Fridolin und der geheime Plan - Gertrud Harzenetter - E-Book

Fridolin und der geheime Plan E-Book

Gertrud Harzenetter

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Beschreibung

Die spannende Tiergeschichte handelt von den Bewohnern eines alten Walnussbaumes. Eines Tages gerät ihre Heimat in Gefahr. Ihr geliebter Baum soll angeblich wegen dem Neubau eines Supermarktes samt einem Parkplatz gefällt werden. Die Tiere sind in heller Aufregung. Da schmiedet Feldmaus Fridolin zusammen mit ihren Freunden einen geheimen Plan. Ob der wohl Erfolg hat? Fridolin begibt sich auf eine gefahrvolle Reise. Erlebt mit den Tieren eine aufregende Geschichte. Das mit vielen entzückenden, bunten Bildern illustrierte Buch ist für Kinder von ca. 5 bis 9 Jahren geeignet.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 35

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Ein herzliches Dankeschön an meinen Musiklehrer, Herrn Egon Schöffel, für die ganz reizenden Illustrationen zu diesem Buch.

Inhaltsverzeichnis

Der Walnussbaum und seine Tiere

Der Walnussbaum ist in Gefahr

Große Aufregung

Der geheime Plan

Fridolin geht auf die Reise

Ein neuer Freund

Der Feuersalamander

Wer hilft Fridolin

Ein aufregender Morgen

Ein hüpfender Weggefährte

Der große See

Die letzte Etappe beginnt

Am Ziel der Reise

Ein gefährlicher Jäger

Zuflucht im Hühnerstall

Eine geruhsame Nacht

Am Bahndamm

Das Vogelnest

Die Hecke

Am Fluss

Glückliche Heimkehr

Das große Fest

Der Wintervorrat

Der Walnussbaum und seine Tiere

In einem alten Walnussbaum leben viele Tiere. In den oberen Ästen haust eine Eichelhäherfamilie. Ein Buntspecht hat sich eine Bruthöhle in einen alten, dicken Ast gezimmert. Mit seinem Weibchen will er hier die Jungen aufziehen. Bereits jetzt bebrüten sie abwechselnd die Eier. Seine Frau ruft ihm gerade zu: „Jetzt bist du mit Brüten dran. Ich hole mir derweil einen Leckerbissen.“ Kurz darauf hört man sie auf die Rinde klopfen. Sie sucht nach Insekten.

Im Stockwerk darunter hat ein Stieglitzpärchen bereits Junge im Nest. Da ist was los, wenn die Vogeleltern mit Futter ankommen. Vor Freude wird laut gezwitschert. Jedes der Vogelküken ist hungrig und reißt den Schnabel weit auf. Die Stieglitzmama ruft sie zur Ordnung: „Einer nach dem anderen! Jeder kommt dran!“

Zwischen den Astgabeln hat sich das Eichhörnchen einen neuen Kobel gebaut. Das ist ein kugelförmiges, mit Gras und Moos ausgepolstertes Nest. Darin fühlt es sich sicher, wenn es mal Ruhe braucht. Im Winter verbringt es sogar die meiste Zeit in seinem Kobel. Ein Siebenschläfer hat es sich im alten Eichhörnchennest gemütlich gemacht. Ihm gefällt diese Behausung. Er meint: „Hab ich ein Glück gehabt, dass das Eichhörnchen unbedingt eine neue Wohnung haben wollte.“

Bevor beide hier wohnen durften, mussten die Nager den Vögeln erst ein Versprechen abgeben. Der Buntspecht erklärte ihnen: „Vogelnester werden bei uns nicht ausgeräubert! Wenn auch nur ein Vogelei fehlt, ist der Friede auf dem Walnussbaum empfindlich gestört. Dann gibt es gewaltigen Ärger.“ Deshalb beteuerte das Eichhörnchen sofort: „Wir werden uns daran halten und uns nur von Nüssen, Samen, Früchten, Beeren und Knospen ernähren.“ Auch der Siebenschläfer bestätigte den Baumbewohnern: „Stimmt genau! Wir möchten gern hier wohnen und wollen keinen Ärger mit euch.“ Seither funktioniert das Zusammenleben ganz prima.

Eine Fledermaus, die sich in einem Spalt des Baumstammes ganz wohl fühlt, berichtet einer Freundin: „Das ist mein Sommerquartier. Hier halte ich tagsüber ein Schläfchen.“ Auch eine Zebraspringspinne lebt auf dem Baum. Sie sitzt ruhig auf dem rauhen Baumstamm und hält nach Beute Ausschau. Man kann sie wegen ihrer Tarnfarbe kaum von der Rinde unterscheiden. Sie erzählt dabei einer jungen Kreuzspinne: „Mein Vorteil ist, dass ich hüpfen kann und meine Beute nicht damit rechnet. Kommt ein Insekt in meine Nähe, mache ich einfach einen Satz und schon hab ich es. Ich brauche mir nicht wie du die Mühe machen ein Netz zu spinnen.“ Neben dem Baum wachsen einige Holundersträucher. Dazwischen liegt ganz versteckt der Höhleneingang zu einem Dachsbau. Der Dachs wohnt hier schon ganz lange Zeit mit seiner Verwandtschaft. Dachse sind nämlich sehr gesellige Tiere. Einer schaut gerade verschlafen aus dem Bau und murmelt: „Ich bin noch so müde. Ich glaub, ich leg mich nochmal hin“. Schon ist er wieder verschwunden.

Im Bereich der Baumwurzeln haben sich Wegeameisen angesiedelt. Täglich machen sie sich auf den Weg zu ihrer Blattlauskolonie im Walnussbaum. Eine Ameise ruft soeben ihren Geschwistern zu: „Bleibt schön in der Reihe!“ Auch auf einer Ameisenstraße sollte man auf seiner Seite bleiben, damit es keine Zusammenstöße gibt. Die Ameisen sind ganz wild auf den Honigtau. So heißen die süßen Ausscheidungen der Blattläuse, die sich vom Blättersaft ernähren. Deshalb werden die Blattläuse von den Ameisen auch gegen ihre Feinde verteidigt.