freiheitskampf der Griechen gegen die Osmanen unterstützen wollten, und zu Tausenden nach Hellas strömten waren enttäuscht. So ist zu interpretieren dass viele gebildete Deutsche erwarteten und erwarteten, dass jeder Grieche auswendig Homers „Ilias" und „Odyssee" kenne. 200 Jahre lang lebte die deutsche Geschichte von der Verehrung des antiken Hellas es war die Zeit der deutschen Klassik. Der deutsche "Griechenlandglaube" manifestiert im Schrifttum, in der Kunst und im Bau, lebte von der griechischen Idee eines besseren Menschentums.

1941-45 kam Hitler und zwang den Griechen einen Zwangskredit von ca. fünf Milliarden Mark ab. Dieser Kredit mit seinem vereinbarten Zinssatz ist nie zurückgezahlt worden, auch Kriegsreparationen gab es nicht. Dazu kamen demütigende offizielle Äußerungen wie vom Nazi-Schriftsteller Erhart Kästner, der sie "Levantiner", und "Affengesichter" nannte. Der General von le Suire, nannte sie "Nichtstuer, Schieber, Bestecher, Betrüger", und als "Sauvolk". Das haben die Griechen bis heute nicht vergessen und daraus ist ein Gefühl der Wut vermischt mit Ohnmacht und Bitterkeit entstanden. Und es wurde immer größer. Denn die Nazis meinten die Griechen stammen von germanischen Stämmen, die nach Süden abgewandert waren. Man nahm so den Griechen die eigene Persönlichkeit weg. Und das setzte sich bis heute fort. Titel und Bilder mancher Magazine und Zeitungen verschlimmerten den Zustand. So hatten die deutschen in der Finanzkrise einen Sündebock der gleichzeitig alles machte um die Vorurteile zu mehren. Aber auch in der Finanzkrise zeigt sich die eigenartige Hassliebe zwischen Deutschen und Griechen. 

Abbildung 35 Zeus (Juppiter) der Göttervater

Die Deutschen sprechen von "Nichtstuern", "Tricksern" und "Korrupteuren". Aber in einer Forsa-Umfrage betrachten 75% der Deutschen die Griechen als sympathisch oder sogar sehr sympathisch. Die Griechen antworten mit anderen Vorwürfen. Sie geben zu, dass sie gelinde gesagt Griechenland finanzfiskalisch ein Saustall ist. Aber wer spricht von Korruption? Sind nicht gerade Deutsche Konzerne erpicht in Griechenland große Geschäfte zu machen?. Dabei wird es mit Millionenzahlungen an griechische Personen gezielt bestochen. Im Land verhungert das Volk und manche Griechen haben enorme Reichtümer gesammelt. Namen von deutschen Firmen und riesigen Beträgen machen die Runde. Also wer schmiert wenn? Und trotzdem eine Umfrage im 2011 zeigt dass 70% der griechischen Jugend Deutsch lernt oder lernen will. Sie hoffen auf eine Chance in Deutschland, wohlgemerkt nicht in Frankreich, nicht in England und nicht in anderen Ländern. Sehnsucht nach Deutschland.

Und es wurde bestochen. Bestochen für Panzer, für Schiffe, für U-Boote, für Software-Systemen, für Bauten, für sinnlose Hafenanlagen u.v.m. Und alles auf Pump. Deutsche Banken hatten Geld und die Bereitschaft zu finanzieren. Und neben diesen Geschäften strömten die Griechen um „Made in Germany" zu kaufen und die Deutschen nach Griechenland um Meer, Sonne, Ouzo und Mousaka zu genießen. Kann es nicht sein dass die Frage eines griechischen Schriftstellers gilt und die Deutschen innerlich doch reizt, „warum sollen die Griechen zwölf statt vierzehn Gehälter bekommen und nicht die Deutschen vierzehn anstatt nur zwölf?".

11.1 Als erstes brauchen wir ein Korruptionsvorbild in der Götterwelt

Kronos und Rhea hatten viel Zeit und zeugten viele Kinder. Aber Kronos verschlang seine Kinder. Als Zeus geboren wurde gab sie dem Kronos einen Stein als Baby eingewickelt zum essen. So überlebte Zeus und besiegte später seinen Vater und seine Verbündete, die Titanen. Die Olympischen Götter die die Weltherrschaft antraten, waren viele. Die Mythologie rechnet man hierzu die Götter Zeus selbst, die fünf Geschwister des Zeus (Hera, Hades, Hestia, Poseidon und Demeter), die zehn göttlichen Kinder des Zeus, mit Hera: Ares, Hephaistos, Hebe, Eileithyia, mit Leto: Artemis und Apollon, mit Maia: Hermes, mit Metis: Athene mit Demeter: Persephone, mit Danaě: Perseus, sowie mit Dione die Aphrodite. Dazu zählen zwei Kinder des Zeus von sterblichen Frauen, die später in den Olymp aufgenommen wurden: mit Alkmene: Herakles und mit Semele: Dionysos. Um vorweg zu sagen, alle Götter waren korrupt und alle haben im einen oder anderen Fall Bestechung auch als legitimes Mittel zur Erreichung ihrer Ziele angewandt. Einer unter ihnen wurde zur „speziellen" Gottheit erklärt, der Merkur.

Abbildung 36 Gott Hermes (Merkur), Handel, Geldgeschäfte, Botschafter der Götter

Merkur (auf griechisch Ερμής, Hermes) war der Götterbote. Er war aber auch der Gott der Diebe (die auch Bestechen), der Trickser (die auch Bestechen), der Händler (die erst recht Bestechen), der Reisenden (die in der Antike mit der Bestechen umgehen können sollten), des Gewinns und des Reichtums (die auch mit Bestechung erreicht werden konnten), schlicht und einfach Bestechung und Fakelaki waren seine göttliche Spezialität. Seine letzte Eigenschaft war die Seelen abzuholen und zur Unterwelt zu begleiten. Da war Bestechung erst recht wichtig um nach Ilusium (Paradies) zu kommen oder nach Tartarus (Hölle).

Merkur war Sohn des Zeus und der Nymphe Maia, über der man sehr wenig weist. Er war Vater des Pan, des Daphnis, des Hermaphroditos, des Abderos und des Autolykos. Er überbrachte Geschenke und Nachrichten, wies Verirrten den Weg und war zuständig für List und Tücke. Als Gott des Zufalls sorgte er für das glückhafte Finden. Also neben der Bestechung beherrschte er auch das Glückspiel. Als Zeichen hatte Hermes den Heroldsstab in der linken und einen Geldbeutel in der rechten Hand. Er hatte er einen Hut mit Flügeln und manchmal waren die Flügel direkt am Kopf. Der Stab war meistens geflügelt und mit zwei achtförmig gewundenen Schlangen. Häufig erscheint auch mit einem Mantel aber meistens nackt. Mit Flügelschuhe erscheint ab und zu.

Das antike griechische Recht vor allem in Athen sah harte Strafen für den Tatbestand der Bestechung die bis zum Tode reichen konnten, in der Regel aber mit sehr hoher Strafzahlung in zehnfacher Höhe der Bestechungssumme bis zur Todesstrafe reichte. Darüber hinaus verlor der bestochene Amtsträger seine Bürgerrechte. Nachdem also die Griechen die freundliche Unterstützung und das Vorbild eines Gottes hatten und Fähigkeit dazu mit einer höchst effizienten und feinfülligen Sprache zu differenzieren, hatten sie freie Bahn zur Entwicklung der Bestechungsdisziplin. Hier einige Beispiele:

1. Die Bestechung von Iphigenie

Im Hafen von Aulis (Avlona) versammelten die 1000 griechischen Schiffe für die Strafexpedition gegen Troja. Agamemnon, der König von Mykene, war als erste da und musste warten. Er vertrieb seine zeit mit Jagdausflügen. Dabei brüstete er sich ein besserer Jäger zu sein, sogar als die Göttin Artemis. Die beleidigte Artemis befahl eine Windstille und so konnten die Griechen nicht ablegen. Der Seher Kalchas opferte, deutete und sagte die Göttin verlangt dass die Tochter von Agamemnon Iphigenie geopfert werden muss. Die Tochter wurde daraufhin mit dem Versprechen einer Ehe mit dem glänzenden Held Achilles bestochen und so kam nach Aulis. Als sie die Wahrheit erfuhr war es zu spät. Die Göttin erbarmte sich aber der Jungfrau auf dem Altar, sie entführte sie in einem Nebel und an ihrer Stelle lag ein junges Tier zum opfern. Nach der Opferung kam der Wind. Die Iphigenie kam aber als Priesterin von Artemis nach Taurus.

2. Ephialtes bei Thermophylen

Als Thermophylen wird ein Engpass in Mittelgriechenland bezeichnet. Dort fand 480 v. Chr. Die berühmte Schlacht zwischen 300 Spartaner und 300.000 Perser, wobei die Angaben erheblich schwanken. Das griechische Heer soll über 5.000 Mann stark sein, denn es waren auch andere griechische Kontingente. Das persische Herr soll zwischen 150.000 und 1.000.000 Mann stark gewesen sein. Nach der Legende hielten die Spartaner tagelang ihre Stellung und verursachten den Persern hohe Verluste. Ein verkrüppelter Spartaner, ein Ausgestoßener, mit dem Namen Ephialtes (auf griechisch bedeutet der Name Albtraum) wurde mit Gold und Frauen bestochen und zeigte Persern eine Umgehung dieser Stellung über das Gebirge. Leonidas wusste von den diesem Umgehungspfad, hatte aber nicht genug Soldaten um auch diese Stellung zu verteidigen. Die 300 Spartaner unter mit ihrem König Leonidas fanden alle den Tod. Heute steht bei Thermophylen ein Denkmal mit einer Inschrift „O ^£iv£, aYY^£iv Лак£0аі^оѵюід оті twöe к£ф£Ѳа тоід шѵшѵ рп^ааі п£іѲ0^£ѵоі." „Fremder, melde den Lakedämonien, dass wir hier liegen, den Befehlen jener gehorchend."

3. Pelops Bestechung

Tantalos ein Sohn von Zeus dürfte an der Tafel der Götter speisen. Er stahl Nektar und Ambrosia und verriet den Menschen die Geheimnisse der Götter. Er überzog aber alles als er seinen Sohn Pelops tötete und zerstückelt den Götter zum Speisen vorsetzte. Nach dieser letzten Gotteslästerung wurde dazu verurteilt, im Tartaros hungernd und dürstend im Wasser zu stehen. Pelops wurde von den Göttern wieder ins Leben zurückgerufen. Pelops liebte die Hippodameia. Er wollte sie zur Frau nehmen. Dazu musste er ihren Vater im Wagenrennen besiegen. Er bestach den Wagenlenker des Königs Oinomaos, angeblich mit 50 Silberdrachmen, und gewann. Kinder von Pelops und Hippodameia waren der Atreus und Thyestes. Die Peloponnesische Halbinsel erhielt von Pelops ihren Namen, da er dort Herrscher war.

11.2 300 Jahre Bestechung und Korruption in der Diadochenzeit des Hellenismus

Im Jahre 323 kam Alexander wieder Zurück nach Babylon. Er organisierte sofort ein neues Herr, denn er plante einen Feldzug nach Westen, Arabien, Karthago und Rom waren die Ziele. Die Geschichte der Menschheit hätte einen anderen Lauf genommen. Bei Feierlichkeiten anlässlich des Todes von Hephaistion hat er wieder übermäßig Alkohol zu sich genommen. Am nächsten Tag erkrankte er an einem starken Fieber. Am 10. Juni des Jahres 323 verstarb Alexander der Große. Seine letzten Worte auf die Frage, wem er sein Reich hinterlassen werde, sollen gewesen sein, „Dem Stärksten“. Seinen fallenden Siegelring erwischte Perdikkas. Alexander wollte in der Oase Siwa begraben zu werden. Schon während der Vorbereitungen begannen die Streitigkeiten über den Leichnam. Wer Alexander hatte, war der bessere, Ptolemaios hatte sich Äggypten gesichert, also hatten den Ort Siwa. Er bestach Perdikkas, Seleukos, Antipatros, Krateros, Antigonos und Lysimachos mit angeblich je 10,000 Talente Gold. Erst nach zweijährigen Vorbereitungen setzte sich der Leichenzug in Babylon in Bewegung. Er wurde in Syrien vom ägyptischen Herrscher Ptolemaios, dem künftigen König in Empfang genommen und nach Ägypten geleitet. Der Leichnam wurde aber nicht in die Oase Siwa gebracht, sondern entgültig in einem Mausoleum in Alexandria. Caesar und Augustus haben nachweislich Alexander den Großen gesehen. Es war nicht nur ein Trauerzug die ganze Zeit, es war auch eine Bestechoungsorgie nach allen Richtungen. Die ca, 300jährige Herrschaft der Diadochen bilden die Hellenistische Zeit des Orients und basiert auf vier Säulen, die Alexandernachfolge, das Militär, die enormen Geld- und Goldreserven und das diplomatische Geschick der Griechen wozu auch Korruption und Bestechung gehörte. Betrachtet man die einzelnen Bereiche stellt man folgendes fest:

1. Herrschaft bedeutet Bestechung

Die Könige waren Könige nicht von einem Land sondern in einem Land. So gesehen gehörte das ganze Land dem König mit allen was darin lebte und stand. Der Personenkult, der sich um Alexander entwickelt hatte, wurde von den Diadochen weitergeführt und gefördert. Da alle von der Gnade und manchmal auch der Laune des Herrschers abhingen, war Korruption ein fast normaler Vorgang, je nachdem von welcher Seite man die Angelegenheit betrachtete. Man erzähl, dass die höchsten Bestechungsgelder im Diadochenreich von Perdikkas gezahlt wurden.

2. Ein Reich mit viel Verwaltung

Die Diadochen und ihre Nachfolger regierten das Land mit Erlasse und Anordnungen. Sie hatten Freunden und engere Verwandten in wichtigen Stellen gesetzt. Sie waren die Berater des Königs. Sie entschieden als Berater neben dem König für Wirtschaft, Finanzen, Verwaltung, Heer und Außenpolitik. Die Verwaltung der Diadochenreiche war zentral organisiert und wurde von Berufsbeamten geführt. Der Beamtenapparat war so organisiert wie bei den Persern und den Ägyptern. Die Griechen mit Ausnahme der Athener hatten nicht wirklich Erfahrung. Die Verwaltung der Diadochen legte den Grundstein für die personalintensive Bürokratie der hellenistischen Zeit. Einheimische Beamte wurden kaum zu höheren Ämtern zugelassen, die in der Regel mit Makedonier oder Griechen besetzt waren. Die Ämter wurden bei den Beratern des Königs beantragt und sollten ohne Bestechung ablaufen. Die Griechen wären keine Griechen wenn sie die Wirkung von Fakelaki nicht wussten.

3. Das Militär, eine korrupte Institution

Das Heer war die wichtigste Institution für die Diadochenreiche. Sie hatten fünf wichtige Aufgaben, die traditionelle Landesverteidigung, die Ausrufung oder Bestätigung eines Königs, die Bestellung eines Vormundes für junge Könige, die Anerkennung und Durchsetzung königlicher Testamente und die Aburteilung politischer Gegner die als Staatsverbrecher oder Verräter verurteilt waren. Alle Aufgaben die ein hohes Aufkommen an Schmiergeldern sicherten. Bekannt ist die Geschichte eines Generals von Antigonos, der ein Wettbüro für Wagenrennen hatte, und das als Tarnung für gutgeschmierte Geschäfte diente. Am meisten, bis zu 1000 Doppeldrachmen wurden für die Vermeidung von Todesurteilen gezahlt. Als er selbst zum Tode verurteilt wurde, gab es keinen der ihm half. Auch bei den Investitionen für die Besoldung, Bewaffnung und Anwerbung von Soldaten sind eindeutige Bestechungsfälle überliefert. Die meisten Fakelaki und Veruntreuungsfälle hat es immer dann gegeben, wenn neue Arten von Waffen entwickelt wurden.

Wichtige Impulse für die Kriegsmarine gab Demetrius Poliorketes, d.h. der „Stadtbelagerer", Sohn des Antigonos, der neue Belagerungsmaschinen entwickelte und riesige Großkampfschiffe mit bis zu sechzehn Reihen von Ruderern bauen ließ. Die später von den Ptolemäern gebauten zwanzig-, dreißig- und vierzigreihigen Schiffe waren dagegen wohl reine Schaustücke, die nur in sehr kleinen Stückzahlen gebaut wurden. Die Schmiergeldgeschichten erinnern uns heute an die ca. 120 Millionen Euro die einem griechischen Minister gezahlt wurden um U-Boote aus Deutschland zu kaufen, die nie richtig im Wasser schwimmen konnten und eine Schlagseite nach links hatten.

4. Landwirtschaft und Handel mit ihrer traditionellen Bestechung

Landwirtschaft und Handel florierten in der Zeit der Diadochenreiche. Auch die ca. 55 durchgeführten Kriege und Schlachten änderten nichts daran, dass das hellenistische Territorium vom Mittelmeer bis nach Indien und von Arabien bis Kaukasus reichte. Die Handelswege waren frei und ordentliche „Schmierungen" öffneten alle Grenzen. Die Drachme war eine Weltwährung wie heute in Europa der Euro. Verschiedene Abbildungen aber die gleichen Gewichte und Maße. Die Beseitigung von Korruption, der Schutz der Handelswege und die Einführung von neuen Methoden machte Ägypten zum reichsten Land. Die Hauptstadt Alexandria war der größte Handelsplatz der damals bekannten Welt. Viel Spielraum hatte auch Handel und Gewerbe. Grundnahrungsmittel wie Öl, Salz, Fisch, Bier, Honig und Datteln, die Herstellung von Papyrus, Textilien, Glas und Luxusartikeln sowie Transportwesen, Banken und Außenhandel waren Sache des Staates. Dieser schützte die eigene Wirtschaft durch Zölle von bis zu 50% und erreichte nicht zuletzt durch eine Erweiterung des Osthandels beträchtliche Außenhandelsüberschüsse.

Münzprägung, Zinsgeschäfte, Zölle und Steuer waren in der Oberhochheit des Staates. Der Staat hatte auch die Hofhaltung, die Kosten für die Besoldung der Soldaten, die Ausgaben für den Beamtenapparat u.a. zu tragen. Steuerhinterziehung wurde mit Gefängnis oder dem Verkauf in die Sklaverei bestraft. Die Abwicklung aller dieser Geschäfte lief ohne Bestechung nicht. In manchen Staaten nahm man dies einfach hin, in anderen z.B. Pergamos wurde ein Mittelmaß an Einnahmen von Bestechungen bei der Besoldung mitberücksichtigt.

5. Soziale Unterschiede fördern Bestechung und Korruption

Im Reich Alexanders dem Großen begann eine soziale Verschmelzung von Hellenismus und Levantismus, In den Diadochenreichen wurde die Gesellschaft durch zwei große Gegensätze geprägt. die Trennung in soziale Schichten und die Aufteilung in Nationalitäten. Die Diadochen waren darauf angewiesen, dass Ämter nach Tüchtigkeit und nicht nach Geburt vergeben wurden. Das setzte auch eine Grenze für die Bestechung. Aber das größte soziale Problem war der Gegensatz zwischen Griechen und Orientalen. Es gab regelrecht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Seleukos unterschied zwischen einheimischen und griechischen Funktionsträgern. Die Diadochen und ihre Nachfolger wollten das griechische Element in ihren Staaten stärken und begünstigten deshalb deren Einwanderung. Griechen traten als Soldaten oder Beamte in den Königsdienst und ließen sich in den griechischen Städten des Ostens, in denen sie auch als Privatleute sofort das Bürgerrecht erhielten, als Händler, Gewerbetreibende oder Bauern nieder. So entstand eine Art von „Weltgriechentum", das auch eine gesamtgriechische Verkehrssprache entwickelte sich. Ideale Verhältnisse also für Korruption mit Einheitssprache, viel herumlaufendes Geld und überall die griechische Mentalität. Bestechung bei Ämtern, in der Verwaltung, in der Seefahrt, im Handel, in allen Zwischenbeziehungen der Menschen.

6. Religion und Bestechung in den Diadochenreichen