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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,3, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden soll auf die Potentiale der Swaps aus unternehmerischer Perspektive eingegangen werden, wobei insbesondere die Bewertung und das Risikomanagement im Mittelpunkt stehen. Es soll überprüft werden, in welchem Umfang Swaps den vielseitigen Interessen einer Unternehmung dienlich sein können, in wie fern Risiken auftreten oder Bewertungs- und Kalkulationsschwierigkeiten den Erfolg eines Kontraktes beeinflussen können. In Abschnitt 2 soll das Potential der Derivate als Instrument zur Übertragung von Risiken dargestellt werden. Im darauffolgenden Abschnitt 3, wird der Zins- als auch Währungsswap auf seine kennzeichnenden Eigenschaften und Anwendungsformen untersucht und beschrieben. Abschnitt 4 widmet sich der Bewertung eines Swaps über die Methodik der impliziten Terminsätze sowie durch Forward Rate Agreements. Abschnitt 5 beschreibt die wirtschaftlichen Potentiale die zum Abschluss von Swapgeschäften führen. Im Abschnitt 6 soll die Anwendung von Zins- und Währungsswaps schließlich kritisch hinterfragt werden, wobei der Nutzen aus unternehmerischer Sicht, den Risiken gegenübergestellt werden soll. Die zuvor beschriebenen Instrumentarien sollen auf ihre Spezifikationen hin, als geeignetes bzw. ungeeignetes Mittel zur Verfolgung unternehmerischer Ziele eingestuft werden.
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Veröffentlichungsjahr: 2016
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Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Einleitung
2 Der Transfer von Risiken
2.1 Die Grundfunktion derivativer Finanzinstrumente
2.2 Handelsplätze und Akteure
3 Anwendung und kennzeichnende Eigenschaften von Swaps
3.1 Vorbemerkung
3.2 Das Modell Zinsswap
3.2.1 Swaps zur Anpassung von Verbindlichkeiten (Liabilities)
3.2.2 Swaps zur Anpassung von Vermögen (Assets)
3.3 Das Modell Währungsswap
4 Die Bewertung von Swaps
4.1 Bewertung von Swaps mittels impliziter Terminsätze
4.2 Bewertung eines fairen Swaps durch Forwards
5 Komparative Kostenvorteile
6 Chancen und Risiken des Finanzmanagements mit Swaps aus unternehmerischer Perspektive
6.1 Risiken
6.1.1. Berücksichtigung der Marktpreisrisiken beim Risikomanagement mit Swaps
6.1.2. Berücksichtigung von Adressenrisiken bei der Berechnung Komparativer Finanzierungsvorteile
6.1.3. Kalkulations- und Bewertungsrisiken von Swaps
6.2 Chancen und Nutzen von Swaps
7 Zusammenfassende Betrachtung
Literaturverzeichnis
Abbildung 1: Swaps zur Anpassung von Verbindlichkeiten
Abbildung 2: Die Rolle von Finanzintermediären
Abbildung 3: Hypothetische Kassazinssätze und implizite Terminsätze
Abbildung 4: Komparative Kostenvorteile
Abbildung 5: Bezugskonditionen für Fremdkapital mit unterschiedlicher Bonität
Abbildung 6: Hypothetische Ausgestaltung der Zinsverpflichtungen mit Swap
Der Markt für Financial Swaps[1] ist unvorstellbar groß. Das Volumen hat sich seit Beginn der Datenerhebung 1998 durch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 21,6%[2] um den Faktor 15,70 auf zuletzt 487 Billionen USD gesteigert.[3] Die Volumina aller ausstehenden Zins- und Währungsswaps übersteigen mit dieser Summe die letztjährige globale Wertschöpfung um den Faktor 6,7.[4] Innerhalb der derivativen Finanzinstrumente nehmen Swaps etwa 71% der gehandelten Beträge ein.[5] Entsprechend groß ist ihre praktische Bedeutung.[6] Die enorme Steigerung des Swaphandels, lässt sich durch die weltweit zunehmenden Zins- und Währungsschwankungen und einem daraus resultierenden Absicherungsbedürfnis erklären.[7] Der Einsatz von Swaps unterliegt dabei jedoch wechselseitigem Nutzen und nicht unwesentlichen Risiken. Im Folgenden soll auf die Potentiale der Swaps aus unternehmerischer Perspektive eingegangen werden, wobei insbesondere die Bewertung und das Risikomanagement im Mittelpunkt stehen. Es soll überprüft werden, in welchem Umfang Swaps den vielseitigen Interessen einer Unternehmung dienlich sein können, in wie fern Risiken auftreten oder Bewertungs- und Kalkulationsschwierigkeiten den Erfolg eines Kontraktes beeinflussen können.
In Abschnitt 2 soll das Potential der Derivate als Instrument zur Übertragung von Risiken dargestellt werden. Im darauffolgenden Abschnitt 3, wird der Zins- als auch Währungsswap auf seine kennzeichnenden Eigenschaften und Anwendungsformen untersucht und beschrieben. Abschnitt 4 widmet sich der Bewertung eines Swaps über die Methodik der impliziten Terminsätze sowie durch Forward Rate Agreements. Abschnitt 5 beschreibt die wirtschaftlichen Potentiale die zum Abschluss von Swapgeschäften führen. Im Abschnitt 6 soll die Anwendung von Zins- und Währungsswaps schließlich kritisch hinterfragt werden, wobei der Nutzen aus unternehmerischer Sicht, den Risiken gegenübergestellt werden soll. Die zuvor Beschriebenen Instrumentarien sollen auf ihre Spezifikationen hin, als geeignetes bzw. ungeeignetes Mittel zur Verfolgung unternehmerischer Ziele eingestuft werden.
Der Markt für Termingeschäfte bildet eine Sonderform des Finanzmarktes in der handelbare Risiken transferiert werden. Kennzeichnend für Termingeschäfte ist die zeitliche Diskrepanz zwischen dem Zeitpunkt der Konditionsfestlegung und dem Zeitpunkt der Kapitalbereitstellung[8]. Der Wert eines Derivats leitet sich im Regelfall aus der Entwicklung eines Basiswertes[9] respektive einer, oder mehrerer Marktvariablen ab, deren ungewisse Entwicklung die Vertragsparteien zum Abschluss eines Termingeschäftes veranlassen.[10]
Die Akteure innerhalb des Derivatmarktes lassen sich grundsätzlich in vier Kategorien unterscheiden:
1. Hedger[11] möchten sich gegen ungewisse Entwicklungen einer Marktvariablen absichern. Sie nutzen derivative Instrumente, um bestehende Risiken zu reduzieren oder vollständig auszuschalten.[12]
