Frosch Quakibert macht allen Mut - Gertrud Harzenetter - E-Book

Frosch Quakibert macht allen Mut E-Book

Gertrud Harzenetter

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Beschreibung

"Die Flinte nicht so schnell ins Korn werfen, sondern gemeinsam eine Lösung suchen", ist das Motto von Frosch Quakibert. Er ist überzeugt: "Das gibt dem kleinsten Wicht Mut und Zuversicht." Im Buch findet ihr dreizehn in Reimform geschriebene Kurzgeschichten sowie acht Märchenkurzfassungen mit Bildern zum Ausmalen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 35

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Herzlichen Dank an Herrn Egon Schöffel für die entzückende Illustration des Buches.

Frosch Quakibert macht allen Mut

Inhaltsverzeichnis

Die ratlose Unke (Kröte)

Der alte Gockelhahn

Die kleine Wachtel

Das schwarze Pony

Das unzufriedene Schaf

Die faule Ziege

Der fleißige Osterhase

Der kleine Bub

Das ungeduldige Schweinchen

Der weiße Mops

Das Fröschlein Quakibert

Die wilde Katze

Das traurige Eselchen

Kurze Märchenbeschreibung

Die Bremer Stadtmusikanten

Gebr.Grimm

Der gestiefelte Kater

Gebr.Grimm

Die drei kleinen Schweinchen

v. Joseph Jacobs

Die verzauberte Annika v.

Jana Vladislava

Die Gänsemagd

Gebr.Grimm

Tischlein deck dich

Gebr.Grimm

Der Hase und der Igel

Gebr.Grimm

Die drei Federn

Gebr.Grimm

Der Froschkönig

Gebr.Grimm

Die ratlose Unke

Eine kleine Unke sitzt in einer Tunke aus Schlamm und nassem Moos und denkt dabei: „Was mach ich bloß? Es regnet ohne Unterlass. Ich mag es ja feucht, doch das ist mir zu viel des Nass. Das bringt zum Überlaufen jedes Fass.“

Da hüpft ein kleiner Frosch mit Namen Quakibert herbei und freut sich an der Regendusche. Er sieht die Unke sitzen unterm Baume und merkt gleich: „Die hat schlechte Laune.“ Trotzdem quatscht er sie mutig an und fragt sodann: „Was ärgert dich denn, liebe Unke?“

Sie antwortet: „Ich sitz hier in der nassen Tunke!“

„Lass uns gemeinsam eine Lösung für dich finden“, sagt der Frosch.

Sie hüpfen den Hügel hinauf ein Stück. Hier gefällt es der Unke schon viel besser und ihre gute Laune kehrt zurück. Es ist hier nämlich nicht mehr ganz so nass und unter einer großen Wurzel kann sich verstecken, wenn keiner sie soll entdecken.

Da quakt der Frosch:

„Es war doch gar nicht so schwer.

Eine Lösung musste her.

Mit ein bisschen Überlegen

können wir so Manches bewegen.“

Der alte Gockelhahn

Der alte Gockelhahn Rufus sitzt auf dem Mist. Er will krähen, doch da hilft auch keine List, denn nur ein heiseres Krächzen kommt aus seinem Hals heraus. Es ist wirklich ein Graus. Er denkt: „Wie soll ich rufen meine Hühnerschar, wenn meine Stimme nur krächzt und nichts ist, wie es vorher war?“ Da fängt ein vorlautes Huhn auch noch zu kichern an. Jetzt schwillt ihm aber der Kamm und seine Laune ist am Tiefpunkt angelangt, da er um seine Stimme bangt.

Der kleine Frosch, der fröhlich pfeifend auf der Wiese hüpft, sieht dem Gockelhahn seine schlechte Laune schon von Weitem an. Der schaut nämlich ganz missmutig drein und freut sich nicht mal am Sonnenschein.

Da quatscht er das Federvieh mutig an: „Was plagt dich denn lieber Hahn?“

Er krächzt: „Meine Stimme ist dahin. Sie hat verloren ihren guten Ton und die Hühner kichern schon.“

„Lass uns gemeinsam eine Lösung für dich finden“, sagt der Frosch.

Zum Kräuterbeet der Bäuerin ist es nicht weit. Sie machen sich auf den Weg dahin zu zweit. Vom Thymian zupft gleich sodann ein paar kleine Blättchen ab, der alte Hahn. Bald darauf hört sich das Krähen schon viel besser an, da das Kraut dem Hals hat gutgetan. Der Gockel ist darüber sehr froh und scharrt jetzt wieder gut gelaunt im Stroh.

Das Fröschlein quakt:

„Es war doch gar nicht so schwer.

Eine Lösung musste her.

Mit ein bisschen Überlegen

können wir so Manches bewegen.“

Die kleine Wachtel

Eine kleine Wachtel sitzt in einer Schachtel, gepolstert mit Heu. Das ist für sie nicht neu, denn täglich kommt sie vorbei und legt ein winziges Ei. „Ich will unbedingt einmal brüten um niedliche Küken zu haben. Wenn nur nicht die Bäuerin jeden Tag käme und das Ei mitnehme“, piepst Wachtel Kiki sauer und hüpft auf eine Mauer. Das kleine Fröschlein badet gerade im Ententeich vor dem Bauernhof und bemerkt sogleich den Zoff.

Da quatscht er Kiki mutig an und fragt sodann: „Was macht dich denn so sauer, liebe Wachtel?“

Kiki erklärt: „Ach, die Bäuerin nimmt jeden Tag aus dem Karton mein Ei. Da ist es mit dem Nachwuchs gleich vorbei.“ Lass uns gemeinsam eine Lösung für dich finden“, sagt der Frosch.