Familie mit Herz 69 - Familienroman - Nina Jonas - E-Book

Familie mit Herz 69 - Familienroman E-Book

Nina Jonas

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1,49 €

Beschreibung

Ausverkaufte Konzerthallen, johlende Fans - die Menge tobt, wenn Ricky, Sänger und Star der Gruppe "Confusion", die Bühne betritt. Besonders bei den weiblichen Zuschauern schlagen dann die Herzen höher. Aber es gibt etwas, was die Fans nicht wissen dürfen: Der Mädchenschwarm ist gar nicht der draufgängerische Herzensbrecher, den sie in ihm sehen. Denn Ricky ist verheiratet und hat eine süße kleine Tochter namens Annabelle. Die Band hütet das Geheimnis, denn das Image ihres Sängers ist die Basis ihres Erfolgs - zum Leidwesen von Maria, Rickys Frau, die unter dem Versteckspiel leidet. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als dass ihr Mann sich endlich zu seiner Familie bekennt. Schließlich setzt sie alles auf eine Karte: Sie packt ihre Sachen und lässt Ricky mit der kleinen Annabelle allein. Ricky ist plötzlich ein alleinerziehender Vater - und weiß nicht mehr ein noch aus ...

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Seitenzahl: 116

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Inhalt

Cover

Impressum

Kleine Füße, großer Auftritt

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige eBook-Ausgabeder beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2020 by Bastei Lübbe AG, Köln

Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Alina Demidenko / shutterstock

eBook-Produktion:3w+p GmbH, Rimpar (www.3wplusp.de)

ISBN 9-783-7325-9219-7

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Kleine Füße, großer Auftritt

Wenn die Tochter dem Vaterdie Show stiehlt

Von Nina Jonas

Ausverkaufte Konzerthallen, johlende Fans – die Menge tobt, wenn Ricky, Sänger und Star der Gruppe „Confusion“, die Bühne betritt. Besonders bei den weiblichen Zuschauern schlagen dann die Herzen höher. Aber es gibt etwas, was die Fans nicht wissen dürfen: Der Mädchenschwarm ist gar nicht der draufgängerische Herzensbrecher, den sie in ihm sehen.

Denn Ricky ist verheiratet und hat eine süße kleine Tochter namens Annabelle. Die Band hütet das Geheimnis, denn das Image ihres Sängers ist die Basis ihres Erfolgs – zum Leidwesen von Maria, Rickys Frau, die unter dem Versteckspiel leidet. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als dass ihr Mann sich endlich zu seiner Familie bekennt.

Schließlich setzt sie alles auf eine Karte: Sie packt ihre Sachen und lässt Ricky mit der kleinen Annabelle allein. Ricky ist plötzlich ein alleinerziehender Vater – und weiß nicht mehr ein noch aus…

„Ist er nicht der absolute Wahnsinn?“, kreischte Pamela aufgeregt und schrie sich die Kehle wund, als Ricky, Star der Rockgruppe „Confusion“, zum ersten Mal an diesem Abend in die Saiten seiner Gitarre griff.

Mit ihr quietschten und kreischten alle übrigen Mädchen in der großen Musikhalle, in der sich die Fans wie Sardinen in der Dose drängten. Endlich, endlich waren die Männer in der Stadt, und Ricky, ihr Idol, war zum Greifen nahe.

„Ja, es ist wirklich der absolute Wahnsinn“, stöhnte Frau Hübner, Pamelas Mutter, und hielt sich die Ohren zu. Unsanft wurde sie nach vorne in Richtung Bühne gedrängt und erhielt einen schmerzhaften Stoß in die Seite. „Au“, japste sie und sah sich vorwurfsvoll nach dem Drängler um, aber der war natürlich schon längst in der Menge verschwunden.

„Was hast du gesagt? Ich versteh’ dich nicht“, schrie Pamela ihrer Mutter ins Ohr.

„Kein Wunder, der Kerl da vorne röhrt ja auch wie eine heiß gelaufene Rennmaschine“, schrie Frau Hübner zurück.

Was hatte sie sich bloß dabei gedacht, ihre Tochter auf dieses verrückte Rockkonzert begleiten zu wollen? Wenn sie jetzt mal dringend auf die Toilette musste, würde sie nie und nimmer rechtzeitig dorthin finden. Mädchen und Jungen standen dichtgedrängt um sie herum und traten sich gegenseitig auf die Füße. Aber das schien niemanden zu stören, alles tanzte und hüpfte wie besessen und rempelte sich gegenseitig an, wenn es zu eng wurde.

„Du musst lauter reden, wenn ich dich hören soll“, schrie Pamela, die kein Auge von der Bühne ließ. Oben warf Ricky gerade den Kopf in den Nacken und schlug mit der flachen Hand auf seine Gitarre. Augenblicklich wurde es fast leise in der Halle.

„Ich finde, dieser Ricky röhrt“, sagte Frau Hübner lauter als beabsichtigt und erntete von allen Seiten böse Blicke. Erschrocken zog sie den Kopf ein.

„Das verstehen Sie nicht, Frau Hübner“, zischte Nicole ihr ins Ohr.

Sie war Pamelas beste Freundin und absolut dagegen gewesen, die Dame mitzunehmen. Nach einem kurzen Augenblick der Ruhe im Saal trat die Gruppe oben auf der Bühne jetzt voll in Aktion. Kate hieb auf ihr Schlagzeug ein, dass ein heißer Trommelwirbel dem anderen folgte, Ole verlangte seinem Bass alles ab, und Ricky und Carlos bearbeiteten ihre Gitarren, bis die Saiten glühten.

Und dann trat Ricky nach vorne an den Rand der Bühne und sank mit der Gitarre im Arm auf die Knie. Mit der freien Hand fuhr er sich ins Haar und schob seine dichten Locken zurück, so dass jede, die es wollte, ihm direkt in die Augen sehen konnte. Dann öffnete er die Lippen zu einem breiten Grinsen und zeigte seinen Verehrerinnen den winzigen Brillanten im oberen Schneidezahn, der sein Markenzeichen war.

Das war für so manches Mädchenherz zu viel. Ein hübsches Ding wurde besinnungslos vor Glück und fiel ihrer Freundin in die Arme, und eine andere sprang auf die Bühne und versuchte, dem Star einen Kuss abzuringen.

„Lieber Gott, Pamela, ich hoffe nur, dass du dich nie so aufführst“, stammelte Frau Hübner erschüttert. Sie sah zu, wie die Sicherheitskräfte das Mädchen von der Bühne trugen, und schüttelte den Kopf.

„Seht ihn euch an, seht ihn euch bloß an, ist er nicht süüüß?“ Nicoles Gesicht glühte und ihre Augen glänzten. „Ricky ist der tollste Junge, den ich je gesehen habe!“

„Ein absolut heißer Typ“, murmelte Pamela hingerissen und seufzte.

Sie war schon lange heimlich verliebt in Ricky und hatte sogar schon einmal vor seiner Garderobe gestanden. Aber dann hatte sie sich am Ende doch nicht hineingetraut und ihren Rosenstrauß einfach vor der Tür liegen gelassen.

Frau Hübner musste sich trotz des Geschiebes und Gekreisches ein Lächeln verkneifen. Hatten die Mädels denn keine Augen im Kopf? Das da oben auf der Bühne war kein Junge mehr, sondern ein Mann. Zugegeben, er hatte eine jugendliche Ausstrahlung und trug Sachen, die in den Augen seiner Fans sicher fetzig waren, aber trotzdem ließ sich Pamelas Mutter nicht täuschen. Ricky, der Star der „Confusion“ und Traum sämtlicher Mädchen hier im Saal, war sicher weit über zwanzig und hatte schon einige Lebenserfahrung hinter sich.

♥♥♥

„Pass nur auf, dass dich deine Fans nicht eines Tages bei lebendigem Leibe mit Haut und Haaren auffressen“, sagte Kate, die Schlagzeugerin der Gruppe, vergnügt und knuffte Ricky in die Rippen. „Die Mädchen sind verrückt nach dir. Aber die Jungs stehen eher auf mich!“ Ihre schwarzumrandeten Augen glitzerten mit den Pailletten auf ihrem Overall um die Wette. „Als die Kleine eben auf der Bühne versucht hat, dich abzuküssen, war ich heilfroh, mit meinem Schlagzeug so weit hinten zu sitzen.“

„An dich traut sich doch sowieso keiner ran, Kate“, frotzelte Ole, der Bassist, gutmütig. Er strich über ihre schwarzen Haarstacheln und tat, als hätte er sich gepikst. „Autsch! Dich kann man ja nicht mal streicheln.“

„Dann versuch es doch gar nicht erst!“ Kate grinste vergnügt und verschwand in ihrer Garderobe.

„Mann, bin ich müde, und einen Mordshunger hab’ ich auch“, murmelte Carlos, der wieder einmal alles gegeben hatte und vollkommen geschafft war. „Gehst du nachher mit zum Italiener, Ole? Mir ist so nach einer ordentlichen Pizza.“

„Kann ich machen.“ Ole strich sich über seine Glatze und stellte fest, dass ihm die Haare nachgewachsen waren. „Erst muss ich mich aber noch rasieren.“

„Und wie sieht’s mit dir aus, Kumpel?“, fragte Carlos und schlug Ricky freundschaftlich auf die Schulter. „Kommst du mit?“

„Tut er nicht, unseren Ricky erwarten doch Familienfreuden“, meinte Ole feixend. Er blieb vor der Garderobe stehen, die er sich mit Carlos teilte. „Wenn deine weiblichen Fans wüssten, dass du kein wilder Frauenheld, sondern ein braver Familienvater bist, würdest du bei ihnen keinen Blumentopf mehr gewinnen, Alter.“

Ricky grinste den Bassisten der Gruppe schief an.

„Als ob ich das nicht wüsste!“

„Hu, wie die Kleine dich eben abgeknutscht hat!“ Carlos tanzte um Ricky herum und tat so, als versuchte er, ihn zu küssen. „Wie kommt es bloß, dass ich nie etwas von solchen Liebesbeweisen abkriege?“

„Sieh doch bloß mal in den Spiegel, dann weißt du, warum!“ Ole hatte die Tür zur Garderobe geöffnet, schnappte sich Carlos’ Stehkragen und schubste ihn sanft hinein. „Sogar mein Hund hat Angst vor dir.“ Er wies auf einen Porzellanhund, der als Maskottchen vor seinem Spiegel saß. „Seit wir uns eine Garderobe teilen, sagt das arme Vieh nicht einmal mehr Wuff!“

„Ihr seid vielleicht albern, ihr zwei!“ Ricky schüttelte lachend den Kopf.

Ole grunzte zufrieden. „Wir dürfen so sein, wir haben schließlich noch keine Vaterpflichten.“

„Apropos Vaterpflichten“, sagte Ricky und warf einen gehetzten Blick auf seine Uhr. „Anstatt mich hier mit euch zu verquatschen, sollte ich schon längst im Hotel sein.“

„Dann sieh zu, dass du dich abschminkst und so schnell wie möglich zu Frau und Kind heimkommst“, schlug Ole gutmütig vor und schlug dem Freund auf die Schulter. „Maria ist in letzter Zeit sowieso nicht gut auf dich zu sprechen, habe ich gehört.“

„Und wer hat dir das in deine großen Segelohren geflüstert, wenn ich fragen darf?“, wollte Ricky misstrauisch wissen. „Etwa Maria selbst?“

Aber Ole hatte seine Frage nicht gehört und starrte fassungslos über Rickys Schulter.

„Ach du lieber Gott“, murmelte er und verschwand in der Garderobe wie ein Kaninchen in seinem Bau.

Ricky drehte sich stirnrunzelnd um.

„Er ist es, es ist Ricky, es ist Ricky!“ Eine Schar aufgeregter Teenager stürmte den Gang entlang auf den Star zu. Sie hatten den Sicherheitskräften am Eingang zu den Garderoben ein Schnippchen geschlagen und waren nun auf der Jagd nach ihrem Liebling. Lachend und kreischend umringten sie ihn und schwenkten ihre Hochglanzfotos.

„Ein Autogramm, Ricky, ein Autogramm!“

Ricky warf einen verzweifelten Blick in Richtung Pförtnerloge, in der Herr Brehmer saß. Dann zwang er sich zur Ruhe und unterschrieb fleißig die Fotos, die ihm entgegengestreckt wurden. Solange keines der Mädchen handgreiflich wurde, war alles in Ordnung.

Schwupps, da fehlte ihm bereits der erste Knopf. Eine kleine Dicke hatte ihn als Souvenir ergattert und machte sich nun damit auf und davon.

Das war das Zeichen zum Angriff. Ein Mädchen stellte sich auf die Zehenspitzen, um ihren Lieblingsstar mit gespitzten Lippen zu küssen, ein anderes hängte sich an Rickys Arm und versuchte, sein Gesicht zu sich herunterzuziehen, und währenddessen tobte der Kampf um die Autogramme weiter.

„Ja, um Gottes willen, was ist denn hier los?“

Herr Brehmer hatte endlich mitbekommen, was vor den Garderoben vorging und stürmte wie eine Dampflok heran. Prustend und keuchend versuchte er, das Mädchenknäuel um Ricky herum zu entwirren.

„Ihr werdet euren Star noch in Stücke reißen, Mädels!“

Die jungen Fans kicherten und kreischten umso lauter. Die ganze Sache machte ihnen so richtig Spaß. Ritsch, ein langer Fingernagel hatte sich in Rickys Seidenhemd verfangen und eine klaffende Spur hinterlassen.

„Bitte, Herr Brehmer!“ Ricky war sonst die Geduld in Person, wenn es um seine Fans ging, aber jetzt wurde es ihm langsam zu viel.

Der alte Pförtner fackelte nicht lange und zückte seine Trillerpfeife. Er wusste ganz genau, was für eine Wirkung das hatte, und zwinkerte Ricky verstohlen zu.

Und tatsächlich, kaum ertönte der erste, schrille Ton, stoben die Mädchen kreischend davon.

„Das war Rettung in letzter Minute, Herr Brehmer!“ Ricky zog sich die Lederjacke an, die ihm die Mädchen halb heruntergerissen hatten, und legte seinen Arm um die Schultern des Pförtners. „Wie gut, dass Sie diesen Trick auf Lager haben, der zieht doch immer.“

„Clever, was?“ Der alte Brehmer hob stolz seine Trillerpfeife in die Höhe und grinste von einem Ohr zum anderen. „Ist ’ne echte Polizeipfeife, hat mal meinem Vater gehört.“

„Wie haben die Mädchen sich bloß an den Sicherheitsleuten vorbeigedrückt?“ Ricky schüttelte den Kopf.

„Ach, die sind wie die Mäuse durch die Kulissen gehuscht“, meinte Herr Brehmer und machte eine wegwerfende Handbewegung. „Das kommt doch immer wieder vor. Solange sie nicht bei Ihnen im Hotel auftauchen …“

„Himmel, meine Frau!“ Ricky schlug sich mit der Hand gegen die Stirn und machte ein zerknirschtes Gesicht.

„Machen Sie sich mal keine Sorgen“, tröstete ihn der Pförtner. „Ihre Frau weiß doch, wie das hier abläuft.“

„Aber heute ist Annabelles erster Geburtstag“, stöhnte Ricky. „Ich wollte dabei sein, wenn sie ihre Geschenke aufmacht.“

Herr Brehmer lachte gutmütig. „Aber ein einjähriges Kind ist doch noch viel zu klein, um Pakete auszupacken.“

„Annabelle kann das“, versicherte Ricky ihm stolz. „Ich muss mich jetzt beeilen!“ Er drehte sich auf dem Absatz um und lief auf seine Garderobe zu. „Einen schönen Abend noch, Herr Brehmer!“

„Danke, gleichfalls.“ Herr Brehmer machte sich mit gemächlichen Schritten wieder auf den Weg in seine Pförtnerloge. Für heute war der Tanz vorbei, aber morgen Abend würden „Confusion“ wieder auf der Bühne stehen, und dann tobte erneut die Menge in der großen Halle.

♥♥♥

„Immer mit der Ruhe, Annabelle, sei doch nicht so ungeduldig!“ Maria Weinstein hielt ihre temperamentvolle kleine Tochter auf dem Schoß und hatte alle Hände voll zu tun, damit Annabelle ihr nicht von den Knien rutschte. „Wenn dein Papa da ist, machen wir die Geschenke auf, eher nicht.“

Sie warf einen ungeduldigen Blick auf die Uhr und seufzte. Es wurde spät, und die Kleine gehörte eigentlich schon längst ins Bett, aber sie hatte ihrem Mann versprochen, mit dem Auspacken auf ihn zu warten.

Annabelle verzog das Gesicht und tat alles, um sich den Armen ihrer Mutter zu entwinden. Sie schlängelte sich wie ein Aal zwischen Marias Händen hindurch und hatte es fast geschafft, als sich die Hotelzimmertür öffnete und ihr Vater ins Zimmer stürzte.

„Komme ich zu spät?“ Atemlos griff Ricky nach seiner Tochter und gab ihr einen dicken Kuss. Dann setzte er sich das kleine Mädchen auf die Schultern und begann, mit ihr im Zimmer herumzugaloppieren.

Annabelle gefiel das gar nicht. Sie wollte hinunter auf den Boden, wo es so viele schöne bunte Dinge gab. Die großen Schleifen auf den vielen Päckchen hatten es ihr besonders angetan, und sie sehnte sich danach, an ihnen herumzuzupfen. Verärgert griff sie in das Haar ihres Vaters und schrie empört, als er sie nicht hinunterließ.

„Sie ist müde, Ricky!“ Maria ging ungeduldig auf ihren Mann zu und nahm ihm Annabelle ab. „Eigentlich sollte sie schon lange im Bettchen sein, aber du wolltest ihr ja unbedingt beim Auspacken helfen, deshalb haben wir noch auf dich gewartet.“

„Ja, ja, ich weiß, ich bin heute spät dran“, seufzte der junge Vater und hockte sich zu seiner Tochter auf den Boden. „Aber du weißt doch, wie das ist, Maria. Manchmal fangen mich die Fans ab, und dann komme ich so schnell nicht weg.“

Stirnrunzelnd betrachtete Maria das zerrissene Hemd und den Lippenstiftfleck im Mundwinkel ihres Mannes.

„Da scheint eine nicht gut gezielt zu haben!“

„Wieso?“ Ricky blickte sie unschuldig an.

„Deswegen!“ Maria hatte Annabelles Babyspiegel vom Tischchen genommen und hielt ihn Ricky vor die Nase.

„Ach, das!“ Ohne viel Umstände wischte sich der junge Star mit dem Hemdärmel den Mund ab.